Schweiz

Hängen seit einigen Tagen in der ganzen Schweiz: Die neuen Plakate der Präventionskampagne «Love Life». bild: screenshot/ovelife

Das grosse Sex-ABC: So ticken die Schweizer unter der Bettdecke

Wie oft geht der durchschnittliche Schweizer in seinem Leben fremd? Und beichtet er es dem Partner anschliessend? Wie verbreitet sind Geschlechtskrankheiten? Und wie häufig der Gebrauch des Kondoms? Eine neue Studie liefert Antworten auf all diese Fragen – und wirft gleichzeitig neue Fragen auf. 

21.11.16, 11:29 22.11.16, 08:28

«Partner wechselt. Safer Sex bleibt», lautet das Motto der diesjährigen Kampagne «Love Life» des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Diese will die Aufmerksamkeit für die Gefahren von Geschlechtskrankheiten erhöhen und das Augenmerk auf die Nutzung von Kondomen richten. Mehr als dreissig Jahre nach der Entdeckung des HI-Virus leben in der Schweiz immer noch 20'000 Menschen mit Aids. Trotzdem stellt Love Life fest, dass es gelungen ist, die Zahl der Erkrankungen zu stabilisieren und eine Ausbreitung zu verhindern.

Der Politologe Michael Hermann hat im Auftrag vom BAG fast 30'000 Schweizer zu ihren sexuellen Gewohnheiten befragt. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse der Studie «Sex in der Schweiz» für dich zusammengefasst:

A wie Aids

2015 erkrankten 538 Personen am HI-Virus

Das bedeutet eine Zunahme von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zuvor nahm die Zahl der Neuerkrankungen seit 2008 aber stetig ab, wie Aids-Hilfe Schweiz, die ebenfalls an der Studie beteiligt waren, feststellt. Ob 2015 also eine Trendwende darstellt oder nur ein Ausreisser ist, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

bild: aids-hilfeschweiz

B wie Beziehung

13 Prozent der Befragen haben in ihrem Sexleben nie den Partner gewechselt

Und zwar sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern. Damit gehören sie zu einer klaren Minderheit. Am anderen Ende der Skala zeigt sich allerdings ein deutlicher Geschlechterunterschied: 23 Prozent der Männer hatte mit mindestens 20 Menschen Sex, bei den Frauen gehören nur 14 Prozent zu dieser Gruppe. 

C wie Chlamydien

Geschlechtskrankheiten sind in der Schweiz wieder auf dem Vormarsch

Ein Grund dafür ist unter anderem die Häufigkeit wechselnder Sexualpartner, denn: Auch wenn die Safer Sex-Regeln eingehalten werden, lässt sich eine Ansteckung einiger Geschlechtskrankheiten (bzw. sexuell übertragbare Krankheiten, STI) nicht vollständig ausschliessen. 

Trotzdem gilt die Faustregel: Im Minimum ein Gummi drum! Bild: shutterstock

D wie Durchschnitt

Der Durchschnittsmann hat in seinem Leben mit 7 Personen Sex, die Durchschnittsfrau mit 6

Gestatten? Herr und Frau Schweizer mit sehnsüchtigem Blick gen Horizont. Wie viele Sexpartner da wohl noch auf sie warten?

bild:screenshot/lovelife

E wie erstes Mal

Frauen haben im Schnitt mit 17 Jahren das erste Mal Sex, Männer mit 18

Frauen sind den Männern einen Schritt voraus, wenn es um das Alter beim ersten Mal geht. Im Durchschnitt hat das weibliche Geschlecht mit 17 das erste Mal Sex, das männliche mit 18. Knapp ein Viertel (23 Prozent) der Frauen hatte ihr erstes mal vor dem Erreichen des 16. Lebensjahres. Bei den Männern sind es nur 19 Prozent. Mit zunehmendem Alter holen die Männer dann aber wieder auf. Mit Ende des 25. Lebensjahres hatten dann fast alle ihr erstes Mal.

bild: screenshot/lovelife

F wie Fremdgehen

27 Prozent aller Personen gingen in einer festen Beziehung schon einmal fremd

Aber Achtung: Die Studie nimmt Personen aus, die regelmässig für Sex bezahlen.

