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National League A, 48. Runde

Ambri – Biel 5:1 (3:0,1:0,1:1)

Kloten – Servette 1:4 (0:1,0:2,1:1)

Fribourg – Lausanne 3:0 (1:0,0:0,2:0)

Zug – Davos 2:4 (0:3,1:0,1:1)

Ambri lebt noch! Die Leventiner schiessen Biel aus der Halle und haben den Anschluss an den Strich wieder hergestellt.
Bild: TI-PRESS

Strichkampf hochspannend: Ambri siegt nach 6 Pleiten wieder, Kloten und Lausanne verlieren

Ambri meldet sich im Strichkampf zurück. Die Leventiner fertigen Schlusslicht Biel mühelos ab und profitieren von gleichzeitigen Niederlagen der direkten Konkurrenten Kloten und Lausanne.

20.02.16, 21:57 20.02.16, 22:20

Das Schlussprogramm der Strichkandidaten

Lausanne (48 Sp./64 Pkt.): Bern (a), Servette (h)
Kloten (47 Sp./63 Pkt.): Lugano (h), Langnau (h), Langnau (a)
Ambri (48 Sp./63 Pkt.):​ Biel (a), Lugano (h)
Bern (46 Sp./61 Pkt.):​ ZSC (a), Servette (h), Lausanne (h), Fribourg (a)

Ambri – Biel 5:1

– Nach sechs Niederlagen en suite kann Ambri endlich wieder drei Punkte einfahren. Die Leventiner ziehen mit dem Sieg an Bern vorbei auf Rang 9 und sind jetzt punktgleich wie Kloten (allerdings ein Spiel mehr ausgetragen) und einen Zähler hinter Lausanne.

– Nach dem unglücklich verlorenen Tessiner Derby vom Freitag gegen Lugano (2:4) war Biel der ideale Aufbau-Gegner für die Leventiner. Ambri legt im ersten Drittel los wie die Feuerwehr. Ein Doppelpack innert 54 Sekunden von Alexandre Giroux und Elias Bianchi in der 11. Minute sowie das 3:0 kurz vor der Sirene sorgen schon früh für klare Verhältnisse.

– Biel kann das ganze Spiel über nie gefährlich werden. Der Ehrentreffer fällt viel zu spät, als dass noch einmal ein wenig Spannung hätte aufkommen können. Für den Schlusspunkt sorgt noch einmal Ambri mit dem 5:1. Am Freitag kommt es im Seeland zum «Rückspiel».

Ambri meldet sich nach sechs Niederlagen eindrücklich im Playoff-Kampf zurück.
Bild: TI-PRESS

Kloten – Servette 1:4

– Erstmals nach vier Siegen muss Kloten das Eis wieder als Verlierer verlassen. Immerhin bleiben die Flyers noch über dem Strich. Nach Verlustpunkten liegen die Zürcher allerdings hinter, aber noch vor Lausanne und Ambri.

– Kloten lässt sich im eigenen Stadion auskontern. Bitter ist besonders das 0:1 in der 8. Minute. Damien Riat gelingt dabei ein Shorthander für die Genfer. Auch beim 0:2 laufen die Unterländer in einen Konter. Kevin Romy schliesst diesen souverän ab.

– Martin Gerber hat nach dem 0:3 genug und macht im Tor Luca Boltshauser Platz, welcher in der 49. Minute auch noch das 0:4 kassiert. Der Ehrentreffer für Kloten fällt erst in der 55. Minute durch James Sheppard im Powerplay. Servette springt mit dem Sieg auf den 2. Rang.

Nach vier Spielen wieder besiegt worden: Kloten.
Bild: KEYSTONE

Fribourg – Lausanne 3:0

– Fribourg hält sich mit dem 3:0 nicht nur Lausanne vom Hals und sichert sich definitiv die Playoffs und wohl Rang 6 nach der Regular Season, sondern bringt im Romandderby den LHC wieder mitten in den Strichkampf.

– Das erste Tor in Fribourg fällt für das Heimteam. Yannick Rathgeb bringt Gottéron schon in der 3. Minute in Front. In der 45. Minute entscheidet Marc-Antoine Pouliot mit einem schönen Backhand-Treffer das Spiel.

