Schweiz

Kinder und Jugendliche leiden immer stärker unter Stress und Leistungsdruck. bild: Shutterstock

Burnout im Kinderzimmer: Warum immer mehr 11-Jährige unter Stress leiden

13.10.17, 17:35 14.10.17, 09:34

Lisa sitzt in ihrem Kinderzimmer. Es ist halb 12 nachts. Sie kann nicht mehr. Es geht nicht mehr. Sie will nicht mehr. Aber: Sie muss noch mehr. Stundenlang hat Lisa gelernt, doch noch immer fühlt sie sich zu wenig auf die morgige Prüfung vorbereitet. Und wenn sie es verkackt, was dann?

Die Kindheit beschreiben wir gerne als glückliche Zeit. Als die Zeit, wo wir nur wenige Verpflichtungen hatten. Keine bis kleine Sorgen. Wer hat sich diese Zeit nicht schon einmal zurück gewünscht? 

Die neuesten Studien zeigen aber, dass wir froh sein können, dass dieser Wunsch nicht Erfüllung geht. Offenbar ist die Kindheit nicht mehr das, was sie einmal war. Statt eines Schlaraffenlandes der Freiheit und des Spasses ist sie eine ständige Ausbildungsstätte. Mit vollem Terminkalender. Ständigem Leistungsdruck. Kindheit kann krank machen.

Die Symptome

2002 litt jedes fünfte 11-jährige Kind mehrmals pro Woche unter Schlafproblemen, heute ist es beinahe jedes dritte. Das ist noch nicht alles. Laut der Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben 15 Prozent der Schweizer Kinder mehrmals pro Woche ein Gefühl der Niedergeschlagenheit. Jedes Zehnte spricht von Bauchweh oder Kopfweh.

Noch immer sitzt Lisa vor ihren Büchern. Weiss nicht mehr wie weiter. Lernen kann sie nicht mehr. Schlafen schon gar nicht. Sie greift zum Telefon. Wählt die 147. Lisa ist klug. Sie weiss, hier können sie ihr helfen. Hofft sie.

Die Hotline der Pro Juventute stellt in den letzten sieben Jahren fest, dass immer mehr Kinder und Jugendliche wegen persönlichen Problemen Hilfe suchen. Am häufigsten sind dabei Suizidgedanken. Danach Krisen. Dann Angst. Und depressive Stimmungen.

Umfrage

Hattest du in deiner Kindheit Stress?

  • Abstimmen

1,301 Votes zu: Hattest du in deiner Kindheit Stress?

  • 21%Ja, und wie.
  • 32%Stress war für mich ein Fremdwort
  • 46%Ab und zu. Aber meine Kindheit war toll!

Die Therapie

Pro Juventute will nun handeln. Sie will mithelfen, den Druck und den Stress dem Kinder und Jugendliche heutzutage ausgesetzt sind, zu reduzieren. «Mehr freie Zeit für Kinder», fordert ihre Direktorin Katja Wiesendanger. Eine nationale Kampagne soll Eltern dazu bringen, ihre Kinder weniger unter Druck zu setzen. Ihnen ein besseres Vorbild zu sein.

«Burnout ist im Kinderzimmer angekommen.»

In einem weiteren Schritt überlegt sich Pro Juventute, ob sie eine Gesetzesänderung anstreben will. So soll es Lehrern verboten werden, über das Wochenende Hausaufgaben aufzugeben. In einigen Kanton gibt es diese Regelung bereits. Wie im Kanton Zürich.

Es klingelt. Beatrix Wagner nimmt das Telefon ab. Es ist Lisa, die es wirklich gibt. Nur heisst sie nicht so. Die 16-jährige erzählt ihr, dass sie doch noch lernen muss. Nicht schlafen kann. Und erzählt aus ihrem Leben: Sie besuchte das Gymnasium, begann jetzt aber eine Lehre. Erhoffte sich davon weniger Druck, weniger Stress. Denn ihr Psychiater hat bei ihr ein Burnout diagnostiziert.

Die Ursache

«Da musste ich schon leer schlucken», sagt Beatrix Wagner, als sie von diesem Fall erzählt. Seit mehreren Jahren ist Wagner Mitglied des Beratungsteam der Pro Juventute. Sie weiss: «Burnout ist im Kinderzimmer angekommen.»

Auch Kinder- und Jugendpsychologe Urs Kiener nimmt das Wort Burnout in den Mund. Er schätzt, dass 3 bis 4 Prozent der Kinder und Jugendlichen die typischen Erschöpfungssymptome aufweisen. Die Gründe seien vielfältig. Ausmachen kann man aber die Mitschuldigen:

Beatrix Wagner überzeugt Lisa die Bücher jetzt wegzulegen. Sie habe sich gut für die Prüfung vorbereitet. Sie brauche auch Schlaf. Die beiden machen gemeinsam Atemübungen.

