Schweiz

Ein 34-jähriger Schweizer erzählt, weshalb er für den «IS» in den Dschihad ziehen will

Der Möchtegern-Dschihadist: Ein 34-jähriger Schweizer erzählt im Gespräch mit der «Schweiz am Wochenende», weshalb er für den «Islamischen Staat» in den Heiligen Krieg ziehen will. Der Fall zeigt, wo die Anti-Terror-Strategie des Bundes wirkt – und wo nicht.

19.03.17, 05:21 20.03.17, 02:00

Andreas Maurer / Schweiz am Wochenende

A.S. sitzt in Liestal fest, weil die Behörden seinen Pass einzogen. bild: schweiz am wochenende

In der Welt von Facebook und Youtube hat es der 34-jährige A. S. aus Liestal geschafft. Er hat Bedeutung erlangt. Er postete Videos der Terrororganisation «IS», in denen wehrlose Menschen erschossen, enthauptet und verbrannt werden. Dafür wurde er von der Bundesanwaltschaft kürzlich wegen Verstoss gegen das «IS»-Verbot verurteilt.

Auf eine Kontaktaufnahme über Facebook-Messenger reagiert er angriffig: «Was willst du?», fragt er den Journalisten. Doch A. S. lässt sich auf einen Dialog ein und prahlt, er wolle in den Dschihad ziehen, den Heiligen Krieg. Nach längerem Hin und Her erklärt er sich zu einem Treffen am Liestaler Bahnhof bereit.

Er wartet schon einige Minuten vor dem vereinbarten Zeitpunkt und wirkt wie ein normaler junger Mann in Jeans, Kapuzenpullover und lückenhaftem Bart. Im Chat duzte er ungefragt. In der realen Welt wechselt er in die Sie-Form und erzählt seine Geschichte in leisem Ton.

Er will vermeiden, dass sich die Leute nebenan bei den Begriffen «Terror», «Dschihad» und «Islamischer Staat» umdrehen. Er sehe für sich keine Zukunft in der Schweiz: «Ich will allen zeigen, was ich drauf habe. Hier kann ich das nicht, aber in Syrien.» Er könne in der Schweiz kein freies Leben wie alle anderen führen. Ständig werde er von der Polizei angehalten und durchsucht. Wegen seiner «IS»-Verherrlichung steht er unter Beobachtung. Sein Leben in Liestal hat er in den vergangenen Jahren schrittweise ruiniert.

Als Kleinkind zog er mit seiner Mutter und seinem Bruder von Mazedonien in die Schweiz, wo der Vater Arbeit gefunden hatte. Die Familie sei muslimisch, aber nicht gläubig. A. S. entdeckte die Religion erst nach den Anschlägen von 9/11. Damals habe die Welt begonnen, sich gegen Muslime zu verschwören, sagt er.

«Ich bin in einen Kriegswahn geraten.»

A.S.

Zu dieser Zeit arbeitete er in einer Waschmittelfabrik in Frenkendorf BL. Die Arbeit erfüllte ihn nicht: «Es hat mir immer etwas gefehlt im Leben.» 2006 erhielt er die Kündigung, nachdem er mehrmals geschwänzt hatte. Seinen erlernten Beruf als Maurer hatte er aufgegeben, da er auf der Baustelle nur mit «Vollidioten» zu tun hatte. Seit vier Jahren lebt er von 900 Franken Sozialhilfe pro Monat.

A. S. analysiert seinen eigenen Zustand: «Ich bin in einen Kriegswahn geraten.» Die Aussage klingt selbstkritisch, ist aber nicht so gemeint. Eigentlich sei es doch ganz normal, dass ein junger Mann kämpfen wolle, meint er. Den Umgang mit einem Gewehr lernte er in der Schweizer Armee. An einem Anschlag in Europa sei er aber nicht interessiert.

Er wolle keine Zivilisten, sondern militärische Ziele angreifen. Die Ideologie des «IS» steht für ihn ohnehin nur an zweiter Stelle. Hauptsächlich will er in den Krieg ziehen, um seinem sinnlosen Leben zu entfliehen. Es könnte auch ein anderer Konflikt sein.

Low-Cost-Terrorismus

Nicoletta della Valle, Direktorin des Bundesamts für Polizei, stellte diese Woche einen Bericht über den dschihadistischen Terror in der Schweiz vor: «Die Täterprofile sind mannigfaltig. Es gibt Konvertiten, Abkömmlinge stabiler Familien, oft sind es ungebildete, haltlose Kleinkriminelle.» In allen Biografien gebe es einen Bruch, der den Radikalisierungsprozess auslöste oder beschleunigte. Sie spricht von einem «Low-Cost-Terrorismus», der mit bescheidenen Mitteln und einer rudimentären Planung operiere und deshalb überall und jederzeit zuschlagen könne.

Die Sicherheitsbehörden beschreiben in ihrem Anti-Terror-Bericht eine Interventionskette von sechs Phasen. A. S. hat fast alle durchlaufen. Der Nachrichtendienst des Bundes wurde 2014 auf seine «IS»-Propaganda aufmerksam. Ein Jahr später führte die Bundesanwaltschaft eine Hausdurchsuchung durch und stellte Tausende gewaltverherrlichende Bildern, eine illegale Waffe und Munition sicher.

In der Einvernahme sagte A. S., er wolle auf einem Schlachtfeld sterben. Dennoch bleibt er auf freiem Fuss. Er kommt mit einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten mit zweijähriger Bewährungsfrist davon.

Der drohende Gefängnisaufenthalt bei einer Wiederholungstat beeindruckt ihn nicht. Bereits vor einem Jahr verbrachte er einige Tage hinter Gitter, weil er wie ein Kickboxer auf einen Nachbarn losgegangen war. Er schlug zu, weil er sich in seiner Ruhe gestört fühlte. Die Zeit in Haft habe er in guter Erinnerung. Er habe sich mit anderen Insassen unterhalten und Karten gespielt.

