Schweiz

Raucher und Trinker sollen selber zahlen – Entsolidarisierung im Gesundheitswesen?

21.06.17, 08:20 21.06.17, 15:23

Die steigenden Gesundheitskosten bereiten der Schweizer Bevölkerung zunehmend Sorgen, das macht der neue Gesundheitsmonitor des Umfrageinstituts gfs deutlich. 92 Prozent der 1200 Befragten erwarten, dass die Kosten weiter steigen werden, 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Für Studienleiter Urs Bieri ein deutlicher Ausdruck, dass die Sensibilität für die ungebrochene Kostenzunahme endgültig in der Gesellschaft angekommen ist. Kein Wunder – die Prämien steigen seit zehn Jahren kontinuierlich.

Bild: gfs/interpharma

Dieses Kostenbewusstsein führt dazu, dass gewisse Leistungen der Grundversicherung bei der Bevölkerung umstrittener sind als früher. Der Trend zur Entsolidarisierung hatte sich schon vergangenes Jahr gezeigt, nun ist er noch einmal stärker geworden, wie der Gesundheitsmonitor zeigt. So forderten 65 Prozent der Befragten (plus 15 Prozentpunkte), dass die Krankenkassen die Medikamentenkosten in Bagatellfällen nicht mehr übernehmen. 

Trend zur Entsolidarisierung bei Tabak und Alkohol

Bild: gfs/interpharma

Auch bei gesundheitlichen Schäden durch Alkohol und Tabak zeigt sich die Bevölkerung 2017 intoleranter. 63 Prozent der Befragten sind nicht mehr bereit, diese Kosten mitzutragen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der ärztlich verordneten Heroinabgabe: 58 Prozent sind gegen die Übernahme der Kosten durch die Grundversicherung, bei anderen Behandlungen in Zusammenhang mit Drogenabhängigkeit sind es 63 Prozent.

Die Leistungserbringung bei Krebskrankheiten hingegen findet nach wie vor eine breite Unterstützung. «Sobald eine individuelle Betroffenheit da ist, ist man nicht bereit auf Leistung zu verzichten», erklärt Bieri den Unterschied. «Aufgrund der steigenden Kosten fangen die Leute an, nach Bereichen zu suchen, wo man sparen könnte. Und dann landet man halt bei den Minderheiten.»

Für SP-Nationalrätin Bea Heim ist klar: «Die Entsolidarisierung ist eine Folge des populistischen Geschwätzes jener, die keine wirksamen Kostendämpfungsmassnahmen im Gesundheitswesen wollen, weil sie mit der Pharma-Industrie und den privaten Krankenkassen verbandelt sind.»

Medikamentenkosten bei Bagatellkrankheiten unter Druck

Bild: gfs/interpharma

Angesichts der Umfrageresultate stellt sich die Frage, ob die Idee der Solidarität, der Grundsatz des Gesundheitssystems, ausgedient hat. 

Für Thomas Weibel ist klar: auch die Solidarität hat ihre Grenzen. «Wo diese genau liegen, muss im gesellschaftlichen Diskurs ausgelotet werden», sagt der GLP-Nationalrat. Der Gedanke, dass ein gesunder Lebensstil zu sinkenden individuellen Gesundheitskosten führt, findet Weibel nicht verwerflich, im Gegenteil. Wer gesund lebt, der soll belohnt werden, fordert der Grünliberale.  

Dieser Idee kann auch SP-Nationalrätin Yvonne Feri etwas abgewinnen. «Wir müssen an den Anreizsystemen herumschrauben», ist die Gesundheitspolitikerin überzeugt. Denn: «Wir bewegen uns viel zu wenig, man kann das überspitzt in der Formel ‹Sitzen ist das neue Rauchen› festhalten.»

Einer der Schlüsse, um dieser Entwicklung zu begegnen, liege in der Prävention, so Feri. Die Nationalrätin macht sich aber keine Illusionen: «In der Politik haben es präventive Massnahmen momentan extrem schwer. Prävention heisst ja, ‹ich investiere zuerst und ernte den Erfolg später› – für die rechtsbürgerliche Mehrheit ist das ein rotes Tuch.»

Trotz zunehmenden Gesundheitsbewusstseins: Die Gefahr einer «Gesundheitsdiktatur» sehen weder Weibel noch Feri. Der GLP-Nationalrat stellt fest, dass die Politik bei den entsprechenden Fragen ohnehin blockiert ist: «Eine gänzliche Abkehr vom Grundsatz der Solidarität hin zur Eigenverantwortung ist unrealistisch». 

Auch Gfs-Studienleiter Bieri sieht keine Gesundheitsdiktatur am Horizont aufziehen. «Falls sich unser Gesundheitssystem aber irgendwann Richtung Zwei-Klassen-Medizin bewegt, müsste man das akzeptieren, schliesslich handelte es sich um einen demokratischen Entscheid.»

«Im Moment aber», hält Bieri fest, «ist die wichtigste Solidarität noch immer gegeben, und zwar die zwischen Jung und Alt.»

Kein Wunder: Schliesslich wird jeder einmal alt.

(wst)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • Gummibär 23.06.2017 10:32
    Highlight Noch ein Jahrzehnt und Big Brother wird endlich für gerechte Prämien sorgen. Jedem Kassenmitglied wird bei Eintritt der Gesundheits-Chip und Sonden gesetzt.
    Sobald einer ein Bier trinkt, ein fettes Schnitzel isst, eine Zigarette raucht, einen Riegel Schokolade vertilgt, zuwenig PH-neutrales Wasser trinkt, mehr als 20 Minuten an der Sonne steht, zuwenig unbelastete Frischluft atmet, mehr als eine Stunde sitzt, etc. wird das Prämienkonto direkt belastet.
    In Geschäftshäusern geht stündlich das Horn und Mitarbeiter sprinten 10 Minuten im belüfteten Gesundheitsraum im Kreis und kauen Spinatblätter.
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  • Zap Brannigan 22.06.2017 20:10
    Highlight Was ich mich immer frage: Wie soll das praktisch funktionieren? Wie kontrolliert man ob jemand raucht, falls es für Nichtraucher tiefere Prämien gibt? Was ist mit Übergewicht? Regelmässig beim Amtsarzt wiegen, damit die Prämie festgelegt werden kann? Und: Etwa ein 1/3 der Bevölkerung raucht, aber "nur" zwei Drittel der Lungenkrebspatienten sund Raucher. Das Krebsrisiko ist für Raucher etwa doppelt so hoch. Trotzdem hätte statistisch gesehen jeder zweite Raucher auch ohne Krebs. Wie soll das vor Gericht standhalten? Und wo soll das Enden? Höhere Unfallprämien für Hobbyfussballer?
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  • Gummibär 22.06.2017 13:41
    Highlight Raucher und Trinker sollen mehr KK Prämie bezahlen, dafür keine Steuer auf ihrem Gift.
    Leute die zu viel oder zu wenig fressen, Leute die nicht mindestens 10km täglich zu Fuss gehen, Leute die sich nicht impfen lassen, Leute die nicht genug Wasser trinken, Leute die zuwenig Gemüse essen, Leute die an der Sonne stehen oder liegen ohne sich zu schützen, Leute die ungeschützt Sex haben, Leute die den Handlauf bei Rolltreppen mit blossen Händen berühren, Leute die ohne Pollenschutzmaske ins Freie gehen, Leute die ihre Wohnung nicht regelmässig gegen Staubmilben behandrln alle sollen MEHR ZAHLEN
    12 3 Melden
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  • sheimers 22.06.2017 13:07
    Highlight Jeder hat seine kleinen "Sünden". Einer trinkt, einer raucht, einer isst ungesund, einer bewegt sich zu wenig, einer macht gefährliche Extremsportarten, einer hat eine gefährliche Arbeit. Wenn man jedem seine Krankenkassenprämien anhand seiner Risikobereitschaft berechnen würde, hätte man einen riesigen administrativen Aufwand und würde es doch nie gerecht hinbekommen. Also lässt man es lieber gleich bleiben.
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  • JoeyOnewood 22.06.2017 08:31
    Highlight Die beiden sehen keine Gefahr für eine "Gesundheitsdimtatur"??? Sorry, aber wenn man sich als Politiker nicht bewusst ist, dass man mit diesen "Anreizen" sich schnell in diese Richtung entwickelt, ist naiv. Die Überwachung, wie viel sich jemand bewegt, ist heute schon relativ einfach möglich, wer wieviel trinkt und raucht sicher auch bald. Ich finde es nicht total abwegig, dass ich in Zukunft nach einem Openair-Wochenende einen Prämienalarm von meiner KK kriege...
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  • Theor 22.06.2017 07:11
    Highlight Also für mich hat das nichts mit Bashing gegen Minderheiten zu tun wie Bieri behauptet, sondern mit Eigenverantwortung. Wenn man Krebs bekommt, kann man in der Regel nichts dafür. Aber wer die Finger nicht von Alkohol und Zigaretten lassen kann, der soll es sich auch selber finanzieren.
    5 24 Melden
    • Flickii 22.06.2017 10:40
      Highlight Das ist ein absoluter KÄSE! So werden wir genau wie die USA. Wenn man eine Diagnose bekommt, kann man sich eh die Kugel geben, weil man so etwas gar nicht selber finanzieren kann. Am Schluss ist einfach die halbe Schweiz schwer verschuldet.. MOL, das ist doch super und sehr gut überlegt von dir.. Du Fuchs!!

      Raucher müssen von mir aus etwas mehr bezahlen, aber dann auch die Personen mit einem zu hohen BMI. So kann man trotzdem noch solidarisch sein
      15 5 Melden
    • Theor 22.06.2017 13:31
      Highlight Du bist wohl Raucher oder schaust ab und zu gerne ins Glas, was?

      Aber weisst du was? Da darf jeder eine eigene Meinung haben.
      2 9 Melden
    • Gummibär 22.06.2017 16:54
      Highlight Eigenverantwortung nix gut.
      Gegenseitige Verantwortung wie unten beschrieben wird endlich die Kosten senken.

