Schweiz

Vorläufig Aufgenommene Flüchtlinge erhalten im Kanton Zürich nur noch Asylfürsorge. Bild: KEYSTONE

Sozialhilfestopp für Flüchtlinge – Betroffener: «Geld reichte schon jetzt nicht»

5600 vorläufig Aufgenommene sind von dem Entscheid betroffen: Das Stimmvolk hat deutlich entschieden, dass Flüchtlinge keine Sozialhilfe mehr erhalten sollen. Die Gemeinden befürchten, dies schade ihrer Integration.

24.09.17, 19:03 25.09.17, 12:31

Im Kanton Zürich sprach sich eine Mehrheit dafür aus, dass vorläufig aufgenommene Flüchtlinge in Zukunft keine Sozialhilfe mehr erhalten sollen. Einen, den dies in Zukunft betreffen wird, ist Moussa*. Er ist einer von 5600 vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen, die im Kanton Zürich leben.

Moussa hat gehofft, dass die Zürcher anders entscheiden werden. Das Ergebnis enttäuscht ihn. «Das ist gar nicht gut», sagt er. Der 36-jährige Kongolese gelangte vor vier Jahren in die Schweiz. Sein Asylgesuch wurde vom Staatssekretariat für Migration abgelehnt. Weil seine Rückführung in sein Heimatland aber nicht zumutbar ist, erhielt er einen F-Ausweis.

Bisher habe er von der Sozialhilfe rund 700 Franken für seinen Grundbedarf erhalten. Künftig wird Moussa nur noch Asylfürsorge erhalten. Dies entspricht einem Wegfall von rund 20 Prozent. Er wird also mit zirka 570 Franken pro Monat auskommen müssen. Handkehrum bedeutet die Änderung für den Kanton Einsparungen zwischen fünf bis zehn Millionen Franken. 

Das Resultat im Kanton Zürich ist ein wegweisendes für die Asylpolitik im ganzen Land. Denn Zürich war bisher nebst Basel-Stadt der einzige Kanton in dem vorläufig Aufgenommene Sozialhilfe erhielten. Die Befürworter dieser Politik setzten sich dafür ein, dass dies auch in Zukunft so bleiben sollte und erhofften sich ein positives Resultat. Dieses hätte eine Signalwirkung auch für andere Kantone gehabt. Doch es kam anders. 

Eine Mehrheit von 67,2 Prozent sprach sich für dafür aus, dass die Sozialhilfe für vorläufig Aufgenommene aufgehoben wird. Deutlich für die Verschärfung waren die ländlicheren Gemeinden am Rand des Kantons. Einzig der Winterthurer Stadtkreis Veltheim (48,5% «Ja») und die Zürcher Kreise 3 (45,8% «Ja») und 4 (39,9% «Ja») sprachen sich gegen die Änderung aus. 

Moussas Sorgen gelten jetzt in erster Linie der Zukunft seiner Freunde. Denn er selbst hat kürzlich eine Ausbildung in der Pflegebranche absolvieren können und eine Praktikumsstelle bekommen. Bald werde er hoffentlich finanziell auf eigenen Beinen stehen, sagt er. «Doch für diejenigen, die für ihre Situation noch keine Lösung gefunden haben, ist das heute ein schlechter Tag», sagt er.

Als er in die Schweiz kam, habe das Geld von der Sozialhilfe nicht gereicht, um einen guten Deutschkurs besuchen zu können, sagt Moussa. «Meine Freundin hat mir damals den Sprachunterricht bezahlt.» Weil er dank des Kurses schnell und gut Deutsch lernte, habe er einen Ausbildungsplatz bekommen. «Mein Beispiel zeigt, dass das Geld der Sozialhilfe schon jetzt für eine gute Integration nicht reicht», sagt Moussa. Mit dem geringeren Betrag der Asylfürsorge werde in Zukunft vielen Flüchtlingen das Leben noch schwerer gemacht.

Erst 2011 entschieden die Stimmberechtigten, dass vorläufig Aufgenommene Sozialhilfe erhalten sollen. Im Frühling dieses Jahres unterstützte der Kantonsrat eine parlamentarische Initiative der SVP, die wieder zurück zum alten System wollte. Verschiedene Hilfswerke ergriffen daraufhin das Referendum. Die Städte Zürich und Winterthur und weiter 26 Gemeinden ergriffen zudem das Gemeindereferendum. 

Die Gemeinden argumentierten, bei einem Wechsel zurück zur Asylfürsorge verschlechtere sich die Integrationsmöglichkeit von vorläufig Aufgenommenen. Denn mit der Asylfürsorge können kaum mehr Integrationsmassnahmen bezahlt werden. Es wird am Goodwill der Gemeinden liegen, extra Kosten dafür aufzuwerfen. 

Anerkannte Flüchtlinge mit einem B-Ausweis betrifft die Änderung nicht. Sie erhalten weiterhin Sozialhilfe. 

*Name der Redaktion bekannt.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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138
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  • andrew1 25.09.2017 14:33
    Highlight meine freundin und ich haben ein haushaltsbudget von 1000 fr nach miete:-90internet/tv-25 anschlussgebühr-70 strom-40 billag=775/2= 387.5 pro person. Mit wein und allen schickanen. Reicht also sehr wohl. Auch für 100% arbeitende schweizer obwohl wenn ich möchte auch 600 ausgeben könnte für den gspass. Ist aber unnötig. Der staat sollte mit unserem geld ja schliesslich mindestens so sparsam umgehen wie wir selbst damit umgehen würden. Ist zwar höchst selten der fall....
    43 9 Melden
  • stoefelrast@hotmail.com 25.09.2017 14:31
    Highlight fällt ein Schweizer zwischen stuhl und bank, dann scheint die hilfeleistung so gering wie möglich aus zu fallen. muss gar ein Anwalt her gegen die Versicherungen die ein leben lang bezahlt wurden, muss der hilfsbedürftige selber in leere taschen greifen. passiert so was wenn einer über 50 ist wird's ganz übel. daher die angespannte situation. (verständlich) bekommt nun ein zugewanderter, der nie daran denkt zu arbeiten, mehr als der in der klemme steckende Schweizer, ist das fraglich. sehr fraglich!
    46 11 Melden
  • AlteSchachtel 25.09.2017 13:40
    Highlight Vorläufig Aufgenommene sind beispielsw. irakische Kurden, die von Saddam verfolgt wurden, dann wegen dem Irak-Krieg und später wegen dem IS nicht zurückkonnten. Der F-Ausweis macht die Arbeitssuche schwer, die Gemeinden habe solche Familien (Kinder über Schule od. Berufslehre integriert, Eltern teilweise erwerbstätig) von den Asylheimen in Wohnungen verfrachtet...

    Diese Familien haben nun gleich viel, wie die Flüchtlinge in den staatlichen Unterkünften.

    Eine ausweglose Situation, deren Folgen teuer und die Hetzer weiter beflügeln werden.

    Mir ist übel.
    16 46 Melden
  • neutrino 25.09.2017 13:17
    Highlight Irgendwodurch ist der Entscheid richtig: der vorläufig Aufgenommene soll nicht gleichgestellt werden wie der an Leib&Leben Bedrohte. Ansonsten würde das bedeuten, dass zB. ganz Kongo hier Anrecht auf Sozialhilfe hat. Potenziell gäbe es wohl eine halbe Milliarde Menschen, die Anrecht auf Aufnahme in der Schweiz (inkl. volle Sozialhilfe) hätten.

