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National League A, 17. Runde

Ambri – Biel 2:1 (1:1,1:0,0:0)

Davos – Zug 0:1 (0:0,0:1,0:0)

Fribourg – Lausanne 3:5 (1:1,1:2,1:2)

Kloten – Servette 4:1 (0:1,3:0,1:0)

SCL Tigers – Lugano 3:5 (3:2,0:2,0:1)

Servette kann Kloten die Lederhosen nicht ausziehen. Bild: KEYSTONE

Oans, zwoa, gwunna! Kloten siegt in Lederhosen – Zug zurück auf dem Leaderthron

Die beeindruckende Serie der punktebedürftigen SCL Tigers wird vom HC Lugano beendet. Die Tessiner gewinnen im Emmental 5:3. Weiterhin enttäuschend spielt der HC Davos auf. Am Tag nach der 2:3-Niederlage in Bern geht auch das Heimspiel gegen Zug mit einem Tor Differenz verloren.

Publiziert: 22.10.16, 22:10 Aktualisiert: 23.10.16, 14:45

Ambri – Biel 2:1

– Ambri-Piotta stoppt mit einem 2:1-Heimsieg gegen Biel eine Negativserie von fünf Niederlagen und feiert zugleich den erst zweiten Dreipunkte-Gewinn der Saison. Die unterlegenen Seeländer dagegen kassieren die sechste Niederlage in Folge. Janne Pesonen (12.) sowie Verteidiger Marc Gautschi (25.) mit seinem zweiten NLA-Saisontor sorgen nach einem 0:1-Rückstand für den Umschwung. 

– Ambri verdient sich den Sieg mit einem leichten Plus an Spielanteilen. Zudem haben die Leventiner in Goalie Sandro Zurkirchen einen Keeper, der vorab in der Schlussphase ein sicherer Rückhalt war. Die Tessiner bauen trotz dem Erfolgserlebnis seine miserable Powerplay-Negativbilanz weiter aus und erreichten ein unrühmliches Jubiläum; nach nunmehr 50 Überzahl-Spielen der laufenden Saison resultiert eine Bilanz von gerade mal 3:1 Toren.

Ambri spielte zum vierten Mal in Folge mit nur drei Ausländern. Auch befindet sich unter den Absenzen erneut Captain Paolo Duca, der zum zweiten Mal in Folge aus «persönlichen Gründen» fehlte. Bei Biel erhält Julian Schmutz vor der Partie beim Aufwärmen einen Puck ins Gesicht. Deshalb wird er anschliessend nicht eingesetzt.

Ambri feiert nach fünf Niederlagen endlich wieder einen Sieg. Bild: KEYSTONE

Davos – Zug 0:1

» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

– Davos legt gegen Zug spürbar zu, die 9. Saisonniederlage ist gleichwohl nicht abzuwenden. Am Tag nach dem überraschenden 1:2 gegen die SCL Tigers tut sich der EVZ aber erneut schwer. Viel mehr als das sehenswerte Konter-Tor von Dominic Lammer hat der Co-Leader nicht zu bieten. In diversen Szenen gerät er unter Beschuss der stürmischen, aber ineffizienten Davoser.

– Die unüblich ungemütliche Zwischenbilanz der Bündner, die in der über 20-jährigen Ära von Arno Del Curto immer im Playoff-Feld vertreten waren, ist spürbar. Bereits neun Fehltritte haben die Lage verschärft, über Fehler wird öffentlich debattiert, der Frustfaktor ist nicht zu unterschätzen.

– Kritik am Torhüter wird für einmal keine aufkommen, Joren van Pottelberghe machte einen ausgezeichneten Job. Der 19-Jährige, der nach knapp zwei Wochen erstmals wieder von Beginn weg zum Zug kam, widerlegte mit seinen Interventionen zumindest gegen Zug den Eindruck eines Davoser Goalie-Problems.

Joren van Pottelberghe spielt fast fehlerlos, der HCD verliert aber trotzdem. Bild: KEYSTONE

Fribourg – Lausanne 3:5

– Nach vier Siegen in Folge wird Fribourg-Gottéron in der eigenen Arena von Lausanne gestoppt. Die drittklassierten Waadtländer erzwingen den 5:3-Sieg mit einer späten Doublette.

– Nach einem lange magistralen Herbst hat der Lausanne HC vereinzelt an Drive eingebüsst. Von den Up- und Down-Bewegungen bleibt  der LHC auch im Westschweizer Derby in Freiburg nicht verschont, zur Fortsetzung der in dieser Saison makellosen Serie gegen Gottéron genügt die Form indes.