      Jeder der nicht ein gesundheitsbewusstes Leben führt soll je nach Schwere der Verfehlung mit einem Malus/Prämienerhöhung bedacht werden und jedes KK-Mitglied ist verpflichtet seine Mitversicherten zu bespitzeln und die Versicherung über ungesunde Gewohnheiten derselben zu informieren. Dafür gibt es einen Bonus von 50% des verordneten Malus. Der durch die Bespitzelung verursachte Stress ist ungesund und führt zu einer weiteren Kostenersparnis. Fast wie ein perpetuum mobile
      2 0 Melden
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  • Makatitom 21.06.2017 20:59
    Highlight Der Wechselkurs ChF <-> Euro ist übrigens für die Pharma immer noch bei 1,30, bis 2018. Abgesegnet und beschlossen vom bürgerlich und rechtsnational dominierten Parlament 2015. Wieviel wohl da schon hätte gespart werden können.
    23 2 Melden
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  • Me, my shelf and I 21.06.2017 20:01
    Highlight Ich trinke nicht, ich rauche nicht, aber das ist egoistischer Bullshit.
    Prevention statt Ausschluss, im besten Falle eine Gesellschaft schaffen, in der niemand trinken muss um sein Leben auszuhalten.
    33 1 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 20:31
      Highlight Die Idee ist gut. Aber es sehr viel kostengünstiger, wenn man schön saufen lässt.
      Säufer sterben bevor sie als superteure Pflegefälle enden. Sie steigern die Profitabilität der Krankenkassen.
      11 6 Melden
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  • Gavi 21.06.2017 18:43
    Highlight Wie steht es mit allen, die Drogen nehmen?
    Kommen die ins die gleiche Kategorie wie die Alkis und Raucher?
    18 0 Melden
    • Theor 22.06.2017 07:19
      Highlight Warum ist denn ein Raucher kein Drogebsüchtiger?

      Er nimmt regelmässig eine teure Substanz ein,die ihn nachweisslich schädigt und kann einfach nicht damit aufhören.
      4 3 Melden
    • Orinoco 22.06.2017 10:59
      Highlight Und die, wo Medikamenten missbrauchen.
      5 0 Melden
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  • Spi 21.06.2017 16:03
    Highlight Hinweis an den Schreiberling (wst): Muss man wissen, dass Weibel GLP-Nationalrat ist? Bitte Personen richtig im Text einführen.
    2 6 Melden
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  • -woe- 21.06.2017 15:30
    Highlight Man kann nun natürlich auch den umgekehrten Schluss ziehen.
    Übergewichtige, herz- und zuckerkranke Raucher müssen per sofort keine Renten- und AHV-Beiträge mehr bezahlen, weil sie statistisch das Pensionsalter gar nie erreichen.
    Der Gesundheitsfanatiker aber schon ab heute die doppelten Beiträge, weil er auch doppelt so lange pensioniert ist wie der Durchschnitt.

    Oder dann halt doch Solidarität...
    128 3 Melden
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  • LeserNrX 21.06.2017 15:27
    Highlight Wenn Raucher für ihre Gesundheitskosten selber aufkommen sollen, dann müsste man aber konsequenterweise auch die Tabaksteuer abschaffen.
    Die Pharmakonzerne schaffen es tatsächlich die Leute untereinander zu entsolidarisieren, sodass diese nicht gemeinsam gegen die völlig überrissenen Medikamentenpreise vorgehen, die das eigentliche Problem darstellen.
    Zudem basteln wir an Steuerreformen herum, um die Pharmakonzerne weiterhin finanziell entlasten zu können, als dank dafür wird dann die Bevölkerung geschröpft und die Krankenkassenprämien steigen und steigen..
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  • AlteSchachtel 21.06.2017 15:15
    Highlight Das ist am einfachsten, beides ist im Körper nachweisbar und dem Konsumenten zuzuordnen.

    Die Pestizide, Hormone, Nanopartikel, Zusatzstoffe und Rückstände in der Nahrungsmittelkette, Stress und allerlei Arten ungesunder Belastungen........ auch nachweisbar, aaaber wenn diese bekämpft würden, würde die heilige Kuh namens Wirtschaft womöglich weniger Dividenden bringen.
    Tabak- und Wein-Produzenten bleiben ja weiter subventioniert.

    Vorallem: Wer wird als nächstes zur Kasse gebeten? Die sozial Schwachen, deren Budget oft gar nicht genügt um gesund zu wohnen und zu essen?

    40 2 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 21.06.2017 14:55
    Highlight Die Krankenkassen machen Gewinn. Das ist ok solange sie ihren Pflichten nachkommen. Diskriminierungen gehören nicht dazu. Politik muss dafür sorgen dass die Bewohner ihres Landes glücklich und gesund sind. Solche Aktionen gehören nicht dazu
    20 2 Melden
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  • RatioRegat 21.06.2017 14:54
    Highlight Ich wäre dafür, dass die Krankenkassenkosten nach dem BMI bemessen werden, bzw. nach der Abweichung vom gesunden Normalgewicht (ggf. mit Ausnahmeregelung für Personen, die aufgrund ihrer Muskelmasse einen höheren BMI haben).

    Die Abweichung in Punkten wird dann mit den ordentlichen Krankenkassengebühren multipliziert und wir haben ausgesorgt. Die Hauptlast der im Gesundheitswesen anfallenden Kosten tragen dann Insta-Queens und Dicke. Problem gelöst.
    7 48 Melden
    • Butschina 21.06.2017 17:05
      Highlight Ich hoffe, dass ihr Vorschlag ironisch gemeint ist.
      20 1 Melden
    • Roman h 21.06.2017 18:14
      Highlight Muss jetzt jeder in der Schweiz auf die Waage und dann muss ein Experte abklären ab er zu viel Muskeln hat?
      Dann gibt es Leute die einen zu hohen BMI haben aber sonst gesund sind und andere machen sich mit ausländischen muskelpulver kaputt
      9 0 Melden
    • paddyh 21.06.2017 18:43
      Highlight Sie habens schon einfach mit Ihrem Weltbild. Was, wenn man wegen einer Krankheit dick ist? Z.B. wegen einer Depression oder einem Gendefekt. Zudem ist "dick sein" stark mit Armut korreliert. Aber dafür ist man in ihrer Welt sich auch selber schuld.
      12 3 Melden
    • Makatitom 21.06.2017 20:54
      Highlight Und was ist, wenn die grössere Muskelmasse einer Russin namens Anna Bolika zu verdanken ist?
      13 0 Melden
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  • Entenmann 21.06.2017 14:50
    Highlight Untersuchungen über Gesundheitskosten von Rauchen, Alkohol, Übergewicht etc. sind mit Vorsicht zu geniessen. Sie vergleichen oft mit gleichaltrigen "gesund" lebenden Personen. Entscheidend ist aber eine Betrachtung über die ganze Lebenszeit. Bei den meisten Menschen, die nicht einen gewaltsamen Tod erleiden, fällt der grösste Teil der Gesundheitskosten in ihrem letzten Lebensjahr an. Unabhängig davon, ob bei einem Raucher Lungenkrebs, bei einem Alkoholiker Leberzirrhose oder bei einem Marathonläufer Alzheimer zum Tod führt (letzterer hat einfach noch 20 Jahre länger Renten bezogen).
    43 0 Melden
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  • Soulrider 21.06.2017 14:50
    Highlight Ich rauche und trinke und bin Kerngesund. Sportmuffel die nur Fastfood essen und dann Rückenschmerzen usw. kriegen sind dann also nicht Schuld wenn sie gesundheitliche Probleme bekommen? Oder Magersüchtige die zu wenig essen? Oder Leute die den ganzen Tag in der Sonne liegen und dann Hautkrebs bekommen?
    37 4 Melden
    600
  • bilbo 21.06.2017 14:33
    Highlight Das letzte Lebensjahr soll das kostenintensivste sein, und zwar unabhängig vom Alter. Als Gesellschaft müssen wir uns überlegen, wie viel uns die Lebensverlängerung am Ende wert ist. Dazu dieser Kommentar: https://www.nzz.ch/meinung/behandlungen-am-lebensende-sterben-wir-zu-teuer-ld.146080
    16 0 Melden
    • Vachereine 21.06.2017 20:37
      Highlight Volkswirtschaftlich gesehen wäre das Nutzen-Kosten-Verhältnis maximal, wenn das Höchstalter auf das Rentenalter begrenzt würde.
      7 2 Melden
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  • Disclaimer 21.06.2017 14:31
    Highlight Pharmakonzerne machen Milliarden mit Medikamenten dessen Wirksamkeit nie bewiesen wurde und veranstallten Anlässe um es den Herren und Damen in weiss schmackhaft zu machen. Abgesegnet vom Bund. Die Geschäftsleitungen der privaten Krankenkassen treffen sich zum Cüplitrinken und jetzt sollen von Grosskonzernen abhängig gemachte Konsumenten für ihre Last bestraft werden. Willkommen in der Welt der willkürlichen, legal korrupter Schweiz.
    20 4 Melden
    600
  • Vachereine 21.06.2017 14:19
    Highlight Wenn schon Verursacherprinzip dann richtig. Die Krankenkassen zahlen dann nicht mehr für:
    Sportverletzungen und sportbedingte Erkrankungen,
    Arbeitsunfälle und Berufsunfälle.,
    Verkehrsunfälle,
    Epidemien (selber Schuld, wer sich in der Nähe von Infiszierten aufhält),
    psychische Erkrankungen (wie bei Übergewicht und Trunksucht ist mangelnder Wille ursächlich und darum gilt Selbstverschulden).
    Es kann jedem zugemutet werden, dass er sich genannten Risiken nie aussetzt und sich zusammenreissen kann, damit er der Allgemeinheit keine Kosten aufhalst. Evtl. muss Suizid staatl. gefö(o)rdert werden.

    35 4 Melden
    • Flickii 22.06.2017 10:28
      Highlight Nicht alles was du hier aufzählst wird von der KK bezahlt, aber OK.. Ich hoffe, dass du niemals wirklich etwas zu sagen hast, denn wenn das so weit kommt, kann man sich zuhause einschliessen... USA Ahoi. Dann kann man nicht einmal mehr die Treppe runter rennen, weil man sich ein Bein brechen könnte und man sich dann verschuldet.. Mol mol tönt doch guät!!
      3 2 Melden
    600
  • piedone lo sbirro 21.06.2017 13:56
    11 7 Melden
    600
  • Orpheus & Eurydike 21.06.2017 13:48
    Highlight Ich denke, die steigenden Gesundheitskosten sind eine Folge mangelnder Risikokompetenz.
    10 7 Melden
    600
  • piedone lo sbirro 21.06.2017 13:44
    Highlight SVP/FDP/NZZ dienen einerseits den tabakkonzernen, andererseits den krankenkassen - eine hand wäscht die andere!

    darum ist für SVP/FDP transparenz ein gräuel, sie kämpfen fürs bankgeheimnis und gegen ein lobbyregister - um auf kosten des bürgers ihre taschen und jene ihrer klientel zu füllen.

