Schweiz

An der Universität Bern müssen 190 Studenten nochmals ran: Eine Dozentin hatte ihnen eine alte Prüfung vorgelegt. Bild: KEYSTONE

Prüfungsflop an der Uni Bern – 190 Studis müssen jetzt nochmals antraben

Eine Professorin gibt ihren Masterstudenten dieselbe Prüfung ab wie im Jahr 2013. Einem Grossteil der 190 Studenten waren sämtliche Fragestellungen und Lösungen schon bekannt.

09.06.17, 16:38 10.06.17, 19:37

Das ist mehr als ärgerlich. Nur noch drei Prüfungen trennten die Studenten der Universität Bern von ihrem lang ersehnten Titel «Master of Law». Eine davon, jene über Schuldbetreibungs- und Konkursrecht, hätten sie am gestrigen Donnerstag hinter sich bringen sollen. Und dann das: Als die Studis mit dem Ausfüllen des Prüfungsbogens beginnen wollten, konnten sie ihren Augen nicht trauen. Ihnen wurde Prüfmaterial aus dem Jahr 2013 vorgelegt! Die gleichen Fragen wie vor vier Jahren – nur das Prüfungsdatum war aktualisiert worden. 

Wer zur Vorbereitung alte Prüfungen durchgearbeitet hat, konnte die Fragen im Nu beantworten. Die Krux der Sache: Nicht alle Studenten hatten Zugang zu den Prüfungen aus den Vorjahren. Diese stehen offiziell nämlich gar nicht zur Verfügung. Doch mit einem Buebetrickli verbreiten sich alte Prüfungsunterlagen trotzdem: Nach der Prüfung, wenn die Noten vorliegen, können die Studenten für kurze Zeit die Prüfungsfragen und die Lösungsstatistik downloaden, um zu überprüfen, ob die Bewertung richtig abgelaufen ist. Der clevere Student druckt sich die Unterlagen danach natürlich aus. So kommen die Prüfungsbögen von den verschiedenen Jahren in Umlauf. Am Donnerstag hatten also von den 190 Studenten im Zimmer diejenigen Glück, die zur Vorbereitung die Prüfung aus dem Jahr 2013 studiert haben.

Uups! Zweimal dieselbe Prüfung. Hier 2017...

...und hier 2013

Des einen Freud ist des anderen Leid. Der 25-jährige Student Niels, der anonym bleiben will, ist frustriert und wütend. Er hat sich mit Unterlagen aus anderen Jahren auf die Prüfung vorbereitet. Dass den Studenten eine alte Prüfung vorgelegt wird, habe er noch nie erlebt. «Das ist Wettbewerbsverzerrung sondergleichen. Die Noten widerspiegeln so nicht die Leistungen der Personen.» Er habe in den letzten Wochen an seiner Masterarbeit geschrieben und sich danach den Prüfungsvorbereitungen gewidmet. Für jene vom Donnerstag habe er in den letzten zwei Wochen jeden Tag intensiv gebüffelt. 

Der Vorfall an der Universität Bern ist kein Einzelfall. Auch an anderen Hochschulen wurden schon alte Prüfungsfragen wiederverwendet. Gleich zweimal hintereinander geschah dies den Jus-Studenten im Januar und Februar 2016 an der Universität St.Gallen. An der ETH Zürich 
waren im Sommer 2014 angehende Biomechaniker betroffen. Um solche Pannen zu verhindern, gelten an der Universität Zürich klare Abläufe und Vorschriften für Prüfungen. Mediensprecher Beat Müller sagt: «Dass Studierende Prüfungsfragen an jüngere Semester weitergeben, ist nicht zu verhindern. Darum werden die Prüfungen immer verändert.»

Der Präsident der Rektorenkonferenz Michael Hengartner sagt: «Es muss auf jeden Fall gewährleistet sein, dass an einer Prüfung alle dieselben Chancen haben.» Wie dies gemacht werde, müssten die Professoren und Professorinnen selber entscheiden. Dass sich Studenten anhand früherer Prüfungsfragen vorbereiten, findet er legitim.

Bei der Universität Bern bedauert man den Vorfall. Die am Donnerstag verwendete Prüfung sei eine leicht modifizierte Prüfung aus dem Jahr 2013 gewesen. Nach der Besprechung der Prüfung 2013 sei diese eine kurze Zeit auf der Website des Instituts aufgeschaltet gewesen. In ihrer Stellungnahme schreibt die Uni: «Die Examinatorin war sich dieses Umstands nicht bewusst. Ihr war sodann auch nicht bekannt, dass die Prüfung offenbar weiterhin im Internet greifbar war.» Grundsätzlich sollten Prüfungen nicht in der genau gleichen Form wiederverwendet werden, zumindest wenn sie aufgeschaltet waren, so das Schreiben weiter. Wenn gegebenenfalls Prüfungen wiederverwendet werden, müsse beachtet werden, dass die Prüfung substanziell modifiziert würden. «Dies war bei der Masterprüfung bedauerlicherweise nicht der Fall.»

Sauer stösst Niels zudem auf, dass die Professorin nun den Studenten die Schuld für das Debakel in die Schuhe schieben will. Die betroffene Professorin sagt auf Anfrage, es sei zwar richtig, dass Prüfungsfragen aus dem Jahr 2013 verwendet worden seien. Jedoch wirft sie den Studenten vor, dass diese schon im Vornherein gewusst hätten, dass dieselbe Prüfung vorgelegt werde. Nur so lasse sich erklären, dass sie so gut vorbereitet gewesen seien. 

Niels und seine Kollegen können darüber nur den Kopf schütteln. Jeder weiss, dass alte Prüfungen von Hand zu Hand weiter gegeben werden. Es werde teilweise von Professoren sogar empfohlen, sich mit Prüfungen von früheren Jahren vorzubereiten. Dass sich nun die betroffene Professorin unverständlich darüber zeigt, dass ihre Studenten die Prüfung aus dem Jahr 2013 schon kennen, regt ihn auf. Es sei das Versagen der Professorin, sagt er. 

