Schweiz

Zürcher Pub nach Schwulen-Rauswurf im Shitstorm – und nun rufen die Jusos zum «Kiss In»-Protest

Publiziert: 14.09.16, 14:18 Aktualisiert: 15.09.16, 16:10

philipp Dahm, jovin barrer

Anruf beim «Nelson Pub» in Zürich, ich werde auf Englisch begrüsst. Ich verlange jemanden vom Management – und das ist am Apparat. Ob der Mann kurz Zeit habe, frage ich. «Für Kunden habe ich immer Zeit», so die Antwort. Es ginge um den Artikel vom «Blick», laut dem ein schwules Paar ohne Grund aus der Bar geworfen wurde, beginne ich. Der Barbetreiber lässt durchblicken, er habe schon genug darüber reden müssen.

Als ich ihm sage, dass ich das weitere Gespräch aufnehmen will, kommt sozusagen Bewegung in die Sache. Jemand anderes kümmere sich um die Presse-Anfragen, es sei gerade auch sehr viel los. Ich gebe ihm meine Nummer. Nun heisst es, vielleicht würde ich auch erst morgen zurückgerufen. Und dann wünscht man mir einen schönen Abend.

Kory Kalnasy (rechts) und der 28-jährige Martin Andersen sind seit zweieinhalb Jahren ein Paar. bild: facebook

«Ihr kennt den Grund»

Deutlich kommunikativer ist da das betroffene Paar. «Wir haben Freunde getroffen und kamen so kurz nach ein Uhr in den Pub», erinnert sich Kory Kalnasy. Der Amerikaner ist seit zweieinhalb Monaten in Zürich und besuchte die Bar mit seinem dänischen Freund Martin Andersen. «Wir haben ein bisschen was getrunken, getanzt und Spass gehabt. Irgendwann kam mein Freund zu mir und hat mich geküsst.» Das war gegen 3.30 Uhr.

Es seien harmlose Küsschen gewesen, versichert der 23-Jährige. «Aber dann griff mich jemand am Arm. Dann sah ich diesen Türsteher, ein zweiter Türsteher schnappte sich Martin. Wir fragten, was los sei und wollten den Grund wissen, warum sie uns rausschmissen. Der Typ sagte: ‹Ihr wisst ganz genau warum.›» Kalnasy hatte verstanden: «Der Grund ist, dass ihr homophob seid!» Der Türsteher blieb bei seiner Antwort: «Ihr kennt den Grund.»

In der schwulen Ecke

Weil Kalnasy sich darüber aufregte, zogen ihn seine Freunde beiseite und die Gruppe verschwand. Der «Nelson Pub» hat inzwischen auf seiner Homepage eine Stellungnahme veröffentlicht. Der Türsteher schilderte demnach den Vorfall ganz anders: «Die beiden seien sich sich in einer Ecke des Lokals auf physische Weise nähergekommen, die wir auch bei heterosexuellen Paaren nicht akzeptieren», heisst es da.

Stellungnahme des «Nelson Pubs».

Sind sich die beiden wirklich wie beschrieben «in einer Ecke» physisch nähergekommen? «Nein, wir haben auch nicht unsere Hüften aneinandergerieben, sondern getanzt – so wie alle anderen Paare auch. Im Gegenteil: Einige heterosexuelle Paare waren sehr viel intimer als wir.» Zudem habe sich das Paar auch nicht permanent «in einer Ecke» verlustiert.

Die Diskriminierung Homosexueller sei leider an der Tagesordnung, sinniert Kalnasy. Er habe persönlich aber sowas noch gar nicht erlebt – auch nicht in der Schweiz, wo er – mit eben einer Ausnahme – immer höchst freundlich behandelt werde. Und hier bekommen sie unerwartet Rückendeckung: Die Jusos haben heute um 18 Uhr zu einem «Kiss In» vor dem Pub aufgerufen.

Aussage gegen Aussage – Wo bleibt der Videobeweis?

Von der Aktion erfahren Andersen und Kalnasy erst durch watson. «Ist nicht wahr!», ruft der Amerikaner erfreut aus. «Es ist gut zu hören, dass die Community für die Sache einsteht. Es sollte bei allen Dingen so sein, bei denen Leute ungerecht behandelt werden.»

Die Stellungnahme des Pubs auf Facebook wird bei den dortigen Kommentatoren für wenig glaubwürdig gehalten.

So feierte die LGBTQ-Community den diesjährigen IDAHOT 

Ein schwules Duo setzt sich für seine Rechte ein: Was würde Kalnasy Leuten sagen, die das Paar auf homosexuelle Lifestyle-Hedonisten reduzieren? «Schaut hinter die Oberfläche! Die Dinge sind oft nicht so, wie sie scheinen. Am Ende sollte man einander einfach respektieren, das kann doch nicht so schwer sein.»

Das amerikanisch-dänische Paar hat keinen Bedarf nach «15 Minuten Ruhm» in den Schweizer Medien, betont Kalnasy. Aber Diskrimierung wolle er nicht akzeptieren. bild: facebook

Er ergänzt noch: «Ich kann doch recht genaue Angaben zu allem machen. Warum sollte ich lügen? Fragen Sie doch, ob es Überwachungskameras gibt.»

Da hatte ich vor und reiche die Frage am Folgetag an den Kommunikationsverantwortlichen des «Nelson Pubs» weiter, der sich doch noch wie versprochen meldet. Die würde es, wenn überhaupt, nur für den Eingangsbereich geben, lautet seine Antwort. Weiter verweist er auf die Online-Stellungnahme: Es bleibt also dabei, dass die Türsteher unangebrachtes Verhalten ausgemacht haben wollen – und Aussage steht gegen Aussage. 

Küsse gegen Intoleranz

Andrea Simonett, der die Arbeitsgruppe Gleichstellung der Juso Kanton Zürich leitet, sieht in dem Vorfall «eine tragische Bestätigung, dass es im öffentlichen Raum für nicht heterosexuelle Menschen noch immer Probleme und Gefahren gibt, die sie in ihrer Freiheit einschränken.» Dass der harmlose Akt eines Kusses, eine derartige Reaktion der Sicherheitsleute des Nelson Pubs hervorruft, findet Andrea Simonett «traurig und unakzeptabel.»

Andrea Simonett, Juso Zürich. Bild: watson

«Wenn die heutige Aktion als plumpe Provokation wahrgenommen wird, zeigt dies auf, dass wir uns noch immer in einer misslichen Lage befinden.»

Andrea Simonett, Juso Kanton Zürich

«Gegen dieses Verhalten wollen wir nun protestieren», begründet das Juso-Mitglied das öffentliche «Kiss In». Bei dieser Aktion handelt es sich um eine Form des friedlichen Protests, bei dem Queers jedweder Coleur auf offener Strasse Küsse austauschen und damit den öffentlichen Tabubruch des gelichgeschlechtlichen Kusses zelebrieren.

