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Darum geht's. Der Pokal für den Sieger der Champions Hockey League. Bild: Getty Images Europe

Huch, es geht schon wieder los! Der SCB und die ZSC Lions eröffnen heute die Hockey-Saison

Publiziert: 16.08.16, 12:02 Aktualisiert: 21.09.16, 08:57

Während in Rio noch die Sommerspiele laufen, starten die ZSC Lions in Weinfelden gegen Ingolstadt und der SC Bern in Kosice heute in der Champions Hockey League bereits in die neue Saison. Auch Lugano, Zug, Davos und Fribourg stehen diese Woche bereits im Einsatz.

48 Mannschaften aus 13 Ländern spielen mit, diese Saison ist der polnische Meister erstmals mit von der Partie. Die ersten beiden Austragungen dieses Eishockey-Europacups nach fünfjährigem Unterbruch wurden von skandinavischen Teams gewonnen, zuletzt von Frölunda Göteborg. Der HC Davos bewies jedoch mit dem Vorstoss in die Halbfinals, dass die besten Schweizer Klubteams ebenfalls für den Gesamtsieg in Frage kommen.

Zum letzten Mal mit dem alten Modus

Diese Saison wird in der Champions Hockey League nochmals nach dem gleichen Modus gespielt wie vor einem Jahr. Die Vorrunde wird in Dreiergruppen ausgespielt, jeweils zwei Teams erreichen die Sechzehntelfinals. Anschliessend geht es mit dem K.o.-System weiter. Ab nächster Saison wird die Liga von 48 auf 32 Teams reduziert. Die Zulassung erfolgt ab 2017 nur noch aufgrund sportlicher Kriterien. Die Schweiz darf heuer letztmals mit der halben NLA antreten; ab nächster Saison werden wohl noch vier Klubs mittun dürfen.

In der Vorrunde erwischten die Schweizer Teams unterschiedliche Auslosungen. Es darf erwartet werden, dass der HC Davos, der EV Zug und der SC Bern weiterkommen, weil in ihren Dreiergruppen mit den Franzosen aus Rouen (bei Davos), den Dänen aus Esbjerg (Zug) und den Österreichern aus Linz (Bern) Aussenseiter mittun.

Die übrigen Schweizer Teams tummeln sich in Gruppen, in denen jeder Ausgang möglich ist. Fribourg-Gottéron trifft auf München und die Tschechen aus Orli Znojmo. Lugano bekommt es mit Tappara Tampere und Adler Mannheim zu tun. Und die ZSC Lions duellieren sich mit Lukko Rauma und Ingolstadt. (pre/sda)

Alle Schweizer Meister seit Einführung der Playoffs 1985/86

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14 Kommentare anzeigen
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  • Schreiberling 16.08.2016 18:38
    Highlight Übrigens: Die Partie zwischen den Lions und Ingolstadt wird heute live auf Sport1 übertragen.
    7 0 Melden
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  • Gondeli 16.08.2016 12:17
    Highlight Meiner Ansicht nach hätten die SCL Tigers, als das wohl beliebteste Team der NLA, auch einen Startplatz verdient, da ja im Moment die sportlichen Kriterien nicht zählen. Aber es ist wie im Leben, der Reiche hat - der Reiche nimmt...
    5 82 Melden
    • Darkside 16.08.2016 12:44
      Highlight Das beliebteste Team im Emmental stimmt wohl eher.
      44 3 Melden
    • Alpendruide 16.08.2016 13:34
      Highlight Wohl schon das eine oder andere getrunken :)?
      37 1 Melden
    • Schreiberling 16.08.2016 14:39
      Highlight Das stimmt nicht ganz. Nur bei Fribourg, Zürich, Bern und Zug zählte der sportliche Apsekt nicht. Dafür haben diese Clubs je eine halbe Million in die Gründung der CHL investiert.