Jetzt muss die Prüfung wiederholt werden

bild: zvg

Die Leidtragenden sind zuletzt so oder so die Studenten. Sie müssen die Prüfung wiederholen. Der heiss erwartete Masterabschluss ist nun also wieder ein Stückchen weiter weg gerückt. Niels wird wohl sogar seine Ferien verschieben müssen. 

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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  • Eklips 12.06.2017 14:21
    Highlight Nicht Normal!!!
    Ich finde dies ist einfach nur Faulheit von Seite der Professoren dieselbe prüfung mehrmals zu brauchen, ein Uni-Professor in der Schweiz verdient um die 17'000 Franken pro Monat siehe: (https://www.nzz.ch/schweiz/zahltag-an-der-uni-1.16961100)
    Ausserdem haben die meisten Professoren mehrere Assistenten zur verfügung um ihnen zu helfen, diesist nicht in allen Ländern der Fall. nur weil die Professoren Faul sind, ist es nicht die Studenten die ihre Fehler ausbaden müssen, ich hoffe ein Paar Studenten werden rechtlich gegen diesen Vorfall vorgehen!
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  • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 18:20
    Highlight Viele tun so, als wäre es faul, hinterlistig und "typisch Jus-Studis", wenn man zum lernen alte Prüfungen gelöst.

    An euch habe ich eine Frage: ihr habt doch früher im Matheunterricht sicher auch gemerkt, dass man durchs Übungen lösen viel mehr lernt. Ist es denn relevant, ob die Aufgaben aus einer ehemaligen Prüfung kommen oder nicht? Geübt ist doch geübt!
    Es benötigt ja dann einen kognitiven Prozess aus eigenem Aufwand, das gelernte auf die Prüfung zu übertragen.
    Das Problem hier ist, dass sie in diesem Fall nicht mal mehr selber das geübte anwenden müssen sondern nur noch abschreiben. http://E
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  • just sayin' 10.06.2017 02:30
    Highlight und wie genau ist eigentlich der fehler bekanntgeworden?

    DAS wäre bei jus-studies interessant..
    19 37 Melden
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  • olmabrotwurschtmitbürli 10.06.2017 00:21
    Highlight Was mich stört: Dass die Studenten den Fehler der Uni oder Professorin ausbaden müssen.

    (ehemaliger, subalterner Prüfungsverfasser)
    90 5 Melden
    • phreko 10.06.2017 11:04
      Highlight Es gibt keine andere haltbare Lösung. Das Problem ist ja im Endeffekt die Ungerechtigkeit und nicht die Faulheit von Professoren.
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  • Maximalminimalist 09.06.2017 23:53
    Highlight Ich hoffe, dass ich noch den Tag erleben werde an dem Professoren ein Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Es gibt auch anständige Professoren, aber leider sind solche Vorfälle heutzutage keine Überraschung mehr und nur die Spitze des Eisbergs.
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  • chraebu 09.06.2017 23:16
    Highlight Gleiche prüfungsfragen mehrmals verwe den?

    #throwback1998

    Das isch de fuessballer Moldovan gsi.
    37 2 Melden
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  • Scaros_2 09.06.2017 21:38
    Highlight Je nachdem an welcher Uni/Hochschule man derzeit einen BA/Master macht sind die studenten besser/schlechter organisiert. Bei uns an der ZHAW - gerade im SML sind die Studenten gegenseitig äusserst hilfsbereit. Wir haben ganze Google-Drive Shares in welchem die Studenten ihre Prüfungen die sie geschrieben haben hochladen. Dazu kommt das seitens Schule sämtliche alten Prüfungen seit 2009 digital downloadbar sind. Zusammen hat man also leere prüfungen plus gelöste.

    So kann man sich prima an Prüfungen mit einem Muster vorbereiten. Wissen ist nicht nötig - nur das verständnis des "how to" brauchts
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    • Scaros_2 09.06.2017 23:30
      Highlight Ich bin mir sicher die blitzer verstehen das system ned. In manchen fächer sind die dozenten so faul, das der aufbau der prüfung 1:1 ist, was sich äbdert sind die zahlen.

      So schafftenich im Finacc eine 5.5 und das obwohl ich bis heute aktive und passive verwechsle usw. Ich habe mir einfach eingeprägt wie die dozentin seit 5! Semester die prüfung aufbaut, ging all risk und hatte glück das im 6. semester es wieder so war. Nach 70/90min durch und kein plan was man gemacht hat. Aber mit der note glaubt jeder man wisse alles :-D

      Tu ich auch dank google und co. bei not! 😅
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    • Nikita Schaffner 10.06.2017 00:00
      Highlight "Wissen ist nicht nötig"
      Freut mich, wenn Du einen Abschluss hast, ohne das nötige Wissen dafür zu haben.
      73 9 Melden
    • Don Alejandro 10.06.2017 07:51
      Highlight Und das ist dann wohl auch der Grund warum wir soviele Pfeifen in Führungspositionen haben. In der reellen Arbeitswelt gibt es keine Zeit sich mit "how-to" zu beschäftigen, sondern muss Wissen entsprechend sofort abrufen können. (Grüsse von einem lic.oec.publ.)
      39 10 Melden
    • Scaros_2 10.06.2017 09:00
      Highlight Warum gebt ihr den Studenten die Schuld? Es heisst einfach "use the system". Wenn man bedenkt was man heute in 14 Semesterwochen sich alles merken darf und dann über ein Thema wie z.b. "Strategisches Management" 60 Fragen in 90min beantworten. Rly? Hat irgendjemand den glauben dasss an dann so was wie strategie beherrscht? Come on. Dafür könnte man locker 1 Jahr investieren. Aber nein. Man drückt es in 14 Wochen durch und erwartet auch noch das man es dann "weiss". Nope. Use the system. Arbeitet zusammen und kommt durch die Prüfung.
      31 9 Melden
    • Scaros_2 10.06.2017 16:55
      Highlight Ach mir fällt grad noch ein Beispiel ein. Im Projektmanagement Fach damals waren die Dozenten so faul, das sie einfach ihre Prüfung so gestaltet haben, das alle Fragen der Prüfung aus 1 Buch stammen in welchem es 400 Fragen gibt.