«Alle Menschen sollen ihre sexuelle und romantische Orientierung so zeigen können, so wie es für sie stimmt. Nicht Angst, sondern allgemeine Rücksicht soll das Verhalten aller bestimmen», fasst Simonett zusammen und fügt an: «Da die Diskriminierung aufgrund eines Kusses statt fand, verwenden wir dieses Symbol für unseren Protest.»

Video: tele zueri

Umfrage

Wir fragen nicht: Wer hat Recht? Beurteile lieber, wie oft heute wohl noch Schwule, Lesben und Transmenschen diskriminiert werden!

  • Abstimmen

1'234 Votes zu:Wir fragen nicht: Wer hat Recht? Beurteile lieber, wie oft heute wohl noch Schwule, Lesben und Transmenschen diskriminiert werden!

  • 8%Die sollen sich mal nicht so aufregen, das ist doch kein Problem.
  • 23%Vielleicht gibt es dann und wann nochmal Ausreisser, aber im Grossen und Ganzen sehe ich keine krasse Diskriminierung dieser Leute mehr.
  • 4%Ich weiss nicht.
  • 39%Ich glaube, trotz Aufklärung gibt es sowas schon noch häufig.
  • 26%Jeden Tag. Durch Blicke, Worte, Taten.

Gay-Fotos von den New Yorker Piers: Wo ist deine Hose, Matrose?

Die 10 besten Gay-Kampagnen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

Das könnte dich auch interessieren:

Dieses Restaurant in Zürich führt als erstes der Schweiz Unisex-Toiletten ein

«Hahaha» und so weiter: Der PICDUMP ist da! 

Der Abstieg hat mich als FCZ-Fan genervt. Jetzt gebe ich zu: Die Challenge League macht Spass

Netflix-Doku: Erst vergewaltigt, dann gemobbt. Wenige Tage später nimmt sich Audrie das Leben

So schützt du deine Privatsphäre vor dem Geheimdienst

«Welches Arschloch hat mein Velo geklaut?» Diese 11 wütenden Zettel an Velodiebe verstehen Radler nur zu gut

Dem Geheimnis des ewigen Lebens auf der Spur: An diesen 5 Orten werden Menschen steinalt

Die Frau, die fast den Sieg über die Nazis vermasselt hätte

Diese 22 Parkier-Fails zeigen, warum du trotzdem besser mit dem ÖV zur Arbeit fährst

Verlorene Panzer, übermütige Rekruten und Wasserdiebstahl: Die 11 grössten Fails der Schweizer Armee

Der Schweiz kann die EU egal sein? Von wegen! Schau dir mal diese 4 Grafiken an 

Wer dachte, die normalen Ugg-Boots seien hässlich: Das neue Modell kommt direkt aus der Hölle 

12 Bekenntnisse für Atheisten

Schlecht gelaunt und im Pendlerstress? Diese Zug-Durchsagen bringen dich zum Lachen, versprochen!

Kinder, wie die Zeit vergeht! Nirvanas Nevermind-Album wird 25 und auch das Baby ist gross geworden

So wahr! Wie sich der erste Tag bei der Arbeit anfühlt vs. 100 Tage später 

Studium vs. Arbeit: Diese 6 wichtigen Unterschiede musst du kennen

Willst du deine Wohnung neu einrichten? Hier kommen 6 Fehler, die du dabei vermeiden kannst

14 Dinge, die du nur kennst, wenn du einen grossen Bruder hast

Top 10 der US-Präsidentschafts-Debatten: In Erinnerung bleiben Kandidaten, die am TV versagten

Von der direkten Demokratie bis zum Bier: Was Expats an der Schweiz wirklich nicht mögen 

Weisst du, wozu das kleine Loch im Flugzeugfenster gut ist? Wir erklären es dir

Gewählt wegen Katzenbild: Black-Metal-Musiker ist jetzt Politiker – gegen seinen Willen

Ich mach seit 20 Jahren Interviews. Keins war so ein Desaster wie das mit Hugh Grant

Alle Artikel anzeigen

Meistgelesen

1

Über diesen Werbespot für die Porno-Messe in Barcelona spricht ganz …

2

Kriminell, unschweizerisch, arm – zu Besuch in Lohn, der Bündner …

3

Sexting in Langzeitbeziehungen: So vibriert dein Handy, wenn die Lust …

4

Amerikanerinnen entdecken den ultimativen Anmachspruch für Frauen – …

5

Religion ist infantiler Aberglaube und gehört nicht in eine …

Meistkommentiert

1

Kein Wunder, wurde das Instrument des Grauens einst Fotzhobel genannt: …

2

Es gibt keinen Gott: Die Wichtigkeit der Nichtigkeit

3

«Bald entziehen sie auch angetrunkenen Fussgängern die …

4

Schweizer Retro-Food oder das moderne Gegenstück: Was hättest du …

5

Die 12 nervigsten Nachbarn

Meistgeteilt

1

Geniale Pix: Hier haben die Fotografen einfach den perfekten Moment …

2

Mathias Seger ist neuer NLA-Rekordmann – 8 Anekdoten zur …

3

Zürcher Bezirksgericht spricht «Weltwoche»-Autor Philipp Gut schuldig

4

Geniale Pix: Hier haben die Fotografen einfach den perfekten Moment …

5

«Vom Crush zum Crash in acht Minuten» – das …

119 Kommentare anzeigen
119
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Menel 16.09.2016 08:03
    Highlight OMG! Was für ein süsses Paar 😍

    ....und ja, los, küsst euch!!! Würden mehr Menschen küssen, wäre das Zusammenleben schon ein grosses Stück friedlicher.

