Schweiz

Solarzellen an der Fassade eines Geschäftshauses. Bild: KEYSTONE

Energiewende: «Mehr bezahlen und erst noch kalt duschen», stimmt das?

18.04.17, 10:16 18.04.17, 15:57

Keine neuen Atomkraftwerke, mehr erneuerbare Energie, weniger Energieverbrauch: Das sind die Hauptelemente der Energiestrategie, über die das Stimmvolk am 21. Mai befindet. Bekämpft wird die Vorlage von der SVP, die Wirtschaft ist gespalten. «Mehr bezahlen und erst noch kalt duschen», lautet ihr Slogan.

Der Bau neuer Atomkraftwerke ist allein schon aus ökonomischen Gründen keine Option mehr, das sagen inzwischen auch die Gegner der Energiestrategie. Umstritten bleibt, wie der Atomstrom längerfristig ersetzt und eingespart werden soll, ob erneuerbare Energien gefördert werden sollen und was die Energiewende kostet.

40 Franken ...

Die Gesetzesänderungen, über die im Mai abgestimmt wird, führen in den nächsten fünf Jahren zu zusätzlichen Kosten von rund 40 Franken im Jahr für einen Haushalt mit vier Personen. Ein Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von 150'000 Kilowattstunden Strom müsste im Jahr rund 1200 Franken mehr bezahlen.

Diese Kosten entstehen durch die stärkere Förderung der erneuerbaren Energien: Bei einem Ja wird der Netzzuschlag von 1.5 auf 2.3 Rappen pro Kilowattstunde erhöht, damit für die Energie aus Wasser, Sonne, Wind, Geothermie und Biomasse mehr Geld zur Verfügung steht. Das sind die einzigen direkten Kosten, die den Konsumenten durch das neue Gesetz entstehen.

... oder 3200 Franken?

Aus Sicht der Gegner ist diese Darstellung zwar nicht falsch, aber nur die halbe Wahrheit. Langfristig beliefen sich die Kosten für einen Vier-Personen-Haushalt auf jährlich 3200 Franken, behaupten sie. Der Betrag bezieht sich auf die Kosten möglicher künftiger Massnahmen. Solche werde es brauchen, damit die im Gesetz verankerten Ziele erreicht werden könnten, argumentiert das Nein-Komitee.

Gemäss diesen Zielen soll die Stromproduktion aus neuen erneuerbaren Energien bis 2035 auf mindestens 11.4 Terawattstunden steigen – etwa halb so viel, wie heute die Schweizer AKW produzieren. Der Energieverbrauch soll bis 2035 gegenüber dem Stand im Jahr 2000 um 43 Prozent sinken.

Alternative Fakten

Die Befürworter werfen den Gegnern wegen der 3200 Franken vor, mit «alternativen Fakten» zu operieren – in Anspielung auf den US-Präsidenten. Die SVP rechne auf Basis von Massnahmen, die weder beschlossen noch mehrheitsfähig seien, sagt Energieministerin Doris Leuthard.

Zwar rechnet auch der Bundesrat längerfristig mit weiteren Kosten. Ein grosser Teil davon fällt nach seiner Darstellung aber unabhängig von der Energiestrategie an, etwa die Kosten für die Erneuerung der bestehenden Kraftwerke und des Stromnetzes.

Problematische Prognosen

Welche weiteren Massnahmen mit Kostenfolgen nötig sein werden, hängt nicht zuletzt von der technologischen Entwicklung ab, die über 30 Jahre schwer abzuschätzen ist. Die Kosten sind aber auch deshalb kaum zu beziffern, weil unklar ist, was die Alternative wäre. 

Ein Teil der Gegner möchte die wegfallenden AKW mit Gaskombikraftwerken ersetzen. Auch das würde aber die Allgemeinheit etwas kosten, zumal sich wegen der niedrigen Strompreise derzeit keine Investoren finden. Gaskombikraftwerke stehen zudem im Konflikt mit den Klimazielen. Die Befürworter halten es daher für sinnvoller, in erneuerbare Energien zu investieren.

Das Abstimmungsplakat der Gegner.

Warnung vor Energie-Mangel

Die Gegner warnen jedoch nicht nur vor hohen Kosten, sondern auch vor mangelnder Versorgungssicherheit und drastischen Einschränkungen. «Mehr bezahlen und erst noch kalt duschen», lautet ihr Slogan. Die Lücke im Winter könne nicht mit Sonnen- und Windenergie gedeckt werden, da sich diese nicht speichern lasse. Die Energiestrategie sei damit letztlich eine Importstrategie. Bereits in zehn Jahren sei der Import aber nicht mehr garantiert.

Die Befürworter weisen darauf hin, dass die Schweiz schon heute im Winter Strom importiert und bei den fossilen Energien gänzlich vom Ausland abhängig ist. Mehr einheimische erneuerbare Energien und weniger Energieverbrauch bedeute weniger Abhängigkeit. Für das Problem der Speicherung von Strom aus Sonne und Wind gebe es zudem bereits Lösungen, weitere Fortschritte seien zu erwarten.

Montage von Solarzellen auf dem Dach des Gymnasiums in Sevelen SG.  Bild: KEYSTONE

Die Wende ist schon im Gang

Dass eine Senkung des Energieverbrauchs weder unrealistisch noch mit kaltem Duschen verbunden ist, zeigt aus Sicht der Befürworter die Entwicklung der letzten Jahre: Der Pro-Kopf-Verbrauch ist seit dem Jahr 2000 um rund 15 Prozent gesunken. Die Wende sei längst im Gang, pflegt Leuthard zu sagen.

Für eine weitere Senkung bleiben Gebäudesanierungen wichtig. Bei einem Ja zur Energiestrategie dürften pro Jahr 450 Millionen Franken statt wie heute 300 Millionen Franken aus der CO2-Abgabe dafür eingesetzt werden. Im Verkehr sind strengere Vorschriften für Autoimporteure vorgesehen, der Stromverbrauch soll über strengere Vorschriften für Geräte und intelligente Steuersysteme gesenkt werden.

Breite Unterstützung für die Wende

Die Energiestrategie wird von allen grossen Parteien mit Ausnahme der SVP unterstützt, wobei sich ein Teil der FDP ebenfalls dagegen stellt. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse hat beschlossen, keine Parole zu fassen, der Gewerbeverband hat sich für ein Ja ausgesprochen. Verbände wie Swissmem, Gastrosuisse, Swissoil und Scienceindustries bekämpfen die Vorlage.

Wäre am 23. März abgestimmt worden, hätten gemäss der SRG-Trendumfrage 61 Prozent der Stimmberechtigten dem Energiegesetz sicher oder eher zugestimmt. 30 Prozent waren zu diesem Zeitpunkt bestimmt oder eher dagegen. 9 Prozent der Befragten waren noch unschlüssig.

Letzten Herbst hatten Volk und Stände die Atomausstiegsinitiative der Grünen abgelehnt, die ebenfalls nach Fukushima lanciert wurde und eine Laufzeitbeschränkung für die bestehenden AKW verlangte. Das Nein wurde auch als Votum für die Energiestrategie interpretiert. (whr/sda)

Fukushima – Bilder aus der verbotenen Zone

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  • Gavi 19.04.2017 13:23
    Highlight 40 oder 3200? Was stimmt jetzt? In der WELT gelesen, dass man den Deutschen auch billigeren Strom versprochen hat. Und nun bezahlen Sie 50% mehr.
    Da wir in der CH von den Politikern nur Halbwahrheiten zu hören bekommen, stimme ich nein.
    Ich bin denen mit der PFZ schon mal auf den Leim. Ein zweites Mal erwischen die mich nicht.
    Wenn ich zu den 3200 noch die steigenden KK Kosten dazurechne, muss ich einen zweiten Job annehmen um mein Leben in der CH finanzieren zu können.
    6 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 07:46
      Highlight Späte aber gute Einsicht.

      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 12:38
    Highlight Stadtkinder, draußen liegt Schnee, leise rieselt der Schnee, die Stauseen sind ohne Schmelzwasser noch leer ...

    .... woher kommt euer Strom?
    5 6 Melden
    • Obsidian 20.04.2017 05:14
      Highlight Wenn unsere Schrottmeiler zum 1. August mit Hurra explodieren, wirst Du hoffentlich als Patriot dein Zeichen in den nuklearen Staub setzen.

      Freudig als Schneeengel im Fallout. Diesen Moment des Sieges solltest Du schriftlich mit Bleistift festhalten. Deine Enkel werden sich aber fragen: Wie war das möglich?

      Später gibt es Einsicht, und das Wappen von Lucens wird zum neuen Friedenssymbol.

      Die vierte Durchsetzungsinitiative betreffend "Strom im Lehrplan" wird angenommen.

      Und nun erklärt jeder Erstklässler dem Ätti was Energiewedne ist. Und dass diese bereits stattgefunden hat.
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 07:46
      Highlight Obsidian bezahlst wohl nichts daran oder? Lebst aber jetzt ganz gut vom günstigen Strom oder? Deine Eltern wohl auch.

      Unsere Stromproduktion, die für uns Strom produziert, soll hier ihren Abfall lagern - was du möchtest, ist drüben produzieren und den Abfall in die Luft pumpen.

