Schweiz

Bild: KEYSTONE

Sozial-Detektive wollen IV-Betrüger mit GPS-Trackern orten

Die Invalidenversicherung will im Kampf gegen Betrüger aufrüsten. GPS-Tracking und Audio-Files sollen Ermittlern die Verfolgung erleichtern. Kritikern geht das zu weit.

02.06.17, 09:47 02.06.17, 17:58
Fabio Vonarburg
Fabio Vonarburg

Der Detektiv schleicht sich an das Auto des Tatverdächtigen und befestigt am Fahrzeug ein kleines Gerät – einen GPS-Tracker. Damit weiss der Detektiv immer, wo sich der mutmassliche Kriminelle aufhält und kann ihm unauffällig folgen. Selbst im dichtesten Strassenverkehr. Was an einem Spionagefilm erinnert, ist die reale Forderung der IV-Stellen-Konferenz, wie die «Luzerner Zeitung» schreibt.  

Ginge es nach dem Dachverband aller IV-Stellen, würde die Observation mittels GPS-Tracking demnächst im Gesetz verankert. Auch Ton-Aufnahmen bei mutmasslichen IV-Betrügern sollen nach dem Willen der Stelle möglich sein. Damit geht ihre Forderung viel weiter, als es der Vorschlag des Bundesrats vorsieht. Dieser will im Zuge der Revision des Sozialversicherungsgesetzes lediglich Bildaufnahmen als zulässiges technisches Hilfsmittel bei Observationen zulassen.

Für die IV-Stellen reicht das jedoch nicht aus: Besucht eine Person, die eine extreme Hörempfindlichkeit geltend macht, ein lautes Konzert, müsse der Sozialdetektiv Tonaufnahmen anfertigen können, um vor Gericht den Betrug beweisen zu können. Mit dem GPS-Tracking wiederum soll verhindert werden, dass der Verdächtige den Detektiv im dichten Strassenverkehr abhängt.  

«Der Einsatz von GPS-Tracking geht mir zu weit.»

Silvia Schenker (SP)

GPS-Tracking, um IV-Betrüger zu überführen, davon hat SP-Nationalrätin Silvia Schenker ganz erstaunt aus der Zeitung erfahren. Observationen seien notwendig, sagt auch sie. Doch: «Der Einsatz von GPS-Tracking geht mir zu weit.» Die Notwendigkeit leuchte ihr nicht ein. Auch der Dachverband der Behinderten-Selbsthilfe in der Schweiz (Agile.ch) kritisiert den Vorschlag. Damit würden mutmassliche IV-Betrüger stärker überwacht als mutmassliche Straftäter.

«Wer nicht betrügt, hat nichts zu befürchten»

Mauro Tuena (SVP)

Nationalrat Mauro Tuena (SVP) würde den Einsatz von GPS-Tracking begrüssen: Er fordert, dass alle nötigen technischen Hilfsmittel eingesetzt werden dürfen. Es gehe ja immerhin um Betrug: «Wer nicht betrügt, hat nichts zu befürchten.» Es sei ja nicht so, «dass man zukünftig jedem IV-Bezieher einen Detektiv hinterher schickt». Nur bei entsprechendem Verdacht.

Umfrage

Sollen Sozialdetektive GPS-Tracker einsetzen dürfen?

  • Abstimmen

992 Votes zu: Sollen Sozialdetektive GPS-Tracker einsetzen dürfen?

  • 31%Ja, klar.
  • 25%Nur als ultima Ratio.
  • 44%Nein, das geht zu weit.

Der Meinung von Tuena ist auch Lorenz Hess von der BDP. Wichtig sei aber, «dass die Anforderungen hoch sind und die gesetzlichen Vorgaben glasklar. Sonst bekommen wir wieder ein internationales Problem.» Damit spricht der Nationalrat den Entscheid des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) vom vergangenen Oktober an. Dieser hatte die Schweiz gerügt: Die gesetzliche Grundlage sei zu wenig ausreichend, um Sozialhilfeversicherte zu observieren. Als Reaktion darauf leitete der Bundesrat die laufende Gesetzesrevision in die Wege.

«Die Observierung ist in jedem Fall das letzte Mittel, die ultima Ratio», betont Monika Dudle-Ammann, Präsidentin der IV-Stellen-Konferenz. In Zahlen: 2016 hat die Invalidenversicherung 3820 Fällen wegen Missbrauchsverdacht bearbeitet, 600 dieser Tatverdächtigen wurden durch einen Ermittler observiert. «Der Wunsch nach zusätzlichen technischen Hilfsmitteln ist einfach ein Punkt, den wir in die Diskussion einbringen wollen», sagt Dudle-Ammann. «Ob dies gewünscht ist, muss letztendlich die Politik entscheiden.»

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • LeCorbusier 03.06.2017 00:21
    Highlight Baselstrasse ❤️
    1 2 Melden
  • Siebenstein 02.06.2017 23:41
    Highlight Grauenhaft diese unmenschliche Art zu denken hierzulande...
    14 6 Melden
  • RoWi 02.06.2017 21:14
    Highlight Es gibt mehr zu holen bei den 'unversteuerten' Vermögen und Schwarzgeldkonten in der Schweiz. Aber es ist einfacher die IV-Rentner unter Generalverdacht zu stellen. Das nächste wird ein implantierter Tracer-Chip sein , dem jeder IV-Bezüger zustimmen muss, sonst gibt's kein Geld... schöne neue Welt 🌎
    33 12 Melden
  • pachnota 02.06.2017 20:31
    Highlight

    „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“

    John F. Kennedy
    10 9 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 23:02
      Highlight JFK rotiert im Grab, wenn ein SVPler seinen Spruch verwendet.
      Eine Partei, die Arme und Minderheit systematisch ausgrenzt
      1 0 Melden
  • DerRaucher 02.06.2017 17:47
    Highlight Die meisten IV Bezüger die ich kenne besitzen nicht mal ein Auto. Das ist mit der Rente schlichtweg meistens nicht drin. Wo bringt man den Tracker bei denen an? In die Wohnung schleichen und in die Kleidung einnähen?
    24 9 Melden
  • Lowend 02.06.2017 17:41
    Highlight Bei den Arbeitsgesetzen oder der Steuerhinterziehung sind Betrugsquoten im zweistelligen Prozentbereich normal und niemand kann genaue Zahlen nennen.

    Bei den Sozialversicherungen sind diese Quoten nachweislich im Promillebereich, denn die Bezüger von Sozialgelder werden seit Jahren sehr genau durchleuchtet.

    Die Logik der Alternativfaktischen ist auch hier wieder mal bestechend, denn nach deren ihrem Bauchgefühl muss man natürlich nicht dort prüfen, wo wirklich gelogen und betrogen wird.

    Es scheint für rechte Unmenschen einfach geiler, auf denen herum zu treten, die eh schon am Boden sind.