    Dabei darauf achten, welchem Geschlecht die Küssenden angehören ist sowas von 1950 und darüber aufregen erst recht.
    Sagt jedenfalls viel über die Person, die sich aufregt, aus...😏
    10 4 Melden
    600
  • Spooky 15.09.2016 23:34
    Highlight Wieso gehen die Leute überhaupt in so ein blödes Lokal? Ich gehe lieber in den Wald. Dort ist alles gratis.
    9 4 Melden
    • Kstyle 19.09.2016 23:12
      Highlight Und das bier wächst am Baum;-)
      1 0 Melden
    • Spooky 20.09.2016 01:57
      Highlight @Kstyle
      Hehe! Guter Einwand! Aber sorry, das Bier kann ich auch in den Wald mitnehmen ;-))) Okay, ich gebe zu, das Bier musste ich zuerst im Denner kaufen. Also, alles in allem: Das Bier ist auch im Wald nicht gratis. 1:0 für dich! ;-)
      0 0 Melden
    600
  • amei 15.09.2016 07:32
    Highlight Was nicht in der Zeitung steht, ist, dass das Nelson Zürich exotisch (insbesondere asiatisch) aussehende Frauen kaum ohne Männerbegleitung ins Lokal lassen. Ca. seit 2010 schon. Offiziell sollen sie eine Membercard beantragen. Es scheint, dass das Nelson so gegen Prostitution oder Anmache vorgehen will. Die Leitung muss dort sehr prüde sein. Ich habe auch einmal gesehen wie ein sogar elegant gekleideter Schwarzafrikaner in einer Gruppe von Weissen (die alle nicht nach Unterschicht aussahen, wenn ich das so sehen darf) von den Türstehern vehement abgeleht wurde. Auch rassistisch!
    15 13 Melden
    600
  • Danyboy 14.09.2016 20:19
    Highlight Dass es mit Akzeptanz und Toleranz nicht weit her ist, sieht man an dieser Thematik sehr schön. Ob dieser einzelne Vorfall im Nelson genau so abgelaufen ist, ist gar nicht wichtig. Was viele nicht selber Betroffene nicht verstehen ist folgendes: Homosexuelle sind nach wie vor nicht akzeptiert, wenn sie sich öffentlich genau so verhalten wie Heterosexuelle. Nur schon Hand in Hand gehen oder harmlose Küsschen wie sie tausendfach bei Heteros verteilt werden, können zu massiven Anfeindungen führen. Der Kampf geht weiter!
    57 32 Melden
    • Stipps 15.09.2016 09:08
      Highlight Denke der durchschnittlich kultivierte Schweizer interessiert sich wenig für wermitwem - jedoch wundert euch nicht über importierten Schwulen- und Judenhass. Geht leider einher mit gewissen Kulturen, aber das dauert wohl noch einiges bis das realisiert wird. In Deutschland fühlen sich aktuell Juden bedrohter denn je ... so, lasst die Einhörner ab der Leine :-)
      10 25 Melden
    • Fabio74 16.09.2016 01:25
      Highlight @stipps: deine Behauptung ist falsch.
      Der Judenhass und die Homophobie ist unter christlichen "Eidgenossen" weit verbreitet.
      Alles immer nur den Ausländern zuschieben ist billige Propaganda
      7 4 Melden
    • Stipps 16.09.2016 07:57
      Highlight @Fabio74: Fakten? Statistiken? Komisch, Angela hat sich gerade zu den Befürchtungen deutscher Juden geäussert (Mittwoch 14.9.16, Spiegel) die eine Zunahme des muslimischen Antisemitismus befürchten. Aber die Juden selber haben wohl keine Argumente oder?
      3 3 Melden
    600
  • Tschiger 14.09.2016 20:03
    Highlight Normal ist laut Definition, was die Mehrheit macht oder empfindet.
    Bei allem Respekt, aber Homosexualität ist demnach eine Minderheit.
    Bitte hört auf diese Neigung respektive Veranlagung als gleichwertig darstellen zu wollen. Ihr dürft Toleranz erwarten aber nicht Akzeptanz.
    52 212 Melden
    • Rhabarber 14.09.2016 20:15
      Highlight Nicht ganz.
      "Normal" ist per Definition was die Masse macht oder was natürlich gewachsen ist.
      Homosexualität ist natürlich gewachsen und kommt auch im ganzen Tierreich vor.

      Sonst sagen wir:
      Bitte hört auf, blaue Augen als gleichwertig darstellen zu wollen! Sie gehen zurück auf eine Mutation. Ihr dürft Toleranz erwarten. Aber nicht Akzeptanz.

      Na? Wie klingt das?

      Süsswasser ist auch normal. Obwohl es sehr viel mehr Salzwasser gibt.

      Sonst noch was?
      98 26 Melden
    • Danyboy 14.09.2016 20:15
      Highlight Ach, dürfen wir das? Weil du das sagst?? Das glaube ich mal weniger... Wir werden immer für Akzeptanz kämpfen, weil sie in vernünftigen und humanen Gesellschaften, die Bürger- und Menschenrechte achten, selbstverständlich sein sollte!
      54 11 Melden
    • Sugarbaby 14.09.2016 20:26
      Highlight @Tschiger: und ich akzeptiere solche Äusserungen nicht, da hab ich eine Null Toleranz.
      54 18 Melden
    • Monti_Gh 14.09.2016 20:39
      Highlight was du verlangst ist homophobie!
      41 14 Melden
    • mortdecai 14.09.2016 20:59
      Highlight Also Minderheiten sind demnach auch Rothaarige, Menschen die Blumenkohl mögen, Twilightfans, Leute die Mitte September Schoggisamichläus kaufen... Phu, wenn wir so weitermachen gehört am Schluss die Mehrheit einer Minderheit an. Und der Rest ist ja dann auch wieder eine Minderheit. Fazit: eigentlich müssen wir niemanden mehr akzeptieren, nur tolerieren :)
      56 9 Melden
    • Ingolmo 14.09.2016 21:15
      Highlight Stimmt, Normal ist es nicht.
      Allerdings natürlich.
      Schwangerschaft ist auch nicht Normal, wollen sie deswegen Schwangere ausschliessen?
      41 9 Melden
    • Yallix 14.09.2016 22:15
      Highlight 2.)
      Fazit: Wer die Norm als einzig legitime Möglichkeit bezeichnet, muss wohl auch der Ansicht sein, dass wenn die Mehrheit der Menschen sich auf Händen fortbewegt, dies der naturgegebenen Fortbewegungsart entspreche - dies lediglich als die noch schmeichelhafteste Begründung für unreflektierte Argumentation mit dem Normbegriff...
      25 3 Melden
    • Yallix 14.09.2016 22:16
      Highlight 1.)
      die Norm, normal:
      1. "allgemein anerkannte, als verbindlich geltende Regel für das Zusammenleben der Menschen"
      2. "übliche, den Erwartungen entsprechende Beschaffenheit, Größe, Qualität o. Ä.; Durchschnitt"
      (Duden)