      Richtig, danach kannst du hier wieder einreden, wir sind schuld an deren Misere. Clever, momoll.
      1 0 Melden
  • stadtzuercher 19.04.2017 07:58
    Highlight Natürlich wird uns diese Politik mehr kosten, what else.
    7 7 Melden
  • HeLüthi 18.04.2017 23:10
    Highlight Mit einem unglaublichen Kostenschreck lenkt die SVP von den wesentlichen Punkten vom Energiegesetz ab. Unter anderem bringt dieses die Möglichkeit, dass Mieter sich zum Solarstrom-Eigenverbrauch zusammen schliessen können - bei mehr als 100 MWh/Jahr verbrauch können sie den verbleibenden Bedarf am freien Markt einkaufen. Solche Details eröffnen Potentiale für Mieter - ohne einen Förderfranken. Dass etablierte Energieversorger massiv dagegen opponieren, ist nachvollziehbar. Vor 3200 CHF zu warnen ist jedoch einfacher als Chancen für die viele Stimmbürger anzugreifen.
    15 9 Melden
    • Regas 22.04.2017 11:56
      Highlight @Die Uberschüssige Energie ins Netz einspeisen, wenn alle Solarpanels auf volldempf fahren, bis die Drähte glühen, und wenn's dann Zappendüster wird einfach die nötige Enrgie aus dem Netz ziehen, bis die Kraftwerke auf Vollast ächzen und der Kohlendampf die Sinne noch ganz vernebelt. So geht das!
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.04.2017 23:08
    Highlight Abstellen ist übrigens Quatsch. Aber passt zu den Sozis, die den Bezug zur Lebenswirklichkeit verloren haben. Die Erneuerbaren haben einen schweren strukturellen Nachteil: Sie können nicht innert Sekunden reagieren (im Joggeli gehen die Lichter an - braucht zig MW) auf das Netzsignal (Änderung der Frequenz) an das Kraftwerk "benötige Strom in einer Milisekunde." Faustregel: 20% der Last muss in selbst regelnder Generatorleistung vorhanden sein (Deutschland, sog. Sekundenreserve: 20 000 MW). Cheers!
    11 20 Melden
  • R. Peter 18.04.2017 20:18
    Highlight Wenn AKWs aus Kostengründen sowieso nicht mehr gebaut werden, warum sie dann gleich verbieten und damit mögliche zukünftige Entwicklung in diesem Bereich verhindern/ erschweren?
    17 11 Melden
    • ands 18.04.2017 21:27
      Highlight Bei der Planung eines neuen KKW dürfte eine Gesetzesänderung eines der kleineren Hindernisse sein. Das kann das Parlament innert weniger Monate erledigen und selbst mit Referendum dauert es weniger als ein Jahr.
      Gibt es kein Verbot, riskiert man allerdings eine Volksinitiative. Dann wird eventuell der Betrieb des bereits fertig gebauten KKW per Volksentscheid verboten.
      Das Verbot wiederspiegelt die momentane politische Lage. Ändert sich diese, steht einer neuerlichen Gesetzesänderung ja nichts im Wege.
      11 5 Melden
    • HeLüthi 18.04.2017 22:31
      Highlight Wenn AKW-Betreiber die langfristigen Kosten sowie Risiko-Kosten nicht einkalkulieren müssen - wofür sie kräftig lobbyieren - mögen sie sich durchaus als wirtschaftlich verkaufen. (https://jungegrunliberale.ch/portfolio-posts/akw-lobby-stoppen-junge-gruenliberale-fordern-sofortiges-handeln-des-bundesrates/) Andererseits - dass keine neue Rahmenbewilligungen für Atomkraftwerke erteilt werden, ist nur ein kleiner Aspekt der Energiestrategie - kein Grund, sie abzulehnen.
      10 4 Melden
  • Regas 18.04.2017 18:18
    Highlight In Deutschland beträgt die Stromzulage schon länger bereits das vierfache der von Leuthart veranschlageten 2.3 Rp/KWh. Trotz grössten Anstrengungen im Zubau von Windrädern und Solaranlagen wird zur Zeit immer noch etwa 70% Strom in AKW,s und Kohlekraftwerken erzeugt. Es ist eine reine Wunschvorstellung, das die 2.3 Rp Aufschlag in der Schweiz ausreichen werden.
    22 23 Melden
    • auslandbasler 18.04.2017 20:00
      Highlight Bravo, sie vergleichen Kraut und Rüben. Deutschland hat kaum Berge, im Vergleich zur Schweiz.Österreich dagegen brauchte nie Atomstrom. Dänemark hat es auch geschafft. Sogar Norwegen stellt um, obwohl die Öl haben. Wieso sollten genau wir nicht umstellen? Zumal Atomstrom viel zu teuer ist.
      34 12 Melden
    • Regas 18.04.2017 21:59
      Highlight @auslandbasler: Oesterreich bezieht seinen Atomstrom aus Teschechien und Ungarn. Die Schweiz ist kein Windland. Unsere AKW,s werden sowiso stillgelegt. Kurzfristig müssen wir im Winterhalbjahr etwa 50% Strom importieren oder Gaskraftwerke zubauen. Was immer noch besser währe als etwa Kohlenstrom aus Deutschland zu importieren. Aber so planlos wie es die Leuthard will, sind stromlücken nicht auszuschliessen.
      14 11 Melden
    • HeLüthi 18.04.2017 22:38
      Highlight 60% Wasserkraft, 20% solar plus 20% winterlastige Wind- und Biomassekraftwerke, die sich saisonal gut ergänzen - das ist nicht planlos - das ist machbar. Deutschland hat Pionierarbeit geleistet - das hat temporär EEG-Kosten verursacht - und die Gestehungskosten für neue Kraftwerke um 4/5 reduziert. Heute produzieren schon einige PV-Anlagen ohne Fördergelder den Strom günstiger als aus dem Netz. Beim neuen Energiegesetz geht es weniger um höhere "Subventionen" - die gehen eher an die Grosswasserkraft - sondern um faire Rahmenbedingungen z.B. für Mieter-Eigenverbrauchsgemeinschaften...
      14 9 Melden
    • Regas 19.04.2017 08:53
      Highlight @HeLüthi: Stichwort temporäre Subventionen: Welche wurde in den letzten 50 Jahren Abgebaut ??
      6 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.04.2017 17:22
    Highlight Die Rechnung wird uns erst nach dem Ja präsentiert. Ich höre Doris Leuthard schon: Ja, aber ich habe doch gesagt...
    26 36 Melden
    • infomann 18.04.2017 17:59
      Highlight Glaubst du wirklich Öl bleibt so billig?
      Ob wir die Energiewende wollen oder nicht,sie kommt.
      Der unterschied ist nur wollen wir jetzt in die fortschrittlichen Techniken investieren, oder warten wir und schicken unsere schwer verdienten Milliarden diesen meist Schurkenstsaten.Die Augen gehen einigen erst auf wenn die uns abzocken bis zum geht nicht mehr!
      51 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.04.2017 20:17
      Highlight Das Erdöl-Verbrennen muss ein Ende haben, das ist ja klar. Erdöl zum Heizen brauchen und für Verbrennungsmotoren, ist Bullshit. Wir brauchen es für viele andere Zwecke.
      Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass Leuthard den Strom verteuern wird. Die Leitungsgebühren sind heute schon höher als die Rechnung für den Strom. Und das wird in Zukunft noch schlimmer werden. Wir brauchen sauberen Strom - für all das, wofür wir heute Oel brauchen. Und den aus Gas- oder Kohlekraftwerken zu beziehen, halte ich für Blödsinn.
      13 9 Melden
    • Pez 09.05.2017 23:35
      Highlight Was ist die Alternative? Bleibt doch nur die erneuerbaren Energien zu fördern und gleichzeitig Energie sparen und effizient nutzen. Letzteres hat noch einiges Potential. Es sind 13% beim Strom und 30 % bei den fossile Energieträgern einzusparen, nicht 43% beim Strom, wie oft fälschlich geschrieben und gesagt wird. Das kann man schaffen, wenn man will. Energiewende ist nicht zum Nulltarif zu haben. Auch ohne ES wird der Strom verteuert. Die Stromkonzerne warten mit Subventionsbegehren von 1.6 bis 1.8 Rp/kWh auf. Das Stromnetz muss ohnehin verstärk, ergänzt werden(sieh Swiss-Grid).
      0 0 Melden
  • D. Wright 18.04.2017 16:40
    Highlight Cool ... und bis wir diese magische neue Energiequelle entdeckt haben kaufen wir Kohlestrom aus Deutschland. Wer könnte da was dagegen haben?
    20 26 Melden
    • HeLüthi 18.04.2017 22:47
      Highlight Was für magische neue Energiequellen? Wir (www.vese.ch) bauen die saubere Energieproduktion in Bürgerhand seit Jahren auf, schneller als die politischen Ziele.

      Die in China alleine in 2016 zugebauten PV-Anlagen produzieren mehr Strom als alle Schweizer Atomkraftwerke zusammen: https://www.pv-magazine.com/2017/01/17/china-claims-34-2-gw-of-pv-installations-in-2016/

      Fertig blöde Sprüche, 100% erneuerbar funktioniert - sofern die konservative Öl- und Atomkonzerne ihr Geschäft nicht erfolgreich verteidigen, z.B. mit intensiver Unterstützung von ES2050-Nein-Kampagnen....
      13 8 Melden
    • D. Wright 19.04.2017 10:50
      Highlight Die Frage ist nicht ob es funktioniert, sondern wie effizient es funktioniert. Wenn der Strompreis sich verzehnfacht und/oder durch horrende Subventionen tief gehalten wird, ändert dass nichts daran, dass wir immer noch keine richtige Lösung haben.

      Wenn ihr hingegen ein Produkt habt welches billiger ist und dazu noch erneuerbar, braucht ihr auch keine Politik die zum Wechsel zwingt. Die Industrie kauft dann automatisch das effizientere System.
      2 4 Melden
  • heudani 18.04.2017 15:03
    Highlight Mit der ES geht die CH endlich einen Weg Richtung einheimischer und sauberer Energie. Kosten wird uns das nichts, was uns nicht auch sonst die Zukunft kosten würde. Im Gegenteil! Spritarme Autos und effizientere Geräte machen den minimalen Aufpreis vom Strom wieder wett. ES ist doch so: Referendums-Vater Albert Rösti von der SVP ist Präsident von Swissoil. Diese wirbt noch mit "HEIZEN MIT ÖL". Obwohl man gerade beim Heizen OHNE KOMFORTVERLUST auf Erneuerbare umstellen kann, soll das für die Schweizer schlecht sein. Für die Schweizer oder für das Jahresziel von Rösti?
    64 15 Melden
    • esmereldat 18.04.2017 18:18
      Highlight Aber aber, kennst Du die Werbung nicht, in der eine noble Dinnergesellschaft in klirrender Kälte anstossen muss, weil sie ein modernes Heizsystem mit Tücken nutzen und eben nicht mit Öl heizen? Der Brüller! :D
      16 5 Melden
    • R. Peter 18.04.2017 20:21
      Highlight Sparsamere Autos führen zu höheren Abgaben auf Treibstoff, weil ja dann die Steuereinnahmen wegbrechen... so geht das in der CH...
      10 5 Melden
    • ands 18.04.2017 21:35
      Highlight @ R. Peter: Mit diesen Abgaben wird die Strassen-Infrastruktur finanziert. Dies wird nicht günstiger, weil die Autos sparsamer sind. Also ist es doch nur logisch, das der Totalbetrag und nicht die Abgabe pro Liter konstant gehalten werden muss. Wenn plötzlich alle Schweizer nur noch halb so viel verdienen würden, müsste man auch die Steuern erhöhen, um die aktuellen Ausgaben zu decken.
      Aber: Was hat das mit der Energiestrategie zu tun? Über die Strassen-Finanzierung haben wir vor einigen Monaten abgestimmt.
      12 6 Melden
    • R. Peter 18.04.2017 21:38
      Highlight Ands, meine Antwort richtete sich an heudani. Zitat: "Im Gegenteil! Spritarme Autos und effizientere Geräte machen den minimalen Aufpreis vom Strom wieder wett." -> Tun Sie eben nicht.
      6 4 Melden
    • ands 18.04.2017 22:00
      Highlight Nicht? Wir bezahlen gleichviel für den Strassenunterhalt (höhere Abgaben pro Liter) und weniger für den Treibstoff an sich. Wo wird da etwas teurer?
      6 5 Melden
    • R. Peter 19.04.2017 03:57
      Highlight Ands, wir bezahlen nicht weniger für den Treibstoff an sich. Oder wie kommst du auf diese Aussage?