    Aus humanitärer Sicht ja schon ok - aber wie soll das genau finanziell und organisatorisch bewältigt werden?
    56 8 Melden
  • Hans_Olo 25.09.2017 12:02
    Highlight Es reicht schon dieser eine Satz "Sein Antrag wurde abgelehnt, Rückführung aber nicht zumutbar" der mich so hässig macht. Abgelehnt ist abgelehnt. Was macht er noch hier? Genau solche wie dieser junge Kongolese sind dafür verantwortlich dass das Budget für Asylwesen explodiert.
    Schickt ihn, und gefälligst auch alle seine Kollegen, deren Antrag auch abgelehnt wurde, zurück. Mit dem Geld das da frei werden würde, würde man besser Schweizer Familien unterstützen die immer mehr unter der Last der KK Prämien zu leiden haben.
    74 24 Melden
    • andrew1 25.09.2017 14:34
      Highlight *insert thank you gif"
      9 14 Melden
    • Chrigi-B 25.09.2017 19:26
      Highlight Meine Meinung! Ein bisschen mehr Switzerland first wäre angesagt.
      23 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 23:07
      Highlight Wieso steigt wohl die KK Prämie?
      6 1 Melden
  • Launedernatur 25.09.2017 11:37
    Highlight Verstehe ich gut. Das Bier an der Zürcher Langstrasse ist nicht günstig, Und doch, auf meinem Weg zur Arbeit begegnen mir regelmässig in den frühen Morgenstunden Individuuen, die für ihren Rausch keinen Finger krumm machen müssen. Geld kürzen ist eine Möglichkeit, oder aber beschäftigen. Aber das will unsere Stadtregierung auch nicht wirklich.
    81 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 23:07
      Highlight Beschäftigen durch ein vielfach teureres Programm inkl. Betreuer?
      1 1 Melden
  • Theor 25.09.2017 09:23
    Highlight Das Problem an der Sache ist, dass Geld nicht integriert. Wir sollten uns viel mehr bemühen, ihnen Integrationsprogramme zu bieten, als einfach den ON/OFF-Schalter des Geldflusses rauf und runter zu drücken.
    45 14 Melden
    • Goldbach 25.09.2017 11:18
      Highlight Das geht nicht. Integrationsprogramme bedeutet, dass in grossem Umfang geschützte und subventionierte Arbeitsplätze geschaffen würden, was zur Folge hätte, dass die Löhne nach unten gedrückt würden. Und dabei ausgerechnet die Löhne von prekär Erwerbstätigen. Das Wiederum würde noch mehr Ressentiments gegen Flüchtlinge und Einwanderer nach sich ziehen, verständlicherweise, wie ich finde.
      42 9 Melden
    • Theor 25.09.2017 12:04
      Highlight Erstens habe ich zwar schon an vielen Orten arbeiten dürfen, aber bis heute noch keine(n) Schweizer(in) als Putzfrau/mann arbeiten sehen. Da ich gleich neben einem Altersheim wohne, sehe ich auch da die Länderverteilung und kann ohne weiteres sagen, dass der Job mit Schweizern nicht zu machen wäre. Ein grosser Teil der Arbeitsplätze die durch Ausländer übernommen werden, würden Schweizer gar nicht machen.

      Natürlich gibt es aber auch eine Schnittstelle an Berufen, bei welchen Ausländer und Schweizer tatsächlich in Konkurrenz stehen. Dort wäre ein Mindestlohn die Lösung für das Problem.
      12 27 Melden
    • stoefelrast@hotmail.com 25.09.2017 14:33
      Highlight Theor! dann sind sie nicht an orten wie ich tätig! ich sah täglich Schweizer solche arbeiten ausführen. malochen auf dem bau! kommen sie mal mit. sie werden staunen!
      32 3 Melden
    • John Carter 25.09.2017 18:17
      Highlight Theor! Und die einfachen Ausländer die hier leben, die würden dann von den neuen, subventionierten Migranten verdrängt. Deine Rechnung geht nicht auf.

      Zudem ist das ein Zeichen, dass wenn Du in die Schweiz gehst, gibt es garantiert einen Job. Die sogenannte Sogwirkung!
      13 3 Melden
    • demokrit 26.09.2017 10:36
      Highlight @Theor: Irrtum. Der Mindestlohn verhindert gerade, dass Migranten überhaupt eine Stelle finden, weil Mindestlöhne für Schweizer Lehrabschlüsse gedacht sind. Einen Flüchtling als Putzhilfe habe ich allerdings auch noch nie gesehen, im arabischen Sprachraum machen das die Frauen und die Arbeit ist für die zu 90% migrierenden jungen Männer sehr unbeliebt.
      3 0 Melden
  • Goldbach 25.09.2017 08:52
    Highlight Fake-News-Korrektur: Vorläufig Aufgenommene sind keine Flüchtlinge. Es sind Arbeitsmigranten, die vergeblich versucht haben, sich in der Schweiz das Aufenthaltsrecht per Asylverfahren zu erschleichen. Ihnen haben die Behörden ganz zu Recht den Asylantrag abgelehnt.
    Sie sind trotzdem als vorläufig Aufgenommene geduldet, weil eine Zwangsrückführung nicht durchführbar ist, und die Schweiz zu nobel ist, einfach kategorisch ihren Aufenthalt für illegal zu erklären.
    Jeder vorläufig Aufgenommene hat die Wahl: er kann bleiben und gratis schlafen und essen, oder er kann gehen.
    134 24 Melden
    • Michael Schmitz 25.09.2017 12:52
      Highlight Tun Sie nicht so, als wüssten Sie, wovon Sie sprechen! Vorläufig Aufgenommene sind in der grossen Mehrheit Kriegsflüchtlinge, deren Asylgesuch zwar abgelehnt wurde, weil es für Asyl eine individuelle Verfolgung (etwa durch den Geheimdienst) braucht, die aber vom Bund zu Recht (siehe Syrien, Somalia, Afghanistan, ...) als schutzbedürftig angesehen werden.
      Mit Ihrer Wahrheitsverdrehung leisten Sie einen Beitrag dazu bei, dass der Hass gegen Geflüchtete wächst. Gratulation!
      22 59 Melden
    • happybeast 25.09.2017 13:18
      Highlight Was für ein Mist! Sie scheinen noch nie mit einem geflohenen Menschen gesprochen zu haben. Vorläufig kann vieles sein, aber in erster Linie wird der Fluchtgrund nicht als Asylgrund anerkannt; aber als geflohener Mensch, der zum Beispiel nicht zurück kann, weil seine Familie ihn umbringen würde. Es ist weiters ein politisches und diplomatisches Instrument; Regionen können als sicher eingestuft werden um Hilfsleistungen (gebunden durch internationale Verträge) nicht erbringen zu müssen.
      12 32 Melden
    • Goldbach 25.09.2017 13:56
      Highlight Wer nicht von Amtes wegen als Flüchtling anerkannt wird, der ist tatsächlich kein Flüchtling - PUNKT.

      Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden und nicht auf Ihre Tränendrüse drücken! Bloss weil es einem weniger gut geht als Ihnen, ist dieser noch lange nicht ehrlich, oder bemitleidenswert.
      36 10 Melden
    • happybeast 25.09.2017 15:56
      Highlight Falsch. Per se ist ein Mensch kein Flüchtling mehr, sobald er in ein sicheres Land gekommen ist. Danach spricht man von Migranten (aber darüber streiten sich zur Zeit Juristen und Philosophen). Wer von Amten weges nicht als Flüchtling anerkannt wird, zieht dies vor die Judikative, welche tatsächlich über das Asylrecht richten kann. Ist der Asylgrund nicht gegeben, wird er als Asylant nicht erkannt, ist aber juristisch immer noch ein Flüchtling. Sie scheinen nicht zu wissen, wie Konfliktzonen wirklich aussehen und haben ein Hollywoodbild eines Flüchtlings.
      7 9 Melden
  • Don Alejandro 25.09.2017 07:51
    Highlight Bei uns finden Flüchtlinge nach Genfer Konvention Schutz und Unterkunft. An Leib und Leben bedrohte werden weiterhin kein Problem auch nach dieser Abstimmung haben. Mit Wirtschaftsflüchtlingen habe ich absolut Empathie, aber diese müssen wieder in ihre Heimatländer zurück, denn dort werden sie gebraucht. Der Westen soll endlich seine Arbeit tun und bspw Schutzzölle abschaffen und aufhören mit den korrupten Regimes zusammenzuarbeiten.
    74 7 Melden
  • Roman h 25.09.2017 06:12
    Highlight Einen Grund haben sie noch vergessen.
    Es gibt Länder die gefesselte nicht zurück nimmt, sondern nur dann wenn sie freiwillig zurück kommen.
    Viele steigen aber nicht freiwillig ins Flugzeug von daher sind die alle selber schuld
    87 26 Melden
    • Hierundjetzt 25.09.2017 09:53
      Highlight Es sind aber keine Flüchtlinge sondern Menschen ohne Aufenthaltsbewilligung...
      42 7 Melden
    • Aglaya 25.09.2017 11:41
      Highlight Hierundjetzt, vorläufig Aufgenommene haben eine Aufenthaltsbewilligung, nämlich die Bewilligung F.
      8 23 Melden
    • Hierundjetzt 25.09.2017 13:26
      Highlight Korrekt, es ist aber kein Aufenthaltstitel mit allen seinen Rechten wie bei den Bewilligungen L, B, C.
      12 1 Melden
    • Aglaya 25.09.2017 13:58
      Highlight Hierundjetzt, richtig, vorläufig Aufgenommene haben weniger Rechte als Personen mit anderen Aufenthaltsbewilligungen. Die Behauptung, sie hätten keine Aufenthaltsbewilligung, ist aber trotzdem falsch.
      5 3 Melden
  • Holla die Waldfee 25.09.2017 06:05
    Highlight Ich gebe den Medien die Schuld an diesem Abstimmungsergebnis. Die meisten Nein-Sager dürften mit der Komplexität des Systems nämlich überfordert sein. Das einzige, was sie mitkriegen, sind die ganzen negativen Meldungen in den Medien über Flüchtlinge. Einbruch hier, Überfall dort, Dealer im Asylheim, Vergewaltigung beim Bahnhof, Ferienreisen ins angeblich zu gefährliche Land, etc.
    Das alles ergibt in den Köpfen der meisten eine Summe, die nur noch nach Abwehr schreit.