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Gesundheit/Tabakgesetz-FDP-SVP-und-NZZ-Den-Tabakkonzernen-zu-Diensten
    31 20 Melden
    600
  • Gustav.s 21.06.2017 13:40
    Highlight Was ist denn genau gesund leben und wer verursacht die meisten Kosten?
    Es gab mal eine Studie da waren rauchende Dicke über alle Sozialwerke gerechnet die billigsten, einfach weil sie eher starben und es MEISTENS sehr schnell ging.
    Begeisterte Amateursportler die teuersten weil sie im Alter überdurchschnittlich viele Operationen brauchen und dabei noch sehr alt werden. http://ü
    65 5 Melden
    • Saraina 21.06.2017 14:35
      Highlight Das sehe ich auch so. Mein Vater war sein Leben lang nie krank, erhielt mit 72 die Diagnose Lungenkrebs und starb innert zwei Monaten. Seine Gesundheitskosten dürften unterdurchschnittlich gewesen sein.
      23 0 Melden
    • Lami23 21.06.2017 15:41
      Highlight Da war er aber gerade bei den Rauchern die Ausnahme. Die meisten leiden an copd, was weder günstig ist noch schnell geht. Trotzdem bin ich nicht dafür dass sie mehr bezahlen.
      2 6 Melden
    600
  • FloW96 21.06.2017 13:35
    Highlight Wenn ich Alkoliker wäre und mich nicht mehr auf eine medizinische Grundversorgung verlassen könnte, würde ich vermutlich aus Angst, Schmerz und Frust noch mehr saufen.

    Und mich baöd schon nicht mehr kümmern, woher ich das Geld dazu nehme - sprich in die Riminalität abrutschen.
    40 3 Melden
    600
  • FloW96 21.06.2017 13:30
    Highlight Die Medikamentenkosten müssen gesenjt werdem. Es ist eine Frechheit, wie uns die selben Produkte doppelt so teuer (in Extremfällen bis zu 8 mal teurer) verkauft werden.

    Beispiel: Aspirin 500 mg, 20 Tablettem un der Schweiz bei 6.70 Franken - in der Türkei bereits für 0.80 Franken erhältlich.

    Dabei sind die Margen der Händler eher klein. Das grosse Geld machen die Pharmaunternehmen.
    33 5 Melden
    • MacB 21.06.2017 14:51
      Highlight letzteres stimmt so nicht.
      3 4 Melden
    600
  • Thinktank 21.06.2017 13:24
    Highlight Die AHV wird nach Beitragsjahren gerechnet. Dasselbe muss man bei Ausländern auch tun bei der Krankenkasse.
    15 33 Melden
    • Rendel 21.06.2017 13:34
      Highlight Die AHV wird nicht lediglich nach Jahren berechnet, die Höhe der Beiträge fliesst auch ein, bis zur Mindestgrenze für eine volle AHV Rente, die ist gar nicht mal so tief.
      11 0 Melden
    600
  • Nikolai G. 21.06.2017 13:24
    Highlight Ich finde es lustig, dass jedes Jahr über solche Themen gesprochen wird (Pauschal auf dem Notfall bezahlen, Raucher und Alkoholiker selber zahlen) leider sind die Kosten Treiber nicht diese Punkte. Ein riesiger Kostentreiber sind die Medikamenten Preise und unsere riesige Spitallandschaft. Leider will jeder Bezirk sein eigenes Spital haben. Dazu kommt noch dass niemand sagen kann was der excessife Gesundheitswahn für Auswirkungen haben wird. Schlussendlich kann man sehr gesund leben und trotzdem schlimm erkranken. Abschaffen des Solidaritätsprinzip wird sehr gefährlich
    51 3 Melden
    • Makatitom 21.06.2017 21:08
      Highlight Das einfrieren des Wechselkurser ChF <-> Euro auf 1,30 bis 2018 hast du noch vergessen. Wurde 2015 beschlossen, vom bürgerlich und rechtsnational dominierten Parlament
      2 0 Melden
    600
  • mia83 21.06.2017 13:23
    Highlight Da haben wieder Einige weit über ihre Nase hinaus gedacht... 🙄
    26 1 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 21.06.2017 13:22
    Highlight Um zu ermitteln, ob Rauche überhaupt mehr Gesundheitskosten verursachen, müsste man nicht die Kosten der Raucherkrankheiten addieren, sondern die gesamten Gesundheitskosten während eines Lebens und davon die bezahlten Prämien abziehen. Auch Nichtraucher sterben oft krank und ein Grossteil der Gesunheitskosten fallen im Alter an.
    47 13 Melden
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  • Shabina 21.06.2017 13:17
    Highlight Viele Personen, meisst in Städten, haben keinen Hausarzt mehr, sondern gehen wegen jedem Bobo auf den Notfall. Solche Fälle sollte die Allgemeinheit nicht mehr übernehmen.
    Bei den Rauchern, Trinkern und Übergewichtigen darf man keine Leistungen kürzen.
    1. Raucher/Trinker usw. sterben früher und belasten dadurch die AHV viel weniger.
    2. Nimmt man "Süchte" aus der Grundversorgung, müsste sich das auf alle Süchte auswirken... auch auf Fettsucht, Magersucht, Drogen, Schokolade, übermässiger Sport usw.

    Wer definiert was in der Grundversorgung bleibt und was nicht?
    42 10 Melden
    • piedone lo sbirro 21.06.2017 14:27
      Highlight @Shabina

      dass raucher die rentenkasse durch ihren früheren tod entlasten, ist falsch.

      http://www.tagesspiegel.de/politik/wirtschaftlicher-schaden-durch-tabakkonsum-studie-raucher-kosten-jaehrlich-80-milliarden-euro/11658760.html

      7 7 Melden
    • Lami23 21.06.2017 15:43
      Highlight Shabina, ich arbeite im gesundheitswesen und sage dir, dass stimmt so nicht. An copd stirbt man oft nicht jung.
      3 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.06.2017 16:13
      Highlight Diese Studie ist hochgradig unseriös, weil sie kausalzusammenhänge unterstellt, ohne sie nach zu weisen.
      10 9 Melden
    • piedone lo sbirro 21.06.2017 16:35
      Highlight @Toerpe Zwerg

      hochgradig unseriös dürften wohl eher ihre kommentare sein, für die sie keinerlei quellen haben.
      6 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.06.2017 17:04
      Highlight Soso.

      Das gleiche Institut an anderer Stelle:

      Raucht ein Mann über zehn Zigaretten pro Tag, so verliert er ganze 9,4 Jahre an Lebenserwartung, eine Frau 7,3 Jahre. Auch ein moderater Konsum von weniger als zehn Zigaretten pro Tag reduziert die Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern immer noch um etwa fünf Jahre.

      https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2014/dkfz-pm-14-38-Was-uns-Lebensjahre-raubt.php

      Je nach Interessenlage komplett andere Ergebnisse. Will man die Sterblichkeit betonen: 9 Jahre. Will man Kosten rechnen: 3 Jahre.

      Was gilt denn nun?

      17 4 Melden
    • piedone lo sbirro 22.06.2017 10:09
      Highlight @Toerpe Zwerg

      ihre hilflosigkeit mit der sie versuchen argumente/links zu wiederlegen bzw. die tabakindustrie in schutz zu nehmen könnte spürbarer nicht sein.

      es geht um fakten ohne interessenlage.

      volkswirtschaftlich ist der schaden der das rauchen und passivrauchen dem gesundheitswesen zufügt wesentlich grösser als der angebliche nutzen für die AHV.

      http://www.suchtschweiz.ch/infos-und-fakten/tabak/folgen/soziale-kosten/
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 22.06.2017 11:26
      Highlight Spüren Sie was Sie spüren wollen ...

      Es stehen hier Studien gegen Studien. An anderer Stelle in diesem Thread wird ein Spiegel Artikel verlinkt, der ein grosse Studie zitiert, die zu konträren Ergebnissen kommt. Also stehen "Fakten" gegen "Fakten" und das selektive Zitieren wird Sie der Wahrheit nicht näher bringen.

      Wie stellen Sie sich denn nun zum Thema im Artikel? Sollen Raucher höhere KK Prämien zahlen müssen?
      2 4 Melden
    • piedone lo sbirro 22.06.2017 12:47
      Highlight @Toerpe Zwerg

      sie diskreditieren, durchmischen und verwässern fakten, studien und argumente um am ende möglichst noch behaupten zu können rauchen sei gesund.

      volkswirtschaft, gesundheitsökonomie und medizin sind wissenschaften und keine esoterische gebiete, wie sie es darstellen um das gegenteil vom gegenteil zu behaupten.

      wer nachweisslich mehr gesundheitskosten verursacht soll auch mehr bezahlen.

      dass die tabaklobby in bezahlschreiber investiert ist mir nicht neu, die tiefen anforderungen die sie dabei stellen hingegen schon.
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    • Gummibär 22.06.2017 20:02
      Highlight @ piedone lo sbirro Jemandem zu unterstellen er sei Bezahlschreiber für die Tabakindustrie trägt nichts Nützliches zur Diskussion bei. Toerpe Zwerg behauptet nicht, der Tabakkonsum sei volkswirtschaftlich schadlos. . Er stößt sich lediglich an der Tatsache, dass ein Institut je nach Wetterlage widersprüchliche Zahlen veröffentlicht.
      Das ist unseriös.
      1. Rauchen ist ungesund
      2. Raucher sind leicht identifizierbar
      3. Eine drastische Prämienerhöhung für Raucher würde sogar den einen oder anderen dazu bringen aufzuhören.
      So, jetzt die gleiche Rechnung für das Autofahren zum Vergnügen, los !
      3 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 22.06.2017 22:58
      Highlight Nach meiner Erfahrung sind Gesprächspartner, welche Aggression zelebrieren und ad personam Angriffe mit Überheblichkeit vermählen argumentativ schwach aufgestellt.

      Sie können nun auf der Meta Ebene verweilen und fabulieren, oder Sie können in die Diskussion einsteigen.

      Sie fordern:
      "wer nachweisslich mehr gesundheitskosten verursacht soll auch mehr bezahlen."

      Das wären dann die Kranken.

      Vermutlich wollten Sie schreiben, dass mehr bezahlen soll, wer grössere Gesundheitsrisiken eingeht ... bloss, mit Schaum vor dem Mund fällt Präzision halt schwer.
      1 3 Melden
    • piedone lo sbirro 23.06.2017 08:22
      Highlight @Gummibär

      ich teile alle ihre drei punkte.
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    • piedone lo sbirro 23.06.2017 16:50
      Highlight @Toerpe Zwerg

      sind sie argumentativ dermassen schwach aufgestellt, das sie mir aggression vorwerfen müssen?

      sie haben keine argumente geliefert. fakten liefern meine links - die sie hilflos und ohne kenntnisse der sachlage zu verwässern und zu diskreditieren versuchen.

      frust und rechthaberei sind schlechte talente.
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    600
  • Toerpe Zwerg 21.06.2017 13:16
    Highlight Tarmed abschaffen, Vertragsfreigeit der Versicherungen mit den Ärzten einführen, volle Kosten- & Qualitätstransparenz bei den Spitälern, Anzahl Spitäler halbieren ...
    14 12 Melden
    • MacB 21.06.2017 15:00
      Highlight Die Kassen würden (aus Maximierungsgründen) nur noch den billigsten Ärzten arbeiten. Willst du das? Der Vorschlag taugt so nicht.
      3 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.06.2017 16:04
      Highlight Aha, es entstünde Kostendruck beim grössten Kostentreiber. Genau die erwünschte Wirkung also.

