Sport

National League A, 20. Runde

Zug – Bern 0:3 (0:0,0:2,0:1)

Ambrì – ZSC Lions 2:4 (0:0,2:3,0:1)

Lugano – Lausanne 2:0 (0:0,1:0,1:0)

Servette – Davos 3:2 (1:1,1:1,1:0)

Kloten – Fribourg 3:4 (2:1,0:2,1:1)

Biel – SCL Tigers 2:3 (1:2,1:0,0:1)

Der SCB bezwingt den EVZ dank Effizienz und Genoni.  Bild: KEYSTONE

Bern gewinnt im Spitzenspiel – der ZSC dreht Partie gegen Ambrì und ist wieder Leader

Bern gewinnt dank einem überragenden Genoni den Spitzenkampf gegen Zug, der ZSC dreht die Partie gegen Ambrì und ist wieder Leader. Die Tigers siegen in Biel, Lausanne unterliegt Lugano und Kloten scheitert an Fribourg. Servette bezwingt Davos dank einem umstrittenen Last-Minute-Treffer.

Publiziert: 11.11.16, 22:21 Aktualisiert: 13.11.16, 09:02

Zug – Bern 0:3

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– Das Spitzenspiel macht im Startdrittel seinem Namen alle Ehre – Zug und Bern liefern den Zuschauern packendes Eishockey. Ein Treffer bleibt jedoch beiden Mannschaften trotz teils hervorragender Möglichkeiten verwehrt, auch weil sich die beiden Keeper Stephan und Genoni absolut auf der Höhe zeigen.

– Während Genoni auch im zweiten Drittel überragend hält, verschuldet Stephan in der 29. Minute den Gegentreffer. Der Zuger Torhüter lässt die Scheibe nach einem Schuss von Blum fallen – Marco Müller reagiert am schnellsten und bringt den SCB mit seinem ersten Saisontor in Führung. In der 36. Minute kommt es für die eiskalten Berner gar noch besser: Martin Plüss erzielt das 2:0 für die «Mutzen», der EVZ – im ersten Drittel mit 18 Schüssen (Bern: 4) – muss sich ganz klar an der eigenen Nase nehmen.

– Die Berner (namentlich Genoni) halten die Schotten auch im Schlussdrittel dicht, von einer Zuger Schlussoffensive kann jedoch auch nicht wirklich die Rede sein. Blum macht schliesslich kurz vor Spielende mit einem «Empty-Netter» alles klar. Der SCB überholt somit den EVZ in der Tabelle und liegt hinter den Lions auf Rang 2.

Genoni ist der überragende Mann im Spitzenspiel. Bild: KEYSTONE

Ambrì – ZSC Lions 2:4

– Der ZSC ist im Startdrittel wie zu erwarten die spielbestimmende Mannschaft, doch auch Ambrì kommt zu einigen teils hochklassigen Möglichkeiten. Die Levetiner sündigen jedoch im Abschluss – und weil auch die Lions vor dem Tor zu wenig Zähne zeigen, bleibt die Partie in den ersten zwanzig Minuten torlos.

– Im Mitteldrittel muss erst Siegenthaler für ein regelwidriges Zurückhalten und kurz darauf auch Blindenbacher wegen Reklamierens vom Eis. Ambrì bestraft die Zürcher Unbeherrschtheit – Cory Emmerton bringt die Heimmannschaft in Führung. In der 28. Minute muss mit Guerra der nächste Zürcher in die Kühlbox und Ambrì nutzt auch diese Überzahlsituation eiskalt aus. Wenige Sekunden vor Ablauf des Powerplays schiesst Adam Hall die Leventiner zum 2:0. Doch dieser zweite Treffer weckt den Zürcher Löwen endgültig: In der 34. Spielminute eröffnet Mike Künzle mit einem ansatzlosen Distanzschuss das Skore auf Zürcher Seiten, Thoresen (37.) und Geering (40.) drehen die Partie noch vor Ende des zweiten Drittels.

– Im Schlussdrittel sorgt Severin Blindenbacher nach drei Minuten für die Vorentscheidung. Nach einem Schuss von Wick reagiert Blindenbacher am schnellsten und erzielt das 4:2 für den ZSC. Dabei bleibt es bis zum Schluss – Ambrì verliert zum achten Mal in den letzten neun Spielen und bleibt Tabellenletzter. Der ZSC hingegen profitiert vom Berner Sieg gegen Zug und thront wieder an der Spitze.