      - zu 1.: Einst erachtete es eine Allgemeinheit auch als normal, Millionen von Juden wegen ihres Glaubens zu ermorden.
      - zu 2.: Üblich bedeutet "gewohnt" - es gibt aber auch schlechte Angewohnheiten.
      14 5 Melden
    • Nevermind 14.09.2016 22:48
      Highlight Als ich geboren wurde galt in Teilen der Schweiz noch das Konkubinatsverbot.
      Soviel zum Thema "Normal".
      29 4 Melden
    • OkeyKeny 14.09.2016 22:51
      Highlight Ist euch eigentlich bewusst, dass jeder für sich selbst normal ist? Ich verstehe meine eigenen gefühle am besten, und teile die vieler anderer nicht. Wenn ich jetzt einer mehrheit angehöre, darf ich die gefühle und ansichten der anderen mit der begründung "das ist nicht normal" abspeisen, aber wenn ich zur minderheit gehöre, muss ich alles akzeptieren. Es regt mich tatsächlich sehr oft auf, wenn 0815 leute (die in jeder hinsicht normalen) meinen, sie seien etwas besseres, anstatt die vielfalt der menschen zu geniessen.
      21 1 Melden
    • Stipps 15.09.2016 09:05
      Highlight @Tschiger: Schön gesagt! Was interessieren mich die Sexualpartner? Hinweg.
      1 12 Melden
    • Kevin Meili 15.09.2016 14:22
      Highlight was für eine engstirnige, kurzsichtige, verblendete und homophobe Aussage...!!
      11 1 Melden
    • SuicidalSheep 15.09.2016 21:40
      Highlight Achso. Tja dann bin ich halt nicht normal. Danke für die Aufklärung. Ich hoffe ich belästige dich mit meiner abnormalen Art nicht zu sehr. Bitte vielmals um Verzeihung.
      5 0 Melden
    • Fabio74 16.09.2016 01:27
      Highlight Sicher nicht. Gleiche Rechte für alle. Wenn du mit Schwulen ein Problem hast, ist es einzig und allein dein Problem.
      Die Zeiten wo Leute wie du uns grosszügigerweise leben läsdt sind vorbei
      5 1 Melden
    • Stipps 16.09.2016 08:00
      Highlight @Fabio74: Du bist dir schon bewusst, was für Ideologien momentan in den europäischen Kulturraum wandern? Du meinst die Zeiten sind vorbei? Ach, schön wärs ...
      2 6 Melden
    600
  • strudel 14.09.2016 18:25
    Highlight Aussage gegen Aussage, warum wird hier der einen Seite mehr Glauben geschenkt?
    105 15 Melden
    • Danyboy 14.09.2016 20:42
      Highlight Stimmt in gewisser Hinsicht. Ich kann aber allgemein sagen, dass solche Fälle leider tatsächlich öfters vorkommen: Dass Homosexuelle angefeindet und angepöbelt werden, wenn sie sich öffentlich wie Heterosexuelle auch verhalten (zb Küssen).
      30 16 Melden
    600
  • Too Scoop 14.09.2016 18:12
    Highlight In vielen Punkten konnten wir uns noch nicht weiterentwickeln. So auch in diesem Bereich. Vieles stört uns, aber sobald es um Homosexualität geht darf man sich darüber aufregen und auftrumpfen wie intolerant manche zu sein scheinen etc. und Alles bekommt direkt eine Plattform. Diese Story ist eine von Vielen. Eine überraschende Empörung ist meiner Meinung auch Fehl am Platz. Wer sich nicht benehmen kann fliegt, ob hetero oder nicht. Will ja nichts unterstellen, aber Aussage gegen Aussage schliesst nichts aus.
    55 17 Melden
    600
  • deleted_652070984 14.09.2016 17:26
    Highlight Irgendwie seltsam. Ich dachte, wir leben in der Neuzeit. Aber die Themen werden von steinzeitlichen Akteuren bestimmt. Nach wie vor.
    37 31 Melden
    600
  • Blutgruppe 14.09.2016 17:00
    Highlight Und diese Homophobie wird in gewissen Kulturen und Ländern, mit welchen wir tolerant sind und Geschäfte treiben, noch religiös und staatlich gefördert. Nulltoleranz für Intoleranz!
    48 45 Melden
    • Fabio74 14.09.2016 18:20
      Highlight Thema verfehlt es geht nicht um den Islam hier
      48 31 Melden
    • Cerulean 15.09.2016 14:56
      Highlight @Fabio74
      Der Islam wurde mit keinem Wort erwähnt. Unter obige Beschreibung fallen viele nicht-muslimische Staaten. Russland, zum Beispiel, Simbabwe, Barbados, Jamaica, etc.
      5 1 Melden
    • Fabio74 16.09.2016 01:29
      Highlight @Ceeulean: Stimmt aber gehe mal schwer davon aus, dass Blutgruppes Kommentar auf den Islam zielte
      1 0 Melden
    • Blutgruppe 16.09.2016 07:23
      Highlight Falsch, Fabio74. Obwohl ich auch den Islam gemeint habe, dachte ich ebenso an Russland, Balkanländer und das Christentum und wollte das Thema allgemein formuliert an prechen.
      0 0 Melden
    600
  • m:k: 14.09.2016 16:43
    Highlight Wenn man wissen will, wie es um die Homophobie im Lande steht, sollte man sich die Kommentare auf Blick.ch zu diesem Thema zu Gemüte führen. Und das sind dieselben die sonst jeweils von der "Verteidigung unserer freien, westlichen Werten" schwafeln.
    84 15 Melden
    • Pana 14.09.2016 18:14
      Highlight Eine Kostprobe:

      "Wenn sich gleichgeschlechtliche Paare intensiv küssen, ist mir das zuwider. Das schmerzt mich richtig, so wie wenn ich Behinderte sehe, versetzt es mir auch einen Stich. Ich habe dann das Gefühl, da ist jemand krank."

