Schweiz

Jonas Projer: «Soll die ‹Arena› bei Themen wie Folter neutral bleiben?» screenshot: srf

«Die ‹Arena› darf da nicht neutral bleiben» – Trump bringt sogar Projer an seine Grenzen

«Arena»-Moderator Jonas Projer gab gestern ehrlich zu, dass es ihm schwer fällt, beim Thema Trump neutral zu bleiben. Derweil tat sich ein Gast hervor, der durchaus mal übernehmen könnte, falls es Projer zu bunt werden würde.

04.02.17, 06:30 14.02.17, 10:33

Seit mehr als zwei Jahren moderiert Jonas Projer nun bereits die «Arena». Der junge Journalist wurde dabei stets als eloquent, schlagfertig und humorvoll wahrgenommen. Und vor allem war er trotz der hitzigen Diskussionen immer neutral. 

Doch genau bei diesem letzten Punkt stösst Projer nun an seine Grenzen. Der Grund: Donald Trump.

Ganz zum Schluss der gestrigen «Arena»-Sendung mit dem Thema «Ernstfall Trump» stellte Projer folgende Grundsatzfragen: «Soll die ‹Arena› neutral bleiben, wenn es um Folter geht? Soll die ‹Arena› neutral bleiben, wenn ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Menschen weniger Rechte haben sollen, nur weil sie Juden oder Muslime sind?»

Projer stellt zum Ende der gestrigen «Arena» eine Grundsatzfrage. Video: streamable

Grosse Fragen für eine Sendung, die sich Neutralität bis jetzt immer gross auf die Fahne schrieb. Doch Projer scheute nicht vor einer klaren Antwort zurück und sagte klar und deutlich: 

«Die ‹Arena› darf da nicht neutral bleiben, und ich als Journalist kann da nicht neutral bleiben.»

Umfrage

Soll die «Arena» auf jeden Fall neutral bleiben?

  • Abstimmen

5,375 Votes zu: Soll die «Arena» auf jeden Fall neutral bleiben?

  • 23%Ja, da gibt es keinen Spielraum.
  • 77%Nein, Projer soll da ein wenig Partei ergreifen dürfen.

Missliche Ausgangslage für den Republikaner

Doch wie gesagt, diese Frage stellte Projer erst ganz am Ende der gestrigen Sendung, zuvor moderierte der SRF-Mann im gewohnten Stil. Neutral also. 

Ganz fair hingegen war das Setting nicht. Denn mit James Foley, Sprecher der Republicans Overseas Switzerland, war nur einer der vier Gäste auf der Seite Trumps. Mit Micheline Calmy-Rey, Klaus Wellershof, dem ehemaligen Chefökonomen der UBS, und dem irakisch-schweizerischen Filmemacher Samir standen dem bemitleidenswerten US-Amerikaner gleich drei redegewandte Kontrahenten gegenüber. 

Vielleicht liess sich ja einfach niemand mehr finden, der für Trump ins Wortgefecht stieg. AfD-Gauland war ja schon zu Gast, SVP-Hardliner Andreas Glarner hatten wir gerade und selbst Christoph Blocher distanzierte sich diese Woche in vielen Punkten von Donald Trump.

Der Röschtigraben-Vorwurf

Angesichts der misslichen Lage, in der sich Foley befand, schaffte er es immerhin, nicht komplett unterzugehen. Kritisiert wurde von den anderen drei Gästen vor allem das Einreiseverbot, das Donald Trump eingeführt hatte. Zur Verteidigung fuhr Foley dabei eine ähnliche Linie wie die Presseverantwortlichen im Weissen Haus.

Das Einreiseverbot sei nicht diskriminierend, da es nicht Muslime betreffe, sondern Länder, so Foley. Und sowieso, die Liste stamme ja aus der Obama-Administration. Zudem versuchte er dem Fernsehpublikum klar zu machen, dass die Schweiz eigentlich auch nicht so anders als die USA sei. «Ich wohne in Genf und der Röschtigraben ist sehr, sehr tief.»

Doch mit dieser Aussage sollte Foley nicht zum einzigen Mal an diesem Abend seinen Meister finden. Und zwar in der Person von Klaus Wellershof. Dieser konterte auf den Röschtigraben-Vorwurf sofort: «Na und, willst du ihn jetzt noch tiefer machen?» Worauf sich das Argument des Republikaners sofort in Luft auflöste.

Als Foley von den guten alten Zeiten zu fabulieren begann, damals als Amerika noch «great» war, war es wiederum Wellershof, der den Nostalgiker auf den Boden der Realität holte:

«Schauen Sie sich doch mal die alten Filme aus den 50er- und 60er-Jahren aus Amerika an. So wie da die Schönen und Reichen gewohnt haben, wohnen heute die untersten 20 Prozent der Amerikaner.»

Foley träumt vom grossen Amerika in den 50er- und 60er-Jahren, Wellershof muss ihn enttäuschen.  Video: streamable

Iranischer Student zerlegt Einreisebann

Eine Diskussion auf Augenhöhe lieferte sich Wellershof mit Micheline Calmy-Rey. Die alt Bundesrätin ermahnte den Ökonomen, dass die Globalisierung unbedingt stark begleitet werden müsse. Wenn keine Massnahmen für die Schwächsten ergriffen würden, bereite dies den Boden für Populismus vor.

Wirklich beunruhigt wirkte Calmy-Rey, als es um das Einreiseverbot ging. «Morgen was? Juden-Bann? Katholiken-Bann?» Es gebe immer mehr autokratische Regierungen und diese Leute würden nichts mehr anderes sehen als ihre Macht, so Calmy-Rey. «Ich bin wirklich in Sorge.»

Der nachhallendste Beitrag zum Thema Einreiseverbot stammte dann jedoch von Dariyusch Pour Mohsen. Einem iranischen Studenten, der im Publikum sass. Auch sein Herkunftsland gehört zu den sieben betroffenen Ländern.

Innerhalb von nur 40 Sekunden brachte der BWL-Student die Absurdität des Dekrets auf den Punkt. «Wann war zum letzten Mal ein iranischer Terrorist in Europa oder in den USA?» Einen «Terror-Hotspot Iran» gebe es einfach nicht. Und wenn schon müsste man dann zum Beispiel Saudi-Arabien auch auf die Liste nehmen. Aber mit denen würden die USA halt Geschäfte machen, und mit dem Iran nicht.

Ein iranischer Student sagt innert 40 Sekunden eigentlich alles, was zum Einreisebann gesagt werden muss. Video: streamable

Samirs Kindheit

Mit dem schweizerisch-irakischen Filmemacher Samir war noch ein weiterer «Direktbetroffener» im Studio. Mit grossem Eifer versuchte er den Gästen klar zu machen, dass der Erlass von Trump diskriminierend sei. «Hier haben wir einen rassistischen Hintergrund, deswegen sagen die Leute in der Welt, ‹das ist nicht okay›.»

Man merkte es Samir an: Er fühlt sich durch Trumps Dekret persönlich angegriffen. Gleichwohl lieferte er wortgewandt sachliche Argumente ab. 

Als es aber kurz um die Einbürgerungs-Initiative ging, wurde er etwas zu persönlich und schweifte ab: «Bis ich eingebürgert wurde, gab es keinen Unterschied zu mir und meinen Schulkollegen. Ich kannte mich sogar noch besser aus in der Schule, was die Schweiz anbelangt. Schweizer Geschichte, Geografie, alles ...»

Dieser Exkurs in Samirs Kindheit war Projer dann doch etwas zu viel, welcher aus der Situation das Beste machte und charmant wieder die Kontrolle über die Diskussion übernahm. «Samir, wenn Sie auf einem Filmset sind, wer ist dann der Chef?», fragte Projer. Samir resignierte lächelnd: «Auf Ihrem Filmset natürlich Sie.» 

Hilfsmoderator Wellershof

Für Projer viel einfacher zu handeln war da Klaus Wellershof. Der Deutsche entwickelte sich während der Sendung mit seiner ruhigen Art gar zu einer Art Hilfsmoderator für Projer.

Schon zu Beginn der Sendung versuchte Wellershof, die Diskussion in eine konstruktive Richtung zu führen. «Es hilft doch nichts, darüber zu diskutieren, ob Trump rassistisch ist.» Die Meinungen seien da sowieso schon gemacht, meinte Wellershof. Er würde das Einreiseverbot gerne unter einem anderen Aspekt ansehen: «Nutzt es denn überhaupt dem Ziel, Amerika wieder gross zu machen?»

Auch in Sachen Charme stand der Ökonom dem Moderator in nichts nach. Als Calmy-Rey in Richtung Personenfreizügigkeit abschweifte, versuchte Wellershof, sie ganz sachte wieder zurück zum Thema zu holen. «Ich glaube, Sie führen uns auf ein schiefes Gleis, Frau Bundesrätin.» 

Wellershof lässt seinen Charme spielen. Video: streamable

Als Calmy-Rey aber dennoch weiter ausführen wollte, liess Wellershof sie gewähren. «Ich habe so viel Respekt vor Ihnen, ich getraue mich einfach nicht, Sie zu unterbrechen.» Dies wiederum beeindruckte Projer so sehr, dass er sagte: «Das haben Sie jetzt sehr charmant gemacht, Herr Wellershof!»

Sollte es dereinst wieder einmal eine «Arena»-Sendung zum Thema Trump geben und Projer würde auch mal gerne auf den Tisch hauen – wir hätten da einen Vorschlag: Wie wär's mit einem einmaligen Rollentausch, Herr Projer und Herr Wellershof?

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User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
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247 Kommentare anzeigen
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  • stadtzuercher 05.02.2017 18:53
    Highlight Bei Trump die Neutralität verlieren, weils so easy ist, im Mainstream mitzuschwimmen, bei Erdogan, Putin, Nethanjahu aber die Hände 'neutral' in die Hosentaschen stecken, weils gut fürs Business unds Portemonnaie ist? Heuchelei.
    18 8 Melden
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  • Colourreader 05.02.2017 11:08
    Highlight Es gibt tatsächlich Themen, über die nicht diskutiert werden darf. Diese Position ist kontrovers und angreifbar, aber gerade darum unerlässlich. Denn wo über Folter und Rassendiskriminierung gleich diskutiert wird wie über einen Strassenfonds, ist etwas nicht in Ordnung. Demokratie beruht auf Grundrechten, die nur in Ausnahmefällen angetastet werden dürfen. Diese Grundrechte müssen wir verteidigen.
    19 6 Melden
    600
  • passescribe 05.02.2017 10:15
    Highlight Ich denke, es wäre von Vorteil, neutral zu bleiben. Es würde überzeugender ankommen, wenn die Trumpgegner auf neutralem Boden agrumentativ und auch moralisch gewinnen würden. Das könnte eventuell Menschen, die Trump und seine Erlasse für gut halten, eher vom Gegenteil überzeugen.

    Aber nichtsdestotrotz, Projer: Toller Typ.
    16 12 Melden
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  • Angelo C. 05.02.2017 04:26
    Highlight Da hier oft die Person Projers und sein umstrittenes Moderationsverständnis thematisiert wurde, da noch ein soeben im Tagesanzeiger gefundenes, brandneues Interview mit ihm :

    Die «Arena» steht in der Kritik. Moderator Jonas Projer verteidigt seine Politsendung – und zeigt dabei auch Tricks seiner Gäste. http://desktop.12app.ch/articles/23769851


    Nicht uninteressant, seine Selbsteinschätzung und die Ansichten im Hinblick auf die von ihm angestrebte Präsentation der ARENA zu vernehmen 🤓!
    23 3 Melden
    • Lichtblau 05.02.2017 16:26
      Highlight Stimmt, interessantes Interview. Weniger toll sind für einmal die Tagi-Kommentare: Da fallen sie reihenweise über den sympathischen, stets top vorbereiteten und (ja!) ausgesprochen attraktiven Projer und seine Arena her. Kleinlich, missgünstig und bieder. Vor dem Hintergrund, dass die Kommentarfunktion bei der NZZ wegen prolliger Postings abgestellt wird, keine gute Idee.
      9 2 Melden
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  • joevanbeeck 05.02.2017 04:18
    Highlight Samir ist seinem Namen wieder voll gerecht geworden....
    Arabisch "Samir".... "Plauderi am Abend".
    39 6 Melden
    600
  • Sophia 05.02.2017 01:02
    Highlight Jeder aufgeklärte Mensch, jeder Journalist und jeder Politiker darf nur bis zu einem gewissen Punkt neutral sein: Er muss an den Menschenrechten halt machen, da hört Neuralität auf.
    Wir haben uns mit den Menschrechten die Grenze gesetzt, die niemand weder geistig noch real überschreiten darf. Der gute Pojer würde sich seine eigene Basis zerstören, würde er Menscherechtsverletzungen gutheissen oder auch nur tolerieren. Da reden die Rechten von Grenzen zu usw. wenn es aber um die Menschrechte geht, wollen sie keine Grenzen mehr akzeptieren? Daran sieht man, wie einfältig solche Politik ist.
    22 13 Melden
    • rodolofo 05.02.2017 07:36
      Highlight War das jetzt ein neutraler Kommentar?
      Nein.
      Und das ist auch gut so!
      In einem Sozial-Experiment hetzte der Versuchsleiter Menschen mit blauen Augen gegen Menschen mit braunen Augen auf, indem er eine diskriminierende Stimmung erzeugte.
      Die Braun-Augen mussten in der Mitte des Raums auf eiterbeschränkten Anzahl Stühle Platz nehmen, so dass einige von ihnen am Boden sitzen mussten.
      Die Blau-Augen sassen alle auf Stühlen um die Braun-Augen herum.
      Der Versuchsleiter verhielt sich gegenüber den Braunaugen herrisch, lieblos und abschätzig.
      An den Wänden hingen Plakate, auf denen stand, dass...
      11 7 Melden
    • rodolofo 05.02.2017 07:43
      Highlight ...Braun-Augen unfähig, liederlich und unzuverlässig seien, Blau-Augen hingegen tüchtig, fleissig und zuverlässig.
      Der Psycho-Terror durch den Versuchsleiter funktionierte, weil die bevorzugten Blau-Augen sich abwartend NEUTRAL verhielten!
      Sie beobachteten die Diskriminierung der Braun-Augen, als ob sie das Ganze nichts anginge!
      Gleichzeitig wurden die Braun-Augen nervös, aufmüpfig und ungeschickt.
      Sie begannen also, die negativen Vorurteile, die über sie kreiert worden waren, zu bestätigen...
      Neutralität ist also Teil einer Unterdrückung, die erdrückende und bedrückende "Schweigende Mehrheit"
      29 10 Melden
    600
  • simiimi 04.02.2017 19:11
    Highlight Geht gar nicht, dass man die Neutralität bei gewissen Themen opfert. Wer bestimmt, wo die Linie gezogen wird? Wie kann Projer versichern, dass er bei anderen Themen neutral bleibt? Konsequent wäre, keine Arena zu Themen zu machen, bei denen die Neutralität nicht gewahrt werden kann. Alles andere ist Propaganda
    25 38 Melden
    • gonetilnovember 05.02.2017 02:35
      Highlight jeder ist seiner gedanken schmid und für seine moralische einstellung und verhalten selbst verantwortlich. entsprechend bestimmt Projer selbst wo die Linie gezogen wird.

