Schweiz

Wohnungsbesichtigung: Die Mieten sind in den letzten Jahren vor allem in den urbanen Zentren deutlich gestiegen.  Bild: KEYSTONE

«Mehr bezahlbare Wohnungen» – Bund legt sich mit Mietern an

Miete: Der Bundesrat lehnt Initiative für «bezahlbare Wohnungen» ab, bietet aber ein Zückerchen.

26.01.17, 04:51 26.01.17, 06:33

antonio fumagalli / Aargauer Zeitung

Um den heissen Brei zu reden, ist eine Fertigkeit, in der sich Politiker ganz gerne üben. Eine derartige Plattitüde, wie die Landesregierung sie gestern in die Medienmitteilung über die Volksinitiative für «Mehr bezahlbare Wohnungen» schrieb, liest man gleichwohl selten: «Der Bundesrat ist sich bewusst, dass das Wohnen in der Bevölkerung einen hohen Stellenwert hat», heisst es dort im dritten Absatz.

So unbestritten dieser Grundsatz ist, so umstritten ist, ob der Bund den Bau von preisgünstigen Mietwohnungen und Wohnbaugenossenschaften zusätzlich fördern soll. Genau das fordert nämlich die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen», die der Mieterverband (SMV) 2016 eingereicht hat.

Konkret verlangt die Initiative, dass mindestens zehn Prozent der neu gebauten Wohnungen im Eigentum von Trägern des gemeinnützigen Wohnungsbaus sein sollen. Zusätzlich sollen Kantone und Gemeinden ein Vorkaufsrecht für geeignete Grundstücke einführen können, um diese dem gemeinnützigen Wohnungsbau zur Verfügung stellen zu können.

Teure Mieten

Ein Blick in die Statistik zeigt nämlich: Mieten werden in der Schweiz immer teurer, insbesondere in den grossen Ballungsräumen. Gemäss Bundesamt für Statistik betrug der im Jahr 2014 durchschnittlich bezahlte Mietpreis im Kanton Zürich 1554 Franken, im Aargau 1364 Franken. Im Jahr 2000 waren es noch 1227 respektive 1095 Franken. Der durchschnittliche Mieter gab 2014 18,9 Prozent seines Haushalteinkommens für «Wohnen und Energie» aus, 2006 war es noch leicht weniger.

«Es gibt kein Anrecht darauf, eine günstige Wohnung im Zentrum mieten zu können.»

Ernst Hauri: Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen

Der Bundesrat hat dem Anliegen des Mieterverbands gestern nun aber eine Abfuhr erteilt. Die mit der Initiative geforderten Instrumente seien «weder realistisch noch marktkonform» und es obliege in erster Linie der Privatwirtschaft, für genügend Wohnraum zu sorgen. Ernst Hauri, Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen, anerkennt durchaus, dass es insbesondere für Familien und Wenigverdiener in den grossen Städten schwierig ist, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Die Initiative sei aber «in unserem Umfeld» der falsche Ansatz, um dem entgegenzuwirken. Zudem müsse die Bevölkerung zu Abstrichen bereit sein. «Es gibt kein Anrecht darauf, eine günstige Wohnung im Zentrum mieten zu können», sagt Hauri.

Entsprechend enttäuscht reagiert der SMV. Der Bundesrat lege «die Hände in den Schoss» und ignoriere die Probleme breiter Bevölkerungsschichten. Der Hauseigentümerverband (HEV) seinerseits begrüsst den Entscheid und fordert den Bund gleichzeitig auf, «die Rahmenbedingungen für kostengünstigere privatwirtschaftliche Wohnbauten zu schaffen».

Umfrage

Teilst du die Meinung des Bundes, dass es in erster Linie der Privatwirtschaft obliegt, für genügend Wohnraum zu sorgen?

  • Abstimmen

952 Votes zu: Teilst du die Meinung des Bundes, dass es in erster Linie der Privatwirtschaft obliegt, für genügend Wohnraum zu sorgen?

  • 25%Ja, das sehe ich auch so.
  • 70%Nein, da muss staatlich mehr interveniert werden.
  • 5%Weiss nicht.

Der lachende Dritte

Wohl auch, um der Initiative Wind aus den Segeln zu nehmen, will die Regierung dennoch nicht ganz untätig bleiben. Sie schlägt vor, einen bereits in der Verfassung verankerten Grundsatz grosszügiger auszulegen. Dort steht nämlich, dass der Bund «die Tätigkeit von Trägern und Organisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus fördert».