Der ZSC übernimmt die Tabellenspitze. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Lugano – Lausanne 2:0

– Die Zuschauer bekommen in der Resega im Startdrittel mehrere Schlägereien und zehn Strafen, aber keine Tore zu sehen. Der Puck landet zwar in der dritten Minute im Netz, doch das Schiedsrichtergespann erkennt im Videostudium korrekterweise eine Kickbewegung von Pesonen und spricht Lausanne den Treffer ab.

– Auch im zweiten Drittel bleibt die Partie hitzig, was weitere Strafen zur Folge hat. Nach 27 Minuten muss der Lausanner Largi nach einem Stockschlag in die Kühlbox – und Lugano erzielt nach wenigen Sekunden in Überzahl den ersten Treffer. Gardner bringt Lugano nach einer sehenswerten Kombination in Führung.

– Im Gegensatz zu früheren Aufeinandertreffen (in den letzten drei Begegnungen gab es immer mindestens acht Tore) knausern die beiden Mannschaften auch im Schlussdrittel mit gefährlichen Torszenen. Mit einem Treffer ins leere Tor entscheidet Lapierre eine Minute vor Spielende die Partie definitiv zu Gunsten der Heimmannschaft.

Topskorer Klasen bleibt heute ohne Treffer, Lugano gewinnt aber auch so mit 2:0. Bild: PPR

Servette – Davos 3:2

– Die Startminuten gehören Davos, danach hat die Heimmannschaft im ersten Drittel deutlich mehr Spielanteile. Servette belohnt sich in der 17. Spielminute mit dem Führungstreffer – Romain Loeffel sorgt mit seinem vierten Saisontor für den ersten Treffer der Partie. Nur eine Minute später muss Mercier in die Kühlbox und der HCD kommt in Überzahl acht Sekunden vor der ersten Drittelspause durch Ruutu zum Ausgleich. 

– Im Mitteldrittel entwickelt sich eine muntere Partie mit Chancen auf beiden Seiten. 29 Minuten sind gespielt, als Kevin Romy nach einem Scheibenverlust von Du Bois lanciert wird und die Genfer zum zweiten Mal in Führung bringt. Eine Minute und ein Missverständnis zwischen Rubin und Mayer später zappelt der Puck jedoch zum erneuten Davoser Ausgleich im Netz. Mauro Jörg trifft herrlich per «Buebetrickli».

– Das Schlussdrittel entwickelt sich zu einer zähen Angelegenheit, beide Mannschaften lassen das muntere Offensivhockey aus den ersten beiden Abschnitten vermissen. Sechs Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit jubeln die Genfer, doch das Schiedsrichtergespann zieht sich für lange Minuten zum Videostudium zurück und diskutiert, ob Spalings Aktion als «hoher Stock» gewertet werden soll. Schliesslich kehren die Unparteiischen auf das Eis zurück – und geben den Treffer von Spaling gut! Servette bringt die restlichen Sekunden über die Zeit und sichert sich die drei Punkte.

Genf gewinnt dank einem umstrittenen Last-Minute-Treffer. Bild: KEYSTONE

Kloten – Fribourg 3:4

– Vor der Partie gab der EHC Kloten bekannt, den Ende Saison auslaufenden Vertrag mit Trainer Pekka Tirkkonen um ein Jahr zu verlängern. Der Start in das Duell gegen Fribourg misslingt aber trotz der frohen Nachricht. Yannick Rathgeb – bereits unter der Woche Siegtorschütze in der CHL – bringt Gottéron nach zwei Minuten in Führung. Die Reaktion der Klotener folgt jedoch postwendend: Nach Zauberpass von Frick lässt sich Hollenstein die Chance auf seinen 14. Saisontreffer nicht entgehen. Nur wenig später haben die Klotener den frühen Rückstand bereits in eine Führung verwandelt. Bobby Sanguinetti setzt im äusserst unterhaltsamen Startdrittel mit dem 2:1 den Schlusspunkt.