      Was man bei den Blickkommentaren jedoch noch anmerken muss: Da tummeln sich erstaunlich viele ältere Generationen (70-80), die heutzutage mittlerweile online sind. Ist mir mal bei einem anderen Thema aufgefallen.
      51 10 Melden
    • Fabio74 14.09.2016 19:26
      Highlight Hab einzelne auch gelesen. Selbst von einem der sich als schwul sieht... der sich stört.
      Die aufgeklärte Schweiz ist nicht besser als andere Länder..leider
      33 7 Melden
    600
  • DinahK 14.09.2016 16:40
    Highlight Mir passierte genau das mal umgekehrt. Wir waren in einem Schwulen Pub wurden nicht bedient, da wir offensichtlich keine schwulen Männer waren. Kein Mensch interessiert sich für das.
    Was will ich damit sagen? Egal von wo du kommst, welcher Religion du angehörst, deine sexuelle Orientierung, ect. pp: der Mensch ist und bleibt ein Idiot!
    110 20 Melden
    • Fabio74 14.09.2016 18:21
      Highlight Wo war das denn und wann?
      14 36 Melden
    • Mach_ke_Stei 14.09.2016 19:37
      Highlight Uiuiui, DinahK, jetzt musst du aber Beweise liefern. Sonst ist der Fabio gar nicht überzeugt. ;-)
      34 5 Melden
    • DinahK 14.09.2016 22:28
      Highlight Das erste Mal mit meiner Schwester und Mutter in einer Spelunke in Berlin. K.A. wie das hiess. die war in der Nähe unseres Hotels.
      Und einmal an einer Party in Luzern. Ich hatte keine Ahnung und wollte nur ein Bier. Naja... Ich sag ja nur, es gibt überall und immer idioten. ;) ond das en raue Mängene
      17 2 Melden
    • DinahK 14.09.2016 22:33
      Highlight uuu vergessen wann:
      berlin: märz/april 2015
      luzern: schon etwas her... etwa 2010/2011? Uferlos (ist sonst voll i.O) hatte auch nix mit schwul oder nicht zutun. Waren einfach keine offenen Menschen. Tja gibts sogar da. Stell Dir das mal vor! ;)
      6 4 Melden
    • Fabio74 16.09.2016 01:31
      Highlight @mach kei stei: Gibt sicher solche Lokale. Gerade gewisse Berliner Läden sind sehr arrogant, darum die Frage.
      Denke in der CH gibt es keine Probleme
      0 0 Melden
    600
  • Mach_ke_Stei 14.09.2016 16:39
    Highlight Schwierig zu sagen, darum "weiss nicht".
    Aber ich kann den Kory schon verstehen. Ich meine schaut euch mal den Martin an, huiuiui, diese Augen.
    16 26 Melden
    600
  • Tschaesu 14.09.2016 16:37
    Highlight Keine Ahnung wieso ich das noch weiss, und es ist sowas von nicht relevant aber, dass sind die beiden, die sich am Adele Konzert auf der Bühne verlobt haben..
    :D
    26 8 Melden
    • Tschaesu 14.09.2016 18:01
      Highlight Hm hab grad gehört, dass der Blick solche Sachen auch weiss. Tut mir leid, falls ich jemanden damit gelangweilt habe aber ich lese dieses Blatt halt nicht.
      8 8 Melden
    • Habicht 14.09.2016 21:06
      Highlight Evntl. ein bisschen Mediengeil die beiden?
      27 7 Melden
    • Citation Needed 16.09.2016 12:01
      Highlight habicht: sicher nicht medienscheu. ;-)
      Ob sie bewusst Konfrontation (=mediale Aufmerksamkeit) suchten? Muss nicht sein. Ich gehe mal davon aus, dass sie den Vorfall weder erfunden noch massiv aufgebauscht haben. Aber andere, die medienkritischer drauf sind, hätten denselben Vorfall vielleicht nicht öffentlich gemacht.
      1 2 Melden
    600
  • dääd 14.09.2016 16:32
    Highlight "(...) auf eine physische Weise nähergekommen, wie wir dies auch bei heterosexuellen Paaren nicht akzeptieren." So geil - tönt wie in einer Medienmitteilung von Bischof Huonder. Wenn die 21-jährige Zeugin die Wahrheit sagt, muss das klar Homophobie gewesen sein. "Westliche Werte, mmmmh!" - Das Gute an der Geschichte ist aber, dass ich meine Frau mal ganz anders anturnen kann: "Duhuu, ich würde mich gerne in einer physischen Weise annähern, die man im 'Nelson' nicht akzeptiert."
    45 26 Melden
    600
  • wipix 14.09.2016 16:26
    Highlight Ich finde die Aktion, vermutlich ist diese in der Bersion der Betroffenen passiert, auch nicht gut. Könnte mir aber gut vostellen, dass dies auch in (überschrittener?) Kompetenz der Türsteher geschehen ist. Es gibt unter Türstehern nicht wenige, die bildungstechnisch eher einfach strukturiert daherkommen und daher schnell mal mit solchen Situationen überfordert sind.
    Schlussendlich aber steht der Chef hinter den Türstehern, und es ist sein Recht Leute vor die Tür zu setzen. Auch wenn dem Wirt nur die Brille eines Gastes nicht passt oder so.
    Ich für meinen Teil (Hetero) meide nun das Pub...😉
    31 15 Melden
    600
  • -woe- 14.09.2016 16:24
    Highlight Da soll sich die Juso mal schön raushalten. Das ist eine Angelegenheit für die SP Frauen *.
    35 41 Melden
    • mortdecai 14.09.2016 21:01
      Highlight Hä?
      19 5 Melden
    600
  • SuicidalSheep 14.09.2016 16:21
    Highlight Ich bin selber bisexuell und seit mehreren Jahren jetzt in einer Beziehung mit einer Frau. So direkt wurde ich jetzt noch nie angegangen oder eines Clubs/Bar verwiesen. Aber man merkt doch hin und wieder mal, wie böse Blicke von Menschen kommen, jeglichen Geschlechts, Alters und Stellung, wenn ich meine Partnerin zB an der Bushaltestelle küsse.

    Aber wenn ich mir so die Kommentare auf der FB Seite des Blicks zum Thema anschaue, dann machts einem schon traurig wie homophob immer noch sehe viele Leute sind und ohne zögern ihre Diskriminierung öffentlich mit Namen posten.
    54 10 Melden
    • Sonja Red4 14.09.2016 17:45
      Highlight Komm wir spielen : melde es dem Arbeitsgeber ;)
      9 28 Melden
    • lilie 14.09.2016 18:29
      Highlight @SuicidalSheep: Ich finde es traurig, dass Mensche oft sehr schnell mit Urteilen über andere Menschen sind, nur weil diese etwas tun oder sind (oder lassen), was sie selber in ihrer kleinen Welt als "normal" definiert haben.

      Was ich mir noch nicht sicher bin, ist, ob ich es schlimmer finde, wenn die Leute "nur" blöd gucken oder wenn sie ihre Meinung offen kundtun.

      Ich glaube, bei Leuten, mit denen ich direkt zu tun habe, ist mir das zweitere lieber. Wenn die Leute um mich herum mich blöd finden (warum auch immer), es mir aber nicht ins Gesicht sagen, kann ich nicht einmal reagieren.
      6 5 Melden
    • 9oli8 14.09.2016 18:37
      Highlight Es müssen nicht einmal böse Blicke sein, wie du beschrieben hast. Schon nur wenn ich mich von meinem Freund am Bahnhof verabschiede, wird uns dank vielen Gaffern immer wieder deutlich gemacht, dass wir anders sind und offensichtlich eine Attraktion in der Öffentlichkeit😅
      Nichtsdestotrotz geniessen wir unsere Zeit zusammen und wünschen auch euch zweien alles Gute❤
      18 4 Melden
    • lilie 14.09.2016 18:57
      Highlight @SuicidalSheep: Ich meinte natürlich NICHT normal...
      2 1 Melden
    600
  • Bluetooth 14.09.2016 16:03
    Highlight Mir geht es auf den Nerven, wie ständig Homosexuelle und Transmenschen in einem Satz erwähnt werden. Ich sehe kein Zusammenhang. Das eine ist nur sexuelle Vorliebe, das andere dagegen eine psychische Identitätsstörung.
    29 49 Melden
    • Sonja Red4 14.09.2016 17:53
      Highlight Du leodest wohl selbst an einer Störung um so einen cgabis zu kommentieren

      Ich empfehle dich zu vergraben und dort zu bleiben
      13 46 Melden
    • Fabio74 14.09.2016 19:27
      Highlight Falsch
      9 8 Melden
    • Bluetooth 14.09.2016 19:50
      Highlight Verstehe das Geblitze und diesen persönlich Angriff nicht. Gross anders wird es ein Psychologe nicht formulieren.
      20 10 Melden
    • Rhabarber 14.09.2016 20:25
      Highlight Die sexuelle Ausrichtung (Hetero, Homo, Bi) ist ebenso angeboren wie Transsexualität. Auch wenn die Ursachen bisher noch nicht genügend erforscht sind, zeigt sich das z.B. deutlich in Gehirnscans.

      Als Identitätsstörung wird es nur von denen bezeichnet, die es ablehnen. Du meintest vielleicht eine Störung der Geschlechtsidentität. So bezeichnete man das vor ca. 60 Jahren.

