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Ist Ambri als letztes NLA-Team wirklich abstiegsgefährdet? Bild: PPR

Geschlossene Liga, direkter Abstieg oder Status Quo? 5 National-League-Modi im Check

Falls Ambri diese Saison tatsächlich absteigt, könnten die Leventiner für lange Zeit der letzte Absteiger gewesen sein. Es sei denn, die National League krempelt ihren Modus komplett um. Wir haben vier alternative Modelle für die beiden höchsten Spielklassen auf die Probe gestellt.

28.03.17, 09:27 28.03.17, 11:09
Adrian Bürgler
Adrian Bürgler

Nach drei Niederlagen in Folge im Playout-Final gegen Fribourg zittert Ambri-Piotta vor dem Abstieg. Tatsächlich scheinen die Leventiner auf «bestem Weg» in die NLB zu sein. Ein Abstieg eines NLA-Teams ist aber nicht die Regel. Seit der Saison 2004/05, in der der aktuelle Modus für die Ligaqualifikation eingeführt wurde, gab es insgesamt fünf Auf- respektive Absteiger. Zuletzt schafften die SCL Tigers 2015 den Aufstieg in die höchste Spielklasse auf Kosten der Rapperswil-Jona Lakers.

Ab der nächsten Spielzeit wird der Aufstieg für die unterklassigen Teams noch schwieriger zu erreichen sein. Dann dürfen in der Ligaqualifikation nämlich drei statt wie bisher zwei ausländische Spieler eingesetzt werden. Eine Änderung, die die NLA-Teams freut, die ambitionierten NLB-Teams ärgert und die Fans in drei Lager spaltet.

Die SCL Tigers durften 2015 über den Aufstieg jubeln. Bild: KEYSTONE

Den Teams der höchsten Spielklasse bietet sich so mehr Planungssicherheit. Das Schreckgespenst Abstieg verblasst mehrheitlich und sie können sich ziemlich sicher sein, dass sie in der NLA bleiben. Das ermöglicht eine zukunftsorientierte Planung und Weiterentwicklung der Organisation, des eigenen Kaders und auch der Jugendförderung.

Knackpunkt dritter Ausländer

Auf der anderen Seite der Gefühlsskala stehen die NLB-Teams. Ein Aufstieg wird zukünftig mit Zusatzausgaben (für einen weiteren Ausländer) verbunden sein, und ist selbst dann noch schwer zu erreichen. Die Chancen, den Verein auf die nächste Stufe zu heben und so auch wirtschaftlich weiterzubringen, sind minimiert.

Der EHC Olten scheiterte bislang immer am Aufstieg. Bild: KEYSTONE

Die Fans spalten sich derweil in drei Lager. Es gibt die Fans der NLB-Topteams, die wohl ähnlich empfinden wie ihre Klubs und sich einen erleichterten Aufstieg wünschten. Es gibt die Fans der NLA-Topteams, denen es vor allem um Abwechslung und Spannung geht. Dazu gehört auch eine gewisse Durchlässigkeit zwischen NLA und NLB. Als drittes gibt es noch die Fans der NLA-«Wackelkandidaten», jene Teams die regelmässig in die Platzierungsrunde und in den Playout-Final müssen. Ihnen kommt es entgegen, dass der Ligaerhalt ihres Teams vereinfacht wird.

Doch die Ligaqualifikation verliert durch diese Änderung viel von ihrer Attraktivität. Könnte eine komplette Modusänderung die Ligen revolutionieren? Wir stellen vier alternative Modi vor, prüfen sie auf Herz und Nieren und vergleichen sie mit dem Status Quo.

Die geschlossene Liga

Die National League A wird aufgestockt auf 20 Teams und in zwei Divisionen (NLA Ost und NLA West) aufgeteilt. Die Qualifikation dauert 56 Runden. Dabei spielt jedes Team viermal gegen jedes Team aus der eigenen Divison und zweimal gegen jedes Team aus der anderen Divison. Die besten acht Teams der jeweiligen Division erreichen die Playoffs. Dort trifft das beste Team der Division Ost im Achtelfinale auf das schlechteste Team der Division West und umgekehrt.