      Das ist damals 1 Student aufgefallen worauf alle einfach diese 400 Frage in den 14 Wochen auswendig gelernt haben

      Was können wir Studenten dafür, das wenn die Dozenten es sich so einfach im leben machen?
      9 2 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 17:36
      Highlight Ich finde wenn man sich den Aufwand macht und alles lernt, was auf solchen Sharing Seiten drauf ist, dann hat man sich ja auch Wissen und Können angeeignet. Dann hat man es sich auch verdient, wenn einige Aufgaben ähnlich sind. Kann aber nicht sein, dass eine Prüfung 1:1 wieder kommt, dann spielt es ja ger keine Rolle mehr, ob man nun viel Aufwand investiert hat und alle gelöst hat oder eben nur diese eine.
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    • Orwell 10.06.2017 18:26
      Highlight Ja ist halt so studiere auch an der ZHAW SML und die Prüfungen sind extrem unterschiedlich. Z.T werden einfach alte Prüfungen recycelt, in anderen Fällen muss man sich schon ein paar Wochen dahinter klemmen. In Fin Acc z.b. war ich nicht so gut weil ich im ersten semester dachte die seien nicht so blöd alte Prüfungen zu verwenden...ist mir zum Glück nicht mehr passiert seither
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  • michu 09.06.2017 20:47
    Highlight Das Artikelbild zeigt übrigens den Saal Joseph Deiss der Universität Fribourg! 😉
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    • Lukas Blatter 09.06.2017 21:07
      Highlight @michu: Stimmt. Ich habe jetzt ein Bild der Bibliothek des neuen Hochschulzentrums vonRoll, das ja auch zur Uni gehört, in den Artikel getan. Merci für den Hinweis.
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    • moedesty 09.06.2017 21:37
      Highlight wie oft müsst ihr eigentlich eure artikel korrigieren?

      immer "stimmt" ... amateure.
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    • amIsanta 09.06.2017 22:01
      Highlight Besser als, dass sie "stimmt nicht" schreiben
      70 9 Melden
    • lemeforpresident 10.06.2017 18:36
      Highlight VonRoll ist auch unpassend...aber ihr wollt ja ein schönes Bild, kein realistisches... In der Jus-Bib standen lange Zeit Eimer, weil das Dach nicht dicht war und Petrus sich von allfälligen Schadenersatzklagen unbeeindruckt zeigte!
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  • Zap Brannigan 09.06.2017 19:55
    Highlight Ich habe mich schon zu meiner Zeit gefragt, warum man nur mit dem Stoff des Studiums wenig Chancen an Prüfungen hat und Stapel von alten Prüfungen auswendig lernen muss. Da läuft doch etwas falsch.

    Und mit Bologna hat man leider das Sammeln von Wissen durch das Sammeln von Credits ersetzt. Die Legi ist ja heute fast eine Art Cumuluskarte.
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    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 17:40
      Highlight Finde ich nicht. Die Dozenten müssen und grundsätzlich mit dem theoretischen Wissen versorgen. Im Optimalfall bieten sie noch Übungen an.

      Wem dies nicht reicht, muss sich zusätzliche Übungen halt andersweitig organisieren. Ob dies mit alten Prüfungen oder Übungsbüchern geschieht ist jedem selbst überlassen.


      Man darf auch nicht vergessen, dass einige Studenten auch Zeug im Internet downloaden, egal wie viel die Dozenten zu Verfügung stellen.
      1 0 Melden
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  • Scaros_2 09.06.2017 19:33
    Highlight Laut einem beitrg von 20min.ch kiegt es neuestens an einem hackerangriff

    Besagte Person mit professorentitel macht sich immer lächerlicher.
    78 4 Melden
    • phreko 09.06.2017 21:14
      Highlight Sie hält anscheinend das Benutzen von Archivwebsites für hacken. Kann man theoretisch so sagen und als einfache Form betrachten.

      47 4 Melden
    • strudel 09.06.2017 21:45
      Highlight Warem bestimmt russische studenten
      69 1 Melden
    • Pitlane 09.06.2017 21:45
      Highlight Die Russen. Das müssen doch wieder diese russischen Hacker gewesen sein?! 😂
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    • haggie 10.06.2017 14:51
      Highlight es sind IMMER die russen, nichts nöies.....
      3 0 Melden
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  • roterriese 09.06.2017 19:30
    Highlight "Das ist mehr als ärgerlich. Nur noch drei Prüfungen trennten die Studenten der Universität Bern von ihrem lang ersehnten Titel «Master of Law». " Absoluter Quatsch. Es gibt im Masterstudiengang der Unibe keine vorgeschriebenen Prüfungen. Beim Masterstudium ist die Fächerwahl frei, es würde mich daher erstaunen, wenn alle 190 Studenten noch genau die gleichen zwei Prüfungen hätten schreiben müssen. Überdies muss eine Masterarbeit verfasst werden, wann man dies macht ist ebenfalls frei. Fake news.
    89 20 Melden
    • Zap Brannigan 09.06.2017 20:38
      Highlight Auch wenn das natürlich böse ist: Die meisten Journus haben halt "irgenwas mit Medien" studiert. *duck und weg* http://"
      74 10 Melden
    • roterriese 09.06.2017 21:17
      Highlight http://www.rechtswissenschaft.unibe.ch/studium/studienprogramme/master_rechtwissenschaft/index_ger.html

      Noch für die Downvoter.
      33 9 Melden
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  • ohjaja! 09.06.2017 19:18
    Highlight "Die am Donnerstag verwendete Prüfung sei eine leicht modifizierte Prüfung aus dem Jahr 2013 gewesen. [...] «Die Examinatorin war sich dieses Umstands nicht bewusst. Ihr war sodann auch nicht bekannt, dass die Prüfung offenbar weiterhin im Internet greifbar war.»"