      Wenn du Neutralität willst, kauf dir einen Roboterhund.
      19 10 Melden
    • Sophia 05.02.2017 08:02
      Highlight Anschlag auf Charlie Hebdo; Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris;Die Terroranschläge in Brüssel am 22. März 201; Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016; Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche; Hiroshima, Holocaust...
      Folter ist zu nichts nütze, das haben selbst die Katholiken einsehen müssen, aber sie eines der schrecklichsten Verbrechen, das in der Türkei sogar an der Tagesordenung ist. Bei diesem Thema kann man nicht neutral sein, es ist sogar die Pflicht aller Menschen, diese Verbrechen anzuprangern! Diese Verbrechen verstossen gegen unsere westlichen Werte!
      7 2 Melden
    • rodolofo 05.02.2017 08:22
      Highlight Bei jedem Thema gibt es verschiedene Sichtweisen, Perspektiven und Interessen!
      Es kann also nicht darum gehen, so zu tun, als ob es solche Differenzen nicht gäbe!
      Viel wichtiger ist die EHRLICHKEIT!
      Ich will wissen, mit wem ich es zu tun habe!
      Wenn Leute offen und direkt zu ihren Gedanken und Gefühlen stehen, dann sind sie auch dazu in der Lage, mir offene und direkte Gefühle und Gedanken zuzugestehen.
      Hier verläuft also der wirklich tiefe Graben zwischen den Menschen:
      Zwischen "Echt" und "Gespielt".
      Für die Medien:
      Zwischen Professionellen Medien und "Breitbart News" (Alternative Fakten)...
      5 2 Melden
    • rodolofo 05.02.2017 13:25
      Highlight @ sophia
      Ich glaube, ein Mensch, der foltern will, wird immer irgendwelche Gründe finden, warum er unbedingt foltern muss.
      Auch die Katholischen Inquisitoren wollten Menschen qualvoll umbringen.
      Warum?
      Diese bange Frage eines Kindes wird wohl nie wirklich beantwortet werden können...
      2 2 Melden
    600
  • Lowend 04.02.2017 17:15
    Highlight Die Arena ist und bleibt das übelste Format von politischer Diskussion, denn dieser künstliche Kampf ist das genaue Gegenteil von konsensorientierter Politik und hat einzig und alleine das Ziel, die extrem rechten Dampfplauderis, denen Pojer komischerweise nie in's Wort fällt, zu fördern.
    Die populistischen Parolen der rechten Parteipropaganda unter dem Deckmäntelchen einer arithmetischen Neutralität ergibt diese Politdiskussion für Dummies und wenn ich mir die Unterschiede zu deutschen Sendungen anschaue, zweifle ich regelmässig an der Befähigung der Schweizer für die direkte Demokratie!
    14 83 Melden
    • Moti_03 04.02.2017 17:36
      Highlight Haben Sie Ihren Kommentar selber mal gelesen? Absolut peinlich, in was für einer realitätsfremden Welt leben sie? Wir sprechen von der Arena sf, nicht von einer ultimativen, linken, populistischen und nur ganz linke Meinungen zählen und sonst nichts Arena wie sie sie es gerne hätten. Ich frage mich schon, wie man zu einem solchen einseitigen Weltbild kommt.
      48 7 Melden
    • Lowend 04.02.2017 18:26
      Highlight Die politische Arbeit besteht aus der mühsamen Such nach Kompromissen und nicht aus dem populistischen Hau-Drauf dass die Arena aus Quotengründen sucht.

      Die Arena sucht die politische Konfrontation. Das fördert bestenfalls die extremistischen Parteien und da die SVP mit Abstand die populistischste Partei ist, profitieren deren Polit-Rüpel besonders von dieser Konfrontation.

      Es geht hier nicht um Rechts-Links, sondern um konstruktive oder eben destruktive Politik und wer bezweifelt, dass ein konfrontatives Format den Extremisten hilft sollte ebenfalls mal seine ideologische Brille ablegen.
      11 35 Melden
    • Flughund 04.02.2017 19:07
      Highlight Was du hier raushaust ist immer der gleiche linkspopulistische Dünnpfiff.
      💣💣

      35 15 Melden
    • simiimi 04.02.2017 19:23
      Highlight Also bitte, die Arena ist doch ein ausgewogenes Format, Projer schaut ja jeweils penibel darauf, dass alle Seiten gleiche Redezeiten erhalten und der Ton sachlich bleibt. Deutsche Talkshows bestehen hingegen allermeistens aus Monologen in Konsensrunden, deren Urteil bereits schon vor Sendungsbeginn ziemlich abschätzbar sind. Wenn Sie dieses Format ernsthaft bevorzugen, haben wohl viel eher Sie ein Problem mit der Befähigung zur direkten Demokratie als die Schweizer.
      34 8 Melden
    • Lowend 04.02.2017 19:25
      Highlight Mein Eingangssatz: "Die politische Arbeit besteht aus der mühsamen Such nach Kompromissen und nicht aus dem populistischen Hau-Drauf dass die Arena aus Quotengründen sucht." kann nur für Menschen, die ganz bewusst Zwietracht sähen "immer der gleiche linkspopulistische Dünnpfiff" sein und wie Sie bemerken, habe ich es nicht nötig, gegenüber Ihnen beleidigend zu werden.

      Was Sie hier hingegen abliefern sind widerwärtige Beleidigungen und daher ist es auch kein Wunder, dass Sie polarisierende Sendungen wie die Arena lieben, denn dort bekommen sie ja wöchentlich ihren geliebten SVP-Hass serviert.
      13 33 Melden
    • Lowend 04.02.2017 19:58
      Highlight Ich bin der Überzeugung, dass die Arena den politischen Konsens absichtlich der Einschaltquote wegen opfert!
      Neutralität hat rein gar nichts mit Arithmetik zu tun, simiimi und wenn rassistischen Statements gleich viel Zeit gegeben wird, wie der Verteidigung der Humanität, hat dass nichts mit Ausgewogenheit zu tun und was nützt es, wenn die Exponenten zwar im Ton sachlich bleiben, aber gleichzeitig Fragen unbeantwortet lassen und die übelsten Lügen verbreiten können, ohne dass der Moderator eingreift, weil er vermutlich Angst hat, eine volle Breitseite des Zorns der Wutbürgerlichen abzukriegen?
      8 32 Melden
    • Moti_03 04.02.2017 20:58
      Highlight Lowend? Ich würde ja gerne lachen wenn es nicht so traurig wäre. Lesen Sie Ihre posts, wie immer das gleiche. Was ich oben geschrieben habe, bestätigen Sie ja mit ihren posts. Nur was sie gut finden ist auch gut und für diese Sachen möchten Sie mehr Sendezeit. Merkwürdiges Demokratieverständnis. Und eine Anmerkung von mir; du siehst überall Rassismus. Wo wurde bitteschön in der Arena Rassismus propagiert? Ich schaue fast jede Arena, so was noch nie gesehen.
      20 4 Melden
    • simiimi 04.02.2017 22:24
      Highlight @lowend Es gibt nach jeder Arena einen Faktencheck vom Tagesanzeiger, aber ich geb ihnen recht, die Sendung versucht schon möglichst attraktiv für den Zuschauernzu sein. Handkehrum, was würde eine Sendung nutzen, die von niemanden geschaut wird? Die politische Willensbildung muss irgendwo stattfinden, und die Arena trägt dazu einen wertvollen Beitrag bei. Was würden Sie denn als Alternative vorschlagen?
      17 1 Melden
    • Sophia 05.02.2017 08:11
      Highlight Lowend, du hast in vielem Recht, die Arena heisst Arena, weil dort ein politischer Zirkus aufgeführt wird. Man kann sie sich ansehen, oder es bleiben lassen. Ich finde solche Gesprächspodien generell gut, weil dort Meinungen aufeinander treffen und sich gewisse Typen blossstellen. Man kann mit allen reden, jedoch nicht über alles diskutieren. Es gibt keine Für und Wider bei so grundsätzlichen Fragen wie Leben und Tod. Folter ist ein schlimmes Verbechen, darüber zu diskutieren hiesse ja, sie zu akzeptieren: Nein, Verbechen sind Verbrechen, die kann niemand gutheissen und auch nicht diskutieren!
      6 6 Melden
    • Richu 05.02.2017 19:20
      Highlight Lowend: Du scheinst komplett überfordert zu sein, die Sendung "Arena" richtig zu analysieren! Das bestätigen auch die vielen "Daumen runter" der Leserinnen und Leser von Watson.
      4 3 Melden
    600
  • Rendel 04.02.2017 16:32
    Highlight Es gibt Themen bei denen man nicht neutral bleiben muss und auch keine Gäste einladen muss, die menschenverachtende Meinungen vertreten. Sonst müsste man auch Neonazis einladen bei SRF.
    36 14 Melden
    • humpfli 04.02.2017 16:43
      Highlight Falsch, man sollte auch Neonazis einladen (dürfen). Denn je mehr, dass diese Leute ausgeschlossen werden, desto radikaler wird ihre Haltung. Zudem können diese in einer sachlichen Diskussion wohl kaum überzeugen.
      Solange jemand normal diskutieren kann, sollte er ungeachtet seiner Meinung die Möglichkeit haben, im SRF auftreten. (Das heisst nicht, dass man jeden einladen muss, sondern nur, diese nicht aus Prinzip ausschliessen.)
      31 7 Melden
    • Rendel 04.02.2017 17:32
      Highlight Ich bin der Meinung menschenverachtenden Überzeugungen soll man keine Plattform bieten oder wären sie auch dafür IS Anhänger einzuladen ?
      15 10 Melden
    • Rendel 04.02.2017 18:07
      Highlight Sie sagen falsch zu meinem 1. Text und und sie sagen dann das gleiche wie ich in meinem ersten Text, dass man die nicht einladen muss. Ich sagte man muss die nicht einladen und nicht jedem eine Plattform bieten. Sie meinen wohl eher man sollte die einladen.
      5 3 Melden
    • humpfli 04.02.2017 19:15
      Highlight Deshalb das "dürfen" in den Klammern. Man muss sie nicht einladen, aber sollte es nicht aus Prinzip verweigern. Kurz gesagt: Sofern es das Thema erlaubt, sollte man sie grundsätzlich auch einladen.
      5 3 Melden
    • atomschlaf 04.02.2017 19:52
      Highlight @Rendel: Kannst Du mir "menschenverachtend" definieren? Danke.

      Auch wenn ich die Massnahmen der Trump-Administration für dumm, ungeschickt und nicht zielführend halte, sind Einreisesperren bestimmt nicht menschenverachtend, denn es gibt kein universelles Menschenrecht, jederzeit in ein Land seiner Wahl reisen zu dürfen.

      Daher meine Frage.
      14 9 Melden
    • Rendel 04.02.2017 19:55
      Highlight Welches Thema würde es denn erlauben, den IS oder Neonazis an eine Diskussionsrunde einzuladen und ihnen eine Plattform für ihre Argumente zu liefern?
      4 5 Melden
    • humpfli 04.02.2017 20:57
      Highlight Naja, eines in dem diese Personen betroffen sind oder dort, wo ihre Ansicht vielleicht bedeutend oder interessant wäre. Bei Trump wäre die Ansicht evt. spannend.
      Eigentlich soll man genauso entscheiden, ob man einen Neonazi einlädt, wie man darüber entscheidet, ob man eine andere Person einlädt. Gleiche Kriterien.
      5 3 Melden
    • Rendel 04.02.2017 21:45
      Highlight Sie halten also den IS und die Neonazis bei gewissen Fragen für die Schweiz für bedeutend und finden es wichtig dass wir ihre Ansichten kennen lernen und sie diese vertreten dürfen. Dass sie menschenverachtendes Gedankengut verbreiten, wie Juden sind minderwertig und gehören ausgerottet, es gibt unwertes Leben, es gibt nur eine Religion, wer sich ihr nicht anschliesst hat den Tod verdient, das können sie einfach so ausblenden und dem wollen sie eine Plattform bieten?
      5 6 Melden
    • humpfli 05.02.2017 00:15
      Highlight Teil 1:
      Richtig! Das will ich! Es geht nicht darum, diesen Leuten die Platform zu bieten. Klar, diese erhalten sie auch. Aber wenn sie diese Leute vom öffentlichen Diskurs ausschliessen und unterdrücken, was denken sie, was dann geschieht? Sie vergessen ihre Ansichten und alles ist Friede, Freude Eierkuchen? Ich denke mal eher, dass diese Leute sich dann noch mehr radikalisieren. Dies gilt es zu verhindern.
      Zudem denke ich, dass niemand grundlos diese Ansicht vertritt. Die haben ihre Ansicht wohl aufgrund ihrer Bildung un Erfahrung. Wenn man sie nur schon anhört, könnte man evt. die Ursache..
      6 4 Melden
    • humpfli 05.02.2017 00:19
      Highlight Teil 2: ..finden. Nochmals: Es heisst nicht, dass die Ansicht für uns verständlich sein muss, aber für diese Leute ist sie dies offenbar. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Ursache für ihre Ansichten nur etwas mässiges ist. Und genau durch die Unterdrückung und die Abschiebung in die rassistische Ecke entwickelten sie wohl eine solche Ansicht.
      Falls sie weiter diskutieren möchten, dann können wir dies gerne irgendwo anders machen... Mich stört die Zeichenbegrenzung hier ein wenig.
      4 3 Melden
    • Sophia 05.02.2017 08:25
      Highlight Von mir aus kann man Neonazis in die Arena einladen. Sie müssen sich jedoch an die demokratischen Regeln der Dikussion halten, Sie können ihre abwegigen, irren Themen ruhig vortragen, aber nicht mit ihnen über "gute oder gerechtfertigte" Verbrechen wie Folter oder Holocaust diskutieren. Das Thema Menschenrecht ist nicht diskutierbar. Diesen Typen jedoch ihre Widersprüche vor Augen führen, ist nötig! Vor Neonazis Vorträge halten und dann zur russischen Jahrestagung fahren, um mit Putin den Sieg über die Nazis feiern, das ist z. B. so ein irres Verhalten eines unserer Staatsräte! Aufzeigen!!
      5 2 Melden
    • rodolofo 05.02.2017 08:35
      Highlight @ humpelt
      Du argumentierst theoretisch richtig und zugleich praktisch falsch.
      Wenn eine Gesellschaftliche Gruppe totalitäre Ziele und Ansichten vertritt, hat sie in der Demokratie nichts zu suchen!
      Das wäre etwa so, wie wenn eine Fussball-Mannschaft in einer Rugby-Ausrüstung aufs Feld kommen würde, sich um die Regeln des Schiedsrichters foutieren und wild drauflos foulen würde, mit dem erklärten Ziel, aus dem Fussball einen Gladiatoren-Kampf um Leben und Tod zu machen...
      Eine solche Mannschaft würdest doch auch Du sofort vom Platz stellen und aus dem Turnier ausschliessen, oder etwa nicht?!
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    • humpfli 05.02.2017 13:17
      Highlight Nach diesem Vergleich sollte man die Neonazis ausschaffen. Das wäre formell zwar nicht korrekt, dass man Leute aufgrund ihrer Ansichten ausschaft, materiell wäre ich aber dafür. Ich gebe ihnen Recht, Leute, die eine andere Ansicht vertreten als das System, passen nicht dahin. Nun übersehen sie aber, dass wir nunmal mit diesen Leuten zusammenleben und dies müssen wir auch akzeptieren. Anstatt das Problem hinwegzuschieben und sie auszugrenzen, gilt es, das Problem anzupacken und eine Lösung zu finden.
      3 3 Melden
    • Rendel 05.02.2017 13:17
      Highlight @humpli In der Arena geht es ja meist um politische Forderungen in der Schweiz. Ich sehe weder den IS noch die Neonazis als Gruppen, die in unserem Land Forderungen zu stellen haben, weil sie die Menschenrechte nicht achten und öffentlich dazu stehen. Man kann von mir aus Dokumentarfilme über diese Gruppen drehen, zu besserem Verständnis. Die Arena ist einfach nicht der Rahmen dazu.
      4 3 Melden
    • humpfli 05.02.2017 13:28
      Highlight @Sophia
      Genau, alles gilt natürlich solange die Personen bereit sind, zu diskutieren.
      Wieso sollte man sie nicht über Menschenrechte diskutieren lassen?
      Auch ich habe die Ansicht, dass Menschenrechte unantastbar sind. Aber mir geht es darum, dass, wie schon erwähnt, man die Neonazis und alle anderen Gruppierungen nicht einfach unter den Tisch kehren kann und so tun als gäbe es keine Probleme. Solange diese Leute hier leben und hier stimmberechtigt sind, müssen wir versuchen einen Konsens zu finden, oder mindestens die Probleme zu mildern.
      4 2 Melden
    • humpfli 05.02.2017 17:47
      Highlight @Rendel
      Dem kann ich mich schon eher anschliessen.
      Mich stört einfach, dass man Leute nur aufgrund deren Ansicht nicht in eine Diskussionsforum einladen will.
      2 0 Melden
    • rodolofo 05.02.2017 17:59
      Highlight @ humpfli
      Der Umgang mit totalitären Gruppierungen ist äusserst schwierig.
      Wenn wir alles verbieten wollen, was totalitäre Züge trägt, müssten wir am Ende alle aus dem Demokratischen Prozess ausschliessen.
      Schliesslich ist jedes Erziehungsberechtigten-System mit Sanktion-Möglichkeiten und mit Gewalt verbunden.
      Aber diese Gewalt (auch Humor kann ja sehr verletzend sein!) darf eben ein gewisses Mass nicht überschreiten!
      Die Menschenrechte und das Völkerrecht bieten sicher einen kleinsten gemeinsamen Nenner, den alle Demokratie-fähigen Parteien und Gruppierungen anerkennen müssen und auch wollen.
      2 2 Melden
    • humpfli 06.02.2017 11:18
      Highlight Was genau wollen sie mir damit sagen?
      Zum letzten Abschnitt:
      Nochmals: Ich stimme ihnen in der Theorie zu. In der Praxis sind die Neonazis nun hier, ob Ihnen das gefällt oder nicht. Auch missachten diese die Menschenrechte, ob Ihnen das gefällt oder nicht. Das ist Tatsache. Und auf diese müssen wir eingehen.
      1 1 Melden
    • Sophia 06.02.2017 14:45
      Highlight Hallo humpfli, natürlich kann man über alles diskutieren, aber würden Sie über auch über das Einmaleins diskutieren wollen? Kann man, muss man aber nicht, weil's nichts bringt. Hundescheisse muss weggeräumt werden, oder kann man darüber diskutieren? Glauben Sie, mit Rechtsradikalen liesse sich über die Menschenrechte diskutieren? Ich glaube das nicht und ausserdem sind die Menschenrechte ganz einfach nicht verhandelbar, weshalb also darüber diskutieren? Man hat halt so seine Grundsätze? Aber gundsätzlich über alles zu diskutieren, ist halt auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
      3 1 Melden
    • humpfli 06.02.2017 16:30
      Highlight @Sophia
      Mir geht es weniger darum, ob man tatsächlich mit Rechtsradikalen diskutieren soll. (Habe ich im Übrigen schon mehrmals betont) Mir geht es mehr ums Theoretische. Klar, es kann sein, dass viele oder alle Rechtsradikalen nicht fähig sind, zu diskutieren oder es nicht wollen.
      Dann aber sollte man sie aufgrund dessen nicht zur Diskussion einladen.