      Ich kenne verschiedene Spezialärzte, die >1M pro Jahr verdienen. Bezahlt mit den KK Prämien ...
      8 4 Melden
    • MacB 21.06.2017 16:48
      Highlight Ich will zu keinem Arzt, der unter absolutem Kostendruck arbeiten muss, sondern zu demjenigen, der mir zu Gesundheit verhilft. Wenn es nur noch darum geht, den Patienten schnellstmöglich aus der Praxis zu haben, will ich nicht dahin.

      Zudem heisst billig zu oft auch qualitativ nicht auf hohem Level. Das ist bei allem im (materiellen) Leben so, beim Haus, beim Auto, beim Wocheneinkauf: Man kann nicht die absolut beste Qualität zum absolut niedrigsten Preis haben, geht einfach nicht.

      Abgesehen davon bin ich mit dir einverstanden, dass man die Spitäler halbieren könnte.
      3 3 Melden
    • Butschina 21.06.2017 22:58
      Highlight Ein weiterer Effekt wäre, dass vierer Zimmer erhalten blieben statt nur einer und zweier. Spart Platz und somit Kosten
      0 0 Melden
    600
  • Tepesch 21.06.2017 12:48
    Highlight Interessant wäre zu erfahren, wie viele Kosten Alkohol und Tabak überhaupt verursachen.
    Im Gesundheitswesen werden so viele Daten erfasst, es sollte doch möglich sein daraus den Grund für die stetig steigenden Kosten herauszufinden.
    So stellt nur jeder seine eigene Hypothese auf und es wird sich nichts ändern oder nur mit sehr viel Glück.
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    600
  • Reto Disk 21.06.2017 12:46
    Highlight Yippie... Als Raucher freue ich mich auf mehr Stutz: Endlich brauch ich keine Krankenkasse mehr zu bezahlen.
    23 8 Melden
    600
  • Tavares 21.06.2017 12:44
    Highlight Das System ist doch schon teilweise entsolidarisiert. Frauen zahlen mehr, Städter mehr (Prämienregionen), gewisse Kantone mehr als andere, Alter etc.

    Ist das fair? (Und das sage ich als junger Mann vom Lande - also einer der profitiert)

    Entweder noch mehr oder Einheit! Pseudo-Solidarisierung brauchen wir nicht!
    34 2 Melden
    • Bruno Wüthrich 21.06.2017 17:00
      Highlight Ach, Sie denken, die höheren Prämien für Städter seien völlig unbegründet? Sie sind es nicht.

      Viel mehr ist es so, dass Städter im Durchschnitt halt deutlich mehr wegen jedem Bobo oder Grippelein zum Arzt oder gleich in die Notaufnahme rennen und auch deutlich mehr Medikamente futtern als die Landmenschen.

      Dies hat auch mit Wehleidigkeit, übertriebener Ängstlichkeit und kurzen Wegen (man hats ja nicht weit zum Arzt) zu tun.

      Damit muss sich niemand solidarisieren. Diese ungerechtfertigten und unnötigen Mehrbeanspruchungen des Gesundheitswesens sollen die Städter ruhig selber bezahlen.
      3 14 Melden
    • Hoppla! 21.06.2017 20:04
      Highlight Definiere doch mal "Städter" und "Landmensch'. Es lebe die Schubladisierung des einfachen Gemüts.
      9 1 Melden
    • Bruno Wüthrich 21.06.2017 21:03
      Highlight Jep, ich liebe mein einfaches Gemüt. Ich werde Ihnen keine Definitionen liefern, Herr Schulmeister. Wir führen hier keine wissenschaftliche Diskussion. Wenn Sie nicht wissen, was gemeint ist, so ist dies Ihr Problem.

      Aber für Ihr kompliziertes Gemüt: Es ist statistisch erwiesen, dass Menschen in der Stadt deutlich mehr zum Arzt oder gar in die Notaufnahme gehen als Menschen auf dem Land. Brauchen Sie jetzt noch eine Definition? Googeln Sie doch einfach.

      Ich liebe Menschen, die versuchen, andere abzuwerten, wenn sie selbst nicht mehr weiter wissen. Sie sind bei mir gut aufgehoben.
      4 5 Melden
    • Tavares 22.06.2017 12:00
      Highlight @Bruno Wüthrich
      Klar ist es (statistisch) begründet.

      Was ich mit Meiner Aussage bewirken wollte:
      Das System ist heute schon nicht 100%ig solidarisch. Also können wir nicht die Solidaritätskeule schwingen und Randgruppen ein-/ ausschliessen. Entweder es gibt eine Einheitskasse, wo jeder gleich viel zahlt oder wir fahren mit dem Ausschluss von Randgruppen weiter. Den jemand der in der Stadt wohnt, aber gesund lebt und viel Bewegung hat ist heute ganz klar benachteiligt.
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    600
  • Echo der Zeit 21.06.2017 12:28
    Highlight Die Kosten für die Probleme die der Alkohol verursacht - sollten die Produzenten aufkommen - seit Monaten Schreit alle zwei Tage ein Alkoholiker bei uns im Quartier Rum - Es werde Tote geben (und das zum Teil auf einem Kinderspielplatz) ... die Polizei wurde schon von Div. Leuten informiert - Die Polizei sagt sie könne nichts machen - Unglaublich! Kürzlich in Schweiz Aktuell (Srf) ein CVP Nationalrat der Bierbrauer ist - Besucht Alkoholiker in einer Sozialen Institution um Werbung für Alkoholreklame zu machen und mit den Abhängigen ein Bierfondue zu machen - nur noch Eklig.
    17 7 Melden
    • mia83 21.06.2017 13:24
      Highlight Was bedeutet der - hier?
      3 1 Melden
    • Hoppla! 21.06.2017 20:05
      Highlight Im Quartier Rum? Qualitativ guter Rum? Herrlich! Pur oder gemixt?
      5 0 Melden
    600
  • Alnothur 21.06.2017 12:20
    Highlight Freie Arzt- bzw. Spitalwahl streichen wäre mal ein Anfang, dann würde der Preiswettbewerb in die Gänge kommen.
    3 21 Melden
    • Bonzino 21.06.2017 12:58
      Highlight Wenn Sie Allgemein versichert sind, das sind die Meisten, haben Sie keine freie Arzt- und Spitalwahl. Erst bei Halbprivat ist das erlaubt. Natürlich können Sie bei Allgemein draufzahlen, dann dürfen Sie auch wählen.
      12 4 Melden
    • Alnothur 21.06.2017 14:30
      Highlight Interessant, ich konnte meinen Hausarzt frei wählen, und der wiederum hat freie Wahl, zu welchen Spezialisten er mich schickt...
      5 5 Melden
    • Butschina 21.06.2017 23:03
      Highlight Es gibt auch für Allgemeinversicherte Zusatzversicherungen wie bspw. Allg. ganze Schweiz. So kann der Arzt gewählt werden
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    600
  • Lord_ICO 21.06.2017 12:13
    Highlight Zeigt doch klar, wie assozial unsere Gesellschaft geworden ist. Was kann man auch von Mitmenschen erwarten, die sich zu schade sind einer Schwangeren oder einem Rentner den Sitzplatz im ÖV zu überlassen?
    34 5 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 21.06.2017 11:40
    Highlight Und wenn der Raucher 1mio Steuern bezahlt im Jahr?
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    600
  • Dieter Widmer 21.06.2017 11:28
    Highlight Wahrlich, wir haben es weit, wenn jetzt die Solidarität so verstanden werden soll. Was wäre dann mit den Frittenfressern, den Unterernährten, den Dicken, den Bergsteigern, den (Spitzen-)Sportlern, den Süssgetränkeliebhaber, den Salzfreaks? Wenn man nicht Ungerechtigkeiten fördern will, muss man alles so bleiben lassen wie es ist. Sonst wird absurd und gefährlich.
    49 1 Melden
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  • Die verwirrte Dame 21.06.2017 11:23
    Highlight Dann die dicken bitte auch.
    24 9 Melden
    • nass 21.06.2017 16:32
      Highlight Und die Magersüchtigen bitte auch grad.
      4 2 Melden
    • Die verwirrte Dame 22.06.2017 10:00
      Highlight @nass, dick zu sein sucht man sich, wenn es denn nicht krankheitsbedingt ist, aus. Magersucht ist eine Krankheit, die JEDEN treffen kann und die man nicht wirklich steuern kann, da die menschliche Psyche zu stark ist. Also die Magersüchtigen bitte nicht.
      1 1 Melden
    600
  • Bruno Wüthrich 21.06.2017 10:46
    Highlight Vielleicht werden wir einmal sagen:
    Zuerst die Raucher und die Trinker. Da war ich noch dafür, denn ich rauchte nicht und trank nur wenig.
    Dann die Dicken. Damit konnte ich leben. Denn ich war ja nicht dick.
    Dann die mit einem gefährlichen Sport. Das fand ich gut. Denn ich trieb ja keinen gefährlichen Sport.
    Dann die mit einer unheilbaren Krankheit. Sie taten mir leid. Doch ich hatte ja keine unheilbare Krankheit.
    Dann die Alten. Hier kamen mir Zweifel. Ich war zwar noch nicht alt...

    ...aber das würde ich zweifellos irgendwann!

    Ergo: Pro Solidarität !!! Jeder braucht sie irgendwann!
    161 12 Melden
    • grumpy_af 21.06.2017 12:26
      Highlight Soviel ich weiss, entscheidet man sich nicht für eine unheilbare Krankheit oder das Altern...
      11 34 Melden
    • kupus@kombajn 21.06.2017 12:46
      Highlight @grumpy_af: Bzgl. Altern hast du uneingeschränkt Recht. Bzgl. unheilbarer Krankheit nicht unbedingt. Auch solche Krankheiten werden teilweise durch den Lebenswandel hervorgerufen.