      Auf die Frage, wo etwas teurer wird, zitiere ich gerne deinen eigenen Post von gerade eben: "Mit diesen Abgaben wird die Strassen-Infrastruktur finanziert. Dies wird nicht günstiger, weil die Autos sparsamer sind. Also ist es doch nur logisch, das der Totalbetrag und nicht die Abgabe pro Liter konstant gehalten werden muss."
      2 1 Melden
    • R. Peter 19.04.2017 04:01
      Highlight Ands, ach, jetzt hab ich dich glaube ich erst verstanden: teurer wird der Strompreis.
      4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.04.2017 15:01
    Highlight Hört doch endlich auf, die Unwahrheiten zu verbreiten. Wer rechnen kann, weiss, dass die 40 Franken herbei gelogen werden, weil Leuthard mit der Energiewende in die Geschichtsbücher Einzug halten will. Und wer watson liest, weiss, dass die AZ-Medien CVP-gläubig sind und nach links tendieren. So what?
    33 63 Melden
    • Braun Pascal 18.04.2017 16:09
      Highlight Wer sagt das CVP links tendiert? wähle auch CVP aber die rechte Meinung...
      9 15 Melden
    • HeLüthi 18.04.2017 22:52
      Highlight Energiewende ist ein typisches Beispiel schöpferischer Zerstörung - die treibende Kraft von liberalem Fortschritt. Wer Liberalismus versteht, muss die konservative Verteidigung vom alten Öl- und Atomgeschäft ablehnen. Deshalb Ja zum neuen Energiegesetz.
      6 2 Melden
  • andrew1 18.04.2017 14:46
    Highlight Zimlich simpel das mit den kosten. Akw strom 4 rp/kwh. Solarstrom und erneuerbare Energiequellen ca 25 rp/ kwh. Gibt 21 rp differenz bei ca 10000 kwh pro haushalt wäre dann 2100 fr. Also schon sehr happig wenn man bedenkt das akws sehr zuverlässig, günstig, co2-arm und sicher betrieben werden können in europa. Derzeit ein zimlicher "cashburn" die energiewende. Aber kommt zeit kommt rat in 20 jahre sind die erneuerbaren auch weiter. Obwohl z.b bei solar die sonne maximal 1 kw/m^2 strahlt. Heute sind wir bei 300w/m2 solarzelle. Das maximum ist absehbar.
    17 44 Melden
    • Liselote Meier 18.04.2017 15:41
      Highlight Du glaubst ernsthaft AKW-Strom kostet 4 rp/kwh?
      Du musst du schon im Minimum mit 16-20 rp/kwh rechnen. In den 4 rp/kwh ist weder der nötige Versicherungsschutz drin, weder die Endlagerung, künstlich verbilligten Eigenkapitalkosten usw. Atomstrom ist ziemlich subventioniert und hat gewaltige externe Kosten. Die Laufzeiten haben alle schon erreicht, die Stillegungsfonds reichen aber noch bei weitem nicht aus.
      40 11 Melden
    • andrew1 18.04.2017 17:02
      Highlight In schweizer akw wurden bis dato 1000 twh strom produziert. Angenommen der rückbau kostet 30 milliarden macht das die bis dato produzierte kwh um 0.03 rp teurer. Selbst bei 300 milliarden macht das nichts aus und geht um rauschen unter. Nur geld zurücklegen wäre noch eine feine Sache gewesen.
      16 9 Melden
    • Liselote Meier 18.04.2017 17:48
      Highlight Und weiter? Im Rückbau ist die Lagerung nicht einberechnet. Die gennanten 15-10 Rappen sind noch die tiefsten Berechnungen
      http://www.energiestiftung.ch/files/downloads/energiethemen-atomenergie-kosten/01_ses_studie_atomvollkosten.pdf
      15 7 Melden
    • infomann 18.04.2017 18:02
      Highlight 30 Milliarden reichen bei weitem nicht!!!
      Informiere dich mal in Deutschland
      16 6 Melden
    • esmereldat 18.04.2017 18:23
      Highlight Vielleicht, aber der Endverbraucher bezahlt nicht 4 Rp/kWh für den Atomatrom. Ich kann heutr wählen, ob ich für ca. 15 Rp aus dem Netz kaufe oder ca für 25 Rp selbst produziere. Und die Preise für Solaranlagen werden noch sinken. Nicht mehr so stark wie in dej letzten 10 Jahren, aber die Netzparität wird sehr bald erreicht werden.
      5 4 Melden
    • zend 18.04.2017 20:18
      Highlight Die Quelle aus der Sie die Zahlen haben sind um etwa 10 Jahre veraltet.

      AKW Strom kostet in der Produktion 6Rp/kWh ohne vollständige Rückbaukosten, Kosten für das ENSI etc.

      Gestehungskosten von PV sind um die 15 Rp/kWh, tendenz sinkend, welche der Endkunde selber beziehen kann. Das kannst du beim Atomstrom nicht, du zahlst für die kWh Mixstrom minimum 20 Rp/kWh (inkl. Netzgebühren und weitere Abgaben). Mit eigener PV Anlage, mit welchem du den Strom direkt selber verbraucht ist die kWh folglich bereits um min. 5 Rp grünstiger. Stromüberschüsse speist du ins Netz ein und verdienst nocheinmal
      9 4 Melden
    • sheimers 18.04.2017 22:12
      Highlight Das BKW rechnet für Strom aus Mühleberg mit etwa 8Rp/kWh, für Solarstrom zahlt es 4Rp/kWh, also die Hälfte.
      5 2 Melden
  • The oder ich 18.04.2017 14:44
    Highlight Eigenartig, wer sich da gerade als Warmduscher outet - wo doch deren RS-Geschichten immer auch einen Bericht über fehlendes Warmwasser beim Duschen enthielten
    9 5 Melden
  • Shabina 18.04.2017 14:37
    Highlight Kann mier jemand sagen, von wo wir die enormen Mengen an seltenen Erden her bekommen sollen, um die Batterien und Solarpanels zu bauen, die benötigt werden?
    Jetzt ist es ja schon so, dass seltene Erden bei uns (westen) gar nicht gewonnen werden können, da die Gewinnung (soll sie bezahlbar sein!) eine zu hohe Belastung der Umwelt bedeutet. In China sind ganze Landstriche zerstört, die Krebsraten enorm und das Grundwasser verseucht. Wir haben nicht mal ein Recyclingsystem für seltene Erden...
    22 25 Melden
    • Käsebrötchen 18.04.2017 15:44
      Highlight Aus Staaten, in denen Arbeiter keine Rechte haben und für ihr Schuften höchstens einen Tritt in den Arsch als Lohn bekommt. Und es ist ja auch klar, von wem die rücksichtslosen Rohstoffunternehmen und deren Milliardenschwere Besitzer anschliessend Prügel beziehen. Nämlich ebenfalls von denen, die solche Technologien fördern.

      Wie wollen uns also vom Öl verabschieden (und den aus der Ölförderung entstehenden Konflikten), aber neue Ungerechtigkeiten schaffen. Tolle Aussichten.
      8 17 Melden
    • Makatitom 18.04.2017 16:42
      Highlight Ach, und Uran und Öl werden wir bis 2020 im Garten pflanzen und ernten können, oder wie?
      28 5 Melden
    • zend 18.04.2017 20:22
      Highlight Seltene Erden sind gar nicht so selten. Die Bezeichnung ist etwas unglücklich gewählt. Der Abbau ist dreckig und gefährlich. Der 1.Welt Länder habens aber auch den Chinesen das Feld überlassen, die sich nich besonders um Gesundheit oder Umwelt scheren.
      6 1 Melden
    • HeLüthi 18.04.2017 22:57
      Highlight Schon mal in eine Solarzellenfertigung reingeschaut? Das ist Silizium - eines der häufigsten Elemente - keine seltene Erde. (Gut, du kannst CIS-Dünnschicht wollen, das ist jedoch eine kleine Rand-Technologie...)