    41 20 Melden
  • KING FELIX 02.06.2017 17:14
    Highlight Absolut das hinterletzte. Ein armutszeugniss das sowas überhaupt diskutiert wird.
    Der hörempfindliche hat sich vieleicht watte in die ohren gestopft?
    Was für eine saubande herrscht da beim iv?
    Kanns echt kaum glauben.
    33 16 Melden
    • MarZ 03.06.2017 10:00
      Highlight Dann kann sich der Hörempfindliche ja auch Watte in die Ohren stecken und auf dem Bau mit dem Presslufthammer arbeiten.
      2 0 Melden
  • Fidelius 02.06.2017 13:57
    Highlight Dies wird rechtlich niemals durchkommen, weil damit gegen die Grundrechte in unserer Verfassung verstoßen wird. Also, ob pro oder contra, haltet mal alle den Ball flach!
    18 23 Melden
    • Matthias Studer 02.06.2017 16:03
      Highlight Das kümmert kein Politiker. Wir haben kein Verfassungsgericht.
      25 6 Melden
    • Rendel 02.06.2017 16:54
      Highlight Wenn Parlamentarier solchen Stuss vorschlagen und mögliche IV-Betrüger strenger überwacht werden könnten, als sonst jeder andere Verdächtige eines Betruges, nein, dann darf man den Ball nicht flach halten.
      18 11 Melden
    • Fabio74 02.06.2017 19:08
      Highlight Ohne Verfassungsgericht schwierig. Die Rechten wissen warum sie keins wollen
      15 7 Melden
  • Angelo C. 02.06.2017 13:38
    Highlight Ich habe bei der Nachfrage "nur als ultimo ratio" angeklickt. Ich bin zwar dafür, dass die IV-Stelle bei ernsthaften Zweifeln auch mit Bildmaterial kontrollieren darf, aber GPS-Tracking finde ich schon recht grenzwertig.

    Kommt hinzu, dass heute die Rentengewährung SEHR restriktiv ausgeübt wird, was viele Missbräuche praktisch à priori schon fast ausschliesst.

    Und so wird es sich bei den Überprüfungen wohl mehrheitlich um Renten handeln, die schon vor längeren Jahren zugesprochen wurden, als die Rituale noch vermehrt grosszügiger abliefen.

    Kontrolle daher JA, aber es sollte begründet sein.

    32 9 Melden
  • karima 02.06.2017 13:32
    Highlight ist doch gut. wem wirklich invaliedenversicherung zusteht kommt wohl auch nicht auf den monitor. und falls doch, dann ist er schnell wieder abgehakt.
    25 32 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 23:04
      Highlight genau. Die naive Vorstellung "wer nichts zu verbergen hat".
      Erstaunlicherweise wird die Beweisumkehr bei der Sozialhilfe wieder salonfähig, während die gleichen Kreise Steuerbetrug und andere Wirtschaftskriminelle verteidigen.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 13:27
    Highlight So ein Kack. Tatsächlich gibt es einige Personen, die IV-Leistungen erhalten, obwohl das Krankheitsbild das nicht unbedingt erfordert, aber andererseits gibt es auch effektiv körperlich behinderte Menschen, die einfach gesund geschrieben werden (die landen dann halt in der Sozialhilfe).

    Der Grund für diese Missstände liegt aber wohl in erster Linie darin, dass bei den IV-Stellen weitgehend unausgebildete Quereinsteiger arbeiten...
    27 14 Melden
    • Rendel 02.06.2017 16:11
      Highlight Nein Bärerklär, keiner bekommt heute eine IV wenn das nicht erforderlich ist, ausser er lügt über seine Beschwerden. Viele die eine IV brauchen würden, bekommen heute keine mehr und landen auf dem Sozialamt. Man muss sparen und darum geht es in erster Linie. Egal wer IV braucht, es muss gespart werden.

      Die IV schreibt keinen gesund, sondern beurteilt wen als arbeitsfähig oder nicht. Es gibt auch psychisch behinderte Menschen, die als arbeitsfähig taxiert werden, wenn sie es auch nicht sind, nicht nur körperlich Behinderte.

      Die Gutachter der IV sind ausgebildete Ärzte, keine Quereinsteiger.
      25 6 Melden
    • Lowend 02.06.2017 17:50
      Highlight Rendel hat zu 100% recht!

      Die Sparapostel der SVP haben die Kranken zum Sozialamt getrieben und dort belasten sie nun den Gemeinehaushalt und nicht mehr den Bundeshaushalt.

      Zudem wird von diesen Asozialen der SVP jetzt gerade eine Kampagne lanciert, wo die SKOS frontal angegriffen wird und die Schwächsten der Gesellschaft erneut von deren Springerstiefel zertrampelt werden sollen. Diese Partei geht wortwörtlich über Leichen und glaubt mir, ich weiss wovon ich spreche!
      29 13 Melden
    • Rendel 02.06.2017 18:16
      Highlight Die Blitzer sollen sich doch trauen in den Dialog zu treten. Wenn sie andere, fundierte Infos haben, her damit.
      13 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 23:10
      Highlight @Rendel

      Ich verstehe, was Sie meinen. Ich habe auch ein par Dinge vermengt.

      Bei den Gutachterstellen arbeiten meist Ärzte, soweit einverstanden. Die RAD-Ärzte schreiben aber dann in der Regel doch recht zügig anhand Akten gesund.

      Die Sachbearbeiter (auf diese hatte ich mich bezogen), bestimmen dann den IV-Grad, wobei nicht allein medizinische Aspekte zu gewichten sind. Und mit Verlaub: Das beherrschen die grossteils fachlich nicht.
      8 1 Melden
    • stamm 02.06.2017 23:37
      Highlight Ich kenne Leute, welche von der IV leben. Und wie ich ihre Geschichten und wirklichen Bedingungen kennen gelernt habe, läuft bei der IV garantiert sicher nicht alles optimal. Und dies ist keine Offensive gegen Invalide, sondern gegen Scheininvalide! Und Detektive, die gegen solche vorgehen wollten vor einigen Jahren, wurden sogar bedroht! Soviel ich weiss, wurde sogar deswegen einige Jahre keine Renten mehr nach Albanien ausbezahlt.