      Und will man einen Jugendlichen, der aus Gruppenzwang zu Rauchen oder zu Trinken beginnt und nicht mehr davon loskommt, wirklich so drastisch bestrafen? Letztendlich ist es eine Sucht und somit eine Krankheit.
      31 2 Melden
    • mia83 21.06.2017 13:28
      Highlight Der Entscheid zu trinken oder Heroin zu nehmen fällen die meisten Süchtigen selten freiwillig.
      17 5 Melden
    • grumpy_af 21.06.2017 14:13
      Highlight Ich wollte mich mit meinem Kommentar nicht contra Solidarität beziehen. Dachte nur, dass diese zwei Punkte nicht ganz ins Schema passen wie der Rest.
      5 0 Melden
    600
  • AnitaDrink 21.06.2017 10:37
    Highlight Wenn wir uns schon fragen wo das Solidaritätsprinzip beginnt und wo aufhört, dann sollten wir nicht nur beim Verhalten + Lebensstil des Versicherten ansetzen. Prämien spiegeln den Zustand der ganzen Gesellschaft, den medizinischen Fortschritt+Rückschritt, Ärzte die Angst haben zu kurz zu kommen und ein krankes Finanzsystem. Auch ein Spital, Pharmakonzern oder Krankenkasse kann sich wie ein Alkoholiker verhalten. Der freie Markt im Gesundheitswesen funktioniert nicht, darum stossen Reformen oft auf Widerstände (ob Einheitskasse, HMO System oder beim Prinzip „mehr Wettbewerb = tiefere Preise“).
    52 1 Melden
    • Sageits 21.06.2017 11:35
      Highlight @AnitaDrink, ich bin da sehr skeptisch, denn der freie Markt kennt keine Solidarität. Und wie wollen sie das erreichen? Mit Benchmarking?
      3 4 Melden
    • Makatitom 21.06.2017 21:18
      Highlight Was heisst da "kann sich wie ein Süchtiger verhalten"? Die verhalten sich wie Süchtige, ihre Süchte heissen Geld und Macht
      2 1 Melden
    600
  • Pasch 21.06.2017 10:29
    Highlight Zum Glück kann ich mich bald an Autobahnraststätten mit allem eindecken was ich brauche um mich selbst zu entsolidarisieren...
    42 2 Melden
    600
  • Pirat der dritte 21.06.2017 10:25
    Highlight Ungesunde Konsumgüter wie Tabak, Alkohol, Süssgetränke, Würste etc. sollten so besteuert werden, dass die Folgekosten gedeckt sind. Das ist Solidarität. Ich sehe partout nicht ein warum ich für Raucher bezahlen soll!
    20 117 Melden
    • Matthias Studer 21.06.2017 10:52
      Highlight Aber ich soll dann ihr langes dahinvegetieren im sündhaft teurem Altersheim bezahlen?
      125 4 Melden
    • saukaibli 21.06.2017 11:08
      Highlight Vielleicht weil dich trotz deines ultragesunden Lebensstils eines Tages eine Krankheit ereilt und du dann froh bist, dass auch Raucher und Trinker für deine Behandlung aufkommen.
      75 2 Melden
    • Bruno Wüthrich 21.06.2017 11:21
      Highlight @ Pirat

      Auch Sie werden mal kosten. Möglicherweise so richtig kosten. Eventuell zu einem Zeitpunkt, wo sie - egal, wie alt Sie sind - noch an ihrem Leben hängen.

      Solidarität geht so: Jeder für Jeden.

      Zudem: Raucher mögen zwar das Gesundheitssystem stärker belasten. Aber sie zahlen massiv mehr an die AHV, von welcher sie aber im Schnitt deutlich (bzw. besser gesagt drastisch) weniger haben.

      PS: Ich bin Nichtraucher und froh, dass in öffentlichen Lokalen nicht mehr geraucht werden darf. Ich bin auch dafür, dass Tabak stark besteuert wird. Aber irgendwann muss doch gut sein.
      42 0 Melden
    • neutrino 21.06.2017 11:21
      Highlight Sie bezahlen gar nicht - im Gegenteil. Unter dem Strich braucht ein Raucher die Allgemeinheit weniger, da die richtig teuren Lebensjahren in hohem Alter in der Regel wegfallen. Zudem strapaziert er die AHV auch weniger.

      30 2 Melden
    • Hercules Rockefeller 21.06.2017 12:18
      Highlight und ich soll zahlen, wenn sie arbeitslos sind, IV werden oder an Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden?

      Diese typisch amerikanische Denkweise geht mir so etwas von gegen den Strich! Seien sie doch einfach froh, dass sie keine Gesundheitshilfe in Anspruch nehmen müssen. Wenn es eine Garantie für Gesundheit gäbe, würde ich 2/3 meines gesamten Lohnes dafür aufwenden.

      Leute wie Sie haben immer das Gefühl zu kurz zu kommen - sehr kindisch, ohne Weitsicht und vor allem Asozial.
      45 1 Melden
    • Pisti 21.06.2017 12:35
      Highlight Tja Pirat, Tabak wird bereits so besteuert dass die Folgekosten mehr als gedeckt sind. Mit den Steuern wird aber die AHV Quer finanziert. Nun stellt sich die Frage, weshalb sich Raucher, die nachweislich früher sterben, sich mit den gesunden Solidarisieren müssen. Die Steuern also nicht zweckentfremden, somdern für die Gesundheitskosten einsetzen. Oder wenn jeder selber für sich schauen soll Steuern gleich ganz abschaffen. KK Prämien gleich dazu oder weshalb soll ich für einen Diabetiker mitbezahlen, schliesslich ist er ja selbst schuld, dass er seinen Zuckerkonsumm nicht im Griff hatte.
      29 5 Melden
    • piedone lo sbirro 21.06.2017 15:18
      Highlight “Tabak wird bereits so besteuert dass die Folgekosten mehr als gedeckt sind. Mit den Steuern wird aber die AHV Quer finanziert. Nun stellt sich die Frage, weshalb sich Raucher, die nachweislich früher sterben, sich mit den gesunden Solidarisieren müssen“

      haben sie quellen für diesen quatsch?

      raucher kosten jährlich 80 milliarden euro - passivrauchen 420 mio jährlich. dass raucher die rentenkasse durch ihren früheren tod entlasten, ist auch falsch.

      http://www.tagesspiegel.de/politik/wirtschaftlicher-schaden-durch-tabakkonsum-studie-raucher-kosten-jaehrlich-80-milliarden-euro/11658760.html
      3 18 Melden
    • piedone lo sbirro 21.06.2017 15:40
      Highlight
      "...weshalb soll ich für einen Diabetiker mitbezahlen, schliesslich ist er ja selbst schuld, dass er seinen Zuckerkonsumm nicht im Griff hatte."

      diabetes kann verschiedene ursachen haben! weshalb informieren sie sich nicht vorgängig bevor sie solchen stuss tippen?

      https://www.zuckerkrank.de/diabetes-typ-2/ursachen
      6 17 Melden
    • neutrino 21.06.2017 16:42
      Highlight @Piedone lo Sbirro:

      1. Was ist eine "Rentenkasse"? Meinen sie damit die AHV? Und klar belastet jemand, der früher stirbt die AHV weniger - oder wie kommen sie darauf, dass Raucher die AHV stärker beanspruchen? Quelle?

      2. Wieso schreiben sie so aggressiv?

      14 1 Melden
    • piedone lo sbirro 21.06.2017 16:57
      Highlight @neutrino

      meine vielen links hier öffnen, lesen und verstehen müssen sie schon selber. ob DE oder CH spielt wohl eine marginale rolle.

      teils ist es doch haarsträubend was geschrieben wird - ansonsten bin ich die ruhe selbst :-)
      2 21 Melden
    • neutrino 21.06.2017 17:30
      Highlight Ich habe die Links durchgesehen - aber kein Artikel gefunden, der besagt, dass die Raucher Profiteure der AHV sind.

      Es ist nicht haarsträubend, weil die ganze Frage umstritten ist.

      http://m.spiegel.de/gesundheit/diagnose/a-1050858.html
      11 3 Melden
    • Pisti 21.06.2017 18:02
      Highlight Mir Quatsch vorwerfen aber einen Artikel aus Deutschland verlinken. Das ist jetzt Satire oder?
      6 2 Melden
    • Matthias Studer 21.06.2017 18:29
      Highlight Was viel zu wenig Beachtung hat, ist man Raucher, wird alles was man hat, eben dem Rauchen zugeschrieben.
      Aber wenn keiner rauchen würde, an was stirbt man dann? Es wird weiterhin Lungenkrebs geben. Weiterhin Herz-Kreislauferkrankungen usw.
      Im folgenden Artikel geht es darum, wer weniger kostet. Interessant dabei die Aussage, es konnte nicht belegt werden, dass Rauchen wegen den frühen Ableben weniger kosten. Also ist es auch nicht belegt, dass die Raucher wirklich mehr kosten.

      http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/551b5899ab5c375e73003d62
      5 1 Melden
    • Pirat der dritte 21.06.2017 23:17
      Highlight Es ist immer wieder lustig, wenn man den Rauchern wegen ihres Glimmstengels zu Nahe tritt. Rauchen ist und bleibt extrem gesundheitsschädlich und kostet das Gesundheitswesen Milliarden. Die Kosten sind bei weitem nicht gedeckt. Es wäre die einfachste Massnahme die Kosten zu senken.
      0 2 Melden
    • supremewash 22.06.2017 00:10
      Highlight @Piedone: Ob DE oder CH spielt sogar eine zentrale Rolle. Den Grund finden Sie sicher selbst im Tagesspiegel ;)
      2 1 Melden
    • piedone lo sbirro 22.06.2017 09:04
      Highlight @neutrino
      @Matthias Studer
      @supremewash
      @Pisti

      volkswirtschaftlich ist der schaden der das rauchen und passivrauchen dem gesundheitswesen zufügt wesentlich grösser als der angebliche nutzen für die AHV.

      http://www.lungenliga.ch/de/die-lungen-schuetzen/rauchen/passivrauch.html

      http://www.suchtschweiz.ch/infos-und-fakten/tabak/folgen/soziale-kosten/

      sich der realität zu verweigern ist kein argument.
      2 2 Melden
    • piedone lo sbirro 22.06.2017 09:52
      Highlight @Pisti

      was sie (z.b.) über diabetes schreiben ist weit mehr als nur quatsch, für den sie auch kein link finden - und zwar weltweit!

      indem sie ihre kommentare selber 20mal herzen werden sie auch nicht besser - immerhin unterstreichen sie ihre argumentative leere durchs dutzendfache blitzen anderer kommentare :-)
      2 1 Melden
    • Matthias Studer 22.06.2017 11:07
      Highlight @piedone, wir haben ein Problem.
      Nehmen wir mal an, ein Strassenarbeiter hat Atemwegserkrankungen. Nach ihnen genannten Organisationen ist sicher das rauchen daran schuld.
      Das dieser Arbeiter aber jahrelang Feinstaub und andere Stoffe der Fahrzeuge eingeatmet hat, wird ausgeblendet. Ebenfalls LKW Fahrer. Und das ist nur ein Beispiel.

      Man kann auch als Nichtraucher jegliche Logik von sich weißen.
      2 0 Melden
    • piedone lo sbirro 22.06.2017 12:13
      Highlight @Matthias Studer

      nein, wir haben kein problem.

      klar können atemwegserkrankungen verschiedene ursachen haben - diese können medizinisch aber auch einwandfrei identifiziert werden.

      bei der lungenliga geht es nicht nur um die folgen des tabakkonsums, sondern um jegliche lungen erkrankungen - ihr raucher-hetzte vorzuwerfen entspricht weder ihrem niveau noch ihrem stil herr studer :-)
      0 0 Melden
    • Matthias Studer 22.06.2017 12:33
      Highlight Ich bin ein sehr kritischer Mensch und Folge weder den einen noch den anderen blindlings.
      Ich bin auch kritisch gegenüber Organisationen, die meine Grundhaltung abdecken.
      Bei einer Lungenliga, auch Kreisliga oder auch Tabakkonzerne fehlt eine gewisse Objektivität. (Der Bundesrat hat sich Mal stark für Holzfeuerungen gemacht, bis sie merkten, Feinstaub kann schlimmer sein als CO2Neutral. Als Beispiel.)