    Haha was für ein fail!! Wo hatte sie denn die alte prüfung her? Oder hat sie zufällig die GENAU gleiche Prüfung wie die von 2013 geschrieben? 😂
    109 2 Melden
    • Error: Name not found 09.06.2017 23:57
      Highlight Die meisten Professoren überlassen die Prüfung und auch deren Korrektur gänzlich ihren Assistenten - Bei mir ist es sogar schom vorgekommen das Dozenten 1 Woche vor der Prüfung nicht annähernd wussten wie die Prüfung aufgebaut sei (Z.B. MC oder offene Fragen).

      Kann jetzt zwar nur vom Wirtschaftsdepartement reden, aber dieser Story nach würde ich sagen im Jus sieht es nicht anders aus.
      20 0 Melden
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  • Kimelik 09.06.2017 19:03
    Highlight Ich bin doch etwas ob der larifari Politik im Umgang mit Prüfungen an Universitäten und Hochschulen erstaunt. Bei der Lehrabschlussprüfung, sind zwar die alten Prüfungen bekannt, diese dürfen allerdings nicht verwendet werden (jeden Falls in meinem Fachgebiet). Auch ist die Geheimhaltung hoch und dies bei einer Prüfung die Schweiz weit durchgeführt wird.
    All dieser Aufwand nur für einen kleinen Teil der Abschlussnote in der Lehre, verglichen mit den Prüfungen an der Uni.
    27 10 Melden
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  • Ollowain 09.06.2017 18:23
    Highlight Als ehemaliger Student der Universität Bern kann ich sagen, dass vieles falsch läuft in diesem System. Viele peinliche Geschichten die darlegen wie hinterhältig und arrogant einige Professoren/innen sind... Gegen unfaire Handlungen dieser elitären Systemzecken zieht der Student immer den Kürzeren.
    139 13 Melden
    • Gehirnreparatur 09.06.2017 18:48
      Highlight Volles Verständnis.

      Der von dir genannte arrogante Professor würde jetzt noch die Quellenangabe zu deinem Kommentar verlangen. Student an der Uni Bern: Quelle. Arroganz: Quellen. Quantitative Untersuchungsmethode zur Verifizierung deiner Behauptung "elitären Systemzecken"

      Wünsche in diesem Sinne ein Systemzeckenfreies Wochenende ;)
      48 4 Melden
    • Ollowain 09.06.2017 21:04
      Highlight Haha danke, das wünsche ich dir auch! :D
      17 1 Melden
    600
  • Shlomo 09.06.2017 18:15
    Highlight Mein got durch ein Jus-Studium kommt auch ein Schimpanse.
    57 222 Melden
    • fcsg 09.06.2017 18:37
      Highlight Den Schimpansen würde ich gerne kennenlernen...
      89 12 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 17:44
      Highlight Shlomo, es ist mir ein Mysterium wie du es schaffst bei einem Artikel, der so viel Angriffsfläche für Sticheleien gegen das Jus Studium bietet, trotzdem noch gerade die Stichelei zu präsentieren, die nicht den geringsten Sinn ergibt.
      8 1 Melden
    • Django Ryffel 11.06.2017 18:45
      Highlight Zuviel Planet der Affen gesehen?
      0 0 Melden
    600
  • Ref 09.06.2017 18:09
    Highlight Ich würde eher sagen, dass das ein Totalversagen der Universität Bern ist.
    Wer will, soll die Prüfung noch einmal schreiben, die anderen dürfen die Note stehen lassen.
    Was können den die Studenten dafür, wenn eine Professorin total versagt?
    183 15 Melden
    • phreko 09.06.2017 18:40
      Highlight Bleibt dann trotzdem Wettbewerbsverzerrend...
      35 4 Melden
    • Rendel 09.06.2017 19:38
      Highlight Das wäre nicht fair. Dann wären ja die, die nur dank bekannter alter Prüfung bestanden haben weiter im Vorteil. Entweder alle oder keiner.
      30 7 Melden
    • huck 10.06.2017 07:15
      Highlight Natürlich nochmal dieselbe Prüfung!
      7 1 Melden
    600
  • R. Schmid 09.06.2017 17:57
    Highlight An der Universität Bern? Welche Überraschung! Jeder weiss doch... willst du einfach Jurist werden gehe nach Bern! Bananen Kanton, kommt direkt nach dem Wallis.
    67 119 Melden
    • chraebu 09.06.2017 23:01
      Highlight Wo hast du denn Jus studiert, dass du dir so ein Urteil erlauben kannst?
      39 5 Melden
    600
  • lemeforpresident 09.06.2017 17:44
    Highlight Sehr geehrte Frau Prof. Kostkiewicz
    Ich hoffe doch sehr, dass die Studierenden im Vorfeld Kenntnis vom Inhalt der Prüfung haben, üblicherweise handelt es sich hierbei um den Inhalt der Vorlesungen und allfällige Pflichtlektüre...
    173 1 Melden
    600
  • Jaing 09.06.2017 17:38
    Highlight Da wollte es sich die Professorin leicht machen. Wie viele Lehrer auch.
    95 3 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 17:46
      Highlight Scheinbar steht sie 1 Jahr vor der Emeritierung und ist allgemein für ihr Desinteresse gegenüber Studierenden bekannt.
      6 0 Melden
    600
  • insomniac 09.06.2017 17:22
    Highlight Mich überrascht die Aufregung doch etwas.. bei uns im Studium war es total normal, dass mit Prüfungen aus den vorherigen Jahren gelernt wurde. Wer sich nicht um die Unterlagen (die natürlich offiziell nirgendwo verfügbar, aber trotzdem leicht zu finden waren) gekümmert hat, war selbst schuld. Im Studium wird einem eben nicht alles hinterhergetragen. Zumindest nicht als ich studiert hab.
    131 21 Melden
    • Snus116 09.06.2017 17:32
      Highlight Bei uns auch, aber bei einem Jus-Studium geht es halt darum, dass man besser ist als die anderen. So sichert sich man bessere Job-Chancen.
      17 22 Melden
    • Nausicaä 09.06.2017 18:01
      Highlight Das ist nicht der Stein des Anstosses. An einer Uni (auch sonst, aber da erst recht) die exakt gleiche Prüfung einem anderen Jahrgang vorzusetzen, ist oberbillig. Stell dir vor alle hätten mit der Prüfung von 2013 gelernt, alle hätten eine 6. Hat 0 Aussagekraft sowas.
      89 1 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 17:48
      Highlight Gebe Nausicaä Recht. Dazu kommt, dass es irgendwie fairer ist, wenn jemand der 20 alte Prüfungen gelöst hat dann auch belohnt wird, indem eine Aufgabe kommt, die er in ähnlichem Muster schon mal gesehen hat, als wenn jemand einfach EINE spezifische Prüfung schon mal gelöst hat und wegen dem kleinen Aufwand schon auf der sicheren Seite steht.
      4 0 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 17:54
      Highlight 10 alte Prüfungen stehen zur Verfügung und ein Student löst 5 zufällige davon und ein anderer Student löst die anderen 5. eine Aufgabe kommt, die halt per Zufall nur einer von beiden gelöst hat.Gibt nicht unendlich viele Aufgabenmuster. Meisten hebt sich dass dann aber wieder auf, eine andere Aufgabe wiederum hat der andere gelöst. Am meisten profitiert der, der 10 von 10 Prüfungen gelöst hat, der hat aber auch den grössten Aufwand. Irgendwie fair. Aber ist die Prüfung 1:1 gleich, profitiert nur der, der genau diese Prüfung angeschaut hat, ob das nun eine von 10 gelösten ist oder 1 von 1.
      5 0 Melden
    600
  • jSG 09.06.2017 17:14
    Highlight Ich als student würde Niels dafür hassen.
    59 87 Melden
    • Locusto 09.06.2017 18:18
      Highlight Und würdest also liebend gerne den unfairen Vorteil annehmen? Wie aufrichtig von dir!