Die Heilung

«Leider gibt es nicht den einen Tipp, der den Stress und Druck auflöst», stellt Wagner fest. Es sei aber bereits ein gutes Zeichen, wenn die Jugendlichen auf der Hotline anrufen. «Dann haben sie schon einmal erkannt, dass sie ein Problem haben. Erst dann kann man auch etwas dagegen unternehmen.»

Pro Juventute bietet auch eine Hotline für Eltern. Hier ist es der umgekehrte Fall. Hier rufen Eltern an, weil sie wissen möchten, wie sie ihre Kinder zu grösserem Lerneifer motivieren können. Sie wollen nur das Beste aus ihnen herausholen. 

Lisa legt den Telefonhörer auf. Wie es weiter geht, wissen wir nicht. Hoffentlich kann sie schlafen.

Du fühlst dich wie Lisa?

Hotline 147

Das Beratungsteam unter der Telefonnummer 147 unterstützt junge Menschen, wenn sie kleine oder grosse Sorgen, Probleme oder Fragen haben. Die Beratung ist kostenlos und anonym. Es ist ein Service der Pro Juventute. Weiter Informationen findest du im Internet unter: www.147.ch

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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69
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  • Stemps 14.10.2017 14:12
    Highlight Das sozialistische Familienmodell der staatlichen Kindererziehung und der Abwesenheit beider Elternteilen (am Fliessband der Traktorenfabrik) ist eben wahrlich ein Erfolgsmodell!
    9 7 Melden
  • Andrea Hadorn-Stuker 14.10.2017 12:17
    Highlight Ein guter Artikel, basierend auf Lisas Erfahrung. In den Kommentaren lese ich das Bedürfnis Schuld zuweisen zu können. Gottseidank machen die Hilfsangebote es anders. Gefühle sind fürs Lernen wichtig, das wird von allen Beteiligten unterschätzt.
    8 0 Melden
  • Bärnermeitschi 14.10.2017 09:26
    Highlight Ich empfehle das Buch von H.R. Strahm: „die Akademisierungsfalle“ zu lesen. Heute müssen sich Kinder mit +/- 13 Jahren entscheiden ich welche „BERUFUNGS-Richtung“ es nach der Schule gehen soll. Notabene oft von den Eltern vorgegeben. Gleichzeitig zum schulischen Druck, kommt die Pupertät dazu mit all seinen Veränderungen. Oft fühlen sich Kinder in dieser Phase von den Eltern nicht verstanden.... Werden von den Eltern nicht verstanden... Lasst die Kinder wieder Kinder sein, es braucht Regeln innerhalb eines Familienverbundes und der Schule.. Aber mit gesundem Menschenverstand.
    15 1 Melden
  • RacKu 14.10.2017 08:39
    Highlight Warum schicken Akademiker ihre Kids in die Steiner, Waldorf etc? Kann es sein dass die Spitze nicht mehr mit der Basis einverstanden ist? 😵
    8 2 Melden
  • LYX 14.10.2017 07:02
    Highlight Die Ärzte - undsoweiter Lobbys machen das schon geschickt. Da wird doch schon ein kleines Gejammer űber Hausaufgaben als BURN-OUT betitelt welches man sofort in teuren Therapien behandeln muss. Wo ist den der gesunde Menschenverstand hin? Aber in einer Welt in der jeder dem anderern dreinredet, jeder sich diskriminiert fühlt, jeder mit einer anderen Meinung als Rassisten, Pazifist, sexisten, trumpisten, etc.. betitelt wird kanns ja nur bergabgehen. Macht mal einen auf locker, und bringt dies auch euren Kindern bei.
    Und zuguterletzt: lernen tut man für sich selber, nicht für Lehrer oder Noten.
    13 36 Melden
    • RacKu 14.10.2017 08:28
      Highlight Hast du auch Zielvereinbarungen mit deinem Chef? Und das findest du für Kindergärtner auch nötig?
      11 0 Melden
  • Tsunami90 14.10.2017 04:12
    Highlight Ab in die Pfadi!

    Keine Eltern.

    Man lebt draussen im Wald, Zelt. Das Smartphone kann man getrost Daheim lassen.

    Leistung ist nicht unwichtig, aber Nebensächlich und soll spass machen.

    Und das Entscheiden übernehmen die Leiter. Ich würd ja so gern wieder Teilnehmer sein. 😀

    Kurz: Pfadi fägt!