    Von gut Integrierten liest man VIEL ZU WENIG!

    Für Frieden und Wohlstand im Land ist eine gute Integration unerlässlich!
    61 155 Melden
    • Gertrud 25.09.2017 07:51
      Highlight Nein ich denke das liegt daran, dass es so nur noch in 2 kantonen praktiziert wird. Zudem bekommen Schweizer, die Sozialhilfe beziehen weniger.
      56 10 Melden
    • Wilhelm Dingo 25.09.2017 08:33
      Highlight Die wirksamste Integration ist ARBEIT!
      36 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 09:06
      Highlight Verstehst auch die Idee der Bevormundung?

      "Für Frieden und Wohlstand im Land ist eine gute Integration unerlässlich!"

      Sie führen Menschen ein (Einfuhr, da umgeben von sicheren Staaten) und fordern danach gute Integration, ansonsten herrscht ... das Gegenteil von Frieden und Wohlstand.

      Gefährliches Spiel, das langsam schief läuft ...
      33 5 Melden
    • Goldbach 25.09.2017 09:07
      Highlight @Holla:
      Das ist nicht der Grund.
      Der Grund ist, dass es zu viele Flüchtlinge sind.
      Das führt zu einem Verteilkampf unter den Armen, der für einen nicht vernachlässigbaren Teil der Schweizer ungerecht und bedrohlich ist.
      Es mussten z. B. hart arbeitende,arme Familien ihre langjährige, billige Wohnung verlassen und in eine teurere umziehen, weil die Gemeinde für die Beherbung von Flüchtlingen mehr Miete hinblättert.
      Es gibt etliche solcher Vorfälle, die viel berechtigten Unmut auslösen. Es ist logisch, dass dann viele sich sagen: Denen darf es nicht besser ergehen als mir.
      47 9 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 09:10
      Highlight Ach jetzt hören sie doch auf mit Fakten! Die Ausländer kommen her um uns die Stellen wegzunehmen und gleichzeitig wollen die sich hier in die Hängematte legen! Ja, ich verstehe die rechten Argumente auch nicht.

      Die Realität ist viel komplizierter und es ist eine Schande, wie man hier teilweise mit Flüchtlingen und Migranten umgeht, zumal wir hier Flucht deren mitverursachen. Alleine schon dass wir nicht in der Lage sind denen anständige Deutschkurse zu ermöglichen ist eine Katastrophe.. aber dann ganz laut "die sollen sich integrieren!" schreien.
      16 66 Melden
    • Butter 25.09.2017 09:22
      Highlight Ich bin absolut dafür, dass man Asylanten unterstützt. Vorläufig aufgenommene sind jedoch Menschen, deren Asylantrag abgelehnt wurde und die sich weigern, zu gehen. Manche Herkunftsländer verweigern die Rücknahme. Das ist einfach nicht richtig. Es gibt Regeln und wenn die Leute nicht aufgenommen werden, sollen sie wieder gehen. Es kann nicht sein, dass diese Menschen gleich, wie anerkannte Flüchtlinge behandelt werden.
      60 6 Melden
    • demokrit 25.09.2017 09:34
      Highlight Laut Sozialhilfeabhängigkeitsstatistiken sind die gut integrierten auch in einer starken Minderheit. Der Sinn einer vorläufigen Aufnahme ist aber gar keine Integration.

      Der ständige pauschale Vorwurf der Souverän sei mit der Komplexität von Abstimmungsfragen überfordert ist sehr antidemokratisch.
      42 3 Melden
    • Hierundjetzt 25.09.2017 09:58
      Highlight Ich glaube Du bist die einzige hier die mit der Komplexität überfordert ist 😉

      Lies nochmal den Artikel, es geht nicht um pöse Flüchtlinge, sonder um Menschen ohne Aufenthaltstitel. Das ist schon etwas ganz anderes.

      Es geht *nicht* um Asylmissbrauch sondern um Menschen die gem. Gesetz und eigenen Aussagen *nicht* verfolgt werden und dennoch nicht zurück können (Krieg, Terror, fehlende Möglichkeit innerstaatlich zu fliehen etc)
      20 12 Melden
    • demokrit 25.09.2017 11:38
      Highlight "Alleine schon dass wir nicht in der Lage sind denen anständige Deutschkurse zu ermöglichen ist eine Katastrophe.."

      Deutsch A1 wird sogar für Leute ohne Asylstatus gezahlt. Es gibt allerdings auch sehr viele Subjekte, die es nicht einmal für nötig halten, den Kurs überhaupt zu besuchen und viele die immer noch gleich viel Deutsch sprechen, wie als sie angekommen sind. M.M. hängt die Sprachkompetenz auch eher vom Kontakt mit Schweizern ab. Aber das sind in den Augen vieler ja böse Kuffar.
      23 9 Melden
    • Wilhelm Dingo 25.09.2017 12:00
      Highlight @all: Deutsch kann man auch lernen (wenn man das will) ohne Kurs. Man nehme ein Deutschlenbuch und beginne. https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/kategorien/schule-lernen/deutsch-als-fremdsprache/ci/2133/
      13 3 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 12:31
      Highlight Deutsch A1 reicht halt leider überhaupt nicht für mehr als den Einkauf beim Bäcker.

      @ Hierundjetzt: Ich bezeichne die halt alle als Flüchtlinge weil sich kein Mensch 1 Jahr und länger grossen Gefahren aussetzt ohne Grund. Die Fliehen alle vor etwas, manchmal anerkennt der Gesetzgeber den Grund nur nicht. ZB. ist der Krieg in Afghanistan anscheinend kein ausreichender Grund für Asyl und Kabul oder Mazari i Sharif gelten als sicher. https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/jeder-5-asylsuchende-ist-afghane/story/21678568 Ein Witz sonder gleichen.
      4 16 Melden
    • Wilhelm Dingo 25.09.2017 15:26
      Highlight @Posersalami: Wenn Du es mit dem Lesen der Kommentare so genau nimmst wie mit der Wahrnehmung der Realität kann ich Deine Kommentare einordnen: unsorgfältig, und voreingenommen.
      16 1 Melden
    • blobb 25.09.2017 18:23
      Highlight jortschi

      "Zudem bekommen Schweizer, die Sozialhilfe beziehen weniger."