      Aber bitte, es geht bei der ES2050 nicht darum, ob jetzt PV gebaut wird oder nicht. PV und Wind setzt sich global ohnehin durch - es geht um gute Rahmenbedingungen in der Schweiz - z.B. für Mieter-Eigenverbrauchsgemeinschaften. Und um intelligente Messsysteme. Darüber könnte man diskutieren - wenn man ideologische Abwehrängste mal überwunden hat.
      9 0 Melden
    • Käsebrötchen 19.04.2017 12:23
      Highlight @HeLüthi:
      schau dir doch mal die Reportage "Sand - Die neue Umweltzeitbombe" an zum Thema Silizium. Viel Spass ;-)
      0 0 Melden
  • dracului 18.04.2017 14:06
    Highlight Im 1962 setzte sich Bundesrat Willy Spühler (SP) und die Linken für den Bau von Kernkraftwerken in der Schweiz ein und sogar die damaligen "Grünen" priesen in der Zeitschrift "Pro Natura" die Vorteile der Atomenergie. Damals herrschte ebenfalls ein grosser Widerstand bei den Rechten gegenüber dem Fortschritt und es ist Personen wie Paul Scherrer zu verdanken, dass er die Bevölkerung begeistern konnte. Es erstaunt irgendwie nicht, dass heute nun wieder die Rechten die nächste Stufe des Fortschritts verhindern wollen und lieber dem "linken Fortschritt" der 60er-Jahre nachtrauern.
    72 15 Melden
  • Jimmy :D 18.04.2017 13:28
    Highlight Ich finde diese Fukushima Bildershow etwas unpassend.
    24 41 Melden
    • Mr. Malik 18.04.2017 15:21
      Highlight Weil?
      14 11 Melden
  • veh 18.04.2017 13:28
    Highlight Die Argumente der SVP sind mehr als schwach. Mir ist auch nicht klar, warum sie überhaupt dagegen sind. Heimische Energie nutzen und weniger vom Ausland abhängig sein müsste ihnen doch gefallen.
    65 18 Melden
  • danski 18.04.2017 13:24
    Highlight Mir ist die Energie frisch ab Bauer einiges lieber, Sonnerenergie und Biomasse, anstatt Uran und Erdöl von Diktatoren und Terroristen. Aber schlussendlich hängt die SVP einfach nur an den alten Energiemustern, die sind die Uran- und Erdöldinosaurier unserer Zeit, lasst sie brüllen. Die Zukunft ist erneuerbar, daran werden sie nichts ändern.
    61 14 Melden
  • Herbert Anneler 18.04.2017 12:39
    Highlight Die wahren Warmduscher outen sich: die rechtsbürgerlichen Energie-Starrköpfe. Überrascht bin ich höchstens, dass die überhaupt duschen...dachte bisher, die steigen immer noch in den Badezuber und schruppen sich noch mit Kernseife - an Weihnachten, am 1. August und an Ostern...;-)
    66 28 Melden
    • The oder ich 18.04.2017 14:37
      Highlight ... aber auch nur, wenn es würkli nötig ischt
      11 2 Melden
  • Thoeme77 18.04.2017 12:04
    Highlight Eine ebenfalls gute und kaum erwähnte Alternative wären Fusionsreaktoren. Man müsste einfach investieren, aber wenn es klappt wäre das Energieproblem gelöst.
    26 38 Melden
    • sheimers 18.04.2017 12:41
      Highlight Fusionsreaktoren sind Science-Fiction. Seit Jahrzehnten redet man davon, aber es ist noch kein auch nur ansatzweise brauchbarer Prototyp in Aussicht. Wir brauchen jetzt Technologien, die bereits erprobt sind und sich sofort installieren lassen. Wenn es in 20 Jahren mal was neues gibt kann man dann wieder darüber reden, aber einfach zuwarten kann man nicht. Deshalb ein klares JA zur Energiestrategie 2050.
      58 15 Melden
    • meine senf 18.04.2017 12:46
      Highlight Da gibt es ja die Kernfusionskonstante: Seit etwa 50 Jahren heisst es, dass man in etwa 50 Jahren so weit sei ... Investiert wird auch schon sehr viel darin.

      Wenn es mal klappt, um so besser, aber damit rechnen oder es als Ausrede zu benutzen bis dann nichts anderes zu tun sollte man nicht unbedingt.
      41 6 Melden
    • Christian Mueller (1) 18.04.2017 12:49
      Highlight Falls es klappt...
      14 6 Melden
    • sheimers 18.04.2017 13:19
      Highlight Zudem wären Fusionsreaktoren wieder zentrale Einrichtungen, die sich monopolisieren lassen. Damit wären wir weiter dem Preisdiktat von den Konzernen ausgesetzt. Es würden wieder Leute wie Rösti und Blocher in den Verwaltungsräten sitzen und sich auf unsere Kosten die Taschen füllen.
      27 9 Melden
  • Hoodoo 18.04.2017 12:01
    Highlight Solar- und Windenergie liessen sich in Pumpspeicherkraftwerken speichern. Nur dürfte es nicht mehr sein, dass der Landschaftsschutz praktisch jedes Projekt verhindern kann....
    57 14 Melden
    • sheimers 18.04.2017 12:43
      Highlight Die Pumpspeicherwerke haben wir schon, und es gibt genug unproblematische Standorte für Solar- und Windkraft. Der Landschaftsschutz soll unbedingt störende Projekte auch weiterhin verhindern. Es muss nicht jedes Bergtal geflutet werden, und Windkraftanlagen sollen da aufgestellt werden, wo die lokale Bevölkerung damit einverstanden ist.
      28 17 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.04.2017 13:59
      Highlight @sheimers
      Ich bin zwar einverstanden, dass man auf keinen Fall den Landschaftsschutz behindern sollte, aber die Aussage "Die Pumpspeicherwerke haben wir schon" ist auch nicht ganz korrekt, denn diejenigen die wird haben, reichen bei weitem nicht aus um all den benötigten Strom zu speichern.

      Ich denke, was das Speicherproblem angeht werden wir kreativ werden müssen. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass wir es schaffen. Nur schon aus dem Grund, dass wir keine Wahl haben.
      23 2 Melden
    • Lami23 18.04.2017 15:39
      Highlight wenn man die nur da aufstellt wo die lokale Bevölkerung einverstanden ist, wird das nix. Umweltschutz ja, aber bitte nicht vor meiner Türe...
      9 2 Melden
    • Urs457 18.04.2017 17:37
      Highlight @Lami23 Wenn ein bisschen Geld fliesst, wie bei der Wasserkraft, geht das schon ;-)
      2 2 Melden
    • Lami23 18.04.2017 21:06
      Highlight wird sicher helfen 😉
      2 1 Melden
    • Easycomment 20.04.2017 23:16
      Highlight Um den Wegfall von Kernenergie mit PV und Windkraft zu kompensieren und letztere auch zu speichern, bräuchte es 12 neue Pumpspeicher letztere auch zu speichern-KW à la Linth Limmern. Wo sollen dies gebaut werden?
      0 1 Melden
    • Easycomment 20.04.2017 23:42
      Highlight Um heutige KKW Energie alternativ mit PV und Windkraft zu ersetzen und diese Energie mit Pumpspeicher-KW zu speichern, müsste man 12 neue KW à la Linth Limmern installieren. Wo sollen diese gebaut werden, wie lange würde es dauern und was würde deren Bau kosten? Wer zahlt deren Betrieb und Amortisation? Ist das in den 40 Fr. von Doris Leuthard eingerechnet?
      0 1 Melden
    • sheimers 21.04.2017 07:38
      Highlight @Easycomment: Wie es der Zufall so will haben wir in der Schweiz bereits exakt 12 Pumpspeicherwerke. Die wurden nämlich gebaut, um den nachts überflüssigen Strom der unflexiblen Kernkraftwerke aufzunehmen und ihn tagsüber nach Italien zu verkaufen.
      1 0 Melden
  • sandbe 18.04.2017 12:00
    Highlight Nun ja von der SVP ist man sich ja nichts anderes als alternative Fakten und Fake News gewohnt...schon himmeltraurig sowas! Wenn man sich aunschaut, welchen Verbänden die SVP nahe steht wird es schon klarer, z.B. Albert Rösti als Präsident von Swissoil und AVES (Nuklear-Freunde), die kümmern sich überhaupt nicht um den Mittelstand, sondern nur ums eigene Portemonaie (das soweiso schon prall gefüllt ist). Oder wo war die SVP bei der USRIII? Sorry, aber es ist ja klar das die ES2050-Gegner keine vernünftigen Argumente haben und deshalb die Kosten-Keule vervorholen und Angst schüren wollen...
    86 38 Melden
    • manhunt 18.04.2017 12:55
      Highlight die svp hätte genügend zeit gehabt, eigene vorschläge für eine vernünftige energiestrategie einzubringen. sich jetzt mit an den haaren herbeigezogenen zahlen stimmung zu nachen, zeigt bloss einmal mehr, dass es der svp gar nicht darum geht "mitzumachen" und an lösungen mitzuarbeiten. die "kalte dusche" wird sich jedoch bewahrheiten: für die initiativgegner, am abstimmungssonntag.
      56 11 Melden
    • adi37 18.04.2017 16:37
      Highlight sandbe: wo sind Ihre Argumente? Alle schwingen Keulen. Nur bei Einigen sind sie stichhaltiger, bei Andern hassphobisch. Auch das ist eine Meinung!
      6 12 Melden
  • Profotos 18.04.2017 11:52
    Highlight Wieso wirbt die SVP nun doch mit nackten Frauen? Man möge sich an die junge SVP erinnern, die über die SP Kampagne jammert...
    73 35 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 18.04.2017 12:02
      Highlight Die junge SVP ist von der SVP unabhängig, die Juso aber nicht von der SP.
      36 33 Melden
    • Christian Mueller (1) 18.04.2017 12:49
      Highlight so unabhängig wie beim Namen?
      28 16 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 18.04.2017 13:40
      Highlight Wenigstens kann sie keine Änderungen des Parteiprogrammes durchzwängen. (Vgl. Bspw. Die Juso mit dem Kapitalismus überwinden)
      8 16 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 18.04.2017 16:03
      Highlight Der Kommentar landete wohl auf einer Alarmliste der SP/Juso 😂
      6 7 Melden
  • Fulehung1950 18.04.2017 11:48
    Highlight Auch wenn ich ebenso wenig in die Zukunft blicken kann wie andere: es gibt keine Alternative!

    Wir müssen vom Atom-Strom wegkommen. Die Risiken sind zu gross, das Problem der Endlagerung nicht gelöst.

    Hingegen sehe ich, dass sich die Solar-Technologie massiv verändert hat. Die heutigen Solarpannels sind verglichen mit den vor 10 J. gewaltig kleiner bei (vermute ich mal) besserer Leistung. Und ich bin zuversichlich, dass innert max. 10 J. das Speicherproblem gelöst ist.