500 Cyber-Dschihadisten

Fälle wie A. S. gibt es viele. Der Nachrichtendienst des Bundes erfasst in seinem Dschihad-Monitoring 500 Personen, die online durch eine Nähe zum «IS» aufgefallen sind. Gegen 60 Islamisten ermittelt die Bundesanwaltschaft. In 83 Fällen haben die Sicherheitsbehörden versagt. So viele Personen sind gemäss Nachrichtendienst bisher aus der Schweiz in den Dschihad gezogen. Die letzten zwei Ausreisen wurden diesen März registriert.

«Ich komme in Liestal nicht einmal hundert Meter weit, ohne von der Polizei angehalten und durchsucht zu werden.»

A.S.

A. S. sitzt in der Schweiz fest, weil ein Bundesanwalt seinen Pass bei der Hausdurchsuchung beschlagnahmte. Während eines Strafverfahrens ist dies möglich, danach muss der Pass jedoch zurückgegeben werden. A. S. will sich nun neue Reisedokumente ausstellen lassen. Er weiss, dass eine Ausreise derzeit unrealistisch ist: «Ich komme in Liestal nicht einmal hundert Meter weit, ohne von der Polizei angehalten und durchsucht zu werden. Wie will ich 3000 Kilometer ohne Pass schaffen?»

Der 34-Jährige kann jedoch damit rechnen, seinen Schweizer Pass wieder zu erhalten, da das Strafverfahren inzwischen abgeschlossen ist. Das Bundesamt für Polizei stört sich an dieser Praxis und hat dem Bundesrat deshalb ein Gesetz vorgeschlagen, mit dem der Pass von Dschihad-Verdächtigen auch präventiv gesperrt werden könnte.

Derzeit bleibt der Polizei nur die Möglichkeit, Leute wie A. S. am Flughafen abzufangen. Diese Woche hat das Bundesgericht bestätigt, dass schon alleine die Ausreise als Unterstützung des «IS» eingestuft und bestraft werden kann.

Erfolgreich waren die Behörden zudem im Kampf gegen die «IS»-Propaganda. Nachdem der Nachrichtendienst die Videos von A. S. entdeckt hatte, wurden sie von Facebook und Youtube gelöscht. Als er weiter postete, wurden seine Accounts gesperrt.

Einsamer Wolf

Dennoch haben die Behörden im Fall von A. S. ihr Ziel nicht erreicht. Nach dem Strafvollzug steht gemäss der Anti-Terror-Strategie die Deradikalisierung auf dem Programm. Das Sicherheitsdepartement schlug A. S. eine Psychotherapie vor. Als Sozialhilfebezüger müsste er keinen Franken davon übernehmen.

Ich bin einfach immer schlecht gelaunt. Das ist mein normaler Zustand.»

A.S.

Doch er lässt sich nicht darauf ein. Während des Strafverfahrens diagnostizierte ein Psychiater eine leichte Depression. Der junge Mann ist mit der Diagnose einverstanden, will aber nichts dagegen unternehmen: «Ich bin einfach immer schlecht gelaunt. Das ist mein normaler Zustand.»

A. S. sitzt die meiste Zeit alleine in seinem Zimmer, klickt sich durch die Nachrichtenflut und gibt auf Youtube immer wieder dieselben Suchbegriffe ein: «IS» in Kombination mit «combat» (Kampf), Aleppo oder Nîněwâ (Mossul). Seit er nicht mehr arbeitet, hat er keinen Kontakt mehr zu seinen ehemaligen Freunden. Früher hatte er mal eine Freundin; darüber sprechen will er nicht. Er sagt nur: «Mit einem, der ständig über den Krieg redet, will sich niemand abgeben.» (aargauerzeitung.ch)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • JonSerious 19.03.2017 23:26
    Highlight An alle, die jetzt so im Stile von "ja dann geh doch, dann sind das Problem los.." kommentieren: Würdet ihr so auch mit jemeandem sprechen, der am Brückenrand steht und springen will?
    Der Mann hat sich offensichtlich schon lange aufgegeben, aber möchte vielleicht einfach noch etwas "Spektakel" oder einen (wenn auch absurden) Sinn bei seinem Suizid.
    Er braucht Hilfe, genau wie jeder suizidale Mensch.
    Dabei sollte es übrigens auch egal sein, ob ein "echter Schweizer" aufs Gleisfeld - oder ein Doppelbürger aufs Schlachtfeld will. (so von wegen "aha ☝, Migrationshintergrund, alles klar" 😒)
    69 19 Melden
    • fcsg 20.03.2017 09:37
      Highlight Man hat ihm ja eine kostenlose Therapie angeboten. Offensichtlich will er sich gar nicht helfen lassen. Wenn sein Ziel ist vor seinem Tod möglichst viele Menschen zu töten, hört mein Mitleid auf. Es gibt einen Punkt indem ein solcher Mensch keine Hilfe mehr verdient hat.
      17 6 Melden
    • ShadowSoul 20.03.2017 12:13
      Highlight Vielleicht wäre eine Zwangstherapie nötig, da er anscheinend selbst nicht merkt, wie nah am Abgrund er steht. Ich finde sowas sehr traurig...
      7 2 Melden
    • AL:BM 20.03.2017 14:48
      Highlight sorry....
      6 2 Melden
    • JonSerious 20.03.2017 15:44
      Highlight @fcsg ..wenn man so hoffnungslos ist, woher sollte man noch die Energie haben um freiwillig irgendwelche Therapiesitzungen zu besuchen?

      @AL:BM ...hat das nicht mal Homer Simpson gesagt? 🤔😁
      2 1 Melden
    • fcsg 20.03.2017 18:18
      Highlight @jonserious
      Die Energie reicht ja offensichtlich noch aus um sich für den Dschihad vorzubereiten.
      0 0 Melden
    • JonSerious 20.03.2017 20:15
      Highlight @fcsg: ..hmm da hast du schon Recht.. Aber das ist ja auch im Zusammenhang mit seiner Sehnsucht aus diesem Leben auszubrechen (Ich sollte gerade wichtige Mails schreiben und einen Text für die Uni lesen; habe aber grad kä luscht, aber doch irgendwie die Energie um auf FB, Youtube und Watson rumzuscrollen, bzw. dir zu antworten...) 😅
      ..wohl nicht ganz das gleiche.. haben wir nen Psychologen hier? ..jemand..?