– Lausanne bleibt vorerst auf dem 7. Rang, ist aber nach Verlustpunkten jetzt hinter Kloten und Bern Neunter und kann nur noch zwei Partien austragen.

Bild: KEYSTONE

Zug – Davos 2:4

– Im einzigen Spiel aus dem vorderen Tabellendrittel startet Davos in Zug fulminant und führt nach 20 Minuten mit 3:0.

– Zug kommt im Schlussdrittel nochmals bis auf 2:3 heran, doch Axelsson sorgt mit seinem 4:2 in der 58. Minute für die Entscheidung.

– Mit dem Sieg ziehen die Bündner an Zug vorbei. und grüssen neu von Rang 3. Der EVZ dagegen liegt neu nur noch auf Platz 4.

Arno Del Curto kann zufrieden sein.
Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Telegramme

Ambri-Piotta - Biel 5:1 (3:0, 1:0, 2:1)
5125 Zuschauer. - SR Eichmann/Kurmann, Kovacs/Küng.
Tore: 10. Giroux (Pestoni, Mäenpää) 1:0. 11. Bianchi 2:0. 19. Emmerton (Pestoni) 3:0. 24. Pestoni (Ausschlüsse Gautschi; Macenauer) 4:0. 52. Olausson (Moss, Macenauer) 4:1. 58. Mäenpää (Pestoni) 5:1.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri, 4mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Mäenpää; Haas.
Ambri Piotta: Zurkirchen; Trunz, Sidler; Berger, Mäenpää; Birbaum, Gautschi; Zgraggen; Bastl, Hall, Lauper; Grassi, Kamber, Bianchi; Pestoni, Emmerton, Giroux; Duca, Fuchs, Lhotak; Monnet.
Biel: Rytz/Meili (ab 21.); Maurer, Dufner; Huguenin, Dave Sutter; Jecker, Wellinger; Nicholas Steiner, Joggi; Moss, Macenauer, Fabian Lüthi; Rossi, Haas, Berthon; Dostoinow, Earl, Herburger; Daniel Steiner, Olausson, Tschantré.
Bemerkungen: Ambri ohne Fora, Flückiger (beide verletzt), Nordlund (überzähliger Ausländer); Biel ohne Fey, Wetzel, Ehrensperger, Jelovac (alle verletzt) und Spylo (überzähliger Ausländer). 38. Tor von Giroux annulliert.

Kloten Flyers - Genève-Servette 1:4 (0:1, 0:2, 1:1)
4927 Zuschauer. – SR Stricker/Wehrli, Bürgi/Wüst.
Tore: 13. Riat (Romy/Ausschluss Rubin!) 0:1. 24. Romy (Simek) 0:2. 34. Bezina (Roland Gerber, Eliot Antonietti/Ausschluss Hollenstein) 0:3. 49. Roland Gerber (Rod, Robert Mayer) 0:4. 55. Sheppard (Guggisberg/Ausschluss Roland Gerber) 1:4.
Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Sheppard) gegen Kloten Flyers, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Santala; D'Agostini.
Kloten Flyers: Martin Gerber (41. Boltshauser); Frick, Erik Gustafsson; Stoop, Back; Schelling, Collenberg; von Gunten; Bieber, Santala, Hollenstein; Guggisberg, Olimb, Sheppard; Leone, Obrist, Praplan; Casutt, Liniger, Kellenberger; Romano Lemm.
Genève-Servette: Robert Mayer; Vukovic, Fransson; Eliot Antonietti, Bezina; Détraz, Loeffel; Chuard; Simek, Romy, Riat; Roland Gerber, Lombardi, Rod; D'Agostini, Tom Pyatt, Pedretti; Traber, Kast, Rubin; Douay.
Bemerkungen: Kloten Flyers ohne Hasani (verletzt) und Kolarik (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Almond, Bays, Iglesias, Jacquemet, Mercier, Slater und Jérémy Wick (alle verletzt). – Pfosten-/Lattenschüsse: Santala (18.), Back (30.); Rod (38.).