G wie Geheimnis

Beichten liegt dem Durchschnittsschweizer nicht: Nur jeder Zweite spricht darüber, dass er beim Seitensprung kein Kondom verwendet hat

Dafür sollte es eine rote Karte geben! Bild: shutterstock

H wie HIV

20'000 Menschen in der Schweiz leben mit dem HI-Virus

I wie Irrglaube 

Sowohl Männer als auch Frauen unterschätzen die Wichtigkeit von Sex für ihre Partner

Und zwar gaben 84% der Männer beziehungsweise 68% der Frauen in der Umfrage an, dass ihnen Sex wichtig oder sehr wichtig sei. Demgegenüber unterschätzen die Umfrageteilnehmer das andere Geschlecht. So stufen die Frauen die Wichtigkeit von Sex für ihren Partner zwar höher ein, als für sich selbst, jedoch weniger hoch, als es die männlichen Partner selber tun. Umgekehrt denken nur 53% der Männer, dass Sex wichtig für ihre Partnerin ist. 

bild: screenshot/lovelife

J wie Junge

Das Risiko von Geschlechtskrankheiten ist bei den Jungen am tiefsten, bei den Alten (55 - 64 Jahre) am höchsten

Und zwar liegt das potenzielle Risiko einer Ansteckung bei den 55 bis 64-Jährigen bei rund 46%. Bei den 18 bis 24-Jährigen ist dieser Anteil mit «nur» 28% über alle Alterskategorien am geringsten. Grund dafür könnte die hohe Zahl der Sexualpartner der 68er-Generation sein («Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment»).

Woodstock 1969.

K wie Kondom

Knapp die Hälfte der Befragten hatte mindestens einmal Gelegenheitssex ohne Kondom

51 Prozent der Männer und 45 Prozent der Frauen hatten bereits einmal Gelegenheitssex ohne Kondom. Bei den homosexuellen Männern ist diese Zahl noch etwas höher (65 Prozent), die bisexuellen Frauen folgen dicht dahinter (62 Prozent). Homosexuelle Männer und bisexuelle Frauen sind gleichzeitig auch jene Gruppen, die am häufigsten Gelegenheitssex haben.

Lustige Zeitreise: Mit «Playgirl» durch die 80er

L wie Liebe, freie

Die Alt-68er und ihre Nachfolger hatten in ihrer Jugend mehr Partnerwechsel als die heute 35- bis 54-Jährigen

M wie Männerrunde

Prahlende Männer und untertreibende Frauen – ein Vorurteil

Und zwar geht fast die Hälfte der Befragten (45%) davon aus, dass ein grösserer Teil der Teilnehmenden an der Umfrage nicht die Wahrheit über die Zahl der Sexualpartner angibt. Männer sollen die Zahl eher nach oben, Frauen nach unten korrigieren.

Aber dem ist nicht so: Die Auswertung zeigt, dass die Zahl der von Männern und Frauen angegebenen Sexualpartner überein stimmt. 

N wie Nummer 1

Stadt der freien Liebe: Basler haben im Schweizer Durchschnitt am meisten Sexpartner in ihrem Leben. Bild: KEYSTONE

Basel schwingt obenaus: Auf 12,3 Sexualpartner bringen es die Rheinknie-Bewohner im Schnitt

Damit hat der Durchschnittsbasler fast doppelt so viele Sexpartner in seinem Leben wie der Durchschnittsschweizer (6.4). Die Herausgeber der Studie vermuten dahinter das Phänomen des Stadt-Land-Unterschieds, die sich beim einzigen reinen Stadtkanton besonders markant niederschlägt.

