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How-To-Switzerland: Eine Anleitung in 5 Punkten für Neuankömmlinge und Urlauber

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Die Schweiz ist ein spezielles Land. Wie jedes andere auch. Deshalb ist es wichtig, Hilfestellungen zu bieten. Es folgt das Schweizer Einmaleins in fünf Schritten.

25.09.17, 16:08

Vorsicht: Der folgende Artikel kann Spuren von Sarkasmus sowie Ironie enthalten.

Essen und Trinken

Natürlich will man bei Speis und Trank nicht negativ auffallen. Das ist auch keine Hexerei. Aber Schweizer wären keine Schweizer, wären da nicht ein paar unscheinbare Stolperfallen eingebaut.

Des Schweizers Rituale rund ums Essen

Vor dem Trinken:

Bevor du auch nur daran denkst, irgendwas zu trinken, ist es dem Schweizer wichtig, mit allen anzustossen. Dabei muss auf Blickkontakt mit weit aufgerissenen Augen geachtet werden. Achtung: Wie der Dracula auf Knoblauch, so reagiert der Schweizer auf Kreuze beim Anstossen. Will heissen:

Bemerkung: Nicht alle Schweizer halten ihr Weinglas so unkonventionell wie die Personen 2 und 3. Bild: watson

Der «Kreis des Anstosses» (rot) zwischen Person 1 und Person 2 darf auf keinen Fall von Person 3 und 4 durchkreuzt werden. Wirklich einfach nicht. Niemals. Wehe. Nein. 1000 Jahre Pech oder so. Und wage es ja nicht zu trinken, bevor du mit allen angestossen hast.

Vor dem Essen:

Bevor du dann zum ersten Bissen kommst, ist es unabdingbar, dass du allen «en Guetä» wünschst. Dabei geht es darum, einen «Guetä-Dialog» einzugehen:

Bild: watson

Man wünscht einen guten Appetit (1), bedankt sich für das Retournieren der Worte und spricht den Wunsch erneut aus (2), wünscht die Worte allen ein weiteres Mal (3), blickt allen in die Augen, woraufhin alle gemeinsam auf ein etwas ausgedehnteres «(en) Guetä» einstimmen (4). Danach darf gegessen werden.

Jap, ein bisschen irritiert das schon, dieses Ritual ...

2m 21s

«En Guete!» – Ernsthaft, Schweiz, langsam reicht es

Video: watson/Emily Engkent

Und im Restaurant:

Bild: pixabay / watson

Gleich geht's weiter mit der Gebrauchsanweisung für die Schweiz, vorher ein kurzer Hinweis:

Werde zum Käseprofi!

Wo wir schon beim Thema Essen sind: Mit den Künsten des Raclettes und des Fondues solltest du dich früher oder später auch auskennen – und wir geben dir liebend gerne Nachhilfe! Lass dich von unseren Käsesorten inspirieren und finde raus, was dir am besten schmeckt. Die ganze Fondue-Raclette-Welt auf einen Blick >>

Und nun zurück zur Story ...

Öffentlicher Verkehr

Die öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), haben in der Schweiz eine zentrale Stellung. Zum einen werden sie rege genutzt, zum anderen sind sie ein zentraler Bestandteil im täglichen Gespräch (siehe Punkt 4: Smalltalk). Deshalb auch hier eine kleine Einführung.

Die Schweizer und die Rolltreppen

Das wichtigste Gebot im Leben jedes Schweizers und jeder Schweizerin ist das sogenannte Rolltreppen-Gebot. Es gilt als heiligste Institution und repräsentiert eine Form göttlicher Ordnung. Zuverlässige Quellen zum Ursprung gibt es kaum. Nur die mündliche Überlieferung:

«Yybel wyrd den ereylen, der lynks auf der wälzenden Stufenleyter ruhet.»

Inoffizielle Überlieferung des Rolltreppengebots

Dies ist eine historische visuelle Umsetzung der heiligen Worte. Amen. bILD: WATSON / PIXABAY

Der SBB ihre Verspätung

Die schweizerische Pünktlichkeit-Zwangsneurose gipfelt im Akt des Auf-den-Zug-Wartens. Hierbei ist es wichtig, sich mimisch ideal einzugliedern, denn das Pünktlichkeitsempfinden ist der soziale Kleber, der diese Nation zusammenhält.

Angenommen ein Zug fährt gemäss Fahrplan um 10.10 Uhr ab, trifft aber erst um 10.12 Uhr ein.