      Wie kommt man nur auf so was? Das ist schlicht nicht wahr. Aber wenns ins Weltbild passt mal rausposaunen.
      Und das schlimmste ist, dass solche Lügen einfach so hingenommen werden und niemand widerspricht.
      4 8 Melden
    • demokrit 25.09.2017 22:49
      Highlight Ist der Zahnarztbesuch für Schweizer auch drin? Es gibt schon Kantone, die Gratis-GAs ausgeben und solche Spässe.
      3 0 Melden
    • Gertrud 26.09.2017 07:18
      Highlight @blobb sie haben im Abstimmungsbüchli in Zürich Beispiele aufgeführt, und ich habe es danach auch noch im Internet recherchiert. Es stimmt.
      5 1 Melden
    • Posersalami 26.09.2017 10:22
      Highlight @ blobb: Man kann den Rechten so oft widersprechen wie man will, es prallt an deren Filterblase einfach ab. Es ist schlich aussichtslos.

      https://www.conviva-plus.ch/?page=2452

      330.- Bar auf die Hand, 1200.- Gesamtkosten (inkl. Unterkunft) pro Monat für einen Flüchtling. Ja, das ist natürlich deutlich mehr als ein Sozialhilfeempfänger mit seinen 986.- / Monat OHNE Miete usw bekommt!

      http://www.sozialhilfe.zh.ch/Handbuch/7.1.01.%20Grundbedarf%20für%20den%20Lebensunterhalt%20-%20Zusammensetzung%20und%20Zweck.aspx
      2 5 Melden
    • Posersalami 26.09.2017 10:37
      Highlight @ demokrit: Belege für die Gratis GAs! Und dann auch, warum und wozu die verteilt werden. Es gibt ja tatsächlich Kantone, die den Flüchtlingen was an den ÖV geben damit die ihre Termine (Schule usw) wahr nehmen können. In Zh zahlen die meisten Gemeinden 0 sfr an den ÖV.
      0 2 Melden
    • Butter 26.09.2017 10:59
      Highlight @Posersalami der Betrag der Sozialhilfe variert aber auch von Kanton zu Kanton. Eine Person unter 25 erhält deutlich weniger. Man kann natürlich auch den Standpunkt vertreten, dass die Sozialhilfeempfänger Mitglieder unserer Gesellschaft sind, für die wir die Verantwortung tragen. Für die Flüchtlinge tragen wir jedoch nicht primär die Verantwortung. Sozialhilfeempfänger sind idR auch Menschen, die vorher ihren Beitrag geleistet haben und Pech hatten. Ich bin links, aber verstehe schon, warum sich die Rechte eine härtere Gangart gegenüber Flüchtlingen wünscht. Gerade gegenüber abgelehnten.
      4 0 Melden
    • Posersalami 26.09.2017 11:17
      Highlight Nochmals die Fakten:

      "Alle Kantone gewähren den Asylbewerbern weniger Sozialhilfe als bedürftigen Schweizern oder anerkannten Flüchtlingen."

      https://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/So-viel-Geld-erhalten-Asylbewerber/story/12775183

      0 0 Melden
    • demokrit 26.09.2017 12:18
      Highlight Posersalami: Diese Aussage zu bezahlten GAs stammt vom Psychologen Allan Güggenbühl (den ich sehr schätze) und der es von Berufswegen weiss:

      Bezahlt seine Familie für seine Reisen durch die Schweiz?

      Nein, wie auch zum Teil andere hat er ein Generalabonnement erhalten, damit er seinen Onkel besuchen kann. Obwohl er sich mit ihm nicht versteht.

      https://bazonline.ch/schweiz/standard/wir-sollten-auswaehlen-wer-kommen-darf/story/28088846
      1 0 Melden
    • demokrit 26.09.2017 12:21
      Highlight "Alle Kantone gewähren den Asylbewerbern weniger Sozialhilfe als bedürftigen Schweizern oder anerkannten Flüchtlingen."

      Also erhalten Flüchtlinge (Bewilligung B) eben gleich viel Geld wie Schweizer, die ein Leben lang Steuern bezahlt haben. Dafür ist unser Sozialsysteme nicht vorgesehen.
      3 0 Melden
    • demokrit 26.09.2017 12:25
      Highlight "Es gibt ja tatsächlich Kantone, die den Flüchtlingen was an den ÖV geben damit die ihre Termine (Schule usw) wahr nehmen können."

      Mir gibt auch niemand etwas an den ÖV, damit ich zur Arbeit fahren kann. Und: Es ist wohl eher so, dass man Migranten wiederholt beim Schwarzfahren erwischt hat und das den Behörden dann irgendwann zu viele Umtriebe gemacht hat.
      2 0 Melden
    • Posersalami 26.09.2017 12:47
      Highlight @ strange: Was heisst "ihren Beitrag geleistet haben"? Es landen nicht nur Menschen mit Burnout in der Sozialhilfe, da sind auch viele die nie was vernünftiges gelernt haben. Da kann man von keinem Beitrag sprechen.

      Für Flüchtlinge tragen wir, je nach Herkunft, viel Verantwortung weil wir mitverantwortlich sind für deren kaputte Länder. Für Blutgold aus Eritrea bezahlen wir hunderte von Millionen, stützen damit das Regime aber wenn dann einer da nicht leben will, nein dann ist er hier fehl am Platz! Ich werde diese Logik nie verstehen.
      0 4 Melden
    • Butter 26.09.2017 14:23
      Highlight @Posersalami und jetzt? Was willst du damit genau sagen? Asylanten haben ja auch weniger Ausgaben. Sie wohnen im Asylantenheim. Müssen keinen Strom, Wasserm Versicherungen (haftpflicht, Hausrat etc), Billag und was sonst noch was bezahlen. Ihr Beitrag soll ja Essen und persönliche Auslagen decken. Ich weiss, dass Asylanten eine Tagespauschale haben, aber sie erhalten immer noch Sackgeld. Zudem hast Du immer noch keinen Grund geliefert, warum abgelehnte Bewerber, die sich weigern zu gehen, gleich wie Anerkannte behandelt werden sollten.
      3 0 Melden
    • demokrit 26.09.2017 17:08
      Highlight Für Goldimporte sind die jeweiligen Privatkonzerne selber zuständig. Ich besitze kein Gold. Es ist untragbar hier von einem wir zu sprechen.
      2 1 Melden
  • Keinsozi 25.09.2017 05:25
    Highlight Posersalami ich habs ihnen schon mal geschrieben Sie würden die ganze Welt aufnehmen und unser Sozialsystem in den Abgrund stürzen.
    75 36 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 07:40
      Highlight Wir brauchen keine Flüchtlinge um das Sozialsystem zu ruinieren. Das schaffen die bürgerlichen alleine.
      19 59 Melden
    • Goldbach 25.09.2017 11:36
      Highlight @Posersalami
      Laut Bund kosten die Flüchtlinge 2.4 Mia Franken (2016) jährlich. Ein Asylant kostet bis zum Ende des Verfahrens mindestens 100'000 Franken, weil das Verfahren Jahre, satt Wochen dauert.
      Das ist viel Geld. Soviel, wie die Hälfte der Armee kostet. Man könnte eine ETH mehr betreiben mit diesem Geld und so die Zukunft des Landes sichern. Mit diesem Geld könnte man Millionen von Krippenplätzen betreiben. Doch, doch, das Geld, was wir für Flüchtlinge ausgeben fällt in's Gewicht. Das ist kein Budgetposten "unter ferner liefen".
      47 7 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 12:42
      Highlight Ja das ist richtig und darum haben wir hier bald massiv kürzere Verfahren! Übrigens gegen den Widerstand der SVP, die dagegen natürlich in bester Problem-bewirtschaftungsmanier das Referendum ergriffen hat.
      7 22 Melden
    • Hierundjetzt 25.09.2017 13:33
      Highlight Das tönt nur auf den ersten Blick viel, ist es aber nicht:

      http://www.watson.ch/Schweiz/Migration/940882356-2-4-Milliarden-für-den-Asylbereich--Diese-4-Ausgabenposten-verschlingen-praktisch-das-ganze-Budget

      Zudem zahlt die Eidgenossenschaft die ersten 5 Jahre die Sozialhilfe bzw. sämtliche Integrationsmassnahmen von ca. 80‘000 Personen. Schwwwuuupp, Deine Zahl fällt ins nichts

      Bei einem Bundes-Budget von 73 Mrd sind 2,4 jetzt nicht soooo extrem viel. Klar es ist hoch aber durchaus im Rahmen
      2 19 Melden
    • x4253 25.09.2017 13:33
      Highlight @Goldbach
      "Millionen von Krippenplätzen"
      Klar, weil ein Krippenplatz ja nur 2400.-/Jahr kostet. Tolle Krippenplätze sind das.. mit 30 Kindern pro FABK.
      Bitte die Polemik am Stammtisch lassen.

