Sport

NLB, Playoff-Final, 4. Runde

Rapperswil-Jona – Langenthal 2:3 (1:0,0:1,1:2); Serie: 2:2

Ein harter Fight in Rapperswil. Bild: KEYSTONE

Sieg in Rapperswil – Langenthal holt sich im NLB-Final den Heimvorteil zurück

Qualifikationssieger Langenthal hat sich im Playoff-Final der NLB den Heimvorteil zurückgeholt. Die Oberaargauer gewannen bei den Rapperswil-Jona Lakers 3:2 und glichen in der Best-of-7-Serie zum 2:2 aus.

28.03.17, 22:30

In der 45. Minute schienen die Lakers zum zweiten Mal in Führung gegangen zu sein. Thomas Studer lenkte einen Schuss von Niki Altorfer zum vermeintlichen 2:1 ab. Die Schiedsrichter entschieden allerdings auf hohen Stock, nachdem sie sich lange die Videobilder angeschaut hatten. Fünf Minuten später führte Langenthal dank schönen Weitschüssen von Claudio Cadonau (48.) und Marc Kämpf (50.) 3:1. Cadonau traf im zweiten Powerplay der Oberaargauer. Den Rapperswilern gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Corsin Casutt (52.), obwohl sie in der Schlussphase während 41 Sekunden mit sechs gegen drei Feldspielern agierten.

Der zweite Sieg in Serie der Langenthaler war glücklich, aber nicht unverdient. Sie waren zielstrebiger und dominierten die Lakers in den zweiten zehn Minuten des Mitteldrittels deutlich. Die Lakers vergaben im ersten Drittel ein besseres Resultat. Kurz vor der ersten Pause liessen der in der 38. Minute verletzt ausgeschiedene Cyrill Geyer (17.), Leandro Profico (17.) und Dion Knelsen (18.) im Powerplay drei Topchancen zum 2:0 aus. Letzterer scheiterte am Pfosten.

In der 11. Minute waren die Rapperswiler nach einem krassen Goalie-Fehler von Marco Mathis durch einen harmlosen Schuss von Altorfer in Führung gegangen. Bereits in der 8. Minute hatten die St. Galler nach einem «Buebetrickli» von Michael Hügli ein erstes Mal gejubelt, der Puck landete jedoch am Pfosten, wie die Schiedsrichter nach Konsultation der Videobilder feststellten. (sda)

Das Telegramm

Rapperswil-Jona Lakers - Langenthal 2:3 (1:0, 0:1, 1:2)
3945 Zuschauer. - SR Dipietro/Koch, Kehrli/Stuber.
Tore: 11. Altorfer (Maier) 1:0. 29. Kelly (Vincenzo Küng, Völlmer) 1:1. 48. Cadonau (Rytz/Ausschluss Maier) 1:2. 50. Kämpf 1:3. 52. Casutt (Sataric) 2:3.
Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Rizzello) gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Langenthal.
PostFinance-Topskorer: Knelsen; Kelly.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Geyer, Blatter; Sataric, Maier; Molina, Grossniklaus; Büsser; Hügli, Knelsen, Casutt; Profico, Aulin, Rizzello; Altorfer, Studer, Schmutz; Vogel, Mason, Hüsler; McGregor.
Langenthal: Mathis; Cadonau, Rytz; Völlmin, Ahlström; Pienitz, Marti; Kelly, Vincenzo Küng, Tschannen; Pivron, Montandon, Kämpf; Primeau, Dünner, Füglister; Gerber, Hess, Kläy.
Bemerkungen: Langenthal u.a. ohne Campbell und Kummer (beide verletzt). - Pfostenschüsse: 8. Hügli, 18. Knelsen, 39. Pienitz. - 38. Geyer verletzt ausgeschieden. - 45. Tor von Studer wegen hohen Stockes aberkannt. - Rapperswil-Jona Lakers ab 58:00 ohne Goalie. (sda)

Der 1000er-Klub des Schweizer Eishockeys

Witziges zum Eishockey

«Was ist der Unterschied zwischen Genf-Servette und Tinder?» 12 kurze Witze zu den Schweizer Eishockey-Klubs

Schoppen, Bibeli und Divas – erkennst du alle NLA-Klubs in der grossen Emoji-Tabelle?