    Die Weiterentwicklung der Alternativ-Energien muss zentrales Thema für das Technologie- u. Forschungsland Schweiz werden!
    87 17 Melden
    • poga 18.04.2017 11:59
      Highlight @Fulehung bei den AKW's gebe ich dir recht. Bei den Speichern hält sich meine Zuversicht in Grenzen. Dies aus dem einfachen Grund, dass keine Ideen kommuniziert werden. Allgemein vermisse ich das Fehlen von Konzepten bei dieser Abstimmung. Für mich wirkt sie mehr wie ein selbstauerlegten Knebelvertrag, den man am Schluss auf biegen und brechen umsetzen muss. Und dabei wettet man darauf, dass die Technologie das schon richten kann.
      18 28 Melden
    • Matrixx 18.04.2017 12:31
      Highlight Elon Musk (ja, der von Tesla, SpaceX und PayPal), ist auch auf diesem Gebiet Visionär. Musk sieht die Zukunft so, dass jedes Haus ein Batteriepack hat, das die Energie speichert, die das Haus selber herstellt. Es gibt also durchaus Ideen, wie man alternative Energie besser nutzen kann.
      30 3 Melden
    • Schne 18.04.2017 12:35
      Highlight Ideen gibts genug und in der Entwicklung ist so einiges. Bereits mit heutiger Technologie anwendbar sind zum Beispiel Erdregister für Häuser, Wasserkraft, Druckluftspeicher, Pumpspeicher, Akkus (z.B. von den Elektroautos).
      Vielversprechend ist auch die Umwandlung zu Wasserstoff.
      Ich vermisse da eher bei den Gegnern die Anwesenheit von Konzepten.
      Wer Angst vor kaltem Duschwasser hat, soll sich doch eine Solaranlage (≠ Photovoltaik) installieren. Günstiger bekommt ihr auch heute schon kein Warmwasser.
      24 5 Melden
    • sheimers 18.04.2017 12:50
      Highlight Speicher haben wir bereits, daran mangelt es nicht. Es ist sogar so, dass fertige Projekte für neue Speicher gestoppt wurden, weil eben kein Bedarf für mehr Speicherkapazität da ist und sie somit nicht rentieren. Es wird mit dem tiefen Strompreis argumentiert. Ein tiefer Preis heisst nichts anderes als, dass gar kein Mangel besteht, den man mit einem neuen Speicherwerk decken müsste. https://www.nzz.ch/schweiz/tiefer-strompreis-bremst-milliardenprojekt-lago-bianco-1.18193638
      12 5 Melden
  • Käsebrötchen 18.04.2017 11:48
    Highlight Alles erstunken und erlogen. Die einen rechnen uns ein Best-Case Szenario vor, um dann das Land endlich mit Windrädli vollplastern zu dürfen, die anderen das Worst-Case Szenario, damit sie weiterhin ihre Atömli spalten und Braunkohle in CO2 verwandeln dürfen. Schlussendlich verlieren wir aber alle, wenn wir Gesetzli machen, die ungeachtet aller technischen und politischen Entwicklungen für 30 Jahre in Stein meisseln, wie wir handeln müssen.
    38 57 Melden
    • Schne 18.04.2017 12:35
      Highlight Nichts ist in unserer Demokratie in Stein gemeisselt..
      36 4 Melden
    • sheimers 18.04.2017 12:52
      Highlight Die Zahlen der Befürworter sind natürlich auch nicht sicher, aber die Grössenordnung scheint realistisch. Hingegen sind die Zahlen der Gegner nachweislich komplett falsch. Deshalb ein klares JA zu dieser Abstimmung, Lügner soll man nicht belohnen.
      39 14 Melden
    • esmereldat 18.04.2017 13:05
      Highlight Es gibt nur ein paar gute Standorte für Windkraft in der Schweiz, es würde also nicht das ganze Land mit Windrädli voll gepflastert.
      19 3 Melden
  • René Obi (1) 18.04.2017 11:41
    Highlight Erster Fact.
    Atomkraft ist von A - Z nicht verantwortbar!

    Zweiter Fact.
    Das Klima erwärmt sich, durch die Aktivitäten der Menschen, in horrendem Tempo. Mit schwer absehbaren Folgen für Mensch und Umwelt.

    Ergo braucht es, um unsere Welt, wie wir sie kennen und wohl die meisten schätzen, zu erhalten eine vernünftige Energiestrategie. Meiner Meinung ist der Vorschlag der zur Abstimmung steht, ziemlich vernünftig.
    73 30 Melden
    • Froggr 18.04.2017 13:08
      Highlight Was zur Hölle habt ihr das Gefühl, dass WIR, die Schweiz, irgendetwas verändern können? Der Prozentsatz, was wir an CO2 ausstossen im Vergleich zum Rest der Welt ist so klein, dass man ihn gar nicht richtig erfassen kann. Also kommt mir nicht mit "eir wollen die Erde so erhalten, wie sie ist". Das ist ein völlig falscher Wahlspruch.
      Und dass wir verantwortlich sind für die Erwährmung ist zwar sehr Wahrscheinlich, jedoch kein Fakt. Es gibt einzig parallelen mit dem CO2 Anstieg und der Erwärmung. In der selben Zeit hat jedoch auch die Sonnenaktivität stark zugenommen.
      11 33 Melden
    • Shabina 18.04.2017 14:18
      Highlight @Rene
      Atomkraft hat keine negativen Auswirkung auf den CO2 Ausstoss...also die Klimaerwärmung. Stellt man die AKW ab, und es würde zB Gas oder Kohlewerke nötig, würde sich das negativ auf das Klima auswirken.... nur so neben bei.
      14 18 Melden
    • atlas 18.04.2017 15:03
      Highlight @Shabina: Was für den Betrieb stimmen mag, ist für die vor- und nachgelagerten Prozesse sicher falsch. Heisst: Der Abbau, die Anreicherung, die Lagerung des Urans, sowie der Bau und die Entsorgung aller radioaktiven Stoffe (inkl. Des Kraftswerks selber) sind keineswegs CO2 neutral!
      14 2 Melden
    • Mr. Malik 18.04.2017 15:39
      Highlight @Frogger
      Sich zur kleinsten eingeit zählen, um sein nichtstun zu rechtfertigen, stark.
      Ja dann... schmeiss batterien in den fluss, plastik in den wald, drängle dich an der kasse nach vorn, sei zu niemandem freundlich... spielt ja keine rolle, bist ja nu einer von milliarden.
      Wenn du das problem immer noch nicht siehst..

      Jeder mensch ist nur einer von milliarden egal wo...
      14 6 Melden
    • Shabina 18.04.2017 15:53
      Highlight @Atlas
      So gerechnet hat sogar Solarstrom/Windenergie den selben CO2-Ausstoss wie Atomstrom....

      http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/Stromerzeugung/CO2-Vergleich-Stromerzeugung.html
      6 9 Melden
    • Froggr 18.04.2017 16:44
      Highlight Mr. m: Eben genau das habe ich bewusst nicht gesagt. Wir bewirken nichts. Das stimmt. Ich habe nicht. Ehauptet, dass wir nichts tun dürfen. Aber das Argument, dass alles besser wird, wenn die Energiestrategie angenommen wird, das ist schlicht falsch und eine Lüge.
      4 4 Melden
    • esmereldat 18.04.2017 18:32
      Highlight Neben der Schweiz haben noch viele andere Ländern den verbindlichen Klimazielen zugestimmt. Wenn man sich in der Welt umschaut, wird ziemlich schnell klar, dass wir nicht als Einzige etwas tun und tun wollen. Ja, wir sind nur ein kleiner Fleck. Trotzdem müssen wir aus meiner Sicht das Möglichste tun, um unseren Teil zu leisten.
      4 3 Melden
    • esmereldat 18.04.2017 18:35
      Highlight @Shabina ich bin nicht sicher, ob die Quelle wirklich zuverlässig ist. Das Datum der Seite ist irgendwo im 2012 angegeben, nach welcher Methode die Berechnungen angestellt wurden, steht nirgends. Kritisch...
      4 3 Melden
    • Froggr 19.04.2017 08:37
      Highlight Die anderen Länder, die das Unterschrieben haben werden zum grössten Teil genau nichts tun. Nur schon China, Russland und die USA stossen zusammen über 50 Prozent aus. Und von den dreien wird sich sicherlich niemand darum kümmern (ja obwohl sie doch unterschrieben haben). Das ist Politik!
      1 3 Melden
    • Shabina 19.04.2017 11:04
      Highlight @esmereldat
      Ich nehme nicht an das sich seit 2012 am CO2 Ausstoss was geändert hat. Du hast sicher eine zuverlässige Quelle für dein kritisches hinterfragen. Gib die doch bitte an... kritisch....
      0 1 Melden
    • Yamamoto 19.04.2017 22:51
      Highlight @Shabina Insbesondere die Resultate zur Windenergie beweisen ja, dass es Technologien gibt, die eine bessere CO2-Bilanz als Atomstrom aufweisen. Zudem dürfte sich die CO2-Bilanz beim Atomstrom in den nächsten Jahrzehnten verschlechtern, da die durchschnittliche Urankonzentration im Erz abnimmt. http://wua-wien.at/images/stories/publikationen/studie-energiebilanz-nuklearindustrie-kurzfassung.pdf
      0 0 Melden
    • Shabina 20.04.2017 08:11
      Highlight @Yamamoto
      Ich bestreite ja nicht, dass es andere Technologien gibt die CO2 "neutraler" sind. Momentan wird rund 40% des Energiebedarfs mit Atomstrom gedeckt. Etwas über 2% aus erneuerbaren Energien (Wind/Solar). Ich glaube nicht dass wir die fehlenden 40% durch erneuerbare ersetzen können. Schon die Reduktion des Verbrauchs um fast die Hälfte erachte ich als utopisch. Besonders in Bezug auf die zunehmende Zahl e-Mobile. Wir werden vom Import dreckigen Stroms abhängig, genau dann, wenn auch diese viel Strom benötigen. Ungeklärt bleibt auch die Problematik des Bandstroms, also Speicherung....
      0 2 Melden
    • Shabina 20.04.2017 08:26
      Highlight ...Was ich nicht verstehe: Warum schafft man nicht erst Alternativen um umzusteigen, bevor man gesetzlich den Umstig erzwingen möchte. Wenn wir die 40% Atomstrom ersetzen könnten, dann tun wir das doch einfach. Wenn wir den Verbrauch um 40% reduzieren können dann tun wir das doch einfach. Nur ist das momentan nicht möglich. Ich glaube wir sollten erst daran arbeiten, dass das Möglich wird, bevor wir die Wende gesetzlich erzwingen. Die Regierung kann ja auch ohne ES Gesetze zur Wende erarbeiten....
      0 2 Melden
  • Martin C. 18.04.2017 11:28
    Highlight Am einfachsten scheint mir das Ausschlussverfahren:
    - AKW sind fragwürdig, da die Entsorgungsfrage und die Sicherheit nach wie vor problematisch sind.
    - Mit Gas bleibt die Abhängigkeit zu fossilen Brennstoffen und dem Ausland
    - Windkraft ist unbeliebt, da die Windenergieanlagen sehr oft in die unberührte Natur gebaut werden müssen
    - Wasserkraft kann das notwendige Potential nicht mehr liefern
    - Geothermie ist durch die vergangenen Probleme bei Tests unbeliebt
    - Solarenergie ist teurer und kann keine kuezfristigen Spitzen brechen