      Man sollte niemanden nur (!) aufgrund seiner Ansicht von der Diskussion ausschliessen.

      Kurz gefasst, sodass es alle verstehen:
      Ausschliessen von Diskussion wegen:
      -Ansicht --> nicht okay
      -Diskussionsverhalten --> okay

      4 0 Melden
    • Rendel 06.02.2017 17:37
      Highlight humpfli, das Srf ist aber nicht theoretisch sondern da geht es um Praxis. Es geht auch nicht um Ansichten, sondern um Rechte die in der Verfassung niedergeschrieben sind, die manche Gruppen nicht respektieren. Und es ging hier ja konkret um die Arena die jede Woche im TV zu sehen ist, also das ist keine Theorie.
      2 1 Melden
    • Sophia 06.02.2017 23:39
      Highlight Der Platz hier, humpfli, ist rar, darum geht nicht alles hierherein, so ist das auch mit den Neonazis und dem IS. Sie sind real, aber das heisst doch nicht, dass man Menschen, die offensichtlich die Freiheiten der Demokratie missbrauchen, also das, was sie ablehnen, für ihre irren Ideen gebrauchen wollen, auch zu Gesprächen einladen sollte. Es ist doch meine demokratische Freiheit, das nicht zu tun. Neonazis werden dadurch nicht noch radikaler, das ist eine unbeweisbare Behauptung! Sie werden radikaler aus ihrer eigenen Ideologie heraus, weil sie ja nichts anderes kennt als irre Radikalität.
      1 1 Melden
    • humpfli 07.02.2017 00:08
      Highlight Das SRF nicht, aber ihr Kommentar, auf den ich mich beziehe. Zitat von ihnen: "Es gibt Themen bei denen man nicht neutral bleiben muss und auch keine Gäste einladen muss, die menschenverachtende Meinungen vertreten." Um das geht es mir und nichts anderes.

      Schön, wenn das in der Verfassung steht. Wollen sie nun sagen, dass alles was in der Verfassung steht hoch und heilig ist? Seien sie froh, wird über die Verfassung und Gesetze diskutiert.
      2 0 Melden
    • Rendel 07.02.2017 00:12
      Highlight Es geht hier um die Arena oder haben sie den Artikel bereits vergessen. Die Verfassung ist nicht die Bibel, darum nicht heilig, aber sie ist verbindlich, wenn man unseren Rechtsstaat ernst nimmt.
      2 2 Melden
    • humpfli 07.02.2017 00:59
      Highlight Verbindlich ist sie, aber kritisieren darf man sie. Ansonsten wären wir ja extrem zurückgeblieben.
      Nein, ich habe IHREN KOMMENTAR kritisiert und nicht die Arena. Folglich geht es mir um IHREN KOMMENTAR. Deswegen habe ich meine Ansicht auch unter IHREM KOMMENTAR verfasst. Ansonsten hätte ich einen eigenen Kommentar verfasst und nicht IHREN KOMMENTAR kommentiert. Klar?
      2 1 Melden
    • Rendel 07.02.2017 08:16
      Highlight Ja und mein Kommentar bezog sich auf die Arena. Und ich bleibe dabei, dass Gruppen die zu Gewalt aufrufen, zu Rassismus, ganze Menschengruppen als minderwertig in einer Diskussionsrunde nichts zu suchen haben. So ich habe hier fertig.
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    600
  • http://bit.ly/2mQDTjX 04.02.2017 14:53
    Highlight Ein neutraler Journalist ist Illusion.

    Ein Journalist ist nicht gegenüber der Neutralität verpflichtet, sondern gegenüber der Objektivität. Es genügt, einen einseitigen Bericht deutlich als solchen zu kennzeichnen. Projer stand persönlich hin und sagte: "Ich kann nicht neutral sein." - Pflicht erfüllt.

    Objektivität und Neutralität darf man nicht in gleichen Topf werfen!

    Eine Verpflichtung zur Neutralität hätte zB. die Schweiz.

    Was heisst das in Bezug auf Folter oder den einseitigen US-Sanktionen (zb. Muslimban) gegen islamische Länder?

    Muss die Schweiz auf jeden Fall neutral bleiben?
    21 5 Melden
    • Spooky 04.02.2017 15:44
      Highlight @Lorent Patron

      "Ein Journalist ist nicht gegenüber der Neutralität verpflichtet, sondern gegenüber der Objektivität."

      Lieber Lorent
      Hast du auf Watson oder irgendwo anders auf der Welt schon einen objektiven Journalisten gesichtet?

      Es gibt weder einen neutralen noch einen objektiven Journalismus.

      Margrit Sprecher war die einzige Journalistin, die das erkannt hat.

      Seit sie sich zurückgezogen hat, gibt es keine echten Gerichtsreportagen mehr, nur zum Beispiel.

      8 11 Melden
    • Froggr 04.02.2017 15:46
      Highlight Ist die Schweiz ein journalist?
      4 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.02.2017 16:45
      Highlight Da stimme ich dir zu, Spooky. Vermutlich ist auch die Idee eines objektiven Journalisten nur ein verklärter Traum. Vielleicht ist generell Objektivität etwas nur illusorisches. Darüber können die Philosophen streiten. ;)

      Dennoch möchte ich herausstreichen, dass eine Verpflichtung zu Objektivität nicht die Verpflichtung zu Neutralität beinhaltet.

      Eben nicht, Froggr. Die Schweiz ist ein Staat, dessen Daseinsberechtigung mit dem Begriff "Neutralität" eng verbunden ist.

      Bevor man frägt, "soll ein Journalist neutral sein?", müsste man sich doch erst mal fragen: was bedeutet eigentlich "neutral"?
      5 2 Melden
    • humpfli 04.02.2017 16:46
      Highlight Da gebe ich ihnen teilweise Recht, klar darf ein Journalist parteiisch sein, er sollte dies auch kennzeichnen. Aber in der Moderation von Jonas Projer geht es um die Kandidaten. Projer sollte also nicht die Partei für eine bestimmte Ansicht ergreifen. Er sollte Partei für jede Ansicht ergreifen können, um die Teilnehmer herausfordern. Nicht er steht im Mittelpunkt, sondern die Ansicht der Diskutierenden.
      6 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.02.2017 16:52
      Highlight Umsomehr es sich bei dieser Frage nach der Bedeutung von Neutralität um Dinge wie Folter, Muslim-Ban, US-Sanktionen etc. dreht.

      Abkommen betreffend die Rechte und Pflichten der neutralen Mächte und Personen, Art.1:

      "Das Gebiet der neutralen Mächte ist unverletzlich."

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19070029/index.html

      In diesem Umfeld ist der Begriff "Neutralität" ziemlich konkret definiert. Aus diesem Umfeld leitet die Schweiz ihre Daseinsberechtigung ab. Deshalb ist auch mit dem Begriff "neutral" nicht zu spassen. Wir sollten darauf achten.
      3 2 Melden
    • Sophia 05.02.2017 08:36
      Highlight Richtig, Patron! Neutralität heisst nicht, zu Verbrechen zu schweigen! Folter ist ein Verbrechen, so steht's in der Menschenrechtscarta zu der die Schweiz und das Volk eindeutig "JA" gesagt hat. Wie also könnte die Schweiz zu diesen Menschenrechtsverletzungen der Amis in Guantanamo schweigen, also neutral bleiben? Wenn's der Ergogan tun, ausrufen, wenn's die die grossen USA tun schweigen? Das geht doch nicht! Neutral sein heisst nicht, keine Meinung zu haben, auch nicht zu Unrecht zu schweigen! Neutral ist man auch, wenn man jedem unterschiedslos seine Meinung sagt und vor niemandem kuscht.
      2 1 Melden
    • rodolofo 05.02.2017 08:37
      Highlight Objektiv sein könnte nur Gott, wenn es so etwas gäbe.
      2 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.02.2017 15:52
      Highlight Sophia, du wurdest irregeführt:

      "Wie also könnte die Schweiz zu diesen Menschenrechtsverletzungen der Amis in Guantanamo schweigen, also neutral bleiben?"

      Diese Suggestivfrage (ähnlich Projer) beinhaltet die Behauptung, dass man die Neutralität verletze, wenn man zu Menschenrechtsverletzungen "schweige".

      DIe suggerierte Behautpung ist falsch. Wer zu Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen schweigt, der verletzt die Neutralität. Schweigen ist nicht neutral!

      Die CH verpflichtete sich nicht nur zu Neutralität sondern ebenso zur "bewaffneten", aktiven Neutralität. Schweigen geht nicht.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.02.2017 16:00
      Highlight Du hast recht, rodolofo. Gott hat(te) eine objektive Ansicht auf die Wahrheit.

      Aber nachdem Nietsche festgestellt hat, dass Gott tot ist, und dass wir ihn getötet haben, steht uns diese göttliche, objektive Ansicht der Wahrheit nicht mehr weiter zu Verfügung. Die Objektivität ist uns abhanden gekommen. Wir haben sie getötet.
      0 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.02.2017 16:15
      Highlight Sophia: Stell dir einfach mal rein hypothetisch vor, ein Korrespondent seiner Majestät des Deutschen Kaisers, oder ein Offizier seiner Hoheit Trump der Vereinigten Staaten von Amerika hätte Arena geschaut und berichtet nun nach Hause:

      "Schweiz verlässt Neutralität.
      Ein Sprecher des schweizer Staatsfernsehen bestätigte letzten Freitag, dass die Schweiz ihre Neutralität aufgebe. Im Beisein einer ehemaligen Aussenministerin und eines amerikanischen Handelsvertreter erklärte der sichtlich unter starkem Druck stehende Beamte, "ich kann nicht neutral sein!" - Das Publikum applaudierte."
      2 0 Melden
    • Sophia 06.02.2017 16:44
      Highlight Ich mag Klugscheisser und Korinthenkacker gar nicht! Was soll denn das schon wieder, Lorent?
      objektiv und neutral sind doch weitgehend identisch: Hier die Synomyme zu objektiv:

      unvoreingenommen, vorurteilslos, neutral, gerecht, nüchtern, parteilos, unbeeinflusst, unbefangen, unparteiisch, unverblendet, vorurteilsfrei, wertfrei, wertneutral, allgemein gültig, objektiv...
      Und dein letzter Tweed ist wirklich dummes Zeug. Jeder Mensch nimmt die Wirklichkeit anders wahr, das ist keine Sache, um hier wirklich darüber nachzudenken. Ein Schweizer muss nicht neutral sein, nur weil sein Land es ist!
      3 0 Melden
    • Spooky 06.02.2017 20:33
      Highlight @rodolofo @Roland Patron
      "Gott hat(te) eine objektive Ansicht auf die Wahrheit."

