Schweiz

Islamistischer Vater verliert in Strassburg: Töchter müssen in Basler Schwimmunterricht

2008 trat Aziz O. eine Prozesslawine los, die erst heute vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) endete: Der islamistische Vater aus Basel hatte sich geweigert, seine minderjährigen Töchter zum Schwimmunterricht zu schicken und wurde dafür vom Bundesgericht gebüsst. Der EGMR bestätigte heute die Schweizer Gerichtspraxis.

10.01.17, 10:17 10.01.17, 16:46

Er wollte seine Töchter nicht in den Schwimmunterricht schicken, und ging dafür bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Nun hat Aziz O. verloren. Die neun- und siebenjährigen Töchter hatten im August 2008 die Primarschule in Basel besucht.

Dem obligatorischen Schwimmunterricht blieben sie jedoch fern. Gespräche mit den Eltern, welche die Schweizer und die türkische Staatsbürgerschaft haben, fruchteten nicht. Nach einem Warnschreiben im Jahr 2008 büsste das Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt die beiden Eltern wegen wiederholter Verletzung der elterlichen Pflichten mit insgesamt 1400 Franken.

Umfrage

Muslimas müssen in den Schwimmunterricht - gut so?

  • Abstimmen

974 Votes zu: Muslimas müssen in den Schwimmunterricht - gut so?

  • 88%Ja! Keine Frage.
  • 2%Nein! Religiöse Einwände sollten berücksichtigt werden.
  • 10%Ich verstehe die ganze Aufregung um das Thema nicht.

Keine Verletzung der Religionsfreiheit

Das Appelationsgericht wies den Rekurs der Eltern ab, das Bundesgericht die Beschwerde im Jahr 2012. Der EGMR hält in seinem Urteil fest, dass er die Erwägungen des Bundesgerichtes stütze. Dieses hatte in seinem Urteil die grosse Bedeutung der Integration – namentlich ausländischer Kinder – in die hiesige Gesellschaft betont. 

Es führte aus, dass aufgrund des vorliegenden Falls kein Anlass bestehe, die im Oktober 2008 festgelegte Rechtsprechung zu ändern. Das Bundesgericht hielt damals fest, dass die multikulturelle Schulrealität verlange, dass Kinder aus allen Kulturen in die in der Schweiz geltenden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eingebunden würden.

O. ist kein unbeschriebenes Blatt: Im April 2009 geriet er als Sekretär der muslimischen Gemeinde Basel in die Schlagzeilen, weil er sich in einer SRF-Dokumentation für die Einführung der Scharia in der Schweiz starkgemacht hatte. Dabei befand er es für in Ordnung, dass eine Frau von ihrem Mann geschlagen werde, um sie zum Beischlaf zu zwingen.

Auch das Abhacken der Hand eines Diebes hielt er für «sinnvoll». Die Basler Staatsanwaltschaft wertete dies als öffentliche Aufforderung zur Gewalt und erhob Anklage. O. wurde allerdings unter Berufung auf die Meinungsfreiheit freigesprochen.

(dwi/sda)

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  • Raphfa 11.01.2017 22:47
    Highlight Ich bin eigentlich gegen jeden Zwang, schon gar nicht vom Staat. Jetzt stellt sich nun für mich aber ein Dilemma: Wenn jemand aus religiösen Dingen etwas nicht tun will, so sollte man ihn nicht zwingen (zum Beispiel die Verweigerung der Quäker beim Wehrdienst).

    Die Kinder würden wohl gerne schwimmen lernen, aber kaum mit Burkini. In diesem Fall ist es aber der Vater, der für seine Kinder entscheidet, diese also "zwingt", auf das Recht auf lebensrettenden Unterricht zu verzichten.
    Hier endet für mich die elterliche Autorität auf, weil einer anderen Person (Kind) Schaden zugefügt wird.
    7 1 Melden
  • Nihil 11.01.2017 15:39
    Highlight Oh mein Gott, ich bin Basler und ich muss sagen ich schäme mich dass wir so einen Nicht-Menschen eingebürgert haben.

    Dieser Typ muss ausser Landes geschafft werden oder eingesperrt, zum Schutz vor sich selber könnte es auch die PUK sein, da gibts ähnliche Gedankenzüge im Raucherzimmer.

    Dieser Typ gehört ausgeschafft, er ist eine Gefahr für seine Töchter, seine Frau, für Basel und für die Schweiz.
    7 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.01.2017 12:12
    Highlight Schön.

    http://www.blick.ch/news/ausland/er-kam-gerade-rechtzeitig-mit-dem-roller-mann-rettet-tochter-vor-vergewaltiger-id6025783.html

    Habt ihr auch Töchter? Schöne Zukunft.

    Vor allem unnötig, weil ein Verbrechen eines Gastes.
    3 8 Melden
    • Brummbaer76 11.01.2017 14:53
      Highlight Es ist auch unötig wenn das Verbrechen von einem Einheimischen verübt wird.
      Aber dann kann man nicht hetzen.
      9 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.01.2017 15:11
      Highlight "Es ist auch unötig wenn das Verbrechen von einem Einheimischen verübt wird.
      Aber dann kann man nicht hetzen."

      Immer dieselbe Leier von wegen ja Verbrechen geätte der Täter auch ein Einheimischer sein können" Seid ihr so blind oder einfach nur ideologisch totalverblendet?
      2 8 Melden
    • Soli Dar 11.01.2017 20:59
      Highlight Blind sind jene, welche vor lauter Islamophobie, Pauschalsieren und Kriminalisiern sowie von Einzelnen auf alle Muslime schliessen...
      6 5 Melden
    • Fabio74 13.01.2017 20:43
      Highlight @Aron: Es ist dem Opfer schlicht egal wer Täter wer. Und dieses billige von einem Täter auf alle Moslems zu schliessen ist dumm und primitiv.
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.01.2017 11:06
    Highlight Mit solchen "Fällen" wird unser Justizsystem zusehends lahm gelegt. Steter Tropfen höhlt den Stein...
    2 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.01.2017 11:04
    Highlight "Auch das Abhacken der Hand eines Diebes hielt er für «sinnvoll»" Watson

    Damit ist er nicht alleine. Ich kenne auch eine Muslima, die das toll findet. Sie würde es auch begrüssen, wenn die Opferfamilie im Falle eines Mordes über die Todesstrafe (Enthauptung) des Täters entscheiden könnte. Hier in der Schweiz, notabene. Und diese Muslima ist konvertierte Schweizerin. Tja, aber was soll man da machen? Solche Auffassungen sind von der Meinungsfreiheit geschützt. Als ich sie fragte, ob sie denn auch bereit wäre das Schwert zu führen, sagte sie bloss: "Das ist Männerarbeit."
    10 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.01.2017 10:36
    Highlight "Dabei befand er es für in Ordnung, dass eine Frau von ihrem Mann geschlagen werde, um sie zum Beischlaf zu zwingen." Watson

    Und das geht unter Meinungsfreiheit durch? Wahrlich, wir leben in düsteren Zeiten...
    13 3 Melden
    • Fabio74 13.01.2017 20:45
      Highlight Nennt sich Meinungsfreiheit, auch wenn abscheulich. Rechte Kreise versuchten lange Vergewaltigung in der Ehe als Straftatsbestand aufzunehmen.
      Und ich denke es gibt genug Evangelikale und Sektenanhänger die genau so wie dieser Mann denken.
      1 0 Melden
  • Xi Jinping 11.01.2017 07:47
    Highlight Die Kinder tragen jetzt einfach einen Burkini ^^
    0 4 Melden
  • Alex_Phil 10.01.2017 22:41
    Highlight Liebes Watson Team

    Toller Artikel. In jeder anderen Tageszeitung steht bezüglich diesem Thema genau gleich viel. Da ich Eure Zusammenfassungen schätze, fehlt mir noch ein wichtiges Detail. Dies konnte ich nirgens finden, hoffe allerdings auf eine Antwort:
    Wer bezahlt eigentlich die ganzen Kosten?? Mit Gebühren und Urteil?? Und wieviel bleibt am Steuerzahler hängen??
    Könnt Ihr das noch recherchieren?? Und auch veröffentlichen??
    29 1 Melden
  • stamm 10.01.2017 22:16
    Highlight Tiptop, jetzt ist alles geregelt, die Familie kann sich auf`s nächste ``was in der Schweiz nicht gut ist`` vorbereiten und wir bezahlen das. Geh doch einfach wieder in die Türkei zurück, oder sonstwo hin. Aber lass uns bitte in Ruhe!
    28 3 Melden
  • DasSchaffenWir 10.01.2017 22:03
    Highlight Die Kinder: Hurra, endlich Schwimmunterricht😀Religion, was ist das?
    21 1 Melden
  • Majoras Maske 10.01.2017 18:49
    Highlight Na immerhin ist diese Frage jetzt geregelt und wir müssen hoffentlich nie wieder darüber sprechen - oder das politische Ausschlachten dieses Themas über uns ergehen lassen.
    17 2 Melden
  • DerWeise 10.01.2017 16:06
    Highlight @Watson

    Es wäre hilfreich wenn ihr nicht jeden Extremisten und Frauen-In-Säcke-Hüller als Normalo-muslim betiteln würdet.

    Der Typ ist nicht einfach "Muslimischer Vater" sondern ein kranker Extremist. Den meisten "Muslimen" in der Schweiz sieht man den Glauben weder am Aussehen noch am Verhalten an. Im Gegenteil, die die ich kenne sehen sich als normale Bürger, trinken Wein, essen Schwein und missbrauchen nicht unsere liberale Ordnung.
    So wie ihr das macht, zieht ihr alle in den Schmutz und sorgt dafür, dass am Ende niemand mehr differenziert und plötlzich SP-Frauen Verhüllung verteidigen.
    50 11 Melden
    • Philipp Dahm 10.01.2017 16:48
      Highlight Du hast mehr als Recht, die Bezeichnungen wurden angepasst. Danke für den Hinweis!
      31 5 Melden
    • DerWeise 10.01.2017 16:51
      Highlight coole Sache!
      21 1 Melden
    • Philipp Dahm 10.01.2017 16:54
      Highlight Als wenn alle Muslime so wie Basel-Aziz denken würden ... So ein Mumpitz! Hätten wir von Anfang an als "islamistisch" differenzieren müsen schreiben müssen - wie gesagt: Immer gerne auf derlei Fehler aufmerksam machen! Cheers, gutes Lesen
      24 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 15:32
    Highlight Bin selbst Moslem - nicht speziell religiös, aber gläubig.