Verhalte dich einfach so:

Bild: watson

Auf der Strasse

Bürgerinnen und Bürger der Konföderation Helvetica sind reservierte, aber gemütliche Zeitgenossen – abseits der Strassen. Im Strassenverkehr herrscht ein anderes Klima. Das Wichtigste in Kürze.

Die Schweiz und die Hierarchien auf der Strasse

Welches Fortbewegungsmittel (X) auch immer der/die Schweizer/in zum Zeitpunkt Y benutzt, steht zuoberst in der Strassenhierarchie.

Sei X = Auto, wenn Zeitpunkt = Y, dann ist es das Auto, das Vorrang hat, wobei jegliche Velofahrer, Buslinien, Trams und Fussgänger sich unterzuordnen haben. Daraus folgt:

Bild: watson

Verhalte dich dementsprechend!

Aber Vorsicht! Dabei immer dieses alte Sprichwort beachten:

«Hat der Schweizer ein Problem auf der Strasse,
ärgert er sich oberflächlich in geringem Masse.
Lieber verwünscht er alle anderen übelst; ganz ruhig und für sich, 
macht die Faust im Sack, ganz fürchterlich.»

Schweizerische Strassenweisheit

Smalltalk

Das zwischen Alpen, Bodensee und Rhein eingeklemmte Volk ist nicht das offenste, was den Umgang mit Unbekanntem und Unbekannten angeht. Wichtig deshalb, dass der Smalltalk sitzt. Der entwickelt sich meist rund um ...

Die helvetische Mahlzeit

Oder im Fachjargon: «Apéro».

Bild: watson / pixabay

Der Apéro bezeichnet eine Mahlzeit, die aus mundfertigen Häppchen sowie diversen Getränken (gerne auch mal alkoholischer Natur) besteht. Der Verzehr erfolgt traditionell stehend. Oftmals wird ein Apéro aus einem Anlass ins Leben gerufen, wobei dieser Grund im Normalfall nichtig wichtig ist.

Gibt es tatsächlich keinen Grund für einen Apéro, kann ein sogenannter «Apéro G» ins Leben gerufen werden, wobei das «G» für die Komponente «grundlos» steht. Ja, Herr und Frau Schweizer stehen auf Apéros.

Eidgenössische Gesprächsthemen

Natürlich gibt es Tabus in der Schweiz. Oder zumindest Konversationskiller.

Darum hier eine wichtige Hilfestellung:

Deine Eisbrecher-Einstiegsbemerkung:

Eidgenössische Tabuthemen:

Umgangsformen

Nicht immer hat man das Glück und wird direkt in eine bestehende soziale Gruppe einverleibt. Deshalb kann es sein, dass Bekanntschaften zuerst geknüpft werden müssen.

Hierzu das Einmaleins:

Die Begrüssung

Bild: watson

Die Freundschaftsentwicklung:

bild: watson

Und jetzt, raus in die Schweiz und erobere sie!

Zurücklehnen und geniessen <3

Jetzt, da du weisst, wie die Schweiz funktioniert, kannst du dich endlich dem genüsslichen Teil widmen – unserer heiss geliebten Käsekunst! Egal, ob du auf Raclette oder eher auf Fondue stehst, bei uns wirst du garantiert fündig. Die ganze Fondue-Raclette-Welt auf einen Blick >>

Auch Emily mag die Schweiz: WAS?! Ich darf also ÜBERALL Bier trinken?????

52s

WAS?! In der Schweiz darf ich also ÜBERALL Bier trinken?????

Video: watson/Emily Engkent

Das war dir alles bereits klar? Dann bitte hier lang:

Asylsuchende zeigen, was sie an der Schweiz besonders schätzen

Die Schweiz ... mal anders

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • lululove 27.09.2017 16:32
    Highlight Und Sportexperten dürfen jederzeit georfeigt werden! .🕴🏻👋🏻
    7 0 Melden
  • Sharkdiver 27.09.2017 15:22
    Highlight Ganz vergesssem ging dandas obligate znüni und zvieri und die Unfähigkeit im Verkehr die Reissverschlussmethode anzuwenden, wer auf der freien Spur nach vorne fährt, wird wie ein Aussätziger angeschaut.
    6 5 Melden
    • Butter 28.09.2017 13:18
      Highlight Das hat unmittelbar mit der Anstehregel zu tun. Wenn es eine lange Schlange gibt, alle brav anstehen und einer meint, er könne neben dran vorbei ziehen und sich vorne rein drücken, dann kommt das halt nicht gut an. Oft gesehen bei Autobahnausfahrten, bei denen die Leute schon auf dem Pannenstreifen anstehen, damit es weniger Stau gibt. Es gibt immer so Egoisten, die dann vorne rein drücken, auf der Spur stehen bleiben, egal wie sehr es staut.
      4 1 Melden
  • carmse 27.09.2017 13:40
    Highlight Ich hab noch was, ich hab noch was!