– Auch im Mitteldrittel ist der EHC Kloten die aktivere Mannschaft, Fribourg taucht kaum mehr gefährlich vor Gerber auf. In der 34. Minute schrammt Drew Shore nur Zentimeter am nächsten Klotener Treffer vorbei – in Überzahl trifft er nur die Querlatte. Gegen Ende des zweiten Drittels kommt Fribourg besser in die Partie und drückt auf den Ausgleich. Julien Sprunger belohnt seine Mannschaft in der 38. Minute mit dem Ausgleichstreffer – und sorgt kurz vor der zweiten Sirene gar für die erneute Führung Gottérons.

– Vier Minuten sind im Schlussdrittel gespielt, als sich das Schiedsrichtergespann nach einer unübersichtlichen Szene vor dem Fribourger Tor intensiv dem Videostudium widmet. Schliesslich geben die Unparteiischen den Treffer von Hollenstein gut – Kloten gleicht die Partie wieder aus. Doch nach einer umstrittenen Strafe gegen Schlagenhauf nutzt Gottéron die Überzahlsituation aus und geht dank Birner sogleich wieder in Führung. Diesen knappen Vorsprung geben die Fribourger nicht mehr aus der Hand und gewinnen die Partie mit 4:3.

Ernste Miene zum guten Spiel: Fribourgs Coach Larry Huras trägt in einer unterhaltsamen Partie den Sieg davon. Bild: KEYSTONE

Biel – SCL Tigers 2:3

– Der EHC Biel, bei dem Gaëtan Hass mit einem Pfeifkonzert begrüsst wird, muss in der fünften Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen. Pascal Berger bringt die Tigers mit einer sehenswerten Einzelleistung in Führung. Doch damit nicht genug: Nach einem Aussetzer von Sutter lanciert DiDomenico Yannick Albrecht, welcher zum 2:0 einschiesst. Nur zwei Minuten später melden sich dann auch die Bieler in der Partie an. Marc-Antoine Pouliot erzielt den Anschlusstreffer für das Heimteam.

– Im Mitteldrittel schrammen die Langnauer in der 30. Minute nur haarscharf an der erneuten Zweitoreführung vorbei – Weisskopf setzt den Puck in Überzahl an die Latte. Besser macht es in der 36. Minute auf der Gegenseite Toni Rajala, der einen Schuss von Fey zum Ausgleich in die Maschen lenkt und vor dem Schlussdrittel wieder alles auf Anfang stellt.

– Im Schlussdrittel zeigen die Tigers die richtige Reaktion auf die schwachen Schlussminuten im zweiten Abschnitt und gehen nach drei Minuten durch Brendan Shinnimin erneut in Führung. Biel versucht in der Folge alles, nimmt in den Schlussminuten Torhüter Hiller vom Eis, doch es bleibt bis zur letzten Sirene beim 3:2 für die Tigers. Langnau rückt mit dem Sieg in der Tabelle bis auf zwei Punkte an den heutigen Gegner heran.

In dieser Szene liegt Langnau-Keeper Damiano Ciaccio am Boden – über die gesamte Spielzeit behalten die Tigers jedoch die Oberhand. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Die Telegramme

Zug - Bern 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)
7015 Zuschauer (ausverkauft). - SR Dipietro/Koch, Fluri/Progin. -
Tore: 28. Müller (Blum) 0:1. 35. Plüss 0:2. 60. (59:20) Blum 0:3 (ins leere Tor). -
Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Morant) gegen Zug, 2mal 2 plus 10 Minuten (Kamerzin) gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Moser.
Zug: Stephan; Helbling, Grossmann; Diaz, Morant; Schlumpf, Erni; Fohrler, Lüthi; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Zangger, McIntyre, Lammer; Peter, Diem, Schnyder.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Jobin, Krueger; Gerber, Noreau; Kamerzin, Kreis; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Randegger, Plüss, Scherwey; Bodenmann, Ebbett, Lasch; Berger, Reichert, Müller.
Bemerkungen: Zug ohne Alatalo. Bern ohne Hischier (beide verletzt) und Macenauer (überzähliger Ausländer). - Timeout Zug (58:11), danach bis 59:20 ohne Goalie.