      Ich finde, dass Scheininvalide das Allerletzte Pack ist. Und es leiden ganz bestimmt einige darunter, welche es dringend nötig haben.
      13 3 Melden
  • Brainwash 02.06.2017 13:04
    Highlight Detektive wollen Steuerhinterzugs-Betüger mit GPS-Trackern orten.
    30 10 Melden
  • es isch wies isch 02.06.2017 12:57
    Highlight Schwierig, schwierig. Auf der einen Seite mag ich die ganze Überwacherei nicht wirklich. Aber auf der anderen Seite scheisst's mich mächtig an, wenn unsere Sozialwerke missbraucht werden. 3820 Verdachtsfälle klingt aufs Erste nicht nach viel. Wird das Monat für Monat, Jahr für Jahr aufgerechnet gibt's dann aber plötzlich unerhörte Summen (auch wenn nur ein Teil davon dann wirklich bescheisst). Geld, für welches sich wirklich Anspruchsberechtigte vielleicht mächtig abstrampeln müssen, um es zu erhalten.
    Entscheidend muss sein, was mit den gesammelten Daten passiert.
    37 10 Melden
    • Asmodeus 02.06.2017 13:00
      Highlight Ein Verdachtsfall ist in den meisten Fällen allerdings komplett unbegründet und verschwendet nur Unmengen an Kohle.
      25 17 Melden
    • Fabio74 02.06.2017 13:00
      Highlight Wenn man nur mit gleicher Härte Steuerbetrüger verfolgen würde. Aber man will ja keine Wähler vergraulen. Darum hauen die Rechten ja auch nur auf die Armen ein
      41 18 Melden
    • CasRas 02.06.2017 14:18
      Highlight Und wie viele Milliarden werden durch "Steueroptimierungen" durch die Reichen jedes Jahr am Staat vorbei geschleust? Verglichen damit sind sämtliche Ausgaben für Sozialwerke lächerlich klein.
      36 15 Melden
    • Rendel 02.06.2017 14:22
      Highlight Wissen sie auch wieviele dieser Fälle sich als unbegründet herausstellen?
      14 12 Melden
    • es isch wies isch 02.06.2017 14:55
      Highlight Hier werden, wie so oft in Diskussionen, Äpfel und Birnen gemischt. Das eine Unrecht hat mit dem anderen Unrecht nix zu tun. Genauso wenig wie der eine Beschiss mit dem Anderen nichts zu tun hat.
      Hier geht es um Betrüger an den Sozialwerken. Über die Steuerbetrüger könnt ihr euch gerne bei den entsprechenden Artikeln austoben.
      Es geht auch nicht darum ob, und wenn wer, Anspruch auf Unterstützung hat. Es geht einzig darum, Missbräuche aufzudecken und zu ahnden. Wenn ein GPS-Tracker hierbei nützlich ist, sehe ich nicht ein, weshalb er nicht verwendet werden soll.
      10 25 Melden
    • Rendel 02.06.2017 17:59
      Highlight Doch mutmasslicher Betrüger ist mutmasslicher Betrüger. Für alle mutmasslichen Betrüger muss das gleiche Gesetz herrschen. Alles andere ist nicht Rechtensß
      10 7 Melden
    • Fabio74 02.06.2017 19:10
      Highlight Doch hat es. Steuerbetrüger und Wietschaftskriminelle verteidigt die SVP, obwohl diese den Staat Milliarden kostet.
      Gegen Arme und Schwache vorzugehen und diese zu stigmatisieren werden keine Kosten gescheut.
      17 8 Melden
    • pachnota 02.06.2017 22:33
      Highlight fabio
      Es geht nicht darum, gegen Arme und Schwache vorzugehen, (das ist überigens Sozialromantik) sondern gegen Betrüger.
      5 15 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 23:08
      Highlight @Pachnota: Doch genau darum geht es
      Reichen schiebt man alles zu. Steuerbetrüger schützt man und weigert sich Kontrollen auszubauen, gegen Lohndumping will man auch keine Kontrollen, weil es die eigenen Wähler trifft.
      Gegen Arme, Sozialhilfeempfänger, Ausländer etc, die keine Lobby haben, gegen die kann man mit aller Härte vorgehen.
      In dem man alle als Schmarotzer stigmatisiert und die diese Leute auffordert das letzte Hemd ausziehen, hat dies nicht mit gegen Betrüger vorgehen zu tun, sondern Sündenböcke zu schaffen
      2 0 Melden
  • Asmodeus 02.06.2017 12:30
    Highlight Passt doch.

    Die IV-Stelle ist sowieso schon ein menschenverachtender Haufen die lieber Menschen in den Selbstmord treiben als zu helfen.

    Da braucht es auch prinzipielle Dinge wie Menschenrechte und Datenschutz nicht mehr....
    57 30 Melden
    • J.S. Bond 02.06.2017 13:14
      Highlight Leider wahr. Kenne selber mehrere IV Opfer die sich mittlerweile fragen für was sie noch weiter leiden sollen.
      26 3 Melden
  • Chrutondchabis 02.06.2017 12:24
    Highlight Hat Mauro Tuena nicht selber vor ein paar Jahren Anleger "abgezockt" und seine Tätigkeiten bei Gut Gross & Partner geheim gehalten? Nur mal so als Frage am Rande....
    49 6 Melden
    • Makatitom 02.06.2017 13:16
      Highlight Aber das ist doch etwas gaaaanz anderes, der Tuena darf das, er ist schliesslich in der "richtigen" Partei. bei Blochers und Ebners Visionen hat schliesslich auch niemand so genau hingeschaut
      38 6 Melden
    • FrancoL 02.06.2017 14:25
      Highlight Ja da liegst Du richtig und wer GG&P kennt, kennt die Methoden der Aquisition. Doch Tuena argumentiert dass dies eine private Sache ist.
      Das ist die Masche fast aller die in der privat Wirtschaft alles andere als sauber arbeiten.

      Was ich viel eher abmahnen mag und verurteile ist die Steuerhinterziehung, das Nutzen alle Schlupflöcher in Steuersystem. DA gehen grosse Beträge verloren. DA müsste man etwas genauer hinsehen. Aber dieses Hinsehen ist nicht erwünscht, da läuft das Lobbying bestens.
      15 4 Melden
  • Dominik Treier (1) 02.06.2017 12:05
    Highlight Das Problem heute ist, dass unsere Sozialversicherungen heute schon sehr Streng in der Rentenvergabe sind und es, wie man an diesem bereits an George Orwell erinnernden Versuch sieht gegen Betrüger gar nichts bringt... Wiso? Wer so skrupellos ist und auch ohne Krankheit IV bezieht, der wird leider immer Mittel und Wege finden und viele Menschen die vielleicht wegen ihrer schweeren Krankheit schon am Boden sind wird der Zugang zu Hilfe noch erschweert bis verunmöglicht... All diese Massnahmen sind etwa gleich sinvoll wie die Fördergelder für Beinamputierte auf dem Matterhorn auszuzahlen....
    28 8 Melden
  • Corahund 02.06.2017 12:00
    Highlight Warum hat eine Person, die von Sozialhilfe lebt (leben muss) überhaupt ein Auto? Diejenigen, die betrügen, betrügen auf Kosten derjenigen, die die Hilfe wirklich brauchen. IV Fälle sollte man alle regelmässig kontrollieren, ob die Leistungen des Staates noch gerechtfertigt ist. (IV Bezüger mit schweren körperlichen Gebrechen ausgenommen) Heute ist es so; hat jemand eine IV Rente zugesprochen, kümmert sich jahrelang niemand mehr um diese Leute. Das ist Fact. Das System ist krank. Wie bei den Asylbewerbern. Sind sie einmal untergebracht, kümmert sich niemand mehr wirklich um sie.
    21 40 Melden
    • Fabio74 02.06.2017 13:02
      Highlight Das ist nicht Fakt sondern Lügen der Rechten.
      IV-Bezüger werden durchleuchtet und kontrolliert
      Ein Auto brauchts für die Mobilität
      28 9 Melden
    • Butter 02.06.2017 13:15
      Highlight Eine IV Rente ist nicht gleich Sozialhilfe. Wenn ein Mensch so krank oder behindert ist, dass er nicht arbeiten kann, dann hat er Anspruch auf eine Rente. Nehmen wir mal an, er handelt sich um eine angeborene Behinderung. Soll nun dieser Mensch sein Leben lang absolut gar nichts haben? Und was ist, wenn der Partner arbeitet und daher ein Familienauto hat, welches der IV Bezüger nutzen kann oder gar muss? Bitte einfach einmal ein paar Schritte weiter denken.
      30 3 Melden
    • Makatitom 02.06.2017 13:20
      Highlight Da bist du aber gut informiert. So ein Quatsch, die meisten IV-Bezüger müssen mindestens ein Mail jährlich bei der IV antanzen und sich überprüfen lassen.
      Im Gegensatz zu den Bauern (Ökoland-Zulage auf land, das nie kontrolliert wird) oder dem Militär
      27 10 Melden
    • helios 02.06.2017 13:45
      Highlight Dein "Fact" ist falsch.
      Bei jedem IV-Bezüger wird bereits regelmässig eine Revision vorgenommen.
      http://www.iv-pro-medico.ch/die-invalidenversicherung/ablaeufe-bei-der-iv/revision/
      23 2 Melden
    • ElendesPack 02.06.2017 14:36
      Highlight Sorry, aber wenn man Sozialhilfe und IV-Rente nicht auseinanderhalten kann, sollte man die Diskussion einfach an sich vorbeigehen lassen und nichts dazu äussern.
      20 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 02.06.2017 11:52
    Highlight Mit der Überwachung muss das uneingeschränkte Einsichtsrecht miteingeführt werden.
    18 4 Melden
  • Holla die Waldfee 02.06.2017 11:49
    Highlight Ich kannte einen, der wegen angeblich 100% Arbeitsunfähigkeit soviel Geld bekam, dass er damit Auto, Motorrad und mehrere Häuser kaufte. Er arbeitete auch wieder. 100%. Schwarz.