    "Haaatschi!"

    "Gsundheit."

    "Danke glichfalls."

    "Danke."
    13 2 Melden
    • lululove 27.09.2017 16:19
      Highlight Das danke glichfalls ist aber eine ostschweizer mode, nicht?
      5 0 Melden
    • carmse 27.09.2017 16:48
      Highlight Gut möglich, denn genau daher komm ich 🙂
      2 0 Melden
    • lululove 27.09.2017 17:10
      Highlight :) also ich finds freundlich.
      Mir wird auch immer senf zur brootwurst uftischt bei freundins mama ;)
      1 0 Melden
  • Simsalabim 27.09.2017 09:50
    Highlight Etwas wichtiges vergessen. ;-)
    Zuerst aussteigen und dann einsteigen. Wenn es jemand nicht kapiert. "tschuldigung das ich si jetzt agrämplet han, aber lönt si d lüt doch zerscht usstige"
    11 0 Melden
  • Tatwort 26.09.2017 23:57
    Highlight Also bei der Rolltreppe ist es wie in der Politik: Links gehen, rechts stehen. Ist doch ganz einfach.
    17 9 Melden
    • lululove 27.09.2017 16:19
      Highlight 🤦🏼‍♀️
      1 1 Melden
  • B-Arche 26.09.2017 14:52
    Highlight Und wiedermals die Deutschschweiz mit "Schweiz" gleichgesetzt...
    20 11 Melden
    • Butter 28.09.2017 13:20
      Highlight und das auf einem Deutschweizer Portal...unfassbar
      2 1 Melden
  • Closchli 25.09.2017 21:17
    Highlight Ich freue mich jedesmal wenn ich als Landei der Bahnhof in Bern besuchen darf. Vom hintersten Gleis bis zu den Ausgängen kannst du "le parcours du combattant" absolvieren. Du muss nur versuchen nicht von rechts, links, vorne oder hinter niedergetrampelt zu werden, weil keiner guckt wo er hinläuft. Und auf der Rolltreppe hast du noch die ultimative Ueberlebensfrage zu stellen wo darf ich stehen, wo werde ich niedergetrampelt. Navy Seals haben dagegen beim Training nur Urlaub. 😁😍
    120 10 Melden
  • Hank Moody 25.09.2017 20:48
    Highlight Das mit der Rolltreppe ist überhaupt nicht schweizerisch. Ist eher so dass die Leute das in jedem anderem Land kapiert haben nur in der Schweiz nicht.
    312 8 Melden
    • Qui-Gon 25.09.2017 21:08
      Highlight !
      85 3 Melden
    • carmse 25.09.2017 22:25
      Highlight Findest Du? Ich hab lange in Deutschland gelebt und dort war diese Regel quasi inexistent. Auch in den Südeuropäischen Ländern klappt das eher mässig bis gar nicht. Hier hingegen bin ich der Meinung, dass sich die meisten daran halten. Wenn es mal Pfeifen gibt, die links stehen, sinds meistens Touris oder Tagträumer (easy, würde auch lieber nicht auf den Zug stressen müssen, weil die SBB mal wieder 2 Minuten und 17 Sekunden Verspätung hatte).
      38 3 Melden
    • Schmirinskis 25.09.2017 23:05
      Highlight Daher sieht man dort auch fast ausschliesslich nur schweizer stehen. Rolltreppenbenutzung ist hier genau so ein Fremdwort wie Reissverschluss im Verkehr.
      27 8 Melden
    • heinzelman 26.09.2017 08:28
      Highlight Ich finde in Züri klappt das eigentlich nicht sooo schlecht, geht mal nach Bern, dort kennt die Regel keiner...
      37 2 Melden
    • cheeky Badger 26.09.2017 15:48
      Highlight Ich glaube diese "Regel" kennt man nur in zürich. In der restlichen Schweiz ist das Rolltreppenfahren noch eine gemütliche Angelegenheit.
      24 6 Melden
    • Marlon Mendieta 27.09.2017 08:25
      Highlight Die Regel kennt man überall.
      Nur wollen halt die wenigsten den Eindruck erwecken, sie seien Zürcher.Dann schon lieber warten auf der Rolltreppe.
      5 3 Melden
    • Sharkdiver 27.09.2017 15:23
      Highlight Nein in Basel klappt es auch einigermassen. Rolltreppen waren auch schon so angeschrieben
      3 1 Melden
    • dmark 27.09.2017 23:16
      Highlight 2 Minuten und 17 Sekunden? Ein Skandal... ;)
      0 0 Melden
    • Butter 28.09.2017 13:22
      Highlight haha versuch das mal in Indien. Dort wird einfach jeder freie Zentimeter belegt. Klappt überhaupt nicht. In der Schweiz funktioniert es recht gut. Wenn Leute falsch stehen, dann eigentlich Touristen oder Leute, denen man ansieht, dass sie nicht oft Zugfahren.
      0 0 Melden
  • henkos 25.09.2017 20:34
    Highlight Irgendwie stimmt das für jedes deutschsprachige Land. Auch wenn die Schweiz sich immer für etwas besonderes hält :D
    19 64 Melden
  • Shin Kami 25.09.2017 18:33
    Highlight Anscheinend bin ich doch ziemlich schweizerisch. Gut beschrieben, vor allem die Freundschaftsentwicklung bringt es auf den Punkt 😂
    132 6 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 18:30
    Highlight Wer mal in Japan war, weiss, dass die Pünktlichkeit in der Schweiz ungefähr so im Stil von "ich komme dann, wenn's mir gerade passt" ist. Also Pünktlichkeit ist in der Schweiz eher Wunschdenken denn Realität. Wie Wilhelm Tell, Rütli, Rütlischwur und nicht zu vergessen Humor. Hat zwar alles nichts miteinander zu tun, ist aber so.