      Die Professorin hätte niemals dieselben Fragen verwenden dürfen.
      53 10 Melden
    • Makatitom 09.06.2017 19:02
      Highlight Du bist ziemlich sicher an der HSG, aka SVP-Napola
      22 25 Melden
    • who cares? 09.06.2017 20:45
      Highlight SVP an der HSG? Eher selten. FDP ja, aber SVPler begegnet man nicht öfter als sonst in der Gesellschaft.
      16 4 Melden
    • jSG 09.06.2017 22:46
      Highlight Nein bim sozi und habe nichts mit HSG am Hut. Aber der Student der alle verrät tut dies auch bloss aus Missgunst und nicht mit dem Fairness Gedanken
      20 24 Melden
    • satyros 10.06.2017 08:57
      Highlight Sehe es wie jSG. Niels hat ja keinen Nachteil. Er hat offenbar zwei Wochen intensiv und jeden Tag SchKG gelernt. Damit sollte eine genügende bis gute oder gar hervorragende Note möglich sein - es ist SchKG und nicht Raketenwissenschaft. Auch bei einer Prüfungswiederholung wird er in etwa gleich abschneiden. Das einzige, was er erreicht ist eine schlechtere Note für die Anderen und das alle nochmal antraben dürfen, statt den Sommer zu geniessen. Wahrscheinlich wird er mal Staatsanwalt. Dafür braucht's auch kein SchKG.
      11 4 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 17:56
      Highlight Satyros, ja schon, aber oft werden Notenskalas der allgemeinen Leistungen angepasst. Auch doof für Niels, wenn er mit der gleichen Anzahl Punkte eine schlechtere Note erhält, nur weil die andere dank Versagen der Dozentin so gut waren.
      5 1 Melden
    • satyros 11.06.2017 10:12
      Highlight An der juristischen Fakultät der Uni Bern wird nicht so benotet. Zudem ist das Leben nicht fair. Das sollte gerade der angehende Jurist Niels wissen.
      1 1 Melden
    • Alnothur 11.06.2017 12:08
      Highlight Locusto:
      2 0 Melden
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  • kleiner_Schurke 09.06.2017 17:14
    Highlight Ich treffe auch noch heute immer wieder Leute mit Hochschulabschluss, die kaum ihren Namen buchstabieren können oder an den simpelsten Aufgaben kläglich scheitern. Sie sind höchstens Experten darin, die Verantwortung auf andere abzuschieben. Jedem ist klar, warum das so ist. Wer die Uni mit Hilfe von grauen Skripten absolviert, der kann am Ende nix. Der krasseste Fall an den ich mich erinnre war ein Typ der seinen Bruder in die Matheprüfung schickte. Da nicht kontrolliert wurde wer die wirklich sass, und da ein Assistenten Anstelle des Profs die Prüfung durchführte, war das eine leichte Übung.
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    • LeChef 09.06.2017 17:48
      Highlight Keine Ahnung, warum du so viele Blitze für diesen guten Kommentar kriegst.... :-/
      36 62 Melden
    • kleiner_Schurke 09.06.2017 18:34
      Highlight Als Assistent habe ich auch verschieden Stufen der Faulheit bei Studenten erlebt.

