Spass

Autistischer Künstler zeichnet Mexico City aus dem Gedächtnis

25.10.16, 17:31

Video: reuters.com

Gebäude für Gebäude erschafft Stephen Wiltshire aus dem Kopf die Skyline von Mexico City auf einem weissen Blatt Papier. Die Umrisse der Stadt hat er nicht oft gesehen und braucht es auch nicht. Der 42-Jährige ist Autist mit einer sogenannten Inselbegabung. Ihm reichte für das Panorama ein Helikopterflug.

«Es ist grossartig! Ich bin das erste Mal in Mexiko. Es macht Spass, ist aber auch harte Arbeit, ein Panorama nach einem Helikopterflug auswendig zu zeichnen.»

Wiltshire kann Sachen, die er nur kurze Zeit gesehen hat, aussergewöhnlich gut aus dem Gedächtnis zeichnen. Deshalb wird Wiltshire oft «die lebende Kamera» genannt. Wiltshire hat bereits nach ähnlichen Rundflügen Panoramaansichten von London, Rom und Frankfurt gezeichnet.

Im Oktober war Mexico City an der Reihe. 

«Es ist es für uns sehr wichtig, dass er einverstanden war, in unsere Stadt zu kommen und sie mit seinem besonderen Blick zu zeichnen, all die Gebäude und unsere schöne Stadt einzufangen.»

Kuratorin Edith Leija

Inzwischen ist Wiltshire ein berühmter Künstler. Im Jahr 2007 wurde er durch Königin Elisabeth II. ausgezeichnet. Seine Inselbegabung ermöglicht es ihm, ein Objekt zu betrachten und danach ein sehr genaues und detailreiches Bild zu zeichnen. Besonders interessiert ihn Architektur. Sechs Tage verbringt Wiltshire in Mexico. Dann geht es zurück in sein Heimatland Grossbritannien. (reuters.com)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • Dä Brändon 25.10.2016 22:45
    Highlight Pffff... halt mal mein Bier!
    7 1 Melden
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  • Braun Pascal 25.10.2016 18:03
    Highlight Kuckst du video liest du Text. Schon blöd dachte ich
    11 2 Melden
    • dä dingsbums 25.10.2016 23:14
      Highlight Demnächst auch als Hörbuch! :-)
      4 0 Melden
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So schön kann Zerfall sein

Das Erkunden von verlassenen Gebäuden und Ortschaften mag nicht das ungefährlichste Hobby der Welt sein, doch bestimmt eines der lohnendsten – zumindest aus fotografischer Hinsicht! Zahllose Instagram-Feeds und Tumblr-Blogs auf dem Web huldigen der Ästhetik des Zerfalls.

(obi)

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