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Champions Hockey League, Achtelfinals, Rückspiele

ZSC – Lugano 4:2 n.V. (HS: 2:3)

Am Dienstag spielten:

Jyväskylä (Fi) – Bern 3:3 (HS: 2:3)

Fribourg – Kuopio (Fi) 3:2 n.V. (HS: 1:1)

Ostrava (Tsch) – Liberec (Tsch) 3:1 n.V. (HS: 0:1)

IFK Helsinki (Fi) – Linköping (Sd) 0:1 HS: 1:1)

HV71 (Sd) – Sparta Prag (Tsch) 0:5 (HS: 4:2)

Växjö (Sd) – Lappeenranta (Fi) 4:2 n.V. (HS: 2:3)

Frölunda (Sd) – Berlin (De) 4:1 (HS: 6:1)

Drei Torschützen unter sich: Thoresen, Blindenbacher und Wick (v.l.) haben Grund zu feiern. Bild: KEYSTONE

Wick sei Dank: ZSC bezwingt Lugano und ist das dritte Schweizer Team im CHL-Viertelfinal

09.11.16, 22:26 10.11.16, 14:16

>>> Hier geht's zum Liveticker der Partie

Nach Bern und Fribourg-Gottéron hat sich der ZSC als drittes Schweizer Team für die Viertelfinals der Champions Hockey League qualifiziert. Nach dem 2:3 im Hinspiel gewannen die Lions gegen Lugano zu Hause 4:2 nach Verlängerung. Nächster Gegner ist Växjö aus Schweden.

Viertelfinal-Tableau

Vitkovice - Fribourg-Gottéron
Frölunda Göteborg - Linköping
ZSC Lions- Växjö Lakers
Sparta Prag - SC Bern

Den entscheidenden Treffer erzielte Topskorer Roman Wick nach 67 Sekunden der Overtime bei vier gegen drei Feldspielern. Luganos Tony Martensson hatte kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit eine Strafe kassiert. Für Wick war es der siebte Skorerpunkte (drei Treffer) in der laufenden Champions Hockey League.

Der Goldene Treffer von Roman Wick in der Verlängerung. Video: streamable

Im Hinspiel hatten die Lions eine 2:0-Führung verspielt. Diesmal legte Lugano vor. Sebastien Reuille zog in der 6. Minute quasi aus dem Nichts alleine auf ZSC-Keeper Lukas Flüeler los und bezwang diesen mit einem wuchtigen Slapshot. Der Treffer fiel entgegen dem Spielverlauf. Die Lions waren sehr schwungvoll in die Partie gestartet; in der 3. Minute scheiterte Patrick Thoresen am Pfosten.

Doppelpack der Lions

Auch nach dem 0:1 war der ZSC das bessere Team. Die Bemühungen wurden noch vor der ersten Pause belohnt: Reto Schäppi nach einem Abpraller (15.) und Verteidiger Severin Blindenbacher (16.) drehten die Partie mit zwei Toren innert 47 Sekunden. In der 30. Minute nutzte Patrick Thoresen das zweite Powerplay der Gastgeber zum verdienten 3:1. Der Norweger war nach einem schönen Querpass von Blindenbacher an den weiten Pfosten erfolgreich. Thoresen wie auch Schäppi und Blindenbacher trafen jeweils zum zweiten Mal in diesem Wettbewerb.

Das 1:1 durch Reto Schäppi. Video: streamable

Nach dem 3:1 sprach eigentlich alles für den ZSC. Dass die Stadtzürcher nicht höher führten, lag an Luganos überzeugendem Keeper Elvis Merzlikins. In der 37. Minute agierten die Stadtzürcher bei vier gegen vier Feldspielern dann allerdings viel zu passiv, liessen sie Linus Klasen viel zu viel Zeit zum Schiessen, was der Schwede mit dem 2:3 bestrafte. Im letzten Drittel besassen dann auch die Bianconeri einige gute Chancen.

Der Anschlusstreffer der Luganesi durch Klasen. Video: streamable

Bei den Lions gaben Mike Künzle und Inti Pestoni ihr Comeback, nachdem sie Anfang Oktober für nicht fit genug befunden worden waren und deshalb ein spezifisches Aufbautraining bestreiten mussten. Künzle verzeichnete beim 1:1 einen Assist.

(sda/qae)

Telegramm:

ZSC Lions - Lugano 4:2 (2:1, 1:1, 0:0, 1:0) n.V.
3567 Zuschauer.
SR Piechaczek (GER))/Sidorenko (BLR), Borga/Fluri (SUI).
Tore: 6. Reuille (Gardner) 0:1. 15. (14:58) Schäppi (Trachsler, Künzle) 1:1. 16. (15:45) Blindenbacher (Sjögren) 2:1. 30. Thoresen (Blindenbacher, Wick/Ausschluss Hofmann) 3:1. 37. Klasen (Martensson/Ausschlüsse Herzog; Vauclair) 3:2. 62. (61:07) Wick (Blindenbacher/Ausschluss Martensson) 4:2. - Strafen: je 4mal 2 Minuten.
ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Siegenthaler; Rundblad, Geering; Seger, Marti; Guerra; Thoresen, Shannon, Wick; Kenins, Sjögren, Herzog; Chris Baltisberger, Cunti, Nilsson; Künzle, Trachsler, Schäppi; Pestoni.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Wilson; Sondell, Vauclair; Hirschi, Sartori; Ronchetti; Walker, Lapierre, Bertaggia; Zackrisson, Martensson, Klasen; Bürgler, Hofmann, Brunner; Gardner, Sannitz, Reuille.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Bärtschi (krank) und Suter. Lugano ohne Furrer, Kparghai und Fontana (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 3. Thoresen, 58. Blindenbacher.

Schweizer Trikots in der Champions Hockey League

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User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
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  • Devante 10.11.2016 10:37
    Highlight gibts das blindenbacher tor auch noch irgendwo zu sehen? :)
    2 0 Melden
    • Ano Nym 10.11.2016 12:16
      Highlight championshockeyleague.net
      2 0 Melden
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Die Statistik zeigt: Darum hatte Lugano den ZSC in den Playoffs plötzlich im Griff

Für das frühe Playoff-Out der ZSC Lions gegen Lugano gibt es am Tag danach bereits unzählige Erklärungsversuche. Die nackten Statistiken deuten aber hauptsächlich auf eine Sache als Grund für das Scheitern hin.

Danach wissen es immer alle besser. Egal ob Fan, Journalist oder sonstiger Experte: Alle glauben den Grund für das erneute Scheitern der ZSC Lions im Playoff-Viertelfinal zu wissen. Einige monieren, den Zürchern sei die eigene Arroganz zum Verhängnis geworden, andere finden, die Lions hätten das Sieger-Gen verloren. Und wiederum andere sehen den Ausfall von Robert Nilsson als Hauptgrund für das Out. 

An diesen Ansichten ist sicherlich einiges Wahres dran, belegen kann man sie aber nicht. …

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