Er tut dies mit zwei Massnahmen: Einerseits verbürgt er Anleihen der Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger (EGW). Die Verbürgungssumme beträgt rund drei Milliarden Franken, weshalb der HEV in seinem Communiqué schreibt, dass bereits heute «mehr als drei Milliarden Franken an Bundesgeldern für die staatliche Wohnbauförderung zur Verfügung» stünden. Das ist freilich nicht präzise, denn die behördliche «Garantieleistung» musste in jüngerer Vergangenheit nie beansprucht werden. «Sie hat den Bund in den letzten fünf Jahren nichts gekostet», sagt BWO-Direktor Hauri.

Die andere Massnahme des Bundes zugunsten von Genossenschaften ist ein Fonds, aus dem gemeinnützige Bauträger für eine Überbrückungsfinanzierung ein Darlehen beziehen können (zurzeit zu 1 Prozent Zins). Dieses Jahr wird die letzte Tranche eines Rahmenkredits überwiesen, der Fonds ist dann mit 510 Millionen Franken gefüllt.

Der Bundesrat will diesen Topf nun vergrössern: Er schlägt vor, die Fonds-Gelder mit einem weiteren Rahmenkredit aufzustocken – in welchem Umfang lässt er vorerst jedoch noch offen. Der HEV lehnt die Massnahme ab und der Mieterverband erachtet sie, obwohl er sie begrüsst, als «absolut ungenügend». BWO-Direktor Hauri nimmts gelassen: «Wenn beide Seiten unzufrieden sind, zeigt dies, dass wir einen guten Mittelweg eingeschlagen haben.»

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • R. Peter 26.01.2017 17:58
    Highlight Das Problem ist das viel zu grosse Bevölkerungswachstum, welches den Markt zerstört, da der Nachbau der Infrastruktur (auch SBB, Strasse, etc.) nicht hinterher kommt.
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  • Jekyll & Hyde 26.01.2017 15:34
    Highlight Fakt ist: Wir leben in einer Zeit wo Bauunternehmung mit Fr 5`500.-- und Detailisten mit Fr 4`000.-- Mindestlohn werben können. Krankenkassen auch immer Teurer werden , gibt es Politiker die eine 4 1/2 Wohnung für Fr 2`000.-- als günstige Wohnung Verkaufen !!. Allerdings müssen auch die Mieter ein klein wenig Abstriche machen. Es gehört mittlerweile zum Standard das die Wohnung ein Waschturm, Abwaschmaschiene, grosses Bad etc. das geht nun mal nicht für Fr 1`000.--.
    1 1 Melden
    • Rendel 26.01.2017 17:37
      Highlight Wer nicht so viel verdient, verzichtet gern auf den Waschturm und den Spüli.
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  • Mentor Maximus 26.01.2017 12:46
    Highlight Die Initiative ist Schrott. Sie führt nur zu Günstlingswirtschaft und Korruption.
    Und sie hilft den Arbeitgebern die Löhne weiterhin nach unten zu drücken.
    Die Lohnsklaven würden gescheiter für anständige Löhne kämpfen. Zu viele zu niedrige Löhne sind das Problem, nicht zu hohe Mieten.
    3 6 Melden
    • Fabio74 26.01.2017 17:43
      Highlight Was wäre dann eine Lösung? Kuschen vor der Hauseigentünerlobby sicher nicht
      1 5 Melden
    • R. Peter 26.01.2017 18:22
      Highlight Das Bevölkerungswachstum bremsen. 1% pro Jahr ist zu schnell um Infrastruktur nachzubauen. Vom Landverschleiss ganz zu schweigen.
      4 3 Melden
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  • Hoppla! 26.01.2017 09:54
    Highlight Ich kenne die Situation primär aus der "Bundesstadtregion". In gewissen Quartieren mag dies stimmen. In anderen Quartieren und in der näheren Agglomeration mit top Verkehrsanbindung ist eine Wohnung zu fairem (!) Preis absolut machbar. Qualität, Fläche und Innenausbau darf aber auch etwas kosten.

    Bin ich froh gibt es ein solches Thema. Dem Herr/Frau Stipps wäre es sonst sicher langweilig wenn er/sie nicht sein/ihr rechtspopulistisches Gedankengut an den Mann/die Frau bringen könnte. Dr füdleblut Wahnsinn...
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    • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 11:32
      Highlight Langweilig ist der falsche Ausdruck - bin geradezu amüsiert, wie ihr mit den Symptomen der PFZ kämpft und dort mit weiteren Gesetzli den "Staat bestimmen" lässt.

