Sport kompakt

Desaster in Deutschland

Simon Ammann verpatzt Olympia-Hauptprobe

02.02.14, 16:38 02.02.14, 17:04

Simon Ammann landet in Willingen nur auf Platz 25. Bild: Expa

Simon Ammann gerät vor den Olympischen Spielen in Sotschi unerwartet in die Defensive. Beim Weltcupspringen in Willingen gelingt ihm kein einziger guter Sprung.

Mit Platz 25 (132,5 m/137,5 m) steigerte sich der Toggenburger nur unwesentlich gegenüber dem Springen vom Samstag, in welchem er erstmals in dieser Saison den Finaldurchgang verpasst hatte.

Die drei Wochen Wettkampfpause scheinen den Rhythmus gebrochen zu haben. Der vierfache Olympiasieger muss nun hoffen, dass er den Schalter noch kippen kann und zu seiner Form über die Neujahrstage zurückfindet, als er um den Gesamtsieg an der Vierschanzentournee kämpfte. (si/dux)

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Der erste Schweizer Skisprung-Doppelsieg

02.12.2006: Simon Ammann gewinnt nach 1'722 sieglosen Tagen endlich wieder ein Weltcup-Springen – Kumpel Andreas Küttel sei Dank

2. Dezember 2006: Simon Ammann und Andreas Küttel schreiben in Lillehammer ein Stück Schweizer Sport-Geschichte. Die beiden guten Freunde sorgen für den ersten und bislang einzigen Schweizer Skisprung-Doppelsieg.

Viereinhalb Jahre oder umgerechnet 1'722 Tage hat sie gedauert, die Leidenszeit des Simon Ammann. So lange musste er warten, bis er endlich, endlich seinen zweiten Weltcupsieg feiern durfte. In Lillehammer siegt der Toggenburger im zweiten Springen der Saison 2006/07 vor seinem Kumpel Andreas Küttel.

Genau ein Jahr nach seinem ersten Weltcupsieg an gleicher Stätte liegt Küttel bei Halbzeit noch knapp in Führung – 0,8 Punkte vor Ammann. Doch «Simi» kann das Blatt im Final noch …

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