    Ex und Kids strich er aus seinem neuen Schicki-Leben. Stolz erzählte er, wie seine Neue ihren Ex abgezogen hat. Damit seine eigene Ex, die Kids und keine Behörde bei ihm was holen kann, übertrug er alles auf diese Neue. Und weg war's.

    Aufgeflogen ist er auch. Irgendwie konnten die Behörden trotzdem viel zurückholen. Er ist am Arsch. Keine Freundin, keine Frau, keine Kids, kein Geld, kein Haus, kein Auto, kein Job.
    19 25 Melden
    • Butter 02.06.2017 13:18
      Highlight jaja alles klar.....die Cousine, des Nachbarns, des Arbeitskollegen und dessen Wellensittichpsychologe...... Eine Vollrente beträgt irgendwas um die 2400.- . Was Du hier erzählst ist schlicht und einfach nicht möglich. Sorry.
      25 11 Melden
    • Makatitom 02.06.2017 13:21
      Highlight geschieht ihm recht!
      5 1 Melden
    • Holla die Waldfee 02.06.2017 15:02
      Highlight strange
      nein, nicht die Cousine des Nachbarn etc. Das war viel näher. Signifikant näher!

      Und doch, es ist möglich. Sonst wär es nicht geschehen. Ich weiss nicht, was er alles ausbezahlt erhielt. Ich bin kein Geldexperte. Aber Märli erzähl ich hier garantiert nicht. Im Übrigen ist das ca. 20 Jahre her. Vielleicht konnte man sich damals grössere Batzen auszahlen lassen oder was weiss ich.
      6 8 Melden
    • rainbowWarrior 03.06.2017 05:28
      Highlight also

      1. Maximale Höhe der durch die IV versichertenRente ab 70% -100% Erwerbsunfähigleit: CHF 2'350.--
      2. War auch vor 20 Jahren nicht höher sondern niedriger
      3. Zusätzliche Gelder kann man privat versichern lassen.
      a. Erwerbslosen Rente: wird durch die Privatversicherung monatlich bis zur Pensionierung ausbezahlt
      b. Einmalleistungen durch Privatversicherungen aus sog. Lebensversicherungen bei welchen meist Invalidität mitversichert ist.
      4. Schwarzarbeit: die funktioniert nur wenn der Arbeitgeber keine Sozialabgaben abrechnet.
      5 0 Melden
    • Holla die Waldfee 03.06.2017 09:25
      Highlight Dann werden das private Versicherungen gewesen sein. Die Schwarzarbeit hatte er für die Firma eines Freundes gemacht.
      0 0 Melden
    • rainbowWarrior 03.06.2017 20:55
      Highlight Ja ich kenne auch einen der bei der CS gearbeitet hat. Der ist jetzt 100% IV. erhält Gelder von der IV, IV Versicherung über die Bank und dazu noch privat abgeschlossene Versicherung. Monatlich brutto 8350.-- plus Einmalzahlung seiner Lebensversicherung. So lässt sichs leben.

      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 11:47
    Highlight Es gibt einfach, wie immer, ein paar Schnorrer und faule Subjekte, aufgrund deren schmarotzerischem und betrügerischem Verhalten sich achtvolle und ehrbare Mitmenschen drangsalieren und entmenschlichen müssen.
    23 11 Melden
    • Fabio74 02.06.2017 13:03
      Highlight Du redest von der SVP bzw den von der SVP erkorenen Feinden im letzten Satz
      16 14 Melden
  • Spooky 02.06.2017 11:46
    Highlight Falls diese Detektive mit Steuergeldern bezahlt werden, ist es Zeit für dieses Lied von Mani Matter:
    ☟⬇︎⬇︎
    [
    ]
    13 4 Melden
  • Ökonometriker 02.06.2017 11:43
    Highlight Die Massnahme kann in einzelfällen Sinnvoll sein - sie sollte jedoch wie bei anderen schwerwiegenden Eingriffen in die Privatsphäre von einem Richter abgesegnet werden müssen. Damit würde das Wahren der Verhältnismässigkeit besser sichergestellt - denn ein Dedektiv hat ganz klar einen Interessrnskonflikt und sollte nicht allein entscheiden dürfen.
    14 5 Melden
  • Spooky 02.06.2017 11:42
    Highlight "Nationalrat Mauro Tuena (SVP) würde den Einsatz von GPS-Tracking begrüssen: Er fordert, dass alle nötigen technischen Hilfsmittel eingesetzt werden dürfen. Es gehe ja immerhin um Betrug..."

    Mauro Tuena soll gescheiter "alle nötigen technischen Hilfsmittel" bei unseren lieben Superreichen einsetzen.