      Auf jeden Fall finde ich nach wie vor, dass der Typ Hilfe braucht.
      1 0 Melden
  • pachnota 19.03.2017 22:39
    Highlight Lasst ihn gehen... bezahlt ihm von mir aus noch den Flug!

    Einfach danke sagen.
    20 41 Melden
    • AL:BM 20.03.2017 14:49
      Highlight Sagen Sie denn auch danke, wenn er mit seinen Brüdern zurück kommt in ein paar Jahren?
      1 1 Melden
  • Booker 19.03.2017 20:40
    Highlight Ein eingebürgerter Schweizer, ein Muslim, der sich hier nicht zurechtfindet und seit 4 Jahren von Sozialhilfe profitiert. Lasst ihn ziehen und entzieht ihm das Schweizer Bürgerrecht. Soll er gehen, mit seinen Brüdern glücklich werden und nie mehr zurückkommen.
    81 29 Melden
  • Markus Hofstetter 19.03.2017 19:42
    Highlight Solche und viele andere Fälle sind der Grund, weshalb viele eben zwischen Schweizern mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden. Mich würde die Kriminalitätsrate von Secondos und Terzos - natürlich bereinigt um demographische Einflüsse - interessieren.
    40 33 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.03.2017 23:35
      Highlight Sie wissen dass selbst Blocher Migrationshintergrund hat? Oder genügt es einfach einen schweizerisch klingenden Namen zu haben?
      34 15 Melden
    • Markus Hofstetter 19.03.2017 23:58
      Highlight Solange noch Unterschiede bestehen zwischen Schweizern, Ausländern, Secondos, Terzos etc. macht es meiner Meinung nach Sinn, zwischen diesen zu unterscheiden.

      Und abgesehen davon: Einen Blocher können wir schlecht ausschaffen. Wir können mittels Einwanderungspolitik jedoch dafür sorgen, dass diejenigen, die neu kommen, uns wohlgesinnt sind und sich anständig verhalten.
      Und wenn man merkt, dass es bezüglich Verhalten von vorwiegend schlecht Gebildeten Einwanderern und deren Nachkommen hapert, so muss man jene eben nicht hereinlassen. Logischerweise abgesehen von Politisch Verfolgten.
      14 23 Melden
    • Tartaruga 20.03.2017 12:39
      Highlight So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört. Es macht Sinn Schweizer und Schweizer zu unterscheiden solange noch Unterschiede bestehen? Oder es macht Sinn, dass es Unterschiede gibt, solange man Schweizer und Schweizer unterscheidet?

      Wissen Sie eigentlich, wieviele Schweizer Studienabgänger von ausländischen Arbeiterfamilien kommen?
      6 3 Melden
    • AL:BM 20.03.2017 14:51
      Highlight In Fachkreisen ist übrigens bekannt, dass Konvertiten (sehr häufig ohne Migrationshintergrund) die absolut fanatischsten Extremisten sind...
      5 1 Melden
    • Markus Hofstetter 20.03.2017 15:16
      Highlight @Tartaruga: In absoluten Zahlen sind es wohl viele. Die relative Anzahl wird geringer sein, als bei den Schweizern. Aber das ist ja nicht das Problem, das ich habe. Es geht um das Verhalten. Ich habe zu viele negative Erfahrungen gemacht mit Leuten aus Ländern, von denen meist Ungebildete einwandern. Was ja auch logisch ist. Auch bei den Schweizern werden Ungebildete mehr Probleme verursachen. Deshalb müssen wir nicht noch mehr von ihnen hierher lassen. Bei den genannten Fällen waren genug Eingebürgerte darunter. Sie sind längst nicht alle wie Du und ich. Darum die Unterscheidung.
      2 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.03.2017 16:46
      Highlight Sie gehören definitiv zu denen die Sie verurteilen - die die eine weniger gute Bildung genossen haben oder einfach nicht fähig waren mehr mitzunehmen.
      2 3 Melden
    • Markus Hofstetter 20.03.2017 17:44
      Highlight Weshalb schliessen Sie darauf, wenn ich fragen darf? Ist jeder dumm, der nicht Ihrer Meinung ist? Geht es darum?
      3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.03.2017 17:54
      Highlight Weil es für Sie 2 Sorten Schweizer gibt.

      Jeder der einen CH-Pass hat, ist Schweizer. Egal ob er Hofstetter, Shaqiri, Lee, Kudrapali oder Svenson heisst. Punkt.
      2 2 Melden
    • Markus Hofstetter 20.03.2017 19:02
      Highlight Macht keinen Sinn.

      Es geht gar nicht um den Namen, nicht um das Aussehen und schon gar nicht um die Gene. Nur wollen Sie mir doch nicht sagen, dass die Gesamtheit der Secondos gleich ist, wie die Gesamtheit von Terzos oder was auch immer. Ein Pass ändert das Verhalten nicht.