    Was dieser "Vater" aber da bietet ist das Unterste. Solche Leute gehören meiner Ansicht nach ausgeschafft. Weniger Integrationswillen kann man ja nicht zeigen.

    Und nein, gehöre nicht zur braunen Herrliberger Partei.
    68 9 Melden
    • Laurent 10.01.2017 15:34
      Highlight @Zäme!: Und in welches Land sollen wir Schweizer ausschaffen? Und nach welchen Kriterien werden Schweizer ausgeschafft?
      27 53 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 15:38
      Highlight Loro: in diesem Fall hat man früh Fehler gemacht. Denn solche Leute gehören meiner Meinung nach nicht eingebürgert.

      Ich kenne viele Leute, die bestens integriert sind. Haben z.b. einen CH-Partner, Kinder, etc. Somit auch Anspruch auf CH-Pass - kriegen ihn nicht, weil sie z.b. nicht arbeiten, obwohl sie Mutter/Vater und Hausfrau/Hausmann sind.

      Spreche da aus Erfahrung im Bekanntenkreis - in Bundesbern gilt "Hausfrau / Mutter" von 2 Kleinkindern nicht als "Arbeit".

      Aber die Töchter von der Schule fernhalten - ja da scheint man bestens integriert zu sein. Sry, das ist krank.
      65 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 16:06
      Highlight Danke Zäme@ für diesen Kommentar.
      22 1 Melden
  • malu 64 10.01.2017 15:17
    Highlight Mir scheint dieser O als Freund des Blutes.
    Wäre er da in den Reihen des IS nicht besser
    aufgehoben? Da könnte er seine Vorstellungen
    ausleben. Der kürzere Weg ist ein Besuch im Schlachthof.
    25 3 Melden
  • Pinhead 10.01.2017 13:52
    Highlight Erschreckend viele Hasskommentare zu diesem Artikel! Hätte nie gedacht, dass auch solche Leute watson.ch lesen.
    18 109 Melden
    • Silent_Revolution 10.01.2017 14:31
      Highlight Erschrenkend ist eher, dass solche Individuen noch Rückhalt in der Bevölkerung erhalten.

      Welche politische Gesinnung braucht man eigentlich um solch fanatische Faschisten zu schützen?
      56 25 Melden
    • Lowend 10.01.2017 14:54
      Highlight Weil Watson erfolgreich und sehr offen für Kommentare ist, sind halt inzwischen auch die ganzen ferngesteuerten Volkszornler hier, um mit ihrem geistigen Dünnpfiff die Stimmung im Land zu vergiften. Daran muss man sich wohl gewöhnen.
      25 85 Melden
    • gnp286 10.01.2017 15:03
      Highlight Hasskommentare sehen etwas anders aus. Grundproblem: Das Handabhacken als sinnvolle Strafe zu befinden und Frauen unter Schlägen zum Beischlaf zu zwingen gehört nicht zu unserem Verständnis. Da dürften mir wohl so ziemlich alle von links bis rechts zustimmen.
      70 4 Melden
    • stef2014 10.01.2017 15:06
      Highlight Silent, Hasskommentare zu verurteilen heisst nicht automatisch, dass man die Ansichten dieses Mannes gutheisst. Das ist ein feiner Unterschied, über den aber zu gern hinweg gesehen wird. Wer nämlich nichts besseres weiss, als mit Hass auf Intoleranz und religiösen Fanatismus zu reagieren, der/die unterscheidet sich für mich nicht mehr gross von solchen Menschen. Man darf ruhig kritisieren und von mir aus verurteilen. Aber mit konstruktiven Argumenten, nicht mit Hass, bei aller Antipathie die man empfinden mag.
      21 17 Melden
    • Lowend 10.01.2017 15:17
      Highlight Danke stef2014! Wahre Worte, denn islamistische Hassprediger mit rechtsextremen Hasspredigten zu beantworten zeigt eigentlich nur, wie nahe sich diese beiden extremistischen Ideologien sind.
      21 40 Melden
    • Pinhead 10.01.2017 15:46
      Highlight @stef2014:

      <iframe src="//giphy.com/embed/XpPX9Tt10enHa" width="480" height="266" frameBorder="0" class="giphy-embed" allowFullScreen></iframe><p><a href="http://giphy.com/gifs/steve-carell-XpPX9Tt10enHa">via GIPHY</a></p>
      1 10 Melden
    • stef2014 10.01.2017 15:54
      Highlight gnp, natürlich gehört es nicht dazu, aber das behauptet ja auch niemand, oder? Ich verurteile diese Haltung genauso wie alle anderen hier. Und ich betreibe jetzt mal ausnahmsweise etwas whataboutism (sry for that): Wenn wir schon verurteilen, dann konsequent. Weil Ausländer grundlos verprügeln und Vergasungen zelebrieren gehören genauso wenig zu unserem Verständnis. Es erstaunt mich deshalb (nicht), dass vor nicht allzu langer Zeit die teils gleichen Leute genau hier jene Dinge verharmlost haben und meinten, es sei ja nur Meinungsfreiheit....
      11 7 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 18:15
      Highlight Pinhead, der Link funzt nicht.
      8 0 Melden
  • Radesch 10.01.2017 12:55
    Highlight Wow die Kommentare machen mich teilweise echt sprachlos, Pfui!

    Dieser Vater gehört weder ausgeschafft noch sonst irgendwas. Er hat im Rahmen seiner Rechte geklagt und verloren. Dieses Urteil erachte ich auch als richtig und er muss es akzeptieren. Seine Ansichten über die Sharia kann ich jedoch nicht nachvollziehen.

    Als Ex-Moslem(der auch eine Schwester hat) war das für meine Eltern nie ein Problem. Meine Mutter oder Schwester tragen auch kein Kopftuch.

    Eines noch: Religion hat nichts mur der Staatsbürgerschaft zu tun. Man kann auch als Moslem Schweizer sein und als Christ Türke.
    57 97 Melden
    • demokrit 10.01.2017 13:58
      Highlight "Religion hat nichts mur der Staatsbürgerschaft zu tun."

      Das ist nur so lange der Rechtsstaat nicht in Frage gestellt wird der Fall. Das Handabhacken als sinnvolle Strafe zu befinden und Frauen unter Schlägen zum Beischlaf zu zwingen gehört nicht zu unserem Verständnis. Solche Individuen gehören gar nicht erst eingebürgert. Die verantwortlichen Personen gehören umgehend aus Ihrem Amt entfernt und wahrscheinlich auch wegen Fehlverhaltens angezeigt.
      84 17 Melden
    • Nevermind 10.01.2017 14:17
      Highlight Es gehört auch nicht zu unserem Verständnis Personen umgehend aus Ämtern zu entfernen und sie für Fehlverhalten anzuzeigen, obwohl man die Fakten nicht kennt. Aber auch das wird immer wieder gefordert.
      Wie auch die Todesstrafe und andere lustige Sachen die man in manchen Bierseligen Runden hören darf.
      😜
      23 24 Melden
    • demokrit 10.01.2017 14:55
      Highlight Genau, es herrscht heute sozialromantisches Larifari. Eine umgehende Freistellung wäre nach Kenntnis obiger Fakten aber in jedem Fall angebracht. Wahrscheinlich heisst, dass etwas möglicherweise der Fall sein kann. Manchmal liegt's nur am Textverständnis. ;)
      18 12 Melden
    • Liselote Meier 10.01.2017 15:00
      Highlight @Demokrit: Du weisst aber schon, dass bis 1992 es keine Strafe bei Vergewaltigung durch einen Ehepartner gab und es erst ab 2002 ein Offizialdelikt ist? Und Rate mal welche Partei in der Mehrheit damals dagegen war.
      25 15 Melden
    • Radesch 10.01.2017 15:13
      Highlight Da gebe ich dir recht. Wie gesagt kann ich seine Haltung gegenüber Frauen und der Sharia gar nicht nachvollziehen. Bei mir Zuhause war eher das Gegenteil der Fall, da wurde sehr respektvoll mit Frauen umgegangen.

      Es ist gut, dass das Urteil so ausgefallen ist, wie es ist. Falls diese Person wirklich eine Gefahr für unseren Rechtsstaat darstellt sollte man dagegen auch strafrechtlich vorgehen.

      Schuldzuweisungen sind hier definitiv fehl am Platz, glaub mir, sich einbürgern zu lassen ist genug schwer. Alleine der Papierkram...
      10 8 Melden
    • stef2014 10.01.2017 15:14
      Highlight demokrit, wer behauptet denn, dass diese Dinge zu unserem Rechtsstaat gehören sollen? Der besagte Rechtsstaat hat doch vorliegend seine Funktionalität eindeutig und richtig bewiesen. Ich verstehs einfach nicht. Macht der Staat nix, motzt man. Macht der Staat das Richtige, genügt es auch wieder nicht und man will Köpfe rollen sehen.
      10 6 Melden
    • demokrit 10.01.2017 15:54
      Highlight Frau Meier, ich hege keinerlei Sympathien für die SVP und halte rein gar nichts von der Ehe.