– Die Kontrolle entgleitet der Equipe des kanadischen Taktikers Dan Ratushny aber mehrfach, die Übersicht verlieren sie im ausverkauften Stadion aber nie. Zweimal verspielt der Tabellendritte eine Führung, ehe Florian Conz und Yannick Herren mit ihrer Tor-Doublette (49./51.) innerhalb von zwei Minuten die Widerstandskraft des wilden Kontrahenten erlahmen lassen.

Das Westschweizer Duell zwischen Lausanne und Fribourg wird mit Haken und Ösen geführt. Bild: KEYSTONE

Kloten – Servette 4:1

– Ein effizientes Kloten kommt gegen Genève-Servette nach einem 0:1-Rückstand zu einem 4:1-Sieg. Goalie Martin Gerber mit 43 Paraden und Doppeltorschütze Robin Leone sind die Matchwinner für die Zürcher Unterländer.

– Nordamerika-Rückkehrer James Sheppard erzielt zudem im zweiten NLA-Saisonspiel sein erstes Tor für Kloten. Er erzielt den Gamewinner zum 2:1 (34.) auf akrobatische Art und Weise. Im Umfallen ist der Kanadier aus spitzem Winkel noch erfolgreich, als er hinter dem Tor zum Abschluss ansetzt. Leone stellte den Sieg der in Oktoberfest-Trikots angetretenen Gastgeber danach mit zwei Toren innerhalb von elf Minuten sicher.

– Die Genfer kassieren damit die sechste Niederlage aus den letzten sieben Spielen. Dabei haben sich die Gäste im ersten Drittel mit 16:8 Torschüssen und der 1:0-Führung von Kevin Romy (17.) noch Vorteile erkämpft. Doch in der Folge mangelt es dem Team von Chris McSorley an der letzten Konsequenz im Abschluss, obschon das Schussverhältnis am Ende 44:36 für die Genfer lautet.

Vincent Praplan kurvt ums Tor von Robert Mayer. Bild: KEYSTONE

SCL Tigers – Lugano 3:5

– Nach drei Siegen in Folge sind die SCL Tigers von Lugano gestoppt worden. 5:3 siegen die Tessiner in Langnau, nachdem sie dreimal einen Rückstand aufgeholt hatten. Für einmal halten sich die Langnauer nicht konsequent an das Defensivsystem ihres Trainers Heinz Ehlers. Und prompt müssen die Emmentaler eine Niederlage einstecken – erst die dritte im achten Spiel unter ihrem neuen Coach. 

– Die Wende führt Lugano innerhalb von sechs Minuten im Mitteldrittel herbei. Zuerst gleicht Ryan Gardner mit einem Shorthander zum 3:3 aus (24.), dann schiesst der Schwede Patrik Zackrisson die Tessiner erstmals in Führung (30.). Die Entscheidung fiel nach 45 Minuten, als Linus Klasen im Powerplay die Führung auf zwei Tore ausbaut. Kurz vor der zweiten Pause verpasst Zackrisson das 5:3 mit einem Lattenschuss noch knapp.

– Im spektakulären ersten Drittel gleicht Dario Bürgler vor 6000 Zuschauern in der zum dritten Mal ausverkauften Ilfishalle mit seinen Saisontoren neun und zehn zweimal eine Langnauer Führung aus. Damit hat Bürgler in 17 Partien schon gleich viele Tore erzielt wie in der gesamten letzten Saison in Zug.

Die Torhüter stehen bei Langnau gegen Lugano fast ständig im Mittelpunkt. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Die Telegramme

Ambri-Piotta - Biel 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)
4798 Zuschauer. - SR Massy/Prugger, Castelli/Wüst.
Tore: 7. Rajala (Lundin, Pedretti) 0:1. 12. Janne Pesonen (Lhotak) 1:1. 25. Gautschi (Fuchs, Monnet) 2:1.
Strafen: keine gegen Ambri-Piotta, 1mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Fuchs; Earl.
Ambri-Piotta: Zurkirchen; Ngoy, Zgraggen; Fora, Gautschi; Trunz, Collenberg; Jelovac; Guggisberg, Hall, Lauper; Kamber, Emmerton, Bianchi; Lhotak, Janne Pesonen, Berthon; Stucki, Fuchs, Monnet.
Biel: Hiller; Maurer, Lundin; Jecker, Wellinger; Dave Sutter, Fey; Valentin Lüthi; Micflikier, Earl, Tschantré; Rossi, Fabian Sutter, Wetzel; Pedretti, Gaëtan Haas, Rajala; Dufner, Jan Neuenschwander, Fabian Lüthi.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Mäenpää, D'Agostini, Bastl, Sven Berger und Kostner (alle verletzt) sowie Duca (persönliche Gründe), Biel ohne Nicholas Steiner und Joggi (beide verletzt) sowie Schmutz (Puck ins Gesicht beim Einwärmen). - Pfosten: 16. Pedretti, 42. Stucki. - 58:29 Timeout Biel, anschliessend ohne Torhüter.

