Sport

Riesiger Medienaufmarsch vor dem Gericht in Pozuelo de Alarcón. Bild: EPA/EFE

Cristiano Ronaldo nimmt die Hintertür – hier erscheint CR7 vor Gericht

31.07.17, 12:12 31.07.17, 13:27

Weltfussballer Cristiano Ronaldo ist wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung in Höhe von 14.7 Millionen Euro von einer Richterin befragt worden.

Die Anhörung des portugiesischen Torjägers von Real Madrid fand unter riesiger öffentlicher Aufmerksamkeit am Montag in Pozuelo de Alarcón nahe der spanischen Hauptstadt hinter verschlossenen Türen statt, wie das Gericht mitteilte. Nach dem Termin hat die Untersuchungsrichterin bis zu 18 Monate Zeit, um über die Eröffnung eines Strafprozesses gegen 32-Jährigen zu entscheiden.

Ronaldo nimmt die Hintertür. Bild: EPA/EFE

Vor dem Eingang des Gerichtsgebäudes warteten mehr als 200 Reporter und rund 40 Kameraleute aus aller Welt zunächst vergeblich auf den Profi. Kurz vor elf Uhr durfte Ronaldo mit seinem Wagen durch eine Hintereinfahrt direkt in die Garage fahren. Die gegen 11.30 Uhr aufgenommene Anhörung sollte nach amtlichen Angaben insgesamt eineinhalb bis zwei Stunden dauern.

Nach der Anzeige der für Wirtschaftsdelikte zuständigen Staatsanwaltschaft soll «CR7» zwischen 2011 und 2014 Millioneneinnahmen aus Bildrechten bewusst am Fiskus vorbeigeschleust haben. Seine Anwälte haben diesen Vorwurf öffentlich zurückgewiesen.

Der Stürmer selbst hatte vor einigen Wochen erklärt, er habe ein ruhiges Gewissen. Im Falle einer Verurteilung droht Ronaldo droht eine mehrjährige Haftstrafe. (sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • Turi 31.07.2017 13:33
    Highlight Eins ist ja gewiss (von wegen Haftstrafe): Ronaldo wird bestimmt nie ins Gefängnis gehen müssen. Das Gefängnis ist nur für das gemeine Fussvolk.
    26 8 Melden
    • Silent_Revolution 31.07.2017 15:42
      Highlight Ich würde die Sportstars nicht unbedingt vom "Fussvolk" differenzieren. Die werden schon vom Staat geschröpft.

      Wer nicht viel zu befürchten hat, sind die Organisatoren, Sponsoren/Konzerne im Hintergrund. Fliegt die Korruption auf, werden ein paar Sündenböcke präsentiert, auf Kaution freigekauft und die Organisation darf weiterhin (vergleichsweise) fast steuerfrei als gemeinnütziger Verein in Zürich und Nyon fungieren.
      15 1 Melden
    • tomdance 31.07.2017 17:31
      Highlight @Turi: Da ist der Uli aus München aber anderer Meinung :-)
      3 1 Melden

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