      stef2014: Der Vater dieser Tochter möchte diese sharia-rechtlichen Dinge offenbar bei uns einführen und hat sich auch öffentlich dafür ausgesprochen (wenn man der Recherche des Watson-Journis glauben darf). Der Staat hat also ein Individuum eingebürgert, dass er nicht hätte einbürgern dürfen. Kurzum: Beim genauen Hinschauen versagt.
      20 7 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 18:32
      Highlight demokrit: kann ja sein, dass der Staat zum Zeitpunkt der Einbürgerung keine Ahnung davon hatte, dass der Typ Scharia fordert?
      Oder vielleicht war er zum Zeitpunkt der Einbürgerung noch ein unbeschriebenes Blatt?
      Wenn man Dir vor 25 Jahren Qasim Illi vorgeführt hätte, als er noch Technopromoter war, wie hättest Du erahnen können, dass der mal als Islamistischer Vorzeige-Konvertit durch die Schweiz tingelt.
      Genauso könnte es mit diesem Fall gelaufen sein. Oder weisst Du, wann der Vater eingebürgert wurde? Ob er damals schon für die Scharia weibelte? Weisst Du nicht. Weiss nur Mike Shiva.
      10 4 Melden
    • demokrit 10.01.2017 22:20
      Highlight Es ist eher unwahrscheinlich, dass er sich im bereits fortgeschrittenen Alter hier radikalisiert hat. Das Köfferchen wird meistens mitgebracht. Der Konvertit Qasim Illi war bereits damals christlicher Fundi und auch Auns-Mitglied mit eher merkwürdigen Ansichten. Kein sehr gutes Beispiel.
      3 7 Melden
    • Citation Needed 11.01.2017 01:43
      Highlight Was wahrscheinlich ist und was nicht, darüber kann ich auch stundenlang. Frage ist: was weiss man und was konnte die Einbürgerungsbehörde wissen. Der kam 1986 in die CH. Mit den Scharia-Äusserungen machte er 2009 Furore, 23 J. später. Was dazwischen war ist unklar.
      Zu Illi: merkwürdiger Kerl, indeed. Aber vor 25 Jahren hättest Du bei ihm *wahrscheinlich* eine Zukunft als christlich-fundamentaler AUNSler vermutet und nichts gefunden, was auf seine heutigen Ideen hindeutet. Auch bei "genauem Hinschauen versagt".
      That's the point.
      3 0 Melden
    • demokrit 11.01.2017 10:14
      Highlight Beim muslimischen Vater gibt es keine Hinweise, dass er irgendwie konvertiert wäre. Illi hätte ich schon damals als Extremist erster Güte eingeordnet. Zurecht und richtig. Extremisten können die Richtung wie Unterhosen wechseln. Das Phänomen ist nicht unbekannt. Einfach einmal den RAF-Anwalt und heutigen Nazi Horst Maler googeln.
      0 3 Melden
    • stef2014 11.01.2017 12:12
      Highlight Du scheinst ihn ziemlich gut zu kennen, diesen Vater. Ich kann dir - auch aus Erfahrung - sagen, dass plötzliche Verschärfungen des eigenen Glaubens auch im höheren Alter keine Seltenheit sind. Dafür gibt es zahlreiche Gründe. Das können sowohl Christen, Juden als auch Moslems sein. Es ist absolut denkbar, dass bei seiner Einbürgerung noch keinerlei Hinweise auf solches Gedankengut vorhanden war. Oder er hat dieses geschickt verborgen. Wie auch immer es gewesen sein mag, es sind nur Spekulationen.
      4 0 Melden
  • Micha Moser 10.01.2017 12:31
    Highlight Ach das ging ja nur 9 Jahre! Jetzt müssen die Mädchen die mittlerweile Frauen sind wieder in die Schule um das Schwimmen nachzuholen
    129 6 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 13:27
      Highlight Das ist das eigentliche Drama.
      65 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 18:14
      Highlight Ernsthaft ihr beiden? Ohmygooooooood!

      Ihr so beim Kaffekränzli.

      3 19 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 18:24
      Highlight Stipps: inhaltlich einer Deiner besten (wirklich!) Kommentare bisher. Chapeau.
      13 1 Melden
  • Tropfnase 10.01.2017 12:31
    Highlight Tja die Kufar Gesetze 👍
    47 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 12:45
      Highlight lol die bezahlen sogar noch den Rechtsweg.
      35 18 Melden
  • Toerpe Zwerg 10.01.2017 12:30
    Highlight Und wieso braucht der EMGR 4 Jahre für einen Entscheid?
    68 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 12:45
      Highlight Überlastet Toerpe Überlastet.
      42 13 Melden
    • Lukas_W 10.01.2017 12:47
      Highlight Brauchte er nicht, gemeinde-, kantonal- und bundesinstanz mussten vorher entscheiden
      42 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.01.2017 12:58
      Highlight Nope. Bundesgericht entschied 2012.

      Gerichte sollten endlich verbindliche Fristen erhalten.
      52 6 Melden
  • bcZcity 10.01.2017 12:14
    Highlight Erschreckend wie mancher Kommentar hier auf Blick Niveau daher kommt und kräftig Applaudiert wird. Haben die Social Media beauftragten Zecken aus Meilen jetzt Watson im Blickfeld? Einbürgerung hat nichts mit der Religion zu tun und so mancher Eidgenosse hegt doch auch radikale Ansichten. Los Schweizer, bewaffnet Euch, der Rassen- und Religionskrieg steht bevor!! Es regiere die Polemik!!
    37 170 Melden
    • Bobo B. 10.01.2017 12:47
      Highlight Schwadroniert über Polemik und bezeichnet andere als Zecken. Dazu habe ich keine Fragen mehr...
      141 13 Melden
    • Z&Z 10.01.2017 13:18
      Highlight @bcZcity die Idee, dass Religion nichts mit Einbürgerung zu tun hat, ist an sich nicht verkehrt. Praktisch klappt das aber genau dann nicht, wenn die Religion zu viele Vorschriften in Bezug auf die Lebensweise macht.
      56 4 Melden
    • Against all odds 10.01.2017 13:31
      Highlight Na ja, Ihr Kommentar ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei...
      Wenn Sie schon eine gewisse Polemik kritisieren, dürften Sie selber gelegentlich an Ihrer Wortwahl feilen.
      47 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 13:56
      Highlight Völlig fehl am Platz - einen solchen Kommentar.
      31 2 Melden
    • DerWeise 10.01.2017 14:00
      Highlight Wenn sich einer nicht primär als Muslim und nicht als Schweizer Bürger betrachtet, hat das sehr wohl was mit Einbürgerung zu tun....
      46 3 Melden
    • DerWeise 10.01.2017 14:36
      Highlight minus das erste "nicht" merci ;)
      14 1 Melden
    • stef2014 10.01.2017 15:18
      Highlight DerWeise, ist das so? Ein Secondo, der hier in der CH geboren und aufgewachsen und völlig integriert ist und zu keinerlei Klagen Anlass gibt, darf also nicht Schweizer werden aufgrund seiner Religion? Du verlangst eine diskriminierende Selektion?
      2 22 Melden
    • DerWeise 10.01.2017 15:59
      Highlight @stef stellst du dich absichtlich dumm?

      "völlig integriert ist und zu keinerlei Klagen Anlass "
      Aha so wie der liebe Aziz?

      Wer das (frommer) Muslim sein über alles andere stellt, kann per Definition nicht in unsere liberale Gesellschaft integriert sein. Im Gegenteil, er ist dann ein stock konservativer, homophober, Frauen-, Athesisten- und Judenhassender Mensch.
      21 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 10.01.2017 21:38
      Highlight Ah, die 'Kein wahrer Schotte' Karte.

      Gut gespielt :D

      'Dazu habe ich keine Fragen mehr...'
      2 3 Melden
  • DerWeise 10.01.2017 12:11
    Highlight Und so einer wird eingebürgert.... Liberale und offene Schweiz, was machst du nur mit dir...
    61 10 Melden
  • Don Alejandro 10.01.2017 12:00
    Highlight Wir leben in einem sakulären Staat, daher ist dieses Urteil nur Folgerichtig.
    131 2 Melden
    • Liselote Meier 10.01.2017 13:35
      Highlight Jein. Der Bund versteht sich als Säkular. Bei den Kantonen sieht die Sache wieder anders aus. Dort sind nur Genf und Neuenburg Säkular wo der Staat und Kirche getrennt sind, alle anderen nicht mit unterschiedlichen Graden. In vielen Kantonen musst du z.B. auch wenn du Atheist bist als Einzelunternehmung Kirchensteuern zahlen.
      14 10 Melden
    • Fabio74 13.01.2017 20:49
      Highlight @Meier: Grundsätzlich bricht die Bundesverfassung kantonale Gesetze, somit wären die nichtig.
      Mangels Verfassungsgericht wursteln wir weiter.
      In diesem Sinne Jein
      0 0 Melden
  • TheMan 10.01.2017 11:51
    Highlight Wo sind den nun die Linken User. Die Schreien, diese Richter sind Rechtsradikal und Rassisten? Ich warte.
    60 112 Melden
    • senfmayo 10.01.2017 12:44
      Highlight Schön für Sie wenn in Ihrem Weltbild Linke generell dumm sind. Ich als Linker finde dieses Urteil jedenfalls richtig.
      136 12 Melden
    • Hashtag 10.01.2017 12:52
      Highlight Hier ist ein linker User, der dass Urteil völlig richtig findet. Du suggerierst mit deinem Post, dass die Linken alles was nicht ganz so offen und übertolerant ist als rechtsradikal abstempeln, stempelst viele Linke damit aber gerade so ab. Spricht nicht so für dich.
      95 14 Melden
    • Yolo 10.01.2017 13:14
      Highlight und der nächste eher links gerichteter User und begrüsst das Urteil. Möge deine schlichte Weltanschauung implodieren.
      43 7 Melden
    • esmereldat 10.01.2017 13:15
      Highlight Was soll an diesem Urteil rassistisch sein?
      36 3 Melden
    • Bacchus75 10.01.2017 13:20
      Highlight Und hier ist noch ein Linker der froh ist über diesen Entscheid.