Fribourg-Gottéron - Lausanne 3:5 (1:1, 1:2, 1:2)
6500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Dipietro/Wiegand, Borga/Gnemmi.
Tore: 4. Rivera (Rathgeb, Schmutz/Strafe angezeigt) 1:0. 5. Trutmann (Pesonen/Ausschluss Neuenschwander) 1:1. 23. (22:05) Miéville (Déruns/Ausschluss Junland!) 1:2. 23. (22:56) Gustafsson (Bykow, Sprunger/Ausschluss Junland) 2:2. 37. Ryser (Junland/Ausschluss Bykow) 2:3. 46. Mauldin (Kienzle, Cervenka) 3:3. 49. Florian Conz (Genazzi, Junland) 3:4. 51. Herren (Trutmann) 3:5.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg, 5mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Sprunger; Genazzi.
Fribourg-Gottéron: Benjamin Conz; Rathgeb, Picard; Schilt, Stalder; Kienzle, Abplanalp; Mauldin, Cervenka, Ritola; Sprunger, Bykow, Mottet; Fritsche, Rivera, Neuenschwander; Schmutz, Gustafsson, Neukom.
Lausanne: Caminada; Gobbi, Jannik Fischer; Junland, Borlat; Trutmann, Genazzi; Lardi; Antonietti, Florian Conz, Ryser; Danielsson, Jeffrey, Herren; Walsky, Froidevaux, Pesonen; Déruns, Miéville, In-Albon; Kneubühler.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Leeger, Chavaillaz (beide verletzt), Pouliot (suspendiert), Lausanne ohne Huet, Augsburger, Nodari (alle verletzt). 30. Fritsche mit Handverletzung out. 35. Ritola mit Kopfverletzung out, 53. Schilt mit Knieverletzung out. 53. Pfostenschuss von Danielsson. 58. Timeout von Fribourg-Gottéron, ab 56:33 bis 59:46 ohne Goalie.

Kloten - Genève-Servette 4:1 (0:1, 3:0, 1:0)
5194 Zuschauer. - SR Eichmann/Mollard, Kaderli/Kovacs.
Tore: 7. Romy (Jacquemet) 0:1. 21. (20:23) Santala (Hollenstein) 1:1. 34. Sheppard (Shore, Grassi) 2:1. 37. Leone (Harlacher) 3:1. 48. Leone (Obris) 4:1.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Jeremy Wick.
Kloten: Martin Gerber; Sanguinetti, Frick; Stoop, Weber; Back, Harlacher; Gähler; Praplan, Santala, Hollenstein; Grassi, Shore, Sheppard; Roman Lemm, Schlagenhauf, Kellenberger; Obrist, Homberger, Leone.
Genève-Servette: Mayer; Loeffel, Ehrhardt; Mercier, Kast; Jacquemet, Fransson; Schweri, Petschenig; Simek, Rubin, Spaling; Jeremy Wick, Slater, Douay; Riat, Romy, Rod; Traber, Maillard, Impose.
Bemerkungen: Kloten ohne Ramholt, Boltshauser, Bieber und von Gunten (alle verletzt), Genève-Servette ohne Eliot Antonietti, Vukovic, Détraz, Chuard und Almond (alle verletzt) sowie Gerbe (überzähliger Ausländer).

Davos - Zug 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)
4902 Zuschauer. - SR Fischer/Koch, Abegglen/Fluri.
Tor: 38. Lammer (Diem, Suri) 0:1.
Strafen: 2mal 2 plus 5 Minuten (Sciaroni) plus Spieldauer (Sciaroni) gegen Davos, 7mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Lindgren; Martschini.
Davos: Van Pottelberghe; Schneeberger, Forster; Du Bois, Rahimi; Heldner, Paschoud; Kindschi; Sciaroni, Kousal, Ambühl; Marc Wieser, Lindgren, Axelsson; Simion, Corvi, Jörg; Kessler, Walser, Egli; Eggenberger.
Zug: Stephan; Diaz, Alatalo; Helbling, Grossmann; Schlumpf, Erni; Fohrler, Morant; Peter, Diem, Schnyder; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Zangger, McIntyre, Lammer.
Bemerkungen: Davos ohne Aeschlimann, Dino Wieser, Rampazzo (alle gesperrt), Zug komplett. 15. Pfostenschuss von Jörg. 18. Morant verletzt ausgeschieden. 60. (59:10) Timeout von Davos, danach ohne Goalie.