      Ich habe genug Leute kennengelernt, die z.B. den Pass erhalten haben, obwohl sie gegenüber der Schweiz rassistische Vorbehalten haben. Muss ich die jetzt mit offenen Armen empfangen und mich freuen, dass sie hier sind bzw. den Pass haben? Nein, finde ich nicht. Behördenentscheiden kann man auch negativ gegenüberstehen.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.03.2017 21:53
      Highlight @Zäme! Negativ, denn der Pass ist nur ein Stück Papier am Ende eines Verwaltungsaktes. Schweizer ist, wer zur Wertegemeinschaft gehört und diese daher teilt. Diese Werte findest du, falls du Kontakt mit Schweizern hast rsp. arbeitest.
      1 1 Melden
  • FensterAuf 19.03.2017 14:30
    Highlight Und noch was, A.S.: Dschihad findet in jedem Muslim selber statt. Es ist der Kampf, das Richtige (anstatt das Einfachste) zu tun. Wenn dich jemand nervt, wirst du ihn verprügeln oder ihm verzeihen? Weisst du, was der Prophet Mohammed (s) mit einer Frau getan hat, die ihm Unrat über den Kopf geleert hat? Du kannst auch etwas für die Umma tun, indem du mit einem Teil deiner spärlichen Sozialhilfe Muslimen das Leben rettest (z.B. via Ärzte ohne Grenzen). Beides braucht vielleicht weniger Mut, als im Krieg zu sterben - aber dafür mehr Kraft. Und vor allem kannst du es immer wieder tun...
    95 8 Melden
  • Tschedai 19.03.2017 13:58
    Highlight Dieses Inteview zeigt einmal mehr warum es Krieg gibt: https://www.nzz.ch/articleeo5x7-1.76650 Wenn Männer etwas erreichen wollen, sich beweisen müssen, aber zu wenige Chancen dazu haben, dann gibt es Krieg. Der Artikel ist über 10 Jahre alt und hat die Probleme, die wir heute haben, vorausgesehen alleine aufgrund des Bevölkerungswachstums.
    33 20 Melden
    • BoomBap 19.03.2017 14:44
      Highlight Zu wenig Chancen? Wieso hat er nicht einfach eine 2. Ausbildung gemacht, die ihm mehr zusagt? Aber das braucht halt Biss....
      53 13 Melden
    • Tschedai 19.03.2017 20:51
      Highlight @BoomBap In der Psyche des Menschen geht es niemals um Realität sondern nur um die Wahrnehmung der Realität und wie man darauf reagiert. Das entschuldigt rein gar nichts, aber erklärt vieles. Nicht jeder nimmt die beruflichen Chancen wahr und gibt dann zu schnell auf. Trotzdem, sein Verhalten ist absolut zu verurteilen.
      29 1 Melden
  • FensterAuf 19.03.2017 13:51
    Highlight A.S., möchtest du die Wahrheit über den IS wissen? Sie töten Muslime, die so leben wie deine Familie, weil die ihnen angeblich "nicht gläubig genug" sind. Gleichzeitig zwingen sie ihre Kämpfer, Drogen zu nehmen (total haram), kennen den Koran oft nur halbwegs (jedes Kind lernt im Religionsunterricht mehr) und behandeln ihre Frauen wie Dreck (obwohl der beste Muslim gemäss Hadith derjenige ist, der seine Frau am besten behandelt). Und eben: Sie töten Unschuldige. Der Prophet Mohammed (s) würde sich im Grab umdrehen. Deshalb haben auch 120 grosse Gelehrte eine Fatwa gegen den IS unterzeichnet.
    160 4 Melden
    • Domino 20.03.2017 09:47
      Highlight Mohammed hat selbst viele untaten vollbracht und ich kann nicht verstehen wie man die schönreden kann.
      7 1 Melden
  • ThePower 19.03.2017 13:19
    Highlight Dem will man einfach nur zurufen: Junge, besorg dir einen Job, such dir eine Freundin und ein Hobby. Am besten was mit Kampfsport, um deine Aggressionen zu kanalisieren. Das findet dort im Rahmen eines sportlichen Wettkampfs statt. Gehst du nach Syrien, wirst du wahrscheinlich einen sinnlosen Tod sterben. Oder kurz gesagt: Get a life und Hirn einschalten🙄
    45 37 Melden
    • rodolofo 19.03.2017 17:25
      Highlight Solche Aufrufe von aussen sind aufrüttelnd und gut gemeint. Aber sie nützen nichts.
      In ihm selber drin muss es "klick" machen!
      Wenn er das erste Mal seit langem wieder einen Zugang zu seinen blockierten Gefühlen freischaufelt, wird er vor Glück weinen und schluchzen!
      Es wird ein wohltuendes, befreiendes Weinen sein!
      Und dann werden sich die Gefühle immer mehr und unaufhaltsam Bahn brechen und seine Seele, die jahrelang in der Dunkelheit und Kälte eingesperrt war, durchfluten mit Licht und Wärme!
      Das Leben wird zurück kehren bis in die hintersten Zellen seines Körpers!
      Er wird wiedergeboren!
      15 33 Melden
    • rxiko 19.03.2017 17:29
      Highlight leider hilft so etwas nicht mehr. Ich vermute bei ihm noch schwerwiegendere psychische Probleme, die wahrscheinlich mit dem Lebensstil aufgebaut wurden.
      Das sind sehr schwierige Fälle, die einfach aussehen.
      Ich wünschte, man könnte solchen Leuten helfen bzw früher etwas dagegen unternehmen.
      Leider verlaufen solche Entwicklungen unkontrolliert und symptomlos. Ich hoffe, dass der Mensch wieder zu sich kommt und einen Sinn für sich findet.
      22 0 Melden
    • ThePower 19.03.2017 18:43
      Highlight @rodolfo

      Sehr schöner Beitrag, sehr poetisch. Ist mir klar, dass er selbst den Schalter umlegen muss. Das kann aber mit Hilfe von aussen gelingen, obwohl es natürlich schwierig ist bei einem der sich isoliert. Hoffe aber das ihm das gelingt, den wenn nicht ist er eine Gefahr für uns alle.
      5 6 Melden
  • Maria B. 19.03.2017 12:58
    Highlight Es sollte ein Gesetz verabschiedet werden, durch welches solchen "Schweizern" die Staatsbürgerschaft entzogen werden kann, denn wenn man ihnen nur einige Zeit den Pass entzieht, wird sich, gerade in so einem Fall wie dem hier beschriebenen, ihr Ressentiment gegen die Schweiz richten, was mittelfristig zu einem inländischen Terrorakt führen kann.

    Und suspekten Asylantragstellern, die aus Gründen ähnlicher Verdachtsmomente nicht zurück- oder ausgeschafft werden können, sollten solange interniert und überwacht werden, bis sie freiwillig abziehen, wohin auch immer.