O wie Offenheit

Doktor Sex: 40 Prozent möchten von ihrem Arzt auf ihr Sexualverhalten angesprochen werden 

Fremdgehen ohne Kondom ist ein Tabu – und wird auch so behandelt. Die Hälfte aller Personen, die während einer festen Beziehung einen Seitensprung wagte, tat dies auch schon ohne Kondom (siehe K wie Kondom). Trotzdem gesteht nur jeder Zweite dem Partner oder der Partnerin, dass er ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte. Wie kann da Abhilfe geschaffen werden? Zum Beispiel, indem der Arzt auf die Risiken des Sexualverhaltens hinweist. Immerhin 40 Prozent wünschen sich dies. Gleichzeitig wollen 50 Prozent aber nicht mit dem Doktor über ihr Bettleben sprechen.

Der Sex im Kopf

bild: screenshot/lovelife

P wie Prostitution

14 Prozent der Männer bezahlen regelmässig für Sex

Prostitution ist fast ausschliesslich ein männliches Phänomen, wie die Studie feststellt. Der Unterschied bei den Geschlechtspartnern (7 bei den Männern, 6 bei den Frauen) lässt sich demnach wesentlich auf den Effekt von bezahltem Sex zurückführen. 

Q wie Quantität

Fast jeder Fünfte hatte mit mindestens 20 Personen Sex

Die Männer (23 Prozent) sind dabei den Frauen (14 Prozent) deutlich voraus. Bei der Gruppe mit 10 bis 19 Sexpartnern gibt es hingegen praktisch keinen Geschlechterunterschied.

Gruppensex-Szene im 70er-Jahre-Filmklassiker «Zabriskie Point». bild: pd/zabriskiepoint

R wie Reue

66 Prozent der Frauen haben einen Seitensprung schon einmal bereut, bei den (heterosexuellen) Männern sind es nur 40 Prozent

S wie Stadt-Land-Graben

Wer in der Stadt wohnt, hat durchschnittlich 8,1 Sexualpartner, Landbewohner nur 5,6

bild: schreenshot/lovelife

T wie Treue

Frauen sind treuer als Männer – 24 Prozent sind schon einmal fremdgegangen, bei den Männern sind es 31 Prozent

U wie Umfrage

29'350 Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren wurden für die Studie von Love Life befragt

Jeder fünfte Mann schaut während der Arbeit Pornos – und 19 andere Fakten zum Thema

V wie Vermutung

Frauen überschätzen die Zahl der Sexualpartner bei Männern

Und zwar denken Frauen, dass ein Mann in der Schweiz durchschnittlich 9,2 Sexpartner im Leben hat – wohingegen Männer nur von 6,7 ausgehen. 

W wie Welsche

Der Durchschnittsromand hat leicht mehr Sexpartner als seine Deutschschweizer und Tessiner Pendants

Und zwar kommt der Westschweizer auf 7,1 Sexpartner. Die Deutschschweizer (6,1 Sexpartner) und Tessiner (5,8 Sexpartner) liegen da leicht zurück. Der Röstigraben im Bett ist also durchaus Realität.

X wie XII 

In den letzten 12 Monaten hatte Frau im Schnitt 1,5 Sexpartner, Männer 1,4 (ohne Prostitution)

Y wie Yolo

Für Junge (18-24) ist Sex weniger wichtig als für die Generation der 45- bis 54-Jährigen 

Und zwar stufen fast die Hälfte aller Männer und ein Drittel aller Frauen zwischen 45 und 54 Jahren Sex als «sehr wichtig» ein. 

bild: schreenshot/lovelife

Z wie Zweitausendsechzehn

Die Umfrage lief im Sommer 2016 auf blick.ch, lematin.ch und auf Facebook

(wst)

Hast du alles schon gewusst? Dann teste dein Sex-Wissen im Quiz!