    En schöne Abig mitenand!
    45 217 Melden
    • Walter Sahli 25.09.2017 18:58
      Highlight Wir Schweizer sind eben locker drauf! Hier wird nicht gleich gemotzt, wenn man mal ein paar Sekunden zu spät kommt.
      77 20 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 20:37
      Highlight Man merkt's an den Blitzen...

      Wahnsinnig locker drauf sind die Schweizer. Bin geradezu erstarrt ob der Lockerheit.
      65 120 Melden
    • Lami23 25.09.2017 21:05
      Highlight Wenn japan der einzige Trumpf ist, sind wir ja trotzdem noch gut dabei :-)
      78 5 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 21:17
      Highlight @Lami23: Ziemlich weit abgeschlagen hinter Japan, aber immerhin doch noch vor Italien, Simbabwe, Pakistan und Venezuela. ;)
      36 92 Melden
    • Nikite 25.09.2017 21:33
      Highlight Sie könnten auch einfach anderer Meinung sein ;)
      51 1 Melden
    • Schmusel 25.09.2017 21:56
      Highlight Schon mal über Antidepressiva nachgedacht?
      66 11 Melden
    • tabernac 25.09.2017 22:15
      Highlight du fisch mir zwenig silent... :)

      22 4 Melden
    • Wehrli 26.09.2017 08:31
      Highlight Die Japaner sind uns voraus punkto Pünktlichkeit, Perversion und Konservenwohnen.
      Und Silent Speaker sollte seine Medikation erhöhen.
      33 7 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 18:21
    Highlight How to Switzerland? Ellbögele, wo es nur geht. Immer schön ellbögele. Und nicht vergessen, ellbögele.
    75 161 Melden
    • Candy Queen 25.09.2017 18:55
      Highlight Fragt sich, in welchen Kreisen du dich demfall rumtreibst.
      146 14 Melden
    • grumpy_af 25.09.2017 20:14
      Highlight Müssen ziemlich kleine Kreise sein, ansonsten würde sich Speaker nicht die Ellenbogen überall stossen.
      144 5 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 20:39
      Highlight Kenne die Leute nicht. So die Schweizer, die mir im Alltag halt über den Weg laufen.