      Und nein, medizinisch sind die Lungen fast nicht zu unterscheiden wer der Schädling ist.

      Und nochmals, wenn die eine Behauptung nicht bewiesen ist, stimmt die andere noch lange nicht.
      1 0 Melden
    • piedone lo sbirro 22.06.2017 14:24
      Highlight @Matthias Studer

      lungenkrebs und herz-kreislauferkrankungen kann auch ein nichtraucher bekommen schon klar, dass rauchen und passivrauchen diese und andere erkrankungen hervorrufen/fördern können ist aber keine behauptung mehr im jahr 2017.

      "...medizinisch sind die Lungen fast nicht zu unterscheiden wer der Schädling ist."

      denke das wäre dann wohl eher die ausnahme.
      0 0 Melden
    • neutrino 22.06.2017 15:57
      Highlight @piedone lo sbirro

      Hier drin behauptet gar niemand, Rauchen sei nicht gedundheitsschädlich - um das geht's gar nicht.

      Es geht um die Solidarität, bzw. um den Schaden an der Volkswirtschaft. Das der Raucher der Gesellschaft mehr kostet, ist bestritten - da gibt's konträre Studien.

      Ich nehme btw an, sie trinken kein Alkohol, das geht in die gleiche Kategorie wie das Rauchen. Man kann sich in diesem Zusammenhang auch mal fragen, warum ein halber Liter Bier 50 Rappen kostet, und ein Päckchen Zigaretten 8 CHF...

      0 1 Melden
    • Pisti 22.06.2017 17:36
      Highlight Piedone sie wollen also abstreiten das es zwischen Diabetes und hohem Zuckerkonsum einen Zusammenhang gibt? Gibt natürliche auch andere Ursachen die zu Diabetes führen können, extremer Zuckerkonsum ist aber einer davon. Und es leiden immer mehr Leute darunter.
      Und liken tu ich meine eigenen Kommentare nie, bin ja nicht schizophren. 😉 Mehr als ein Herz und Blitz ist sowieso nicht möglich! Das gehört also ins Reich der Verschwörungstheorien.
      1 1 Melden
    • Gummibär 23.06.2017 20:01
      Highlight @ piedone lo sbirro
      Ich habe Deine mit religiösem Eifer vorgetragenen Argumente und Zahlen noch einmal durchzulesen.
      Die direkten medizinischen Mehrkosten die in der Schweiz durch Raucher verursacht werden betragen etwa 1,6 Milliarden CHF p.a. Bei einer Diskussion um die Erhöhung der Krankenkassenprämien sind nur medizinische Mehrkosten relevant . Der Krankenkasse entstehen keine Nebenkosten und sog. immaterielle Schäden. Tabaksteuereinnahmen betragen 2 Milliarden CHF p.a. Diese fliessen der AHV zu . Ergo Tabaksteuer an die Krankenkassen weil AHV Finanzierung durch Raucher ungerecht ist
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  • meine senf 21.06.2017 10:09
    Highlight Um diese Schäden zu decken, gibt es doch schon Tabak- und Alkoholsteuern?

    Wenn diese nicht reichen, sollten halt diese erhöht werden und der Erlös ins Gesundheitswesen gelenkt werden. So würden Raucher und Trinker ihre Schäden selber finanzieren, ohne dass man sie von den Krankenkassen-Leistungen ausschliessen müsste.
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    • Matthias Studer 21.06.2017 10:57
      Highlight Jo, und wo ist die Schokosteuer? Schließlich kann es ja sein, dass der eine oder andere zuviel stibitzt. Dann noch die Herzsteuer für die Herzinfarktgefährdeten, die es einfach nicht ruhiger angehen können. Dann noch die Sonnensteuer für die Sonneabeter...
      Ja, deckt uns zu mit Steuern.
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    • saukaibli 21.06.2017 11:13
      Highlight Die Tabak- und Alkoholsteuern erhöhen ist sicher eine gute Idee. Tabak ist für seine extreme Schädlichkeit einfach immer noch zu billig. Ausserdem sind hohe Preise vor allem für Teenager ein Hemmgrund mit dem Rauchen anzufangen oder es regelmässig zu tun. Und wohl niemand ist so saublöd und fängt noch nach 20 mit dem Rauchen an. Auch mit 40 und als Ex-Raucher kann ich immer noch mit Bestimmtheit sagen, dass mit dem Rauchen anzufangen die absolut dümmste Sache war, die ich je gemacht habe. Und ich habe eine Menge dumme Sachen gemacht in meiner Jugend!
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    • meine senf 21.06.2017 11:26
      Highlight Ich sehe das eher als Kompromiss. Grundsätzlich Solidar-Gedanken und ein Pool für alle (wenn man die verschiedenen Krankenkassen-Gesellschaften ausser acht lässt).

      Gleichzeitig aber auch einen einfachen verursachergerechten Zuschlag.

      Besser so, als wenn man sagen würde "prinzipiell keine Krankenkassen-Leistungen mehr für Raucher" (oder Schokoladen-Esser oder Sonnenbrand-Süchtige).
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    • piedone lo sbirro 21.06.2017 15:53
      Highlight @Matthias Studer

      sie schreiben oft gute kommentare, doch hier muss ich ihnen widersprechen.

      rauchen und passivrauchen verursachen doch immense gesundheitskosten - wie können sie dies mit schoggi essen und sünnele gleichsetzen?

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  • meine senf 21.06.2017 10:06
    Highlight Wie immer. Wenn es von oben (in diesem Beispiel Pharma-Industrie) Druck gibt, dann begehrt man nicht auf, sondern trump-elt nach noch weiter unten. Und die oben lachen sich ins Fäustchen.

    Etwas Hoffnung macht aber die Schlagzeile eines Gratisblattes von gestern: unter-30-Jährige wünschen sich anscheinend wieder mehr gesellschaftliche Solidarität.

    Vielleicht weil diese im Gegensatz zu älteren schon immer von der ganzen Privatisierungs- und Neoliberalisierungsideologie umgeben waren, so dass diese bei ihnen ihre Wirkung verliert oder stärker hinterfragt wird.
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  • Sageits 21.06.2017 09:57
    Highlight Nach soviel hässlicher Polemik brauch ich glaubs eine fette Portion Junkfood, danach einen Drink und eine Zigi ...oder doch nicht? Seh gerade der PICDUMP ist da 😜
    huch, das war knapp!
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  • Ottokar Mettler 21.06.2017 09:47
    Highlight Ausgezeichnete Idee.
    Dann sollen die Dicken aber auch ihre Herzschäden selbst bezahlen.
    Auto-/Motorrad-/Velofahrer ihre Unfallschäden ebenfalls.
    Schliesslich fahre ich ja nur ÖV, warum sollte ich für die zahlen?
    Oh und Extremsportler auch bitte. Achwas, eigentlich alle Sportler, ist doch nicht meine Schuld wenn die ihr Bein brechen.

    Merkt ihr was? Solidarität geht entweder ganz oder gar nicht, das ist der Sinn davon.
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  • flvv 21.06.2017 09:43
    Highlight Deal! Aber dann will ich als Raucher meine einbezahlten AHV- und Pensionskassenbeiträge zurück!
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  • paddyh 21.06.2017 09:31
    Highlight Ich finde es eher bedenklich, dass gleichzeitig die Solidarität bei stressbedingter Krankheit zunimmt. Es scheint völlig akzeptiert zu sein, sich zu Tode zu schuften. Irgendwie sind wir schon blöd.
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  • aerdbeerimoeuch 21.06.2017 09:29
    Highlight Welch lächerliche Forderungen, insbesondere auch noch von einer SP-Politikerin... Das Solidaritätsprinzip müsste ausgebaut, nicht abgeschafft werden. Anstatt auf "Eigenverantwortung" zu setzen (was letztendlich wieder den Geringverdienenden schadet), sollten die Krankenkassenprämien einkommensabhängig sein - nur
    so wäre ein faires System möglich.
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    • New Ling 21.06.2017 13:39
      Highlight Auf welchem Einkommen zahlt derjenige, der nur Vermögen hat? Auch das funktioniert nicht wirklich, leider!
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  • Calvin WatsNon 21.06.2017 09:23
    Highlight Und den Dicken gehen wir dann ans Eingemachte! Oder was? 👎🏻
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  • Flickii 21.06.2017 09:22
    Highlight Raucher, Personen mit hohem BMI und Alkoholiker müssen mehr bezahlen. Genau so aber auch Personen die mit ihren extrem-Sportarten ihre Gesundheit immer wieder aufs Spiel setzten. Man muss auch nicht mit jedem "Bebeli" in die Notaufnahme rennen. Da gibt es viele Sparmassnahmen.

    Es sollte einfach jeder ein bisschen mehr auf sich acht geben und die Krankenkassen nicht ausnutzten. wichtig ist auch, dass wir keine Zwei-Klassen-Gesellschaft werden Denn genau das macht die Schweiz aus… Keiner muss Angst haben nicht behandelt zu werden wenn es ihm wirklich schlecht geht. Und das muss so bleiben!!!!
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  • Chääschueche 21.06.2017 09:16
    Highlight Grundsätzlich muss was getan werden. Sonst wird unser Gesundheitssystem kollabieren.


    - Das Leben künstlich verlängern: Sollte verboten werden. Mein Vater wurde künstlich am Leben erhalten...5 Wochen...Ansprechbar war er nicht mehr.

    - Selbst herbeigeführte Krankheiten wie z.B. Fettleibigkeit sollten einen höheren Selbstbehalt zur folge haben.

    - Falls es Generika gibt, sollten nur diese von der KK bezahlt werden. Normale nur wenn Sie den Faktor X nicht überschreiten (sofern es generika gibt)

    - Spitalübernachtung nur wenn nicht anders möglich.


    dadurch könnte schon viel gesparrt werden.
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    • kupus@kombajn 21.06.2017 12:53
      Highlight Fettleibigkeit ist nicht zwingend selbst herbeigeführt.
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  • tschoo 21.06.2017 09:14
    Highlight Off-Topic: Wie viele Milliarden Gewinn macht die Pharmaindustrie jährlich und um wie viel % könnten die KK-Prämien durch weniger überrissene Medikamentenpreise reduziert werden?
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  • saukaibli 21.06.2017 09:05
    Highlight Schon irgendwie lustig, dass genau die Politiker, die sich ständig über zu hohe Gesundheitskosten meckern genau die sind, die ständig die Tabak-, Alkohol- und Pharmaindustrie schützen. Und das Traurige daran ist, dass deren Wähler scheinbar zu blöd sind diesen Widerspruch zu begreifen.
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  • Posersalami 21.06.2017 09:02
    Highlight Was soll Alkoholkonsum sein? 1 Bier pro Tag ist gut, ab 2 Bier pro Tag wollen die nicht mehr zahlen? Oder gar kein Bier mehr?