    Bevölkerungsschutz hat Vorrang!
    90 40 Melden
    • Pisti 19.03.2017 15:27
      Highlight Man kann "sogenannten Schweizern" bereits die Staatsbürgerschaft aberkennen.
      8 11 Melden
    • Hoppla! 19.03.2017 17:19
      Highlight 1. wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Bevölkerungsschutz? Aber z.B. den Klimawandel ignorieren?
      2. gibt es Schweizer. Nicht halbe Schweizer und schon gar nicht Eidgenossen. Wär man dann staatenlos? Und wohin möchte man diese dann abschieben? Antarktis?

      Es lebe die einfache Lösung...
      35 38 Melden
    • a-n-n-a 19.03.2017 19:58
      Highlight Danke Hoppla!, you're so damn right!! 👏
      19 21 Melden
  • Zürischnure 19.03.2017 12:51
    Highlight Fürsorglicher Freiheitsentzug evtl. eine Option?
    63 4 Melden
    • rxiko 19.03.2017 17:30
      Highlight weiß nicht, ob das mit 34 noch machbar ist? würde mich aber auch interessieren. ist ja auch zusätzlich in seinem Interesse eigentlich...
      7 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 19.03.2017 12:22
    Highlight Gehe mit Allah, aber gehe.
    122 17 Melden
  • Scott 19.03.2017 11:43
    Highlight Nicht ein 34-jähriger Schweizer wollte für den «IS» in den Dschihad ziehen, sondern ein 34-jähriger Doppelbürger.

    Nur damit die objektive Berichterstattung gewährleistet ist...
    100 53 Melden
    • Hoppla! 19.03.2017 17:21
      Highlight Ja, ne is klar. Und der Schweizer Gott Roger Federer ist aber natürlich Schweizer und nicht Doppelbürger. Da ist dann Objektivität nicht mehr so wichtig... ;-)
      45 19 Melden
    • rodolofo 19.03.2017 17:27
      Highlight Spielt das eine Rolle?
      So oder so wird ein Menschenleben fortgeworfen.
      24 16 Melden
    • Scott 19.03.2017 17:58
      Highlight Spielt für mich schon eine Rolle, ob wir das Problem importiert und sogar zum Schweizer gemacht haben.
      25 29 Melden
    • Hoppla! 19.03.2017 18:28
      Highlight "Wir zum Schweizer gemacht...", "importiert...", "das Problem..."

      Wenigstens bestätigt dies meine Erfahrung, dass ein grosser Teil der Schweizer rassistisch ist. Chapeau!
      27 25 Melden
    • a-n-n-a 19.03.2017 19:59
      Highlight Scott, du bist der typische "Ich bin kein Rassist, aber..". Was das heisst, weisst du wohl selbst..

      #schämDi
      30 25 Melden
    • Markus Hofstetter 19.03.2017 22:30
      Highlight @a-n-n-a: Würde die Polizei von einem Ausländer sprechen, obwohl er Doppelbürger ist, würde dies wohl auch Empörung auslösen.

      @Hoppla!: Ich würde es auch nicht so formulieren wie Scott. Aber was konkret soll inhaltlich gesehen bei diesem Kommentar auf Rassismus hindeuten? Ja, Ausländer werden - ob man das nun gut findet, oder nicht - zu Schweizern gemacht. Das geschieht nicht von selbst. Ja, die Person ist nun mal eingewandert. Darf man die Person nun nicht als Problem ansehen, weil sie eingewandert ist? Die Rassisten siehst Du wohl auch als Problem an. Zumindest die Schweizer darunter.
      8 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.03.2017 23:40
      Highlight Er hat den Schweizer Pass. Somit Schweizer. Wie z.b. Federer, Wawrinka, Xhaka, und Blocher. Haben alle Migrationshintergrund und CH-Pass.
      18 4 Melden
    • Hoppla! 20.03.2017 00:39
      Highlight @ Markus

      Er ist auch ein Mann. Wird das für die Problemlösung auch herangezogen?

      Statt sich der Ursache des Problems zu widmen wird wieder rassistisch argumentiert. Das ist sinnlos.
      10 5 Melden
    • rodolofo 20.03.2017 07:20
      Highlight Hört doch endlich auf mit diesem "Er ist aber kein richtiger Schweizer", oder "Aber sicher ist er Schweizer"!
      UNSERE WELT hat mit dem IS-Kämpfer so oder so ein Riesen-Problem!
      Und das gleichgültig, ob er sich in Syrien befindet, oder in Hinter-Tupfingen, oder in Berlin, Amsterdam, oder Moskau!
      Und weder die Leute im Bürgerkriegs-geschüttelten Syrien, noch die braven Bürger von Hinter-Tupfingen, noch die Korruptionsgeplagten RussInnen in Moskau wollen diesen Problemhaufen zugeschoben bekommen!
      ...
      8 3 Melden
    • rodolofo 20.03.2017 07:23
      Highlight ...
      Anstatt den "Schwarzen Peter" ständig aufwändig loswerden zu wollen, sollten sich diejenigen um das Problem kümmern, die die Mittel dazu haben!
      Und das ist in diesem Fall doch am Ehesten die Schweiz!
      Ich meine, dafür, dass wir in dieser Welt den Tresor mitsamt Hightech-Überwachung für die Fluchtgelder von Diktatoren, Mafiosi und Steuerbetrügern (bei uns heissen die "Steuerhinterzieher", was niedlicher klingt...) zur Verfügung stellen, können wir dieser vom raffgierigen Globalen Geldadel ausgeplünderten Welt ruhig mal etwas zurück geben!
      5 5 Melden
    • Scott 20.03.2017 10:22
      Highlight Ich empfehle allen Rassismuskeulenschwinger/innen* die genaue Bedeutung einmal nachzulesen.
      7 5 Melden
    • Markus Hofstetter 20.03.2017 14:28
      Highlight @Hoppla!: Ja, Männer werden weitaus häufiger kriminell als Frauen. Von mir aus können wir auch gerne weniger Männer ins Land lassen. Nur ist das etwas schwierig, da letztlich ohnehin häufig die Familie nachzieht.