      Man dart aber nicht dass die meisten Dispenzgesuche von Mitgliedern christlicher Freikirchen stammen.
      23 4 Melden
    • Lord_Mort 10.01.2017 13:25
      Highlight @TheMan. Ich würde mich auch als Linker bezeichnen. Das Urteil finde ich absolut in Ordnung. Es verteidigt die säkularen und aufgeklärerischen Werte, die uns allen wichtig sind. Was genau dieses Urteil mit Rassismus und rechtsradikalem Denken zu tun hat, müsstest du nochmals erklären, bzw. wieso dies ein Linker denken sollte.
      30 3 Melden
    • Fabio74 10.01.2017 13:30
      Highlight Dein Hassprojekt "Links" tickt eben anders als in deinen feuchten Träumen.
      Das Urteil ist korrekt. Schwimunterricht gilt für alle Religionen und Geschlechter.
      Richtig ist es ebenso dass der Insanzenweg des Rechtsstaates für alle gleich gilt.
      21 10 Melden
    • Max Havelaar 10.01.2017 13:37
      Highlight Gegenfrage: Wo bleiben denn nun die Rechten, die sich über fremde Richter aufregen?
      49 7 Melden
    • Liselote Meier 10.01.2017 13:47
      Highlight Was soll an dem Urteil Nationalistisch, Chauvinistisch, Reaktionär, Rassistisch, entgegen der Gleicheit der Menschen sein? Durch das Urteil wird niemand aufgrund seines Glaubens Diskriminiert. Rassismus und Rechtsradikalismus hat die Diskriminierung als Grundlage.
      26 2 Melden
    • TheMan 10.01.2017 15:10
      Highlight Senfmayo ich habe nie gesagt, das Linke Dumm sind. Das kommt meistens von Links, das Rechts dumm sei. Max Havelaar da ich kein Rechter bin, musst du mich auch nicht Fragen.
      4 11 Melden
    • Max Havelaar 10.01.2017 15:28
      Highlight TheMan: Wenigstens fühlst du dich angesprochen. Gut so.
      10 1 Melden
    • stef2014 10.01.2017 16:12
      Highlight TheMan, viel Spass beim Warten. Auch ich, links: Das Urteil ist korrekt. Es wäre hilfreich, von solchen eindimensionalen und ermüdenden Links/Rechts Schemas wegzukommen.
      12 1 Melden
    • TheMan 10.01.2017 17:07
      Highlight Max Havelaar, ich beantworte alle fragen, nur nicht die, welche mit Beleidigungen gespickt sind. Ich nenn es Gegenseitige Höfflichkeit.
      2 11 Melden
    • Charlie Brown 10.01.2017 21:31
      Highlight Tja, @TheMan, funktioniert das Gegenüber nicht so einfach gestrickt, wie du dir das vorgestellt hast? Blöd aber auch. Die bösen Linken differenzieren doch tatsächlich.

      Ach ja, nur das es auch noch gesagt ist: Hier, eher links, froh und zufrieden mit dem Urteil.
      7 2 Melden
  • Bijouxly 10.01.2017 11:33
    Highlight Können sie denn nun schwimmen oder nicht?🤔
    84 3 Melden
    • Yolo 10.01.2017 13:17
      Highlight Rein arithmetisch nicht!
      23 0 Melden
  • Hierundjetzt 10.01.2017 11:31
    Highlight Der Vater stellt sein enges kaltes Weltbild über das Leben seiner Tochter.

    Er versteckt sich auch noch feige hinter "dem Islam", als zu seinem Weltbild zu stehen. Als ob Mohamed im Koran irgendwas von Schwimmunterricht vermerkt hat.

    Beweisführung abgeschlossen.
    111 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 12:47
      Highlight Wieder einer der den Islam falsch interpretiert? Finde das Buch ist ziemlich kompliziert so ... hoffen wir, dass die Mehrheit es richtig versteht.
      12 50 Melden
    • Domino 10.01.2017 12:57
      Highlight Im Koran ist das Frauenbild vom Islam doch verankert. Die Scharia spricht da auch eine klare Sprache....
      Und was Mohammed alles angestellt hat sollte auch klar sein. Er ist die meistdokumentierte Person seiner Zeit.
      20 8 Melden
    • Hierundjetzt 10.01.2017 13:14
      Highlight Um 1400 gabs in Saudi-Arabien (Wüste) Schwimmbäder mit Sportuntericht. Das ist also Dein Fakt.

      Stipps, trag doch wenigstens 1x was konstruktives zum Dialog bei. Merci

      18 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 14:35
      Highlight @Hierundjetzt: OK

      Fakt A) Lediglich fünf Prozent der Weltbevölkerung leben im Mittleren Osten. Aber 45 Prozent der Terroristen stammen aus dieser Region.

      Fakt B) Frauen dürfen HEUTE nicht alleine Autofahren in Saudi-Arabien (Wüste).

      Ergo: Im Engadin wurde um 1400 Wein angebaut - heute nicht mehr. Evtl. gab es sogar Einhörner und Drachen um 1400 - heute nicht mehr.

      Entscheidend: HEUTE
      12 16 Melden
    • Sauäschnörrli 10.01.2017 21:31
      Highlight @Stipps Du meinst den Middle East, was im Deutschen der Nahe Osten ist, der Mittlere Osten ist von Afghanistan bis Sri Lanka, also auch Indien und ich behaupte jetzt mal ohne zu googeln dass das mehr als 5% der Weltbevölkerung sind. Das mit dem Autofahren ist schlimm aber es wurden Reformen angekündigt, das Problem bis jetzt ist das Frauen immernoch nicht mit fremden Männern sprechen dürfen, also braucht es zuerst Frauen auf dem Strassenverkehrsamt, Verkehrspolizistinnen, Autovermieterinnen, Sanitäterinnen, Pannendienste mit Frauen, etc. pp
      2 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.01.2017 12:08
      Highlight @Sauäschnörrli: Meine den Begriff Mittlerer Osten (arabisch الشرق الأوسط asch-scharq al-awsat, DMG aš-šarqu l-ausaṭ) in der deutschen Definition Naher Osten. Kuckst die Karte - dunkelgrün.
      3 4 Melden
    • Sauäschnörrli 11.01.2017 12:57
      Highlight Sag ich ja: "Du meinst den Middle East, was im Deutschen der Nahe Osten ist"

      Mittlerer Osten, kuckst die Karte - dunkelgrün
      3 1 Melden
  • Stichelei 10.01.2017 11:27
    Highlight Das Urteil ist, obwohl es solange gedauert hat, ungemein wertvoll als Präzedenzfall. Es zeigt ganz klar auf, wo die Religionsfreiheit in Europa aufhört: Genau dort, wo sie mit der lokalen Gesetzgebung und den Menschenrechten in Konflikt gerät. Das gilt für die Schulbildung wie auch als weiteres Beispiel für die Gleichberechtigung. Leider gibt es da auch im Rahmen der bei uns etablierten Religionen noch einiges zu tun. Ich denke da z.B. an das leidige Thema der Knabenbeschneidung aus religiösen Gründen (die Beschneidung von Mädchen ist zum Glück ja schon verboten).
    110 0 Melden
    • fenxi 10.01.2017 13:14
      Highlight ja das Beschneiden von Mädchen ist endlich verboten, wird aber leider immer noch praktiziert
      21 0 Melden
    • ohhh my god 10.01.2017 15:59
      Highlight Sie haben die Jungen vergessen, auch die von den anderen Abrahamitischen ohne Intergrationswille!
      1 0 Melden
    • Agakami 10.01.2017 23:40
      Highlight "Kabenbeschneidung" hat nichts direkt mit der Religion zu tun. Es hat sich eher als Traditionellen gebrauch entwickelt.
      Ich wurde mit 16 beschnitten und kann damit auch ganz klar sagen dass es besser ist.
      Weder sexuell noch aus hygenischer sicht habe ich irgendwelche Nachteile, im gegenteil es fühlt sich allgemein besser an.
      Das jemandem erklären, der sich soetwas nicht im geringsten vorstellen kann, ist natürlich nicht so einfach.
      Wo ich natürlichzustimme ist wenn diese eingriffe nicht von Ärzten vorgenommen werden, passiert immerhin nicht in der Schweiz.
      0 4 Melden
    • Stichelei 11.01.2017 08:29
      Highlight @Agakami: Natürlich gibt es Knabenbeschneidung aus anderen, z.B. medizinischen Gründen. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Auch waren sie bei ihrer Beschneidung 16 Jahre alt, also urteilsfähig. Aber es ist auch eine Tatsache, dass bei den Juden und Moslems Knaben im Säuglings- bzw. Kindesalter aus ausschliesslich religiösen Motiven beschnitten werden. Und das ist schlichtweg Körperverletzung an einem unmündigen Knaben und gehört in zivilisierten Gesellschaften wie der Schweiz verboten.
      1 0 Melden
  • Candy Queen 10.01.2017 11:13
    Highlight Wer hat dieser Person das Schweizer Bürgerrecht verliehen? Ich habe gemeint, nur bestens integrierte Leute würden es erhalten?
    200 14 Melden
    • Pokus 10.01.2017 12:12
      Highlight Eric Weber ist ja auch Schweizer.
      54 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 12:33
      Highlight Er nicht. Schwör.
      41 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 12:48
      Highlight lol Pipa, das ist nur noch ein Verwaltungsakt ^^
      13 14 Melden
    • Flughund 10.01.2017 13:11
      Highlight Am besten wieder ausbürgern !

      24 8 Melden
    • Agakami 10.01.2017 23:49
      Highlight Die selben Leute die damals meinem Vater die einbürgerung verweigern wollten, obwohl er als seebehinderter sich die Sprache beigebracht hat und nachher für unsere Landsleute dolmetschen ging. Was er es rein Theoretisch nicht machen müsste wegen seiner behinderung.
      Naja nach einer einsprache hat sich das Natürlich verändert.
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.01.2017 11:51
      Highlight "Was er es rein Theoretisch nicht machen müsste wegen seiner Behinderung."

      Ist genau die Einstellung, die eine Gesellschaft möchte, wenn sie Neumitglieder aufnehmen soll - und mit der Einsprache wohl musste ... Toll.

      Möglichst alle Leistungen beziehen, die einem zustehen und auch voll ausreizen. So funktionierts sicher noch ne Weile und danach über die hohen Versicherungsprämien mötzlen. Schöne neue Schweiz.