      Einspruch. Das ist eben das Problem Gottes, dass er nicht objektiv sein kann, weil er ja die Welt erschaffen hat. Objektiv wäre er nur, wenn er von der Welt getrennt wäre. Wenn er aber von der Welt getrennt wäre, dann hätte er nichts zu tun mit ihr, und dann könnte er sie auch nicht erschaffen haben. Gott hat das Problem, dass er sich selber nicht sehen kann, darum hat er den Menschen erschaffen, um ihn als Spiegel zu benützen.

      Okay, das ist nur Logik. Vielleicht ist Gott mehr als Logik ;-)
      2 1 Melden
    • rodolofo 07.02.2017 07:19
      Highlight @ Spooky und Lorenz Patron
      Ihr lasst Euch von Euren Gedanken auf den Holzweg führen!
      "Gott" (Wir weder nie erfassen können, was das ist, also fgeben wir diesem rätselhaften "Ganzen" einen Namen, damit es uns weniger bedrohlicher erscheint, so wie wir einer hässlich fetten Spinne den Namen "Jonny" geben) verschwindet nicht, nur weil Nietzsche behauptet, er sei tot!
      Vielleicht ist ja nur ER tot...
      Alles andere LEBT, und wie!
      "Lappi tue d Augen uuf!"
      Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal selber den Lieblings-Spruch meines Primarlehrers verwenden würde, den ich damals so gehasst habe...
      1 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.02.2017 09:39
      Highlight Sophia: Für dich und Duden mag Objektivität und Neutralität identisch sein. Für andere Leute gibt es weder das eine noch das andere. Und ich meine vorallem, dass Objektivität nicht Neutralität beinhaltet.

      Die Neutralität, die ich meine, ist in einem kriegerischen Kontext definiert. Neutral sein in einem Streit.

      Man kann neutral sein, ohne objektiv zu sein. Oder man kann objektiv sein, ohne neutral zu sein.

      Projer behauptete: Wenn ich eine klaren Standpunkt gegen Rassismus und/oder Kriegsverbrechen etc. einnehme, dann bin ich nicht neutral.

      Das stimmt aber nicht. Das Gegenteil stimmt.
      0 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.02.2017 09:59
      Highlight Spooky: Wie soll ein angeblich allmächtiger Gott sich selbst nicht sehen können? Das wäre ja dann eine Art Behinderung der Allmacht, mmh?

      Die Logik hat übrigens das gleiche Problem. Sie kann sich selbst nicht von aussen sehen (aber zumindest kann sie etwas Äusseres erkennen).

      https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6delscher_Unvollst%C3%A4ndigkeitssatz

      Wie die Logik ist auch die Objektivität widersprüchlich. Wo wäre dann objektiv (von Gott aus) gesehen in einer widersprüchlichen Objektivität (Welt) noch ein objektiv (nach Gottes Massstäben) neutraler Standpunkt zu finden?
      0 2 Melden
    • Spooky 07.02.2017 18:01
      Highlight @Lorent
      Dass Gott allmächtig sei oder sogar vollkommen, ist ein Volksmärchen. Es gibt keine Belege dafür und schon gar keine Beweise. Ich behaupte sogar, Gott ist nicht gerade der Hellste. Und seine Moral hat C.G. Jung mit der Moral eines Krokodils verglichen. Man sieht es im Fluss nicht kommen, aber dann beisst es zu, und dann ist fertig lustig.

      2 1 Melden
    • Spooky 07.02.2017 18:08
      Highlight @Lorent
      Es gibt keinen objektiv neutralen Standpunkt, weil es im Universum keinen festen Punkt gibt.

      Objektiv wäre ich nur dann, wenn ich mich selber von aussen sehen könnte. Ich kann aber nicht am Strassenrand stehen und mir zuschauen, wie ich die Strasse überquere.

      Der Mensch kann sich selber nicht sehen. Wenn er in den Spiegel schaut, sieht er nur ein Bild von sich.

      Wenn er in Gedanken mit sich selber redet, dann redet er nur mit einer Vorstellung, die er sich von sich selber macht. Kein Wesen mit Bewusstsein weiss, wer es selber ist. Auch Gott nicht.
      3 0 Melden
    • Spooky 07.02.2017 18:39
      Highlight @rodolofo
      "...nur weil Nietzsche behauptet, er sei tot!"

      Nicht Nietzsche, sondern der Teufel behauptet, Gott sei tot, und er erzählt diese Neuigkeit Zarathustra:
      Zarathustra predigt: "Also sprach der Teufel einst zu mir: »auch Gott hat seine Hölle: das ist seine Liebe zu den Menschen.«
      Und jüngst hörte ich ihn dies Wort sagen: »Gott ist tot; an seinem Mitleiden mit den Menschen ist Gott gestorben.«

      Nietzsche benutzt also einen literarischen Trick. Er legt diese Aussage dem Teufel in den Mund. Er distanziert sich von dieser Aussage, indem er sie zu Literatur macht.
      0 2 Melden
    • Sophia 08.02.2017 11:15
      Highlight Patron@ Du sagst es genau, Objektivität ist wie Neutralität der Interpretation der Menschen unterworfen. Du siehst etwas anderes darin als ich usw. Also, weshalb bestehts du dann so hartnäckig darauf, dass du alleine dann doch weisst, das diese beiden Bezeichnungen oder Begriffe sich wesentlich unterscheiden. Bist du klüger als als Brockhaus, Duden oder Herder?
      Mir kommt es nicht auf's Wort an, sondern auf den Sinn deines Beitrages, und darin war der nicht zu finden.
      3 0 Melden
    • Sophia 08.02.2017 13:00
      Highlight Spooky@ Was ist, wenn Nietzsche Zarathustra geschrieben hätte, um seine Ansichten über Gott künstlerisch zu gestalten, und gar nicht so distanziert von Teufels Worten wäre?
      Denn die Aussage, Gott ist tot, hat er auch anderswo noch behandelt und muss man, ja darf man nicht wörtlich nehmen, sondern philosophisch. Nietzsche glaubte nicht an Gott und meinte - in meiner Erinnerung jedenfalls - dass Gott in der Gesellschaft tot ist, die Gesellschaft sich halt einen anderen Gott suchen müsse, z.B. einen Übermenschen. So einen Trump zum Beispiel :-) Nietzsche war ein beobachtender Philosoph!
      1 0 Melden
    • Spooky 08.02.2017 22:44
      Highlight @Sophia "Was ist, wenn Nietzsche Zarathustra geschrieben hätte, um seine Ansichten über Gott künstlerisch zu gestalten, und gar nicht so distanziert von Teufels Worten wäre?"

      Einverstanden. Ich wollte einfach sagen, dass dieser Satz innerhalb eines sprachgewaltigen, dichterischen Werkes geschrieben steht.

      "Gott ist tot" ist nicht einfach eine sachliche Information. Nietzsche hat nicht an einer Pressekonferenz verkündet: "Hallo Leute, macht euch Notizen! Es gibt Neuigkeiten: Gott ist tot."
      ;-)
      2 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.02.2017 11:54
      Highlight Nietsche war vier, in der Schweiz tobte Krieg. General Dufour setzte dem Krieg Grenzen. Er forderte Fairness: "Wir müssen siegen, aber KEIN VORWURF darf auf uns fallen."

      Es folgte Frieden. Romantisch umschrieben mit Belle Epoque. Die Schweiz: ein zartes Pflänzchen.

      Dufour und Dunant gründeten 1863 das Rote Kreuz. 1864 unterschrieben zwölf Staaten die erste Genfer Konvention. Kurze darauf die Haager Abkommen. Nietsche starb. Die Welt bereitete Krieg vor.

      Die Schweiz schützte sich mit ihrer wirksamsten Waffe:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Neutralit%C3%A4t_%28Internationale_Politik%29
      0 1 Melden
    • Sophia 09.02.2017 17:18
      Highlight Patron@ du wirst mir zum Rätsel! Geschichte kenne ich ein bisschen und sonst kann ich es nachlesen. Weiter sagt dein Tweed nichts aus. Oder wolltest du etwas sagen?
      Falls du glauben solltest, dass die Schweiz ihre Neutralität selbst erfunden oder sogar garantiert hat, dann liegst du völlig falsch! Sie wurde ihr im westpfälischen Frieden 1648 aufgetragen und im Wiener Kongress erneuert. Die Grossmächte wollten nicht, dass die Schweiz zum Aufmarschland der Franz. oder Deutschen würde, daher musste die Neutralität bewaffnet sein! Die Schweiz wurde von anderen neutral gemacht und beschützt!
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.02.2017 18:50
      Highlight Sophia: Es ist mir klar, dass die Schweiz nicht die "immerwährende bewaffnete Neutralität" erfunden hat, sondern dass sie dies den Mächten am Wiener Kongress zum Preis der Anerkennung ihrer territorialen Integrität offerierte (sie musste damals noch ein paar Landstriche abgeben). Aber was unter "immerwährender bewaffneter Neutralität" zu verstehen ist, haben später Leute wie Dunant oder Dufour definiert. Zum Schutz der Schweiz. Calmy-Rey liess eine "aktive Neutralitätspolitik" wieder aufblühen. Mit 9/11 ging das verloren. Aber heute wäre "aktive Neutralität" wichtig. Nur das wollte ich sagen.
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    600
  • RobertQWEC 04.02.2017 14:21
    Highlight Die Arena muss IMMER neutral bleiben. Für alles andere sind die Gäste zuständig...
    23 18 Melden
    • rodolofo 05.02.2017 08:39
      Highlight Sie muss nicht, aber wenn sie das fertig bringt, dann nehmen wir auch das so entgegen, wie es passiert.
      2 0 Melden
    • Sophia 05.02.2017 08:58
      Highlight Die Arena tut ja gar nichts, um die geht es nicht, es geht darum, ob der Moderator der Arena neutral sein muss. Du glaubst also, selbst wenn sich Gäste gegenseitig massakrieren, sollte der Moderatos neutral dabei zuschauen? Oder wenn ein Radikaler mit einer Handgranate ins Studio kommt, soll ihn der Moderator fröhlich anlächeln? Du schreibst ja: IMMER! Ist doch Quatsch hoch drei, oder?
      2 2 Melden
    • RobertQWEC 05.02.2017 20:56
      Highlight @Sophia: Dein Kommentar bedarf keiner Antwort.
      0 1 Melden
    • Sophia 05.02.2017 23:44
      Highlight Weisst wohl keine, was Robert? Dein Kommentar bedarf keiner Antwort.
      1 0 Melden
    600
  • Spooky 04.02.2017 14:18
    Highlight Dieser Samir ist ein typischer Jammeri. Das ganze Leben lang jammern und nichts liefern.
    35 30 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.02.2017 15:51
      Highlight Samir hat einige sehr gute Filme abgeliefert, Spooky. In seinen jungen Jahren, an die er gerne zurück erinnert, überzeugte er mit sehr viel Kreativität und mit grosser Experimentierfreudigkeit, womit er damals (in den 80er-Jahren) in der Schweizer Filmavantgarde weit hinausragte.

      Es waren damals andere Zeiten. Die Leute, die damals wegen Ernst Cincera, der Volkszählung, wegen Pershing-Raketen und Gurkensalat auf die Strasse gingen, diese 80er-Jahre-Medienkünstler, die sollten sich heute fragen: Wo sind wir hingeraten? Habt ihr alle resigniert?

      Dann versteht man Samirs persönlicher Konflikt.
      10 12 Melden
    • Scott 04.02.2017 16:01
      Highlight Hand aufhalten und Fördergelder abkassieren, ist halt einfacher.
      12 20 Melden
    • Flughund 04.02.2017 19:10
      Highlight Halt ein Berufsempörter
      9 6 Melden
    600
  • TheMan 04.02.2017 13:26
    Highlight Wir wollen uns nicht betören lassen,
    macht mir den Trump nur nicht zu klein:
    Ein Präsident, den die ‚Eliten’ hassen,
    der muss was sein!“ (Frei nach Goethe)
    34 20 Melden
    600
  • Maria B. 04.02.2017 13:20
    Highlight Artikel:

    "Ganz fair hingegen war das Setting nicht. Denn mit James Foley, Sprecher der Republicans Overseas Switzerland, war nur einer der vier Gäste auf der Seite Trumps. Mit Micheline Calmy-Rey, Klaus Wellershof, dem ehemaligen Chefökonomen der UBS, und dem irakisch-schweizerischen Filmemacher Samir standen dem bemitleidenswerten US-Amerikaner gleich drei redegewandte Kontrahenten gegenüber."

    Das ist zwar grundsätzlich richtig und war etwas unfair, wurde aber durch etwas erstaunliches kompensiert: drei Jugendliche und ein Mann im Publikum sprachen sich alle klar für Trumps Massnahmen aus.
    49 4 Melden
    • demokrit 04.02.2017 15:36
      Highlight Ich vermute: Weil die No-Borders-Heuchelei der Politik nicht unbemerkt bleibt. Mit einem Xi Jinping hält man Galadinners in Schale, während man Trump à la Burkhalter öffentlichkeitswirksam des Völkerrechtsverstosses bezichtigt und ins Pfefferland wünscht. Oder man lässt sich mit Erdogan inszeniert auf einem goldenen Thron ablichten, um den Sultan ja nicht zu verärgern. Trump dient dabei als veritable Ablenkung, man verdammt ihn und seinen Grenzzaun ins Nirgendwo, während man im europäischen Mittelmeer durchaus dieselben Strategien verfolgt und den Teufel tut, das Türkei-Abkommen zu gefährden.
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    • rodolofo 05.02.2017 08:50
      Highlight Hat jemand eine Ahnung, woher die Leute kommen, die letzten Freitag im Hintergrund sassen?
      Die waren irgendwie...speziell.
      Sonst sah ich immer irgendwelche gelangweilte, für den Ausgang gestylte Teenies, die von ihren Lehrern dazu verknurrt worden waren, eine solche Basisdemokratische Veranstaltung mitzuverfolgen, als Teil von Staatsbürger-Kunde.
      Aber am letzten Freitag Abend war alles anders!
      Einer mit Bärtchen und Holzfäller-Hemd nickte eifrig, wenn der Trump-Vertreter sympathisch radebrechend versuchte, den Einreisebann zu begründen.
      Und gegen Schluss ergriff ein gestrenger Pastor das Wort.
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    • Sophia 05.02.2017 11:39
      Highlight Der Demokrit war ein tiefsinniger Philosoph und neutraler, als unser Demokrit, denn der hätte hinter die Kulissen geschaut und bis in die kleinsten Details (Er war ja der Verkünder der Atome) und hätte vermutlich Folgendes gesehen: Die Merkel war nicht des Sutans Ablenkungshäschen, sondern die Milliardenzahlerin für die Sultanspaläste. Der Erdogan ist ein von den Merkelmilliarden abhängiger und gnädig geduldeter Knecht der EU! Er behält die Flüchtlinge, weil er dafür bezahlt wird, ist also bezahlbar und kein Herr.
      Für so viel Tiefensicht ist unser Demokrit gar nicht willens oder fähig?
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    • Maria B. 05.02.2017 15:56
      Highlight Rodolofo :

      Richtig, war mal ganz anders mit den am Freitag teilnehmenden und sich interessiert und angeregt beteiligenden Jugendlichen als sonst meist üblich.