    Es würde sich besser lohnen (als bei den IV-Rentnern).
    39 9 Melden
    • Wölfli beim Lamm 02.06.2017 13:04
      Highlight ...und sich gegen Steuerhinterziehung stark machen.
      11 6 Melden
    • FrancoL 02.06.2017 14:29
      Highlight Ja würde man sich so hinter die grasierende Steuerumgehung kümmern, käme ein ganz schöner Batzen zusammen, aber das Lobbying in Bern hält da rigorosere Kontrollen fern von den Sündern.
      12 5 Melden
    • Ökonometriker 03.06.2017 03:09
      Highlight Steuerumgehung ist nicht illegal, Steuerhinterziehung ist kein Strsftatbestand und v.a. bei Handwerkern und Kleinunternehmern ein Ding und nicht bei Superreichen. Die Gesetze sollte man dort anpassen, aber Kapital ist eben hochmobil und man muss hier sehr schlau vorgehen - e.g. mit Immobiliensteuern und höheren Konsumsteuern welche dann wiederum an das restliche Volk zurückverteilt werden.

      Dies hat aber mit dem Artikel nichts zu tun sondern ist Whataboutism. Die Frage hier ist, wie stark IV-Bezüger kontrolliert werden sollen.
      3 4 Melden
    • FrancoL 03.06.2017 09:49
      Highlight @Oekonometriker; Es geht erweitert um die Frage wie und wieviel soll der Staat kontrollieren und da geht es, was nicht ganz unwichtig ist, welche Mittel dem Staat für die Kontrolle gegeben werden, was wiederum dann vom Staat auf für die Kontrolle für andere Bereiche genutzt werden könnte, so zB für die Kontrolle der Steuern, die nachweislich klare Verluste durch bewusste Hinterziehung (=Betrug) einfahren.
      Und das hat bei den meisten Steuerhinterziehungen nichts mit mobilem Kapital zu tun, es sind bewusste Hinterziehungen die, da sie bewusst gemacht werden, den Strafbestand des Betrugs erfüllen
      5 1 Melden
    • FrancoL 03.06.2017 09:56
      Highlight @Oekonometriker; Steuerhinterziehung wird in der Schweiz ausgereizt und ist in vielen Fällen ein klarer Betrug. Es müsste schon seit Jahren die Hinterziehung neu definiert werden und die betrügerische Absicht stärker geahndet werden. Ich kenne x Bürger die bewusst etwas verschweigen und mal sehen ob es auffliegt um dann auf Hinterziehung zu plädieren, also die Begründung es sei nicht willentlich Geschenken anführen, es sei ein Versehen gewesen. Aber wenn zB 2 Bauern den Warentausch beherzigen und diesen unterdotieren, dann ist das eben ein Betrug! Nicht mehr und nicht weniger.
      5 2 Melden
    • Spooky 03.06.2017 19:51
      Highlight @Ökonometriker
      "Dies hat aber mit dem Artikel nichts zu tun sondern ist Whataboutism."

      Ob etwas Whataboutism ist oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle. Whataboutism ist ausserdem logisch korrekt. Ich kann die Lebensbedingungen der untersten sozialen Schicht jederzeit mit jenen der obersten sozialen Schicht vergleichen. Und mir dann meine Meinung dazu bilden.

      So wie es die Franzosen vor der Revolution gemacht haben. Glaubst du, die Franzosen haben sich damals um Begriffe wie Whataboutism gekümmert! Zum Glück nicht.


      3 0 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 23:15
      Highlight @Ökonometriker: Dies ist kein Whataboutismus, sondern zeigt exakt die falsche und verlogene Politik der SVP. Steuerbetrug, Steuerhinzterziehung, Lohndumping, Schwarzarbeit werden nicht kontrolliert, weil man nicht gegen die eigenen Wähler vorgehen will.
      IV-Bezüger, Arbeitslose und Sozialhilfe-Empfänger haben keine Lobby und stehen in der Hierarchie unten. Auf diesen kann man rumtretetn wie man will. Den Rechtstaat aushöhlen, weil man selbstverständlich ein Verfassungsgericht verhindert.
      Nein man muss endlich knallhart gegen Steuerbetrug vorgehen. Kontrollen, harte massive Strafen
      2 0 Melden
    • FrancoL 05.06.2017 10:41
      Highlight @Fabio; Danke für die Unterstützung. Möchte noch nachführen, dass sehr wohl das Hintergehen des Sozialstaates und das Hintergehen der Steuern einen Zusammenhang hat. Man kann sich einmal rumhören wie verschiedentlich die die den Sozialstaat ungerechtfertigt aushöhlen mitunter argumentieren; da wird häufig begründet dass man halt auch mal hinlangt, so wie die anderen dies mit der Steuerhinterziehung auch tun. Klar ist das Mist, aber der Mist sitzt in der Bevölkerung tief im Kopf. Man muss überall auch bei der eigenen Klientel genauer hinschauen, nicht nur bei den anderen.
      0 0 Melden
  • Grégory P. 02.06.2017 11:37
    Highlight Bundesverfassung, Präambel:
    (...) gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.
    Eigentlich ist jedes Kommentar überflüssig.
    24 4 Melden
  • Pasch 02.06.2017 11:24
    Highlight Wer nicht blablabla der nichts zu befürchten. Wie dumm kann jemand sein sich mit solchen Floskeln zu behelfen. Dieser Satz ist wie ein Krebsgeschwür.
    72 26 Melden
    • Natürlich 02.06.2017 11:43
      Highlight Es stimmt aber halt einfach.
      Bei Fussballspielen, an Flughäfen, beim Zoll usw.
      Überall dort wird man auch kontrolliert und da wehrt sich auch schon lange niemand mehr dagegen!
      Daher trifft die Aussage: "Wer nichts zu verstecken hat, hat auch nichts zu befürchten" eben doch sehr oft zu.
      11 28 Melden
    • Makatitom 02.06.2017 13:30
      Highlight Natürlich nicht, @Natürlich. jeder Mensch hat etwas zu verbergen, sei es die PIN seiner Bankkarte, auf Jersey oder in Luxemburg verstecktes Kapital oder seine sexuellen Vorlieben. Und wer weiss, ob nicht deine Lieblingsband in ein paar Jahren wegen "uneidgenössisch " verboten wird und du die dann nur noch im Verborgenen hören kannst. Wehret den anfängen!
      10 7 Melden
    • Natürlich 02.06.2017 14:06
      Highlight Warum die Blitze für eine Aussage die stimmt?
      6 11 Melden
    • Natürlich 02.06.2017 20:21
      Highlight Was haben Fussballspiele/Zoll/Flughafen mit meiner Pin-Nummer zu tun?
      Kein Zusammenhang...
      2 6 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 23:16
      Highlight @Natürlich Was haben Zoll/Fussballspiele etc mit IV-Bezügern zu tun?
      1 0 Melden
  • Peace.Nik 02.06.2017 11:24
    Highlight Die wahren Betrüger sitzen in den Vorständen von Banken, Versicherungen und Grosskonzernen. Die gilt es auszuspionieren.
    69 37 Melden
    • Wilhelm Dingo 02.06.2017 11:53
      Highlight Ja, diese auch.
      8 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 12:17
      Highlight Kurz überlegen:

      A) IV Betrüger - BEKOMMT Geld von der Gemeinschaft aufgrund Hilfsbedürftigkeit, was er nicht ist

      B) Wirtschaftsbetrüger BEZAHLEN weniger als sie sollten

      Ich sage A) ist moralisch sowie ethisch ein Vielfaches verwerflicher.