1.Was ist keine Art, Sex zu haben?
Oralverkehr
Mammalverkehr
Tribadie
Vitralie
2.Wie viel km/h beträgt die durchschnittliche Ejakulationsgeschwindigkeit?
Ca. 15 km/h
Ca. 25 km/h
Ca. 45 km/h
Ca. 155 km/h
3.Vergessen wir einmal den G-Punkt und wenden uns einer anderen interessanten Stelle des weiblichen Körpers zu: Wo liegt der U-Punkt?
An der Innenseite des Oberschenkels
Im Bereich des Harnröhreneingangs
Direkt unter dem Bauchnabel
Unter dem Brustwarzenvorhof
4.Wie wird das «Perineum» umgangssprachlich genannt?
Nippel
Schamlippe
Eichel
Damm
5.Welches Sex-Gesetz gibt es NICHT in den USA?
In Alabama ist der Verkauf von Sex-Toys illegal.
In Arizona darf man nicht zwei Dildos gleichzeitig im Haus haben.
In South Dakota sind Erektionen in der Öffentlichkeit illegal.
In Maryland darf man in Häusern, die neben Kirchen stehen, keinen Oralverkehr haben.
6.Was war nie eine verbreitete Verhütungsmethode?
Schwimmblasen
Schwämme
Coca Cola
Weizen
7.In welchem dieser Länder dürfen zwei Männer miteinander schlafen?
Myanmar
Kuwait
Irak
Singapur
8.Wie viele Kalorien sind in einem durchschnittlichen Ejakulat von 200 bis 300 Mio. Spermien ungefähr enthalten?
5 kcal
24 kcal
130 kcal
1703 kcal
9.Erotische Filmszenen machen uns im ersten Moment ...
... blind
... lustlos
... geil
... klug
10.Ach, das frivole Frankreich! Was gab es dort NICHT?
Eine Frau verklagte ihren Mann für mangelnde sexuelle Befriedigung und sie bekam recht.
Im 17. Jahrhundert konnten sich Frauen scheiden lassen, wenn ihr Mann impotent war.
Ein amtierender Präsident starb beim Oralverkehr.
Im Schloss von Versaille gab es einen Raum, der nur für die Anal-Plugs des Königs reserviert war.

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Brikne, 20.7.2017
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  • schoggifresser@gmail.com 21.11.2016 22:51
    Highlight Einen Gummi benutze ich nie, aber Immer die Zunge.....
    5 19 Melden
  • Ingenieur 21.11.2016 22:26
    Highlight Wie oft haben die Schweizer Sex oder wer hat die längste Nase? Wir antworten bei solchen Umfragen immer mit der Wahrheit. Nichts als der Wahrheit... ;)
    11 3 Melden
  • Martinov 21.11.2016 17:58
    Highlight Habend da die bachelor Kandidanten auch mit gemacht? Denke nicht... 😂
    19 3 Melden
  • Tommy Holiday 21.11.2016 16:09
    Highlight so oder so:
    9 5 Melden
  • Hugo Wottaupott 21.11.2016 15:07
    Highlight da bekommt "schicke uns deinen input" eine ganz andere bedeutung.
    30 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.11.2016 14:38
    Highlight Bei "B" eingeschlafen....