      Ihre statements pro Einwanderungsstopp aus bestimmten Gegenden und die mehrfache Bejahung der Trump'schen Massnahmen haben auch mich überrascht.
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  • Ville_16 04.02.2017 13:02
    Highlight Die Arena dürfte dann seit anbeginn der Tage, beim Thema USA, nicht neutral sein. Da wurde schon immer gefoltert und ethnien unterdrückt. Hat null komma nichts mit Trump zutun.
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    • rodolofo 05.02.2017 08:51
      Highlight Ja, es war immer ganz schlimm, und es wird noch viel schlimmer werden.
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  • Maria Bitterli 04.02.2017 12:59
    Highlight Die Frage ist falsch. Richtig gestellt, müsste sie lauten: Sind die Fernsehzuschauer an der Meinung des Herrn Projer interessiert?
    38 20 Melden
    • Froggr 04.02.2017 15:46
      Highlight Die Antwort: Nein
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    • gonetilnovember 05.02.2017 02:44
      Highlight schonmal von Rückgrat gehört und Integrität?

      Sin die Leser hier an Ihrere Meinung interessiert. Unwichtig. Sie posaunen sie raus, weil sie es für richtig empfinden.
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    • Maria Bitterli 05.02.2017 13:42
      Highlight gonetilnovember
      Das ist ein Forum. Kein staatlich finanziertes Fernsehen.
      1 1 Melden
    • Sophia 06.02.2017 20:07
      Highlight Natürlich sind wir interessiert an Projers Meinung!
      Ich mag keine Automaten in Foren, sondern Menschen mit Charakter und Nerven! Wer keine Meinung hat, kann auch zu Hause bleiben, so einer hat ja nichts zu sagen, also nichts beizutragen, also was soll der IM TV?
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  • Spooky 04.02.2017 12:52
    Highlight Dieser Samir hat sich ja in der Arena aufgeführt wie ein aufgescheuchtes Huhn. Es ist zum Fremdschämen.
    41 31 Melden
    • Scott 04.02.2017 16:03
      Highlight Mir haben die kritischen Fragen des jungen Mannes im Publikum sehr gefallen.
      5 7 Melden
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  • Raembe 04.02.2017 12:28
    Highlight Hab fie Arena heute geguckt. Der Ami war halt ein typischer Republikaner. Der Deutsche extrem ruhig und überlegt. Calmy Rey war Calmy Rey halt. Samir war extrem emotional und lenkte oft vom Thema ab und der Pfuusbacken Gymischüler wird zukünftig SVP Nationalrat. Mein Kurzfazit.
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  • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 12:00
    Highlight Soll die ‹Arena› neutral bleiben ? Die ‹Arena› war noch nie neutral !
    41 64 Melden
    • Fabio74 04.02.2017 13:15
      Highlight sagt wer?
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    • nilson80 04.02.2017 13:53
      Highlight Es kann niemals absolute Neutralität geben, da jede Form der Wahrnehmung und Informationsverarbeit bereits durch Einstellungen, Haltungen, Gefühle etc gefiltert ist. Neutralität im öffentlichen Raum ist ebenfalls etwas relatives, da auch ein Nichreagieren eine Haltung ausdrücken kann. Oberstes Kommunikationsgesetz: Man kann nicht nicht kommunizieren. Auch die Schweiz war im 2.Weltkrieg hoffentlich nicht wirklich "neutral" in ihrer Haltung. Das hätte in Konsequenz bedeutet das Morden der Nazis nicht zu bewerten. Sie hat einfach nicht Partei ergriffen und sich oportun verhalten.
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    • Spooky 04.02.2017 14:21
      Highlight Doch doch. Bei diesem Projer (oder wie heisst der schon wieder?) war die Arena immer neutral.
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    • bracher tinu 04.02.2017 14:57
      Highlight Alle welche nicht politisch extrem weit links stehen!
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  • gife 04.02.2017 11:36
    Highlight Wer gegen die Neutralität der Arena in Folterfragen etc. ist, dem/der fehlt jeder Menschenverstand.
    51 48 Melden
    • Sophia 05.02.2017 01:18
      Highlight Folter ist gegen die Menschenrechte, also kann die Arena in dieser Frage nicht neutral sein, darf sie sogar gar nicht, das würde ja bedeuten, dass Folter diskutabel ist. Das ist sie aber nicht! Ausserdem nützt sie ja auch nichts, die gefolterten Hexen z.B. gaben unter den Qualen solchen Blödsinn zu, mit dem Teufel Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Die Geständnisse unter der Folter zu gar nichts nütze!
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  • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 11:22
    Highlight Den Anspruch sich neutral zu informieren kann man nicht an eine Sendung abtretten.
    Da ist man schon selber zuständig. Es ist heute möglich sich auf dem Internet über die unterschiedlichsten Sichtweisen zu informieren.
    Es ist klar das da auch ganz viel Schwachsinn erzählt wird. aber das gibts überall.
    Oft sagt auch das was verschwiegen wird mehr aus als was erzählt wird.
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    • rodolofo 04.02.2017 11:36
      Highlight "Neutrale Informationen" sind weder Fisch noch Vogel, weder Mann noch Frau. Sie sitzen "zwischen Stuhl und Bank", als einfach so ein Neutrum, wie "s Annekätti" (Ääs).
      Wer will so etwas sein?
      Wer will so etwas hören?
      Also, Informationen haben immer mit der Persönlichkeit derjenigen Person zu tun, die sie berichtet!
      Eine Person erzählt von allen möglichen Begebenheiten, die sie auf ihrer Reise erlebt hat.
      Eine andere Person hat erlebt, dass es viele Deutsche hatte und dass der Strand und die WC's dreckig waren.
      So ist das nun mal...
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    • E7#9 04.02.2017 12:35
      Highlight Rodolofo: Solange man sie nicht wertet sind beide Aussagen neutral, sowohl dass die WC's dreckig waren und es viele Deutsche hatte wie auch die Begebenheiten. Es stellt sich dann höchstens die Frage, ob die Berichterstattungen einseitig waren.
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    • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 13:18
      Highlight rodolofo: Das schreibe ich ja. Wenn man sich eine geeigene Meinung bilden will die nicht vom konsumierten Medium beeinflusst ist. Muss das sich selber benmühen und eben mehrere Quellen lesen, oder anhören.

      Dafür bist du aber selber verantwortlich. Du kannst nicht von einer Zeitung verlangen das sie das für dich machen.

      Schau dir mal die Videos von Daniele Ganser an. Und wenn du mit ihn nicht einverstanden bist. Dann hör dir nur die Passagen zur Medienkompetenz an und blende alles andere aus.

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  • OmegaOregano 04.02.2017 11:11
    Highlight Ein toller Vorschlag am Schluss. Ich würde Projer auch gerne mal in Aktion sehen. Ich mag seinen Stil und selten konnte ich eine Person schwieriger einschätzen als ihn. Es wäre nun mal schön ihm, unbefangen vom Moderatorenjob, zuzuhören.
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  • Philipp Schuepbach 04.02.2017 11:09
    Highlight Warum möchte niemand darüber reden wer Trump zum Sieg verholfen hat ? Die neoliberale Politik der Corporate Democrats hat den Kontakt zur poor Working class verloren. 50% der US Amerikaner lebt unter oder in der nähe der Armutsgrenze. Was haben sich Clinton und co dabei gedacht dann auch noch Hoffnungsträger Sanders mit unfairen Mitteln aus den Primarys zu kicken ? Trump ist nur das halbe Problem. Solange diese Elite bei den Demokraten das Sagen hat wird das nichts in 4 Jahren.
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    • rodolofo 04.02.2017 11:44
      Highlight Das waren doch nicht (nur) die Demokraten!
      Ist es Dir denn entgangen, dass die REPUBLIKANISCHE MEHRHEIT im Kongress und im Senat alles blockierte und verhinderte, was die Obama-Administration tun wollte!
      Dennoch ist es Obama und seinen Leuten (auch mittels Dekreten und Vetos) erstaunlicherweise gelungen, die USA nach dem Finanz-Crash einigermassen zu stabilisieren, so dass die Entwicklung nun etwas aufwärts zeigt.
      Regulierungen für die Banken sollten einen weiteren Finanz-Crash verhindern.
      Trump wird das alles rückgängig machen!
      Die Gier der Super-Reichen wird die USA (und die Welt) zerstören.
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    • Chrutondchabis 04.02.2017 13:25
      Highlight @rodolofo: meinst du mit stabilisieren das kontinuierliche Herabsetzen der Schuldengrenze?
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    • roterriese 04.02.2017 13:49
      Highlight Schon mal überlegt, wieso der Senat die Obama Sachen blockiert hat? Weil sie eben nicht mehrheitsfähig waren. Obama war ein schwacher Präsident, der sich einfach gut in den Medien verkaufen konnte.
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  • Vio Valla 04.02.2017 11:02
    Highlight Das Problem ist, dass wenn man extreme Positionen auch ständig berücksichtigt, dass diese dann im Verhältniss zu den verbreiteteren gemässigten Meinungen wesentlich mehr Platform bekommen und sich so das Bild stark verzerrt.
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  • Gutelaunetyp 04.02.2017 10:57
    Highlight Spannender Beitrag. Nun ich finde es handelt sich um eine Grunsatzfrage:" Über welche Themen soll in der Arena diskutiert werden?" Ich habe schliesslich auch noch nie eine Arena mit dem Titel "Läuft in Russland alles korrekt ab" gesehen. Also im Klartext heisst dies für mich, dass wir nicht unbedingt über Themen diskutieren sollten, die sowieso für 80-90% der Bevölkerung klar sind (ja das Einreiseverbot ist ganz klar rassistisch). Eine Arena über (Rechts-)populismus hätte ich um einiges spannender gefunden und so viel ich weiss gab es auch schon eine Ähnliche.
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  • humpfli 04.02.2017 10:45
    Highlight Nicht neutral sein heisst immer auch, den anderen beeinflussen zu wollen und ihm seine Meinung aufzwingen zu wollen. Wenn ich etwas sehe oder höre, das nicht neutral ist, stehe ich dem immer kritisch gegenüber. Zudem hat es eher den Einfluss, dass ich die gegenteilige Meinung bevorzuge. Es ist wichtig, neutral zu bleiben. Klar, Folter finde ich schlecht, aber, zu diesem Schluss komme ich auch, wenn man mir einen sachlichen Bericht dazu vorlegt. Dazu brauche ich keine Bevormundung von einem Journalisten.
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    • Hans Franz 04.02.2017 12:54
      Highlight best comment..
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  • Fabio Kunger 04.02.2017 10:36
    Highlight Adrian Spahr von der JSVP ist ja voll Gehirngewaschen. Als würden ihn SVP Hardliner als echter Schweizer akzeptieren.
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    • rodolofo 04.02.2017 11:53
      Highlight Er hat sich FREIWILLIG in den Kultur-Rassismus der SVP integriert!
      Die SVP ist heute nicht mehr in einem klassischen Sinne rassistisch, sondern hat sich - wie übrigens alle "Rechtsnationalen" weltweit - so weit modernisiert, dass sie dem geänderten äußeren Erscheinungsbild der heutigen Bevölkerungen Rechnung tragen.
      Es ist einfach so, dass wir heutzutage aufgrund des äusseren Erscheinungsbildes von jemandem nicht mehr automatisch auf Wohnort, oder Gesinnung schliessen können!
      Der heutige SVP,ler kann auch "wie ein Neger aussehen" (würden sie sagen) und "sich korrekt verhalten" (sagte er)...
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    • E7#9 04.02.2017 11:56
      Highlight Das denke ich schon. Und ich glaube auch, dass er sich in der Schweiz nicht ausgegrenzt fühlt. Er wirkte glaubwürdig und überdies, wie selbstherrlich und erniedrigend Samir ihm gegenüber reagierte empfand ich als ziemlich schäbig. Die Ansicht Spahrs zu den erleichterten Einbürgerungen teile ich nicht, doch wenn er sagt, dass es ihm um die Gemeindehoheit geht, dann ist diese Meinung zu akzeptieren. Mich würde es ausserdem schon noch interessieren, ob da was dran ist, was er zu den biometrischen Pässen sagte.
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  • Maracuja 04.02.2017 10:15
    Highlight <Wellershof, der den Nostalgiker auf den Boden der Realität holte: «Schauen Sie sich doch mal die alten Filme aus den 50er- und 60er-Jahren aus Amerika an. So wie da die Schönen und Reichen gewohnt haben, wohnen heute die untersten 20 Prozent der Amerikaner.»>

    Hallo Watson, wo kann ich diese Filme aus den 50er-/60ern herunterladen, in denen die Schönen und Reichen in Trailerparks lebten?

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    • alessandro 04.02.2017 14:35
      Highlight Diese aussage hat mich auch sehr erstaunt. Ich habs als fehler abgetan und weitergelesen...
      3 0 Melden
    • FrancoL 05.02.2017 01:57
      Highlight Die Aussage von Wellershof disqualifiziert ihn und zeigt dass man auch freundlich einen völligen Stuss heraus lassen kann und dafür auch noch Applaus bekommt.
      Der ständige Versuch die Globalisierung aus dem Schussfeld zu nehmen und nur das wirtschaftliche Gebaren für die Ungleichheit anführen zu wollen, zeigt dass Wellershoff eine ganz eigene Begründungsstrategie fährt. Die Globalisierung ist nicht ALLEINE an der Ungleichheit schuld, sie trägt einen guten Teil zu dieser Ungleichheit bei. Durch die Globalisierung fand auch eine Anonymisierung der Ausbeutung statt was die Ungleichheit fördert.
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  • Fairness_3 04.02.2017 10:10
    Highlight Man kann ja von Trump halten was man will, aber die Ausgewogenheit der Gäste war nicht gewärleisret. Man hätte einen zweiten Trump Befürworter einladen müssen. Naja, neutral sieht anders aus.
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    • OmegaOregano 04.02.2017 11:14
      Highlight Ja eben, finde mal einen Trump-Befürworter. Ich denke nicht, dass man so viele findet bei uns. Vor allem muss dann auch noch sachlich diskutiert werden können mit diesen Leuten.
      21 10 Melden
    • indubioproreto 04.02.2017 11:16
      Highlight Findr ich auch, die Frage ist nur: Wen?
      3 8 Melden
    • rodolofo 04.02.2017 11:54
      Highlight Na ja, zumindest hat ihn Wellersdorf gütig und sehr verständnisvoll angelächelt zwischendurch...
      2 3 Melden
    • rodolofo 04.02.2017 11:55
      Highlight Aber Köppel wäre sicher gerne gekommen.
      10 5 Melden
    • Froggr 04.02.2017 15:51
      Highlight Man findet zahlreiche Trump-Supporter. Ihr blendet diese einfach aus. Und bitte schliesst nicht von eich auf die Mehrheit.
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  • Grundi72 04.02.2017 10:07
    Highlight Calmy könnte man als Harlekin im Puppenmuseum von Gigi Oeri ausstellen.. omg...