      Stufe 1: Mit minimalem Aufwand durch Vorlesung, Praktika und Prüfung kommen.

      Stufe 2: Vorlesung nicht besuchen und nur das Testat holen gehen.

      Stufe 3: Vorlesung nicht besuchen und jemand anderen das Testat holen lassen. Diesen Testat Abholer auch noch anmotzen, wenn er das nicht machen will.

      18 20 Melden
    • Töfflifahrer 09.06.2017 19:26
      Highlight Keine Ahnung warum ihr beiden für die Wahrheit soviele Blitze erhalten habt.
      19 17 Melden
    • j0nas 09.06.2017 19:57
      Highlight An Prüfungen bei welchen nicht der Dozent der Vorlesungen anwesend war mussten wir uns jeweils ausweisen. Ist wohl überall etwas verschieden.
      13 1 Melden
    • kleiner_Schurke 09.06.2017 20:32
      Highlight Ja diese 110 Blitzer sind eben die faule Fraktion an der Uni. Der Studententrash, Schlaumeier und Bauernfänger die es dann später in den Chefetagen ganz weit nach oben bringen. Das System selektiert leider die falschen. Wer frech, dreist und faul ist, bringt ganze weit in unserer Gesellschaft.
      42 37 Melden
    • owlee 09.06.2017 21:09
      Highlight Faulheit muss man sich halt leisten können 😉
      25 3 Melden
    • Lavamera 10.06.2017 00:29
      Highlight Diese ,,grauen Skripte" sind im Jusstudium wichtig. Haben Sie Jus studiert? Man beantwortet nicht einfach Fragen, sondern bekommt meist Fälle aufgetischt. Mit alten Prüfungen lernt man, was die Dozenten hören wollen. Im Gegensatz zu naturwissenschaftlichen Fächer ist im Jus nicht alles schwarz oder weiss. Die Probleme erkennen und argumentieren, das lernt man am Besten mit Übungsfällen und alte Prüfungen sind auch praktische Übungsfälle.
      29 1 Melden
    • Freddie 10.06.2017 09:57
      Highlight Ich habe lieber faule und Schlaumeier in der Führungsetage. Die sind wenigstens intelligent. Eine faule person wird immer den einfachsten weg suchen um ein problem.zu lösen.
      Die anderen "guten" studenten haben einfach auswendig gelernt und kommen an die grenze wenn sich irgendetwas verändert und fahren dann eine ganze firma an die wand, da sie sich nicht anpassen können.
      15 6 Melden
    • kleiner_Schurke 10.06.2017 11:55
      Highlight Ich habe lieber einen Pilot der weiss wie man das Flugzeug fliegt und nicht einen Trottel der erst noch Jemanden fragen muss.
      3 11 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 18:02
      Highlight Freddie: ganz genau.

      Kleiner Schurke: was für ein faules Beispiel, das mit dem Piloten. Tönt schon fast studentisch, um deiner eigenen Ansicht zu folgen.
      Jetzt mal ehrlich: gibt es überhaupt Studenten, die es dir Recht machen können?

      An alle die sich über Blitzer wundern: auch wenn kleiner Schurke wahre Erfahrungen berichtet, so klingen seine Kommentare doch sehr fest nach alle-über-einen-Kamm-scheren. Gibt halt Leute, die solche Schubladisierungen nicht so cool finden.
      7 0 Melden
    • Alnothur 11.06.2017 12:10
      Highlight Es gibt auch genug Vorlesungen, bei denen ich nur die wöchentlichen "Hausaufgaben" abgegeben habe. Ich bin kein Analphabet, also brauche ich auch nicht einen unmotivierten Prof oder Dozenten, der mit die Folien zwei Stunden lange vorliest...
      2 0 Melden
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  • kleiner_Schurke 09.06.2017 17:13
    Highlight Es gab drei Sorten Studenten, der erlauchte Kreis derjenigen die Zugang hatte zu den alten Prüfungen und diejenigen die das nicht hatten. Sowie diejenigen die alte Prüfungen aus Prinzip nicht haben wollten. Denn ich sah , dass die Eingeweihten ihr wissen nicht mit allen teilten und ein Hickhack um diesen Vorteil entstanden war. Da ich mich aber für mein Fach interessierte und nicht für Ränkespielhen, habe ich normal gelernt. Als eine Prüfung so umgestellt wurde, dass man das Gelernte anwenden musste und nicht einfach nur Abschreiben konnte, war ich einer von 3! die diese Prüfung bestanden.
    51 58 Melden
    • Rendel 09.06.2017 17:48
      Highlight Aber ein Prof der eine Prüfung ein zweites Mal benutzt, ist einfach auch ein fauler Sack.
      95 2 Melden
    • Charlie Brown 09.06.2017 18:23
      Highlight Bravo!
      20 5 Melden
    • kleiner_Schurke 09.06.2017 18:29
      Highlight @Rendel Das liegt oft daran das Profs sich nicht als "Lehrer" sehen, sondern voll in ihrer Forschung aufgehen. Vorlesungen und Prüfungen sind für sie nur lästig. In den Naturwissenschaftlichen Fächern ist das oft so.
      27 5 Melden
    • who cares? 09.06.2017 20:51
      Highlight Man lernt auch keine alten Prüfungen auswendig, sondern löst sie um Übung im anwenden von Wissen zu erlangen. Zumindest an seriösen Unis geht man nicht davon aus, dass die gleichen Aufgaben wie in alten Prüfungen kommen.
      51 0 Melden
    • phreko 09.06.2017 21:19
      Highlight @who cares, es war eben eine Prüfung wo man soviel Notizen ins Gesetz machen kann wie man will. Da bringt man gleich die pfannenfertige Lösung mit an die Prüfung. Da verpasst man nicht mal Bonuspunkte...grüsse aus genau diesem Prüfungssaal.
      14 1 Melden
    • Lukas Blatter 09.06.2017 21:20
      Highlight @phreko: Heisst das, dass du einer dieser Studierenden warst, die die Prüfung mit Vorkenntnissen absolvieren konnten?
      7 0 Melden
    • phreko 09.06.2017 21:38
      Highlight Nein, (leider) ohne Vorkenntnisse. Weshalb ich die Wiederholung absolut richtig finde. So rein aus Chancengleichheitsgründen.
      22 0 Melden
    • lawsui 09.06.2017 21:44
      Highlight Ich habe die Prüfung auch absolviert. phreko hat absolut Recht, nach zweifachem Durchlösen der Prüfung und entsprechenden Notizen im Gesetz kennt man die Prüfung mitsamt Zusatzpunkte mehr oder weniger auswendig.
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    • Rendel 09.06.2017 23:00
      Highlight @kleiner Schurke