    Gut, dann zahle ich aber auch nicht mehr für die Schulen. Ich habe keine Kids und Fachkräfte kann man im Ausland günstiger ausbilden. Für die Krankheiten in Folge von übergewichtigen faulen Menschen will ich auch nicht mehr aufkommen! Für ein Burnout will ich auch nicht mehr zahlen, schliesslich sind die Menschen da selbst Schuld dran!

    Manche Menschen sind einfach nur dumm, das sieht man gut an solchen Umfragen. Mit unserer Gesellschaft geht es steil bergab..
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    • Negan 21.06.2017 10:29
      Highlight uiuiui...also Du kannst ja denken was Du willst und ich verstehe es ja zum Teil. Unterstütze den Kern Deiner Meinung sogar zum teilweise. Aber Dein Vergleich mit den Kindern und der Ausbildung... tztztz... nicht zu Ende gedacht...
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    • piedone lo sbirro 21.06.2017 10:48
      Highlight @Posersalami

      niemand will ihnen ihr bier verwehren. trotzdem sei gesagt das es für alkoholsucht und übergewicht (selten krankheitsbedingt) klare medizinische definitionen gibt.

      es gibt eben schon menschen die sich wenig mit den gesundheitlichen folgen ihres lebensstiles beschäftigen. raucher sollen ruhig mehr bezahlen müssen. (beachte kosten passivrauchen)

      hauptschuld an der kk-expolosion sind die untätigen lobby-politiker, da werden wir uns wohl einig sein.

      ihr rundumschlag gefällt mir weniger gut. welche maßnahmen zur senkung der kosten würden sie denn vorschlagen?
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    • BigE 21.06.2017 10:52
      Highlight Es geht ja nicht um den Alkoholkonsum an sich sondern um die finanziellen Folgen bei einer darauf zurück zu führenden Krankheit.
      Und ja - man kann durchaus unterscheiden, ob die Leber wegen Alkohol zerfressen sit oder wegen einer anderen Krankheit.
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  • Herbert Anneler 21.06.2017 09:02
    Highlight Wenn Raucher und Trinker mehr für ihre Gesundheitsversorgung bezahlen müssen, ist nicht dies eine Entsolidarisierung. Die wahre Entsolidarisierung begehen diejenigen, die rauchen und trinken und so ihre Verantwortung für ihre Gesundheit nicht in dem Masse wahrnehmen, wie sie dies könnten. Allenfalls können sie die Tabak- und Alkoholproduzenten in die Pflicht nehmen, nicht aber die Krankenversorgung und damit die Allgemeinheit. Ohne mehr Selbstverantwortung werden wir an den Gesundheitskosten ersticken.
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    • paddyh 21.06.2017 09:25
      Highlight Nur damit das klar ist, Zucker und Fett bringen viel mehr Menschen um, als Rauchen und Alkohol. Ihre Argumentation sind einfach leere Phrasen, da man sie so ziemlich auf alles anwenden kann. Bewegen Sie sich genug? Essen Sie gesund genug? Hatten Sie schon Sportverletzungen? Da sind Sie nämlich auch selber schuld. Krebskrank, obwohl Ihre Eltern auch schon Krebs hatten? Auch das ist ein kalkulierbares Risiko. Da bin ich nicht bereit für Ihre Chemo zu bezahlen. Das könnten wir den ganzen Tag so weiter spinnen...
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    • Flickii 21.06.2017 09:30
      Highlight Ja, da gibt es aber noch mehr als nur die Raucher. Was ist mit übergewichtigen Personen? Denen ist ihre Gesundheit auch sch**** egal. Sie essen fettig und bewegen sich nicht. Da wäre auch Eigenverantwortung gefragt. Und die Raucher zahlen wenigsten ein bisschen an die AHV und IV. Die Menschen mit BMI +30 kosten nur.
      38 7 Melden
    • royal 21.06.2017 09:31
      Highlight Ich trinke und rauche regelmässig und habe in den letzten 5 Jahren unglaubliche zwei Vitamin-D spritzen vom Arzt benötigt. Mit so einem "solidarischen" entscheid werde ich also im Zweifelsfall verurteilt.
      25 1 Melden
    • insomniac 21.06.2017 09:55
      Highlight Es schockt mich etwas wie viele Blitze du bekommst Herbert. Das bestätigt leider wieder mal meine Vermutung dass die watson Leserschaft ungebildeter ist als ich anfangs dachte.
      9 61 Melden
    • Posersalami 21.06.2017 09:56
      Highlight Was ist mit Leuten die sich überarbeiten (Burnout), fett werden, sich zu wenig bewegen, zu viel Fleisch fressen, sich unnötigen Risiken aussetzen (zB. Klettern), regelmässig bei Mc Doof fressen, falsch Gewichte heben, usw.?

      Ohne mehr Selbstverantwortung werden wir an den Gesundheitskosten ersticken!

      Merken sie, wie dumm ihre Argumentation ist?
      37 2 Melden
    • kleiner_Schurke 21.06.2017 10:13
      Highlight Ah und wer entscheidet das, in welchem Ausmass ich meine Verantwortung wahr nehmen muss und nach welchen Kriterien? Muss ein 3 Marathons rennen pro Jahr sonst höhere Prämien. Muss ich einen bestimmten BMI einhalten sonst höhere Prämien? Und was ist wenn ich an einer verebbten Krankheiten leide? Erhöht Prämien?
      36 0 Melden
    • HansDampf 21.06.2017 10:17
      Highlight Und weshalb wären dann Leute mit Übergewicht, solche die keinen Sport treiben oder sich sonstwie ungesund ernähren "besser" resp. "solidarischer" in Ihrer Logik? Und wer definiert, was "gesund" ist?
      24 0 Melden
    • stan1993 21.06.2017 10:29
      Highlight Facepalm
      14 0 Melden
    • Herbert Anneler 21.06.2017 10:32
      Highlight Liebe Blitzer: genau das ist das Dilemma: "Ich habe ein Recht auf Genuss - bezahlen tun ja die anderen! No risk - great fun!" Glaubt bitte nicht, dass so die Gesundheitskosten je wieder sinken werden! Genuss privatisieren und Katzenjammer sozialisieren geht nicht! Selbst ohne steigende Gesundheitskosten im Nacken: Gesundheit ist ein hohes Gut - es lohnt sich, achtsam damit umzugehen. Der gute alte Paracelsus hat es schon gesagt: "Die Dosis macht es aus!"
      4 44 Melden
    • D(r)ummer 21.06.2017 11:24
      Highlight Schnell für zwischendurch zur Abkühlung:

      "Saufsch, stirbsch... Saufsch net stirbsch au, also Saufsch!"

      Bruno Wüthrich hat es weiter oben sehr schön beschrieben, was bei den meisten im Kopf abgeht.

      Dieser Minimalismus in der Politik geht mir auf den Sack. Immer mehr wird uns (mit Hilfe von irgendwelchen narzisstischen Besserwissern) abgeknüpft, damit alte Versäumnisse für die Dauer mehrerer Amtszeiten nicht noch mehr eskalieren. Habe fertig.
      11 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.06.2017 11:32
      Highlight Sie haben das Dilemma nicht begriffen. Dieses heissst nämlich rigorose Uberwachung Ihres Lebenswandels mit Sanktionierung unerwünschten Verhaltens vs. Freiheit und Solidarität.

      @Insomniac, dieser Spiess lässt sich trefflich umdrehen.
      17 1 Melden
    • Makatitom 21.06.2017 21:27
      Highlight Alkohol und Nikotin, rafft die halbe Menschheit hin. Ohne Suff und Rauch, stirbt die andere Hälfte auch
      1 0 Melden
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  • N. Y. P. 21.06.2017 09:01
    Highlight Das ist der falsche Weg. Durch Entsolidarisierung gehen die Gesundheitskosten keine 10 Rappen runter.

    Ich musste mal einige Organe im Bauch mittels Ultraschal untersuchen lassen. Die Untersuchung dauerte 20 Minuten. Die Tätigkeit des Arztes, war auf den Monitor zu schauen und mit dem Gerät über den Bauch zu fahren.
    War alles ok, ich bedankte mich und wartete auf die Rechnung um die 200.-
    Als die Rechnung kam, musste ich ans Sauerstoffgerät angeschlossen werden.
    432.- für 20 Minuten !!

    Unser Gesundheitswesen ist schwer krank. Heilung nicht in Sicht..
    110 7 Melden
    • Bonzino 21.06.2017 09:57
      Highlight Sicher hat der Arzt vorher noch Ihre Akte genau studiert, und hat sein Ergebnis auch schriftlich fixiert. Das wahnsinnig teure Ultraschallgerät wird abgestottert. Seine Angestellte muss er auch bezahlen. Also 1000 Franken die Stunde müssen Sie ihm schon gönnen. Ärzte verstehen sich ja als Sozialfälle, wenn rein keine Viertelmillion reinkommt.
      27 5 Melden
    • N. Y. P. 21.06.2017 11:01
      Highlight Nein,
      er hat die Akten nicht vorher studiert.
      "So, dann schauen wir schnell in den Unterlagen, was UNS fehlt. Aha, das und jenes müssen wir uns anschauen." Dauer 2 Minuten.
      Was auch lustig ist : Ja, was fehlt UNS denn ? UNS !
      16 2 Melden
    • bilbo 21.06.2017 14:23
      Highlight "Die Tätigkeit des Arztes, war auf den Monitor zu schauen und mit dem Gerät über den Bauch zu fahren"
      Das mag nicht nach viel aussehen, aber der Arzt muss das, was er auf dem Bildschirm sieht, entsprechend interpretieren. Du willst ja nicht, dass er die Lebermetastase übersieht, oder? Genau dafür hat der Arzt eine lange Ausbildung hinter sich, und das soll auch honoriert werden. + was Bonzino gesagt hat
      3 0 Melden
    • N. Y. P. 21.06.2017 16:00
      Highlight Einverstanden.

      Wenn ich mal für 30 Minuten einen Ansatz von 400.- nehme und auf den Tag hochrechne, kommen locker gegen 5000.- +/- zusammen. 25'000 pro Woche. Im Jahr über den Daumen 500'000 Franken. In zehn Jahren 5 Millionen*.

      Nein, ich bin nicht bereit, Ausbildung hin oder her, mit meinen Mitpatienten zusammen den Herrn Doktor für zehn Jahre mit 5 Millionen zu entlöhnen. Nach allen Abzügen bleibt ein hübsches Sümmchen übrig.

