Sport

National League A, Playoff-Halbfinals, Spiel 1

ZSC Lions – Genf 0:5

Fribourg – Kloten 2:4

Die Spieler von Servette jubeln nach ihrem 1:0 Goal beim ersten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem Geneve-Servette HC am Donnerstag, 27. Maerz 2014, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Start zu den Playoff-Halbfinals

Genf und Kloten holen sich die wichtigen Auswärtssiege im ersten Halbfinalspiel 

Genf überfährt die Zürcher Löwen gleich mit 5:0. Fribourg ist zwar gegen Kloten spielbestimmend, muss sich aber der Klotener Effizienz geschlagen geben.

27.03.14, 19:30 28.03.14, 14:33

Vier Chancen, vier Tore

Fribourg – Kloten: Kloten mit fast perfekter Effizienz

- Der HC Fribourg Gottéron leistete sich einen Fehlstart in die Halbfinalserie gegen Kloten. Die Freiburger lagen nach 26 Minuten 0:3 zurück, starteten eine Aufholjagd, verloren am Ende aber trotzdem mit 2:4.

- Optisch erspielte sich Gottéron im ersten Spiel ein klares Übergewicht. Die Kloten Flyers setzten sich dennoch verdientermassen durch, weil sie zwar nicht besser spielten als der Gegner, aber definitiv weniger Fehler begingen. Alle vier Klotener Goals entsprangen gravierenden Freiburger Fehlleistungen.

- Als Klotener Helden entpuppten sich beim fünften Playoff-Sieg hintereinander Romano Lemm und Martin Gerber. Romano Lemm erzielte seine Tore Nummer 100 und 101 für die Kloten Flyers. Und Martin Gerber zeigte eine weitere Klasseleistung seit seinem Comeback im Februar. In der St-Léonard-Halle gelangen ihm heute Abend 40 Paraden.

Die Führung durch Romano Lemm, der eine unübersichtliche Szene als Erster realisiert. GIF: srf

Beni Plüss mit einem groben Schnitzer, Yannick Steinmann kann völlig freistehend das 2:0 erzielen. GIF: srf

Romano Lemm trifft aus spitzem Winkel zum 3:0. GIF: srf

Ein Weitschuss von Jeremy Kamerzin bringt die Hoffnung zurück für die Romands. GIF: srf

Timo Helbling kann die herrenlose Scheibe zum 2:3-Anschlusstreffer nutzen. GIF: srf

Marcel Jenni stellt mit dem vierten Klotener Treffer den Sieg sicher. GIF: srf

ZSC Lions – Servette Genf: Erneuter Fehlstart für die Lions

- Die ZSC Lions geben auch in der Halbfinal-Serie gegen Genève-Servette den Heimvorteil schon mit dem ersten Spiel ab. Der Qualifikationssieger unterliegt Servette überraschend deutlich 0:5. 

- In der 24. Minute wurde ZSC-Goalie Lukas Flüeler von einem Schuss an der Maske getroffen und musste auf der Bank gepflegt werden. Während 73 Sekunden, bis Flüeler verarztet war, kam Tim Wolf zu einem Kurzeinsatz, der höchst unglücklich verlief. Der Ersatzkeeper liess einen Schuss von Alexandre Picard abprallen und wischte sich beim Versuch, die Scheibe zu behändigen, diese durch die eigenen Beinschoner zum 0:2.

- Das Ausländer-Quartett der Genfer erfüllte seinen Job weitaus besser als das weitgehend blasse der Lions. Vier Tore gingen aufs Konto der Genfer Söldner. Zweimal traf Alexandre Picard.

- Goalie Tobias Stephan startet somit mit dem zweiten Shutout der Playoffs nach jenem im ersten Viertelfinal-Spiel gegen Lugano (2:0) in die Serie.

Kaspar Daugavins bleibt hartnäckig und trifft zur Führung. GIF: srf

Tim Wolf schiebt sich das zweite Tor gleich selbst rein. GIF: srf

Daugavins mit einem perfekten Querpass auf Picard. GIF: srf

Chris Rivera muss nur noch reinschieben. GIF: srf

Matthew Lombardi mit dem Endstand. GIF: srf

Ticker: 27.3. Playoff-Halbfinal ZSC-Servette

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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  • sharco77 28.03.2014 03:15
    Highlight Es ist nun halt ein Fehlstart (wieder), wie schon in der letzten Serie gegen HCL. Bekanntlich wird ja best of 7 gespielt, nach dem 4. Sieg wird abgerechnet. Wiso man den ZSC nun schlecht reden muss (andere Kommentare), verstehe ich nicht wirklich, sie habe über die ganze Saison bewiesen was sie drauf haben und werden dies in den nächsten Spielen sicher auch zeigen. Ihr seid doch alles Neider.
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  • Chalfont 27.03.2014 21:17
    Highlight ZSC überhaupt nicht in Play offs angekommen. Glück gegen Lausanne....
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    • Staal 27.03.2014 21:35
      Highlight Wenn man so einem hypper-Trainer hat wie der Z kann das nicht gutgehen. Hopp Servette
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    • salming 27.03.2014 23:01
      Highlight Der Z beweist einfach, dass er eine Ansammlung seelenloser Söldner ist. Wenn es läuft, dann läuft es. Aber gegen richtige Mannschaften, die zusammen stehen, tut man sich schlicht schwer, weil der Z einfach eine reine Ansammlung (überbezahlter) Stars ist, die keine Mannschaft bildet und keinen Spirit haben.
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