      2 4 Melden
    • Agakami 11.01.2017 15:45
      Highlight @Stripps
      Es tut mir leid aber haben Sie eine leseschwäche?
      Ein Blinder bringt sich die Sprache bei weil er sich integrieren möchte und nutzt dies um arbeiten zu können. Können sie mir bitte den Negativpunkt erklären oder verstehe ich Ihren Kommentar falsch?
      3 2 Melden
  • gfvf 10.01.2017 11:12
    Highlight Wieso schickt man diese Scharia Typen nicht einfach nach Saudi-Arabien (Problem gelöst), dort wären sie sicher willkommen.
    155 25 Melden
    • René Obi (1) 10.01.2017 11:50
      Highlight Die armen Töchter...
      41 2 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 11:58
      Highlight Er ist CH-Türke und nicht Saudi. Darum. Warum sollen die den aufnehmen? Bürger ist man nicht, weil man zu einem Land 'passt'.
      Wie sich manche Leute die Welt vorstellen, erstaunlich. 🙄
      43 34 Melden
    • Mr Siangi 10.01.2017 12:00
      Highlight Leute wegen der Meinung ausschaffen? Das ist selbst bei einer solch radikalen (und meiner Meinung nach unsinnigen) Meinung Zensur
      26 45 Melden
    • Hierundjetzt 10.01.2017 12:10
      Highlight Dort werden sie eben verfolgt...
      13 9 Melden
    • senfmayo 10.01.2017 12:49
      Highlight @hierundjetzt: Nein, in Saudiarabien ist die Scharia Gesetz.
      18 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 12:50
      Highlight @Hierundjetzt: *gröhl*
      ja uns selbst hier muss der komplette Kufar-Rechtsweg *grummel* ausgeschöpft werden und schliesslich kriegst nicht mal recht?! Ungerechte Welt! Pöser Westen!

      Übrigens funny fact:
      Lediglich fünf Prozent der Weltbevölkerung leben im Mittleren Osten. Aber 45 Prozent der Terroristen stammen aus dieser Region. *mademyday*
      11 16 Melden
    • xlt 10.01.2017 13:26
      Highlight Wieso wegschicken? Er hat bloss von den Rechtsmitteln gebrauch gemacht und gut ist. Sowas steht bei uns zum Glück jedem Einwohner zu.
      12 14 Melden
    • Fabio74 10.01.2017 13:32
      Highlight Wegeneiner anderer Meinung rauswerfen. So Nazimethode meinst du?
      Die Keule musste sein. Der Mann ist Schweizer mit türkischen Wurzeln
      11 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 14:37
      Highlight @Fabio74: Gulag wäre auch noch zu erwähnen, so von wegen Ausgeglichenheit oder Differenzierung. Nazis haben nicht rausgeworfen, eher liquidiert.
      5 7 Melden
    • Charlie Brown 10.01.2017 21:39
      Highlight @Stipps: Mit deinem Geschichtswissen würde ich mich mit Kommentaren zurückhalten. Wohl noch nie von Ausweisung und Zwangsumsiedlung von Deutschen aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie aus dem Sudetenland gehört?
      1 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.01.2017 11:56
      Highlight @Brauner Charlie:

      Fail. Das geschah unter den Siegermächten 1946/47. Ist das dein Niveau?

      Du sprichst ein Thema an, das leider an den Schulen zu kurz kommt, weil quasi "gerechtfertigte" Retourmassnahme. Empfehle dir deine Bildungslücke darüber zu schliessen aber Achtung, da gibt es Geschichten, wo dir die Tränen kommen ...

      Ich würde mich künftig zurückhaltend zu solchen Geschichten äussern - du disqualifizierst dich damit.
      2 3 Melden
    • Charlie Brown 11.01.2017 12:16
      Highlight @Stipps: OK, da habe ich was falsch im Kopf gehabt. Sorry. Deine Aussage ist aber trotzdem nicht richtig.

      Es ist so, dass auch unter Hitler Juden zuerst vertrieben wurden (der Genozid kam erst in der zweiten Hälfte des 2. WK, ab 1941). Oder habe ich das auch falsch im Kopf?

      A propos "ist das dein Niveau": Ich bin gerne bereit, meine Fehler einzugestehen. Kannst du das auch?
      2 1 Melden
  • DonPedro 10.01.2017 11:10
    Highlight Ein richtiger und konsequenter Entscheid:
    Das öffentliche Interesse und die dahinter stehenden Bemühungen um Integration der muslimischen Mädchen wird höher gewichtet als die angeblich verletzte Religionsfreiheit!
    Mich nähme noch wunder, welche Organisation die Gerichts- und Anwaltskosten des Vaters übernimmt??
    146 1 Melden
  • gfvf 10.01.2017 11:03
    Highlight Statt solche Leute auszuschaffen, überwacht man lieber die ganze Bevölkerung, statt solche Leute auszuschaffen, riegeln wir alle Feste lieber mit Polizei ab. Wie viel Freiheit wollen wir noch aufgeben, wegen solchen Leuten. Ich finde die Toleranz Grenze ist langsam erreicht, wenn sich solche Leute sich nicht anpassen wollen, sollen sie verschwinden. Unsere Politiker warten lieber bis etwas passiert damit sie uns dann noch mehr überwachen können.
    156 55 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 11:14
      Highlight Bingo. Und wenn immernoch zuwenig passiert lassen sie nachhelfen.
      Denn überwachen finden sie das geilste was es gibt..
      25 31 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2017 11:20
      Highlight EMRK und den Netten sei Dank!
      30 46 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 11:51
      Highlight Wieso ausschaffen? Es gibt legale Gründe für Ausschaffungen, Schwimmunterricht boykottieren und dann stur wie ein Esel durch alle Instanzen tingeln ist keiner davon. Du willst, dass 'solche' Leute raus müssen, damit wir mehr Freiheiten haben? Komische Logik. Hat der Münchner Attentäter etwa gegen Schwimmunterricht gekämpft? Nicht dass ich wüsste. Wir sollten uns auf jene konzentrieren, die wirklich gefährlich sind. Finde das Urteil richtig, gut bes. für die Töchter. Aber Ausschaffen? Totale Willkür.
      36 23 Melden
    • dä dingsbums 10.01.2017 12:23
      Highlight Auch wenn ich Eure Party hier etwas crashe...

      Der Herr ist kein Terrorist und seine steinzeitlichen Ansichten sind auch nicht dafür verantwortlich, dass 65% der Stimmenden Überwachung eine tolle Sache finden.

      Und auch die EMRK ist nicht schuld daran, dass die Leute in der Schweiz, die den Staat ständig kritisieren von ihm verlangen, dass er uns zu unserem Schutz noch mehr überwachen soll.

      Ist ja toll die Schuld für alles den Ausländern, Muslimen, Linken und Netten in die Schuhe zu schieben. Aber Absurd ist es oftmals auch.
      48 25 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 13:23
      Highlight dä dingsbums: well crashed, indeed!
      :-)

      'Absurd' trifft es genau: Unangepasste will man ohne Gesetzesgrundlage ausweisen, zack!, besonders schlimm, der Typ wollte die Scharia einführen, Meinungsfreiheit hin oder her, sowas gehört in die Wüste! Denn: wem unsere Gesetze nicht passen, der hat hier nichts verloren, basta..
      Ah ja?
      Willkürliches Ausschaffenwollen ist nicht sehr gutschweizerisch und genaugenommen auch ein Zeichen fehlender Integration. Ich finde es auf alle Fälle undemokratisch und unrechtsstaatlich und unreflektiert, blitze wer wolle.
      :-)
      15 4 Melden
    • Fabio74 10.01.2017 13:33
      Highlight Danke dingsbums für den vernünftigen Kommentar
      9 7 Melden
    • dan2016 10.01.2017 15:11
      Highlight also, es gibt eine Familie, in der einer Bundesrat wurde, trotz verqueren Ansichten bezüglich Gleichberechtigung. Und er hatte einen Bruder, der mit dem Messer rumgerhardisiert hatte und von Blut muss fliessen gesprochen hat. Was würden Sie mit dieser Familie machen?
      6 4 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2017 15:57
      Highlight @dan2016: wenn sie zugewandert sind: Ausschaffen! Ansonsten sicher nicht wählen ;-)
      2 2 Melden
    • Charlie Brown 10.01.2017 21:42
      Highlight @Dingo: Lustig. Die sind tatsächlich zugewandert... verrückt, nicht?
      1 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 10.01.2017 10:58
    Highlight Vielleicht sollte der Vater auswandern...
    199 10 Melden
    • Normi 10.01.2017 12:01
      Highlight und all jene die ihn unterstützt haben
      47 7 Melden
    • Fabio74 10.01.2017 13:33
      Highlight Warum?
      3 17 Melden
    • Normi 10.01.2017 13:59
      Highlight weil Anpassungs-Verweigerer und deren Unterstützer hier nichts verloren haben !

      besonders wen sie die Scharia importieren wollen...

      es gibt genügend die sich integrieren wollen
      22 4 Melden
  • supermario1 10.01.2017 10:55
    Highlight Ein weiterer Grund die “Selbstbestimmungsinitiative“ der SVP abzulehnen. Der SVP geht es eigentlich nur darum der “EU“ eins ans Bein zu pissen... Die EGMR Entscheide decken sich zu 98% mit den CH Gerichtsentscheiden. Wie man hier sieht...
    133 45 Melden
    • JonathanFrakes 10.01.2017 11:07
      Highlight Kannst Du die 98% belegen?
      53 37 Melden
    • gfvf 10.01.2017 11:09
      Highlight @supermario1. Wegen einem Urteil, machst du so eine Aussage???????
      39 27 Melden
    • Thomas_v_Meier 10.01.2017 11:12
      Highlight "Von 1974 bis Ende 2014 wurden vom EGMR insgesamt 6'072 Beschwerden aus der Schweiz entschieden. Die überwiegende Anzahl dieser Beschwerden (5'919) wurde vom EGMR für ungültig erklärt. In nur 94 der zugelassenen Fälle hat der Gerichtshof eine Verletzung der Konvention durch die Schweiz festgestellt (insgesamt 153 Urteile zur Schweiz). Dies entspricht in etwa 1.5% der eingereichten Beschwerden."

      http://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/egmr/ch-faelle/
      90 4 Melden
    • Daria Wild 10.01.2017 11:16
      Highlight Auf die Schnelle: In einem SRF-Beitrag (leider relatuv alt) wird die Zahl von weniger als 2 Prozent Entscheide gegen die Schweiz genannt: «Seit dem helvetischen Beitritt vor 40 Jahren sind 5940 Beschwerden gegen die Schweiz eingegangen. Bei weniger als 2 Prozent der Fälle – 125 Mal – kam es zu einem Urteil. In 82 Fällen wurde die Schweiz wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilt.» http://www.srf.ch/news/international/egmr-urteile-ist-die-kritik-gerechtfertigt
      82 8 Melden
    • supermario1 10.01.2017 11:17
      Highlight Natürlich! Ich kann alles belegen was ich von mir gebe:-)! Quelle srf.ch...
      52 5 Melden
    • supermario1 10.01.2017 11:18
      Highlight Daria, das war ja ein gutes Timing :-)!
      40 2 Melden
    • Sauäschnörrli 10.01.2017 11:18
      Highlight Ist zwar schon über Zwei Jahre alt, aber bin jetzt zu faul etwas besseres zu Suchen.