    Poyer soll neutral sein. Junge Journalisten sollten zuerst mal ein Profil entwickeln bevor sie meinen ihre Meinung interessiere irgendwen..
    7 14 Melden
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  • demokrit 04.02.2017 10:02
    Highlight ... man merkt das auch an den heute in der Schweiz chronisch fehlenden amerikanischen Touristen, die früher in den 80ern noch relativ oft in der Schweiz anzutreffen waren. Heute können sie sich die Schweiz offenbar nicht mehr leisten. Item. Der iranische Student Dariyusch Pour Mohsen sollte sich vielleicht zwecks Konsistenz seiner Argumentation auch einmal fragen warum diese Theokratie Juden ausschliesst (und zwar zeitlich unbegrenzt). Ich kann mich jedenfalls auch nicht an irgendwelche jüdische Terroristen im Iran erinnern. Ein Tiefpunkt der Sendung war Samir's rassistischer Ausfall.
    37 32 Melden
    • Sean Amini 04.02.2017 10:58
      Highlight Ach ja? Und wie nennst du den Genozid und die Besetzung Palestinas? Also ich kann mich an keinen Krieg oder Terror der von Iran ausging erinnern, dass NACH dem Perserreich stattfand.

      Habe dir ein gutes Bild dazu:
      25 19 Melden
    • Sean Amini 04.02.2017 10:59
      Highlight Oder wie wäre es von einem screenshot vom offiziellen Twitteraccount, Israels Staatschef:
      7 9 Melden
    • Sean Amini 04.02.2017 10:59
      Highlight Und zu guter letzt ein kleiner Twitterausschnitt von mir:
      16 8 Melden
    • rodolofo 04.02.2017 12:02
      Highlight Bei diesen "entschlossenen Massnahmen", welche Trump mittels Dekreten ergriff, geht es auch nicht um eine wirkungsvolle Terror-Abwehr, sondern darum, die Leute an willkürliche Verfolgungen durch eine Diktatur zu gewöhnen!
      Schon verlangen ja einige besonders Schlaue, dass man Länder wie Saudi-Arabien, oder die Türkei, auch auf die Liste der Länder setzen solle, für die ein Einreise-Bann gilt...
      Frau Calmy Reie fragte ja auch:
      "Was kommt als Nächstes? Ein Juden-Bann? Ein Katholiken-Bann?"
      Ich könnte noch weiter gehen und fragen:
      Kommt als nächstes ein Demokraten-Bann? Oder ein Echthaar-Bann?
      7 7 Melden
    • demokrit 04.02.2017 12:25
      Highlight Erstens habe ich von Juden gesprochen (Juden sind oft keine israelischen Zivilisten). Einen Völkermord (Genozid ist genau definiert) gibt es nicht. Zweitens ist das Umgangssprachliche politische Wort Staatsterror kein Terrorismus. Als Terrorismus wird gemeinhin verstanden, mit möglichst gewalttätigen Guerilla-Aktionen gegen Militärs und insbesondere Zivilpersonen eine möglichst grosse Medienaufmerksamkeit zu erreichen, um die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen, damit man politische Ziele erreichen kann. Der Iran ist derzeit in Syrien und Jemen kriegerisch sehr aktiv.
      1 0 Melden
    • opwulf 04.02.2017 13:34
      Highlight Demokrit: Du verwechselst den Iran mit Saudi Arabien! Im Iran leben ein paar tausend Juden und sie sind vor Übergriffen soweit mir bekannt verschont! Saudi Arabien hingegen hat ein Einreiseverbot für Juden! Please get your facts right! Sean Amini: Schau dir einmal an wie Saudi oder Bahrain mit dem schiitischen Teil der Bevölkerung umgeht! Wo bleiben hier proteste? Oder schau dir mal die Situation der Schiiten in Pakistan an! Wo frage ich dich bleibt hier die Solidarität? Tell me! Apartheit wäre passender für Palestine aber es findet kein Genozid statt, im Sinne der Bedeutung des Wortes!
      3 1 Melden
    • demokrit 04.02.2017 15:07
      Highlight @Opwulf: Korrekt, im Iran gilt das Einreiseverbot anscheinend ausschliesslich für israelische Bürger (okay, für das was als israelischen Staatsagression - die Israelis würden sagen: Sicherheitsbedürfnis - gebrandmarkt wird, dürfte wohl eher das Militär verantwortlich zeichnen). Was dann allerdings ebenfalls Trumps Sperre in unbefristeter Form entspricht. Iran hat sich die Auslöschung Israels auch in die politische Doktrin geschrieben, soviel dann zum angeblich friedlichen Iran.
      2 0 Melden
    • Froggr 04.02.2017 15:53
      Highlight Leute ich hoffe, dass ihr wisst, dass diese Liste mit den gesperrten Ländern von Obama und nicht von Trump gemacht wurde. Oder seit ihr schon so gehirnhewascjen, dass ihr jeden noch so kleinen Schwachsinn glaubt??
      5 2 Melden
    • opwulf 04.02.2017 16:37
      Highlight Demokrit: Das das iran. Regime friedlich sei, hab ich nie behauptet! Was ich aber behaupte, oder besser gesagt bin ich der Meinung dass Rohani nicht daran interessiert ist, den Staat Israel zu vernichten! Die israelische Regierung täte gut daran den Iran weniger zu dämonisieren damit Rohani und die gemässigten Kräfte gestärkt würden! Das Problem sehe ich viel eher bei Chameni etc... anyway es gibt im Iran viele Gutgebildete welche Israel nicht hassen! Und im Gegensatz zu vielen arab. Ländern gibt es im Iran nicht den systematischen Judenhass im Volk, siehe jüd. Minderheit! Kennst du Herzl?
      3 0 Melden
    • Sean Amini 04.02.2017 17:31
      Highlight Froggr: FALSCH. Obama hat lediglich das Waiver aufgehoben was mich ja als "Schweizer" mit Geburtsort Teheran betraf. Jedoch wurde damit lediglich das ESTA abgeschafft. Ich habe über normalen Weg ein Visum beantagt und das ohne Probleme innerhalb 2 Wochen für 10 Jahren erhalten.

      Demokrit KORREKT der Iran kämpf als Verbündeter Syriens und Russland gegen den IS! Die Iraner sind nicht an Terrorismus interessiert deshalb gibt es auch keine iranische Terroristen. Der Terror entstand durch den Einmarsch in den Irak! Und Rohani ist moderat! Er hat kein Interesse an einen Konflikt mit Israel!

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    • Sean Amini 04.02.2017 17:34
      Highlight Demokrit get your facts right ;-). Also behaupte nicht Iran ist eine Gefahr für die USA! Halb Los Angeles besteht aus Iranern trotzdem gab es NIE einen Terroranschlag

      Und doch das ist ein "Ban" gegen "Terroristen"! Verfolg mal die Tweets von Trump und du siehst das er ein Rechtspopulist ist!
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    • demokrit 04.02.2017 17:50
      Highlight Opwulf: Der israelische Staatsvordenker, wenn ich mich nicht irre (ich bin kein Jude). Im Moment scheinen die Hitzköpfe hüben und drüben wieder am Werk. Der Iran sollte im Moment besser nicht noch unnötig mit Raketen herumzündeln und gegen UNO-Resolutionen verstossen, um die Berechenbarkeit der Trump-Administration auszutesten. Die Russen haben es in der Ukraine schon gemacht. Die Israelis mit neuen Siedlungsprojekten. Wird spannend und gefährlich mit unserem Borderliner im Weissen Haus. Und dann gibt es ja auch noch die Chinesen.
      2 0 Melden
    • opwulf 04.02.2017 18:27
      Highlight Demokrit: agreed! Punkt für Punkt!
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    • demokrit 04.02.2017 20:51
      Highlight Sean: Wenn du glaubst, der Iran und die Russen kämpfen in Syrien gegen den IS hast du wohl noch nie eine veritable Warmap von da unten angeguckt. Die kämpfen nur um den Machterhalt von Assad (d.h. der Iran für seine geostrategischen Machtansprüche gegenüber Erzfeind Saudi-Arabien). Auf den IS fällt wirklich sehr selten überhaupt mal eine russische Bombe. Momentan zwar um al-Bab leicht zunehmend. Und der vom Iran stark unterstützte militärische Arm der Hisbollah gilt natürlich als Terrororganisation (auch in der EU). Islamisch fundierten Terror hat es schon vor dem Irakkrieg gegeben.
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    • Sean Amini 05.02.2017 10:02
      Highlight Ich wusste gar nicht, dass du Nahost Experte bist. Alles was du schreibst lese ich auf jeder Verschwörungsseite. Wann kommen nun die Rothschild ins Spiel?!

      Der Iran ist nicht interessiert an Terror. Dass sie Assad unterstützen ist klar, Syrien ist seit eh und je ein Verbündeter. Aber Iran pflegt wenig Interesse an einem Krieg was Fakt ist. Zudem provoziert der Iran da sie als einziges Land nebst Russland den Amis die Stirn bieten können, weder die Sanktionen beeindrucken sie noch sonst welche Drohungen.

      Jeder weiss, das die USA mit 100% nicht im Iran einmarschieren werden.
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    • Sean Amini 05.02.2017 10:06
      Highlight Das die Kriege schlussendlich immer um Ressourcen gehen, für das brauchst du nicht mal ein Schulabschluss um das zu wissen.

      Die USA täten gut daran Probleme zu lösen nicht zu schaffen. Wenn Trump sich Russland nähern möchte, muss er früher oder später den Iranern die Hand reichen.

      Diese Schlamasel haben sich die USA dank Bush selbst zu zuschreiben und unter Trump wird alles noch viel schlimmer. Sein Unwissen und die impulsive Art bringt sein Land in grosse Gefahr.
      2 0 Melden
    • demokrit 05.02.2017 14:00
      Highlight Verschwörungstheorie?

      Den Kriegsverlauf in Syrien gibt's hier. Der "pazifistische" Iran besetzt für Assad momentan ganze Frontabschnitte. Die syrische Armee wäre ohne ihn gar nicht mehr handlungsfähig:
      http://syria.liveuamap.com/

      Die politische Einstufung der Hisbollah als Terrororganisation findet sich hier:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Hisbollah

      Ich glaube du überschätzt da die beiden Regionalmächte RU und I ökonomisch etwas. Das Säbelrasseln dient letztlich nur dem Volk und den Mullahs. Grundsätzlich sollte Trump aber tatsächlich eher einmal seine Sunni-Freunde verbannen.
      1 0 Melden
    • demokrit 06.02.2017 09:20
      Highlight Übrigens: Gestern war ein sehr interessanter Bericht über den gespaltenen Iran und seine Ambitionen und die unbeabsichtigte Schützenhilfe der Amis in der Zeit:
      http://www.zeit.de/2017/04/mittlerer-osten-iran-macht-syrien-krieg
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  • Braunerwinzling 04.02.2017 09:59
    Highlight Es ist einfach falsch und gefährlich alle muslime unter generalverdacht zu stellen, denn das ist genau das ziel der radikalen und spielt ihnen in die hände.
    32 11 Melden
    • Froggr 04.02.2017 15:54
      Highlight Natürlich ist das Falsch. Genauso ist es falsch davon auszugehen, dass jeder friedlich ist, oder etwa nicht?
      3 0 Melden
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  • poesie_vivante 04.02.2017 09:57
    Highlight Die aufschlussreichste Berichterstattung zu Trump liefert zurzeit RT Deutsch: https://deutsch.rt.com/programme/451-programme/46115-451-trumps-einreiseverbot-terrorschutz-oder/
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    • Krüüügiii 04.02.2017 10:33
      Highlight Sensationell. Rt Deutschland, ganz offiziell ein vom kreml gesteuertes, westfeindliches propanganda medium. Es ist nie neutral, sondern immer darauf bedacht, seine eigenen Ansichten beim lesenden zu stärken. Ich hab den link nicjt geöffnet, weiss also nicht was geschrieben steht. Ich bin bei herrn trump skeptisch und sehe ihn mit besorgnis. Aber rt ist gelinde gesagt, absoluter dreck.
      33 12 Melden
    • S.Fischer 04.02.2017 10:45
      Highlight RT Deutschland ist ein von Kremmel und Geheimdienst kontrollierter Sender, der komplett einseitig berichtet.

      Wenn jeder Artikel/Beitrag einer/es Zeitung/Senders von staatlichen Institutionen kontrolliert wird, kann man ganz sicher nicht von gutem Journalismus sprechen, denn dieser muss unabhängig sein.
      28 9 Melden
    • Vio Valla 04.02.2017 11:06
      Highlight Ja, ich finde es auch immer sehr "unterhaltsam", dass all die, die unseren Medien Propaganda vorwerfen (was bis zu einem bestimmten Grad schon auch gesagt werden kann), mit vorliebe RT als alternativquellen angeben. Wie blind kann man nur sein?!
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    • poesie_vivante 04.02.2017 11:19
      Highlight Schaut euch zuerst mal den Artikel an und kritisiert dann die Inhalte. Dieses niveaulose "RT Deutsch ist ein vom Kreml finanziertes Propagandamedium" haben wir jetzt zur Genüge gehört.

      Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Kritiker von RT anscheinend inhaltlich nichts gegen diesen Sender vorzubringen haben.

      Was ich bei RT schätze: Man weiss stets, woran man ist. Jeder weiss, dass bei RT die russische Sicht auf die Welt dargeboten wird und kann das dementsprechend einordnen.

      Schlimmer finde ich Portale wie watson, die sich als "ausgewogen" geben, aber in Wahrheit extrem parteiisch sind.
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    • Vio Valla 04.02.2017 11:25
      Highlight Watson gibt sich ausgewogen?! Natürlich tendieren alle Medienblätter immer in bestimmte Richtungen und das ist meistens auch klar zu erkennen. RT ist aber derart offensichtlich hezerisch, populistisch und propagandistisch geprägt, dass ich kein Artikel von da noch ernst nehmen kann, so wie ich Artikel vom Blick auch nie ernst nehmen könnte...
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    • poesie_vivante 04.02.2017 11:56
      Highlight @Vio Valla: Sagen Sie mir doch bitte, was an dem oben verlinkten Video "hezerisch, populistisch und propagandistisch" sein soll, anstatt sich in Generalverunglimpfungen zu flüchten. Das wäre ein Erkenntnisgewinn!
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    • rodolofo 04.02.2017 12:08
      Highlight @ poesie_vivante
      Da gebe ich Dir recht!
      Man weiss immer: "Wo RT drauf steht, da ist braune Scheisse drin."
      Wer braune Scheisse mag, weiss also genau, wo er sie findet! (Ich hätte da noch ein paar andere Quellen, möchte aber für die keine Gratis-Werbung machen)
      Ich schaue manchmal aus "Ggwunder" ein wenig rein. Dabei stellt sich bereits nach wenigen Minuten eine starke Übelkeit verbunden mit Kopfschmerzen ein.
      Beim letzten "Reinklicken" machte ich die Feststellung, dass die RT-Macher neuerdings versuchen, einen humorig-lockeren "West-Stil" zu imitieren, was aber nur ansatzweise gelingt...
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    • poesie_vivante 04.02.2017 13:36
      Highlight @rodolofo: Was braune Scheisse ist, definiert jeder anders.

      Auf watson tummeln sich viele User, die alles als braune Scheisse definieren, was dem linksliberalen Multi-Kulti-Dogma widerspricht. Ich bin da im Meinungsspektrum toleranter, wenn ich auch selbst jeweils links-grün wähle.