    33 4 Melden
    • rodolofo 14.10.2017 11:59
      Highlight Ausser dem Militärischen Drum und Dran und dem Tanz um die "Vollständige Uniform", den Gruppen-, Corps- und Abteilungsleiter aufführen müssen.
      Und ausser dem "Pinggel", der Waren und Fressalien herbei schleppen muss, während sich der Gruppenhäuptling genüsslich auf einem Liegestuhl von der Strapazen seiner Führungsarbeit erholt...
      Nein, ich mach doch nur Spass!
      Auch solche Dinge gehören zum "Freien Lernen draussen in der Natur" unbedingt mit dazu!
      9 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 14.10.2017 13:19
      Highlight Jetzt ist auch klar, warum es den Kindern in Nordkorea, der grössten Pfadi der Welt, so gut geht.

      Zum Beispiel hier: Viele glückliche Kindergesichter
      5 3 Melden
  • stamm 13.10.2017 23:45
    Highlight Burnout bei Kindern....wie kann man Kinder in ein Burnout fallen lassen? Die schönsten 16 Jahre im Leben. Und die Jahre, welche wohl am meisten prägen! Warum machen sich unsere ``Gstudierten`` nicht mal Gedanken, wie man aus Kindern Erwachsene macht, ohne Stress? Unsere Kinder sind das Wichtigste, was wir haben! Und jeder hackt auf ihnen rum, aber ausser neue Sozialstellen zu schaffen, macht niemand was. Vom Schulseelsorger kriegen die Kinder ja selber einen Knacks......
    16 8 Melden
  • Raphael Stein 13.10.2017 22:43
    Highlight Zeit aus dem System auszusteigen.
    26 0 Melden
    • rodolofo 14.10.2017 11:53
      Highlight Ja schon, aber totale Selbstversorgung ist auch ein Riesen-Stress...
      (Das weiss ich aus eigener Erfahrung:
      Der Ausstiegs-Stress führt direkt ins Burnout!)
      5 0 Melden
  • Baba 13.10.2017 22:32
    Highlight Dieses Gekeife in den Kommentaren ist fast nicht auszuhalten... Dabei ist es so ein ernstes Thema. Ob die Kinder nun unter "Burnout", "permanenter Überforderung" oder was auch immer leiden. Tatsache ist, viele leiden. Heute beginnt der Lerndruck ja schon im Kindergarten. Es ist schon so, dass Kinder heute häufig nicht mehr Kinder sein dürfen 😔.

    Der Autor des Artikels hat es feinfühlig und anschaulich beschrieben, was abgeht (abgehen kann) - aber ganz toll auch wo Hilfe geholt werden kann. Danke Fabio Vonarburg!
    33 3 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 13.10.2017 20:51
    Highlight Ich schwöre, ich hatte mehr Stress als die "armen" Smartphonekiddies.

    Mein Mitleid mit den heutigen Prinzen und Prinzessinnen hält sich daher zeimlich in Grenzen.
    44 112 Melden
    • Roman h 13.10.2017 22:08
      Highlight Klar gibt es Eltern die die Kinder stressen und wollen das ihr Kind nur 6er hat aber das hab es früher auch.
      Ich glaube auch das die Kinder sich den Stress selber machen.
      Immer on sein, jedes neue Video kennen und 24/7 Instagram oder FB.
      Die jungen Menschen (sage ich mit 23) können nicht mehr ohne 24/7 Handy/internet.
      Daher sorry
      Selber schuld
      Wer nicht in der Lage ist, beim Handy das Internet auszuschalten wärend der Schule/Arbeit der ist selber schuld und wird auf der Strecke liegen bleiben.
      Meine Eltern hatten es sicher viel strenger als ich.
      Die Jugend hat es immer leichter.
      23 11 Melden
    • Lord_Mort 13.10.2017 23:56
      Highlight Die Welt hat sich verändert. Die Probleme, mit welchen junge Menschen heute konfrontiert werden, haben sich damit auch verändert. Was gewinnen Sie genau durch das ewige Vergleichen? Haben die jungen Menschen von heute, bei Problemen oder Überforderung weniger Hilfe und Beistand verdient, nur weil die Zeit voranschreitet? Nach dieser Logik sollten Sie ja auch nicht jammern. Vergleicht man Ihre Kindheit mit derjenigen der Pfahlbauer und deren Kindern, so wären in diesem Beispiel ja Sie der verwöhnte Prinz/ die verwöhnte Prinzessin. Sie sehen, Vergleiche führen nicht zu etwas sinnvollem.
      23 9 Melden
    • flausch 14.10.2017 02:34
      Highlight Hey was soll dass heissen?
      Ich hab ziemlich viel erfahrung mit physischer Gewalt, aber kann klar sagen das meiner Meinung nach nichts zerstörender ist als psychische Gewalt.
      Psychische Gewalt kennt viele Gesichter und alle die hier auf paternalistische Witze machen sind ein teil dieses Problemes.
      Desshalb: Danke für diesen Artikel!
      14 7 Melden
    • Darkside 14.10.2017 02:53
      Highlight Woher willst du das wissen. Deine mitleiderheischenden, oft zynischen Kommentare langweilen mittlerweile. Das ist hier kein Therapie-Forum. Hol Dir Hilfe oder hör auf zu jammern.
      14 36 Melden
    • SemperFi 14.10.2017 08:04
      Highlight @Silent Speaker: Deshalb hier offiziell eine Runde Mitleid für Sie und ein Notfallpäckli Empathie, die scheint Ihnen nämlich auch zu fehlen.
      7 18 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 14.10.2017 12:54
      Highlight @Lord Mort: Es geht nicht um weniger Hilfe oder Beistand, sondern um das Gegenteil. Es wird immer mehr davon angeboten. Früher überliess man Kinder viel eher ihrem Schicksal oder entnahm sie den Familien und steckte sie in ein Heim, wo man sie kaum besser behandelte.