      14 40 Melden
    • Fabio74 02.06.2017 13:05
      Highlight @Stipps Ja die Indoktrination klappt. Steuerbetrüger sind Verbrecher, die uns Geld entziehen, dass dem Staat zusteht.
      Die Gesetze eines Rechtsstaats basieren auf Fakten nicht auf Moral.
      Aber frei mach SVP nach oben buckren und nach unten treten
      17 8 Melden
    • Asmodeus 02.06.2017 13:06
      Highlight IV-Betrüger erhält 30 000 CHF im Jahr an Unterstützung. Vielleicht 42 000 CHF wenn Miete dazu kommt.

      Wirtschaftsbetrüger schummelt 3 000 000 CHF an Bund vorbei.

      Was ist schlimmer? (Kleiner Tipp. Es ist die höhere Zahl.... also die mit mehr Nullen)
      19 8 Melden
    • Makatitom 02.06.2017 13:32
      Highlight ...und in Herrliberg, Sigriswil, meilen und Wollerau. Und ich finde B verwerflicher. jetzt kannst du hier ja wieder einen deiner beühmten lol-sätze hinrotzen, Stipps. (kann man hier eigentlich andere user ignorieren)?
      15 7 Melden
    • Peace.Nik 02.06.2017 14:53
      Highlight Kann ja nicht sein, dass wir hier brav unsere Rechnungen und Steuern bezahlen, Grosskonzerne aber Steuererleichterungen bekommen, Manager Steuern hinterziehen oder wie Apple und Google gar keine Steuern bezahlen müssen. Mit all diesem Geld könnten wir endlich alle Schweizer Schulen für die Zukunft aufrüsten oder das AHV-Loch füllen, etc. etc. Aber nein, vor allem die zentralschweizerischen Kantone spielen da gut mit, indem sie ihnen noch quasi-rechtsfreie Gebiete anbieten. Hauptsache, sie bezahlen irgendwann 1 % ihres Vermögens, dann ist das Volk zufrieden.
      13 3 Melden
    • Thomas_v_Meier 02.06.2017 16:24
      Highlight Wenn B seiner Pflicht der Gemeinschaft vollumfänglich nachkommen würde müsste die Gemeinschaft nicht immer bei den schwächsten sparen.

      Die Unterstützer von B prügeln am liebsten auf den schwächsten rum.

      Die Unterstützer von B wehren sich dagegen die der Gemeinschaft Werkzeuge in die Hand zu geben um B zu erwischen, Bankgeheimnis z.b
      Aber den schwächsten will man das Recht um Privatsphäre nehmen....

      Auch ich kann plakativ polemisch sein......
      13 4 Melden
  • Sensenmaa 02.06.2017 11:24
    Highlight Meine Damen und Herren.

    Willkommen im digitalen Mittelalter!
    36 16 Melden
    • The Destiny 02.06.2017 12:48
      Highlight Mittelalter --> Vorzeitalter
      2 2 Melden
    • Sensenmaa 02.06.2017 12:59
      Highlight Mittelalter= Ausbeutung, versklavung, verfolgen von Minderheiten.
      9 2 Melden
    • The Destiny 02.06.2017 15:52
      Highlight @Sensemaa, mMn. sind wir da nocht nicht ganz angekommen, das kommt erst noch so richtig.
      3 0 Melden
  • Natürlich 02.06.2017 11:23
    Highlight Finde ich super!
    Betrügen = Stehlen!
    Da geht es um viel grössere Beträge als bei der Selfscanningschummelei und da waren hier auf watson schliesslich auch die meisten dafür!
    33 36 Melden
    • Asmodeus 02.06.2017 12:32
      Highlight Selfscanning = Im Falle eines Betrugsversuches wird es gespeichert und aufgrund dessen eher nochmal überprüft.

      IV = Eine Person wird Tag und Nacht, überall hin verfolgt um einen einzigen kleinen Ausreisser zu finden, den man dann direkt zum Grund hochpuschen kann, damit jemand keinen Anspruch mehr auf Unterstützung durch die IV kriegt.

      Ja das ist absolut zu vergleichen.....
      24 9 Melden
    • Natürlich 02.06.2017 14:15
      Highlight @Asmodeus:
      Doch, sehr wohl zu vergleichen.
      Es wird ja auch nicht jeder x-beliebige Iv-Bezüger überprüft, sondern nur da, wo bereits ein Verdacht/Hinweis besteht.
      Wenn man beim Selfscanning betrügt, wird man eher nochmal überprüft, das stimmt.
      Bei mehrmaligem klauen wird man allerdings vom selfscanning ausgeschlossen.
      Also doch, eigentlich ziemlich gut vergleichbar
      5 11 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 23:19
      Highlight Deine Vergleiche sind einfach daneben. Wer beim Scanninng was nicht scannt, der bestiehlt das Geschäft.
      Wer IV-Bezüger ist, ist aber nicht per se Betrüger wie die SVP allen weis machen will. Bei Verdachtsfällen gibts heute rechtsstaatliche Möglichkeiten, diese abzuklären.
      Stasi oder Gestapo-Methoden gehören definitiv nicht dazu.
      Es geht nicht an, den Rechtsstaat auszuhöhlen
      2 0 Melden
  • helios 02.06.2017 11:20
    Highlight Das beständige Misstrauen gegen die Schwächsten der Gesellschaft macht sie noch schwächer. Wie lange es wohl noch dauert, bis alle IV-Rentner eine Fussfessel tragen müssen?
    48 32 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 12:30
      Highlight helios, nicht alle IV-Rentner haben Füsse für Fussfesseln. Es wird also unendlich lange dauern.
      7 9 Melden
  • Weissenstein 02.06.2017 11:01
    Highlight Jeden Schritt Richtung Überwachungsstaat gilt es abzulehnen, auch wenn es sich in diesem Fall «nur» auf «verdächtige» IV-Bezieher bezieht.
    65 31 Melden
    • Vespa Timo 02.06.2017 11:26
      Highlight Sehe ich anders... Schutz wird ohne Überwachung nicht mehr möglich sein. Oder wie möchtest du das machen?
      25 43 Melden
    • Matthias Studer 02.06.2017 11:54
      Highlight Aha, und wie war es, als es technisch nicht möglich war?
      15 5 Melden
    • Benot 02.06.2017 11:57
      Highlight @Vespa Timo:
      Du suggerierst, dass mehr Überwachung = mehr Sicherheit. Stimmt aber nicht, und das weiss man.
      Vermutlich hast Du einen Job in der Branche ...
      21 4 Melden
    • Ardi_Bacardi 02.06.2017 12:14
      Highlight "Schutz wird ohne Überwachung nicht mehr möglich sein"

      Schutz vor was? Betrügern, Terroristen, Vergewaltigern...

      Ich denke ein krimineller kann sich schnell dieser Überwachung entziehen.