Biel - SCL Tigers 2:3 (1:2, 1:0, 0:1)
6003 Zuschauer. - SR Massy/Mollard, Abegglen/Küng. -
Tore: 5. Pascal Berger (Koistinen, Lindemann) 0:1. 10. Albrecht (Di Domenico) 0:2. 12. Pouliot (Micflikier, Fabian Lüthi) 1:2. 36. Rajala (Fey) 2:2. Shinnimin (DiDomenico, Nüssli/Ausschluss Micflikier) 2:3. -
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Earl; DiDomenico.
Biel: Hiller; Maurer, Nicholas Steiner; Dave Sutter, Fey; Jecker, Wellinger; Valentin Lüthi, Dufner; Joggi, Earl, Julian Schmutz; Rajala, Gaëtan Haas, Rossi; Micflikier, Pouliot, Fabian Lüthi; Horansky, Fabian Sutter, Jan Neuenschwander.
SCL Tigers: Ciaccio; Seydoux, Koistinen; Zryd, Flurin Randegger; Weisskopf, Müller; Adrian Gerber, Currit; Elo, Shinnimin, Nils Berger; Nüssli, Albrecht, DiDomenico; Kuonen, Pascal Berger, Lindemann; Roland Gerber, Schirjajew, Claudio Moggi.
Bemerkungen: Biel ohne Tschantré, Pedretti (beide verletzt), Lundin (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Stettler, Lukas Haas und Schremp (alle verletzt). - 58:25 Timeout Biel, danach ohne Torhüter.

Ambrì-Piotta - ZSC Lions 2:4 (0:0, 2:3, 0:1)
4500 Zuschauer. - SR Eichmann/Wirth, Borga/Gurtner. -
Tore: 25. Emmerton (Guggisberg, Janne Pesonen/Ausschluss Siegenthaler, Blindenbacher) 1:0. 30. Hall (Jelovac/Ausschluss Seger) 2:0. 34. Künzle (Trachsler, Seger) 2:1. 37. Thoresen (Chris Baltisberger/Ausschluss Zgraggen) 2:2. 40. (39:49) Geering (Schäppi/Ausschluss Zgraggen; Kenins) 2:3. 43. Blindenbacher (Roman Wick) 2:4. -
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambrì-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Emmerton; Roman Wick.
Ambrì-Piotta: Zurkirchen; Fora, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Trunz, Collenberg; Sven Berger, Kamber; D'Agostini, Hall, Lauper; Guggisberg, Emmerton, Janne Pesonen; Kostner, Lhotak, Bastl; Duca, Fuchs, Monnet.
ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Siegenthaler; Rundblad, Geering; Seger, Guerra; Seger, Guerra; Chris Baltisberger, Schäppi, Pestoni; Roman Wick, Sjögren, Thoresen; Nilsson, Cunti, Kenins; Patrik Bärtschi, Trachsler, Künzle.
Bemerkungen: Ambrì ohne Mäenpää und Gautschi (beide verletzt), ZSC Lions ohne Suter, Shannon (beide verletzt), Marti (krank) sowie Herzog (gesperrt). - 58:46 Timeout Ambrì, ab 58:19 ohne Torhüter.

Lausanne - Lugano 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
5463 Zuschauer. - SR Müller/Kurmann, Kovacs/Stuber. -
Tore: 28. Gardner (Martensson, Klasen/Ausschluss Lardi) 1:0. 59. (58:28) Lapierre (Gardner) 2:0 (ins leere Tor). -
Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Lapierre) gegen Lugano, 6mal 2 plus 10 Minuten (Ryser) gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Klasen; Genazzi.
Lugano: Merzlikins; Sartori, Wilson; Chiesa, Furrer; Vauclair, Ronchetti; Bürgler, Lapierre, Bertaggia; Brunner, Martensson, Klasen; Walker, Sannitz, Reuille; Fazzini, Gardner, Morini; Romanenghi.
Lausanne: Huet; Nodari, Genazzi; Gobbi, Lardi; Trutmann, Borlat; Fischer; Walsky, Froidevaux, Pesonen; Herren, In-Albon, Ryser; Danielsson, Jeffrey, Ledin; Déruns, Miéville, Augsburger.
Bemerkungen: Lugano ohne Sondell, Zackrisson (überzählige Ausländer), Hofmann (nicht aufgeboten), Hirschi, Fontana, Ulmer und Kparghai. Lausanne ohne Junland (alle verletzt). - 3. Kicktor von Froidevaux aberkannt. - Timeout Lausanne (58:19). - Lausanne von 58:03 bis 58:28 und ab 59:05 ohne Goalie.