      Wer autistisch forschen will soll sich eine Möglichkeit suchen. Wer an einer Hochschule Prof ist, der soll lehren und selber lernen, im Austausch mit den Studenten. Er profitiert auch von den Studis und soll auch etwas weitergeben, um sich gegenseitig zu befruchten. Das wäre der Optimalfall 😉 .
      18 0 Melden
    • kleiner_Schurke 09.06.2017 23:31
      Highlight Ich kenne solche Leute welche die Impulse der Jugend aufnehmen. Das gibt es durchaus.
      1 2 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 18:07
      Highlight Kleiner Schurke, who cares hat Recht: alte Prüfungen zu lösen ist zielorientiertes lernen und durchaus aufwändig. Hat nichts mit Faulheit zu tun, die liegt auf jeden Fall bei der Dozentin.
      Wenn man beim lösen einer alten Prüfung etwas gelernt hat, was man dann in der Prüfung auf eine ähnliche Aufgabe übertragen kann, so ist das ein ähnlicher kognitiver Prozess wie wenn man etwas liest und das Gelesene auf eine Aufgabe anwendet. In beiden durch selbstständigen kognitiven Aufwand. Dies ist nicht der Fall, wenn man wie hier einfach nur abschreiben muss.
      7 0 Melden
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  • Sir Affe 09.06.2017 17:12
    Highlight Name der Professorin veröffentlichen, Shitstorm abwarten und geniessen :)
    45 33 Melden
    • phreko 09.06.2017 17:41
      Highlight Ist ja kein Geheimnis und Sie steht sowieso vor der Pensionierung.
      41 0 Melden
    • Patrick Felder 09.06.2017 17:42
      Highlight Dürfte schwierig sein, über Herrn Google die Berner Professorin für Schuld- und Konkursrecht zu finden.
      65 0 Melden
    • becalmdonthate 09.06.2017 18:01
      Highlight 20 minuten hat sie bereits namentlich erwähnt
      20 3 Melden
    • toobitz 09.06.2017 19:09
      Highlight Steht schon in einem Kommentar.
      8 0 Melden
    • Redly 09.06.2017 22:48
      Highlight Ja, da hat jemand einen Fehler gemacht. Aber muss man ihn/sie deswegen gleich öffentlich fertig machen?
      Es war ja kaum bösartig gedacht.

      @sir Affe: ich bin sicher, sie haben in ihrem Leben noch nie einen Fehler gemacht. Falls es dann doch mal geschieht, wünsche ich Ihnen ein menschenfreundlicheres Umfeld.
      12 4 Melden
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  • insider 09.06.2017 17:09
    Highlight Da können die Studenten schon vor dem Abschluss des Studiums ihren ersten Rechtsfall bearbeiten. ;-)
    Mich würde interessieren, auf welcher Grundlage der Entscheid der Wiederholung gefällt wurde.
    104 5 Melden
    • R. Schmid 09.06.2017 17:58
      Highlight Auf Grundlage der Faulheit!?7
      7 20 Melden
    • Locusto 09.06.2017 18:22
      Highlight Unfaire Bevorteilung eines Teils der Prüfungsschreibenden. Sollte reichen, oder nicht?

      Die alte Prüfung war kein offiziell zur Verfügung gestelltes Lernmittel, wodurch nicht erwartet werden darf, dass alle damit lernen konnten. Stell dir vor, eine/r der Studierenden lernt aus Krankheitsgründen immer nur zuhause und kriegt so nicht mit, dass die alten Prüfungen zur Verfügung stehen. Weil jetzt der Schnitt so extrem hoch ist, da viele so gut abgeschnitten haben, fällt diese Person durch. Ist das fair?
      28 11 Melden
    • Redly 09.06.2017 22:49
      Highlight Vielleicht einfach aufgrund guten Menschenverstands?

      Können Ihr den auch respektieren?
      7 2 Melden
    • satyros 10.06.2017 14:04
      Highlight Es geht hier um die juristische Fakultät. Da würd ich jetzt schon eine bessere Argumentation als "Fairness" und "gesunder Menschenverstand" erwarten. Gemäss Studienreglement können ungenügende Prüfungen einmal wiederholt werden. Von der kollektiven Wiederholung weil ein Teil der Studierenden Glück mit der Fragestellung hatte, lede ich nichts.
      1 3 Melden
    • Alnothur 11.06.2017 12:12
      Highlight Natürlich darf erwartet werden, dass die Studenten die alten Prüfungen benutzen:
      2 0 Melden
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  • who cares? 09.06.2017 17:05
    Highlight Alte Prüfungsfragen eins zu eins zu übernehmen und zu glauben, dass sich Studenten nicht mit alten Prüfungen vorbereiten ist unverzeilich, vor allem beim Jus, wo alte Prüfungen lösen gang und gäbe ist. Die Leitung der Uni Bern sollte sich diese Professorin mal zur Brust nehmen.