      Aber moderne aufgeschlossene Menschen können auch ausserhalb des Entweder-Oder-Landes mit fliessenden Grenzen leben. Es ist eben mental anspruchsvoller, wenn die Welt nicht nur schwarz oder weiss ist.
      20 9 Melden
    • Bluetooth 14.09.2016 21:37
      Highlight @Fabio
      Dann sollen mich die Blitzer doch mindestens aufklären.
      6 1 Melden
    • Sonja Red4 14.09.2016 23:08
      Highlight Naja man kann deinen Kommentar beleidigend auffassen, siehe dazu Rhabarbers Kommentar, jedoch nehme ich an das du es weniger beleidigend gemeint hast und versucht hast dies mit unvorteilhaften Beispielen zu diffrenzieren. Ich Entschuldige mich für den Ausfallenden Kommentar
      7 3 Melden
    • Bluetooth 15.09.2016 11:25
      Highlight Nein, Transsexualität ist nicht angeboren, schon allein weil die Definition des Geschlecht selbst nicht angeboren ist. Gehirnscans zeigen nur auf, wie ein gewisses Denkmuster aussieht. Da sich das Gehirn stetig bei jeder kleiner Wahrnehmung verändert, beantworten Scans jedoch nicht die Frage wie und warum dieses Muster entstanden ist? Dafür gibt's die Psychologie.

      Denkexperiment:
      Ein Mann lebt sein Leben lang allein isoliert von der Aussenwelt. Fakt ist, solange er keine Frau begegnet, nimmt er Geschlechter gar nicht erst wahr. Nun trifft er gleichzeitig auf eine Frau und einen Mann. [Teil 1]
      2 1 Melden
    • Bluetooth 15.09.2016 11:28
      Highlight Zum Mann fühlt er sich mehr sexuell angezogen fühlt. Das wäre angeborene Homosexualität. Angeborene Transsexualität dagegen wäre, falls er bei erster Wahrnehmung beider Geschlechter, den Körper der Frau als sein "richtiges" erklärt und den eigenen Körper beginnt abzulehnen. Sowas wird nie passieren. Selbst wenn er viele Gemeinsamkeiten mit der Frau feststellt, wird er nur wegen einem Einzelfall nicht beginnen seinen Körper zu hinterfragen. Erst wenn er z.B. 100 Menschen begegnet und wahrnimmt, dass er vor allem mit Frauen Gemeinsamkeiten hat, kommen solche Zweifel auf. [Teil 2]
      2 1 Melden
    • Bluetooth 15.09.2016 11:31
      Highlight Dafür braucht es eben viele Leute, eine Gesellschaft. Erst dadurch kann ein genug starkes Geschlechtsbild entstehen, welches zu Selbstzweifel am eigenen Körper führt. Angeboren ist es nicht.
      Angeboren kann aber durchaus sein, dass sich der isolierte Mann in seinem Körper unwohl fühlt. Dieses Unwohlfühlen hat jedoch nichts mit dem Geschlecht zu tun. Er wird sich sowohl bevor als auch nach der Wahrnehmung der Geschlechter unwohl fühlen. Sich selbst als Frau zu identifizieren, wird daran nichts ändern.
      Für sowas kenne ich nun keine andere Bezeichnung als "Identitätsstörung". [Teil 3]
      2 1 Melden
    • Rhabarber 15.09.2016 12:39
      Highlight Da weiss Bluetooth offenbar mehr als die Experten weltweit. Na sowas *g
      6 2 Melden
    • Bluetooth 15.09.2016 13:45
      Highlight Ich widergebe hier doch genau das weltweite Wissen von Experten. Wo genau irre ich mich?
      In deinem vorherigen Kommentar hast du nun eine Tatsache selber interpretiert, die kein Neurologe oder Psychologe der Welt bestätigen wird. Du behauptest es sei angeboren, gleichzeitig aber sagst du, die Ursachen seien ungenügend erforscht. Merkst du den Widerspruch. Erstetes ist deine Fehlinterpretation. Eine neurologischer Test (Gehirnscan) kann nicht aufzeigen, ob ein Denkmuster angeboren ist oder nicht. Sonst wären wir heute bereits in der Lage ohne Psychologen Psychopathen im Kindesalter zu erkennen.
      4 1 Melden
    • Fabio74 16.09.2016 01:34
      Highlight Es ist keine Vorliebe die man mal eben auswählt. Sondern wohl angeboren.
      Und damit heisst es lernen umzugehen.
      Dies ist wenn man Blick Kommentare liest immer noch nicht einfach.
      Es ist sicher nicht einfach sich vorzustellen wie so ein Leben sein muss, wen man nicht betroffen ist
      2 0 Melden
    • Bluetooth 16.09.2016 11:46
      Highlight @Fabio Jetzt hast du aber etwas missvertsanden. Habe nie behauptet Homosexualität sei angeboren im Gegenteil.
      1 1 Melden
    • Citation Needed 16.09.2016 12:14
      Highlight Bluetooth: grundsätzlich würde ich nicht so heftig zwischen angeboren und erworben/im Lauf des Lebens entwickelt unterscheiden. Dein Gedankenexperiment ist zwar logisch überzeugend, aber gleichzeitig unmöglich. Wahrscheinlich würde Dein Proband in Isolation nicht mal Geschlechtsreife erlangen und wenn, dann würde er den Mann/die Frau wahrscheinlich erschlagen und aufessen oder sonst in zivilisatorisch unpassender Weise behandeln. ;-)
      Eine uneindeutige Geschlechteridentität hat viel mit sozialer Prägung/Passung zu tun, das schliesst doch aber eine genetische Prädisposition keineswegs aus.
      0 0 Melden
    • Bluetooth 16.09.2016 19:07
      Highlight Korrektur: ... Habe nie behauptet, Homosexualität sei *NICHT angeboren...

      @CN
      Natürlich ist es unmöglich, darum handelt es sich ja nur um ein Gedankenexperiment. Damit wollte ich aufzeigen, dass die Wahrnehmung des Geschlechts und der Geschlechtsidentität nicht angeboren ist, sondern von einer Gesellschaft erworben wird. Wie du selbst sagst, mein Proband hätte wohl nicht mal Geschlechtsreife erlangt.
      Allein wegen dieser Tatsache, kann der Wunsch, mit dem anderen Geschlecht zu leben, nicht angeboren sein. Eine genetische Prädisposition wäre wie gesagt allein das Unwohlfühlen im eigenen Körper
      0 0 Melden
    600
  • giftzwerg 14.09.2016 15:40
    Highlight wären es zwei frauen gewesen hätten sie bestimmt noch freude gehabt...
    66 20 Melden
    600
  • Seralina 14.09.2016 15:28
    Highlight Wer heutzutage im jahre 2016 noch ein problem mit homosexuellen hat,ist ein ganz armer mensch! Es ist lächerlich...

    Man sollte als mensch glücklich sein dürfen,egal mit wem!

    Zum bericht mag ich mich nicht äussern... Ich wünsche mir einfach respekt gegenüber der liebe...

    Ich glaube den 2 sympatischen herren!