      Es geht den Kindern heute viel besser, aber sie schwächeln viel schneller. Dies ist zu anstrengend, das ist zu fordernd. Sobald sie ihr Smartphone in den Fingern haben, geht aber die Post ab.

      Die Kinder vergleichen sich übrigens selbst immer mit anderen. Da machen sie sich genau selbst den Stress.
      22 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 14.10.2017 12:58
      Highlight @flausch: Also, dann darf ich ja so einen Kommentar verfassen

      @Darkside: Einsichten.
      6 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 14.10.2017 13:35
      Highlight @Lord Mort: Sie haben da was falsch verstanden. Es geht nicht allein um den technologischen Fortschritt, der Kinder zu Prinzen und Prinzessinnen werden lässt. Aber wenn der technologische Fortschritt mit seinen Vorzügen zum Problemfall wird und nicht die Umstände, die ein Kind umgeben, dann kann man von Wohlstandsproblemen sprechen.
      Die Probleme sind also selbstverschuldet.

      Die Pfahlbauer hatten wohl weniger technologischen Fortschritt, ob sie deswegen auch in Sozialkompetenz schlechter unterwegs waren als die Schweizer der 70er Jahre, ist nicht verifizierbar.
      21 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 14.10.2017 13:44
      Highlight @Semper Fi: Nein nein, die Empathie ist gut vorhanden. Nur hält sie sich, wie oben geschrieben, in diesem Fall in Grenzen.

      Der hämische Kommentar hätte trotzdem nicht sein müssen. Ich bin mir sicher, Sie würden vor Scham erröten, wenn wir uns einen Nachmittag lang über unsere Kindheit unterhalten würden.
      10 4 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 13.10.2017 20:07
    Highlight Ich denke, dass der heutige Fokus auf die Lernmethode Reibungsverluste erzeugt. Damit meine ich: Den Kindern wird ausgiebig erklärt wie sie zu lernen haben, wobei die Wissensvermittlung dann zuhause geschieht.

    Die Lehrer können wenig dafür, die müssen das ja so machen...

    Zumindest in den frühen Schuljahre sollte das aber anders gehandhabt werden.
    26 6 Melden
    • Rendel 13.10.2017 21:41
      Highlight Meinst du mit Wissensvermittlung üben und auswengig lernen? Dann bin ich einverstanden.
      Wissen wird schon vermittelt, aber das Verankern passiert zu wenig.
      20 0 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 13.10.2017 22:27
      Highlight @Rendel

      Ich bin mit Ihnen vermutlich einig. Die "Methodenkompetenz" ist bestimmt ein wertvolles Gut, aber zumindest zu Beginn der Ausbildung ist die Möglichkeit Lerninhalte aufnehmen zu können, diese idealerweise zu verstehen und entsprechend wiedergeben zu können, wohl eine Grundlage für späteres selbständiges Lernen.