«Wenn selber bachet hesch, isch es Dean Kukan» – witzige Memes zur Hockey-WM

Der ultimative Hockey-Guide: Dieses Diagramm weist dir den Weg zu deinem Lieblingsteam

Martschini im Tindergarten – die Playoff-Finalisten auf der Dating-App

Wenn Schweizer Hockey-Teams Männer wären: So versuchen die NLA-Klubs, Frauen aufzureissen

Musst du als Hockey-Liebhaber einfach kennen: Die 9 wichtigsten Grafiken zur NLB

Die streng geheimen Einladungen für die Weihnachtsessen der NLA-Klubs

Titel, Batzeli und Zürifäscht: Wir haben die Postkarten-Feriengrüsse der Eishockey-Stars abgefangen

Weil jeder Bilderrätsel liebt: Erkennst du diese Eishockey-Stars?

Vom 2-Bier-Kerl bis zum Tussi am Handy: Diese 11 Typen triffst du in jeder NLA-Kurve

Schisshaas, Schiller, #stancescuout – der Facebook-Wahnsinn der Playoff-Viertelfinals

Du weisst nicht, welches Team der Hockey-WM zu dir passt? Dieses Flussdiagramm hilft dir

Was nach dem Playoff-Final WIRKLICH abging

Was haben Harold Kreis und Frodo Beutlin gemeinsam? Wir gehen mit den NLA-Trainern in die zweite Witzrunde

10 Bilder, die zeigen, was die Playoff-Halbfinalisten während den Partien wirklich denken

«Was ist der Unterschied zwischen Genf-Servette und Tinder?» 12 kurze Witze zu den Schweizer Eishockey-Klubs

Darling, Holden Zucker – Hockeyspieler erzählen mit ihren Namen Geschichten

Fischer fischt an der WM mit diesen Fischen nach dem Titel

Der HCD ist da, wo es viel Bier gibt, und Servette haut nicht nur den Lukas – wenn die NLA ein Oktoberfest wäre

Wir haben Schweizer Eishockey-Grössen etwas umgestylt – erkennst du sie trotzdem?

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
15Alle Kommentare anzeigen
15
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • bullygoal45 29.03.2017 08:22
    Highlight Ob Schirileistung gut oder nicht, wir bekamen am Schluss nochmals die Chance und haben sie verbockt.

    Diese Serie ist gleich ein gutes Training für die Ligaquali! Jetzt müsses sie sich ins Füdli Kneifen! 😉👍🏻