So könnten die Playoffs in der geschlossenen NLA aussehen. bild: watson

In diesem Szenario ist die National League B eine Ausbildungsliga, die nur aus Farmteams der NLA-Klubs besteht. Damit die Liga ausgeglichen bleibt, gibt es eine Lohnsummen-Obergrenze (Salary Cap) und ein Draftsystem, das ähnlich funktioniert wie in Nordamerika.

Vor- und Nachteile

- Draftsystem und Salary Cap führen zu ausgeglichener Liga.
- Längere Playoffs.
- Junge Talente profitieren von mehr Plätzen in der höchsten Liga.
- Die «Problemliga» NLB wird durch eine Farmteamliga ersetzt.

- Geringere Leistungsdichte in der NLA.
- «Klassiker» wie ZSC-SCB werden nicht mehr so häufig gespielt.
- Stadien bleiben vermehrt leer, da auch Teams mit kleineren Fangruppen in der höchsten Liga spielen.
- Finanzierung der Infrastruktur für kleinere NLA-Teams fraglich.
- Gute Nachwuchsorganisationen verlieren ihre Talente durch den Draft, andere profitieren.
- 80 Prozent der Teams schaffen es in die Playoffs, die dadurch entwertet werden.

Das Modell «McGregor»

Ryan McGregor, Stürmer beim NLB-Klub Rapperswil-Jona Lakers, hat sich dem Modus-Thema angenommen. Auf seinem Blog «ShedLight Hockey», den er gemeinsam mit Teamkollege Steve Mason führt, präsentiert er sein Wunschformat für die National League. 

Es ist ein System mit drei Ligen. Die NLA und NLB werden auf je zehn Teams reduziert. Die besten acht Teams der NLA machen in den Playoffs den Meister unter sich aus. Die anderen zwei NLA-Teams spielen Best-of-7-Playouts, der Verlierer der Serie steigt direkt ab. Der Gewinner der NLB-Playoffs steigt direkt auf. Ein Abstieg aus der NLB ist nicht möglich.

Grafische Darstellung des Modells «McGregor». Grafik: Ryan mcgregor, shedlighthockey.com

Zudem gibt es eine National League C. Die NLC ist eine Ausbildungsliga mit Farmteams. Jedes NLA-Team darf (aber muss nicht) ein Farmteam in der NLC haben. Wer alleine kein Farmteam finanzieren kann, darf sich mit einem oder mehreren anderen Klubs eines «teilen». In der NLC gibt es einen strikten Salary Cap. Nachwuchsspieler sind mit einem Monatslohn von 800 bis 1600 Franken plus Wohnmöglichkeit zu entlöhnen. NLA-Klubs können jederzeit Spieler vom Farmteam in die eigene Mannschaft berufen.

Vor- und Nachteile

- Höhere Leistungsdichte und Attraktivität der NLA und NLB.
- Bessere Zuschauerzahlen in der NLB, da die Farmteams wegfallen.
- Kleinere und dadurch günstigere Kader in der NLA, da auf Farmteams zurückgegriffen werden kann.
- Junge Spieler profitieren von höherem Niveau in der NLA und NLB sowie von der Ausbildung in NLC.
- Erhöhte Durchlässigkeit zwischen den Ligen fördert die Attraktivität und Abwechslung.

- Ein Farmteam bedeutet einen finanziellen Mehraufwand, den nicht alle Teams stemmen können.
- Die besten NLC-Spieler stagnieren.
- Junge Spieler haben nur die Chance, sich in der NLA zu präsentieren, wenn sie beim Farmteam bleiben. Deshalb meiden sie die NLB.
- Weniger Platz in NLA/NLB für junge Spieler.