    Für mich ist klar wohin es gehen muss😉
    9 20 Melden
    • Christian Mueller (1) 18.04.2017 12:53
      Highlight Es gibt in der Welt und erst recht nicht in der Schweiz einen Flecken 'unberührter' Natur. Selbst im Nationalpark würden Waldbrände rasch gelöscht, Mikropartikel, Feinstaub und Hormone werden von den Meeres- und Windströmungen in die ganze Welt getragen. Selbst der Mensch ist ein Teil dieser Natur, von 'unberührt' zu sprechen erinnert mich ein wenig an den 'Jungfraulichkeits-Wahn' von religiösen... Mehr Ideologie als Realität.
      14 4 Melden
    • esmereldat 18.04.2017 13:06
      Highlight Solarenergie ist nicht teuer 😜
      11 3 Melden
  • pat86 18.04.2017 11:27
    Highlight Es stellt sich die Frage was bei den 40.- alles eingerechnet ist. Für den Strombedarf einer Durchschnittsfamilie (ca. 4'500 kWh/a) scheint die Rechnung zu stimmen. Da höhere Energiekosten -aber auch die Produktion und Dienstleistungen verteuern (wenn auch bei jedem einzelnen Produkt nur marginal), wird es in einer gesamtheitlichen Betrachtung wohl nicht bei 40.- bleiben. Ob es aber gleich 3'200.- sein werden kann ich nicht beurteilen, da ich keine sinnvollen Statistiken zum Gesamtenergiebedarf einer Durchschnittsfamilie gefunden habe. Meiner Meinung nach liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
    21 3 Melden
    • sandbe 18.04.2017 12:09
      Highlight Und haben sie sich auch mal überlegt, was für Einsparungen dank der Energiestrategie erreicht werden können? Dank Energiesparen und Energieeffizienz sinkt nich nur der Energieverbrauch, sondern auch die Energiekosten. Und mit Erneuerbaren Energien reduzieren wir die Abhängigkeit vom Ausland und schaffen mehr Wertschöpfung im Inland, und zudem sinken dank den Erneuerbaren die Stromkosten langfristig ebenfalls. All diese Vorteile sollten sie eben auch berücksichtigen wenn sie auf die Kosten schauen. Somit sollte klar werden, dass es mehr Vorteile als Nachteile gibt mit der ES2050, darum JA!
      34 10 Melden
    • pat86 18.04.2017 12:40
      Highlight klar habe ich mir das auch überlegt. Eine Einsparung und zusätzliche Wertschöpfung ist sicher vorhanden. Wie gross die allerdings sein wird kann ich gar nicht abschätzen deswegen habe ich diese in dieser Betrachtung bewusst ausgeklammert. Zudem könnte das Argument der Wertschöpfung ja auch beim Neubau eines AKWs und der Betreibung der Endlager (Beschäftigungsgarantie für mehrere 1000 Jahre) gelten.
      Ich wollte mit meinem Kommentar nur darauf hinweisen, das beide Seiten mit den Zahlen argumentieren, welche Ihnen am besten passen. Zudem werde ich auf jeden Fall auch ein JA einlegen.
      11 3 Melden
    • sheimers 18.04.2017 13:04
      Highlight Die 40 Franken beziehen sich auf die 0.7 Rappen Aufschlag pro Kilowattstunde, und solange der Verbrauch nicht deutlich ansteigt, wird die Wahrheit nicht in der Mitte liegen, sondern ziemlich nah bei diesen 40 Franken.
      9 6 Melden
    • pat86 18.04.2017 19:37
      Highlight klar die 40 Franken beziehen sich auf den reinen Energieverbrauch zuhause. Aber durch den Aufschlag werden halt auch alle anderen Produkte verteuert (Stichwort: Grauenergieanteil) und die müssen auch bezahlt werden. Einfaches Beispiel: in 1kg Schokolade steckt ca. 2.5kWh Strom oder graue Energie. Das heisst das Kilo Schokolade wird ca. 2 Rappen teurer. Toilettenpapier 500 Blatt, 35 kWh ergeben ca. 30 Rappen. Ist zwar nicht viel, aber da kommt schon noch einiges zusammen was nicht in den 40.- enthalten ist. Effizienzsteigerungen und weiteren Wertschöpfungen hab ich nicht berücksichtigt.
      3 0 Melden
    • pat86 18.04.2017 20:01
      Highlight bevor man jetzt meinen Kommentar missversteht. Ich bin für eine Energiestrategie mit erneuerbaren Energien. Jedoch arbeiten beide Seiten mit "optimierten" Zahlen. Die eine sagt es kostet nichts die andere es kostet eine ganze Menge. Ich fänd es spannend rauszufinden wieviel die Erhöhung tatsächlich kosten würde angewendet auf die heutigen Situation.
      4 0 Melden
  • Makatitom 18.04.2017 11:24
    Highlight Natürlich stimmt das nicht, kommt ja schliesslich von der $SVP, welche nur Angst hat, ihre Mäzene würden plötzlich ein paar Fränkli weniger in die Briefkästen in Luxemburg und Panama senden können
    37 22 Melden
  • blaubar 18.04.2017 11:07
    Highlight Kalt duschen?? Ich habe Sonnenkollektoren, was wirklich nix kostet. Im Winter übernimmt die Pellettheizung (Pellets sind Abfallholz einer Sägerei im Emmental).
    Strom: Sobald mein Dach durch ist, kommen anstatt Ziegel Solarzellen drauf. Das ist gleich teuer. Wenn die BKW dumm tut, kaufe ich mir nich eine Powerwall für 5000.- und dann braucht mir keiner mehr zu kommen.
    Bei Stromkosten von 1300.-/Jahr ist das nach 15 Jahren amortisiert.
    54 6 Melden
    • Schne 18.04.2017 12:41
      Highlight Bravo, wenn die Gegnerschaft nur auch so Konsequent handeln würde wie du, brauchts auch keine weitere (kostenintensive) Massnahmen. Da behält die Gegnerschaft unfreiwillig recht. Die Energiestrategie kostet (sowieso), je länger wir warten, umso mehr.
      6 2 Melden
    • Baccara 18.04.2017 12:46
      Highlight ..als Eigenheim-Besitzer ist das machbar. Aber wir sind ein Volk von Mietern, die können nicht auswählen ob sie einen Kühlschrank der Klasse A++ haben oder ein Uraltteil. Von daher......
      8 2 Melden
    • Skip Bo 18.04.2017 14:28
      Highlight blaubar, habe selber eine 24 kWp Anlage. Im Winter 12/13 war die Stromproduktion wegen gefrorenem Schnee auf den Panels fast 2 Monate bei 0 kWh. Autarkie wäre schon toll aber sogar die Powerwalls sind nach ein paar Tagen leer.
      Es braucht irgendwo eine Speicherkapazität für mindestens einen Monat im Winter.
      Diese gibt es zurzeit nicht.
      Ohne die Bereitschaft die nötigen und halt teuren Kapazitäten zu schaffen, lebt die ES vom Prinzip Hoffnung, auch nicht gerade seriös.
      Weder Angstmache noch Schönrederei wären jetzt gefragt.
      4 2 Melden
    • blaubar 19.04.2017 01:20
      Highlight Das stimmt. Aber was ist mit unseren Stauseen? Reichen die nicht für den Strom eines Monats? Im Sommer hochpumpen, im Winterloch nutzen.
      Ausserdem gäbe es auch die Möglichkeit, mit der Pelletheizung noch Strom zu produzieren. Für einen Monate oder zwei machbar.
      Ich glaube schon daran, dass es mit einem Willen machbar wäre.
      Die BWW müsste sich auf intelligente Netzte konzentrieren und nicht mehr auf Stromproduktion.
      1 0 Melden
    • Easycomment 22.04.2017 23:50
      Highlight Die Stauseen reichen niemals hin. Viele Befürworter, die sich ungenügend informieren unterliegen diesen Träumereien, dass man el. Energie einfach speichern kann. Die Realität wird sie einholen. Man wird das Winterloch mit Dreckstrom aus DE und (gezwungenermassen) Atomstrom aus F stopfen. Umgekehrt werden wir Stromüberschüsse im Sommer haben, wenn überall sonst auch Strom im Überfluss ist. Die Deutschen heizen jetzt schon im Sommer ihre Weichen, um Überschussstrom zu verbrauchen, damit das Netz stabil bleibt. Es gibt nun mal physikalische Gesetze...
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    • blaubar 23.04.2017 01:22
      Highlight Wie lange reichen denn die Stauseen? Das würde mich interessieren, hast du Zahlen oder Links?
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    • blaubar 23.04.2017 01:30
      Highlight Habs schnell gegoogelt: Unsere Stauseen (Speicherkraftwerke decken ca. 28% des Strombedarfs in der Schweiz. Mich dünkt, da müsste genug Kapazität da sein um 1-2 Monate im Winter zu überbrücken. Wenn man denn wesentlich mehr Solarstrom hätte.
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    • Schne 23.04.2017 12:22
      Highlight Eine kurze Google Suche nach der Speicherkapazität von schweizer Stauseen zeigt: Es reicht leider nicht den Solarstrom in die Stauseen zu pumpen. Die Lücke im Winter beträgt je nach Szenario zwischen 3 und 8 TWh. In diesen Szenarien ist aber schon eingerechnet, ddass sich die Stauseen im Winter komplett leeren. Wir bräuchten 30-100% mehr Speichervolumen. Die Stauseen kann man auch nicht einfach mit Solarstrom aus Privathaushalten füllen. Die Umwandlung zu Starkstrom für die Pumpen ist völlig ineffizient. Das ist für mich aber eher ein Argument für die Energiestrategie.
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    • Easycomment 25.04.2017 22:18
      Highlight Wunschdenken...
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  • Ohniznachtisbett 18.04.2017 11:02
    Highlight Ich kann ehrlich gesagt wirklich nicht sagen, ob das nun gut oder schlecht ist. Fakt ist: Wind ist in der Schweiz eine nur bedingt geeignete Energieform. Solar hätte durchaus noch Potential, hier bremst aber der Heimat- und der Landschaftsschutz und noch weitere Interessenverbände. Zudem ist nachwievor Umstritten, wie wirtschaftlich Photovoltaik betrieben werden kann. Band-Energie liefern die Erneuerbaren ohnehin kaum (nur Wasser-Flusskraftwerke). Wenn die AKWs vom Netz sind, fehlt uns die Bandenergie. Autos fahren zunehmend mit Strom, geheizt wird auch mehr elektrisch...es ist nicht einfach.
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    • mrcharliebrown 18.04.2017 11:52
      Highlight Berechtigte Einwände, aber wenn ich mich richtig entsinne, war letztens in einer Tageszeitung (NZZ oder LZ) zu lesen, dass schon mit den heutigen Technologien 50 % des gesamten Schweizer Stromverbrauchs zu decken wären, wenn alle BESTEHENDEN Gebäude mit Solapannels ausgestattet wären (ohne Landverbauungen, ohne geschützte Objekte). Insofern glaube ich, dass über das Potential kaum diskutiert werden muss. Wir müssen ja auch nur die 30 % der abzuschaltenden AKWs kompansieren und nicht 50 %.
      24 5 Melden
    • sandbe 18.04.2017 11:54
      Highlight Erneuerbare, inklusive Photovoltaik können sehr wohl wirtschaftlich betrieben werden, sie müssen sich nur die neusten Zahlen anschauen, da werden sie sehen, dass die Solarkraftwerke mit den günstigsten Produktionskosten (z.B. in Chile, Mexiko, Dubai, Saudi Arabien, etc) schon ohne Subventionen auskommen. Bei uns wird das in ein paar Jahren auch der Fall sein. Und mit Erneuerbaren Energien erübrigt sich auch die Bandenergie...das ist ohnehin nur ein Konzept. Es braucht mehr Fexbilität und das kann die Wasserkraft und Speichertechnologien (inkl. Pumpkraftwerke) sehr gut liefern. Das passt super!
      21 4 Melden
    • blaubar 18.04.2017 12:01
      Highlight Ich habe gelesen, dass mit 40% bedeckten Dächern alle AKWs abgestellt werden könnten.
      9 3 Melden
    • Ohniznachtisbett 18.04.2017 12:23
      Highlight Sandbe und Charliebrown: Interessante Ansätze. Chile Mexiko Dubai und Saudiarabien, sind in etwas anderen Breiten dieser Erde, das wirkt sich positiv auf die Solarenergie aus. Klar kann man 50% des benötigten Stroms aus Solar gewinnen, nur das ist theoretisch. Solarstrom steht nicht zwingend dann zur Verfügung wenn man ihn braucht. Bandenergie wird immer benötigt werden, es ist der "immer-verfügbare" Dauerstrom, in Spitzenzeiten, wie am Morgen und am Mittag, kommt dann die Spitzenenergie (Pumpspeicherkraftwerke) dazu. Aber den Grundstock brauchts, aus welche Träger auch immer...
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    • Ohniznachtisbett 18.04.2017 12:29
      Highlight Blaubar: Ja, theoretisch, von der Jahresproduktion her. Aber in der Nach liefern die Solarpanels keinen Strom. Solange man den Strom nicht vernünftig speichern kann, nützt es nichts, wenn wir theoretisch genug hätten, aber nicht über den ganzen Tag. Deshalb braucht es eine zuverlässige Versorgung mit Bandenergie. In Frage kommen hier: Atom, Gas, Kohle, Flusswasser, sehr bedingt auch Wind. Wind ist in der CH nur an wenigen Orten geeignet. Gas und Kohle sind CO2-Schleudern, Flusshydro ist schon sehr viel gemacht und Atom ist verpönt. Wie also weiter?
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    • meine senf 18.04.2017 12:57
      Highlight Vielleicht müsste man halt mal vom festen immer gleichen Strompreis (bzw. nur fester Hoch- und Niedertarif) wegkommen und wie bei fast allen anderen Gütern in unserem Wirtschaftssystem zu einer Preisbildung durch Nachfrage und Angebot übergehen. Damit würden die Spitzen auch schon etwas gebrochen.