    🇹🇭 SCRJ 1945 🇹🇭
    18 11 Melden
    600
  • Blitzableiter 28.03.2017 23:02
    Highlight Grossartig! 😎 Hatte ich ehrlich gesagt fast nicht mehr erwartet nach den zwei ersten Spielen.. Nun ist die Serie neu lanciert und können uns auf noch mehr tolle Spiele freuen. Mit hoffentlich dem richtigen Ende 😋
    17 13 Melden
    600
  • Steven86 28.03.2017 22:55
    Highlight Schade leider verpasst das 3:1 zu sichern. Jetzt fängts wieder bei null an. Loos gehts die nächsten eiden Siege gehören uns.
    22 20 Melden
    600
  • Scrj1945 28.03.2017 22:43
    Highlight Ihr habt noch vergessen zu schreiben das der beste langethaler schwarz weiss trug. Beim hohen stock goal wär ich mir nicht wirklich sicher. Die strafe zum 2:1 gät es nie geben dürfen. Es war eine strafe ja, aber zuerst wurde ein rapperswiler im gegnerischen drittel ungeahndet in den rücken gescheckt. Bitter ist das dieser diepetro schon am letzten freitag extrem schlecht gepfiffen hatte. Aber nein er darf wieder. Hoffe sehe diesen schiri nicht mehr in dieser finalserie.
    23 44 Melden
    • samy4me 29.03.2017 01:22
      Highlight Ich stand im Gästesektor und kann Dir mit Sicherheit sagen, dass der Stock zu hoch war.
      22 16 Melden
    • nononono 29.03.2017 07:02
      Highlight Ich denke nicht, dass du das mit Sicherheit sagen kannst, denn ansonsten hätten die Schiedsrichter wohl kaum 3 Minuten lang den Videobeweis angesehen
      14 5 Melden
    • noname4 29.03.2017 07:49
      Highlight Soso du kannst mit Sicherheit sagen, dass der Stock zu hoch war und dies ohne Wiederholung, aber die Schiedsrichter benötigten 3 Minuten mit Wiederholung um zu entscheiden (ob richtig sei dahingestellt). So eindeutig wie es deine Aussage vermuten lässt war es sicher nicht.
      10 5 Melden
    • Blitzableiter 29.03.2017 08:08
      Highlight Hauptsache er war zu hoch. 🍻
      9 10 Melden
    • Turist 29.03.2017 08:12
      Highlight Und ich hab den Check von Mayer klar gesehen. Da war definitiv kein Ellbogen im Spiel. Schade, das ein Fehlentscheid die Partie entschieden hat.
      Alles in allem war der Sieg aber verdient. Rappi war einfach nicht bereit. Aber alles ist offen.
      Weiter gehts....
      10 3 Melden
    • Clark Kent 29.03.2017 08:19
      Highlight das erste aberkannte tor war tatsächlich keines, beim zweiten war der stock niemals über lattenhöhe, hätte also zählen müssen. den check in den rücken "übersieht" man, auf der anderen seite wertet man einen korrekten check als foul. und schon steht es 1:2, anstatt korrekt 2:1. so einfach lassen sich spiele beeinflussen.
      11 12 Melden
    • meinsch? 29.03.2017 11:06
      Highlight wenn du merkst dass der schiri nicht unbedingt auf deiner seite ist, musst du dich halt etwas cleverer verhalten
      abgesehen davon war der schiri gestern wohl schwach, aber kein matchentscheidender faktor
      rappi war gestern einfach einmal mehr defensiv sackschwach und konzeptlos
      das geht nur auf wenn nyffeler eine fangquote von über 95% hat, war gestern leider nicht der fall
      3 6 Melden
    • samy4me 29.03.2017 15:38
      Highlight Come on, bei uns im Sektor hat keiner auch nur eine Sekunde damit gerechnet dass dieses Tor zählen wird. Hört auf zu heulen, der Stock war zu hoch und fertig.
      2 5 Melden
    • nononono 29.03.2017 16:48
      Highlight Und in den restlichen Sektoren zweifelte keiner daran, dass es ein gültiges Tor war.
      3 2 Melden
    • samy4me 29.03.2017 17:00
      Highlight Tja, dann täuscht ihr Euch halt. Vom Gästesektor aus hatte man die beste Sicht auf diese (und auch die andere) Szene. Die Schiris hätten das Tor gegeben wenn sie sich nicht zu 100% sicher gewesen wären dass der Stock zu hoch war.
      1 3 Melden
    • nononono 29.03.2017 19:21
      Highlight 1. Ich denke nicht, dass man 100% sicher war, dass der Stock zu Hoch war wenn man 3 minuten öang die Wiederholung anschaute.
      2. Tja dann täuscht ihr euch ja vieleicht es gibt durchaus auch Plätze in den restlichen Sektoren von welchen man eine gute (gleich gute) Sicht hat , denn einige Plätze sind nur wenige Meter vom Gästesektor entfernt
      2 0 Melden
    600

Reto Berra verlässt Fribourg schon wieder und wechselt ... in die NHL!

Noch kein Spiel bestritt Fribourgs Hoffnungsträger Reto Berra für Gottéron, schon ist er wieder weg. Der Goalie nutzt die Ausstiegsklausel für die NHL und nimmt ein Angebot der Anaheim Ducks an.

«Entgegen aller Erwartungen hat Reto Berra von den Anaheim Ducks aus der NHL ein Angebot erhalten», schreibt Fribourg auf seiner Website. Der 30-jährige Keeper wollte sich die Chance, nochmals in die USA zurückzukehren, nicht entgehen lassen und nahm das Angebot an. «Reto war selbst total überrascht. Er hatte sich schon total in Fribourg eingerichtet und rechnete nicht damit», sagt Sportchef Christian Dubé.

Die letzte Saison absolvierte Berra in der NHL mit den Florida Panthers. Bisher …

Artikel lesen