      Nein, es wird nicht rassistisch argumentiert. Zu behaupten, dass schlecht gebildete sich häufiger daneben benehmen, hat überhaupt nichts Rassistisches.

      Probleme lösen ja, aber nicht alle Probleme müssen wir in diesem Land lösen. Über die Rassisten regst Du und andere sich auch masslos auf, gegenüber den Negativbeispielen bei den Ausländern ist die Toleranz dann viel grösser.
      2 2 Melden
    • a-n-n-a 20.03.2017 14:57
      Highlight Ein Lied für dich Scott.. (in der Hoffnung, dass du Italienisch verstehst)
      3 2 Melden
    • rodolofo 20.03.2017 20:11
      Highlight Dass aus Afrika heute vor allem junge Männer (mit Unterstützung ihrer Familien und / oder Dörfern) kommen, hat damit zu tun, dass diese "Reisen der letzten Hoffnung" extrem gefährlich und extrem anstrengend sind!
      Gäbe es eine offizielle Möglichkeit, einem gewissen Kontingent die Migration zu erlauben (damit diese Leute später ihren Familien und Dörfern Geld schicken können), würden auch mehr Frauen kommen!
      Das sehen wir bei den overseas-workers aus den Philippinen: Sie sind sowohl Männer, als auch Frauen.
      Ohne die Gelder dieser overseas-workers wären die Philippinen heute ein "Failed State"...
      2 1 Melden
    • Markus Hofstetter 21.03.2017 12:40
      Highlight Es gibt zu viele arme Menschen auf der Welt. Wir können und wollen nicht so viele aufnehmen. Ausserdem wird dann möglicherweise die Famile nachgezogen. Aber eben, es gibt auch andere Möglichkeiten zu helfen.

      Ich wäre höchstens dafür, Kontingente zu sprechen, und dies für die Arbeit in vorher festgelegten Berufen, in denen ein Arbeitskräftemangel herrscht.
      3 1 Melden
  • almlasdn 19.03.2017 11:37
    Highlight Naja, um sich zu behaupten würde er wohl besser mit der PKK gegen den IS kämpfen und etwas Neues aufbauen aber ja...
    120 4 Melden
  • Thinktank 19.03.2017 11:17
    Highlight Der Mann will ausreisen und die Schweiz sicherer machen und wir lassen ihn nicht? Ist der Plan der Polizei, darauf zu warten, dass ihm jemand eine Waffe oder einen Lastwagen gibt, um berühmt zu werden? Raus mit ihm aber schnell. Wenn was passiert, ist die Polizei verantwortlich.
    70 116 Melden
    • Lümmel 19.03.2017 12:34
      Highlight Ich glaube Sie sollten sich mal informieren, was genau die Polizei ist.
      54 24 Melden
    • Steampunk 19.03.2017 13:13
      Highlight Lange ist es her, dass ich einen so ignoranten und dummen Kommentar gelesen habe auf Watson. Wer gibt Ihnen die Garantie, dass wenn er geht, auch nicht mehr retour kommt?
      40 33 Melden
  • Asmodeus 19.03.2017 10:57
    Highlight Diverse Probleme treffen hier aufeinander.

    Ein junger Mann ohne Perspektiven der sich nirgendwo zugehörig fühlt.
    Ein immer stärker werdender Antiislamismus der seit 2001 durch die Medien ging (man könnte aus Muslimhetze sagen) der die Abschottung noch fördert.

    Dieser Junge lebt in einem Wahn und braucht dringend psychologische Hilfe.
    Nach Syrien in den Krieg? Klingt romantisch bis man eine Kugel im Bein stecken hat. Oder von den IS-Leuten abgeschlachtet wird, weil man kein Wort arabisch spricht und sich deren krassen Regeln nicht unterordnen kann, weil die irgendwie "auch alle Idioten" sind.
    162 37 Melden
    • rxiko 19.03.2017 17:36
      Highlight sehe ich auch so. Die Diagnose vom Psychologen fand ich auch sehr ... ungenau, um es irgendwie auszudrücken.
      Mit so einer Einstellung sind viele verwurzelte Probleme mit drin, das ist kein leichter Fall.

      ein sehr schwer zu lösender Fall von vielen.
      10 1 Melden
    • Lichtblau 19.03.2017 18:04
      Highlight Der "Junge" ist immerhin 34 ... Seit Jahren ist er offenbar ohne Job und recht isoliert am "Brüten". Könnte ein Job in einem einigermassen verträglichen Umfeld das Unheil aufhalten? Schon möglich.
      18 0 Melden
    • Effersone 20.03.2017 17:50
      Highlight "Ein immer stärker werdender Antiislamismus der seit 2001 durch die Medien ging (man könnte aus Muslimhetze sagen) der die Abschottung noch fördert. "

      Würden Sie mir das bitte erläutern. Welche Medien haben wann wie Muslimhetze betrieben?
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.03.2017 10:44
    Highlight Schade wenn die Emotionen gegenüber dem wirklich Schönen auf der Welt nicht mehr entstehen können.

    Ich hoffe er macht die Therapie, begleitet mit einem Hund, der vielleicht nicht mehr lange zu leben hat, aber ein Zuhause genauso nötig hätte wie er. Ich wünsch dir Liebe und Hoffnung für das Gute im Leben.
    77 21 Melden
  • Waedliman 19.03.2017 10:42
    Highlight Pass weg ist schon mal eine gute Idee. Besser noch eine Zwangseinweisung in eine psychiatrische Klinik, damit der Kerl nichts anstellen kann. Es gilt noch immer die Regel, dass Gemeinwohl vor Eigenwohl geht und somit muss man die Gemeinschaft vor ihm schützen. Und letztlich ihn auch vor sich selbst. Ansonsten sterben demnächst ein paar Menschen und alle schauen wieder betreten auf den Boden, weil sie es zwar geahnt, aber nicht verhindert haben.
    130 22 Melden
    • Benot 19.03.2017 11:02
      Highlight "Zwangseinweisung in eine psychiatrische Klinik" "Gemeinwohl vor Eigenwohl":

      Heute er, morgen Du.
      68 48 Melden
    • spaljeni 19.03.2017 11:37
      Highlight In der Schweiz gilt aber nicht Gemeinwohl vor Ethikwohl. Über das haben wir mal an der Uni gesprochen anhand des Beispiels, wo ein Flugzeug mit 150 Passagieren von Terroristen entführt wird. Es wird mit einem gezielten Anschlag gerechnet, bei dem das Flugzeug zum Absturz gebracht wird.

