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Beim Tor von Derick Brassard zum 3:0 kam Streit zu spät. Bild: AP/The Canadian Press

Mark Streit nach Playoff-Debüt: «Ich hatte Mühe mit dem Rhythmus»

Nach 14 Spielen als Zuschauer erlebte Mark Streit mit den Pittsburgh Penguins ein Playoff-Debüt zum Vergessen. Das Team mit dem Berner Verteidiger verlor Spiel 3 der Halbfinalserie gegen die Ottawa Senators auswärts diskussionslos 1:5 und liegt in der Serie wieder zurück.

18.05.17, 09:59 18.05.17, 11:05

So hat sich Mark Streit sein Playoff-Debüt für die Pittsburgh Penguins sicherlich nicht vorgestellt. Nachdem er zuletzt bei 14 Spielen nur Zuschauer war, kam er endlich wieder zum Einsatz und dann das: Nach nur 13 Minuten lag er mit seinem Team gegen die Ottawa Senators mit 0:4 zurück. Am Ende resultierte eine 1:5-Niederlage.

«Es war super, wieder spielen zu können. Aber es war ein schwieriges Spiel.»

Mark Streit

Assist von Streit: Der Ehrentreffer von Sidney Crosby. Video: streamable

Streit gab immerhin noch den Assist zu Pittsburghs Ehrentreffer durch Crosby. «Es war sicherlich super, wieder spielen zu können. Ich habe lange darauf gewartet. Aber es war ein schwieriges Spiel. Sie haben von Anfang an sehr viel Druck gemacht», sagte Streit, der vor mehr als fünf Wochen seinen letzten Ernstkampf bestritten hatte. «Es braucht ein wenig Zeit, wenn du so lange nicht gespielt hast. Ich hatte zu Beginn ein wenig Mühe mit dem Rhythmus.»

Offensive Feuerkraft erhofft

Die Penguins erhofften sich mit der Hereinnahme Streits vor allem mehr offensive Feuerkraft. Der 39-Jährige Verteidiger kreiert auch im hohen Sportleralter noch mehr Torchancen als der durchschnittliche Pittsburgh-Verteidiger. Zudem ist sein Schuss von der blauen Linie eine Gefahr für jeden Torhüter.

Mark Streits Statistiken bei ausgeglichenem Spielerbestand. grafik: sportsnet.ca

«In zwei Tagen haben wir wieder die Chance, einen Auswärtssieg zu holen.»

Mark Streit

Der Plan der «Pens» ging nicht auf, wie wir nun wissen. Streit ist zwar an Pittsburghs einzigem Tor direkt beteiligt, sonst bleiben seine offensiven Akzente aber überschaubar. Der Berner brachte selbst zwei Schüsse aufs Tor, konnte aber auch nicht viele Chancen kreieren. Gerade mal 20 Schüsse brachten die Pens auf das Tor von Ottawa-Keeper Andersson. Zu wenig für die eigentlich beste Offensive der Liga.

Obwohl Streit während rund eines Drittels seiner gesamten Eiszeit in Überzahl spielte, stand er bei einem Gegentreffer auf dem Eis. Beim 3:0 war er zu weit weg von seinem Gegenspieler Derick Brassard, der die Scheibe dann ohne Mühe versenkte.

Streit kommt zu spät, Brassard erzielt das 2:0. Video: streamable

«Nun gilt es das Spiel abzuhaken. In zwei Tagen haben wir wieder die Chance, einen Auswärtssieg zu holen», meint Streit. (abu/sda)

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Brikne, 20.7.2017
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  • länzu 18.05.2017 11:28
    Highlight Kopf hoch Mark, an dir allein als es sicher nicht. Die ganze Mannschaft stand ein wenig im Schilf und den zuletzt so grossartigen Fleury hätte man auch dem 2:0 auch gleich auswechseln können. Der kriegte Tore, wie er sie sonst nie oder ganz selten kriegt. Neues Spiel, neue Chance.
    11 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2017 11:50
      Highlight Das ist der Nachteil von Fleury, er hat bis jetzt grossartig gespielt, aber wenn er mal zwei schnelle Treffer kassiert ist die Luft auch gleich raus. Auch wenn die Verteidiger vor ihm sehr schlecht waren würd es mich nicht überraschen wenn im nachsten Spiel Murray beginnt.
      6 0 Melden

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