      Ich bin halt ein Mensch, der mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht. Du scheinbar weniger.
      14 144 Melden
    • Candy Queen 25.09.2017 21:05
      Highlight @silent Speaker: vielleicht gehe ich mit einem positiveren Menschen- resp. Schweizer/innenbild durchs Leben als du.
      88 4 Melden
    • Lami23 25.09.2017 21:06
      Highlight Das ist in jedem Land so (oder jedes, indem ich bis anhin war) :-)
      8 5 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 21:22
      Highlight @Candy Queen: Ab heute wirst du dich achten... ;)

      @Lami23: Keine Rempeleien im Land der aufgehenden Sonne trotz 37 Millionen Menschen im Grossraum der Hauptstadt. Wirklich nicht. Absolut beeindruckend, dass das möglich ist. Zu Stosszeiten wird's in der U-Bahn zwar wirklich eng, aber anders als hier sind keine Ellbogen in der Rippengegend zu spüren.
      11 90 Melden
    • Redly 25.09.2017 21:44
      Highlight @silent speaker:
      Wenn um Dich alle ellböglen,
      dann solltest Du Deine Freunde wechseln und Deine Arbeit wechseln.
      Oder Deine Umgebung wehrt sich nur gegen Dein Verhalten.
      Ich erlebe die CH zumindest nicht so.
      84 6 Melden
    • grumpy_af 25.09.2017 22:01
      Highlight Ich wurde am Bahnhof Bern noch nie mit Ellenbogen in die Rippen gestossen. Und das zu Stosszeiten. (höhö)
      Und Bern ist eine Katastrophe, was Platz anbelangt.
      92 4 Melden
    • tabernac 25.09.2017 22:16
      Highlight immer no zwenig silent.... ;)
      49 1 Melden
    • carmse 25.09.2017 22:29
      Highlight Die Ellbogen werden nur dann ausgefahren, wenn die Leute mal wieder in die ÖV drängen, während andere noch am Aussteigen sind. Dann ganz bewusst und je nach Dreistigkeit auch mal so, dass es bitz weh tut.

      Übrigens ein Punkt, der im Bericht fehlt. Erst Aus-, dann Einsteigen. Jawohl!
      70 0 Melden
    • felixJongleur 26.09.2017 06:53
      Highlight "If you run into an asshole in the morning, you ran into an asshole. If you run into assholes all day, you're the asshole."
      73 0 Melden
    • Wehrli 26.09.2017 08:32
      Highlight Chliine Fruschti-Guschti, unser Silent Speaker. Leider ist sein Name nicht Programm.
      25 3 Melden
    • Tyreese Williams 26.09.2017 10:42
      Highlight @Silent Speaker Warum bliebst du denn nicht in Japan wenn es dir da so gut passt?
      24 1 Melden
    • Shnoesi 26.09.2017 15:47
      Highlight @Silent Speaker Jeder deiner Kommentare zu diesem Thema hat Blitze "das chlöpft und tätscht"

      Warum bloss? Achja... geh nach Japan...
      10 2 Melden
    • Sharkdiver 27.09.2017 15:28
      Highlight 13.10.17 Zürich- Tokio oneWay nur 625. wenn das kein Grund zum zuschlagen ist. ☺️
      2 0 Melden
  • JaneDoe 25.09.2017 17:54
    Highlight Die Freundschaftsentwicklungsgrafik 😂
    138 4 Melden
  • Mi Hin 25.09.2017 17:37
    Highlight Zu Punkt vier. Ich höre das immer wieder, dass die Schweizer nicht offen sind im Umgang mit fremden Personen. Dabei sind es meistens genau diese Personen, die den Kontakt mit fremden meiden, respektive nicht auf diese zugehen.

    Ich persönlich durfte schon einige sehr spannende Unterhaltungen mit Einheimischen aller Altersklassen an den unterschiedlichsten Orten in der Schweiz führen. Dieses Klischee beruht einfach nur auf Vorurteilen.

    Probiert es aus, Ihr werdet überrascht sein! ;-)
    126 16 Melden
    • insomniac 25.09.2017 18:06
      Highlight Da kann ich als Einwanderer zustimmen! Wenn man jemanden findet mit dem man auf einer Wellenlänge liegt, ist es egal wo er/sie herkommt. Meine Schweizer Freunde haben alle einen exzellent asozialen Humor und so kommt man ins Gespräch! :)
      121 4 Melden
    • Jaing 25.09.2017 18:31
      Highlight Ich hatte kürzlich eine Diskussion mit einer Slowenin, die beruflich in der Schweiz war. Sie sagte mir, sie sei überrascht, wie offen und gesprächig die Schweizer seien. Das sei ganz anders als in Österreich.
      79 2 Melden
    • Nikite 25.09.2017 21:37
      Highlight Schweizer ergreifen halt in meiner Erfahrung die Initiative für ein Gespräch mit Fremden.