      In den USA würde die Regierung dieses abschiessen. In der Schweiz jedoch nicht, da alle Menschenleben gleich sind. Sprich es ist ein Menschenrecht (das angeborene Recht auf Leben - Art. 6 der Menschenrechte).

      Daher kann man die Personen nicht einfach so leicht einsperren.

      Schönen Sonntag
      59 22 Melden
    • Nurake 19.03.2017 12:19
      Highlight Ihre Kommentar erinnert an die Praxis der Schweizer Behörden, die bis 1981 mit den gleichen Argumenten tausende junger Leute ohne Gerichtsurteile in Anstalten einwiesen liessen (sogenannte Administrativ-Versorgte).
      62 22 Melden
    • Alnothur 19.03.2017 14:28
      Highlight spaljeni, es stimmt nicht, dass ein Flugzeug in der Schweiz nicht abgeschossen würde, wenn damit ein Anschlag durchgeführt wird.
      12 5 Melden
    • atomschlaf 19.03.2017 14:48
      Highlight @spaljeni: Gesetze kann und muss man anpassen.
      10 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.03.2017 10:42
    Highlight Ihm haben sie das Gehirn schön gewaschen! Er merkt nicht mal, was er für einen Müll von sich gibt.
    131 5 Melden
  • So en Ueli 19.03.2017 09:38
    Highlight Armseeliger Mitmensch, der in seinem Leben wenig bis nichts erreicht hatte. Nun versucht er wenigsten in Ehre auf dem Schlachtfeld zu sterben? Wie krank?!? Habe echt mitleid mit dem Typen. Ganz ehrlich. Ich glaube einen Besuch bei einem Seelendoktor würde ihm gut tun.
    121 4 Melden
    • ThePower 19.03.2017 13:21
      Highlight Hat ja nichts gebracht. Eine Psychotherapie funktioniert nur bei Leuten, die sich darauf einlassen.
      26 1 Melden
  • Vio Valla 19.03.2017 09:21
    Highlight Irgendwie tut er mir leid. Es muss ein schreckliches Gefühl sein, sich als Versager zu fühlen. Vor diesem Gefühl versucht er zu flüchten und glaubt im Kampf wär er endlich nützlich. Aber auch da scheint er etwas zu "romantische " Vorstellungen zu haben. Junge, lass dich therapieren. Du bist noch jung genug um dein Leben hier nochmal rumzureissen und etwas zu bewegen. Du lebst in einer der wenigen Ländern der Welt, wo dir fast alle Türen offen stehen. Man muss die Türklinken nur selber drücken.
    147 11 Melden
  • Ridcully 19.03.2017 09:07
    Highlight Im Kern ist es ja die Suche seinem Leben einen Sinn zu geben, die Suche nach einer Aufgabe, einem Ziel. Deshalb kann es auch eine böse Sache sein, wenn junge Männer in dem Alter nicht in einer stabilen Beziehung sind. Ich weiss nicht, wo ich heute ohne meine Frau im Leben stehen würde, wahrscheinlich unter einer Brücke oder so.
    Schlimm ist nur, dass so Organisationen wie IS oder Sekten dies ausnutzen.
    48 11 Melden
  • Imfall 19.03.2017 08:38
    Highlight und eigentlich will er ja nur in den krieg... für wen scheint ihm ja eigentlich egal zu sein... ( clickbait und so.. )

