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Umkämpftes Spiel zwischen der Slowakei und der Schweiz. Bild: EPA/KEYSTONE

Ein Deutschland Cup zum vergessen – die Schweiz unterliegt auch der Slowakei

Auch im dritten Spiel am Deutschland Cup enttäuscht die Schweizer Eishockey Nationalmannschaft. Das Team von Headcoach Patrick Fischer spielt zwar animiert, doch es setzt am Ende gegen abgeklärte Slowaken eine 1:4-Niederlage ab.

06.11.16, 15:07 06.11.16, 15:44

Die Schweiz startet frisch und munter in das dritte Spiel am Deutschland Cup. Mehrere Male können sie Jan Laco im Tor der Slowaken in Bedrängnis bringen, verpassen es aber, die Führung zu erzielen. Vielleicht klappt's ja in Überzahl, nachdem die erste Strafe gegen einen slowakischen Spieler ausgesprochen wird – denkste! Nach einem unnötigen Scheibenverlust in der neutralen Zone können die Schweizer den slowakischen Konter nicht unterbinden und Lukas Cingel trifft zum 1:0. Erneut kriegen die Schweizer einen Gegentreffer in eigener Überzahl. 

Im zweiten Drittel kreieren die «Eisgenossen» erneut einige Chancen, doch immer wieder finden sie in Laco ihren Meister. Die Schweiz bleibt vor allem bei Kontern anfällig und so kann sich auf der Gegenseite auch Tobias Stephan mehrmals auszeichnen. Weil das Team von Patrick Fischer auch die zweite Überzahl nicht nützen kann, bleibt es nach 40 Minuten beim 1:0 für die Slowakei. Fällt im letzten Drittel der Treffer für die Schweiz? 

Ambühl hat gegen die Slowaken einen schweren Stand. Bild: KEYSTONE

Ja er fällt tatsächlich. Lino Martschini gelingt es kurz nach dem Start des letzten Drittels, den slowakischen Goalie zu bezwingen. Aber irgendwie passt es zum Auftritt der Schweiz an diesem Deutschland Cup, dass der Slowakei nur kurz darauf das 2:1 gelingt – Cajkovski heisst der Torschütze, welcher Stephan mit einem Chip überlistet.

Nach einem krassen Fehlzuspiel der Schweizer fällt auch noch das 3:1 für die Slowakei durch Hascak, der kurze Zeit später sogar noch ins leere Tor auf 4:1 erhöht. Damit schliesst die Schweiz den Deutschland Cup mit ernüchternder Bilanz und ohne Sieg ab.

Den nächsten Auftritt hat das Nationalteam eine Woche vor Weihnachten am Heimturnier in Biel. Dort trifft das Team von Patrick Fischer auf Frankreich, Weissrussland und wieder die Slowakei. (jwe/sda)

Das Telegramm

Slowakei - Schweiz 4:1 (1:0, 0:0, 3:1)
Augsburg. - 3055 Zuschauer. - SR Iwert/Köttstorfer (GER), Hinterdobler/Roth (GER).
Tore: 16. Cingel (Gernat/Ausschluss Dravecky!) 1:0. 42. Martschini 1:1. 44. Cajkovsky (Kudrna) 2:1. 51. Hascak (Cingel) 3:1. 59. (58:58) Hascak (Gernat) 4:1 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Slowakei, 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Slowakei: Laco; Cajkovsky, Mikus; Trska, Gernat; Ceresnak, Janosik; Sedivy; Hascak, Dravecky, Cingel; Hrnka, Suja, Skokan; Cesik, Matousek, Kudrna; Bortnak, Macik, Mraz.
Schweiz: Stephan; Diaz, Geering; Genazzi, Loeffel; Grossmann, Dominik Schlumpf; Schneeberger; Gregory Hofmann, Ambühl, Praplan; Corvi, Simion, Jörg; Martschini, Gaetan Haas, Herren; Jeremy Wick, Froidevaux, Rod.
Bemerkungen: Schweiz ohne Robert Mayer (Ersatztorhüter), Blum, Rathgeb, Schäppi, Tristan Scherwey und Walker (alle überzählig/abgereist). Pfostenschüsse: Kudrna (26. und 52./Latte). - Timeout Schweiz (59.). - Schüsse: Slowakei 23 (5-5-13); Schweiz 24 (11-9-4). - Powerplay-Ausbeute: Slowakei 0/4; Schweiz 0/3 (ein Shorthander kassiert). (sda)

Entschuldigung, wie sehen Sie denn aus? Schrille, kuriose und schlicht hässliche Trikots

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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  • el_bengalo 07.11.2016 07:31
    Highlight es liegt nicht nur am trainer. leider genügen die spieler auch nicht. zb. ambühl, so sehr er sich abrackert, er ist und bleibt einfach ein chancentod. unglaublich wie viele chancen er für ein tor braucht, und doch noch einer der 'besten',, dann vermag es die schweiz nicht mal die besten spieler des landes aufzubieten. ein r.wick hat keine lust für die nati aufzulaufen? sowas wäre doch in kanada od. finnland undenkbar?! (bin übrgns z-fan) da fehlt es ganz einfach an hockey-ethos!
    2 2 Melden
  • Awesomeusername 06.11.2016 17:06
    Highlight Frage von einem Laien. Wie Aussagekräftig ist solch ein Turnier und bringen die wirklich was? Scheint mir ja eher einem Grümpi gleichzukommen als einem wirklichen "Ernsteinsatz"
    9 5 Melden
    • lululove 06.11.2016 17:16
      Highlight Naja das traurige daran ist, dass dies unsere Nati war und nicht eine jEKAMI-truppe
      25 1 Melden
  • Jean de Bolle 06.11.2016 16:17
    Highlight Patrick gib den Trainerposten frei und melde dich zu einem Trainerseminar in NHL an! Bitte!
    29 2 Melden
  • Hallo22 06.11.2016 15:39
    Highlight Immerhin hat ein Zuger ein Tor geschossen
    11 29 Melden
    • lululove 06.11.2016 16:43
      Highlight Jap, hab ich mir auch gedacht! tja, was wär die nati ohni martschini ☺️
      12 9 Melden
    • Blitzableiter 06.11.2016 19:01
      Highlight Ein trockener Martini! 😉
      9 2 Melden

Jetzt wird die Saison richtig lanciert – «Despacito» in der ultimativen Eishockey-Version

Das Doofe an Sommerhits ist ja, dass sie meist schon durch sind, bis wir sie in den Eishockey-Stadien johlen können. Damit das mit «Despacito» nicht passiert, haben wir ihn wintertauglich gemacht.

20 Wochen – so lange wie kein anderer Song zuvor – hielt sich «Despacito» von Luis Fonsi auf Rang 1 der Schweizer Singles Charts. 

Doch weil der Sommer sich verabschiedet hat, braucht auch «Despacito» ein Winterkleid. Wir haben darum etwas umgetextet und den ersten Song der Welt kreiert, in dem jeder Eishockeyspieler vorkommt, der je in der Schweiz gespielt hat. Gefühlt zumindest.

PS: Falls du in den nächsten Stunden Thomas Nüssli nicht mehr aus dem Kopf bringst, sag nicht, wir hätten dich …

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