      Könnte mir das begründen damit, dass man niemanden Stören möchte und sich unsicher ist ob eine Interaktion überhaupt erwünscht ist.
      37 0 Melden
  • dracului 25.09.2017 17:35
    Highlight Mit der Hierarchie im Verkehr bin ich (für Zürich) nicht einverstanden: Ganz oben in der Verkehrsfresskette sind die königsblauen Trams. Die läuten und mit viel Glück bremsen sie auch mal ausserhalb von Haltestellen. Zudem gibt es den erweiterten Rechtsvortritt basierend auf dem Hubraum und Wert des Fahrzeugs. Wer sich dann noch eine übermässige Reaktionszeit am Lichtsignal gönnt, hört das vermeintliche Exekutivorgan der Polizei, die Hupe, und muss überholt werden (mit optionalem "Vogel zeigen"). Es gibt einfach Regeln und daran soll man sich gefälligst halten (in Zürcher Strassenkampf).
    98 1 Melden
    • Snowy 25.09.2017 18:55
      Highlight Ist mir grad letzthin passiert: Am Rotlicht in ZH Wiedikon an erster Stelle stehend nicht gerade in Moment des "grün werdens" losgefahren und schon wurde ich hupend überholt (!)...Überquerung Sicherheitslinie mit Vollgas und Übermittlung von Freundlichkeiten inkulsive.

      Meine Hoffnung ist, dass solche Psychos in der Regel früher oder später erwischt werden.
      61 4 Melden
    • The Origin Gra 25.09.2017 19:36
      Highlight Also in Bern sind Velofahrer (besonders die Kuriere im Gelben Trikot) diejenigen die Rote Ampeln, Fussgänger und Vortrittberechtigte Trams und Lastwagen übersehen...

      25 8 Melden
    • The Origin Gra 25.09.2017 22:06
      Highlight @snowy: Wenns die erwischt stürzen sie meistens andere ins Unglück
      15 0 Melden
    • TheMan 25.09.2017 23:32
      Highlight In SZ/ZG und allgemeun Innerschweiz, hat vorfahrt, alles was BMW, Mercedes, Audi, Porsche, Aston Martin usw fährt. Egal wei Schlecht sie fahren und ob diese den Fahrausweis im Lotto gewonnen haben. Sie sind die besten und haben Immer, aber wirklich Immer vorfahrt.
      18 3 Melden
  • meine senf 25.09.2017 17:02
    Highlight 1. Solch ein "Guten Appetit"-Ausdruck gibt es in sehr vielen Sprachen und Ländern.

    Ein "Bierli" habe ich nie im Leben bestellt, da käme ich mir irgendwie lächerlich vor. Vielleicht gilt das nur für Coop-Restaurants?

    2 und 3 dürften auf der ganzen Welt gelten ...
    Wobei es bei 2 landesunabhängig jeweils mit der Stadtgrösse zusammenhängt, wie gross die Ich-stehe-links-und-lasse-niemanden-vorbei-jeder-der-nicht-mein-Tempo-hat-ist-ein-Stresskopf-den-ich-unbedingt-missionieren-muss-Fraktion ist.
    In London oder Zürich funktioniert es, in Basel eher weniger.
    41 51 Melden
    • neutrino 25.09.2017 19:06
      Highlight ....

      6. Auch typisch Schweiz: Kommentarschreiber, die eine humorvolle Kritik an der Schweiz und den Schweizern todernst nehmen und punktgenau aufzählen, was an dieser Kritik nicht stimmt.
      197 8 Melden
  • architekt 25.09.2017 16:58
    Highlight jaaaa – aber das mit dem Gehen-und-Stehen-auf-Rolltreppen müssen wir noch etwas üben.
    (Und ich betreib jetzt kein Kantonebashing wers kann und wer weniger ;-)...)
    145 5 Melden
    • Sine 25.09.2017 17:28
      Highlight Auso mir chöis nid so guet 😄 aber mi störts äbä o gar nid, de warti haut churz. Hei o nid so ändloslängi routräppä wie d zürcher...
      97 8 Melden
    • meine senf 25.09.2017 18:14
      Highlight In Basler Bahnhof muss man gefühlte drei Minuten anstehen, wenn man nur den Perron verlassen will.