      Da bestehen m. E. aktuell Defizite.
      5 0 Melden
  • DonWalter 13.10.2017 19:38
    Highlight ...das wundert mich gar nicht. Es werden genau diese Kinder sein welche dieses konkurrenz-betrieben Schul- und Wirtschaftssystem ändern werden. Es gibt so viele bekannte, erprobte und vor allem spannende und fröhlivhe Möglichkeiten zu lernen... aber wir sitzen immer noch auf das ur alte Schulsystem, welche den Kindern beibringt, ihr eigene Stärken zu ertrinken und sich deswegen zu frustrieren. Bald kommt eine radikale Änderung!
    25 13 Melden
  • RozaxD 13.10.2017 19:28
    Highlight Ich finde das etwas übertrieben... klar gibt es unschöne Kindheiten und Schule kann stressig sein, aber ich finde es fast kontraproduktiv, jedem Kind mit Kopfweh ein Burnout zu diagnostizieren. In der Pupertät hat man nun mal ab und an Kopfweh, das liegt aber auch am Körperlichen und nicht nurnan Schulstress.
    21 30 Melden
    • Rendel 13.10.2017 22:55
      Highlight Wo stand das im Artikel, dass jedem Kind mit Kopfschmerzen ein Burnout diagnostiziert wird? Diagnosen stellen übrigens nur Fachleute und das ist gut so. Man sollte das schon ernst nehmen, wenn Kinder zunehmend Schlafstörungen und Stressymptome aufweisen oder depressiv werden und Medikamente bekommen, um den Alltag zu bewältigen.

      8 0 Melden
  • rodolofo 13.10.2017 19:04
    Highlight Burnout-Erkrankungen gehören zu unserer Art von Hochleistungs-Gesellschaft, die nur noch materiellen- und oberflächlichen Werten nachjagt, einfach mit dazu.
    Zwischenmenschliche Qualitäten, wie Gelassenheit, Humor und Musse gehen dabei verloren und müssen wiederum Leistungs-fixiert mit Joga, Power-naping und penetranter Gute Laune-Stimmme wieder reingeholt werden.
    Aber es gibt in dieser Wüste von ständigem Gehetze und vollen Terminkalendern auch einzelne Oasen, die ein Ortskundiger Kamelreiter aufspüren und finden kann!
    Ein Kamel wirkt übrigens überaus beruhigend und entschleunigend.
    36 6 Melden
  • Max Havelaar 13.10.2017 18:46
    Highlight „Die Eltern, die für ihre Kinder nur das Beste wollen und sie darum zu noch besseren schulischen Leistungen anspornen.“

    Und dies, wohlgemerkt, von der „Generation BurnOut“ itself...

    Nichts daraus gelernt.
    57 1 Melden
  • Peter H. 13.10.2017 18:35
    Highlight Da ists doch mal positiv dass ich ü50 bin 😊
    23 30 Melden
    • Rendel 13.10.2017 19:00
      Highlight Nicht, wenn Du nur an Dich selber denkst.
      29 6 Melden
    • i forget to drink 13.10.2017 23:22
      Highlight eigentlich nur wenn er an sich selber denkt...
      1 1 Melden
  • N. Y. P. 13.10.2017 18:24
    Highlight Die Schule, die Lerninhalte in die Freizeit der Kinder verlagert, indem sie viel Hausaufgaben aufgibt. (text)

    Als ich zur Schule ging, hatten die Lehrer EINE Aufgabe. Uns Schüler spannend unterrichten. Lehrer - Eltern - Verhältnis war entspannt. Und Lehrer konnten ihre Zeit für Unterrichtsvorbereitung nutzen.

    Meine Frage an einen Lehrer/in :

    Lehrer ersauffen heute in Bürokratie und schlagen sich mit Helikoptereltern herum.
    Ist DAS auch ein Grund, dass Lerninhalte u. a. in die Freizeit der Kinder verlagert werden ?
    Weil Zeit für die Unterrichtsvorbereitung fehlt ?
    56 10 Melden
    • bokl 13.10.2017 18:51
      Highlight "Als ich zur Schule ging, hatten die Lehrer EINE Aufgabe. Uns Schüler spannend unterrichten. Lehrer - Eltern - Verhältnis war entspannt. Und Lehrer konnten ihre Zeit für Unterrichtsvorbereitung nutzen."
      Ach hör doch auf. Im Rückblick ist immer alles wunderbar. Ich hatte vor 30 Jahren in der 4. Primar eine Lehrerin mit Nervenzusammenbruch (heute wohl Burn-Out). Inklusive übelste Beschimpfungen einzelner Schüler. Alles schon mal dagewesen...
      23 7 Melden
    • tkey 13.10.2017 19:47
      Highlight Auch Hausaufgaben brauchen Vor- und Nachbereitungszeit - für Lehrer sowie Schüler. Es ist Sache der Schule bzw. Lehrperson, wieviel Hausaufgaben erteilt werden.
      Zur Vorbereitungszeit: Die kann/muss/soll man sich nehmen, aber nicht auf Kosten einer gesunden Erholungszeit.
      10 2 Melden
    • DeeMoo 13.10.2017 20:33
      Highlight Würde ich nicht so sagen. Allerdings ist die Menge und Komplexität des Lernstoffes deutlich gestiegen, wenn ich mit meiner eigenen Schulzeit vergleiche. (Ich bin 32 und unterrichte seit 8 Jahren.) Auf Prüfungen zu lernen, das ist schon Ende der Unterstufe üblich. Es sind auch neue Schulfächer dazugekommen. Und was die Kinder für ein Unterrichtspensum leisten müssen (z.B. 30
      Lektionen pro Woche in der 5. Klasse), finde ich schon ziemlich heftig.
      29 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 14.10.2017 01:56
      Highlight @DeeMoo: Wo bist denn du zur Schule? Wir "durften" noch samstags am Vormittag zur Schule. Hatten also in der Primarschule nur einen einzigen freien Tag: Den Sonntag.