Das Modell «1992/93»

Dabei wird der Modus aus der Saison 1992/93 angepasst und wieder eingeführt. NLA und NLB bestehen aus je 10 Teams. Die besten acht Teams der NLA schaffen es in die Playoffs. Die NLA-Teams auf den Plätzen neun und zehn spielen in den NLB-Playoffs (Ligaqualifikation) in zwei Best-of-7-Serien gegen den Abstieg. 

Grafische Darstellung des Modells 1992/93. grafik: Ryan mcgregor, shedlighthockey.com

Die Begegnungen im Playoff-Viertelfinal werden ausgelost. Dabei wird darauf geachtet, dass die beiden NLA-Teams weder im Viertel-, noch im Halbfinal aufeinander treffen können. Die Sieger der beiden Halbfinals sichern sich die Plätze in der NLA, die restlichen Teams spielen die nächste Saison in der NLB.

Vor- und Nachteile 

- Attraktive und abwechslungsreiche Ligaqualifikation.
- Höhere Leistungsdichte in NLA und NLB, da Farmteams wegfallen.
- Finanziell lukrativ, da auch die Ligaqualifikation sehr spannend ist.
- Mehr Abwechslung durch die hohe Durchlässigkeit zwischen den beiden Ligen.

- Zwei «Finals». Richtiger NLB-Final entfällt.
- Kein NLB-Meister
- Weniger Platz in NLA/NLB für junge Spieler.
- Frühes Saisonende für die schlechtesten vier NLB-Teams und finanzielle Einbussen durch weniger Spiele.
- Farmteams werden nicht berücksichtigt.

Das Modell «Direkter Auf- und Abstieg»

Die National League A besteht aus zwölf Teams, die National League B aus zehn Teams. Die besten acht aus der höchsten Spielklasse spielen in den Playoffs um den Meistertitel. Für die Teams auf den Rängen neun und zehn ist die Saison vorbei. Die Klubs auf den Rängen elf und zwölf steigen direkt ab. Die beiden Finalisten der NLB-Playoffs steigen direkt auf.

Freiburg und Ambri wären mit diesem Modell abgestiegen.

Langenthal und die Lakers hätten den direkten Aufstieg geschafft.

Vor- und Nachteile

- Hohe Leistungsdichte und Attraktivität in der NLA und NLB.
- Mehr Abwechslung durch die hohe Durchlässigkeit zwischen den beiden Ligen.
- Kein «Herumdümpeln» am Strich, da die Saison nicht in der Ligaqualifikation gerettet werden kann. 

- Keine Ligaqualifikation
- Keine Planungssicherheit für die NLA-Teams
- Finanzielle Einbussen, da die Ligaqualifikation fehlt.
- Weniger Platz in der NLB für junge Spieler​

Der Status Quo

Die National League wie sie aktuell funktioniert. NLA und NLB bestehen aus zwölf Teams. Der Absteiger wird in drei Schritten über Platzierungsrunde, Playout-Final und Ligaqualifikation bestimmt. Die NLB besteht teilweise aus Farmteams.

Vor- und Nachteile

- Attraktive NLA mit hoher Leistungsdichte.
- Attraktiver Playout-Final und attraktive Ligaqualifikation.
- Platz für junge Spieler in der NLA.
- Gute Zuschauerzahlen in der NLA.
- Grosse Planungssicherheit in der NLA ermöglicht auch nachhaltige Jugendförderung.

- Unattraktive NLB aufgrund des hohen Leistungsgefälles zwischen Spitzenteams und Farmteams.
- Platzierungsrunde kann sehr langweilig werden.
- Junge Spieler in den Farmteams haben keinen Ansporn, da sie mehrheitlich chancenlos sind.

Alle vorgestellten Modelle haben ihre Vor- und Nachteile und alle sind auf ihre Weise interessant. Dennoch scheint eine drastische Modusänderung im Moment unwahrscheinlich.

Jetzt bist du gefragt! Welcher der vorgestellten Modi gefällt dir am besten? Und wie sieht dein Traum-Modus für die National League aus? Teile es uns mit in der Umfrage und in den Kommentaren.