      Wobei es aber auch absolut sinnfrei gemacht ist. Passerelle statt Unterführung (also grössere Höhendifferenz, da Stromleitung auch Platz braucht). Und weil man unbedingt Rolltreppen haben wollte, hat es nur noch eine winzig schmale normale Treppe, auf welcher man bei Gegenverkehr nicht überholen kann.

      Man fühlt sich immer wie bei den Lemmingen, alle im Gänsemarsch und der langsamste gibt das Tempo vor.
      80 0 Melden
    • The Origin Gra 25.09.2017 19:38
      Highlight Willkommen in der Alten Berner Welle (ev. St sie noch so), am Morgen hies es Anstehen, Warten. Wenn Rolltreppe dann Bauch an Rücken die Rolltreppe hoch oder im langsamen Gleichschritt die Treppe hoch
      6 0 Melden
    • Pisti 25.09.2017 20:05
      Highlight Wer laufen will soll die Treppe nehmen. Ich stehe immer auf der Rolltreppe und zwar links und rechts.
      8 79 Melden
    • Menel 25.09.2017 20:23
      Highlight Bin aus Basel und kann sagen, Basel kanns. NICHT!
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    • meine senf 26.09.2017 07:11
      Highlight Pisti: Die normalen Treppen sind aber so eng, dass man auf diesen auch nicht überholen kann.

      Ist es nicht arrogant, wenn man den anderen sein Tempo aufzwingen will?

      Jene, die rechts laufen wollen haben nämlich überhaupt nichts gegen jene, die rechts stehen bleiben wollen.

      Nur umgekehrt ist das leider oft nicht der Fall.

      Ist wohl irgendso ein komischer Missionierungs-Trip.

      Fährst du auf der Autobahn auch mit 60 km/h auf der linken Spur, um die anderen Stressköpfe zur "Gemütlichkeit" zu erziehen?
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    • Pisti 26.09.2017 15:51
      Highlight Nochmal neben jeder Rolltreppe hat es eine Treppe wo man laufen kann da ist man genau so schnell.An allen Bahnhöfen sind die Treppen mindestens 3x so breit wie die Rolltreppen. Wenn ich zu zweit unterwegs bin stehe ich gerne neben der Person und nicht hinter dieser. Man kann ja auch Fragen ob man Platz macht, dasselbe im Zug mit der Tasche. Scheint aber für viele schon zu viel Überwindung zu brauchen. An die Blitzer euch lass ich extra nicht durch. 😂😂😈😈
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    • meine senf 26.09.2017 17:25
      Highlight "An allen Bahnhöfen sind die Treppen mindestens 3x so breit wie die Rolltreppen."

      In Basel ist das eben *nicht* so!
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    • Sharkdiver 27.09.2017 15:30
      Highlight @mein Senf Haupt Problem in Basel war wohl ein inkompetenter Architekt der eine Passrellenbreite geplant hat der für Liestal reichen würde mit je einer Rolltreppe als aufgang
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    • Platonismo 28.09.2017 17:34
      Highlight Pisti: Du kannst nicht aus Züri sein. Nur Bauern stehen links.
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    • The Origin Gra 28.09.2017 20:25
      Highlight @Plato: Ich bin auch ein "Bauernsohn" stehe aber Rechts, naja, der Zusammenschiss in München vor vielen Jahren wirkte Wunder 😁
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  • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 16:48
    Highlight Erwischt -.- Ihr versteht es aber auch einem den Montag zu versauen :P
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  • sschnitzler 25.09.2017 16:41
    Highlight Wunderbar beschrieben!
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  • Hallosager 25.09.2017 16:27
    Highlight Also das mit den Rolltreppen stimmt so nicht wirklich. Zumindest hatte ich immer den Eindruck, dass das im Ausland besser klappt 😂
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    • Menel 25.09.2017 20:24
      Highlight Absolut! Ich habe eher den Eindruck, die CH ist das letzte Land, bei dem diese Regelung ankam und darum kapieren es die wenigsten.
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    • Platonismo 28.09.2017 17:36
      Highlight Es klappt in Weltstädten. Sonst nirgends. Darum klappts in der Schweiz ja nur in ZH 😉
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  • Arabra 25.09.2017 16:18
    Highlight Haha, ich hab mich des öfteren wieder gefunden. 😜
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