      Ich sehe dieses Mehr an Lernstoff nicht. Wie ich schon schrieb, ist die Schule heute viel lockerer. Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich jeweils die Multicheck-Ergebnisse sehe. Da kommt von 9 Jahren Schule nicht viel zum Vorschein. Das macht mir eher Sorgen, wenn man bei einem derart einfachen Test versagt. Dann läuft substanziell etwas falsch an den Schulen.
      10 3 Melden
    • Tsunami90 14.10.2017 04:19
      Highlight Ich hab meistens nie Hausaufgaben gemacht. Das führte zu einem Haufen an Konflikten mit den Lehren. Mein Argument war immer, das ich zum Lernen in der Schule bin und ich meine Freizeit nicht mit dingen Verschwenden mag die mir nichts Bringen. Lieber ging ich fischen, auf Bäume klettern, las ein Buch oder zockte Strategie und Simulationsspiele am PC, um dann in der Schule mit guter Laune und unbeschwerten Herzen voll bei der Sache zu sein. Meine Noten und mein Lebensweg gaben mir Recht.
      5 0 Melden
    • Aglaya 14.10.2017 07:35
      Highlight @DeeMoo Ob die Menge und die Komplexität des Lernstoffes gestiegen ist, kann ich nicht beurteilen. Allerdings mussten wir vor über 25 Jahren auch schon in der Unterstufe für Prüfungen lernen (damals ging es im Kt. BE in der 4. Klasse darum, ob man ab der 5. das Primar- oder das Sekundarniveau besucht, die Stufen waren nicht durchlässig) und auch 30 Lektionen pro Woche in der 5. waren normal (inkl. Samstag Vormittag). Anhand dieser Beispiele kann ich daher eine Steigerung der Anforderungen nicht erkennen.
      5 0 Melden
  • insomniac 13.10.2017 18:14
    Highlight Es ist ein Trend in der heutigen Gesellschaft. Man kann nicht schlafen, das muss Burnout sein. Ein Kind hampelt in der Schule nur rum, das muss ADHD sein. Alles wird dramatisiert und in eine Schublade gesteckt. Kinder müssen auch lernen, mit Druck und Konkurrenz umzugehen, sonst gehen sie in der Gesellschaft später unter. Auch Kinder darf man fordern.
    31 93 Melden
    • Rendel 13.10.2017 19:06
      Highlight Vielleicht geht auch die Gesellschaft unter.
      32 4 Melden
    • Dominik Treier (1) 13.10.2017 20:08
      Highlight Ich freue mich für Sie, dass sie offensichtlich noch nie unter Stress, Überlastung, Depression oder Burnout gelitten haben, denn Sie haben keine Ahnung welchen Mist Sie da von sich geben... Das sind alles ernsthafte Erkrankungssymptome, welche ich niemandem wünsche, schon gar nicht Kindern, die besonderen Schutz verdienen... Statt hier etwas zu verharmlosen von dem Sie keinen blassen Schimmer zu haben scheinen, sollten Sie eher froh sein, von all dem verschohnt zu sein, denn das alles kann sich mit der Zeit so negativ auf die Gesundheit auswirken wie Krebs. Hätten Sie den auch schöngeredet?
      44 10 Melden
    • StealthPanda 13.10.2017 20:45
      Highlight Fordern ja, überfordern nein.
      31 3 Melden
    • insomniac 13.10.2017 21:27
      Highlight Dominik, vielen Dank für diese tiefgründige Analyse meines Lebens und meines Stresslevels. Natürlich kannst du das gut beurteilen, da wir uns auch im realen Leben so gut kennen. Nicht.
      Ich sage nicht dass es Burnout nicht gibt, ich sage dass nicht jede schlaflose Nacht ein Symptom für Burnout ist.
      12 15 Melden
    • Maragia 13.10.2017 23:45
      Highlight @Dominik, seit wann ist Stress und Überlast eine Erkrankung? Einfach weniger tun und schon ist es vorbei!
      1 4 Melden
    • Dominik Treier (1) 13.10.2017 23:56
      Highlight Oh ja... Das hat ja auch keiner behauptet... Ich weiss nur das Aussagen wie deine obige in dem Zusammenhang völlig deplatziert sind, als dass es psychische Krankheitsbilder heute sonst schon schweer haben in der Gesellschaft anerkannt zu werden, weil man den Menschen ihr Leiden von aussen kaum ansieht. Und eine Verharmlosung, egal welcher Art, trägt dazu sicher nicht bei...
      8 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 14.10.2017 02:02
      Highlight Das Schulsystem in der Schweiz ist nun mal hierarchisch aufgebaut. Die Guten ins Töpfchen, die weniger Guten ins Kröpfchen. Aber Eltern wollen ihre Kinder im Gymnasium sehen. Geht das nicht, dann Wenigstens Sek A.