    Wenn interessiert das wirklich?
    26 7 Melden
    • Menel 21.11.2016 21:27
      Highlight Mich! Finde Sexualtät und den Umgang damit in unserer Gesellschaft super spannend. Gibt wohl fast kein zweites Gebiet der Menschen, dass mit mehr Ambivalenz, Vorurteilen und Komplexen
      behaftet ist ☺
      25 5 Melden
    • SJ_California 21.11.2016 22:13
      Highlight Bei B wie Beanie? 😉
      0 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.11.2016 07:12
      Highlight @SJ_California: Der Brüller. Ich muss heim so witzig....
      @Menel: Ja, wenn man sonst nichts hat als Fremdwörter, die man auf der Uni gelernt hat und damit andere User beeindrucken will. Sinnentleertes Geschwätz...
      1 8 Melden
    • Menel 22.11.2016 08:38
      Highlight Fremdwörter?
      4 1 Melden
  • RobertQWEC 21.11.2016 13:41
    Highlight Ich bin 26 und habe seit über 8 Jahren diesselbe Partnerin.
    Damit gehöre ich zu einer Minderheit, die von Vielen in der Hinsicht als Langweilig angesehen wird. Die meisten Leute, die mich besser kennen oder Einblicke in unsere Beziehung haben, sind jedoch etwas eifersüchtig.
    Man kann eben nicht alles haben. Wer sich nur über die Anzahl (Sexual-)Partner definiert, konnte bisher immer nur an der Oberfläche des Lebens kratzen.
    Ich würde auch mal gerne rechts und links, aber ich weiss, dass bei mir die kurze Freude ein massiver Bounce-Back kommen würde, vor allem in persönlicher Hinsicht.
    78 7 Melden
    • Menel 21.11.2016 14:06
      Highlight Es gibt zum Glück nicht nur entweder oder ;)

      Was für einen stimmt, das muss jeder selbst für sich entscheiden. Es gibt in keiner Variante eine Garantie fürs Glücklichsein. Dazu kommt noch, dass man sich selbst auch verändert und man heute nicht sagen kann, was in 20 Jahren sein wird.

      43 12 Melden
    • lilie 21.11.2016 14:38
      Highlight @Robert: Herzliche Gratulation! Wünsche euch weiterhin alles Gute! ☺

      In meiner Familie gibt es viele lebenslange und erfolgreiche Beziehungen. Ich gehöre leider nicht dazu und habe für mich beschlossen, dass ich das Thema Beziehung vorerst auf Eis lege.

      Aber wie Menel schon sagte: Vielleicht ändert sich das ja wieder, bin ja noch "jung". 😁
      20 4 Melden
    • Howard271 21.11.2016 17:35
      Highlight Ist bei mir ähnlich: 25 und seit 8 Jahren mit meinem ersten Freund zusammen - ohne Partnerwechsel o.ä. zwischendurch. Finde das genau wie du ganz und gar nicht langweilig, sondern im Gegenteil sehr schön. Den Gedanken mit den Bounce-Backs teile ich auch, fände das unertragbar. Aber klar, es gehört auch viel Glück dazu, dass man sich findet und es (zumindest bis jetzt) einfach klappt.
      18 3 Melden
    • phreko 21.11.2016 21:48
      Highlight Die einen kommen mit der Anzahl Partner, die anderen mit der Anzahl Jahren in Beziehung.

      Wer solche Zahlen so laut rausposaunen muss, hat doch irgendwelche Probleme zu verbergen...
      3 14 Melden
    • Menel 21.11.2016 22:38
      Highlight Ach, wer nicht erkannt hat, dass man auf ganz viele verschiedene Arten gut und glücklich leben kann, dem bringen weder eine Anzahl Partner noch Jahre etwas 😉
      5 2 Melden
  • Namenloses Elend 21.11.2016 13:00
    Highlight Pahhh Frauen sind treuer als Männer? Sorry das glaub ich nicht. Die Frauen gebens nur nicht zu. Ich würde sagen da stets mindestens 50/50.
    37 24 Melden
    • Menel 21.11.2016 14:10
      Highlight Da Frauen beim Sex das "grössere Risiko" tragen (biologisch gesehen), kann ich mir schon vorstellen, dass es bei Frauen sowas wie eine "Bremse" und ein "Achtung" gibt, bevor sie sich "wild" auf Fremde einlassen. Nicht, dass sie das zu Heiligen macht, aber das "Zögern" könnte für den Unterschied mitverantwortlich sein!?
      52 11 Melden
    • Eskimo 21.11.2016 14:32
      Highlight "finanziell gesehen" tragen aber die Männer das grössere Risiko😉
      32 21 Melden
    • lilie 21.11.2016 14:43
      Highlight @Namenloses Elend: Ich kanns mir schon vorstellen. Ich denke aber eher, dass die soziale Bewertung eine Rolle spielt: Eine Frau, die fremdgeht, wird schnell als Hure abgestempelt, ein Mann, der fremdgeht, kriegt eher womöglich sogar noch Beifall oder auch einfach einfach ein Schulterzucken: "Männer sind halt so".