      Schützen kann man sich selber. Man kann sich auch von jmnd schützen lassen, jedoch hat mich der Staat nicht in dieser Rolle überzeugt.
      16 4 Melden
  • Tomjumper 02.06.2017 11:00
    Highlight Wenn die selben Mittel, ohne richterliche Anordung, auch bei mutmasslich bestechlichen Politikern angewand werden, bin ich voll dafür.
    58 14 Melden
  • Asparaguss 02.06.2017 11:00
    Highlight Besser prüfen ob der angegebene Lebensmittelpunkt auch den Tatsachen entspricht.
    21 4 Melden
  • Pius C. Bünzli 02.06.2017 10:55
    Highlight Also würde ich Jemanden dabei erwischen wie er einen GPS Tracker an mein Auto befestigt wäre das ziemlich ungesund für meinen Strafregisterauszug..
    41 13 Melden
  • Dr.Bogyman 02.06.2017 10:52
    Highlight Es wurden schonmal Massnahmen ergriffen und jetzt bekommen die die Hilfe brauchen und krank sind fast keine Hilfe mehr oder es ist abnormal schwierig und ernidrigend für diese Menschen geworden. Dank der SVP!
    51 29 Melden
    • Domino 02.06.2017 12:55
      Highlight Wenn die schwarzen Schafe auffliegen profitiert der gesselschaftliche Status der wirklich Hilfsbedürftigen enorm.
      6 16 Melden
    • Fabio74 02.06.2017 13:07
      Highlight @Domino Träum weiter. Die Ausgrenzungen gehen weiter. Gibt einen Haufen Minderheiten. Ausgrenzen, entmenschlichen
      8 5 Melden
    • Asmodeus 02.06.2017 13:08
      Highlight Tut es nicht. Weil jedes schwarze Schaf direkt in der Zeitung ausgeschlachtet wird um den wirklich Hilfsbedürftigen bei der nächsten Revision das Leben noch schwerer zu machen.
      16 2 Melden
  • Tepesch 02.06.2017 10:49
    Highlight Alle Politiker sollten mit GPS, Mikrofon und Kamera ausgestattet werden, um möglich ilegale Abmachungen mit Lobbyisten oder anderen Personen aufzudecken. Es geht ja immerhin um Betrug. Wer sich nicht schmieren lässt, hat auch nichts zu befürchten....
    81 14 Melden
  • The Destiny 02.06.2017 10:43
    Highlight Kranke Gesellschaft, anstatt big brother zu spielen sollte an den Leuten die erwischt werden besser Exempel statuiert werden. Dann wüsste der Rest was ihnen blüht und so mancher würde das Risiko nicht mehr wagen.
    33 17 Melden
    • Asmodeus 02.06.2017 12:34
      Highlight Versuch mal eine IV-Rente zu beziehen. Dieses "Exempel" wird bereits an jedem Hilfsbedürftigen statuiert. Egal ob zurecht oder nicht.
      26 9 Melden
  • Ursus ZH 02.06.2017 10:39
    Highlight Am Schluss kommt diese Überwachung teurer als was man einsparen kann.
    36 17 Melden
    • Wölfli beim Lamm 02.06.2017 13:09
      Highlight Der Abschreckungseffekt dürfte gross sein, lässt sich aber nicht messen..
      4 7 Melden
    • Asmodeus 02.06.2017 14:48
      Highlight @chocoholic

      Hier ein kleiner Schlag Fakten zum Thema IV.

      Um eine IV-Rente zu erhalten, muss man seit mindestens 1 Jahr bei der IV angemeldet sein und auch bereits so lange von einem Arzt als Arbeitsunfähig eingestuft werden.

      Erst dann beginnen die ganzen Abklärungen mit Fachärzten, neutralen Gutachten etc.

      Die "neutralen Gutachten" natürlich von "Fachstellen" wie dem ABI in Basel, welche zu >80% von der IV finanziert werden und dementsprechend die Leute gesund schreiben.

      Nach 2 Jahren hast Du dann etwa Deinen ersten Entscheid, den Du natürlich sofort vor Gericht anfechten darfst.
      10 1 Melden
  • meine senf 02.06.2017 10:33
    Highlight «Wer nicht betrügt, hat nichts zu befürchten.»

    Wenn es um Bankgeheimnis oder Steuertransparenz geht, sieht das die SVP plötzlich ganz anders. Aber da geht es halt um reiche Leute, das ist natürlich komplett etwas anders ...
    64 20 Melden
    • Pius C. Bünzli 02.06.2017 15:22
      Highlight oder das offenlegen von Parteispenden...wer nichts zu verstecken hat,hat auch nichts zu befürchten
      13 4 Melden
    • pachnota 02.06.2017 20:29
      Highlight Bei der "Parteispende", handelt es sich eben um privates Geld.
      Der betrügende IV Rentner, will aber etwas vom Staat, nähmlich Geld.
      Daher ist die Obrigkeit ja auch verpflichtet, genau hinzuschauen. Da es sich dabei ja um
      Steuergeld handelt.

      Und es ist bekanntlich im Interesse aller, wenn mit diesem sorgsam umgegangen wird.
      3 9 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 23:23
      Highlight @pachnota: Der letzte Satz ist korrekt. Ich fordere aber die gleiche Vehemenz dem Staat zustehende Steuereinnahmen einzutreiben und fehlbare exemplarisch zu bestrafen! Hier gehen jedes Jahr Milliarden verloren.
      Bezüglich Transparenz zu Parteispenden und Abstimmungsfinanzierung: Es steht einem demokratischen Rechtststaat gut an, diese Zahlen zu veröffentlichen, damit man wer weiss wer hier wen finanziert.
      Warum die SVP und die FDP dies nicht wollen, lässt Raum zur Spekulation, das nicht alles Geld so sauber ist.
      2 0 Melden
  • Daenerys Targaryen 02.06.2017 10:22
    Highlight Finde das ein bisschen zu extrem. Besser das Geld, an jene die die IV auch wirklich brauchen, investieren.
    28 18 Melden
  • Spooky 02.06.2017 10:21
    Highlight Ich träume vom Tag, wo die Superreichen von Detektiven observiert werden, wie sie überall ihre Knete kassieren.

    Keine Angst, liebe WatsonUser von der oberen Mittelschicht, ist nur ein Traum.
    38 13 Melden
  • Butter 02.06.2017 10:20
    Highlight Ich bin gerade ehrlich sprachlos. Das geht mehr als nur zu weit. Jeder Mensch hat eine Privatsphäre. Man kann doch nicht kranke und behinderte Menschen kontrollieren. Jetzt denken einige wahrscheinlich, dass das ja nur bei Betrüger angewendet wird. Doch wer definiert das?Wer gilt denn als verdächtig?Was muss man dafür tun?Gilt ein Depressiver automatisch als verdächtig und darf nie mehr Spass haben im Leben? Und wohin führt das? Erst Behinderte, dann arbeitslose und am Schluss alle?
    52 18 Melden
    • Weissenstein 02.06.2017 11:21
      Highlight Das Ziel ist es, die Mittel- bis Unterschicht zu kontrollieren, so dass die Reichen sich besser absichern und durchsetzen können. So Richtung: Oligarchie. Niemals würde die SVP die Reichen hinterfragen, oder Massnahmen ergreifen, Millionen-Betrüger ausfindig zu machen.
      Jeder SVP Wähler sollte mal die herrschenden Umstände genauer betrachten und (vor allem die weniger verdienenden) erkennen, was die wahre Absicht dieser Partei ist.
      34 15 Melden
  • dä dingsbums 02.06.2017 10:15
    Highlight «Wer nicht betrügt, hat nichts zu befürchten»
    Mauro Tuena (SVP)

    Lassen wir den Staat doch einfach alle Überwachen. Wer nicht betrügt, hat ja nichts zu befürchten.



