Spanien
TO GO WITH AFP STORY BY KATELL ABIVEN 
General view of the upper reservoir of the Gorona power station on the Spanish Canary island of El Hierro on March 28, 2014. El Hierro on June 27, 2014 inaugurated a hydro-wind power plant that will enable it, in the coming months, to become the first island in the world to be 100% self-sufficient in electricity from generated from renewables. AFP PHOTO / DESIREE MARTIN

Bild: FILES

Umwelt

Kanareninsel El Hierro setzt ganz auf grüne Energie

28.06.14, 16:07

El Hierro, kleinste und westlichste der Kanarischen Inseln, setzt künftig ganz auf grüne Energie. Nach Medienberichten ist ein kleiner, seit Jahrzehnten geplanter Windpark in Betrieb gegangen, um die rund 10'000 Einwohner vom Öl unabhängig zu machen.

Angesichts der rund 3500 Stunden im Jahr wehenden Passatwinde sind die Voraussetzungen ideal. Die UNESCO hatte die am dünnsten besiedelte Kanareninsel 2000 zum Biosphärenreservat erklärt.

«El Hierro zeigt der Welt, dass die Energiewende möglich ist», betonte der Präsident des Inselrates, Alpidio Armas, bei der Einweihung am Freitag. Die auf dem 278 Quadratkilometer kleinen Eiland bisher genutzten Dieselgeneratoren sollen nur noch im Notfall zum Einsatz kommen.

Das Projekt mit fünf Windrädern kostete rund 82 Millionen Euro (knapp 100 Millionen Franken). 1,8 Millionen Euro pro Jahr hatten die Bewohner El Hierros bisher für Öl ausgeben müssen. Bis 2020 sollen zudem alle der rund 6000 Fahrzeuge auf der Insel mit Elektroantrieb unterwegs sein. (sda/dpa)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Katalonien: 90 Prozent stimmen für Unabhängigkeit ++ FC Barcelona beteiligt sich am Streik

Mit einer umstrittenen Volksabstimmung über die Loslösung von Spanien fordert die katalanische Region die Zentralregierung in Madrid heraus.

Auf Fotos war zu sehen, dass die Polizei zum Teil auch Gummigeschosse einsetzte. Mehrere Menschen bluteten im Gesicht, darunter auch ältere Bürger. Die katalanische Regierung sprach von über 330 Verletzten, darunter mehrere Schwerverletzte.

Die Guardia Civil ist seit der Unterdrückung der Region unter dem Franco-Regime in Katalonien äusserst unbeliebt.

Der Chef der katalanischen Regionalregierung, Carles Puigdemont, erklärte, die Sicherheitskräfte hätten auch Gummigeschosse und Schlagstöcke …

Artikel lesen