SCL Tigers - Lugano 3:5 (3:2, 0:2, 0:1)
6000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Brüggemann (GER)/Kurmann, Küng/Obwegeser.
Tore: 6. Kuonen 1:0. 11. Bürgler (Furrer/Ausschluss Berger) 1:1. 13. (12:42) DiDomenico (Albrecht) 2:1. 14. (13:12) Bürgler (Klasen) 2:2. 15. (14:21) Albrecht (Nüssli, DiDomenico/Ausschluss Hofmann) 3:2. 25. Gardner (Lapierre/Ausschluss Furrer!) 3:3. 31. Zackrisson (Hofmann, Lapierre) 3:4. 45. Klasen (Furrer/Ausschluss Müller) 3:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 7mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Klasen.
SCL Tigers: Punnenovs; Seydoux, Koistinen; Randegger, Stettler; Weisskopf, Müller; Zryd; Elo, Schremp, Moggi; DiDomenico, Albrecht, Nüssli; Kuonen, Berger, Lindemann; Schirjajew, Adrian Gerber, Roland Gerber; Wyss.
Lugano: Merzlikins; Hirschi, Vauclair; Chiesa, Furrer; Ulmer, Sartori, Ronchetti; Lapierre, Zackrisson, Hofmann; Walker, Gardner, Reuille; Bürgler, Martensson, Klasen; Fazzini, Morini, Romanenghi.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Shinnimin, Blaser, Murray (alle verletzt) und Haas (überzählig), Lugano ohne Sondell, Sannitz, Bertaggia, Kparghai, Fontana (alle verletzt), Brunner (krank) und Wilson (überzähliger Ausländer). Lattenschuss Zackrisson (39.). Pfostenschuss Hofmann (59:40). Timeout SCL Tigers (59:19). SCL Tigers von 59:19 bis 59:49 ohne Torhüter. (pre/sda)

Die Stadien der 12 NLA-Klubs

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
21 Kommentare anzeigen
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  • Der müde Joe 24.10.2016 10:49
    Highlight Was soll denn der ganze Aufstand?! War zwar ne Schnaps-Idee, aber trotzdem irgendwie Witzig. :D Aber da Kloten ja sowieso seit Jahren die Zielscheibe der Liga ist, können sie es eh niemandem mehr recht machen. ;) Aja, 3 Punkte haben sie trotzdem gewonnen!
    5 1 Melden
    600
  • CASSIO 23.10.2016 18:39
    Highlight Da laufen die Jungs des SVP-Vereins in Lederhosen auf.... Da muss ich definitiv schmunzeln...
    0 10 Melden
    600
  • fan-crack2 23.10.2016 14:48
    Highlight da hat der HCD einfach den Abschluss nicht gefunden
    1 1 Melden
    600
  • Pana 23.10.2016 01:49
    Highlight Peinlich. Peinlicher. Kloten.
    39 27 Melden
    • sregi 23.10.2016 10:57
      Highlight Würde Marcel Jenni noch bei Kloten spielen hätte der dazu noch das Dirndl tragen können?😁
      9 7 Melden
    • fan-crack2 23.10.2016 14:47
      Highlight ja, sehr peinlich, doch sah auch sehr cool aus
      4 7 Melden
    600
  • Bene86 22.10.2016 23:11
    Highlight Da mag einer einfach Kloten nicht. :) Schade, dass wir immer noch in der NLA sind, was? ;)
    21 48 Melden
    • Santale1934 23.10.2016 00:20
      Highlight Bin selbst Klotener, aber solche Provokationen sind unnötig.
      Lass den anderen deren Neid und was auch immer. Wir liefern die Antwort auf dem Eis und auf den Rängen.
      EHCK <3
      23 29 Melden
    • LittleBallOfHate63 23.10.2016 03:34
      Highlight @Bene86:

      Ja, echt schade dass ihr noch in der NLA seid. Obwohl ich die Derbys ja vermissen würde.
      Aber die Oktoberfest-Aktion ist an Peinlichkeit ja kaum zu überbieten.
      33 20 Melden
    • Bene86 23.10.2016 05:06
      Highlight @ NicoBrkt: Wir bleiben. Ich hoffe, es hagelt Einsprachen von den Schrebergartenbesitzer. ;)
      13 24 Melden
    600
  • whatthepuck 22.10.2016 23:07
    Highlight Beim Barte des Gretzky... diese Leibchen sind ja wohl die Abwasserleitungen unter dem Bunker der unter dem zehnten Kellergeschoss liegt... ganz ganz tief unten! Und dann ist aber trotzdem noch Werbung drauf. Mir hat's grad die Augäpfel verätzt. Uah.
    77 20 Melden
    600
  • Darkside 22.10.2016 22:32
    Highlight Sorry Kloten, aber lächerlicher gehts nicht mehr. Ruft doch mal im Disneyland an, die suchen vielleicht noch eine Halligalli Fasnachtstruppe mit peinlichen Dresses. Eine Schande für das Ansehen der NLA.
    95 31 Melden
    • Alpendruide 22.10.2016 22:38
      Highlight finde die shirts noch schön pause nicht.
      19 40 Melden
    • DiscoStu 22.10.2016 22:49
      Highlight Come on, überstreibs nicht. Einmal durchschnaufen und wieder beruhigen. Es sind nur Trikots. Nur. Trikots. Die Eishockey-Welt wird sich deswegen nicht von der NLA abwenden.
      33 33 Melden
    • Bene86 22.10.2016 23:08
      Highlight Mein Gott da spielen sie ein einziges mal in einem anderen Trikot (ich fand es zum schmunzeln) und es wird sofort abgejammert. Gewisse Leute haben einfach keinen Humor und nehmenballes bier(hihi)-ernst. Übrigens so am Rande: Wieder einmal mehr als 5000 Zuschauer und 4:1 Sieg!
      30 37 Melden
    • P. Enis 22.10.2016 23:15
      Highlight Welches Ansehen? Und wer interessiert sich überhaupt für uns? Wir sind nicht mal die Nummer 4 in Europa, auch wenn das wünschenswert wäre. Immerhin machen die Klotener was, aber nächste Woche gewinnt der Z.
      6 37 Melden
    • Anded 22.10.2016 23:24
      Highlight Hockeyspielende Litfasssäulen sind ja sooooo viel ästhetischer als so ein Fun-Tenue.
      25 5 Melden
    • Bene86 22.10.2016 23:41
      Highlight P.Enis, habe ich die letzten paar mal jedes mal von den z-Fans gehört/gelesen. Wir werden sehen. ;)
      13 0 Melden
    • Darkside 23.10.2016 02:20
      Highlight Keinen Respekt vor der Tradition. Billigster Event-Sauglattismus. Wenn Sie wenigstens Schwingerhemden genommen hätten. Was ein Münchner Volksfest mit Schweizer Eishockey zu tun hat... Naja. In einer Woche können Sie ja dann als Kürbisse auflaufen und im November als Thanksgivingmaiskolben. WTF.
      33 16 Melden
    • LittleBallOfHate63 23.10.2016 03:37
      Highlight @P.Enis:

      Nicht mal Nummer 4 in Europa? KHL > SHL > NLA & Liiga > Extraliga > DEL > EBEL > EIHL und dann der Rest. Oder wie siehst du das? Und die KHL ohne Moskau & St.Petersburg würd ich nicht mal an der Spitze ansetzen.
      13 1 Melden
    • samy4me 23.10.2016 06:40
      Highlight Haha, Sauglattismus <3
      10 1 Melden
    600

Anstand will gelernt sein

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

19. Oktober 1996: Arno Del Curto hat in seiner Karriere schon die unglaublichsten Szenen erlebt. Doch dass er bei seiner ersten Saison in Davos den Spielern gar erklären muss, dass man dem Schiedsrichter nicht mehr «Fuck you» sagen dürfe, übertrifft wohl alles. 

Was Del Curto schon alles mitmachen musste, kann man teilweise kaum glauben. Aber in über 20 Jahren als Trainer läppert sich da einiges zusammen. So auch diese Anekdote:

Del Curto kam im Sommer 1996 als Cheftrainer zum HC Davos. In der neunten Runde empfängt sein Team an diesem Oktobertag den SC Bern. Der HCD hat mit einem Sieg die Chance, erstmals seit elf Jahren wieder die Tabellenspitze der Nationalliga A zu übernehmen.

Doch Del Curto muss seine Spieler dabei in ungewöhnlichen Dingen coachen. …

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