      Jetzt haben wir ja praktisch ein "kommunistisches" System beim Strom, inkl. all den Folgen davon. Lustig ist auch, dass immer jene, die sonst besonders laut nach "freiem Markt" schreien beim Strom plötzlich ganz anders denken.
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    • Harri Hirsch 18.04.2017 13:02
      Highlight Das Problem besteht heutzutage eher nicht mehr am Mittag, dann ist nämlich schon oft überschüssige Solarenergie verfügbar. Heikler wird es abends und in Zukunft könnte es auch nachts zu Spitzen kommen wenn eine zunehmende Anzahl von E-Auto-Besitzern ihre Fahrzeuge zum Laden anschliesst...(das wird einem ja immer als Vorteil verkauft, dass man das Auto eben so nebenbei über Nacht laden könne.
      Und was fehlt dann nachts? Tadaa!! Genau die Sonne (und auch der Wind ist in der Regel nachts weniger stark)
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    • sheimers 18.04.2017 13:07
      Highlight Der Heimatschutz bremst ausser bei historischen Gebäuden überhaupt nicht bei Solar. Es gibt mehr als genug geeignete, nicht geschützte Dachfläche für die Montage von Solarpanelen. Die eine oder andere Einsprache der Heimatschützer widerspricht der Energiewende nicht.
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    • Ohniznachtisbett 18.04.2017 13:21
      Highlight @Senf: Das stimmt doch überhaupt nicht. Die Grossmengen für die Industrie sind komplett dem freien Markt ausgesetzt. Die Preise für Privathaushalte, werden jedes Jahr festgesetzt. Im Moment haben wir ja nicht zu wenig, sondern meistens zu viel. Weshalb die Preise auch im Keller sind und die Konzerne Verluste schreiben und nicht investieren...Dies wiederum dem freien Markt in die Schuhe zu schieben, wäre aber scheinheilig, weil das Überangebot daher rührt, dass DE andere Länder Wind und Solar Energie so krass subventionieren, dass das Überangebot entstand...
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    • meine senf 18.04.2017 14:37
      Highlight Eben dieses "jedes Jahr" müsste man durch "jede Sekunde" ersetzen.

      Dann würde jeder schauen, um welche Uhrzeit bei welchem Wetter es am günstigsten ist den Geschirrspüler zu starten. Oder man stellt den Tiefkühler in der teuersten halben Stunde des Tages ab. Natürlich müsste man die Geräte entsprechend steuern können, aber das wäre ja heute kein Ding der Unmöglichkeit mehr.

      Tüftler würden versuchen mittels Speicherung ein Geschäft zu machen. Schon gäbe es viel weniger Schwankungen.

      Wenn wir *zuviel* Strom haben, wo ist denn das Problem? Wofür brauchen wir dann subventionierte AKWs?
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    • meine senf 18.04.2017 15:39
      Highlight Das Auto-Laden habe ich noch vergessen. Jene, die heute extra einen Umweg machen, um bei einger günstigeren Tankstelle zu tanken, würden dann garantiert auch versuchen, dass Elektroauto möglichst dann aufzuladen, wenn am günstigen ist, weil am meisten Strom verfügbar ist. Das macht wohl noch mehr aus als die Geschirrspüler.
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    • Ohniznachtisbett 18.04.2017 16:02
      Highlight @Senf: Strom ist halt etwas komplexes. Speichern lässt er sich in grossem Stil nur in Stauseen. Durch den stark subventionierten Wind und Solarstrom aus DE, haben wir insbesondere Tagsüber "zu viel" Strom, dadurch hat die Industrie günstigen Strom, allerdings die Stromkonzerne kein Geld für Investitionen...Zudem ist durch Solar und Windstrom das Angebot auch grösseren Schwankungen ausgesetzt, scheint die Sonne ist plötzlich viel da, kommen Wolken gerade viel weniger. In der Nacht fehlt Solar komplett, Wind weniger. Als zuverlässige regelmässige Quelle ist daher Bandenergie so wichtig.
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    • sheimers 18.04.2017 16:04
      Highlight Die Idee mit dem Tiefkühler funktioniert. Man muss nur eine PET-Flasche mit Salzwasser hineinlegen, dann kann man den Tiefkühler über eine Schaltuhr zwischen 18 und 20 Uhr ausshalten. Die Schmelzenergie des gefrorenen Salzwassers hält die Temperatur über Stunden unter null Grad. Allerdings verbrauchen moderne Kühlschränke sowieso recht wenig, das Sparpotential ist deshalb gering.
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    • Easycomment 25.04.2017 22:40
      Highlight Gut! Endlich jemand, der die Bedeutung von Bandenergie kennt.... Betr. Speicherung von el. Energie noch folgendes: Kurzzeitig (zB Tag/Nacht) könnten es Batterien richten (falls dort ein Preiszerfall stattfindet, Tesla lässt grüssen...). Das Problem ist aber die Langzeitspeicherung (Sommer/Winter). Dafür bräuchte es mindestens ein Dutzend Pumpeicherwerke, um den wegfallenden Bandenergieanteil durch Wegfall der KKW zu ersetzen. Aber wo sollen diese Pump Sp KW gebaut werden und wer zahlt das?
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  • MaxHeiri 18.04.2017 11:00
    Highlight Ich verstehe nicht wieso man sich mit Gesetzen und Regularien auf etwas eingrenzen will, dessen Nutzen und Kosten von vielen Unsicherheiten geprägt sind. Technologische Trends sind kaum exakt voraussehbar.
    40 50 Melden
    • Schne 18.04.2017 12:44
      Highlight Weil ohne Regularien mehr Unsicherheiten da wären.. Entwicklung des Klimas, wie lange gibts Konkurrenz von subventionierten AKW's, wie entwickeln sich Preise der fossilen Energiequellen usw.
      4 4 Melden
    • atlas 18.04.2017 15:29
      Highlight Wer will den hier technologische Trends voraussehen? Der Sinn einer Strategie ist, eine Richtung vorzugeben, was indirekt die technologischen Entwicklungen, resp. die Investitionen in diese beeinflusst. Zudem: Das Ziel und damit der Nutzen der Energiestrategie ist doch klar: Saubere und nachhaltige Energie für eine unabhängige Schweiz!
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    • MaxHeiri 18.04.2017 20:34
      Highlight Was ist wenn die Strategie zu früh verfasst wird? Kein intelligenter Berater verfasst eine Strategie auf einer dürftigen Faktenbasis auf 30 Jahre lang.
      Was ist wenn sich die Kerntechnologie doch noch durchsetzt mit der Kernfusion? Hat man da einfach Milliarden mit nichts verlocht?
      3 2 Melden
    • Easycomment 25.04.2017 22:46
      Highlight sehr unsicher, wann das möglich sein wird. Sollten neue nukleare Lösungen eines Tages bestehen, könnte das Parlament die Strategie entsprechend anpassen.
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  • reaper54 18.04.2017 10:37
    Highlight Naja am Schluss sind die Bürger sowieso diejenigen die alle Mehrkosten Tragen werden. Die Gretchenfrage ist, wo diese Mehrkosten Tiefer und mit weniger Risiken verbunden sind...
    48 10 Melden
    • Nick Name 18.04.2017 11:49
      Highlight "Mehrkosten" wird die ganze Menschheit tragen. Erdöl, Erdgas und Uran gibt es nur beschränkt. Wind, Wasser und Sonne werden hingegen deutlich länger zur Verfügung stehen - und wenn nicht mehr, dann gibt es auch uns nicht mehr.