      Ist doch in sozialistischem Sinne?! Habt ihr eigentlich damals euch gefeiert bei der PFZ? So im Sinne, "Antinationaltstaats-Hebel" ist angesetzt und die dummen Bürger bezahlens? Hätte das gefeiert - war sehr clever und ihr könnt euch auf die Symptombekämpfung stürzen (Wohnungsnot, -wucher, Arbeitslosigkeit 50+, Lohndumping) ... wahrlich Arbeit für Dekaden.
      7 5 Melden
    • R. Peter 26.01.2017 18:29
      Highlight Toll, Angriffe auf die Person sind ein wenig stilvolles Mittel sich nicht mit Argumenten herumschlagen zu müssen.
      4 1 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 09:39
    Highlight Die Initiative nimmt eine Problematik auf, die viele Menschen betrifft. Trotzdem hat m.M.n. der Bundesrat Recht, dass die Initiative untauglich ist. Insbesondere das Vorkaufsrecht der Gemeinden/Kantone kommt einer halben Enteignung gleich.
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  • Ruffy 26.01.2017 09:28
    Highlight Die Initiative ist auch komplett Weltfremd, 10% Anteil gemeinnützige Wohnbauten? Wie soll das bitte umgesetzt werden?

    Die Mietpreise in den Zentren steigen weil diese Preise gezahlt werden. Warum werden sie gezahlt? Weil die Löhne steigen und viele Zugewanderte gutverdiener sich problemlos eine Wohnung für 4000.- leisten können. Ich arbeite in der Immobilienbranche und es ist eifach die Realität. Massive Zuwanderung von Fachkräften und günstige Wohnungen im Zentrum, das könnt ihr vergessen. Das Platzangebot ist nunmal beschränkt. Und btw. In die Höhe bauen ist teuer also keine Lösung.
    14 14 Melden
    • Jekyll & Hyde 26.01.2017 15:26
      Highlight Jein. Es sind nicht die Angestellten die diese Wohnungen zahlen sonder deren Arbeitgeber, die Expats anlocken mit gutem Lohn und schöner Wohnung. (zumindest hier in der Agglo Zürich).
      Bei mir im Quartier wurden auf alle Häuser grosse Terassenwohnung geplfanzt. Mietpreise +/- Fr 3`500.-- die meisten Möbelwagen kamen aus GB oder D. Einzig die Wohnung über mir hat ein CH-Paar gemietet. Allerdings in den 2 Jahren habe ich die vielleicht 2x gesehen, klar müssen auch beide 120% arbeiten um sich das zu leisten den den CH, zahlen die Firmen keine Wohnung. PS: Komme auch aus der Immobilienbranche
      2 0 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 09:16
    Highlight In diesem Land wurde noch nie Wohnen staatlich gefördert - auch Wohneigentum (wie zB in Deutschland) für junge Familien wurden noch nie unterstützt - im Gegenteil bei Wohneigentum muss man noch einen Eigenmietwert versteuern.
    18 4 Melden
    • strieler 26.01.2017 10:46
      Highlight naja Trader aber geht das nicht etwas am Thema vorbei - wer auf günstigen Mietwohnraum angewiesen ist / wäre, der ist doch weit von Wohneigentum entfernt?
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    • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 10:53
      Highlight strieler@
      Ich rede ja in erster Linie von staatlicher Wohnförderung im allgemeinen - und dies betrifft natürlich Mietwohnungen. Wohneigentumsförderung wurde nur am Rande erwähnt.
      1 1 Melden
    • Charlie Brown 26.01.2017 11:38
      Highlight Über Sinn und Unsinn von Eigenmietwert lässt sich streiten, dann aber bitte in Kombination mit Abzügen von Zinsaufwand und Unterhalt. Und wie strieler richtig anmerkt ist das so oder so ein anderes Thema.
      3 1 Melden
    • Mentor Maximus 26.01.2017 12:54
      Highlight @strieler: Würde der Eigenheimbesitz erfolgreich gefördert, wie in anderen Ländern üblich (Bausparen, weniger teure Bürokratie und Luxusbauvorschriften), dann bräuchte es viel weniger Mietwohnungen. Also würde die Nachfrage nach Mietwohnungen sinken und damit die Mietpreise.
      2 1 Melden
    • strieler 26.01.2017 12:55
      Highlight sorry trader aber von 5 Linien in deinem Post geht es bei 3.5 um Wohneigentum..und Wohnförderung auf Kt. und Gemeindeebene gibts sehr wohl.
      0 3 Melden
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  • N. Y. P. 26.01.2017 09:10
    Highlight Her mit den Zetteln ! Ich will unterschreiben.
    16 3 Melden
    • Brummbaer76 26.01.2017 11:51
      Highlight Die Unitiative wurde schon eingereicht ;-)
      2 1 Melden
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  • koks 26.01.2017 08:31
    Highlight Wenn nachgefragte Wohnungen knapp sind, kann man auch die Einwanderung reduzieren. Der Wohnraumverbrauch pro Person und m2 stagniert schon seit bald 15 Jahren, es ist primär das Bevölkerungswachstum das Wohnungen knapp macht. Will das politische Establishment keine Förderung von gemeinnützigem Wohnungsbau, kann man auch die PFZ und gar die bilateralen Abkommen kündigen. Die Regierung soll mal aufhören, die Bevölkerung zu bescheissen. Oder zumindest nachher nicht jammern.
    34 20 Melden
    • Midnight 26.01.2017 09:04
      Highlight Und weshalb steigen dann die Mieten nochmal? Das hat doch nichts mit Einwanderung zu tun...
      13 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 09:09
      Highlight Tja, das Volk wollte das so und muss nun mit den Symptomen leben - verschiedentlich wurde versucht die Ursachen zu bekämpfen aber mit Hilfe der Linken ist der Wirtschaft Tür und Tor offen und es wird gescheffelt wie nie!