      Jeder hat ein Recht auf ein faires Verfahren, dass dies allerdings z.Zt. zuviel Zeit in Anspruch nimmt, einverstanden. Es dauert aber in den wenigsten Fällen "Jahre". Solange dauert es nur, wenn die zuständigen Stellen lauern, oder aussitzen statt die Dossiers zu bearbeiten.
      Von den korrekt und schnell bearbeiteten Fällen wirst du aber nur selten lesen.
      5 10 Melden
    • Goldbach 25.09.2017 13:47
      Highlight @Hierundjetzt
      Mit den 73 Mia müssen tausend Dinge bezahlt werden.
      Würden diese tausend Dinge alle 2.4 Mia kosten, dann müsste das Budget 2400 Mia betragen, 33 Mal mehr. Beim ökologischen Fussabdruck nennt man das "nicht nachhaltig, bzw. Raubbau".
      Ein Budgetposten der 3 % ausmacht, ist kein vernachlässigbarer Posten.
      11 3 Melden
    • Goldbach 25.09.2017 17:21
      Highlight @x4253
      O.k. habe ich mich verrechnet. Es sind bloss 100 Tausende von Krippenplätzen. Dann sind es 24'000 Franken pro Kind und Jahr. Mit 3 Kindern ist dann eine Betreuer-Stelle zu 6000 Fr. pro Jahr bezahlt. Die 6000.- Franken entsprechen ziemlich genau dem Medianlohn in der Schweiz.


      3 1 Melden
    • John Carter 25.09.2017 18:26
      Highlight 2.4 Mio. sind nicht so viel.....kleiner Budgetposten. Lustiges Völkchen, die da schreiben.

      Hier nochmals in Zahlen zum geniessen: 2'400 Millionen geben wir jährlich aus, für Leute die nie in die CH-Kassen einbezahlt haben.

      Nicht das es allen CH schlecht geht, aber es gibt doch über 500'000 Leute, die unter dem Existenzminimum leben. Ja das gibt es in der Schweiz. Also verteilt unser Geld nicht so grosszügig an Kongolesen, Sudanesen, Iraker, etc., etc.
      12 2 Melden
    • Keinsozi 26.09.2017 09:54
      Highlight @ Posersalami Viele der Bürgerlichen haben eigene KMU Firmen aufgebaut und haben einen erheblich Anteil zum wohl unseres Landes beigetragen.
      5 0 Melden
    • x4253 26.09.2017 09:58
      Highlight @Goldbach
      bei deiner Rechnung sind es nicht hunderttausende, sondern exakt 100'000.
      Und "halt verrechnet" ist ebenfalls eine ziemliche Untertreibung. Verrechnet sich dein AG beim Lohn um den Faktor 10 gegen unten bist du wohl nicht so relaxed.
      Mach 50'000 daraus und es passt. Denn der Lohn alleine macht noch keine Krippe (selbst wenn es eine alternative Naturkrippe wäre welche bei Wind und Wetter, jahrein jahraus im Wald wäre). Abgesehen davon, dass bei einem Lohn von 6k noch Lohnnebenkosten anfallen.

      50k Krippenplätze, wahrlich nicht viel.
      0 1 Melden
  • Maya Eldorado 24.09.2017 22:06
    Highlight Das hier betrifft weder Flüchtlinge noch Asylsuchende noch abgewiesene Asylbewerber, sondern vorläufig Aufgenommene.
    Das sind solche die eigentlich Abgewiesene, die aber nicht in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt werden können.
    Gründe sind: Entweder nimmt sie das Herkunftsland nicht auf. Oder die Zustände in Ihrer Heimat sind im Moment so gefährlich, dass es unverantwortbar ist sie zurückzuschicken. Dieser Zustand kann Jahre dauern. Deshalb sollten sie integriert werden.
    81 89 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 00:18
      Highlight Absolut richtig. Wenn man sich mal anschaut wie lange das zB in Sri Lanka gedauert hat. Was sollen die Menschen denn machen, während sie die Jahrzehnte hier verharren, deren Kinder hier aufwachsen werden? Viele werden lange Zeit hier sein ob uns das passt oder nicht. Man muss ihnen zumindest eine realistische Chance geben sich zu integrieren.
      59 83 Melden
    • rich enough 25.09.2017 00:56
      Highlight Nein, sie müssen baldmöglichst zurückgeschickt werden. Zudem sind geeignete Massnahmen zu treffen, dass solche gar nicht mehr einreisen dürfen.
      140 75 Melden
    • Hochen 25.09.2017 05:35
      Highlight @ rich enough Warum eigentlich dieser Name?
      31 38 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 07:12
      Highlight Sie wissen aber das diese menschen hier bleiben werden oder? Die gehen nie mer zurück. Also warum ihnen den start in unsere gesellschaft unnötig erschweren? Was ich bei der abstimmung vermisst habe ist ein vernünftiges (bezahltes) arbeitsprogram, welches den personen ermöglicht ihre fininzen selber aufzustocken.
      13 28 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 07:43
      Highlight @rich: Die dürften ja heute schon nicht hier sein (wegen Drittstaatenregelung) und können eben nicht zurück geschickt werden. Ansonsten würde man es ja machen, in Kriegsgebiete wie Afghanistan wird ja auch munter ausgeschaft! Da brauchts schon recht viel, dass man nicht ausgeschaft wird.
      5 24 Melden
    • Wilhelm Dingo 25.09.2017 08:36
      Highlight @Posersalami: die Menschen aus Sri Lanka arbeiten! Darum gibt es auch kaum schlechte Stimmung im Land gegen diese. Merksch öppis?
      28 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 09:56
      Highlight «Man muss ihnen zumindest eine realistische Chance geben sich zu integrieren.» Wieso denn? Man kann sie auch einfach durchfüttern.
      11 4 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 10:26
      Highlight Sie sind wohl zu jung um sich daran zu erinnern, was man vor 20 Jahren alles über die Singalesen gehört und gelesen hat. Das unterscheidet sich zu der "Debatte" heute überhaupt nicht. Merksch öpis?
      12 25 Melden
    • Butter 25.09.2017 10:44
      Highlight Es gibt eine recht grosse Population von Tamilen und Sri Lankern (Sri Lankesen?). Obwohl sie oftmals unter sich bleiben und recht wenig in die Gesellschaft integriert sind (die Jungen immer mehr), stören sie kaum jemanden. Sie arbeiten und machen keine Probleme. Ihre Mentalität ist einfach anders. Sie warten nicht, dass man ihnen hilft, sondern helfen sich selber und gegenseitig. Darum sind so viele von ihnen selbstständig. Sie sind nicht nur sehr fleissig, sondern auch zielstrebig. Obwohl die Eltern oft kein Deutsch sprechen, legen sie Wert auf gute Noten bei ihren Kindern.
      33 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 25.09.2017 10:47
      Highlight @Posersalami: nein, die Erwerbslosenquoten der Flüchtlinge aus Sri Lanka waren nie auch nur annähernd so hoch. Das habe ich sehr gut miterlebt.
      30 1 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 11:13
      Highlight Die Debatte war exakt die selbe wie heute, das ist ein Fakt. Ich hab mich damals schon massiv an der Nazischeisse gestört. Zum Glück gabs damals noch keine Foren.. die Debatte war schon immer so wenn neue Menschen hier herkommen. Auch bei den Italienern in den 50ger und davor war das sicher auch nicht anders.

      Nur schon, dass Willhelm es hier schafft die Flüchtlinge von heute mit den Tamilen zu vergleichen zeigt wie dumm manche Menschen sind. Eritreer, Syrer, Afghanen, usw, alle das selbe Pack für ihn und seinesgleichen! Einfach nur widerlich.
      11 28 Melden
    • x4253 25.09.2017 13:49
      Highlight @Wilhelm Dingo
      http://www.watson.ch/Schweiz/Wissen/131863567-Seit-300-Jahren-kommen-Fl%C3%BCchtlinge-in-die-Schweiz--Wirklich-willkommen-war-bislang-vor-allem-eine-Gruppe

      Neue Einwanderungsgruppen haben in der Schweiz schon immer die vorherige als Sündenbock abgelöst.