    "Die Ideologie des «IS» steht für ihn ohnehin nur an zweiter Stelle. Hauptsächlich will er in den Krieg ziehen"
    37 34 Melden
    • Raembe 19.03.2017 10:56
      Highlight Artikel stammt aus der Argauer Zeitung, nix mit Clickbait
      6 11 Melden
    • Raembe 19.03.2017 11:44
      Highlight Sry meine Schweiz am Wochenende
      6 6 Melden
  • rodolofo 19.03.2017 08:36
    Highlight ...
    Meistens geschieht dies aus Selbstschutz-Gründen, weil die unterdrückten Gefühle zu stark wären.
    Warum wären die unterdrückten Gefühle so extrem heftig?
    Weil sie auf erlittene Demütigungen und Misshandlungen reagieren wollen und müssen, dies aber nicht dürfen!
    Wie ist die Beziehung dieses jungen Mannes zu seinem Vater?
    Reagiert der Vater sehr hart, wenn der junge Mann Schwäche zeigt?
    Die Unterdrückung von Gefühlen und mit diesen zusammenhängenden Gedanken durch übermässige Selbstkontrolle führt nur dazu, dass diese immer monströser werden!
    Und irgendwann explodiert die menschliche Bombe...
    32 79 Melden
    • Judge Dredd 19.03.2017 09:35
      Highlight Was sie hier alles anhand eines Interviews herauslesen... sorry, aber das ist mir etwas zu sehr Westentaschen-Psychologie
      66 4 Melden
    • philosophund 19.03.2017 12:00
      Highlight Ich denke da nicht an ödipale Komplexe. Der Junge hat einfach keine Perspektive. Kein Job. Keine Freunde. Keinen höheren (Lebens-)Sinn. Er ist eigentlich faktisch tot.
      20 5 Melden
    • Lichtblau 19.03.2017 18:38
      Highlight Das hat was , @philosophund. Aber: Erstens ist der Typ kein "Junge" mehr und zweitens: Was ist das für 1 Leben? Soll man ihn aufgeben und dann die schlechteste aller Lösungen einfach hinnehmen? Oder halt doch versuchen, die Zeitbombe irgendwie zu entschärfen? Und wie viele von denen brüten in den Locher- und Tscharnergütern dieser Schweiz einsam vor sich hin?
      2 3 Melden
  • rodolofo 19.03.2017 08:30
    Highlight Dieser Mann hat gewaltige psychische Probleme, denen man mit professioneller Unterstützung und mit Therapien auf den Grund gehen müsste!
    Aber leider versuchen Männer wieder mal, den "harten Kerl" zu markieren und sich nichts anmerken zu lassen, nach dem Merksatz aus Karl May: "Ein Indianer kennt keinen Schmerz!"
    Dieser junge Mann hat in sich selbst eine "Innere Diktatur" errichtet, die sein Leben gefühllos, leer und nicht mehr lebenswert macht!
    Warum hat er sich selbst den Zugang zu seinen Gefühlen zugemauert?
    ...
    80 39 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.03.2017 08:20
    Highlight Lasst ihn ausreisen, aber vor allem lasst ihn nicht mehr einreisen!!
    231 34 Melden
    • salliona 19.03.2017 10:11
      Highlight könnte symptome heilen, aber nicht die ursache.
      ergo ist das problem dann zwar über die grenzen, aber unserer welt geht's immer noch gleich schlecht.
      56 15 Melden
    • Alnothur 19.03.2017 14:31
      Highlight Einreisesperren gegen Schweizer Staatsbürger sind in der Bundesverfassung (leider?) verboten.
      6 8 Melden
    • Alnothur 19.03.2017 17:20
      Highlight (Da könnt ihr noch so blitzen - es steht nun mal in Artikel 25)
      5 3 Melden
    • Herzquotient 1.23 (+0.00) 19.03.2017 18:27
      Highlight @Trader: Stimmt, lassen wir den Mann doch einfach seine Probleme im Ausland ausleben. Ausland geht uns ja nichts an.
      4 3 Melden
  • Süffu 19.03.2017 08:12
    Highlight Der gehört in Verwahrung oder für eine gewisse Dauer in eine geschlossene Institution! Wie lange geht es, bis dieser einsame, frustrierte Grenzdebile etwas im Inland plant?
    102 16 Melden
    • rauchzeichen 19.03.2017 09:26
      Highlight Nicht gelesen? Er will die Schlacht, den Grabenkampf und nicht feige irgendwo Attentate begehen. Jetzt können wir den jungen Mann mit riesen Ausgaben probieren zu reintegrieren und zum Musterbürger zu machen oder wir lassen ihm seine Freiheit und er kann bisschen Krieg spielen gehn. Vermutlich ist er dann innert kürzester Zeit tot oder traumatisiert. Wieso der Staat einem Menschen verbieten soll, sein Glück in Syrien zu suchen, weil er mit Andersdenkenden symphatisiert, ist mir schleierhaft. Der IS versammelt in Syrien scheint mir wesentlich weniger Gefährlich als verteilt auf der ganzen Welt.
      21 38 Melden
  • pun 19.03.2017 07:51
    Highlight Du stirbst nicht auf dem Schlachtfeld, sondern auf Befehl eines Fremden als jämmerliche Ratte mit einem bescheuerten Sprengstoffgürtel vor oder an einem Checkpoint in einem aussichtslosen Abwehrkampf.

    Das ist einen scheiss heroisch. Heroisch ist, sich seinen Schwächen zu stellen und Hilfe anzunehmen, wenn sie einem angeboten wird. Mach die Therapie, Junge!
    274 6 Melden
  • demian 19.03.2017 06:52
    Highlight Hunde die bellen beissen nicht...

    Aber wenn er kämpfen will soll er doch gehen. Solche Leute braucht die Welt nicht.
    73 20 Melden
  • kleiner_Schurke 19.03.2017 06:16
    Highlight 3000 km ohne Pass? ist doch keine Problem. Ich mache das immer...
    27 98 Melden
    • kleiner_Schurke 19.03.2017 07:51
      Highlight Im EU Raum Flug nach Island oder so, braucht man nie einen Pass. Noch nie im Ausland gewesen ihr Blitzer?
      33 89 Melden
    • Chrutondchabis 19.03.2017 08:27
      Highlight =) kommt noch dazu dass es nicht wirklich ein Problem sein sollte über den Landweg via ein angrenzendes Land nach Syrien zu gelangen. Die Ignoranten mögen mich doch nun bitte wie den Schurken mit Blitzen eindecken.
      26 39 Melden
    • meine senf 19.03.2017 10:13
      Highlight Das ist sehr theoretisch. Tatsächlich braucht man bei einem Inner-Schengen-Flug keinen Pass (oder ID) für eine eigentliche Grenzkontrolle.
      Damit man an Bord gelassen wird, muss man sich denoch gegenüber der Fluggesesellschaft identifizieren. Und evtl. man muss am Flughafen den Pass einfach bei einer "Sicherheitskontrolle" statt bei einer "Grenzkontrolle" zeigen.

      Mit Bahn oder Bus würde das eher funktionieren, aber es dürfte schwierig sein, damit nach Island zu kommen.
      37 2 Melden
    • kleiner_Schurke 19.03.2017 11:51
      Highlight Nein bei Inner-Schengen Flügen muss ich weder Pass noch ID je zeigen. Weder am Flughafen noch am Zoll noch an der Sicherheitskontrolle noch am Gate.
      4 28 Melden
    • Toastface Chillah 19.03.2017 13:38
      Highlight @kleiner_Schurke

      Kommt drauf an, die Fluggesellschaft kann beim Boarding trotzdem einen Ausweis verlangen. Bei einem meiner letzten innereuropäischen Flüge konnte ich das Flugzeug problemlos betreten, während sich mein Kollege ausweisen musste.
      7 0 Melden
    • kleiner_Schurke 19.03.2017 14:05
      Highlight Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ich viel mit der gleichen Fluggesellschaft fliege und damit eigentlich "bekannt" bin. D.h. meine Passagierdaten sind hinterlegt und werden nicht immer wieder neu erfasst.
      3 12 Melden

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