      Die Ideologie des Hebels gegen den Nationalstaat war eben stärker als pragmatisches Verzichten zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung ... und das von links haha!

      @FrancoL als Architekt profitiert sicher fleissig vom Wohnungsneubau dank PFZ - cheers!
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  • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 08:10
    Highlight Der Bund könnte stattdessen Mietpreiserhöhungen verbieten die nicht aufgrund von Leitzinserhöhungen, ansteigender Teuerung oder Mehrleistungen/Renovation erfolgen, v.a. in Zürich und Genf gehen Wohnpreise nach Mieterwechseln stetig 100-300 CHF hoch einzig weil es genügend Nachfrage gibt. Solange solche Praxen erlaubt sind ist den Liegenschaftseigentümern auch kein Anreiz gesetzt die unzähligen überschüssige Büroräume in Wohnräume umzuwandeln. Hier kommt wieder die Politik ins Spiel: Es macht überhaupt keinen Sinn um die Umwandlung von Gewerbezone in Wohngebiete so kompliziert zu machen.
    47 6 Melden
    • nickname2000 26.01.2017 08:51
      Highlight Angebot und Nachfrage.
      9 5 Melden
    • Against all odds 26.01.2017 09:08
      Highlight Es gibt nicht umsonst Industrie- und Wohngebiete. Oder wollen Sie mit Ihren Kindern in einem Industriegebiet leben (Lärm- und Geruchsimmissionen, Schwerverkehr etc.)?
      2 8 Melden
    600
  • Posersalami 26.01.2017 08:01
    Highlight Seit wann hat die Wirtschaft ein Interesse an preisgünstigen Mieten? Das ist eines der letzten Sehmente, wo man mit wenig Risiko viel Gewinn abschöpfen kann. Die Initiative geht daher den richtigen Weg und wird von mir weiter unterstützt..
    51 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 09:04
      Highlight Hättest besser die PFZ verworfen haha! Now, deal with it!!
      8 27 Melden
    • Posersalami 26.01.2017 09:30
      Highlight Du bist einfach nur.. egal. Die fetten Renditen werden zum überwältigrnd grossen Teil von CH Bürgern eingestrichen. 6-8% auf Neubauten sind normal, zumindest um ZH, in der City ist die Rendite noch besser. Übrigens GEGEN das Gesetz, der die Rendite für Wohnbauten deckelt. Also pöbel die ganzen Bioschweizer an, die das Gesetz brechen.
      Mich triffts nämlich nicht, da ich eine Eigentumswohnung besitze.
      10 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 10:18
      Highlight Richtig, darum haben sie auch die PFZ angenommen - der arme Rest guckt in die Röhre :)
      5 12 Melden
    600
  • seventhinkingsteps 26.01.2017 07:48
    Highlight Der freie Markt regelt ja bekanntlich alles
    35 5 Melden
    • bobi 26.01.2017 08:41
      Highlight Obwohl der Markt versagt, betrachte ich die Förderung von günstigem Wohnen als keine gute Alternative. Vom günstigen Wohnraum werden lediglich Einzelne profitieren. Personen welche leer ausgehen finanzieren demzufolge die günstigen Mieten einzelner via Steurn, Abgaben etc. Und wer bestimmtwer davon profitiert? Beziehungen?
      16 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 09:05
      Highlight @seven: Jep, darum "open the borders"! Top!
      2 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 09:05
      Highlight @Bobi: Woot! Der Markt versagt überhaupt nicht! Die Nachfrage ist gross dank PFZ und jetzt leb mit dem - konntest ja abstimmen.
      7 21 Melden
    • bobi 26.01.2017 12:37
      Highlight @ Stipps. Doch, der Markt versagt hinsichtlich der Gerechtigkeit.
      2 2 Melden
    • Fabio74 26.01.2017 17:45
      Highlight @stipps deine copy/paste Kommentare sund langweilig
      2 0 Melden
    • seventhinkingsteps 26.01.2017 18:41
      Highlight Äh nein, von günstigen Wohnungen profitieren alle
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 21:41
      Highlight Die hast du nur mit kleiner Nachfrage ;-)
      0 1 Melden
    • R. Peter 27.01.2017 01:18
      Highlight Fabio, deine Sticheleien sind respektlos und tragen wegen fehlenden Argumenten nichts zur Diskussion bei...
      3 0 Melden
    • seventhinkingsteps 27.01.2017 08:46
      Highlight Stipps, der Wohnungsmarkt ist nicht so simpel als dass du ihn mit den Kenntnissen aus dem Sek-Unterricht vollständig erklären kannst.
      0 0 Melden
    • bobi 27.01.2017 09:41
      Highlight Von günstigen Wohnungen profitieren leider nicht alle, sondern nur diese welche eine mieten können. Und da es unrealistisch ist für jeden eine günstige Wohnung bereitzustellen, wäre dies nicht fair.
      0 0 Melden
    600
  • Super 26.01.2017 07:48
    Highlight Die Crux ist ja das "Wohnen" kein gewöhnliches Konsumgut ist.
    Man kann nicht nicht wohnen.
    Fast alle anderen Dinge im Budget sind sehr variabel und können stark beinflusst werden, nicht so das Wohnen.
    Durch die Geburtsungerechtigkeit sind die Karten an dieser Stelle sehr ungleich verteilt, darum ist ein Eingreifen des Staates sinnvoll für das Gemeinwohl.
    46 12 Melden
    • Kronrod 26.01.2017 10:25
      Highlight Man kann nicht nicht wohnen, aber man kann woanders wohnen.
      2 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.01.2017 07:55
      Highlight @Super, hättest an den Punkt gedacht, beim Öffnen der Grenzen haha! Verdrängt und Tschüss!
      2 1 Melden
    • Super 27.01.2017 11:31
      Highlight @stippsitroll
      Zämehang wie Vorhang
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.01.2017 13:24
      Highlight @Super: Völlig fern gell haha! Gruss in die Bubble!
      0 1 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 07:41
    Highlight "Die mit der Initiative geforderten Instrumente seien «weder realistisch noch marktkonform»"
    Mit exakt dieser Begründung hätte der Bundesrat auch die MEI ablehnen können.
    Aber warum tat der Bundesrat das nicht?
    Nach der China-Show zeigt dieser Bundesrat einmal mehr, was ihm wirklich wichtig ist - und liefert einmal mehr Munition für rechtsnazionalistische Kreise, welche jetzt umso von "Beschränkung der Zuwanderung" plärren.
    23 19 Melden
    • R. Peter 27.01.2017 01:20
      Highlight Der Bundesrat hatte, wie alle Parteien ausser der SVP die MEI abgelehnt?
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.01.2017 07:57
      Highlight @Yallix: Cleveres Bürschen, daher sollte dir der Zusammenhang von Angebot und Nachfrage einleuchten.