    Schönen nachmittag allen adieu merci!
    89 41 Melden
    600
  • lilie 14.09.2016 15:26
    Highlight Oh je, das ist wieder schwer zu beurteilen. Im Allgemeinen nehme ich immer das Beste an von den Leute (und liege damit des öftern mal falsch...), aber hier siehts ja schon so aus, als hätte der Securitymann bei dem schwulen Pärchen eine andere Messlatte (sorry für das Wortspiel!!!) angesetzt als bei den anderen Gästen...
    58 22 Melden
    • AL:BM 14.09.2016 17:15
      Highlight Warum? Haben Sie denn Berichte von anderen gehört?
      Sie wissen so gut wie ich, dass Leute, die aus Clubs richtig sich 1. immer im Recht fühlen und 2. nie eigenes Fehlverhalten erkennen.
      31 8 Melden
    • lilie 14.09.2016 18:33
      Highlight @AL:BM: Nein, ich bin davon ausgegangen, dass an beiden Berichten etwas dran ist und habe das arimetische Mittel aus beiden genommen. Ergibt: Es war vielleicht doch ein bisschen mehr als nur Küssen, aber wohl doch nicht so viel mehr, wie der Club behautet.

      Den Rest des Posts habe ich leider nicht verstanden, sorry. :(
      13 3 Melden
    600
  • iiceccreamllove 14.09.2016 15:20
    Highlight Die traurige Antwort: Jeden Tag. Durch Blicke, Worte, Taten.

    Ich fühle mich als Schwuler dadurch nicht wirklich bedroht. Aber wisst ihr, man kriegt jeden Tag zu spüren, dass man anders ist. Sprüche gibts eigentlich immer, wenn ich mit meinem Mann Hand in Hand durch die Strassen laufe. Und ja, auch mit körperlicher Gewalt musste ich in Zürich schon klar kommen – wenn auch sehr sehr selten!.

    PS: Würde mich jetzt nicht als Klischee-Schwul bezeichnen... und auch wenn ich in Rosa und mit Make-Up rumlaufen würde – es gibt niemandem das Recht, mich zu beschimpfen oder dumm anzumachen.

    PEACE!
    132 16 Melden
    • Fabio74 14.09.2016 19:29
      Highlight Dumme Sprüche kommen immer mal. Gewalt zum Glück nie.. aber die Kommentare zu solchen Geschichten tun weh
      13 1 Melden
    • Genital Motors 14.09.2016 22:26
      Highlight Aber du bist anders !!
      Ohne jegliche Wertu g.
      Jeder ist anders. Alle sind gleich.
      5 0 Melden
    600
  • Joël 14.09.2016 15:19
    Highlight Ich empfehle die UN Free and Equal Kampagne. Hier ein Video der Kampagne:
    15 11 Melden
    600
  • badaboo 14.09.2016 15:10
    Highlight Ich wurde leider auch schon im mc donalds mit pommes beschmissen als ich meinem damaligen freund einen kuss auf die backe gedrückt habe... (ja ich meine die backe im gesicht😉) Es gibt leider immer wieder vereinzelt leute die etwas gegen homosexualität haben. Da sind wir - auch in der schweiz- leider noch nicht wirklich angekommen...
    84 12 Melden
    • mrmikech 14.09.2016 23:43
      Highlight @badaboo: sind meist menschen die mit ihre eigene sexualität nicht klar kommen, und davon gibt es viele.
      8 2 Melden
    600
  • Mia_san_mia 14.09.2016 15:07
    Highlight Die zwei wollen einfach in die Medien...
    69 86 Melden
    • Sugarbaby 14.09.2016 16:28
      Highlight Willkommen in der Welt von Bayern, wir schreiben das 18.Jahrhundert... unterstellst wieder gewaltig 😀
      13 21 Melden
    • Fabio74 14.09.2016 19:29
      Highlight Denke kaum, dass man so in die Medien kommen will
      5 7 Melden
    • Sugarbaby 14.09.2016 20:33
      Highlight @Fabio74 : denke auch nicht, es steht ja auch unterhalb des zweiten Bildes des Paares:


      "Das amerikanisch-dänische Paar hat keinen Bedarf nach «15 Minuten Ruhm» in den Schweizer Medien, betont Kalnasy. Aber Diskrimierung wolle er nicht akzeptieren."
      4 7 Melden
    • Fabio74 16.09.2016 01:36
      Highlight @Sugarbaby das ist auch richtig. Gegen Diskriminierung muss vorgegangen werden.
      0 0 Melden
    • Sugarbaby 16.09.2016 08:49
      Highlight @Fabio74 sehe ich auch so. Die Realität, und zum Teil die Kommentare hier, zeigen das der Mensch noch viel zu lernen hat... schöns Tägli ;)
      0 0 Melden
    600
  • Madison Pierce 14.09.2016 15:05
    Highlight "Französische" Küsse gehören meiner Meinung nach nicht in die Öffentlichkeit, egal ob hetero oder homo.

    Wenn dieses Verhalten bei Heteros akzeptiert wird und bei Homos nicht, ist es aber eine klare Diskriminierung.
    42 49 Melden
    • michiOW 14.09.2016 18:34
      Highlight Es kommt auf die Länge, den Ort und die Häufigkeit des Kusses an.

      An einem Bahnhof am Perron finde ich es z.B. i.O.
      6 9 Melden
    600
  • Sonja Red4 14.09.2016 15:04
    Highlight Irgendeinmal sind wir so weit das man die sexuelle Orientierung nicht erwähnen müssen,leider nicht so bald, sondern in entfernter zukunft. Bis dahin setzte ich mich weiter für meine Freunde ein und ihre Rechte auf Gleichberechtigung!
    54 11 Melden
    600
  • Chrigu91 14.09.2016 14:48
    Highlight Habe mir gestern mal die Kommentare beim Blick-Artikel zu Gemüte geführt. Schockierend, wieviele hochgradig homophobe Kommentare man dort findet. Von einer Gleichberechtigung und bedingungsloser Akzeptanz sind wir auch in der Schweiz noch weit entfernt

    http://www.blick.ch/people-tv/schweiz/das-schwulenpaar-kory-23-und-martin-28-wurde-aus-dem-zuercher-nelson-pub-geworfen-wir-lassen-uns-das-kuessen-nicht-verbieten-id5483949.html
    90 33 Melden
    • Sonja Red4 14.09.2016 15:06
      Highlight Mein Gesichtsausdruck beim Lesen der Kommentare auf Blick
      47 17 Melden
    • EvilBetty 14.09.2016 16:30
      Highlight Ojeh, traurig... Auf der anderen Seite frag ich mich halt schon, ob ihnen nach der HallenstadionNummer mal wieder sie Publicity fehlt. Solche Mensche gibts, ob homo oder hetero.
      27 4 Melden
    • Chrigu91 14.09.2016 16:46
      Highlight Zitat eines Blick Kommentars:

      "Und ich lasse mir von homosexuellen Paaren vor meinen Augen das Zunge in den Hals stecken auch nicht bieten! Auch dies ist mein RECHT!"