      Das erklärt womöglich auch, warum Frauen beim Fremdgehen mehr Schuldgefühle haben als Männer.
      33 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.11.2016 15:14
      Highlight Ich denke, dass das "Zögern" bei Frauen auch mit der Angst als Schlampe abgestempelt zu werden zu tun haben könnte.
      16 2 Melden
  • Hoppla! 21.11.2016 12:27
    Highlight "Die Alt-86er und ihre Nachfolger hatten in ihrer Jugend mehr Partnerwechsel als die heute 35- bis 54-Jährigen"

    Ich kannte bisher nur die Alt-68er :-)
    39 4 Melden
  • Scaros_2 21.11.2016 12:25
    Highlight Alles irgendwie schlüssig nüchtern betrachtet. Da ist jetzt nichts darunter das mich erstaunt muss ich sagen.
    15 4 Melden
  • Flint 21.11.2016 12:20
    Highlight Die Alt-86er bei "L"? Stimmt das so?
    5 4 Melden
  • Bolly 21.11.2016 12:04
    Highlight Beim Bild Nummer 8 von Playgirl, das ist nicht irgendwer der Sally Field umarmt. Es ist der Schauspieler
    Jeff Bridgestone, bekannt auch durch den Film, Liebe hat zwei Gesuchter mit Barbra Streisand. Ich liebe den Film. 😁
    Auch er war da noch jung, aber gut zu erkennen.
    8 4 Melden
    • Bolly 21.11.2016 12:34
      Highlight Meinte Jeff Bridges, Autokorrektur hat dazwischen gefunkt.
      16 1 Melden
    • FranzFerdinand 21.11.2016 17:40
      Highlight Vorher noch Winterpneu bestellt ? 😉
      11 3 Melden
  • PeterLustig 21.11.2016 11:59
    Highlight Wer im Bett tickt, bringts Drogedeale uf ganz e neus level ;)
    26 12 Melden
  • Toerpe Zwerg 21.11.2016 11:48
    Highlight 7 Partnerinnen für ein ganzes Leben? Ähm, echt?
    18 98 Melden
    • rite 21.11.2016 12:25
      Highlight so kuhl bisch
      118 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.11.2016 12:44
      Highlight Gäll.

      Aber im Ernst, das scheint mir schon sehr knapp gezählt.
      11 55 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.11.2016 12:49
      Highlight Weil voll wenig im Vergleich zu deinen 78 Partnerinnen oder viel zu viel, da man auch mit (viel Glück) einer Partnerinn ein Leben lang glücklich sein kann?
      47 4 Melden
    • Berner in Zürich 21.11.2016 13:46
      Highlight Wunsch denken wenn ich dein Bild sehe. Zeig ein gutes damit wir es glauben.
      34 8 Melden
    • Charlie Brown 21.11.2016 14:31
      Highlight Ich bin bis jetzt noch nicht ganz auf 7 angelangt in meinem Leben. Und wenn ich Glück habe, bleibt es auch dabei. Weil das bedeutet, dass ich mit meiner Frau sexuell und auch sonst glücklich bleibe. Und dass wir zusammen alt werden.