      "Seit dem helvetischen Beitritt vor 40 Jahren sind 5940 Beschwerden gegen die Schweiz eingegangen. Bei weniger als 2 Prozent der Fälle – 125 Mal – kam es zu einem Urteil."

      http://www.srf.ch/news/international/egmr-urteile-ist-die-kritik-gerechtfertigt

      28 1 Melden
    • wasylon 10.01.2017 11:32
      Highlight Ist es den wirklich nötig dass ein EGMK über Schwimmunterricht entscheiden muss? Aber wirklich wichtige Fälle warten jahrelang auf ihr Urteil, weil sich das EGMK mit solchen "Bagatellfällen" beschäftigt.
      22 18 Melden
    • 90er 10.01.2017 11:36
      Highlight Ich hab noch ein bisschen aktuellere Zahlen gefunden.
      Insgesamt gab es zwischen 1959 und 2015 (wobei die Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten in der Schweiz erst 1974 Inkraftgetreten ist) 6'405 Entscheidungen und 165 zu einem Urteil (also in ca. 2,5% der Fälle). Darin wiederum fand das Gericht in 97 Fällen eine Verletzung der EMRK was ca. 1,5% der Fälle entspricht.
      Quelle:
      http://www.echr.coe.int/Documents/Overview_19592015_ENG.pdf
      ps. Ja die 165 werden in einer Grafik auch als 162 Fälle ausgewiesen, liegt an Fällen mit mehreren Staaten, aber die Tendenz ist erkennbar.
      28 0 Melden
    • steinlin 10.01.2017 11:37
      Highlight Hoi supermario, es interessiert mich nicht wie oft uns das EGMR recht gibt. Wir brauchen keine Bevormundung einem ausländischen Gericht.
      In unserer Bundesverfassung waren die Menschenrecht ausführlich beschrieben bevor den andern Europäher wussten was Menschenrechte sind.
      21 106 Melden
    • supermario1 10.01.2017 11:50
      Highlight @gfvf. Das “wie man hier sieht“ ist ein bisschen unglücklich ausgedrückt. Das war eher sinngemäss gemeint und ich meinte damit, dass die der europäische Gerichtshof nicht in unser Rechtssystem eingreift im bevormundenden Sinne, sondern dazu da ist, klare Verstösse oder Ungereimtheiten in Bezug auf Menschenrechte zu korrigieren. Wie man sieht, sind das Einzelfälle...
      17 0 Melden
    • 90er 10.01.2017 11:56
      Highlight @steinlin
      Wie kannst du dem EGMR Bevormundung unterstellen wenn wir, die Schweiz, die Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten ratifiziert haben und die Konvention in kraft getreten ist?
      Wir werden nicht bevormundet, wir haben uns freiwillig dieser Gerichtsbarkeit, die im übrigen nur über die Einhaltung der EMRK urteilt, unterworfen und nicht über Schweizer Recht urteilt.
      43 3 Melden
    • SemperFi 10.01.2017 11:57
      Highlight @steinlin: Woher nehmen Sie solche Behauptungen? Sie sollten mal an Ihren Geschichtskenntnissen arbeiten. Frankreich und die USA hatten die Menschenrechte bereits in ihrer Verfassung, als bei uns noch die Alte Eidgenossenschaft bestand. Die heutige Schweiz gibt es seit 1848. Das wäre eigentlich grundlegendes Allgemeinwissen.
      49 2 Melden
    • Sauäschnörrli 10.01.2017 11:57
      Highlight @Steinlin

      UNO-Resolution 217.A (III) von 1948

      Art. 21.1
      "Jede Person hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken."

      Dass das Frauenstimmrecht erst 1971 angenommen und 1990 per Bundesgerichtsentscheid komplett durchgesetzt wurde ist dir wohl entgangen. Oder sind für dich Frauen keine Personen?
      44 2 Melden
    • Sauäschnörrli 10.01.2017 12:09
      Highlight Und die Behauptung die anderen Europäer wussten nicht was Menschenrechte sind ist auch nicht haltbar.

      1525 Die Zwölf Artikel von Memmingen, DE
      1628 Petition of Rights, GB
      36 2 Melden
    • Normi 10.01.2017 12:25
      Highlight @steinlin

      am stammtisch lernt man keine geschichte...

      Der Kyros-Zylinder aus Persien (538 v. Chr.), der gemeinhin als „erste Menschenrechtscharta“ gilt...
      31 2 Melden
    • Schlumpfinchen 10.01.2017 12:28
      Highlight @steinlin das EGMR ist kein ausländisches Gericht. Von jedem Mitgliedsland sitzt ein Richter dort. Aus der Schweiz sind es sogar zwei, da der liechtensteinische Richter eigentlich auch Schweizer ist.
      Ein Gericht, dass nochmals unabhängig Fälle beurteilt ist nichts schlechtes.
      38 1 Melden
    • JonathanFrakes 10.01.2017 12:33
      Highlight Besten Dank für die guten Recherchen:)
      27 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 10.01.2017 12:46
      Highlight steinlin: Menschenrechte waren ausführlich beschrieben, lange bevor Schweizer davon erfuhren.

      "Persien gilt als das Ursprungsland der Menschenrechte. 539 v. Chr. eroberte Kyros Babylon. Er befreite die Sklaven und erklärte, dass alle Menschen das Recht haben, ihre eigene Religion zu wählen. Auch stellte er die Gleichheit der Menschen aus allen Teilen der bekannten Welt heraus. Die Erlasse wurden auf einem gebrannten Tonzylinder – dem Kyros-Zylinder – aufgezeichnet, welche offiziell als erste Menschenrechtserklärung durch die UN anerkannt ist."

      https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte
      21 2 Melden
    • Fabio74 10.01.2017 13:35
      Highlight @steinlin Mir graut vor uninformierten Leuten wie du. Plapperst nach was dein Guru erzählt ohne selber zu denken.
      Wir brauchen dem EMRG dringendst um den Rechtsstaat und den Minderheitenschutz zu verteidigen gegen die hässlichen Attacken der SVP.
      20 5 Melden
    • Normi 10.01.2017 14:05
      Highlight @Patron

      danke für Quellen Angabe habe ich dummerweise vergessen...
      9 0 Melden
    • Einer Wie Alle 12.01.2017 09:16
      Highlight Ich finde es zeugt von Stärke, wenn man sich von "aussen" bewerten lassen kann!
      Die haben noch eine unabhängige Sicht auf die Dinge.

      Steinlin, nenne mir doch bitte ein paar Fälle, die für uns Schweizer schädlich entschieden worden sind... Oder gehts ums "Prinzip"?
      3 0 Melden
  • baBIELon 10.01.2017 10:53
    Highlight Genau solche Menschen wie der sind dafür verantworlich dass die Rechten ihre Feindbilder aufrecht erhalten können... DIE SCHARIA IN DER SCHWEIZ EINFÜHREN?!
    FRAUEN SCHLAGEN UM SIE ZUM BEISCHLAF ZU ZWINGEN?! Solche Typen gehören in ein verliess...
    161 11 Melden
    • reaper54 10.01.2017 11:17
      Highlight vielleicht liegt es daran, dass das "Feindbild" ja exakt stimmt wie der Herr bewiesen hat...
      34 35 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 11:44
      Highlight Reaper: ein verblendeter Depp und seine CH-Ehefrau (wenn ich richtig gelesen habe) benehmen sich wie Volltrottel und die Leute finden, ha! Da sieht man's, so ist der Islam halt. Aber wie viele Fälle, wieviele Muslime sind so? Die Verallgemeinerung nimmt immer die Schlimmsten als Mass, nie die besten oder sogar einen Mittelwert. Das ist das Problem.
      29 12 Melden
    • plastikbecher 10.01.2017 11:55
      Highlight @reaper54
      Denkst du solche Typen sind der Normalfall? In der Schweiz leben unzählige Muslime ohne aufzufallen. Wenn einer spinnt sind das nicht gleich alle, aber man kann natürlich auch alle in den gleichen Topf werden. Ist einfacher und erfordert weniger Denkvermögen.
      24 8 Melden
    • atomschlaf 10.01.2017 12:25
      Highlight @baBIELon: Wenn Mitte-Links und ein grosser Teil der Gerichte nicht so unsäglich tolerant gegenüber solchen Querulanten wären, dann hätten die Rechten bald keine Argumente mehr.
      13 28 Melden
    • Schlumpfinchen 10.01.2017 12:32
      Highlight Nein reaper54 das "Feindbild" sind ein paar wenige, die zum Leidwesen aller, die sich integrieren wollen, viel lauter und fallen deutlich mehr auf als die anderen, auch wenn deren Anzahl viel grösser ist.
      22 1 Melden
    • baBIELon 10.01.2017 13:09
      Highlight @atomschlaf, er hat ja verloren und das bei jeder Instanz? Ich verstehe nicht wo hier ein Gericht zu Tolerant war?
      18 3 Melden
    • reaper54 10.01.2017 13:30
      Highlight Die ein paar "wenigen" hat man gesehen als der Türkische Vizepräsident in Baden gesprochen hat... Nur weil nicht alle Klagen heisst es nicht das sie anderst denken. Viele verbergen ihre wahre Meinung bis sie sie öffentlich ausleben können. Das Problem sind auch nicht einzelne Individuen sondern der Islam als ganzes. Aber bis linke Kreise das begreifen wird es noch sehr lange dauern.
      7 11 Melden
    • Fabio74 10.01.2017 13:38
      Highlight @atomschlaf die Gerichte urteilen gemäss gültigen Gesetzen, die das rechtsbürgerliche Parlament beschliesst. Die Richter sind nach Parteienporoporz gewählt, sprich Mehrheit ist rechts.
      Die Rechte hat keine Argumente. Aber mit Behauptungen, Pauschalisierungen, Vorurteilen und den bösen Linken und Ausländern als Sündenböcke fallen einen Haufen Leute auf dieses Schmierentheater rein.
      12 6 Melden
    • dan2016 10.01.2017 15:13
      Highlight "FRAUEN SCHLAGEN UM SIE ZUM BEISCHLAF ZU ZWINGEN?! "
      nun, wenn der richtige ungefragt zwischen die Beine greift, dann haben die Rechten kein Problem....
      5 4 Melden
    • atomschlaf 10.01.2017 16:10
      Highlight @Fabio: Es gibt kein "rechtsbürgerliches" Parlament.
      Es kommen im Parlament auch oft Mitte-Links-Mehrheiten zustande. Heute vielleicht etwas seltener, aber in der vergangenen Legislaturperiode war dies häufig der Fall.