Kloten - Fribourg-Gottéron 3:4 (2:1, 0:2, 1:1)
5024 Zuschauer. - SR Hebeisen/Wehrli, Bürgi/Gnemmi. -
Tore: 2. Rathgeb (Cervenka/Ausschluss Weber) 0:1. 3. Hollenstein (Frick) 1:1. 7. Sanguinetti (Santala, Hollenstein) 2:1. 38. Sprunger 2:2. 40. (39:17) Sprunger (Bykow, Birner) 2:3. 44. Hollenstein (Sanguinetti, Praplan) 3:3. 48. Birner (Sprunger) 3:4. -
Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Sanguinetti) gegen Kloten, 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Sprunger.
Kloten Flyers: Martin Gerber; Sanguinetti, Frick; Stoop, Weber; Back, Harlacher; Gähler; Praplan, Santala, Hollenstein; Grassi, Shore, Sheppard; Romano Lemm, Roman Schlagenhauf, Kellenberger; Obrist, Homberger, Leone.
Fribourg-Gottéron: Saikkonen; Stalder, Leeger; Rathgeb, Picard; Schilt, Abplanalp; Maret, Chavaillaz; Neukom, Rivera, Caryl Neuenschwander; Sprunger, Cervenka, Birner; Mauldin, Bykow, Mottet; Marchon, Schmutz, Chiquet.
Bemerkungen: Kloten Flyers ohne von Gunten, Bieber, Boltshauser und Ramholt (alle verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Ritola, John Fritsche, Kienzle (alle verletzt) sowie Gustafsson (krank). - NLA-Debüt des Tschechen Michal Birner. - Pfosten: 12. Praplan, 28. Mauldin. - Latte: 34. Shore. - 59:35 Timeout Kloten, ab 58:55 ohne Torhüter.

Genève-Servette - Davos 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)
6117 Zuschauer. - SR Schukies (GER)/Wiegand, Kaderli/Obwegeser. -
Tore: 18. Loeffel (Spaling, Almond) 1:0. 20. (19:53) Ruutu (Forster, Ambühl/Auschluss Mercier) 1:1. 29. (28:35) Romy (Riat, Gerbe) 2:1. 30. (29:17) Jörg 2:2. 60. (59:54) Spaling (Loeffel/Ausschluss Kousal) 3:2. -
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 plus 5 Minuten (Egli) plus Spieldauer (Egli) gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Wick; Lindgren.
Genève-Servette: Mayer; Loeffel, Mercier; Jacquemet, Fransson; Petschenig; Kast; Wick, Slater, Rod; Simek, Almond, Spaling; Riat, Romy, Gerbe; Traber, Rubin, Impose; Schweri.
Davos: Senn; Schneeberger, Forster; Jung, Du Bois; Heldner, Paschoud; Kindschi; Forrer; Ambühl, Kousal, Ruutu; Marc Wieser, Lindgren, Axelsson; Simion, Corvi, Jörg; Kessler, Walser, Egli.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Ehrhardt (überzähliger Ausländer), Antonietti, Vukovic, Détraz und Douay. Davos ohne Aeschlimann, Rahimi, Dino Wieser (alle verletzt) und Sciaroni (gesperrt). - 21. Pfostenschuss Fransson. (sda)

(jsc)

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19 Kommentare anzeigen
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  • Sven Bürki 11.11.2016 22:48
    Highlight Will ja nicht pingelig sein aber es heisst langnau und nicht lagnau
    12 1 Melden
    • Lukas Blatter 11.11.2016 23:25
      Highlight @Sven Bürki: Ich find da grad kein «Lagnau» im Artikel, sonst hätte ich als Berner natürlich sofort interveniert 😉
      6 4 Melden
    • TheMan 12.11.2016 00:58
      Highlight Ich denk, er meint dies: Langau rückt mit dem Sieg in der Tabelle bis auf zwei Punkte an den heutigen Gegner heran. Langau ist Falsch. Langnau Richtig.
      4 1 Melden
    • Darkside 12.11.2016 02:54
      Highlight Aber ein langau gibt es ;-)
      3 1 Melden
    • exeswiss 12.11.2016 03:37
      Highlight "Langau rückt mit dem Sieg in der Tabelle bis auf zwei Punkte an den heutigen Gegner heran."