      Und wie Posersalami sagt, die Diskussionen waren die gleichen wie heute. Und schon damals oft sehr Menschenverachtend und vpn Xenophobie triefend.

      @Strange
      "Sie arbeiten und machen keine Probleme"
      0rly? In der Kriminalstatistik liegen sie aber jeweils vor den Ex-Jugoslawen.
      4 8 Melden
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 15:52
      Highlight Hach der Salami macht wiedermal alles gleich. Es geht hier darum, wer wieviel bekommt. Italiener in den 50er Jahren kamen zum Arbeiten = kaum Anrecht auf Sozialhilfe, weil wenn kein Job mehr: Ab nach Hause. Anerkannte Flüchtlinge bekommen unseren Schutz, haben dann auch Anrecht auf Sozialhilfe, wenn sie nicht arbeiten. Vorläufig aufgenommene, haben halt Glück dass man sie aus irgendwelchen Gründen nicht zurück schicken kann. Es wäre anerkannten Flüchtlingen gegenüber unfair, diese gleich zu behandeln. Also gibt man ihnen halt nur das nötigeste - wenn sie nicht arbeiten...
      8 1 Melden
    • x4253 25.09.2017 18:09
      Highlight @Ohniznachtisbett
      "Italiener in den 50er Jahren kamen zum Arbeiten"
      Das klingt aber schon schwer nach "Wirtschaftsflüchtlingen".

      Rede mal mit Leuten welche die 50er und 60er entsprechend erlebt haben, und du wirst feststellen dass sich die Ressentiments ggü den Italienern nicht gross von jenen gegen die "Jugos", "Shipis" und jetzt eben ggü von Eriträern, Iraker, Afghanen etc. unterscheiden:
      - sitzen uns nur auf der Tasche
      - Messerstecher
      - Drogendealer
      - Faul
      - wollen sich nicht integrieren
      - gehen den Frauen an die wäsche
      Etc.
      5 4 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 18:15
      Highlight @ohniznacht: Bitte lies aufmerksam diesen Artikel. Dann setzt dich an den Rechner und rechiere das Thema.

      http://www.watson.ch/Schweiz/Best%20of%20watson/397036450-Die-Schweiz-und-ihre-Ausländer--Als-die-«Tschinggen»-auf-dem-Pausenplatz-verprügelt-wurden

      Du wirdt sehen, dass die Italiener wie Dreck behandelt wurden, genau so wie heute die Eritreer und Afghanen. In 20 Jahren dann, wenn Tjark oder Jamal dich am Bankschalter bedienen, werden ihre Plätze andere einnehmen. Dann sitzen die uns nir auf derTasche usw. Druck den Post hier aus, so wird es sein.
      4 9 Melden
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 18:22
      Highlight x4253: Ich habe nie von all den Sachen geredet die du hier skizzierst. Mit "Italiener kamen zum Arbeiten" meine ich, dass man diese Leute bewusst geholt hat. Man hat in IT, ES später auch in Jugoslawien Werbung gemacht und die Leute ins Land geholt. Die Bauunternehmen und Fabriken des Landes haben dringend Arbeitskräfte gebraucht. Gefunden haben sie sie in Südeuropa. War der Job weg mussten Sie sofort wieder gehen. Übrigens war alles Kontingentiert und staatlich genehmigt. Wenn du viele Kongolesen anstellen willst und keine CH/EU-Bürger (Bilaterale!) kannst du das gerne tun...
      7 1 Melden
    • x4253 25.09.2017 19:14
      Highlight @Ohniznachtisbett
      So kontrolliert und geordnet wie du das beschreibst ist das nicht abgelaufen.
      Ja, Italiener kamen weil man sie hierhin geholt hat. Darum waren es zu Beginn auch fast nur Männer die kamen. Im Winter hat man sie dann wieder zurück in den Süden geschickt (wie die Schwalben). Familiennachzug war verboten.
      Allerdings übersiehst du ein Detail: Nicht wenige Italiener widersetzten sich diesem Regime, holten die Familie inkl. Grosseltern nach, welche sich dann illegal in der Schweiz aufhielten (über JAHRE, siehe "Schrankkinder")
      Wer den Job verlor, der blieb auch oft hier.
      1 1 Melden
  • kyoryu 24.09.2017 21:25
    Highlight Ich bedaure das Resultat. Das grundsätzliche Problem in unserem System ist, dass es diesen Status überhaubt gibt. Das Asylgesetz sollte so angepasst werden, dass auch Vorläufigaugenommene den Status als Flüchtlinge bekommen. Das heutige zweiklassen Asylwesen der Schweiz finde ich einfach beschämend. Dies war schon vor dieser Abstimmung der Fall und wurde heute verstärkt. Das ist schade.

    98 367 Melden
    • Hierundjetzt 24.09.2017 22:11
      Highlight Jäää jetzt argumentierst Du aus dem holen Bauch heraus.

      Fluchtgründe sind gemäss Völkerrech, EMRK, der Gesetzgebung klar und fix definiert. VA sind Personen, die *nicht* verfolgt werden aber gemäss EMRK darf aber keiner in ein Staat zurückgeschafft werden, in dem zurzeit Krieg herrscht. Darum bleibt der Bieler Hassprediger wohl in der CH.

      Ich setze mich jederzeit gerne für anerkannte Flüchtlinge (Türken, Syrer, Nigerianer etc) ein, nicht aber für Wirtschaftsflüchtlinge. Er sucht einen Job um die Familie im Kongo zu unterstützen. Das ist nachvollziehbar aber kein Fluchtgrund.
      119 20 Melden
    • LubiM 24.09.2017 22:37
      Highlight Nein wieso sollten Sie? Es sind keine Asylanten!
      Und klar braucht es eine Unterscheidung zwischen Flüchtlingen und solchen die hier einfach ein besseres Leben suchen.
      In der Schweiz sind die meisten F-Ausweisler wohl aus Eritrea und gewissen Staaten in Zentralafrika.
      Diese sieht man dann tagtäglich in Kaffeehaus hocken und "unser" Geld ausgeben, ich denke die Abstimmung ist ein Statement vieler.
      Als Anmerkung: Ich bin nicht aus dem Kt. ZH also konnte ich nicht abstimmen und mir ist auch lieber sie sitzen im Kaffeehaus anstatt machen Ärger, sie dürfen ja nicht arbeiten also was bleibt übrig.
      50 26 Melden
    • Aglaya 25.09.2017 00:00
      Highlight @LubiM
      Vorläufig Aufgenommene dürfen durchaus arbeiten, sie sind ja legal in der Schweiz. Es ist für sie nur sehr schwierig, überhaupt einen Job zu finden.
      29 5 Melden
    • LubiM 25.09.2017 06:57
      Highlight Ok merci für den Hinweis, gut zu wissen... dann wechsle ich das „dürfen nicht“ in ein „können meist nicht“
      14 0 Melden
    • ejapopeja 25.09.2017 07:11
      Highlight @LubiM: Warum sollten sie denn kein besseres Leben suchen dürfen? Hier in der reichen Schweiz sitzen, es aber allen andern missgönnen, die sich von unserem Wohlstand (den wir hier in erster Linie mit nichts anderem als viel Glück erreicht haben, in diesem reichen Land geboren zu sein) eine Scheibe abschneiden wollen..
      7 27 Melden
    • Mathis 25.09.2017 11:13
      Highlight Dann macht ja das ganze Asylrecht gar keinen Sinn!
      7 2 Melden
    • Goldbach 25.09.2017 11:39
      Highlight @ejapopeja
      Ich will eine Scheibe von Ihrem Wohlstand haben. Bitte überweisen Sie mir künftig die Hälfte ihres Einkommens auf mein Konto.
      24 2 Melden
    • John Carter 25.09.2017 19:03
      Highlight @ejapopeja - denk mal nach bevor du schreibst. Millionen von Menschen geht es schlechter als uns in der Schweiz. Und trotzdem können nicht alle kommen. Auch wenn Du das nicht verstehen willst, es geht nicht.

      Mach ein Denkspiel - stell Dir vor 500 Mio. Inder (Bevölkerung 1.3 Mia.) aus der unteren Kaste wollen in die Schweiz und es gut haben. Und ich rede nur von Indern.