      Wenn es um Migrationspolitik geht, ist es nicht die Rechte, sondern die Linke, die keine Argumente hat. Da wird stattdessen fast ohne Ausnahme relativiert und schöngeredet bis es lächerlich wird. Ponyhof-Denken bis zum Zusammenbruch der Sozialwerke und der inneren Sicherheit.
      4 4 Melden
    • Fabio74 13.01.2017 21:02
      Highlight @Atomschlaf: Die MEhrheit ist und bleibt rechts.
      Wenn die Rechten nicht fähig sind damit zu arbeiten sind sie selber Schuld.
      Was hat die SVP zur Migrationspolitik zu liefern ausser Pirouetten ohne Ende? Eigentlich viel blabla, mal ein Burkaplakat, Forderungen stellen aber nicht finanzieren wollen, obwohl der Bundes-Ueli einer von euch ist
      0 1 Melden
  • Chinarolf 10.01.2017 10:52
    Highlight "Dabei befand er es für in Ordnung, dass eine Frau von ihrem Mann geschlagen werde, um sie zum Beischlaf zu zwingen. Auch das Abhacken der Hand eines Diebes hielt er für «sinnvoll»."
    Der lebt definitiv im falschen Kulturkreis und sollte sich dorthin verabschieden wo er all das leben und verwirklichen kann.
    137 7 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2017 11:24
      Highlight Leider gibt auch solche beknackten Typen (es sind immer Männer) aus 'unserem' Kulturkreis. Die Migration von solchen Typen könnte aber sicher viel stärker verhindert werden.
      26 15 Melden
    • atomschlaf 10.01.2017 12:22
      Highlight @Dingo: Wir sollten eine Art Gewissensprüfung für Neuzuzüger einführen: Wer nicht ein Mindestmass an modernen liberalen Werten wie z.B. Gleichberechtigung der Frau, Straffreiheit von Homosexualität, etc. anerkennt, sollte weder Asyl, noch eine Aufenhaltsbewilligung, noch die vorläufige Aufnahme erhalten.
      27 6 Melden
    • Fabio74 10.01.2017 13:40
      Highlight @atomschlaf Gilt aber auch für Schweizer per Geburt. Evangelikale und andere Schwulenhasser. Z.b. Bischöfe aus Chur
      15 8 Melden
    • atomschlaf 10.01.2017 16:12
      Highlight @Fabio: Jene die hier geboren sind, sind halt mal hier. Da kann man nicht viel machen, ausser es mit Aufklärung versuchen.

      Dies ist aber sicher kein Grund, via Zuwanderung noch mehr Ewiggestrige ins Land zu lassen. Mir reichen jene, die wir schon am Hals haben. Danke.
      3 2 Melden
    • Fabio74 13.01.2017 21:03
      Highlight @Atomschlaf: Konsequent sein hiesse es, dann eben jene Bischöfe in die lybische Wüste schicken oder so.
      0 0 Melden
  • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 10.01.2017 10:50
    Highlight Aus Erfahrung, ich kenne solche Leute aus meinem privaten Umfeld von Freunden und Bekannten, sage ich, dass man solche Leute, die ganze Familie nicht zur Einsicht bringen kann. Sie kommen hier nach Europa, wo man schön von der Wohlfahrt leben kann, aber werden niemals ihre Kultur oder ihre Gewohnheiten ablegen, sondern versuchen sie uns, als Ungläubige (kuffār) aufzuzwingen. Von der Familie, welche unten im Balkan lebt, weiss ich, dass Burkaträgerinnen finanziert werden aus der Türkei und arab. Kreisen. Vor allem frage ich mich, wo bleibt der Aufschrei der links-feministischen Gruppierungen?
    132 19 Melden
    • atomschlaf 10.01.2017 12:18
      Highlight @Markaj: Linke und Feministinnen sind (mit wenigen Ausnahmen wie z.B. Alice Schwarzer) leider auf diesem Auge blind und wollen nicht sehen, wie die schleichende Islamisierung genau jene Werte und Freiheiten untergräbt, die in langen und harten Kämpfen den Konservativen und der Kirche abgetrotzt wurden.
      32 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 12:56
      Highlight @Kristjan: Das nennt man wohl Ideologie und ist leider eng verknüpft mit bestimmten ponyhof Weltanschauungen (grüne Auen und so?)

      Frauen vereinten nie solche Macht in Europa - jetzt die Frage: Ist das die Ursache oder Lösung in diesen Fragen?

      Minuspunkt: Erfahrungen eines mir bekannten Syrers im Erstaufnahmezentrum ... evtl. Stoff für Journalisten: "Ausbeutung" junger Männer durch ortsansässige Frauen. Aber eben, da hörst nie was ;-) Sollte dies das Werteniveau sein, dann "smile and wave" haha!
      6 11 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 17:37
      Highlight Markaj, ja wo bleibt er bloss, der Aufschrei? Erinnern wir uns an letzten Sommer. Da wurde in Nizza eine Frau von zwei Polizisten zum Burkini-Ausziehen gezwungen. Angesichts solcher Bilder ju-hubelt mein Frauenbefreiungsherz! Auch dankedankedanke an die vielen Rechten, die, wenn es um den Islam geht, plötzlich ihre frauenbefreierische Ader entdecken und vehement weibliche Freiheit fordern. Aber nur textil und nur für Musliminnen. Unsere sind ja frei. Die dürfen in der Küche machen was sie wollen, sogar splitterfasernackt Spiegelei kochen, wenn sie will. ;-)
      5 5 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 17:48
      Highlight Im Ernst: zu dem ätzenden Phänomen der rechten Frauenbefreier wurde schon viel geschrieben, man weiss gar nicht mehr, wo anfangen. Für mich ist Schwarzers Feminismus von vorgestern. Oder bist Du etwa auch Fan ihrer Partneinahme für die Frau, die behauptete von Kachelmann vergewaltigt worden zu sein? Da war Schwarzer sehr unsachlich; bei ihrem Anti-Islam-Kreuzzug ist sie's auch.
      Der hier beantwortet evtl. Deine Frage: http://www.watson.ch/Video/Schweiz/861677910-%C2%ABFrauen-vorschreiben--was-sie-AN--oder-AUSziehen-sollen-%E2%80%93-seid-ihr-eigentlich-birr%C3%A4weich-%C2%BB%C2%BB
      2 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 18:11
      Highlight @Citation:

      Wiedereinmal die linke Optik der "Differenzierung" - eng abgegrenzte Kleidervorschriften als Fokus der Betrachtung.

      Sind es nicht "Freigeister" die gerade Nacktheit proklamieren, da schon Kleider ein Zwang sind? Und jetzt kommt ihr und heuchelt, diese Gewänder werden völlig freiwillig getragen? Schamlos.

      In letzter Zeit häufen sich eure "Fehler" oder sollte ich sagen Blindheit oder Ideologie?


      5 5 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 18:38
      Highlight Vergiss es Stipps, bei dem Thema scheinst Du nicht mal Grundlegendes begriffen zu haben (und was hat das mit Freigeist und Nudismus zu tun?) Es geht darum, wie die Rechten die Frau instrumentalisieren. Patriarchal wie die Muslime, aber wenn es gegen die Muslime geht, dann machen wir eine Ausnahme. As said. Das Phänomen ist bekannt, die Feministinnen und Feministen haben den Islam (ergo die Muslima) sehr wohl auf ihrem Schirm, bloss kämen sie nie auf die Idee, sie via Burkaverbot befreien zu wollen.
      Zudem: ich finde das Urteil 1A.
      4 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.01.2017 12:01
      Highlight @cit: Du scheinst gefangen zu sein im ewigen rechten Feindbild. Die Rechten instrumentalisieren also jetzt Frauen? Komisch, sagt ihr hier nicht immer, dass die Welt so rechts regiert wird und trotzdem gibt es so viele mächtige Frauen?!
      Tja, dass ist dann wohl Populismus oder Hetze. Ihr stellt euren ideologischen Kampf über die Selbstbestimmung der Frau. Top.
      Wenn also die pöse Rechte besiegt ist, kümmert ihr euch dann um die Kleidervorschrift?
      2 4 Melden
    • Citation Needed 11.01.2017 15:18
      Highlight Stipps: Verschon mich mit Deinen Phantastereien zum Lieblings-Hassthema 'linkes Weltbild'. So deppert, wie Du es darstellst, denken nur Rechte, dass Linke denken, aber nicht Linke selbst.