      er meinte "langau" nicht "lagnau"
      1 1 Melden
    • MARC AUREL 12.11.2016 19:35
      Highlight Falsch es heisst LANGNULL
      2 1 Melden
    • exeswiss 13.11.2016 00:12
      Highlight @MARC AUREL immernoch deinen rapperswiler am nachtrauern?
      1 2 Melden
    • MARC AUREL 13.11.2016 08:31
      Highlight Sorry exeswiss bin nie Rappifan gewesen ob du es glaubst oder nicht. Schon immer SCB.
      2 0 Melden
    600
  • Schreiberling 11.11.2016 22:34
    Highlight Meine Güte, einen klareren Hohen Stock als bei Spalings Siegtreffer gibt es eigentlich gar nicht. Wie kann man den Treffer trotz Videostudium geben?
    22 8 Melden
    • gunner 12.11.2016 07:56
      Highlight Das ist die kompensation des kicktors gegen ambri von anfang saison. Dieses wurde auch trotz videoanalyse gegeben. Dankt dem karma. ;)
      7 1 Melden
    • Schreiberling 12.11.2016 09:41
      Highlight @gunner: Da hast du möglicherweise recht 😂
      3 1 Melden
    • fan-crack2 12.11.2016 12:13
      Highlight @Schreiberling: Da gebe ich Dir recht, der Stock war sehr hoch, viel zu hoch
      1 0 Melden
    • fan-crack2 12.11.2016 15:42
      Highlight Und das sage ich nicht nur, weil ich HCD Fan bin, sondern dieser Stock war zu hoch!
      1 0 Melden
    600
  • Danyboy 11.11.2016 22:29
    Highlight Der Sieg des SCB ist weder glücklich noch zufällig. Der EVZ dreht sich immer mehr wörtlich im "Kreis". Das emotionslose, nicht zwingende Schlafwagenhockey wird Kreis dem Job kosten. Spätestens Ende Saison.
    33 5 Melden
    • ben_fliggo 12.11.2016 01:27
      Highlight Schade, denn sie hätten ein gutes Team (und das sage ich als SCB Sympathisant)
      7 0 Melden
    • VW-Housi 12.11.2016 08:55
      Highlight Ich verstehe deinen Kommentar nicht. Samuel Kreis spielt doch mit der #9 beim SCB, oder? ;-)
      4 7 Melden
    • goldmandli 12.11.2016 10:55
      Highlight Ich hab das spiel gestern gesehen und mich grün un blau geärgert (bin zuger). Das erste Drittel fand praktisch nur vor genoni statt, mehrere brake aways und kein (0) einziger treffer wird zustande gebracht. Bern hat eine mehrminütige Druckphase und geht 2:0 in führung. Danach war das Spiel gelaufen. Kreis' Leistung würde ich erst Ende Saison bewerten. Sollte sich Zug wieder im 1/4 final verabschieden, habe ich kein problem mit seinem Abgang.
      2 0 Melden
    • Danyboy 12.11.2016 11:40
      Highlight Goldmandli: Ist dir schon mal aufgefallen, dass fast alle Spiele zuhause gleich abliefen? Ein erstes passables Drittel mit einer ultraknappen Führung (wenn überhaupt). Danach krasser Leistungsabfall mit purem emotionslosem Verwaltungshockey. Und das liegt an Kreis' Philosophie. Und die mag ich spätestens seit letzter Saison nicht mehr. Damit gewinnt man keinen Blumentopf.
      3 0 Melden
    • Hallo22 12.11.2016 12:35
      Highlight @Danyboy Ich Stimme dir zu. Es ist jedes mal ein Spiel mit dem Feuer
      0 0 Melden
    600

Anstand will gelernt sein

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

19. Oktober 1996: Arno Del Curto hat in seiner Karriere schon die unglaublichsten Szenen erlebt. Doch dass er bei seiner ersten Saison in Davos den Spielern gar erklären muss, dass man dem Schiedsrichter nicht mehr «Fuck you» sagen dürfe, übertrifft wohl alles. 

Was Del Curto schon alles mitmachen musste, kann man teilweise kaum glauben. Aber in über 20 Jahren als Trainer läppert sich da einiges zusammen. So auch diese Anekdote:

Del Curto kam im Sommer 1996 als Cheftrainer zum HC Davos. In der neunten Runde empfängt sein Team an diesem Oktobertag den SC Bern. Der HCD hat mit einem Sieg die Chance, erstmals seit elf Jahren wieder die Tabellenspitze der Nationalliga A zu übernehmen.

Doch Del Curto muss seine Spieler dabei in ungewöhnlichen Dingen coachen. …

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