      Bildlich genug - oder möchtest Du noch 100 Mio. aus Nigeria (280 Mio. Einw.) hinzunehmen.

      Wenn Du mal steuern bezahlst, wird sich Deine Grosszügigkeit schnell ändern.
      5 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 09:29
      Highlight Nein, es können nicht alle kommen. Aber es ist legal, wenn sie es versuchen. Es liegt an uns, griffige Kriterien aufzustellen, wer bleiben darf und wer nicht.

      Hier geht's ja um Menschen, die man nicht mehr zurückschicken kann. Was will man machen? Besser wäre es, wenn diese gar nicht erst hier ankommen würden, was aber immer möglich ist, solange wir offene Grenzen haben. Es könnte ja einer als Tourist einreisen, ein Asylgesuch stellen, von dem er weiss, dass es abgelehnt würde, aber darauf spekulieren, dass er nicht ausgewiesen werden kann.

      Aber geschlossene Grenzen sind praktisch undenkbar!
      1 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 10:11
      Highlight Nein, es können nicht alle kommen.

      Jede Hilfsbereitschaft hat seine subjektiven und objektiven Grenzen.

      Nun, eine Obergrenze verträgt sich nicht mit den Menschenrechten (wie sie zur Zeit formuliert sind) der Flüchtlingskonvention und auch nicht mit dem Asylgesetz. Ändern wir diese drei Dinge, dann wäre eine Obergrenze möglich: Wir könnten weiter helfen, wo Not ist, aber müssten uns nicht selbst (subjektiven oder objektiven) Schaden antun, indem wir uns überheben. Zudem wären nicht mehr gezwungen, ständig (vermeintlich oder tatsächlich) rassistisch und fremdenfeindlich zu argumentieren.
      1 0 Melden
  • Dr.Bogyman 24.09.2017 20:06
    Highlight Die sollen ihm lieber einen vollständigen und würdigen Lohn geben. Arbeit muss bezahlt werden! Und wir haken auf den Flüchtlingen rum!
    66 263 Melden
    • Morph 24.09.2017 20:59
      Highlight Komm überhaupt nicht draus was du meinst...
      211 24 Melden
    • Dr.Bogyman 24.09.2017 22:00
      Highlight Das mit diesen Praktikas ist Ausbeutung von den Arbeitgebern. Wieso muss er ein Praktikum machen nach seiner Ausbildung? Gut muss ich auch aber es ist Ausbeutung.
      Und währenddessen wir ausgebeuted werden hacken wir an den Schwachen rum.

      Verstanden?
      25 76 Melden
    • DerElch 25.09.2017 06:54
      Highlight Also geht es eigentlich um deinen Ärger über dein schlecht bezahltes Praktikum...
      65 10 Melden
    • rainbowWarrior 25.09.2017 17:20
      Highlight BigPun: Ich kenne den konkreten Fall nicht, aber ein anderes Beispiel für Praktikumsgründe: KV Ausbildung. Neben den Standardlehrstellen, kann man auch eine zweijährige Handelsschule absolvieren und muss dann aber ein Praktikumsjahr machen um an die KV Prüfung zugelassen zu werden.
      2 0 Melden
    • Dr.Bogyman 25.09.2017 17:46
      Highlight Es geht hier nicht um meinen Ärger. Es geht um euren Ärger.

      Ich finde nur ihr hackt auf den falschen rum.

      Immer auf den Schwachen. Den starken küsst ihr die Füsse.

      Irgendwie peinlich wie die Mehrheit tickt findet ihr nicht?
      3 5 Melden
    • Morph 25.09.2017 18:40
      Highlight Ja gut das stimmt ja schon. Assimilation dauert halt einige Jahre. Also auch bis kulturelle Werte und die Sprache gelernt sind... Und dann soll definitiv eine bezahlte Arbeit möglich sein. Nur leider ist das im Kanton Zürich schwieriger zu finden, weil es weniger niederschwellige Jobs gibt als z. B. in Graubünden...
      2 1 Melden
    • Morph 26.09.2017 12:42
      Highlight Respektive die Anforderungen an die Ausbildung höher sind. Wanderwege flicken benötigt nicht das gleiche Deutsch wie z. B. jemanden bewirten
      0 0 Melden
  • Stachanowist 24.09.2017 19:45
    Highlight "Das Stimmvolk hat deutlich entschieden, dass Flüchtlinge keine Sozialhilfe mehr erhalten sollen."

    So ein Quatsch. Anerkannte Flüchtlinge erhalten einen B-Ausweis und Sozialhilfe, dies auch nach dieser Abstimmung. Hier geht es um abgelehnte Asylsuchende, die vor dem Gesetz also eben *keine* Flüchtlinge sind.

    Wenn Watson alle abgelehnten Asylsuchenden für Flüchtlinge hält - ok. In unserem Rechtsstaat entscheidet aber das SEM und beim zweiten Rekurs das Bundesgericht über diese Frage.

    Ich vertraue in den Bund und unsere Richter - ein abgelehnter Asylsuchender ist kein Flüchtling.
    354 42 Melden
    • gunste0 24.09.2017 20:51
      Highlight Nein, nicht alle Flüchtlinge erhalten B-Ausweis. Ein Teil der Flüchtlinge werden vorläufig aufgenommen und erhalten F-Ausweis.

      Vgl.: https://www.fluechtlingshilfe.ch/asylrecht/rechtlicher-status/anerkannte-fluechtlinge-vorlaeufige-aufnahme.html
      37 70 Melden
    • Morph 24.09.2017 20:54
      Highlight Wer von der Isis oder von den Taliban verfolgt wird, wird auch nur vorläufig aufgenommen, weil er mit der Regierung keine Probleme hat. Siehst du das Problem?
      64 26 Melden
    • chicadeltren 24.09.2017 22:28
      Highlight Man könnte ja auch arbeiten... 30% Erwerbsquote sprechen nicht gerade von grossen Anstrengungen diesbezüglich...
      31 23 Melden
    • Helona 24.09.2017 23:00
      Highlight @Morph Heisst das, dass man ganze Familien hier integriert (Deutsch, Schulbesuch, Betreuung, etc. ) um sie bei erstbester Gelegenheit wieder "nach Hause " zu schicken?
      4 15 Melden
    • Lukakus 25.09.2017 01:21
      Highlight Clickbait wie aus dem Lehrbuch. Ist jedoch nichts neues auf Watson. Aber ja, so verbreiten sich falsche Tatsachen, fake news, usw. Schade, dass Medien so stark von Sensationsgeilheit abhängig geworden sind.
      21 7 Melden
    • Morph 25.09.2017 18:45
      Highlight @Helona ja das war leider so. Das EDA checkt die Lage und kommt zum Beispiel beim Kosovo zum Schluss, dass die Rückführung möglich ist. Auch wenn dort die Blutrache noch immer existiert. Der Regierung wird zugetraut, dies regeln zu können. Im Falle von Syrien müsste man wahrscheinlich das ganze Land aufteilen um dauerhaften Frieden erreichen zu können. So wie das die Kurden im Irak versuchen.
      1 0 Melden
    • Morph 25.09.2017 18:47
      Highlight Und ja. Dann würden die meisten Syrer und Iraker wieder nach Hause geschickt werden. Aber es kommt drauf an, was der Regierung zugetraut wird...
      1 0 Melden
  • banda69 24.09.2017 19:32
    Highlight Jetzt hat die SVP wieder Geld für Steuersenkungen für die Reichen.
    121 257 Melden
    • Barracuda 24.09.2017 23:10
      Highlight Notstand an Argumenten? Anders kann ich mir den zusammenhangslosen Kommentar nicht erklären. Ich stehe voll und ganz hinter dem Abstimmungsergebnis. Trotzdem würde ich nie SVP wählen oder für unangebrachte Steuersenkungen stimmen. Stell dir vor, es gibt nicht nur schwarz oder weiss, etwas Differenzieren kann nicht schaden!
      63 9 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 10:00
      Highlight Normalerweise wird genau andersrum argumentiert: Wenn die Flüchtlinge nicht wären, dann ginge es der AHV besser usw.

      Beides trifft natürlich nicht zu.
      3 9 Melden
    • John Carter 25.09.2017 19:07
      Highlight ...aber die "scheiss Reichen" sind ja auch die, die Steuern bezahlen und somit alles finanzieren. Wer den sonst, die armen?

