Sport

National League A, 23. und 24. Runde

ZSC-Fribourg 3:4 (0:0,1:2,2:1,0:1) n.V.
Lausanne-Biel 6:3 (1:1,1:0,4:2)

Da war der ZSC noch auf Siegkurs: Roman Wick schiesst das 1:0 für die Zürcher. Bild: PPR

Fribourg gewinnt beim Tabellenführer ZSC – Lausanne deklassiert Biel 

Gottéron hat ein erfolgreiches Wochenende in der NLA hinter sich. Einen Tag nach dem 5:3 gegen die SCL Tigers gewinnen die Freiburger auswärts gegen die ZSC Lions mit 4:3 nach Verlängerung.  Biel hat unter dem neuen Trainer McNamara die erste Niederlage kassiert – in Lausanne gab es gleich ein 3:6.

20.11.16, 18:23 20.11.16, 18:42

ZSC-Fribourg 3:4 n.V.

– Die Fans im Hallenstadion sehen im ersten Drittel Magerkost. Die Lions machen sich das Spiel mit drei Strafen selbst unnötig schwer, Fribourg ist im Powerplay aber viel zu harmlos, um von der Überzahl zu profitieren.

– Im zweiten Abschnitt vertändelt Fribourgs Mauldin die Scheibe gegen Thoresen. Dieser sieht Wick, welcher Saikkonen austanzt und die Führung markiert. Fribourg kann jedoch umgehend reagieren und trifft durch das erste NLA-Tor des 19-jährigen Nelson Chiquet. 

Bild: KEYSTONE

– Fribourg ziehtg anschliessend bis auf 3:1 davon, doch erneut Wick und in der 58. Minute Geering sorgen für das 3:3. Zehn Sekunden vor dem Ablauf der Verlängerung schiesst der Tscheche Michal Birner den Siegtreffer für die Freiburger, die damit die SCL Tigers in der Tabelle überholen und neu im 10. Rang klassiert sind.

Lausanne-Biel 6:3

- Lausanne gelingt im Heimspiel gegen den EHC Biel ein Blitzstart: Dustin Jeffrey gelingt mit einem Ablenker noch in der ersten Spielminute das 1:0. Biel, das nach der Entlassung von Kevin Schläpfer beide Spiele gewinnen konnte, reagiert nicht mal 60 Sekunden später. Matthias Rossi reüssiert nach einem Fehler von Lausanne-Goalie Pascal Caminada. 

Lausanne jubelt über einen ungefährdeten Sieg gegen Biel. Bild: KEYSTONE

– Der zweite Blitzstart in ein Drittel entschied die Partie zu Gunsten des Lausanne HC. Die Gäste aus Biel stiegen mit einem Mann mehr in den letzten Abschnitt, nach nur etwas über zwei Minuten hatten jedoch Alain Miéville in Unterzahl und der viel gescholtene Schwede Nicklas Danielsson das 3:1 und das 4:1 erzielt. Beide Male sah der sonst so solide Jonas Hiller im Tor der Seeländer schlecht aus.

– Damit lernte auch Mike McNamara das Gefühl der Niederlage kennen. Der Nachwuchs-Cheftrainer hatte das Team vor einer Woche nach der Freistellung von Kevin Schläpfer übernommen und am Dienstag und Freitag gleich zwei Siege gefeiert. Als Lohn darf er die Mannschaft mindestens bis zur Nationalmannschaftspause Mitte Dezember betreuen.