      Die Schule ist nun mal dualistisch aufgebaut. Einerseits wird Stoff vermittelt, andererseits fallen all jene, die nicht mitgehen können, durchs Raster. Im Kapitalismus muss das so sein, denn es gilt Leistung gegen Entgelt.

      Es werden immer Kinder überfordert werden, weil sie hier nicht mitgehen können. Das war aber schon immer so. Ist quasi ein Naturgesetz.
      7 0 Melden
    • Dominik Treier (1) 14.10.2017 09:41
      Highlight @Maragia
      Ja Stress und Überlastung sind "noch" keine Krankheitsbilder, aber wenn aus ihnen ein Dauerzustand wird führen sie zu ernsten Krankheiten wie Depression, Burnout ect.
      3 0 Melden
    • insomniac 14.10.2017 09:48
      Highlight Dominik, warum weigerst du dich einfach nur zu lesen was ich schreibe? Du interpretierst meine Worte. Ich verharmlose Krankheiten nicht, ich sage dass viele Menschen die behaupten sie zu haben, sie nicht haben.
      2 2 Melden
  • BigPun 13.10.2017 18:14
    Highlight Ich denke einfach es gibt zu viele Sachen heutzutage. Hausafgaben das Handy das klingelt, Emails, ständige Werbung, man muss gut aussehen, Horrornachrichten, Internet, Facebook, Videogames usw. Das Leben ist so komplex geworden. Vorallem für sensible Menschen wird das mal schnell zu viel.
    Der Mensch braucht das alles nicht. Die kleinen werden schockiert sein wie wenig es braucht um glücklich zu sein.
    86 9 Melden
    • loplop717 13.10.2017 19:29
      Highlight Man sollte handy ab 14 oder 16 machen finde ich, halt so wie Alkohol oder Tabak.
      29 11 Melden
    • Mr. Winston 13.10.2017 21:28
      Highlight Und dann sollen sich die Jugendlichen dann noch selbst finden und zu einem verantwortungsbewussten Erwachsenen heranwachsen..
      4 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 14.10.2017 02:07
      Highlight @Mr. Winston: Mit den tollen Youtube-Vorbildstars und -sternchen kommt das bestimmt gut. Da bin ich mir ganz sicher, denn diesen können die Teenies vertrauen. Die werden also ganz tolle, verantwortungsbewusste Erwachsene. Vielleicht nur nicht besonders intelligente. Denn ohne Smartphone werden sie nichts können.
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  • Karl33 13.10.2017 18:00
    Highlight Kürzlich war da doch ein Artikel, in dem beiläufig erzählt wurde, dass zwei 14-jährige Mädchen sich die Nacht in Clubs in Zürich um die Ohren schlagen würden.

    Kein Wunder, kriegt Schlafprobleme jede Woche, wer erst morgens um 4 ins Bett geht. Mit 14.