      RT ist für mich eine Bereicherung, einmal meine Blase zu verlassen und die Meinung der anderen Seite ungefiltert serviert zu bekommen. Wie es scheint, sind jedoch die wenigsten Kommentarschreiber hier bereit, auch andere Meinungen zu akzeptieren und glauben die Wahrheit gepachtet zu haben.
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    • stan1993 04.02.2017 13:38
      Highlight Wenn das Wort rt fällt scheucht das alle trolle auf
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    • poesie_vivante 04.02.2017 14:58
      Highlight Ja, vor allem die CIA- und NATO-Trolle.
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    • stan1993 04.02.2017 19:42
      Highlight Word!
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    • Vio Valla 05.02.2017 08:36
      Highlight Natürlich, CIA und NATO-Trolle xD eben, und genau darum kann man euch nicht ernst nehmen.
      2 1 Melden
    • Vio Valla 05.02.2017 08:38
      Highlight Es ist ja offensichtlich, dass du RT nicht dafür brauchst, deine Blase zu verlassen. Genau das Gegenteil ist der Fall. RT bietet dir Nachrichten, die in dein Weltbild passen. Nur die russischer Sicht sehen kann hier offensichtlich nicht die Rede sein.
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  • Braunerwinzling 04.02.2017 09:56
    Highlight Ahja die braune scheisse ist wieder dort wo sie hingehört
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  • demokrit 04.02.2017 09:53
    Highlight «Schauen Sie sich doch mal die alten Filme aus den 50er- und 60er-Jahren aus Amerika an. So wie da die Schönen und Reichen gewohnt haben, wohnen heute die untersten 20 Prozent der Amerikaner.» - Sorry, Herr Wellershof, aber ihr wiederholt vorgetragenes Argument ist schlicht falsch und für einen Ökonomen peinlich. Seit dem Ende des Apollo-Programms (68er) ging es für den amerikanischen Mittelstand abwärts. Seit den 90ern sind die Vermögen von 99% der Amerikaner statistisch Jahr für Jahr geschrumpft. Abgesahnt hat nur eine kleine Schicht von 1%. Einfach bei Harald Welzer nachschlagen...
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    • Hierundjetzt 04.02.2017 10:20
      Highlight Er meint eher, dass sich jede Familie einen Geschirrspühler leisten kann...

      Ok, dass ist nun arg zugespitzt. Tatsache ist (trotz der aktuellen Vermögensverteilung), dass es dem Mittelstand viel besser geht als in den 50gern. Auch und gerade in der Schweiz.

      Der Indikator: Kosten Nahrungsmittel" / Monatslohn zeigt deutlich nach unten. Wir haben auch mehr Geld Ende Monat zur Verfügung als in den 50gern.
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    • demokrit 04.02.2017 10:36
      Highlight Sein Argument betraf aber nicht die Schweiz (die auch nicht mit den USA zu vergleichen ist: hier ging die Schere von arm und reich im Gegensatz zu den USA nie auseinander), sondern Amerika. Von den 50ern bis zum Ende der 68er hat er recht, von da an ging es aber nur abwärts. Gewachsen ist danach vor allem noch das Finanzkapital und damit das Kapital einer minimalen Bevölkerungsschicht.

      Von vorne bis hinten nachzulesen in:
      http://www.fischerverlage.de/buch/die_smarte_diktatur/9783100024916

      Frank Schirrmacher's Quellen sagen auch nichts anderes.
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  • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 09:52
    Highlight Wie schnell sich doch die Welt ändern kann. Das einzig Beständige dabei sind die Methoden der Öffentlich-Rechtlichen. Projer ist ein intelligenter, solider Typ, aber seine Sicht + Positionierung von SRF dringt immer durch. Oder wann hat Projer z.B. die Verbrechen des Westen+Israel jemals so an den Pranger gestellt wie er es bei Rechtsparteien tut? Obama führte 8 Jahre lang ununterbrochen Krieg und das praktisch in 7 Länder gleichzeitig. Wo war seine Neutralitätsfrage zum Friedensnobelpreis? Zu Folter hat sich die CH längst unmissverständlich und niemals neutral positioniert. Unnötige Frage!
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    • Hierundjetzt 04.02.2017 10:20
      Highlight Thema verfehlt 😌
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    • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 10:36
      Highlight Bitte erläutern @HierundJetzt
      12 7 Melden
    • Hierundjetzt 04.02.2017 11:18
      Highlight Gerne: Weder Israel noch Obama gabs in der Arena sondern Trump und sein sonderbarer Rechtsdrall
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  • Steiner 04.02.2017 09:43
    Highlight Schon zu Beginn der Sendung versuchte Wellershof, die Diskussion in eine konstruktive Richtung zu führen. «Es hilft doch nichts, darüber zu diskutieren, ob Trump rassistisch ist.» Die Meinungen seien da sowieso schon gemacht, meinte Wellershof. Er würde das Einreiseverbot gerne unter einem anderen Aspekt ansehen: «Nutzt es denn überhaupt dem Ziel, Amerika wieder gross zu machen?»

    Ernsthaft?! Und wenn der Einreisebann "nützlich" wäre, wäre er ganz okey?
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    • amore 04.02.2017 09:53
      Highlight So funktioniert eben unser kapitalistisches Gesellschaftssystem. Was geldmässig nützlich ist, ist gut. Alles andere ist diesem Ziel unterzuordnen. Und deshalb gibt es in diesem System die "Abgehängten", die Enttäuschten, die Globalisierungsloosers und die Armen. Wenn wir für diese Leute in nächster Zeit keine Lösungen finden (wollen), ist die Revolution nicht mehr fern.
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    • SemperFi 04.02.2017 10:26
      Highlight @Steiner: Darum ging es Wellershoff gar nicht. Er wollte wohl aufzeigen, dass der absurde Einreisestopp nicht mal was nützt. Das wäre ein Argument, das ein Trump-Anhänger evtl. verstehen würde.
      24 1 Melden
    • demokrit 04.02.2017 10:57
      Highlight Nützlich im Sinne von wirksam kann die Massnahme schon sein. Die letzten Anschläge auf deutschem Grund wurden zur Erinnerung immerhin alle von betroffenen Leuten begangen. Wären die Personen nicht dort gewesen, wäre der Anschlag auch nicht passiert. Punkt. Das ist eben der Ort wo der Judenvergleich sich als äusserst falsche Analogie erweist: Juden gefährden das Leben der Staatsbürgers statistisch nicht zusätzlich. Sunnitisch-wahabitische Hintergründe gemäss der Erfahrung allerdings. Die Frage ist vielmehr, ob man das Menschenleben eines Bürgers oder unser Selbstverständnis höher gewichtet.
      7 9 Melden
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  • Michael Mettler 04.02.2017 09:27
    Highlight Ein Format mit einem Moderator wie diesem stellt sich solche Grundsatzfragen sehr häufig und das nicht nur im stillen Kämmerlein sondern auch öffentlich. Wenn das so bleibt darf ein Moderator und ein Format wie dieses auch mal Stellung beziehen. Mir ist ein Format das Stellung bezieht lieber als eines das sagt es sei neutral. Neutral und Journalismus geht sowieso nicht in der Realität. Daher weiter so Jonas und Konsorte...
    37 16 Melden
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  • rodolofo 04.02.2017 09:12
    Highlight Herr Wellershof hat eine Ausstrahlung, die mich sofort an einen Deutschen Grafen denken lässt, der sich im Mercedes über Land chauffieren lässt, der auf seinen sporadischen Besuchen in seinen ausgedehnten Ländereien und Betrieben mit dem jeweiligen Verwalter herum spaziert und dann abends im Golfclub über die Chancen und Risiken der Globalisierung philosophiert, bei einem Glas edlem Rotwein aus der eigenen, umfangreichen Weinsammlung.
    Ich glaube nicht, dass er der Richtige wäre, um Projer dereinst zu ersetzen!
    Projer stellte zum Schluss eine wichtige Frage.
    Ich bin gespannt auf die Antworten!
    16 33 Melden
    • Yallix 04.02.2017 09:46
      Highlight Tja, so ein bitzeli heimatliche Muffigkeit brauchen wir Schwitzer halt schon. Mit zuviel Stil fühlen wir uns halt einfach nicht so wohl, gell?...
      19 13 Melden
    • rodolofo 04.02.2017 10:30
      Highlight @ Yallix
      Ja, und?
      3 6 Melden
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  • Spooky 04.02.2017 08:54
    Highlight Wenn es dem Samir hier im Westen nicht gefällt, warum geht er dann nicht zurück in den Osten?
    37 103 Melden
    • Michael Mettler 04.02.2017 09:22
      Highlight So billig, den Problemen aus dem Weg gehen ist wohl eine der feigsten Möglichkeiten die ein Mensch besitzt.
      56 19 Melden
    • rodolofo 04.02.2017 09:39
      Highlight Spooky Du enttäuschst mich!
      Da geben wir uns über Wochen eine solche Mühe mit Dir, und dann lässt Du einen derartigen Satz raus...
      Weisst Du was? Ich geb's auf mit Dir!
      Du bist offensichtlich nur hier, um zu nerven.
      53 20 Melden
    • Spooky 04.02.2017 09:48
      Highlight Nein, rodolofo, ich bin nicht hier um zu nerven. Aber anscheinend kannst du mir auch keine Antwort geben auf meine Frage.

      Meine Schweizer Eltern haben ihr Leben lang gekrampft. Und da kommt ein elitärer, stinkreicher Iraker daher und bläst ihnen den Marsch, meinen Eltern. Weisst du, was für Gefühle das in mir auslöst? Eben nicht.
      28 51 Melden
    • lily.mcbean 04.02.2017 09:54
      Highlight Wo steht denn er sei reich?
      28 14 Melden
    • Spooky 04.02.2017 09:57
      Highlight Er hat es in der Arena gesagt. Ingenieure, zum Beispiel. Hast du schon einen armen Ingenieur getroffen?
      12 37 Melden
    • Maracuja 04.02.2017 10:10
      Highlight @Spooky

      1. Ist Samir Schweizer, 2. hat sein aus dem Ausland stammender Vater hier in der Schweiz ebenfalls gearbeitet. 3. Wo hat Samir denn Ihren Eltern den Marsch geblasen? Ich habe nicht mitbekommen, dass die Spookys Thema in dieser Sendung waren. Im übrigen muss es ja nicht zwingend am Elternhaus liegen, dass Sie so ein ichbezogener Mensch geworden sind, besteht also kein Grund Ihren Eltern den Marsch zu blasen.
      43 10 Melden
    • SemperFi 04.02.2017 10:28
      Highlight Lieber Spooky, Samir ist Filmemacher und nicht Musiker. Mit dem Marsch müssen Sie was falsch verstanden haben.
      18 11 Melden
    • Michael Mettler 04.02.2017 10:29
      Highlight @spooky: seit wann hat ein ingenieur anrecht auf eine arbeit, sprich auf ein gehalt, besser gesagt auf ein hohes gehalt? deine stammtischmeinung in ehren, bitte dich jedoch einfach bei der realität zu bleiben.
      27 7 Melden
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  • koalabear 04.02.2017 07:45
    Highlight Die Gäste vertreten ihre Meinung. Herr Projer ist der Moderator und deshalb muss er während der Moderation neutral bleiben.
    40 16 Melden
    600
  • Wax 04.02.2017 07:43
    Highlight Trunp verfolgt geo-politische Ziele im Nahen Osten, nicht stumpfe Hetze. Trumps Immigration-Ban ist eine Machtdemonstration an die Golfstaaten. Ein Tag nach dem Dekret hat sich Trump per Telefon die Zusicherung für die Unterstützung von "Safe-Zones" für Flüchtlinge im Nahen Osten von Saudi-Arabien und den VAE eingeholt. Dies natürlich unter enormen Druck vonseiten der USA, nach dem Motto: "Was deinem Feind passieren kann (Iran), kann auch sehr schnell dir passieren (Saudi-Arabien)." Finde es begrüssenswert, dass Trump, im Gegensatz zu Obama endlich Druck auf die Unrechtsstaaten am Golf ausübt.
    20 25 Melden
    • Vio Valla 04.02.2017 11:14
      Highlight Ja, jetzt bekommt Saudi-Arabien aber Angst, nicht... So wie die USA am Öltropf der Saudis hängen, wissen die Haar genau, dass Trump ihnen nicht zunahe treten wird.
      3 4 Melden
    • Wax 04.02.2017 12:02
      Highlight Mit Trumps Fracking-Plänen werden die USA unabhängiger, ausserdem ist Saudi-Arabien militärisch absolut auf die USA angewiesen. Was soll Saudi-Arabien alleine gegen eine russisch-iranische Übermacht ausrichten? Beide Länder sind von einander abhängig, Trump sitzt jedoch am längeren Hebel und übt endlich Druck aus.
      3 0 Melden
    600
  • Therealmonti 04.02.2017 07:39
    Highlight Konnte die Sendung nicht sehen. Aber wieso soll Trump-Fan Foley ein bemitleidenswerter US-Amerikaner sein? Solche Leute verdienen kein Mitleid.
    23 23 Melden
    • E7#9 04.02.2017 12:10
      Highlight Könntest du "solche Leute" etwas genauer definieren?
      6 1 Melden
    600
  • Spooky 04.02.2017 07:37
    Highlight "Mit grossem Eifer versuchte er (Samir) den Gästen klar zu machen, dass der Erlass von Trump diskriminierend sei. «Hier haben wir einen rassistischen Hintergrund, deswegen sagen die Leute in der Welt, ‹das ist nicht okay›.»"

    Wenn Samir behauptet, dass Trump rassistisch sei, wieso ist er dann dagegen, dass die Muslims nicht in die USA einreisen dürfen?

    13 51 Melden
    • Kiril 04.02.2017 11:12
      Highlight Weil eben das rassistisch ist (denn es geht auch nicht um Muslime sondern um Bürger ausgewählter Länder)
      3 1 Melden
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  • SuicidalSheep 04.02.2017 07:34
    Highlight Der junge iranische Student hat es auf den Punkt gebracht: Trump geht es nur ums Geld. Auf der einen Seite die "Bösen" brandmarken, um das Fussvolk zu besänftigen, und auf der anderen Seite kassieren.
    36 21 Melden
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  • Spooky 04.02.2017 07:20
    Highlight Wieso sind eigentlich die Eltern von Samir in die Schweiz übergesiedelt?
    41 130 Melden
    • Aged 04.02.2017 07:59
      Highlight warum ziehen viele Schweizer in die USA, Südamerika, Kanada, Norwegen, Australien, Tasmanien, etc etc etc ?
      44 12 Melden
    • winglet55 04.02.2017 08:05
      Highlight Damit Spooky trollen kann
      66 16 Melden
    • Braunerwinzling 04.02.2017 08:45
      Highlight Was intressiert dich das? Es war reiner zufall dass du hier geboren bist, es bedarf keiner leistung schweizer zu sein. Also darf man niemandem das recht absprechen sein glück hier bei uns zu suchen. Denn genau auf das wolltest du mit deiner rethorischen frage aus.
      57 22 Melden
    • rodolofo 04.02.2017 09:19
      Highlight Samir hat einen Film gedreht über seine Familie, über seine Jugend im Irak, über die Verfolgung der Irakischen Kommunisten durch die Bath-Partei, in der Saddam Hussein Putsch-artig die Macht an sich gerissen hatte, über das Stillhalten der Sowjetunion, die sich damals von der Weltrevolution verabschiedet hatte, über die Flucht der Familie ins Ausland und das Leben einzelner Familienmitglieder in der Diaspora, den er in liebevollen Portraits nachzeichnet.
      Der Film lief in diversen Alternativen Kinos der Schweiz und ist wirklich sehenswert für Menschen, die Ideologische Gräben überwinden wollen.
      38 11 Melden
    • Spooky 04.02.2017 09:29
      Highlight "Denn genau auf das wolltest du mit deiner rhetorischen Frage aus."