      Was soll denn ich als Schwuler sagen..? Ich bin den Zärtlichkeiten von heterosexuellen Paaren fast tagtäglich hilflos ausgeliefert. Wo bleibt mein RECHT?
      29 15 Melden
    • Echo der Zeit 14.09.2016 17:23
      Highlight Blick und Kommentare in der 20min sind zum Teil unterstes Niveau - frag mich welch armer Typ das Freischalten muss/will.
      23 7 Melden
    600
  • Olf 14.09.2016 14:45
    Highlight Man traut sich ja kaum zu kommentieren. Aber ich glaube der Stellungnahme vom Nelson Pub
    109 59 Melden
    • stef2014 14.09.2016 14:57
      Highlight Ich wage keinen Kommentar darüber, was nun stimmt und was nicht. Aber ich habe selbst schon erlebt, wie Homosexuelle nur wegen einem Kuss aus Lokalen rausgeschmissen wurden. Wundern würde es mich keineswegs. Aber es war ja nicht zu erwarten, dass das Pub die Geschichte so bestätigt, wenn es sich wirklich so zugetragen hat.
      42 10 Melden
    • CASSIO 14.09.2016 15:10
      Highlight Ich hab so irgendwie dasselbe gefühl. Und dass der eine Ami ist, verstärkt dieses Gefühl umso mehr.
      25 32 Melden
    • iiceccreamllove 14.09.2016 15:22
      Highlight Weil?

      Any way... Die Knutsch-Aktion sollte mit hetero und homo Pärchen durchgeführt werden!
      13 14 Melden
    • Malin.B 14.09.2016 15:42
      Highlight Auf Grund von Tatsachen die wir alle nicht kennen oder wegen deiner homophonen Grundeinstellung?
      11 25 Melden
    • kettcar 14.09.2016 15:44
      Highlight Also die Geschichte mit den empathischen Türstehern, welche mit Augenmass und Vernunft gut reflektierte Entscheide treffen?
      Ich wüsste wenig Türsteher von Bars/Pubs/Clubs im kommerziell erfolgreichen Segment auf die diese Beschreibung zutrifft. Ich war schon länger nicht mehr im Nelson, aber die Security dort passt nicht so zu der Beschreibung.
      39 4 Melden
    • Sandro Lightwood 14.09.2016 15:45
      Highlight Darf ich fragen wieso? Weil Sie allenfalls davon Ausgehen, dass Homosexuelle sowieso alle nur von ihren Trieben gesteuert werden? Es fehlt nur noch das "Ich bin ja nicht homophob, aber..."
      38 23 Melden
    • Fabio74 14.09.2016 19:32
      Highlight Aus Erfahrung ist die Toleranz gegenüber Schwulen kleiner. Das Rumgeknutsche der Heteros z.B. in Thermalbädern ist teilweise too much. Aber 2 küssende Männer sind vielfach ein Grund gehen zu müssen.
      7 4 Melden
    600
  • Undertaker 14.09.2016 14:43
    Highlight Welche Geschichte stimmt jetzt? Ich weiss es nicht und verurteile daher keine der beiden Parteien....

    Komischerweise sind die Rausgeworfenen aber schon mal im Vorteil..... Im Zweifel für den Angeklagten....

    Aber das gilt halt nicht für alle.
    35 30 Melden
    600
  • Bastian Zuberbuehler 14.09.2016 14:41
    Highlight Aussage gegen Aussage? Bestens! @JusoKissIn: Bitte gleich institutionalisieren, und zwar mit regelmässigen "nelson-approved" Homo- UND Hetero-Knutschereien IM Nelson. Dann können die Securities ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen bzw. sich diese durch Angewöhnung erarbeiten.
    30 20 Melden
    600
  • Peter Gasser 14.09.2016 14:39
    Highlight Ich war schon oft im Nelson Pub und im angeschlossenen Lady Hamillton. Noch nie hätte ich bemerkt, dass dort sich küssende Paare des Lokals verwiesen worden sind. Es ist hervorragend kommt das auf den Tisch! Leider höre ich immer noch zu oft sogar unter Bekannten von mir Vorbehalte gegen Schwule. Ich sage dann immer: Ist doch super! Du wirst dich niemals wegen einer Frau mit Ihnen streiten müssen! :) Von mir aus dürfen noch viele Schwul sein! Dann bleiben mehr Frauen für mich. Dem betroffenen Paar wünsch ich alles gute und super das Ihr euch dagegen zur Wehr setzt.
    57 17 Melden
    • bokl 14.09.2016 15:11
      Highlight @Peter Gasser
      Dürfen auch noch viele lesbisch sein oder findest du das nicht mehr so super, weil damit weniger Frauen für dich bleiben?
      41 11 Melden
    • Echo der Zeit 14.09.2016 17:27
      Highlight Lesbische Frauen = gar nicht Gut (ganz schlimm)
      3 9 Melden
    • Peter Gasser 14.09.2016 21:14
      Highlight Das ist der schwache Punkt der Argumentation! Aber he, hat gewusst das 90% Ironie nicht erkennen, wenn sie auch klar vor ihnen liegt. Ich geh nicht so tierisch ernst durchs Leben im Fall. Und ja ich habe sogar lesbische Freundinnen.
      3 3 Melden
    600
  • Tobias K. 14.09.2016 14:38
    Highlight Ist wie immer wenn Medien ein Thema breitschlagen. Der eine erzählt das, der andere etwas ganz anderes. "Ich nicht, er aber auch". Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Viel Glück an alle.
    49 6 Melden
    600
  • samsungler 14.09.2016 14:36
    Highlight Die nerven mich ein bisschen...ist ja ok schwul zu sein aber man muss es auch nicht übertreiben...sieht ein wenig nach aufmerksamkeits defizit aus
    71 121 Melden
    • Lorent Patron 14.09.2016 15:15
      Highlight Schwulsein ist okay, aber schwul sein mit ADS geht nicht? Hetis mit ADS nerven genauso. Aber die werden deswegen nicht rausgeworfen. Im Nelson werden sie gefeiert.
      34 17 Melden
    • insomniac 14.09.2016 16:14
      Highlight Wie kann man es denn übertreiben, schwul zu sein? Ist man dann doppelt schwul?
      24 6 Melden
    • samsungler 14.09.2016 19:14
      Highlight Ich denke sie wollen einfach in den medien erscheinen punkt.
      10 2 Melden
    • Fabio74 14.09.2016 19:33
      Highlight Wie kann mans übertreiben?
      2 6 Melden
    • Mia_san_mia 16.09.2016 08:10
      Highlight Sicher kann mans übertreiben, das haben die zwei wohl gemacht...
      1 1 Melden
    600

Prostata-Rocker in Deckung! Der Shit, der Sophie Hunger entgegen stürmte, fliegt zurück

Gefühlte 100'000 Neider empören sich über den Grand Prix Musik an Sophie Hunger. Die Zürcher Musikerin Nadja Zela eilt ihr auf Facebook grandios zu Hilfe.

Zahlenmystiker werden jubeln: Die bisherigen Preisträger des Schweizer Grand Prix Musik heissen Heinz Holliger (77), Franz Treichler (55) und Sophie Hunger (33). Zwischen ihnen liegen je 22 beziehungsweise 2 mal 22 Jahre. In Holliger und Treichler zusammen (132) haben also 4 Hungers Platz. Alles gehört zusammen. Irgendwie.

Darüber dass Treichler (von den Young Gods) und Holliger die 100'000 Franken Preisgeld des Bundesamts für Kultur (BAK) erhielten, nervte sich in den letzten beiden Jahren …

Artikel lesen