      Davos (Zweiter der Quali) und Lugano (Vizemeister) qualifizierten sich über den sportlichen weg. Die Tigers hätten nach ihrer Saison beim besten Willen nur wenig in der CHL verloren.
      30 1 Melden
    • Mia_san_mia 16.08.2016 17:37
      Highlight Ja genau und dann müssen wir uns fürs Schweizer Hockey schämen, wenn die mitmachen...
      7 6 Melden
    • TheMan 16.08.2016 18:26
      Highlight @Schreiberling, bei Bern zählt nicht der Sportliche Aspekt? Echt jetzt? Ein Guter Ausbildungsverein, der Finanziell auch ohne CHL bestehen könnte. Der Einzige Club der seit Jahren Schwarze Zahlen schreibe und nicht vom Kanton abhängig ist? Davos kann auch nur NLA Spielen, da Ihr Mätze immer Geld einschiesst. Lugano das gleiche. Finanziell gesehen stehen die Miserabel da. Nur durch die Millionen, welche die Mätzen einschiessen, können die sich die Spieler Leisten.
      5 15 Melden
    • KingKong1990 16.08.2016 22:59
      Highlight Ehm, ich bin SCB Fan. Aber der SCB spielt nicht in der CHL wegen des sportlichen Aspekts, sondern weil er Gründungsmitglied ist. Wäre dies nicht der Fall, so wäre Bern dabei, wegen des Meistettitels. So gesehen, so oder so dabei. Letzte Saison waren sie nur dabei, weil sie eben Gründungsmitglied sind (Halbfinale aus Vorsaison hätte nicht gereicht).
      6 0 Melden
    • Pingu80 16.08.2016 23:18
      Highlight KingKong1990
      Warum sollte dann der SCB Geld in die CHL investieren, wenn sie keinen sportlichen Aspekt dahinter sehen? Die Clubs verdienen nicht wirklich an der CHL. Flüge, Hotels, ect. bezahlen die Vereine aus der eigenen Tasche. Nur der CHL Sieger kann mit dem Preisgeld die Kosten decken. Hoffen wir, dass sich dies ab nächster Saison ändert, wenn bei der CHL wirklich nur noch die top Teams dabei sind (ink. KHL). So wird die CHL auch wieder attraktiv für Fans, Sponsoren und Medien.
      1 1 Melden
    • Schreiberling 17.08.2016 00:54
      Highlight Ihr habt das falsch verstanden liebe Leute (ausser King Kong). Der SC Bern spielt dieses Jahr und die letzten zwei Jahre nicht in der CHL weil er sich sportlich qualifiziert hat, sondern weil er als Gründungsmitglied einen fixen Startplatz inne hatte. Ab nächster Saison ändert sich das dann.
      3 0 Melden
    • exeswiss 17.08.2016 04:42
      Highlight @TheMan so nebenbei die tigers schreiben auch schwarze zahlen...
      1 5 Melden
    • MARC AUREL 17.08.2016 16:47
      Highlight Nicht übertreiben... man könnte meinen zeit Jahrhunderte! Ist erst das 1 mal zeit der Wiederaufstieg! Wird wohl nicht lange so weiter gehen!
      2 0 Melden
    • exeswiss 17.08.2016 17:31
      Highlight wann haben deine lakers zum letzten mal schwarze zahlen geschrieben aurel?
      0 1 Melden
    • MARC AUREL 18.08.2016 08:43
      Highlight Bin nicht Lakers Fan! SCB!!!
      2 0 Melden
    600

Das wird beim Saisonstart alles anders: Die neuen Regeln in der NLA

Die neue Eishockey-Saison beginnt am Mittwoch endlich wieder. Auch wenn der Modus gleich bleibt, gibt es doch einige Regelanpassungen. Freuen können wir uns insbesondere auf die neue Verlängerung. 

Die Overtime mit 5-gegen-5 oder 4-gegen-4 wurde immer mehr zum langweiligen Abwarten für das Penaltyschiessen. Damit dürfte es jetzt vorbei sein. Mit 3-gegen-3 werden die zusätzlichen fünf Minuten zu einem Schlagabtausch mit sehr viel Platz für begnadete Schlittschuhläufer und Techniker. Das kann dann auch mal so aussehen:

Die angepasste Verlängerung wird die augenscheinlichste Änderung in der neuen Saison. Was es sonst noch zu beachten gibt, findest du hier in der Diashow:

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