Fribourg-Gottéron - Lausanne 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)
6500 Zuschauer (ausverkauft). – SR Koch/Massy, Progin/Tscherrig.
Tore: 3. Rathgeb (Rivera, Sprunger) 1:0. 45. Pouliot (Mottet, Genoway) 2:0. 59. Sprunger (Bykow) 3:0 (ins leere Tor).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Sprunger; Pesonen.
Fribourg-Gottéron: Benjamin Conz; Rathgeb, Ngoy; Ellerby, Marc Abplanalp; Maret, Alexandre Picard II; Glauser; Sprunger, Bykow, Benny Plüss; Genoway, Pouliot, Mottet; Caryl Neuenschwander, Gardner, Tristan Vauclair; John Fritsche, Rivera, Neukom; Flavio Schmutz.
Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Genazzi, Lardi; Stalder, Jannik Fischer; Nodari, Rytz; Danielsson, Hytönen, Ryser; Louhivaara, Miéville, Pesonen; Walsky, Froidevaux, Déruns; Benjamin Antonietti, Paul Savary, Simon Fischer.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Camperchioli, Kamerzin, Réway, Schilt (alle verletzt) und Mauldin, Lausanne ohne Louis Leblanc (beide überzählige Ausländer), Bang, Florian Conz, Herren und Trutmann (alle verletzt). John Fritsche (25.) und Benny Plüss (29.) verletzt ausgeschieden. – Timeout Lausanne (58.).

Zug - Davos 2:4 (0:3, 1:0, 1:1)
7015 Zuschauer (ausverkauft). - SR Prugger/Wiegand, Fluri/Mauron.
Tore: 8. Simion (Walser, Jörg) 0:1. 11. Kessler (Dino Wieser) 0:2. 17. Simion (Picard, Marc Wieser/Ausschluss Bouchard) 0:3. 30. Martschini 1:3 (Penalty). 54. Immonen (Bouchard, Holden/Ausschluss Dino Wieser) 2:3. 58. Axelsson (Lindgren) 2:4.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 plus 5 Minuten (Dino Wieser) plus Spieldauer (Dino Wieser) gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Bouchard, Lindgren.
Zug: Stephan; Morant, Sondell; Schlumpf, Grossmann; Tim Ramholt, Alatalo; Blaser, Erni; Martschini, Holden, Fabian Schnyder; Lammer, Immonen, Bouchard; Bürgler, Peter, Zangger; Senteler, Diem, Suri.
Davos: Genoni; Heldner, Forster; Du Bois, Kindschi; Schneeberger, Paschoud; Guerra, Rampazzo; Kessler, Ambühl, Dino Wieser; Marc Wieser, Lindgren, Axelsson; Picard, Walser, Paulsson; Simion, Aeschlimann, Jörg.
Bemerkungen: Zug ohne Sieber (verletzt) und Marchon (gesperrt), Simon Lüthi, Thibaudeau (beide überzählig), Davos ohne Setoguchi, Sciaroni, Corvi, Forrer (alle verletzt). - Pfostenschuss Picard (25.). Zug von 58:50 bis 59:58 ohne Torhüter.

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Play-offs 1985/86

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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4Alle Kommentare anzeigen
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  • Darkside 21.02.2016 03:02
    Highlight Die kläglichen Berner werden aufgrund der unglaublichen Unfähigkeit der anderen Strichteams noch die Playoffs erreichen ohne die geringste Ahnung zu haben wie das verdammt nochmal passieren konnte...
    6 2 Melden
    • Züzi31 21.02.2016 09:23
      Highlight Denke ich mir seit ungefähr 5 Runden. Da hat irgendwie jeder schiss den Fehler des anderen auszunutzen. Und am Schluss schaffen es trotzdem wieder Bern und Kloten.
      0 0 Melden
  • Stimoroul 20.02.2016 23:14
    Highlight Kleiner Fehler in der Tabelle: Auch Fribourg Gotteron ist bereits definitiv qualifiziert für die Playoffs
    8 0 Melden
  • Falcons1966 20.02.2016 22:18
    Highlight Jetzt wäre es eigentlich nötig, dass alle Teams im Strichkampf gleich viele Spiele haben, damit man Tabellen anschauen könnte, die wirklich etwas aussagen.
    10 1 Melden

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