    Aber so macht auch das Hausaufgabenverbot übers Wochenende Sinn...
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    • exeswiss 13.10.2017 18:54
      Highlight du überträgst das verhalten von zwei 14 jährigen auf alle? really? O_o
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    • stamm 13.10.2017 23:36
      Highlight Meinst du die 2 Mädchen, die vergewaltigt wurden? Super Vergleich!
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  • TI-30XIIB 13.10.2017 17:59
    Highlight Ich kenne das von meinem kleinen Bruder. Bereits in der Primarschule hagelt es an Prüfungen. Die Begründung der Lehrpersonen ist, dass Eltern vermehrt mit rechtlichen Schritten gegen die "schlechte" Benotung drohen, welche früher ohne die ganzen Prüfungen aus der Beurteilung der Lehrpersonen gemacht wurden. So habe man einen Beweis für die Notengebung. Für mich ist diese Entwicklung des heutigen Schulsystems bedenklich. Früher konnten wir in der Primarschule noch Kinder sein. Für die Schulen ist dies sicher auch nicht einfach.
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    • Bolly 13.10.2017 21:33
      Highlight Danke das du es als Geschwister auch was dazu schreibst. Tochter ging gut durch, Sohn war dann mit Lehrer die überfordert waren, mobbing von anderen an die Grenze gekommen. Fazit, musste klasse WH und das Schulhaus wechseln, die anderen haben gewonnen und können ihr Leben normal weiter machen. Er ist auch in Behandlung. Oft ging fast gar nichts mehr. ☹️ auch Druck durch die Schulleitung!!! Sobald es nicht gut läuft, Stress wieder da. Auch Belastung in der Familie. Alle leiden darunter. Was Kindern betrifft, nicht alle in die gleiche Schublade stecken, sondern ernst nehmen!
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  • Rolf Grütter 13.10.2017 17:39
    Highlight Kinder bitte Kinder sein lassen. Smartphones ab 20:00. ausschalten und deponieren.😎
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    • Rendel 13.10.2017 19:11
      Highlight Das müssten die Eltern dann vorleben. Und es liegt sicher nicht alles am Smartphone.
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    • loplop717 13.10.2017 19:31
      Highlight Am besten auf einer Mülldeponie und nie mehr zurückgeben.
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    • Silent Speaker サイレントスピーカー 13.10.2017 20:55
      Highlight Um 20 Uhr gehören 11-jährige Kinder ins Bett. Die Brauchen 10 bis 10.5 Stunden Schlaf. Und da die noch ein Weilchen brauchen, bis sie einschlummern, ist 20 Uhr perfekt, wenn die um 7 Uhr auf müssen.
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    • Silent Speaker サイレントスピーカー 13.10.2017 21:17
      Highlight @Rendel: Es liegt ziemlich sicher fast ausschliesslich am Smartphone, wenn nicht andere besondere Faktoren hineinspielen. Hiermit meine ich Alkoholismus, massive Konflikte, Vernachlässigung, etc.

      Das Smartphone ist nachweislich ein enrom potenter Erreger. Wie stark dies ist, zeigten zu Anfangszeiten das Spüren von Phantomvibrationen. Jede eingehende Nachricht versetzt den Empfänger in hohe Erregung. Das heisst, das Gehirn kann nicht herunterkommen. Hinzu kommen noch die konsumierbaren Inhalte wie Youtube oder Instagram.

      Das Smartphone ist das Hauptproblem. Ganz klar.
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    • rialo 13.10.2017 22:06
      Highlight „alle 11-jährigen gehören um 8 uhr ins bett!“ wiedermal jemand der seine eigene zu ner allgemeingültigen wahrheit macht..🙄
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    • Silent Speaker サイレントスピーカー 14.10.2017 02:27
      Highlight https://www.swr.de/swraktuell/rp/wissenschaftler-warnt-vor-schlafkiller-smartphone-bringt-jugend-voellig-aus-dem-takt/-/id=1682/did=16566840/nid=1682/6d414c/index.html

      Frage mich schon, was das für "Köppe" sind, die meine beiden Kommentare blitzeln. Smartphonesüchtige Eltern?
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    • _kokolorix 14.10.2017 09:06
      Highlight @Silent Speaker
      Deine absolutistischen Aussagen stossen leider etwas sauer auf. Man kann Kinder nicht zum Schlafen zwingen, wenn sie nicht soweit sind geht es einfach nicht.
      Das Smartphone für alle Probleme verantwortlich zu machen ist schlicht zu einfach. Meine älteren Jungs hatten weder Gameboy noch Handy und litten unter den gleichen Problemen.
      Wenn die Gesellschaft nur Höchstleistungen honoriert, färbt sich dies auf Schule, Eltern und Kinder ab. Wenn nur der Beste zählt, gibt es automatisch sehr viele Versager, damit kommen viele nicht klar
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    • Dominik Treier (1) 14.10.2017 09:45
      Highlight Oh ich weiss was das für "Köppe" sind... Solche wie ich zum Beispiel die finden, dass man es sich sehr einfach macht der technischen Entwicklung die Schuld zu geben, anstatt des eigenen Umgangs damit...
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Zu heiss gebadet: Islands Präsident wird in Wanne ohnmächtig

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