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  • 29%Die geschlossene Liga.
  • 24%Das Modell «McGregor».
  • 11%Das Modell «1992/93».
  • 13%Das Modell «Direkter Auf- und Abstieg».
  • 14%Der Status Quo.
  • 9%Ich will nur das Resultat sehen.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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  • caschthi 29.03.2017 00:03
    Highlight Hat nicht watson schon ein Artikel gebracht, dass eine geschlossene Liga in CH rechtlich gar nit möglich ist?

    Ausserdem verstehe ich nicht wieso beim Modus was geändert werden soll, ich finde es spannend und gut wie es ist, ausser dass der NLB Champion nicht so sehr im Nachteil gegenüber des NLA Ligist sein sollte, am Schluss macht ja genau das Eishockey so spannend!
    2 5 Melden
  • DinoW 28.03.2017 18:27
    Highlight Mein Problem mit der durchlässigen 10er-Liga: Man bekäme Liftteams, die sich abwechseln. In den 1-2 Saisons, die sie jeweils in der NLA verbringen, lernt man die Spieler nicht kennen und entwickelt kein Verhältnis zur Mannschaft, sodass diese Teams für Fans anderer Mannschaften ziemlich austauschbar werden. Im Fussball ist das meiner Meinung nach schon der Fall, ob jetzt gerade Lugano, Vaduz oder Lausanne oben ist, macht für mich kaum einen Unterschied. Das Problem der NLB ist ja, dass es irgendwo um die Hälfte der Liga stark abwärts geht. Daher sehe ich die 16-20er-Liga als gute Lösung.
    6 3 Melden
  • Tom Garret 28.03.2017 16:35
    Highlight Ich finde "Klassiker wie ZSC-SCB werden nicht mehr so häufig gespielt." ein Vorteil. Zar komme ich eher vom Fussball, aber dort sind ja momentan die selben Diskussionen im Gang. Ich finde es geil wenn die grossen Spiele seltener sind. Denn sie sind dann wirklich gross. Bei hundert Begegnungen der selben Teams nimmt man einfach das gewisse etwas...
    Zum Modus, ich finde immer noch die Idee von Zaugg am besten. Den alten Fussball Modus mit Auf- Abstiegsrunde. Auch seine Argumentation war wirklich gut mit dem einfacheren Auf- und Abstieg...
    16 2 Melden
    • Hoppla! 28.03.2017 17:39
      Highlight Ich schaue keines von beiden. Aber sind dann Spiele gegen Wohlen, Le Mont & Co. besser?

      Aus meiner Sicht ist der Schweizer Markt zu klein bzw. die Dichte nicht gegeben. Bereits heute sind viele in der 2. Liga fast Amateure.
      1 1 Melden
    • Tom Garret 28.03.2017 20:12
      Highlight Es kommt halt darauf an was du willst. Ich mag Abwechslung. Zudem, da du ja auf den Fussball zielst, würde es eher Xamax, Aarau, Servette oder FCZ sein und nicht Le Mont oder Wohlen.
      GC spielt noch einmal im Jahr "zu Hause" gegen Basel oder den FCZ, das wären richtige Highlights. Jetzt sind es zwei und je nach Cup deren drei Spiele pro Jahr, zudem ja immer auch noch zwei Auswärts, es ist einfach langweilig...
      5 0 Melden
  • supremewash 28.03.2017 12:55
    Highlight Aufstockung auf 16 Teams ( 60 Spiele in der Quali)
    Teams 1-8 in den Playoffs
    9-12 in die Ferien
    Abstiegsrunde der letzten vier (Start ohne Punkte) mit direktem Absteiger
    NLB Meister steigt direkt auf.