      Das war keine rhetorische Frage. Das war ein echte Frage. Leider wird mir diese Frage niemand beantworten können.

      Aber vielleicht wollte die elitäre Familie von Samir noch elitärer werden, als sie es im Irak schon war?

      Aber wie gesagt, ich weiss es nicht.

      Und Samir wird es mir und euch nicht verraten. Da wette ich einen Besen.
      14 55 Melden
    • Yallix 04.02.2017 09:48
      Highlight ... und ich fresse meine Grossmutter. 😉
      9 9 Melden
    • Spooky 04.02.2017 09:54
      Highlight @Yallix
      Deine Grossmutter hat nichts mit unseren Diskussionen zu tun. Lass sie in Frieden, bitte! Sie hat es verdient, in Frieden gelassen zu werden.
      12 20 Melden
    • Maracuja 04.02.2017 10:00
      Highlight @Spooky

      Zu träge zum Googlen, aber immer fit, wenn es ums Diffamieren geht?

      <<Samirs Vater hatte seine Schweizer Frau bei einem Studienaufenthalt in England kennengelernt.>> https://www.migrosmagazin.ch/menschen/portraet/artikel/samir-familien-odyssee

      Samir hat eine Schweizer Mutter, dass Samir sich überhaupt einbürgern lassen musste, hängt mit der damaligen perfiden Frauenfeindlichkeit der Schweiz zusammen: Schweizerinnen, die Ausländer heirateten, verloren mit der Heirat ihren Schweizer Pass. Die Kinder erhielten dadurch nur das Bürgerrecht des Vaters.
      26 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.02.2017 10:06
      Highlight Falsche Frage@Spooky Sie müsste lauten: Merkt Samir eigentlich das er seinen eigenen Anforderungen, die er gerne an andere stellt, nicht gerecht wird? Sein Angriff auf den Jungen Typ von der SVP war unterirdisch und bösartig. Ausgerechnet ER der wissen sollte das "Entwurzelung" kein Zuckerschlecken ist und wie wichtig ein Gefühl von Zugehörigkeit gerade für „Heimatlose“ sprich Menschen die zwischen Länder, Kulturen und Rassen stehen. Finde den Rassismus der selbsternannten "Werte Gemeinschaft" schlicht widerlich und enttäuschend!
      17 15 Melden
    • Yallix 04.02.2017 10:10
      Highlight @Spooky
      Mach ich doch gern. :-) Schliesslich mag ich sie sehr - sodass ich sie nicht einmal für eine ausbleibende Antwort von Samir verwetten würde. Da fress' ich lieber einen Besen...😉
      4 6 Melden
    • Huber50 04.02.2017 10:14
      Highlight @rodolfo: Samir selber ist mit 6 Jahren in die Schweiz gekommen! Seine in den alternativen Kinos zu sehenden Filme über die Situation in seiner ursprünglichen Heimat sind sehr empfehlenswert, basieren jedoch nicht auf Grund seiner persönlichen Erfahrung, sondern auf Grund von Recherchen und Informationen seiner Verwandten! Zumindest der Film über die Flucht in die Schweiz entspricht kaum den Tatsachen, da seine Mutter mit Schweizerpass damals frei reisen konnte..........
      10 3 Melden
    • Firefly 04.02.2017 10:16
      Highlight @Spooky, mit weniger Hass lebt es sich besser, ob mit oder ohne Geld.
      12 3 Melden
    • Spooky 04.02.2017 10:19
      Highlight Ach ach ach! Samirs Vater hatte einen Studienaufentalt in England. Und wer hat diesen Studienaufentalt bezahlt? Seine stinkreiche Familie im Irak?

      Anscheinend hast du null Ahnung von jenen Schweizern, die arbeiten müssen.

      Glaubst du tatsächlich, dass ich vor einem verwöhnten Typen wie Samir irgend einen Respekt habe?

      Ich ärgere mich, dass man ihn überhaupt in die Arena eingeladen hat.
      7 29 Melden
    • Braunerwinzling 04.02.2017 10:37
      Highlight Spooky der wahnsinnig frustrierte polteri. Was soll das? Missgunst ist keine tugend. Ein wenig gelassenheit und weniger wut tut gut.
      17 5 Melden
    • Lukas Küng 04.02.2017 11:03
      Highlight Jeder muss arbeiten, es gibt solche mit mehr Geld aber wenn man sein eigenes Glück vom Geld abhängig macht, findet man es nie. Und wenn man dann anderen ihr Glück absprechen muss, damit man sich besser fühlt, ist das auch nicht hilfreich.
      Ich sehe nicht ein, wieso eine Person, die normal in die Schweiz einreist oder hier Asyl beantragt, kein Recht auf die Vorzüge der Schweiz haben sollte, wie sie allle Bürger besitzen. Bei Schweizern wie bei Zugezogenen gibt es solche, die das System nur ausnützen.

      Aber eben, ich wünsche dir die Einsicht, das man das Leben auch ohne Neid geniessen kann.
      12 0 Melden
    • Maracuja 04.02.2017 11:04
      Highlight @Spooky: Anscheinend hast du null Ahnung von jenen Schweizern, die arbeiten müssen.

      Aber klar doch, Sie und Ihre Sippe sind die einzigen hart arbeitenden Trolle, pardon Schweizer, im Land.

      @Watson-Redaktion

      Gibt es irgendeine Möglichkeit Spooky via Watson ein Carepacket mit Snickers zukommen zu lassen?
      16 4 Melden
    • Spooky 04.02.2017 11:27
      Highlight @Maracuja

      Das wegen den Snickers.

      Ich nehme dein Angebot gerne an.

      Leite das in die Wege.

      Ich werde dafür sogar meine Adresse an Watson bekanntgeben.

      (Eigentlich aber kennt Watson meine Adresse bereits, weil ich in meiner abgrundtiefen Naivität einmal meine Adresse öffentlich machen wollte.)

      Danke, Watson, dass ihr das nicht gemacht habt!

      Du und ich, Maracuja, wir werden von Watson beschützt. Weisst du das überhaupt?
      2 6 Melden
    • Spooky 04.02.2017 12:47
      Highlight @Braunerwinzling
      "Spooky der wahnsinnig frustrierte polteri."

      Hast du überhaupt mitbekommen, wie dieser von uns Schweizern verhätschelte elitäre Iraker in der Arene gepoltert hat?
      2 7 Melden
    600
  • Lea- 04.02.2017 07:18
    Highlight Vielleicht sollte man jetzt mal über all die illegalen Einreisen (Kriege!), zb über die Luft durch amerikanische Soldaten in anderen Ländern diskutieren.
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    • Piri 04.02.2017 08:29
      Highlight Nun die Anis wären nicht unglücklich sie müssten ihre Bürger nicht mehr in den Tod schicken und das vor allem für Europa. Trump will ja dieser Einsätze massiv reduzieren. Mir wäre es generell lieber der Westen würde diese Ländet sich selbst überlassen. Die sollen selber mal ihren Weg finden.
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  • Spooky 04.02.2017 07:13
    Highlight "Soll die Arena neutral bleiben, wenn ernsthaft darüber diskutiert wird, ob Menschen weniger Rechte haben sollen, nur weil sie Juden oder Muslime sind?»"

    Wo in der Welt haben Juden weniger Rechte als andere Leute?
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    • fcsg 04.02.2017 07:48
      Highlight Praktisch in ganz Arabien. In Saudi-Arabien z.B. wurden die Juden vertrieben und dürfen nicht einreisen.
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    • Schlumpfinchen 04.02.2017 07:58
      Highlight Nur weil die Juden seit einigen Jahren die gleichen Rechte haben lässt das die jahrhundertelange Unterdrückung nicht vergessen. Dass jetzt dasselbe mit Muslimen geschehen könnte, ist, als ob manche nichts aus der Geschichte gelernt haben.
      Sogar die Rethorik ähnelt sich. In Deutschland waren die Juden keine Religion sondern eine Rasse. In den USA und auch hier werden Muslime nicht Religion sondern politische Gruppe genannt. Auch wenn nur ein kleiner Teil dieser Art von Islam oder eben dem Islamismus angehört.
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    • ands 04.02.2017 08:07
      Highlight In den USA, die sich Trumps Berater-Riege erträumt.
      14 3 Melden
    • Gummibär 04.02.2017 08:17
      Highlight Afghanistan,Algerien,Bahrein,Bangladesh,Djibuti,Iran,Kuwait,Lebanon,Lybien,Malaysia,Maldives,Mauritius,Oman,Pakistan,Quatar,SaudiArabien,Somalien,Suda, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate, Yemen.
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    • ströfzgi 04.02.2017 08:26
      Highlight In den von Trump 7 genannten Ländern? Zufall?
      10 5 Melden
    • Luca Brasi 04.02.2017 08:33
      Highlight Hier z.B haben sie weniger Rechte als die Anhänger der Religion der Bevölkerungsmehrheit:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Saudi-Arabien
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    • Friction 04.02.2017 08:33
      Highlight @Spooky: möchtest die Frage einmal im Präteritum stellen? Dann wirst du bestimmt eine Antwort darauf finden. Und falls du an Deutschland denken würdest. Denk auch an die Schweiz. Schau welche Initiative die Schweiz als erstes überhaupt angenommen hat und überleg kurz, wer das"J" im Pass erfunden hat. Es gibt noch sehr viel mehr solcher Punkte. AD FONTES!
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    • Django Ryffel 04.02.2017 08:39
      Highlight Also, ich weiss einfach nur aus der Schweiz, aus meiner Wohngemeinde, dass was die Schule betrifft, jeder der nicht Christ ist, weniger Rechte hat.

      Denn christlichen Religionsunterricht gibt es durch die Schule. Kostenlos.

      Die Kinder anderer Religionen können/müssen dann ins Fach Ethik gehen, und müssen dann in Ihrer Freizeit der Glaubenslehre nachgehen. Die Kosten übernimmt dann aber nicht die Schule.

      Im Sinne der Chancengleichheit und Gleichbehandlung ist dies nicht, da diese Personen so weniger Zeit und weniger Geld haben, für etwas was entweder allen oder niemandem zusteht.
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    • Piri 04.02.2017 08:40
      Highlight Stimmt schon lange und das ausschliesslich in islamischen Ländern. Weiter haben dort Christen extrem eingeschränkte, Homosexuelle und Frauen. Aber das wird hier eh nicht gross thematisiert. Dafür machen sich viele Menschen im Westen stark, genau die Grundlage im islamischen Glauben hier zu übernehmen, damit es auch hier soweit kommt. Macht weiter so und in 30 Jahren haben wir ähnliche Verhältnisse, wie in diesen Ländern!
      http://mobil.n-tv.de/mediathek/sendungen/auslandsreport/Muslime-uebernehmen-eine-britische-Stadt-article19654042.html
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    • War mal stolz 04.02.2017 09:05
      Highlight Zb: Saudi-Arabien....
      3 1 Melden
    • rodolofo 04.02.2017 09:28
      Highlight Heutzutage verbünden sich Christlich geprägte Faschisten mit Jüdisch geprägten Faschisten gegen Muslime, was den Muslimisch geprägten Faschisten nur recht sein kann...
      Diese wissen ganz genau, dass ihre Schein-Rivalen das selbe Ziel haben:
      Die Inquisitorische Auslöschung von "Zivilisation", mit all ihren Errungenschaften, u.a.:
      - Wissenschaftliche Aufklärung
      - Demokratie und Meinungsfreiheit
      - Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, Völkerrecht
      - Unabhängige Medien als 4.Gewalt

      Dass diese Faschisten flexibel sind, zeigen die Verständigungen zwischen Erdogan, Putin und Netanyahu und Trump...
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    • Spooky 04.02.2017 09:36
      Highlight Hört doch auf mit dem Unsinn! In unserer Welt gibt es keinen Rassismus. Rassismus ist von gestern. Wer Geld hat, ist gerettet. Und zwar überall. Ohne Ausnahme. Gott ist Geld. Irgendein Gott. Muslim. Jude. Hindu. Christ.
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    • lily.mcbean 04.02.2017 09:58
      Highlight "Hört doch auf mit dem Unsinn! In unserer Welt gibt es keinen Rassismus. Rassismus ist von gestern. "

      Wtf? Du bist von gestern, mit allem Respekt.
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    • fcsg 04.02.2017 12:44
      Highlight @Spooky
      Meinst du das ernst?
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    • Spooky 04.02.2017 13:39
      Highlight @ily.mcbean
      In welchem Land ist der Rassismus gesetzlich geregelt?
      3 6 Melden
    • fcsg 04.02.2017 13:51
      Highlight In den bereits aufgezählten Ländern!
      1 0 Melden
    • lily.mcbean 04.02.2017 14:05
      Highlight Wieso in dreiteufelsnamen sollte man Rassismus gesetzlich regeln? Und wieso ist es nur dann "echt" wenn es geregelt ist? Wtf?
      4 0 Melden
    • Spooky 04.02.2017 15:18
      Highlight Es ist eben so, dass es auf unserem Planeten gar keinen Rassismus mehr gibt. Rassismus ist von gestern. Wer ist denn ein Rassist?

      Obama mit seinen Millionen, oder ich, mit meinen Schulden?

      Also bitte, liebe Linken, hört endlich auf mit dem Unsinn!
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    • Schlumpfinchen 04.02.2017 17:08
      Highlight Rassismus gibt es so nicht mehr, weil man heute nicht mehr von Rassen, sondern von Ethnien spricht. Gesetze gegen Diskriminierung sind jedoch in jeder demokratischen Verfassung drin und ein Teil der Menschenrechte. Aber auch wenns nicht in den Verfassungen stehen würde, ist es noch lange keinen Grund dies zu tun. Solange es dich nicht selbst betrifft ist es immer einfacher.
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    • Spooky 05.02.2017 09:33
      Highlight @Schlumpfinchen (was für ein schöner Name ;-)

      "lässt das die jahrhundertelange Unterdrückung nicht vergessen."

      Jede Population unterdrückt alle anderen Populationen, um zu überleben. Das ist das Gesetz des Lebens.

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    • Schlumpfinchen 05.02.2017 13:22
      Highlight Danke für das Kompliment Spooky.
      Meiner Ansicht nach ist es kein Muss. Die meisten fühlen sich einfach gerne mal überlegen. Ob jetzt das beim Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz ist, man bei RTL Reality schaut, oder ein ganzes Volk ein anderes Volk oder Religion unterdrückt. Nicht das dies zu vergleichen wäre, aber dieses Überlegenheitsgefühl ist nicht zu unterschätzen.
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