    43 12 Melden
  • Benot 02.06.2017 10:13
    Highlight Und wann geht es um die STEUERHINTERZIEHER?

    Nationalrat Mauro Tuena (SVP) würde den Einsatz von GPS-Tracking begrüssen: Er fordert, dass alle nötigen technischen Hilfsmittel eingesetzt werden dürfen. Es gehe ja immerhin um Betrug: «Wer nicht betrügt, hat nichts zu befürchten.» Es sei ja nicht so, «dass man zukünftig jedem STEUERPFLICHTIGEN einen Detektiv hinterher schickt». Nur bei entsprechendem Verdacht.
    28 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.06.2017 12:04
      Highlight Was nwürde es nützen, einem mutmasslichen Steuerhinterzieher einen Tracker zu verabreichen?

      6 9 Melden
    • Fabio74 02.06.2017 13:08
      Highlight Jussuf Geld eintreiben dass dem Staat zusteht. Scharfe harte Strafen für Wirtschaftskriminelle
      11 6 Melden
  • Lord_Curdin 02.06.2017 10:10
    Highlight Solange es nur am Auto ist ja. Das Gps Tracking ist meiner Ansicht nach okay. Tonaufnahmen aber auf keinen FALL!! Damit kann viel zu schnell Unfug betrieben werden.
    7 36 Melden
    • Asmodeus 02.06.2017 12:36
      Highlight Ok. Ich bin IV-Bezüger. Ich leihe Dir mein Auto. Weil Du damit im Europapark warst, entscheidet die IV dass ich keine Ansprüche mehr hätte, weil ich ja gemäss GPS-Tracker im Europapark war.

      Glorreiche Idee.
      22 4 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 23:24
      Highlight Nein GPS-Tracking definitiv nicht.
      1 0 Melden
  • Weisnidman 02.06.2017 09:54
    Highlight Es geht um Menschen mit Behinderung und nicht um Schwerkriminelle!! Die 5% Betrüger finden sowie einen anderen Weg, da muss man die anderen nicht wie Tiere behandeln! Was ist los mit dieser Welt?!?!
    42 18 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.06.2017 12:02
      Highlight Es geht eben NICHT um Behinderte, sondern um solche, die vorgeben behindert zu sein.

      Man müsste halt schon den ganzen Text lesen - und auch noch verstehen...
      7 18 Melden
    • Dominik Treier (1) 02.06.2017 16:23
      Highlight Ja natürlich geht es um Betrüger... aber es scheint Leute zu geben welche nicht begreiffen, dass diese Form der Gerechtigkeit nie zu erreichen sein wird... So eine Massname bringt vielleicht bei einigen Fällen etwas... Verletzt dafür aber die Persönlichkeitsrechte von Tausenden Menschen... Gleich Sinnvoll wie eine Atombombe auf eine Grossstadt mit viel Kriminalität abzuwerfen... Warscheindlich werden die Meisten Kriminellen dann ausgeschaltet sein. Aber es wird auch niemand mehr da sein, der sich der neugewonnenen "Sicherheit" erfreuen könnte.
      14 2 Melden
    • Weisnidman 02.06.2017 20:56
      Highlight @Rabbi Jussuf Nach deiner Logik wüsste man im voraus wer der Betrüger ist, wozu dann das Bewachen??!
      Ab besten du stehst am Schalter :D
      5 1 Melden
    • pachnota 02.06.2017 22:25
      Highlight Im Text steht deutlich, das die Maßnahme, nur im konkreten Verdachtsmoment ergriffen würde.
      Es währen also Leute mit "echter" Behinderung nicht betroffen. Und sollte trotzdem mal ein solcher "verdächtigt" werden, geschieht ihm ja nicht,s, weil er eben nicht betrügt.

      Die Betrüger aus dem Verkehr zu ziehen, ist ja im Interesse aller.
      2 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.06.2017 22:45
      Highlight Dominik
      Lesen bildet. oder auch nicht.
      Im Text steht deutlich, dass nur 600 Fälle im Jahr überhaupt observiert werden. Bei denen käme dann bei einigen ein Tracker zum Einsatz. Also nur bei Fällen, die sowieso schon beobachtet werden.
      Nix da, verletzte Persönlichkeitsrechte von Tausenden.
      Es geht hier um Verdachtsfälle von Betrug und nicht um Behinderte.
      1 4 Melden
    • Weisnidman 03.06.2017 09:31
      Highlight mein lieber das haben die amis auch gesagt, verdächtige, jetzt sind alle dran
      3 2 Melden
    • pachnota 03.06.2017 10:07
      Highlight @Weisnidman
      Die Verhältnisse in der ( überkorrkten) CH lassen sich aber nicht mit Amerika vergleichen.
      Wie gesagt, es kommt niemand zu Schaden. Es geht lediglich darum, parasitäre Betrüger zu überführen.

      Davon profitieren ALLE.

      Wie man etwas dagegen haben kann ist mir Rätsel.
      0 3 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 23:26
      Highlight @Pachnota: Es gibt genug Methoden heute, Verdachtsfällen nachzugehen. Es braucht keine Stasi-Metoden in diesem Land, auch wenn Tuena feuchte Träume davon kriegt.
      Das Wort parasitär ist widerliche Nazisprache im Übrigen
      Und Nein es profitiert niemand, weil das nur die nächste Runde der Ausgrenzung einleiten wird, weil die FDP als Schosshund mitspielen wird, und der Rest nicht fähig ist dagegen zu kämpfen.
      0 0 Melden

Dieser Schaffhauser könnte schon bald die drittgrösste Stadt im Kosovo regieren

Faton Topalli wohnt im beschaulichen Dörflingen im Kanton Schaffhausen. Gleichzeitig sitzt er seit vier Jahren im Parlament des Kosovo – wo er auch schon mal eine Tränengas-Petarde zündete. Am Sonntag könnte Topalli Bürgermeister von Ferizaj werden, einer Stadt mit über 100'000 Einwohnern.  

Mehrere Hundert Menschen versammelten sich am Dienstagabend im Stadtzentrum von Ferizaj im Süden des Kosovo. Die Oppositionspartei «Lëvizja Vetëvendosje» (Bewegung für Selbstbestimmung) hatte zur Abschlusskundgebung des Lokalwahlkampfs gerufen. Angereist waren die Granden der Bewegung: Visar Ymeri, der Parteivorsitzende, und Albin Kurti, ihr Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten.

Doch der eigentliche Star des Abends war ein 53-jähriger, im Kanton Schaffhausen wohnhafter, …

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