      Guter Tipp: wenn etwas zu kompliziert ist, siehst du die Zusammenhänge nicht ... in diesem Fall ist die Ursache übergeordnet und wir ärgern uns über Symptome. Aber ist ja auch Arbeitsbeschaffung gell und Stoff für heldenhafte Inititativen *gröhl*
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.01.2017 13:45
      Highlight @stipps
      Bei genügend umfassendem Mangel an Interesse für Fragen ethischer Natur kann man natürlich schon das Prinzip von Angebot und Nachfrage unhinterfragt auch für menschenwürdiges Handeln betrachten...
      Nun darfst Du aber das letzte Wort haben, denn ich weiss, wie unheimlich wichtig das verhöhnenden und gröhlenden Leuten ist.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.01.2017 13:48
      Highlight PS, zur Sache selbst:
      "...Mit exakt dieser Begründung HÄTTE der Bundesrat auch die MEI ablehnen können..." - hat er aber ja - wie wir wissen - nicht.
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.01.2017 13:53
      Highlight @Yallix: Du sprichst schon noch von Wohnungsnot oder?
      Fragen ethischer Natur und menschenwürdiges Handeln in dem Zusammenhang? Okeeee!
      0 0 Melden
    600
  • sir_kusi 26.01.2017 07:36
    Highlight Ausser in den Städten und gewissen bevorzugten Gemeinden ist das alles kein Problem (zb bei uns auf dem Land im Kt. LU). Aber man will natürlich in der Stadt wohnen, grosszügig & modern. Und der Staat bzw Steuerzahler soll es mitfinanzieren. Auch die Zuwanderung ist ok, obwohl sie ja nicht gerade zur entschärfung beiträgt. Schuld an der ganzen Misere sind dann natürlich die Rechten, SVPler, Unternehmer oder die Elite. Momoll.
    27 48 Melden
    • Posersalami 26.01.2017 08:04
      Highlight Bei dir auf dem Land gibt es halt nut keine Jobs und auch sonst schlechte Infrastruktur und man muss wieder stundenlang Pendeln. Ausserdem soll doch auf dem gelobten Land alles so bleiben aie es ist,sei doch froh wenn einige sinnvollerweise die Zentren verdichten wollen! Das schont die Umwelt.
      36 9 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 26.01.2017 08:11
      Highlight So einfach ist es dann auch wieder nicht. Klar sind die Wohnungen auf dem Land günstiger, dafür sind dann aber auch die Steuern wieder höher.
      Ausserdem ist je nach Dorf die ÖV-Anbindung ziemlich schlecht und wenn man dann so als linker hipster Städtler wie ich kein Fahrausweis hat ist das schon ziemlich mühsam.
      Zudem will der Bund ja die Pendlerabzüge immer weiter kürzen und erwartet, dass man nahe am Arbeitsort wohnt..und die meisten Arbeitsplätze sind nun mal in den Städten. Also irgendwo gehts nicht auf, oder?
      40 7 Melden
    • Fabio74 26.01.2017 08:27
      Highlight Und du motzt dann über sie Zubetonierung der Landschaft, die Zersiedelung sowie über die vielen Pendler
      24 6 Melden
    • nickname2000 26.01.2017 09:00
      Highlight Es muss nicht gleich das Land sein. Bereits an den Stadtrand Gebieten gibt es gute und günstige Wohnungen mit guter ÖV Anbindung. Ich verstehe nicht weshalb es allgemeines Recht sein soll im Stadtzentrum günstig wohnen zu dürfen? Aufgrund des beschränkten Angebots würden nur einige profitieren und der Rest müsste dafür aufkommen.
      5 6 Melden
    • Midnight 26.01.2017 09:08
      Highlight Wohne auch auf dem Land. Die Mieten hier sind trotzdem viel zu teuer. Immerhin ist eine äusserst gute Infrastruktur vorhanden. Das rechtfertigt aber noch keine solch teuren Wohnungen.
      10 1 Melden
    • eleven86 26.01.2017 09:20
      Highlight Ist in Züri genau so. Im Umkreis von 30 min (ÖV) ist es überhaupt kein Problem günstige Wohnungen zu finden. Die Initiative ist IMHO abolut unnötig.
      3 14 Melden
    • Posersalami 26.01.2017 09:32
      Highlight Wo in der Initavie steht eigentlich das "Recht auf bezahlbaren Wohnraum in der City"? Ich kann es nicht finden? Ist das wieder eine SVP Lüge?
      10 1 Melden
    • Hoppla! 26.01.2017 11:13
      Highlight Da frage ich mich doch:

      1. Was ist bezahlbar?
      2. Wieso die Initiative wenn günstiger Wohnraum ausserhalb der "City" zu finden ist? Suche ich z.B. Stettlen (1/4h von Bern entfernt via Zug) auf einem Immobilienportal, sehe ich eine 103 m2 grosse 4.5 Zimmerwohnung für gut 1700. Nur ein Beispiel.
      1 2 Melden
    • Posersalami 26.01.2017 14:55
      Highlight Ist ja schön für euch in Bern. Liegt wohl auch daran, dass Bern nicht so tolle Stellenangebote hat, wenn man nicht beim Bund arbeiten will.
      1 0 Melden
    • Hoppla! 26.01.2017 18:37
      Highlight Häufig in Bern? Immerhin gibt es noch die bundesnahen SBB, Post, Swisscom,... ;-) Aber was tut das zur Sache?

      Aus meiner Sicht ist das immer noch kein schweizweites Problem mit bezahlbaren* Wohnungen.

      * was gilt als bezahlbar?

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    • sir_kusi 26.01.2017 19:01
      Highlight @LaPaillade
      Doch genau wie du schreibst ist. Dort wo Steuern höher und ÖV schlechter ist, sind autom. auch die Mieten tiefer. Umgekehrt, in der Stadt, musst du weniger Pendeln, hast mehr Ausgangs/Einkaufs/Etc-Möglichkeiten, dafür höhere Mieten. Unser System (ob gut oder schlecht) setzt nun darauf, dass sich Nachfrage und Angebot in der Summe ausgleicht. Den 5er (tiefe Steuern, wenig Pendeln) und s Weggli (günsige Mieten) kannst du dabei nicht haben...
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  • thierry_haas 26.01.2017 07:16
    Highlight Der Vorschlag des Bundesrates geht, wie so oft, absolut in die richtige Richtung. Logisch: es ist eine Kompromisslösung, nicht eine, wie immer, einseitige Initiative. Aber ebenfalls wie immer: es hat zuerst eine Initiative gebraucht, damit sich der Bundesrat an die Arbeit macht. Somit: Danke an das Komitee, Ziel erreicht!
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    • Midnight 26.01.2017 09:12
      Highlight Wäre trotzdem noch schön, wenn der Bund Richtlinien ausarbeiten würde, welche klar regeln, wann eine Erhöhung der Mieten zulässig ist...
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  • Holla die Waldfee 26.01.2017 07:02
    Highlight "Das Wohnen hat in der Bevölkerung einen hohen Stellenwert."
    So so ... Geht's noch abgehobener? Total weltfremd diese sogenannten Regierenden.
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  • Schneider Alex 26.01.2017 06:31
    Highlight Initiative „Mehr bezahlbare Wohnungen“: Zuerst Zuwanderung reduzieren!