      Geh mal arbeiten, bezahle Steuern und bring eine Familie durch. Wirst dann sehen wie viel das kostet.
      2 1 Melden
  • sobre 24.09.2017 19:27
    Highlight Deutschkurse werde separat nebst dem grundbedarf von der gemeinde/aoz bezahlt. Recherchiert, daume runter team watson
    301 34 Melden
    • stamm 24.09.2017 21:59
      Highlight Ja klar, ich meine, in allen Kantonen wird der Unterricht bezahlt.
      9 3 Melden
    • sebi25 24.09.2017 22:50
      Highlight Verkehr nicht. "Wenn du im letzten Kaff bist bleibst du gefälligst da"
      3 15 Melden
    • Bchij 24.09.2017 23:40
      Highlight Da solltest du vielleicht nochmal recherchieren. Die AOZ wird bezahlt, die bezahlen nicht.
      Und Deutschkurse wurden über die Sozialhilfe bezahlt.

      Falls du es nicht findest, kleine Hilfe für die Recherche:
      http://www.sozialhilfe.zh.ch/Handbuch/8.1.12.%20Auslagen%20f%C3%BCr%20Schule,%20Kurse,%20Aus-%20und%20Zweitausbildung.aspx
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    • Me, my shelf and I 25.09.2017 00:10
      Highlight Der gröste Anbieter von Deutschkursen im Kanton Zürich ist und bleibt die Autonome Schule Zürich.
      Traurig das sowas nicht vom Staat aufgestellt wird, aber leider wahr.

      Den Flüchtlingen wird teilweise nicht einmal die Fahrt in die ASZ bezahlt.
      14 26 Melden
    • sobre 25.09.2017 07:49
      Highlight Bchij, lies mal richtig:
      Kosten für Kurse gehören nicht zum Existenzminimum, sondern sind als situationsbedingte Leistungen oder als Massnahmen zur beruflichen und sozialen Integration zu betrachten. Als situationsbedingte Leistungen können Kurse übernommen werden, wenn durch die Absol­vierung eines solchen Kurses die Selbständigkeit und soziale Einbettung einer unterstützten Person erhalten bzw. gefördert wird, oder wenn grösserer Schaden abgewendet werden kann. Integrationsmassnahmen (vgl. dazu Kapitel 13.2.01) beruhen dagegen auf den Stärken der betroffenen Personen und gehen von deren ...
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    • Goldbach 25.09.2017 09:24
      Highlight @Me, my shelf and I
      Er kann sich das Fahrgeld sparen und hingehen. Er hat ja genug Zeit. Zudem ist es gesund.
      Der Tag hat 24 Stunden. Abzüglich der Zeit für das Schlafen, das Essen, die Körperpflege und den Deutschkurs bleiben ihm ohne weiteres 10 Stunden zum marschieren, was einen rund 50 Km weit bringt.
      Kein Deutsch-Kurs findet weiter als 25 Km entfernt statt. Jeder von denen könnte zu Fuss dorthin.
      Mein Grossvater arbeitete 9 Std täglich und marschierte täglich morgens 2 Stunden lang hin zur Arbeit und abends 2 Stunden zurück nachhause, weil sein Lohn nicht für das Fahrgeld reichte.
      15 4 Melden
    • Bchij 25.09.2017 10:41
      Highlight @sobre: Korrekt und wurde von der Sozialhilfe bezahlt, was soll ich falsch gelesen haben?
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    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 16:00
      Highlight sebi25: Der Kanton Zürich hat auch so viele "letzte Käffer"...Mit noch mehr vorläufig aufgenommenen...
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    • Me, my shelf and I 25.09.2017 19:22
      Highlight Goldbach...

      Dann soll er hakt laufen. Müsst' ich laufen, wenn zB. der Zug mal ausfallen würde, fänd' ich's eine Zumutung.
      Aber der soll laufen.
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  • Bijouxly 24.09.2017 19:10
    Highlight "Zürich war bisher nebst Basel-Stadt der einzige Kanton in dem vorläufig Aufgenommene Sozialhilfe erhielten."

    Also, wo liegt das Problem? Es scheint ja überall sonst in Ordnung zu sein. Muss Zürich einen Mehrbetrag bieten? Nein.
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    • Morph 24.09.2017 20:58
      Highlight Überall sonst gibt es so etwas wie einen funktionierenden 1sten Wirtschaftsektor und daher Beschäftigungsmöglichkeiten für Geflüchtete. In den Kantonen Basel Stadt und Zürich sind die Anforderungen in den Arbeitsmarkt höher. Die heute erschaffenen sozialen Risiken werden noch einfacher an die nächste Generation weiter vererbt. Jeder der sagt, das sei jetzt billiger, kann dann in ein Paar Jahren nochmals schauen
      20 81 Melden
    • atomschlaf 24.09.2017 21:19
      Highlight Morph, im Kanton Zürich gibt es jede Menge Landwirtschaftsbetriebe.
      68 11 Melden
    • Bijouxly 24.09.2017 21:26
      Highlight @Morph
      Der Anreiz in einen Kanton zu gehen, in dem man einfach so 280.- mehr erhält, ist relativ gross.

      Notabene ist die Arbeit sowieso schlecht bis gar nicht bezahlt (was ich nicht i.O. finde) egal ob in ZH oder SG. Wenn man in ZH ohne Nichtstun mehr erhält, ist ja logisch, wo es einen hinzieht (Miete ist ja eh übernommen).
      55 11 Melden
    • Bchij 24.09.2017 23:43
      Highlight Nur kann man das nicht so einfach wählen. Mit F muss der Umzug in einen anderen Kanton bewilligt werden, was nur passiert, wenn man dort einen Job hat.

      Wie viel hier wieder behauptet wird ist wirklich traurig...

      Und dass es in den anderen Kantonen gut funktioniert ist leider auch nicht korrekt. Kann man nachlesen:

      https://www.stadt-zuerich.ch/sd/de/index/ueber_das_departement/medien/medienmitteilungen_aktuell/2017/170912b.html

      Aber Kurzsichtigkeit scheint in Mode.
      9 21 Melden
    • Me, my shelf and I 25.09.2017 00:14
      Highlight Wenn vorläufig Aufgenommene überhaupt entscheiden könnten wo sie leben wollen...
      Die Flüchtlinge werden vom Bund einem Kanton zugwiesen.
      18 4 Melden
    • Bijouxly 25.09.2017 08:21
      Highlight Dann ist es ja noch umso unfairer, wenn sie zugeteilt werden und irgendwo einfach 200.- mehr bekommen.
      9 1 Melden
    • demokrit 25.09.2017 09:42
      Highlight "Und dass es in den anderen Kantonen gut funktioniert ist leider auch nicht korrekt. Kann man nachlesen".

      Ja, klar, die Mitteilung des linksextremen Zürcher Sozialvorstehers ist ziemlich objektiv. In Graubünden funktioniert das Ganze übrigens hervorragend. Die Sozialhilfeabhängigkeit hat sich in Zürich seit Einführung auch nicht verändert.
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    • Morph 25.09.2017 12:44
      Highlight Graubünden ist das Paradebeispiel für einen Kanton, der viel Landwirtschaft hat und Sperrfristen Asylverfahren möglichst gering hält. Dort werden geflüchtete gebraucht und deshalb einfacher integriert. Im Kanton Zürich ist es schwieriger und ausserdem möchte auch die Politik nicht integrieren mit Ausnahme der Städte Zürich und Winterthur...
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    • Morph 25.09.2017 12:56
      Highlight Es ist auch unfair, wenn sie an einen Ort kommen wo es viele Jobs gibt in der Natur welche sie früher auch gemacht haben oder in den Kanton Zürich wo es das nicht hat.. Resp. Im Verhältnis zur ständigen Bevölkerung nur ein Bruchteil dieser Jobs existieren
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    • Morph 25.09.2017 13:01
      Highlight @Atomschlaf: ja aber eine viel größere Bevölkerungszahl und deshalb auch ein größeres Kontingent an vorläufig Aufgenommenen und deshalb würde es Sinn machen die Leute nach SKOS integrieren zu dürfen. Weil so reale niederschwellige Jobs angestrebt werden können
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