Die Tabelle

Die Telegramme

ZSC Lions - Fribourg-Gottéron 3:4 (0:0, 1:2, 2:1, 0:1) n.V.
10'331 Zuschauer. - SR Müller/Vinnerborg, Castelli/Kovacs. -
Tore: 23. (22:32) Wick (Thoresen) 1:0. 24. (23:02) Chiquet (Mottet) 1:1. 31. Gustafsson (Rathgeb, Cervenka/Ausschluss Marti) 1:2. 42. Cervenka (Sprunger/Ausschluss Seger) 1:3. 49. Wick (Rundblad, Sjögren) 2:3. 58. Geering (Nilsson, Suter) 3:3. 65. (64:50) Birner (Leeger) 3:4. -
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen den ZSC, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Wick; Sprunger.
ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Siegenthaler; Rundblad, Geering; Seger, Guerra; Marti; Thoresen, Sjögren, Wick; Herzog, Suter, Nilsson; Pestoni, Schäppi, Kenins; Bärtschi, Trachsler, Chris Baltisberger; Künzle.
Fribourg-Gottéron: Saikkonen; Schilt, Stalder; Maret, Abplanalp; Rathgeb, Leeger; Chavaillaz; Mauldin, Cervenka, Birner; Neuenschwander, Gustafsson, Neukom; Sprunger, Bykow, Ritola; Chiquet, Schmutz, Mottet.
Bemerkungen: ZSC ohne Cunti (überzählig) und Shannon (verletzt), Fribourg ohne Fritsche, Kienzle (beide verletzt), Rivera (krank) und Picard (überzähliger Ausländer). (sda)

Lausanne - Biel 6:3 (1:1, 1:0, 4:2)
7345 Zuschauer. - SR Clément/Massy, Gnemmi/Huguet.
Tore: 1. (0:39) Jeffrey (Junland, Danielsson) 1:0. 2. (1:34) Rossi (Neuenschwander) 1:1. 29. Froidevaux (Walsky, Pesonen) 2:1. 41. (40:33) Miéville (Ausschluss Ryser!) 3:1. 43. Danielsson (Jeffrey, Ryser) 4:1. 45. Jeffrey (Walsky) 5:1. 47. Fey (Haas) 5:2. 53. Danielsson (Trutmann, Junland/Ausschluss Wetzel) 6:2. 58. Rossi (Wellinger, Rajala/Ausschluss Nodari) 6:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 2mal 2 plus 5 (Wetzel) Minuten plus Spieldauer (Wetzel) gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Junland; Rajala.
Lausanne: Caminada; Trutmann, Junland; Nodari, Genazzi; Gobbi, Fischer; Borlat; Danielsson, Jeffrey, Ryser; Walsky, Froidevaux, Pesonen; Schelling, Miéville, Déruns; Antonietti, Kneubühler, Herren; Augsburger.
Biel: Hiller (43. Rytz); Lundin, Steiner; Dave Sutter, Fey; Maurer, Wellinger; Huguenin, Jecker; Micflikier, Pouliot, Pedretti; Rajala, Haas, Horansky; Fabian Lüthi, Neuenschwander, Rossi; Dufner, Fabian Sutter, Wetzel. Bemerkungen: Lausanne ohne Ledin (überzähliger Ausländer) und Huet (krank), Biel ohne Joggi (gesperrt), Earl, Tschantré und Horansky (alle verletzt). Pfostenschüsse Wetzel (9./32.). Timeout Biel (41.). Walsky verletzt ausgeschieden (51.) (sda)

Die Strafenkönige in der NLA seit 2001

Hol dir die App!

User-Review:
Pulo112, 20.12.2016
Beste News App der Schweiz! Mit Abstand!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1 Kommentar anzeigen
1
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • HabbyHab 20.11.2016 18:31
    Highlight Die Schiedsrichter im Hallenstadion waren schrecklich. Und hatten wohl Angst, in der Verlängerung Strafen auszusprechen :)
    11 8 Melden
    600

NLA-Rekordmann Seger hängt beim ZSC noch eine letzte Saison an

Der ZSC-Saurier Mathias Seger verlängert seinen Vertrag mit den Lions ein letztes Mal und wird im Frühling 2018 definitiv von der NLA-Bühne abtreten.

Nicht wenige Experten haben die 39-jährige Zürcher Kultfigur (einmal mehr) zu früh abgeschrieben und das Ende einer beispiellosen Karriere für beschlossene Sache gehalten. Der zähe Verteidiger mit dem Rekordfundus von 1118 NLA-Partien widerlegte die Prognosen und einigte sich mit den Verantwortlichen der Stadtzürcher wenige Tage vor dem Start zur Playoff-Serie gegen Lugano auf einen neuen Vertrag.

Sein spielerischer Einfluss ist unter dem schwedischen Taktgeber Hans Wallson spürbar gesunken, …

Artikel lesen