      Wir sollten uns selbst nun einfach langsam sehr ernsthaft sagen: Deal with it.
      Und entsprechend handeln.

      Wer das nicht befürwortet: ok. Dann wärs aber auch ehrlich zu sagen: Leute, ich will einfach die Sau rauslassen, und was nach mir kommt, ist mir völlig egal. Denn das ist zumindest implizit grundsätzlich die Haltung von Fossilenergiebefürwortern.
      30 9 Melden
    • sandbe 18.04.2017 12:04
      Highlight Haben sie sich schon mal gefragt, was denn die Vorteile der Energiestrategie 2050 sind? Die sind nämlich um einiges grösser als nur die Kosten... und das ist genau das Problem der einseitigen Betrachtung der ES2050-Gegner. Dank Massnahmen zum Ausbau von Erneuerbaren und Energieeffizienz sinken die Energiekosten langfristig und wir schaffen mehr Wertschöpfung im Inland, anstatt zig Milliarden pro Jahr an Energie-Importen ins Ausland auszugeben. Und zudem werden die Risiken mit der ES2050 reduziert, sowohl dank Abschaltung AKW als auch mehr Unabhängigkeit. Das JA zur ES2050 ist ein No-Brainer.
      16 2 Melden
    • reaper54 18.04.2017 12:06
      Highlight Naja da kann man mit der Technik welche die "sauberen" Energien für sich beanspruchen gegen argumentieren. Öl wird in Zukunft auch künstlich hergestellt werden können.
      Im Bereich Wasser ist die Schweiz extrem weit fortgeschritten und im Bereich Sonne verfügen wir effektiv über zu wenig Fläche und Sonne. Um mehr als eine Alibiübung daraus zu machen.
      2 17 Melden
    • Nick Name 18.04.2017 14:14
      Highlight reaper54: Und was wollen Sie damit sagen?
      Von wegen "künstliches Öl": BtL-Kraftstoffe dürften in so grosser Menge, wie heute fossile Krafstoffe verpülvert werden, wohl kaum je nachhaltig produziert werden können. Und woher haben Sie denn das mit der Sonne in der Schweiz?
      5 3 Melden
    • reaper54 18.04.2017 14:36
      Highlight Schauen Sie an Was Deutschland Investiert hat welche Fläche es mit Sonnenkollektoren zugepflastert haben und wie viel das im Energiemix ausmacht.
      (Als Anmerkung die Schweiz steht im Vergleich wesentlich besser da...)
      2 5 Melden
  • Tom B. 18.04.2017 10:34
    Highlight 30 Jahre im Voraus eine Energiestrategie bestimmen zu wollen sagt bereits alles 🙊🙉🙈
    56 118 Melden
    • Holla die Waldfee 18.04.2017 10:50
      Highlight Sowas nennt man langfristiges Denken oder auch Planung.
      121 33 Melden
    • ands 18.04.2017 10:53
      Highlight Jeder Stromkonzern, der in Infrastruktur investiert, hat eine Strategie über mehrere Jahrzehnte. Der Bau eines Kraftwerks ist oft eine Investition für 30 und mehr Jahre. Natürlich weiss man noch nicht, wie die Welt in 30 Jahren aussieht. Aber das muss man auch nicht, um eine Strategie zu entwickeln. Dafür arbeitet man immer mit Annahmen.
      Weshalb soll das beim Bund nicht möglich sein? Wäre es Ihnen lieber, wenn der Bund ohne Strategie von Jahr zu Jahr stolpert?
      75 9 Melden
    • bobi 18.04.2017 11:11
      Highlight @ Tom B. Wir Menschen sollten langsam begreifen, dass wir langfristiger denken sollten. Dabei stellt man fest, dass die Ressourcen der Erde endlich sind. Wenn wir so weitermachen wie bis anhin, sind diese wahrscheinlich früher verbraucht als uns Lieb ist.
      23 4 Melden
    • Easycomment 25.04.2017 22:56
      Highlight Leider bleibt uns nichts anderes übrig, als eine Strategie jetzt zu beschliessen, obwohl noch keine sicheren Lösungen vorliegen (jeder sagt etwas anderes...!). Es ist letzten Endes eine Glaubenssache! Dem Stimmvolk müssten aber die Risiken der beiden Szenarien mit/ohne Strategie aufgezeigt werden.
      0 0 Melden
    • Pez 10.05.2017 00:27
      Highlight Ohne Strategie heisst, weiter wie bis anhin. Die alten KKW werden immer anfälliger auf Ausfälle (siehe KKL und Beznau I), dazu gefährlicher. Endlagerung noch nicht gelöst. Die fossilen Energieträger sind der Willkür der produzierenden Länder ausgesetzt, diese diktieren den Preis. Zudem ist diese Resource endlich. Deshalb Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduzieren, Energie sparen und effizient nutzen, erneuerbare Energien ausbauen ist eine äusserst sinnvolle Strategie. Das EG ist ein Gesetz,das man laufend anpassen, ergänzen kann, den gemachten Erfahrungen entsprechend.
      1 0 Melden
  • Holla die Waldfee 18.04.2017 10:31
    Highlight Alternative Fakten und Rechtsparteien gehören seit jeher zusammen. Sind eigentlich fast Synonyme.
    108 48 Melden
    • reaper54 18.04.2017 11:08
      Highlight Ca so wie Links und Terrorismus? (RAF, Roten Brigaden, FARC, ELN und weitere)
      Oder Kommunismus und Gulag/Umerziehungslager? (Sowjetunion, China, Vietnam, Nordkorea, DDR)

      23 35 Melden
    • Scott 18.04.2017 11:11
      Highlight Ihr Kommentar hat nun überhaupt nichts mit der Energiestrategie zu tun.

      Das Mehrkosten von bloss CHF 40.- nicht stimmen können, ist wohl Jedem klar.
      27 20 Melden
    • Tom B. 18.04.2017 12:10
      Highlight Fakt ist, dass niemand weiss, wie die Welt in 6-12 Monaten aussehen wird. Langfristige Energiestrategie? Bitte gern. Aber nicht mit einem Denk- und Anpassungsverbot. Und das holen wir uns mit einem Ja im Mai ab.
      Die Frage die niemand auf der Pro-Seite beantworten will: Wo kommt die Bandenergie her im November 2033 bei wochenlangem Hochnebel im Mittelland?
      16 15 Melden
    • ands 18.04.2017 13:42
      Highlight @ Tom B.: Wie kommen Sie auf ein "Denk- und Anpassungsverbot"? Aufgrund des Verbots neuer KKW?
      Es handelt sich um ein Gesetz. Wenn nötig kann das Parlament dieses Gesetz innerhalb einer Session ändern.
      9 5 Melden
    • Tom B. 18.04.2017 14:48
      Highlight Schon einmal erlebt, dass Lenkungs(steuern)abgaben reduziert wurden? Geld, dass die Politik einmal hat wird sie nie mehr hergeben. Beispiele für provisorische oder temporäre Abgaben, welche nun dauerhaft sind gibt es genügend! Leider.
      8 4 Melden
    • ands 18.04.2017 19:08
      Highlight @ Tom B.: Wahllos Floskeln herunterzubeten ohne auf die Argumente der anderen einzugehen zeugt von schlechtem Diskussionsstil.
      1 5 Melden
    • Urs457 18.04.2017 21:29
      Highlight @Tom B. Erstens: Woher wollen denn die Gegner der ES2050 die Bandenergie nehmen? Die AKWs werden ja in absehbarer Zeit eh abgeschaltet! Zweitens: Wenn Sie die Vorlage gelesen hätten, wüssten Sie, dass bei der ES2050 die Lenkungsabgaben befristet sind. Wenn Sie Nein stimmen laufen die bestehenden Lenkungsabgaben jedoch bis zum Sanktnimmerleinstag weiter!
      3 4 Melden
    • Easycomment 25.04.2017 22:59
      Highlight mit solchen Floskeln kommen wir nicht weiter. Es geht um die Sache: was ist besser, mit/ohne Strategie?
      0 0 Melden

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