    PS: Hochschule St. Gallen ist die alte Bezeichnung, seit 1994 heisst sie Universität St. Gallen.
    115 10 Melden
    • Yes. 09.06.2017 20:53
      Highlight "Mit einem Abschluss an der HSG reisst man sich um Sie!"

      Werbung machen sie selbst auf jeden Fall mit ihrem alten Namen.
      8 9 Melden
    • FlohEinstein 10.06.2017 00:12
      Highlight Nö, der Werbespruch ist von der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR).
      Gruss, ein HSR Alumni und mittlerweile Teilzeitdozent dort 😁
      3 4 Melden
    • who cares? 10.06.2017 06:31
      Highlight Wie bereits von FlohEinstein gesagt, das ist Werbung von der HSR.

      Aber die Abkürzung HSG hat die Uni trotzdem beibehalten, auch wenn der offzielle Name Universität St. Gallen ist.
      2 0 Melden
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  • ND_B 09.06.2017 17:05
    Highlight Selbst falls die Studenten bereits gewusst haben dass die alte Prüfung wiederverwendet wird ist das alleine die Schuld der Professorin oder des Instituts welches sie vertritt.

    Absolute Frechheit sich so rausreden zu wollen. Und das als Professorin in einem Rechtsgebiet.
    132 4 Melden
    600
  • Django Ryffel 09.06.2017 17:02
    Highlight Wie viel verdient diese Person nochmals?
    91 6 Melden
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  • Scaros_2 09.06.2017 17:00
    Highlight Was eine dummer ausrede

    Jeder schlaue student lernt mit alten Prüfungen weil diese den Richtwert angeben
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  • FlohEinstein 09.06.2017 16:59
    Highlight Wir hatten mal einen Dozenten, der uns die Weitergabe der alten Prüfungen verbot unter Verweis aufs Urheberrecht.
    Es gibt aber auch Dozenten, die strengen sich an und denken sich jedes Jahr neue Fragen aus. Die geben dann auch ganz offiziell ihre alten Prüfungen zum Üben.
    109 0 Melden
    • Scaros_2 09.06.2017 17:31
      Highlight Aber auf moodle kann man alles runterladen

      Was ein bullshit des dozenten :-D
      4 6 Melden
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  • Scaros_2 09.06.2017 16:55
    Highlight Bei uns an der ZHAW in winterthur auch.

    Fach: Web Engineering
    Prüfungen des FS16 und HS16 waren 1:1 die gleiche prüfung.

    Besagter dozent ignorierte meine Frage dazu einfach als man danach fragte

    Bewise liefere ich gerne nach!
    46 10 Melden
    • Reiser 09.06.2017 18:44
      Highlight you must be fun at parties...
      27 4 Melden
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  • derEchteElch 09.06.2017 16:51
    Highlight An der praktischen Fahrprüfung wird auch mehrmals Links/Rechts abgebogen! Eine Frechheit, das hat der andere Prüfling eine Stunde zuvor nämlich auch gemacht und in der Fahrstunde wurde dies auch behandelt!

    Der Argumentation des Studenten zufolge dürfte man NIE etwas prüfen, dass schon einmal geprüft oder in Vorlesungen durchgenommen wurde. Aber das ist typisch Jus-Student, absolut realitätsfremd und keine Ahnung von der Praxis, unmenschlich, mechanisch wie ein Uhrwerk im Paragraphenreiten. Keine anderen Sorgen? Schade für ihn ^^
    18 143 Melden
    • ND_B 09.06.2017 17:38
      Highlight Die Argumentation der Studenten in Frage stellen und gleichzeitig im vorhergehenden Absatz eine Fahrprüfung mit einer Prüfung an einer Universität vergleichen.

      Ich bin mir nicht sicher ob Sie trollen oder ob das ihr Ernst ist.
      60 2 Melden
    • derEchteElch 09.06.2017 19:04
      Highlight Elche sind eben spezielle Wesen 😉
      15 5 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 18:12
      Highlight Schon bizli etwas anderers, wenn man hie und da in einer Aufgabe ein Muster qieder erkennt, weil man sich die Mühe gemacht hat und viele alte Prüfungen gelöst hat als wenn man einfach eine alte Prüfung angeschaut hat und quasi nur noch abschreiben muss.
      1 0 Melden
    600
  • Kreuzritter 09.06.2017 16:51
    Highlight Hochschule St. Gallen?!? Ist dieser kleine Seitenhieb gewollt oder nicht?!? Es heisst Universität St. Gallen bitteschön. Nur das HSG zeugt noch von der Hochschulzeit.

    Bitte korrigieren. Grüsse ein HSG'ler
    15 118 Melden
    • Datsyuk * 09.06.2017 19:09
      Highlight Puh...
      29 0 Melden
    • who cares? 09.06.2017 20:54
      Highlight Ich denke, es war nicht mit Absicht. Es zeugt aber natürlich nicht gerade von der Recherchefähigkeit der Autorin.
      8 3 Melden
    600
  • Chamael 09.06.2017 16:46
    Highlight Bei uns in Psychologie 2005 wurden einmal anstatt der Fragen allen Studenten die Lösungen kopiert. War auch ein riesen Debakel und lief auch nicht ganz koscher ab.
    25 3 Melden
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  • mitch01 09.06.2017 16:45
    Highlight Ich seh das Problem nicht, die Prüfung wird ja wiederholt
    5 63 Melden
    • owlee 09.06.2017 18:26
      Highlight Du hast wohl nie studiert, was?
      32 0 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 10.06.2017 18:14
      Highlight Mitch, stell dir vor du stehst nach Jahren endlich (mehr oder weniger) vor dem Master, hast dich durch die todlangweilige Schkg Vorlesung gezwungen, müsahm den trockenen Stoff gelernt... und musst es dann nochmals machen?
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