    16 9 Melden
    • Schreiberling 28.03.2017 15:00
      Highlight Ok, aber wer spielt dann noch in der NLB?
      15 0 Melden
    • supremewash 28.03.2017 23:11
      Highlight Gute Frage. Arosa und Herisau?
      2 0 Melden
  • Meet The Mets 28.03.2017 12:21
    Highlight Mir gefällt die geschlossene Liga mit einer Einschränkung: Warum müssen so viele Teams in die Playoffs kommen? Wieso nicht wie bisher mit den Viertelfinals anfangen? Dann kriegt auch die reguläre Saison wieder mehr Gewicht, und eine Quote von 8/20 der Teams, die in die Playoffs kommen, finde ich vernünftig.
    19 9 Melden
    • Steven86 28.03.2017 15:00
      Highlight Sobald immer die gleichen in den Playoff oder Playout sind, fängt die langeweile wieder an. In Europa lebt der Sport von Emotionen, darum brauchen wir Auf- und Abstieg. Spannung bis zum Schluss.
      19 1 Melden
    • DinoW 28.03.2017 18:13
      Highlight 16/20 finde ich auch eher viel, aber bei 8/20 wird die Saison für viele Teams im Januar vorbei sein, weil sie die Playoffs nicht mehr (realistisch) erreichen können. Wie wäre es mit 12 oder 14 und die ein/zwei besten Teams pro Seite bekommen in der ersten Runde ein Freilos? Für die vorderen Mannschaften ein Anreiz, bis zum Schluss um die Spitze zu spielen, für die hinteren geht es lange um die Playoffs. (Evtl. müsste man sich dann wegen der WM überlegen, die ersten Serien auf BO5 zu verkürzen)
      4 0 Melden
    • Qwertzuiop 28.03.2017 22:02
      Highlight Halte ein Freilos für keine gute Idee, kann ein Nachteil sein, wenn man 2-3 Wochen kein Spiel hat. Man müsste die Serie aber nicht zwingend best of seven spielen. Vielleicht den Achtelfinal best of five oder best of three.
      3 0 Melden
  • Bacchus75 28.03.2017 11:48
    Highlight Das Potential für professionell geführte Vereine liegt in der Schweiz bei 20. Im Moment sind es 12 NLA-Clubs und 8 NLB Clubs. Die Farmteams und Winterthur passen da nicht rein.

    Es kann daher nur die Lösung 10/10 geben. Der B-Meister steigt direkt auf, der Playoutverlierer steigt direkt ab. Nur so ist es möglich die NLA attraktiv zu halten und die NLB aufzuwerten.
    31 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.03.2017 13:48
      Highlight Das mit den Farmteams verstehe ich ja noch, aber warum genau passt der EHC Winterthur nicht in die NLB?

      In der Quali hatten die immerhin duchschnittlich 1158 Zuschauer pro Spiel...

      (http://www.hockeyfans.ch/stats/teamstats.php?stattyp=zuschauer&anlasstyp=QB1617&orderBy=Schnitt%20DESC)
      11 1 Melden
    • Bacchus75 28.03.2017 15:33
      Highlight @ Lettersinpink

      Die Zuschauerzahlen sind bei Winterthur wirklich in Ordnung. Mir ging es darum aufzuzeigen, dass 20 Vereine Profivereine sind. Winterthur hat nach wie vor Strukturen die eher eines 1. Ligisten gleichen. Teilzeitsgeschäftsführer, nur 1 Ausländer usw. Der EHC Winterthur ist irgendwo zwischen 1. Liga und NLB. Darum ist er für mich einer der ambitionierten Vereine die beim System 10/10 durchaus ihre Chance bekommen sollen in die NLB aufzusteigen. Der Verein leistet aber sehr wohl gute Arbeit.
      11 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.03.2017 16:51
      Highlight @Bacchus75
      Die Struckturen in den Vereinen kenne ich zu wenig, danke für die Infos.

      Ab nächster Saison gibt es ja eine neue Liga zwischen 1. Liga und NLB, villeicht sollte man abwarten wie sich das entwickelt.
      6 0 Melden
  • BamBamCam 28.03.2017 11:28
    Highlight Bin mit der 12er Liga in der NLA zufrieden.
    Playoff mit den besten 8 Teams. Playout mit den vier letzten.