      Deshalb das "Einverstanden" wieder zurück.

      *rudimentär gerechnet, ich weiss
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  • satyros 21.06.2017 08:56
    Highlight Ok, aber dann will ich auch nicht mehr über die Unfallversicherung die Hobbies meiner Mitmenschen (Skifahren, Fussball, Risikosport) finanzieren. Und mit der geringeren Chance 65 zu werden, müsste man auch mal über meine AHV- und Pensionskassenabzüge reden.
    106 2 Melden
    600
  • hemster 21.06.2017 08:56
    Highlight Ich sehe bei einer solchen Ausgrenzung von Lastern ein grosses Problem, denn niemand kann mir sagen, wo es enden wird. Werden irgendwann Dicke nicht mehr unterstützt wenn Sie irgendwelche Beschwerden haben? Werden dann irgendwann Sonnenhungrige wegen Hautkrebs nicht mehr unterstützt? etc.
    Eine Behandlungspauschale für die "ach so grossen Wehwechen" würde vermutlich mehr bringen und würde alle gleichbetreffen.
    Zudem den Ärzten, Kliniken und Farmakonzernen mehr auf die Finger schauen und den nicht gleich jeden Preis bezahlen, schon würden die Beiträge sinken.
    84 0 Melden
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  • Toerpe Zwerg 21.06.2017 08:54
    Highlight Soso, gesunden Lebenswandel zu belohnen finden diese Politiker also eine gute Idee. Die Folge, dass gesunder Lebenswandel definiert und anschliessend Lebenswandel allgemein kontrolliert werden müsste, soll man in Kauf nehmen?

    Frau Meier, sie haben im letzten Jahr 3kg zugenommen und ihr Bewegungssoll nicht erfüllt, wie ihr Ihrer obligatorischen persönlichen Gesundheitsapp entnehme. Ausserdem weisen ihre Blutwerte auf den Genuss eines Überkontingents an rotem Fleisch sowie auf einen leichten Übergenuss an Alkohol hin. Ihre KK Prämie steigt deshalb um 30%.

    Wehret den Anfängen.
    158 7 Melden
    • chnobli1896 21.06.2017 09:18
      Highlight Und die Überwachung der Werte und Lebensweisen kostet soviel, dass auch Leute, welche die Vorgaben erfüllen, mehr Prämien zahlen ;-)
      23 0 Melden
    • kleiner_Schurke 21.06.2017 10:18
      Highlight Könnte man gut auch mit der Coop Supercard und Cumuluscard koppeln. Ab einer gewissen Menge Alk, Zucker, Fett usw. gibt es Prämienerhöhung. Pro abgestrampelte Stunde im Fitnesscenter (über Mitgliedkarte) kann man Boni herausholen. Wer einen Bürojob hat, kriegt Abzüge (Bewegungsmangel) wer auf dem Bau arbeitet, kriegt auch Abzüge (zu viel Bewegung). Wer gar nicht arbeitet kriegt auch Abzüge (zu wenig aktiv) und wer zu viel Abzüge hat, kassiert einen Sonderabzug für zu viel Abzüge. Wer keine Abzüge hat leistet einen Solidarabzug für alle.
      36 1 Melden
    • nass 21.06.2017 16:55
      Highlight Und dann bitte noch Bonuspunkte fürs Pflegepersonal dass sich um all die Dicken, Rauchenden und sonstigen Fälle kümmert. Personalmangel inklusive.
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 21.06.2017 18:06
      Highlight Wieso Bonuspunkte? Diese Leute sind psychisch und physisch überlastet und leiden an Burnout oder sonst etwas. Also Prämienerhöhung!
      2 0 Melden
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  • reaper54 21.06.2017 08:53
    Highlight Hat der Anteil Raucher nicht abgenommen? Sie dürften wohl nicht die Kostentreiber sein.
    Kostentreiber sind vor allem die älteren. Es werden schwerste und extrem teure Eingriffe durchgeführt um ein 80 Jähriges Leben (Beispiel) künstlich um 2 Wochen zu verlängern. Das ist einfach Verantwortungslos. Hier müssen die Ärzte in die Pflicht genommen werden! Und ja Private Spitäler welche Gewinnorientiert sind, sind sicher keine Kostendämpfende Massnahme.
    94 6 Melden
    • satyros 21.06.2017 10:01
      Highlight Bzw. es sollen die Leute in die Pflicht genommen werden, die so gesund leben, dass sie derart alt werden. Zuerst jahrzehntelang AHV beziehen und dann noch teure Behandlungen. Wahrscheinlich früher jenste Sportverletzungen, die die Allgemeinheit berappen durfte. Die Raucher dagegen sind sehr sozial: Sie bezahlen über die Zigaretten hohe Beträge in die AHV und sterben dann erst noch früher und beziehen somit weniger Sozialversicherungen.

      Wer den Zynismus findet, kann ihn behalten.
      29 3 Melden
    • xlt 21.06.2017 10:26
      Highlight Das Alter spielt keine Rolle, teuer sind eigentlich immer die letzten paar Jahre.
      Und gewinnorientiert arbeiten sämtliche Spitäler, müssen sie schliesslich auch. Das bedeutet aber nicht, dass sie die Preise selber festlegen können.
      6 4 Melden
    600
  • Töfflifahrer 21.06.2017 08:50
    Highlight Wie wäre es bei den Herstellern und Lieferanten dieser Waren die Kosten für die Behandlungen einzufordern? OK, diese würden die Preise entsprechend erhöhen, dies wiederum könnte einige davon abhalten dies zu konsumieren.
    Wird nur an einer Ecke am Solidaritätsprinzip gerüttelt, ist das gesamte System in Gefahr. Denn künftig würde bei allen auffälligen Kosten dieses Prinzip ausgehebelt. Was käme als nächstes? Chronisch Kranke? Menschen mit Gebrechen von Geburt an?
    33 6 Melden
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  • roterriese 21.06.2017 08:43
    Highlight Dann sollen aber bitte auch Dicke bezahlen
    61 8 Melden
    • danbla 21.06.2017 10:01
      Highlight tun sie doch, genau wie die Raucher, Trinker, Hobbytschütteler und sonstige Freizeitsportler.

      tschäggsch?
      4 13 Melden
    • kleiner_Schurke 21.06.2017 10:19
      Highlight Und zu dünne auch.
      17 3 Melden
    • Hackphresse 21.06.2017 13:50
      Highlight Ich bin dick, raucher, trinke (ab und zu) und mit meinen 3 Arztbesuchen im Jahr sonst kernfuckinggesund.
      Warum soll ich mehr bezahlen als Leute die sich im Winter beim Skifahren und andere Freizeitsportler die Knie verdrehen (oder sonst was) und dann teuer operieren müssen? Und warum finanziere ich anderen dies sich locker selbst leisten könnten dann auch noch ein FUCKING FITNESSABO?!?!?!
      Ich mach zu Hause Cardiotraining! (SELBSTFINANZIERT VERSTEHT SICH) Warum kann das der Rest der Welt das nicht auch?
      7 2 Melden
    600
  • Damien 21.06.2017 08:37
    Highlight >Für Thomas Weibel ist klar: auch die Solidarität hat ihre Grenzen. «Wo diese genau liegen, muss im gesellschaftlichen Diskurs ausgelotet werden», sagt der GLP-Nationalrat.

    Das macht mit Blick auf die explodierenden Kosten Sinn. Man sollte für seine Aktionen Eigenverantwortung tragen, wobei schlussendlich trotzdem auf Fall zu Fall Basis entscheiden sollte, z.B. Alkoholismus weil man einfach gern exzessiv gesoffen hat und Alkoholismus wegen PTSD sind unterschiedliche Situationen.
    5 41 Melden
    • flvv 21.06.2017 09:41
      Highlight Schon mal daran gedacht, dass die Suchtneigung genetisch vererbt wird? Auch spielen diverse psychische Probleme (Depressionen, ADHS, etc.) eine entscheidende Rolle für eine Suchterkrankung.
      So einfach "gern exzessiv gesoffen" ist es wohl in den seltensten Fällen.
      22 2 Melden
    600
  • andrew1 21.06.2017 08:37
    Highlight Selber zahlen bestimmt nicht. Je nach krankheit kann man das ja auch nicht. Aber bei rauchern, bmi 30+ und leuten mit erhötem leberwert durch zu hohen alkoholgenuss die prämie um 10-20% hochschrauben wäre wohl fair. Kann ja nicht sein das man auf die eigene gesundheit sche**** weil ja die anderen bezahlen. Der präventive aspekt wäre wohl riesig. Etwas Eigenverantwortung.
    11 90 Melden
    • Brummbaer76 21.06.2017 10:33
      Highlight Und schon haben wir das Problem. Ich trinke max. 1 -2 Bier die Woche. Meine Leberwerte sind auch zu hoch und das schon ewig. Es gibt auch andere Krankheiten die den wert ansteigen lassen.
      20 1 Melden
    • Negan 21.06.2017 10:37
      Highlight Ja macht Sinn... Aber denkst Du wirklich diese Menschen scheissen auf die Gesundheit weil es andere bezahlen??? Solche Charaktere scheissen so oder so auf ihre Gesundheit. Der Gesundheitswahn heutzutage ist aber auch übertrieben. Es soll doch immer noch jeder Leben wie er will. Ausserdem macht es durchaus Sinn so die Menschen etwas zu dezimieren... Wir können nicht nur älter, gesünder und mehr werden. Dazu noch am liebsten keine Kriege... Wo endet das? Aber das ist wohl eine andere Frage.
      15 2 Melden
    600
  • Ville_16 21.06.2017 08:34
    Highlight Ja ja, konsequenterweise auch gleich die Steuern von Tabak und Alkohol, welche z.B. in die AHV fliessen, streichen.
    82 4 Melden
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21 aktive oder ehemalige SVPler, die sich nicht ans Gesetz hielten

SVP-Exponenten fordern von Ausländern, dass sie sich an die Gesetze halten, ansonsten müssten sie gehen. Dabei haben auch die Einheimischen Mühe, sich an die Regeln zu halten. Das gilt auch für viele Mitglieder der Partei, die die Durchsetzungsinitiative lanciert hat. 

SVP-Präsident Toni Brunner führt neben «Mehr Sicherheit» als zweitwichtigstes Argument für die Durchsetzungsinitiative (DSI) folgendes an: «Die DSI will, dass sich in der Schweiz auch die Gäste an unsere Gesetze halten.»

Gegen diesen Satz in seiner Rede an der SVP-Delegiertenversammlung vom 23. Januar ist nichts einzuwenden. Nur das Wort «auch» suggeriert, dass sich Schweizer Bürger an die Gesetze halten. Dem ist nicht so. Nebst dem Schreibenden sind rund ein Drittel der männlichen Schweizer …

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