    Warum steigen die Mietzinsen? Vor allem weil die Zuwanderung übermässig gross ist und sich die Bevölkerung zu Recht wehrt gegen eine unangepasste Verdichtung der Siedlungen. Solange nichts gegen den Zuwanderungsstrom unternommen wird, bin ich nicht bereit, Wohnungsbau über öffentliche Mittel zu unterstützen.
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    • Monkey Shoulder 26.01.2017 07:39
      Highlight Nein, weil in der Altstadt eine 2.5 Zimmerwohnung für 800.- umgebaut wird, mit allem schnickschnack und dann 2000.- kostet...
      Inhaber ist eine grosse Immobiliengesellschaft und kein Zuwanderer
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    • oXiVanisher 26.01.2017 07:41
      Highlight @Schneider AleX
      Deine Welt ist ja SEHR einfach wenn an dieser Situation die Zuwanderung schuld ist. So wie für die Erderwärmung, die Einstellung von Radio Beromünster und den kalten Winter...
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    • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 07:42
      Highlight Weil Vermieter zu gierig sind?
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    • Chääschueche 26.01.2017 07:48
      Highlight Die Mieten sind wieder am Sinken. Und das wird auch so weitergehen.
      Grund könnte auch sein, das extrem viele Gewerbebauten (Bürogebäude) leer stehen und diese langfristig in normale Wohnungen umgebaut werden könnten. (Unsere Firma ist auch in so einem Gebäude das bald wieder umgebaut wird)

      http://www.watson.ch/Schweiz/Wirtschaft/471983823-Juhuii--Die-Mieten-sinken-erstmals-in-diesem-Jahrtausend
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    • Amboss 26.01.2017 08:13
      Highlight @oXiVanisher:
      Und du verschliesst die Augen vor der Realität, wenn du sagst, die Zuwanderung sei nicht schuld.

      Natürlich ist die Zuwanderung Schuld an der Situation. Aber natürlich nicht alleine.
      Es kommen andere Faktoren dazu. Gierige Vermieter, Luxussanierungen, AirBnB, gestiegene Ansprüche der Mieter etc...

      Aber es ist einfach so. Es herrscht eine Nettozuwanderung im Bereich einer mittelgrossen Stadt jährlich.
      Und die müssen irgendwo wohnen. Da kann man nicht sagen, Zuwanderung hätte keinen Einfluss
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    • xlt 26.01.2017 08:33
      Highlight @Amboss: Es entsteht aber auch entsprechend der Zuwanderung neuer Wohnraum. Natürlich erhöht auch eine grössere Nachfrage den Preis, alleine auf das reduzieren geht aber viel zu wenig weit.
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    • Amboss 26.01.2017 08:49
      Highlight @xlt:
      Ich habe ja auch andere Faktoren erwähnt: "Gierige Vermieter, Luxussanierungen, AirBnB, gestiegene Ansprüche der Mieter etc..."

      Ebenfalls: Immer mehr Singles, Alleinlebende, Rentner, kleinere Familien etc...
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    • Midnight 26.01.2017 09:19
      Highlight @Amboss Einwanderung hätte bestenfalls eine Wohnungsknappheit zur Folge. Auf den Mietpreis hat das aber keinen grossen Einfluss. Oder haben Sie schon mal gehört, dass bei einem Mieterwechsel "wegen Einwanderung" die Miete um 300 Fr. gestiegen ist? Das ist reine Willkür und simple Geldgier! Da klnnen Sie unserem eingewanderten Plegepersonal und den Frühaufstehern der Müllabfuhr noch lange die Schuld geben. Fakt ist: Selbst wenn 20% aller Wohnungen leer stehen würden und es keine Zuwanderung mehr gäbe, würde diese Praxis weitergeführt!
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    • RETO1 26.01.2017 09:30
      Highlight jedes Jahr eine Zuwanderung von rund 80'000 und dann behaupten das hätte nichts mit der Situation auf dem Wohnungsmarkt zu tun, das soll wohl ein Witz sein
      ohne diese unsinnige Einwanderung hätten wir einen absolut entspannten Wohnungsmarkt mit viel tieferen Mietezinsen
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    • Amboss 26.01.2017 09:48
      Highlight @Midnight: Natürlich führt Zuwanderung zu höheren Mietpreisen.
      Weshalb werden hohe Mietpreise verlangt? Weil man es kann. So einfach ist es.
      Weil eine Knappheit herrscht.