      Schreib einfach was DU denkst und überlass es den andern, ihre andere Meinung auszudrücken. Nur so wird das was.
      3 3 Melden
    • Fabio74 13.01.2017 21:04
      Highlight @Stipps: in den 60er Jahren waren es die Rechten die gegen Bikinis etc vorgingen weil unmoralisch und verwerflich. Heute fordern die selben Typen genau das Gegenteil...
      1 1 Melden
  • m:k: 10.01.2017 10:48
    Highlight Es ist nervig, dass wir uns 2017 mit solchen Sachen auseinander setzen müssen. Was für eine komische Ansicht der Welt hat man, wenn das Gefühl hat Kinder würden irgendetwas sexuelles aneinander finden, wenn sie miteinander schwimmen. Naja, wahrscheinlich führt diese Verklemmtheit dann dazu, dass man meint die eigenen Frau schlagen und vergewaltigen zu können, wenn sie mal keine Lust hat.
    136 1 Melden
    • Nihil 11.01.2017 15:41
      Highlight genau so ist es, verklemmte ewiggestrige Islamisten brauchen wir hier nicht. LG
      0 0 Melden
  • Theor 10.01.2017 10:42
    Highlight Ein Schulbeispiel dafür, wann Religionsfreiheit zu weit geht. Das schlimme daran steht hier nicht mal in den Zeilen: Das O. damit nicht durchkommt, war juristisch zu keinem Zeitpunkt bezweifelt worden. Sein Anwalt wird ihm vermutlich folgendes gesagt haben:

    "Hören Sie: Wenn wir uns juristisch dagegen wehren, werden wir in allen Instanzen verlieren. Aber der ganze Prozess wird so viel e Jahre in Anspruch nehmen, dass Sie effektiv gewinnen werden, weil Sie somit die ganze Schulzeit über den Schwimmunterricht blockieren können werden."
    134 2 Melden
    • PuRpLE_KusH 10.01.2017 11:48
      Highlight Muss er keine Gerichtskosten tragen? Falls doch wäre es ja ein ziemlich teurer Sieg xD
      12 1 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 12:06
      Highlight Theor: ja, aber die Signalkraft, die das Urteil gegen seine Sache entfaltet, die hat er leider vergessen. Eltern werden es künftig schwerer haben, das Schwimmen zu boykottieren. Seine Töchter können einem nur leid tun.
      24 0 Melden
    • Scott 10.01.2017 22:51
      Highlight Als Sozialhilfeempfänger kann er den unentgeltlichen Rechtsbeistand voll auskosten.

      Einfach unglaublich!
      1 0 Melden
    • Theor 11.01.2017 07:24
      Highlight @PuRpLE_KusH

      Die Prozesskosten sind ihm ja von diesem Unternehmer finanziert worden. Zudem kostet ein Gang vor den EMRK glaube ich nicht so viel, weil es um Menschenrechte geht die jeder einklagen können soll.

      @Scott
      Ich wusste nicht, dass er Sozialhilfeempfänger ist. Er hat doch einen Beruf bei einer Muslimischen Gemeinde.

      @Citation

      Ja, schon, aber trozdam kann jeder wieder den gleichen Instanzengang gehen. Lediglich die Urteile werden vieleicht ein wenig schneller gefällt werden.
      0 1 Melden
  • demokrit 10.01.2017 10:38
    Highlight Recht so. Die Tochter ist völlig unschuldig an der krankhaften Sexualneurose ihres extremistischen Vaters.
    139 0 Melden
  • Seelenherz 10.01.2017 10:34
    Highlight Einfach nur richtig so!
    100 0 Melden
  • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 10.01.2017 10:34
    Highlight Besser wäre es, sie gehen zurück in ihren Kulturkreis. 🙂 Weit weit weg von hier. Aus Erfahrung sage ich, wer eimal so denkt und man sie bis nach Strassburg ziehen lässt, die kann man nicht in unsere europäische Kultur inegrieren. Die haben sich hier schon lange eingenistet, alles wird toleriert von gewissen Kreisen hier.
    87 32 Melden
    • who cares? 10.01.2017 11:44
      Highlight Stimme mit dem Text überein.
      Die Karrikatur jedoch ist blanker, unverschleierter Rassismus. Schade, dass das wieder salonfähig wird.
      12 18 Melden
    • Fabio74 10.01.2017 13:41
      Highlight Rassistisch und pri.itive Karrikatur
      11 11 Melden
  • Thomas Rohrer 10.01.2017 10:27
    Highlight Das war die Schlagzeile voll wert!
    36 6 Melden
    • Thomas Rohrer 10.01.2017 10:57
      Highlight Ich hab das ironisch gemeint...
      6 39 Melden
  • atomschlaf 10.01.2017 10:25
    Highlight Vernünftiger Entscheid. Bravo!
    62 1 Melden
  • hueberstoebler 10.01.2017 10:24
    Highlight Warum genau darf sich einer mit solch radikalen Ansichten noch frei in der Schweiz bewegen?
    Müsste man die Kinder nicht schon lange zu deren eigenen Wohl zu einer Pflegefamilie gebracht haben?
    131 16 Melden
    • Anded 10.01.2017 10:54
      Highlight Radikale Eltern sind nicht zwingend Rabeneltern. Wenn jemand seinem Kind die Schulbildung komplett verweigert ist das sicher was anderes. Würdest du Eltern, die ihre Kinder verbotenerweise bis vor die Schulzimmerüre fahren auch das Sorgerecht entziehen? Oder einem Vater nach der Alkoholkontrolle nebst Führerschein auch das Sorgerecht entziehen, weil er ein schlechter Mensch ist, andere gefährdet und deshalb wohl auch schlecht zu seinen Kindern sein muss?
      21 44 Melden
    • poga 10.01.2017 12:33
      3 2 Melden
    • Citation Needed 10.01.2017 13:44
      Highlight Poga: dennoch nimmt man Eltern die Kinder deshalb nicht weg.
      Hueberstoebler: Früher (also bis in die 70er) nahm man Fahrenden die Kinder weg, es sei zu deren besten, hiess es. Frag die Leute heute mal, wie gut es ihnen ergangen ist. Die meisten hatten eine traumatische Kindheit und leiden noch heute unter der 'Massnahme'. Ich glaube nicht, dass es diesen Mädchen sehr gut geht, zerrissen zwischen den fundi-Ansichten der Eltern und der freiheitlichen Realität des Gastlandes. Aber wahrscheinlich doch noch besser als im Heim.
      4 2 Melden
    • Anded 10.01.2017 14:29
      Highlight @Poga Angeschaut und nichts gefunden, was annähernd ein Grund wäre, diesen Familien die Kinder wegzunehmen. Wie krank muss man sein, um so was ernsthaft zu fordern?
      3 2 Melden
    • poga 10.01.2017 14:46
      Highlight @Anded ich wollte mehr auf die Rabeneltern und weniger auf die Fremdplatzierung eingehen. Da ich deinen Kommentar als komplettes Gegenstück zum ersten empfunden habe schien es mir richtig dir diese Sicht auf das ganze zu zeigen.
      2 0 Melden
    • Anded 10.01.2017 15:50
      Highlight @Poga Mein Kommentar war auch als Gegenstück zum ersten gedacht. Welche Sicht wolltest du mir denn näher bringen? Dass im Islam Frauen unterdrückt werden? Dass deshalb muslimische Eltern Rabeneltern sind? Der radikale Vater in diesem Artikel (der auch in der Türkei als radikal gelten würde, mit Scharia, etc.) hat übrigens nix mit vollverschleierten Ausländern im Ausland zu tun (dein blick-link), welche völlig der Norm (ihrer Heimat) entsprechen.
      1 1 Melden
    • poga 10.01.2017 18:29
      Highlight @Anded Ich wollte dir näher bringen, dass dies sehr wohl Rabeneltern sind also in diesem Fall. Der Text sollte aufzeigen was für einen Schaden diese Mädchen erleiden. Diese beiden Mädchen werden von ihren Eltern bewusst von der Gesellschaft getrennt. Das kann im Ausland okay sein, wenn dies den dortigen Werten entspricht. Hier ist das nicht so. Sie werden in eine patriarchische Ideologie erzogen, in der sie nicht den Status haben, den eine Frau in der Schweiz hat und haben darf. In die Zukunft geschaut werden sie abgehängt werden, vom letzten Wandel zur Gleichberechtigung hin,
      2 0 Melden
    • poga 10.01.2017 18:31
      Highlight was dazu führt, dass sie nur noch als Fremdkörper in dieser Gesellschaft existieren werden. Ich fand die Art und Weise deines Kommentars unpassend, weil er zumindest eine gewisse Unterstützung für diese Eltern ausgedrückt hat. Meiner Meinung nach völlig zu unrecht. Aber das ist meine Meinung.
      2 0 Melden
  • lily.mcbean 10.01.2017 10:24
    Highlight Und ich befürworte die Kastration von Vergewaltigern... Lieber Herr O. , man kann nunmal nicht alles haben.
    79 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 10:21
    Highlight "Das baselstädtische Gesetz ermöglicht eine Dispensation ab der Geschlechtsreife grundsätzlich."

    Quo vadis Europa?

    Anmerkung: In einer Epoche, wo westliche Frauen mit Macht ausgestattet sind, wie niemals vorher.
    53 22 Melden
    • Daria Wild 10.01.2017 10:51
      Highlight Hallo Stipps, das war etwas missverständlich formuliert und ist deshalb draussen. Alle Schüler und Schülerinnen müssen gemäss Schweizer Rechtssprechung am Schwimmunterricht teilnehmen, auch muslimische Mädchen in geschlechtsreifem Alter (zumindest dann, wenn die Schule dem «Umstand der Geschlechtsreife» Rechnung trägt. (Urteil 2C_1079/2012 vom 11. April 2013).

      Das BG wertet das Verhindern von Segregation übrigens erst seit 2008 höher als die Religionsfreiheit. 1993 hiess es eine ähnliche Beschwerde wie die obige noch gut. (So apropos quo vadis ;))
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    • Gelöschter Benutzer 10.01.2017 12:42
      Highlight Thx Daria, sehr informativ! Nehme das "wohin des Weges Europa" zurück ;-)
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Dieser Schaffhauser könnte schon bald die drittgrösste Stadt im Kosovo regieren

Faton Topalli wohnt im beschaulichen Dörflingen im Kanton Schaffhausen. Gleichzeitig sitzt er seit vier Jahren im Parlament des Kosovo – wo er auch schon mal eine Tränengas-Petarde zündete. Am Sonntag könnte Topalli Bürgermeister von Ferizaj werden, einer Stadt mit über 100'000 Einwohnern.  

Mehrere Hundert Menschen versammelten sich am Dienstagabend im Stadtzentrum von Ferizaj im Süden des Kosovo. Die Oppositionspartei «Lëvizja Vetëvendosje» (Bewegung für Selbstbestimmung) hatte zur Abschlusskundgebung des Lokalwahlkampfs gerufen. Angereist waren die Granden der Bewegung: Visar Ymeri, der Parteivorsitzende, und Albin Kurti, ihr Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten.

Doch der eigentliche Star des Abends war ein 53-jähriger, im Kanton Schaffhausen wohnhafter, …

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