      Aber jeder wie er will. Für mich stimmt es so, wie es ist. Und Toerpe wünsche ich, dass er qualitativ und quantitativ auf seine Kosten kommt. Wäre ja sonst echt frustrierend.
      31 1 Melden
    • Eskimo 21.11.2016 14:34
      Highlight @Toerpe Zwerg. Wir zählen halt nur die für die wir nicht bezahlen mussten....😉
      29 3 Melden
    • Menel 21.11.2016 14:38
      Highlight Ich denke, das was die Quote "runter drückt" ist, dass man durch alle Altersstufen befragt hat. Jemand mit 20 hat meistens noch keine zweistellige Anzahl Partner gehabt. Bei ab 50jährigen sieht das dann schon wieder anders aus.

      @Berner in Zürich
      Attraktivität hat nicht nur was mit dem Aussehen zu tun ;)
      15 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.11.2016 14:39
      Highlight @Toerpe Zwerg: Du Hengst...... Schick doch mal je ein Foto Deiner Eroberungen. Dürfte dann auch einiges erklären... Mann wie alt bist Du?
      9 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.11.2016 17:56
      Highlight Menel hat es wohl am ehesten auf den Punkt gebracht. Bin halt schon etwas älter.

      Tja, soll jeder/jede halten wie er/sie will. Weshalb man aber gleich angefeindet wird, wenn man 7 Sexualpartner für ein ganzes Leben eher wenig findet ... scheint halt doch was auszulösen in euch ... Man soll sich nicht mit anderen messen ... und dan macht ihr es doch. Schnaglatt.

      Die Zeiten scheinen sich geändert zu haben
      18 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.11.2016 17:57
      Highlight Mässi übrigens @ charlie brown, wünsche ich Dir auch.
      7 4 Melden
    • lilas 21.11.2016 19:22
      Highlight Lieber Zwerg, was hast Du gegen die Zahl 7? Herzliche Grüsse. Schneewittchen
      13 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.11.2016 20:43
      Highlight Nichts.
      3 5 Melden
  • Menel 21.11.2016 11:38
    Highlight Heisst das nun, dass die, die ständig von einer Übersexualisierung der Gesellschaft sprechen (>50) alleine ein Problem damit haben und die Jungen das gar nicht kratzt?
    83 6 Melden
    • xlt 21.11.2016 11:50
      Highlight Übersexualisierung hat aber nichts mit Sex haben zu tun.
      52 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.11.2016 11:56
      Highlight Oder vielleicht finden Junge aber Sex auch nicht so wichtig eben genau wegen der Übersexualisierung der Gsellschaft. Übersättigung so quasi.
      45 2 Melden
    • zeromg 21.11.2016 12:03
      Highlight Genau, gemäss der Studie wollen die älteren ja mehr Sex als die Jungen und werden dafür mit der Übersexualisierung auch noch bestraft. ;-))
      31 2 Melden
    • Berner in Zürich 21.11.2016 13:48
      Highlight vielleicht hängen die Älteren weniger am Handy :-))
      24 2 Melden

Dieser Schaffhauser könnte schon bald die drittgrösste Stadt im Kosovo regieren

Faton Topalli wohnt im beschaulichen Dörflingen im Kanton Schaffhausen. Gleichzeitig sitzt er seit vier Jahren im Parlament des Kosovo – wo er auch schon mal eine Tränengas-Petarde zündete. Am Sonntag könnte Topalli Bürgermeister von Ferizaj werden, einer Stadt mit über 100'000 Einwohnern.  

Mehrere Hundert Menschen versammelten sich am Dienstagabend im Stadtzentrum von Ferizaj im Süden des Kosovo. Die Oppositionspartei «Lëvizja Vetëvendosje» (Bewegung für Selbstbestimmung) hatte zur Abschlusskundgebung des Lokalwahlkampfs gerufen. Angereist waren die Granden der Bewegung: Visar Ymeri, der Parteivorsitzende, und Albin Kurti, ihr Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten.

Doch der eigentliche Star des Abends war ein 53-jähriger, im Kanton Schaffhausen wohnhafter, …

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