      Ob die Preise wirklich sinken würden mit weniger Zuwanderung (oder eine Entspannung bei den anderen von mir genannten Faktoren), ist schwierig zu sagen.

      Aber wenn nicht zu tieferen Preisen, dann zumindest zu mehr Angebot. Und das ist auch etwas.
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    • Schneider Alex 27.01.2017 07:31
      Highlight Rechnen Sie: Zahl der Zuwanderer:2 = Zahl der benötigten Neuwohnungen wegen Zuwanderung. Bei einer Nettozuwanderung von 70'000 Personen/Jahr entsteht ein direkter und indirekter Bedarf von 35'000 Wohnungen/Jahr und dies meist in den Agglomerationen!
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  • Z&Z 26.01.2017 06:19
    Highlight Fazit; Es passiert nichts? Sehr nett. Es ist schon übertrieben, was derzeit in der Baubranche abgeht. Die Bauherren drücken alle Handwerker dermassen, sodass sie enorm unter Zeitdruck stehen. Es entsteht ein "Pfusch" mit lauter Mängel, die dann den Mieter gängeln. Er muss es zwar für gewöhnlich nicht zahlen, dennoch hat er die Umstände. Die Bauunternehmer verdienen viel Geld an der ganzen Geschichte. Finde mal eine halbwegs zahlbare, nur einigermassen moderne (sprich nicht 20 Jahre alt), sagen wir 5.5-Zi-Wo, um mit einer Familie zu leben. Mann arbeitet, Frau betreut Kinder. Den Platz brauchts.
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    • Arutha 26.01.2017 06:44
      Highlight Eine 20 jährige Wohnung würde ich durchaus als einigermassen modern bezeichnen. Da haben Sie aber grosse Ansprüche.
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    • MarZ 26.01.2017 06:51
      Highlight Dein Post zeigt genau das wirkliche Problem auf: manche Leute sehen es als Menschenrecht an, dass sie eine riesige, topmoderne Wohnung in Zentrumslage nahezu gratis zur Verfügung gestellt bekommen.
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    • slashinvestor 26.01.2017 07:30
      Highlight Und da ist es,

      "nur einigermassen moderne (sprich nicht 20 Jahre alt)"

      Sehen sie, sie haben Forderung. Und dann gibt es bestimmt noch diese Sache, und Jenes. Wir werden unser Wohnung bald vermieten (kleine Details noch zu machen) und haben etwas modernes eingebaut. Ich sage nicht das wir es Luxus nennen, aber günstig können wir es auch nicht vermieten. Weil so ein Bad kostet Geld.
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    • Z&Z 26.01.2017 08:16
      Highlight @MarZ Ich möchte nicht in einem Zentrum leben, ich lebe auf dem Land. Aber die letzten Jahre sind auch da die Mietpreise deutlich gestiegen.
      @slashinvestor sorry, aber das Bad trifft nicht meinen Geschmack ;)
      @Arutha Das ist nur so generell gesagt. Natürlich kann eine 20-jährige Wohnung modern sein. Aber gewisse Ansprüche ans Wohnen habe auch ich. Ich meine, wozu arbeiten und Geld verdienen, wenn man nicht schön wohnen kann? Ich bin der häusliche Mensch, also viel zu Hause. Entsprechend habe ich auch Ansprüche. Was ist falsch daran? Ich brauche dafür keine Disco in der Nähe oder was weis ich.
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    • Amboss 26.01.2017 08:17
      Highlight Also wir haben eine moderne, achtjährige 5.5 Zi-Wohnung gefunden, eine halbe Stunde (per Bus) von Luzern für unter 2000 CHF.
      Ich arbeite, Frau betreut Kinder.
      Es geht schon, aber man muss schon ein bisschen flexibel sein und halt auch mal im Nachbardorf suchen.

      Und gerade 5.5 Zi-Wohnungen sind schon schwierig zu finden. Es gibt halt viel weniger Nachfrage nach 5.5 Zi-Wohnungen als zB nach
      4.5 Zi-Wohnungen.
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    • slashinvestor 26.01.2017 16:35
      Highlight Und da ist es. Das Bad schmeckt dir nicht (ist ok). Du willst auf das Land. Die Wohnung sollte nicht zu alt sein. Auf Englisch sagt man, "picky picky picky". Wenn man so wählerisch ist dann muss man auch davon aus gehen das es mehr kostet. Eine Wohnung innerhalb 20 Jahre zu sanieren kostet viel Geld. Wie reden nicht ein paar Franken hier und da. Wir reden schon 200K Franken für eine 3.5 Zimmer Wohnung. So mach mal Mathe und du siehst warum es Kostet.
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