    Was die Auf- und Abstiegsrunde beleben würde, wäre der Modus der Ende 80er/Anfang der 90er gespielt wurde.

    Die zwei letzten aus den Playouts spielen in einer 6er Gruppe gegen die vier besten NLB Teams zwei Runden. Die beiden Gruppenersten bleiben, oder steigen in die NLA auf.
    Um die Chancen der NLB Teams zu erhöhen wird nur mit zwei Ausländern gespielt.
    56 1 Melden
  • Tavares 28.03.2017 11:07
    Highlight NLA und NLB möglichst durchlässig, heisst mind. 1 fixer Ab-/ Aufsteiger.
    Damit ein Abstieg nicht zum finanziellen Kollaps führt, diese Mannschaft mit extra Geld aus dem TV - Vertrag ausstatten, ähnlich der Premier League in England (über 2-3 Jahre abnehmend verteilt).
    Dazu die unsinnigen Stadionvorschriften lockern, zumindest für eine Übergangszeit bei Aufstieg (3-5 Jahre). Dann kann jeder Club aufsteigen und das Stadion schrittweise (und nachhaltig) umbauen.
    55 4 Melden
  • Steven86 28.03.2017 10:58
    Highlight Ach hört doch au mit dieser geschlossene Liga, wir sind nicht in der NHL so viele gute Spieler haben wir auch nicht, damit wir sowas aufziehen können. In Finnland und Deutschland hat es auch nich funktioniert.
    75 2 Melden
  • Guzmaniac 28.03.2017 10:55
    Highlight Finde die Idee, dass die letzten zwei NLA Teams in den NLB Playoffs von Beginn weg mitmachen (müssen), sprich im Viertelfinale, noch toll! Die beiden NLB Playoff Finalisten steigen auf, der Sieger des Finales wird Meister.
    20 3 Melden
  • Pat the Rat (der Echte) 28.03.2017 10:55
    Highlight Da will ich doch auch noch meinen Senf dazu geben:

    Aufstockung NLA auf 14 Teams, 4 komplette Runden, 52 Spiele (damit entfallen diese unsäglichen "regionalen" Zusatzspiele)
    1-8 Playoff wie gehabt
    9, 10 Ende Saison
    11-14 Playout im Playoff-Modus (11vs14 ; 12vs13), Verlierer spielen "Finale", Verlierer steigt direkt ab

    NLB reduzieren auf 10 Teams (oder 12 wenn genug Interessenten) inklusive maximal 4 (oder 5) Farmteams,
    1-8 Playoff wie gehabt, Meister darf direkt aufsteigen, ansonsten Ligaquali Vizemeister gegen den theoretischen Absteiger

    Was meint Ihr dazu?
    38 5 Melden
    • Adrian Buergler 28.03.2017 11:43
      Highlight Danke für den interessanten Vorschlag.

      Es könnte sein, dass die NLB in diesem Vorschlag sehr unattraktiv wird. Zwei weitere NLB-Topteams spielen neu in der NLA und die Farmteams sind immer noch Teil der Liga.

      Zudem könnte es aus finanzieller Sicht für ein NLA Team lukrativer sein, als auf dem 11. Rang ins Playout zu gehen, statt die Saison nach der Qualifikation auf Rang 9 oder 10 bereits zu beenden.
      18 0 Melden
    • exeswiss 28.03.2017 16:19
      Highlight @Adrian Buergler glaub mir kein team geht freiwillig in die playouts. die möglichkeit in eine abwärtsspirale zu kommen und abzusteigen ist zu gross.
      8 0 Melden
  • Hockrates 28.03.2017 10:51
    Highlight Wieso wird bei Modusdiskussionen eigentlich immer an der NLA rumgedoktert? Die NLA funktioniert bestens, die NLB nicht.
    9 32 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.03.2017 11:16
      Highlight Weil die beiden Ligen zusammen gehören. Und weil die überheblichkeit gewisser NLA Clubs der NLB schadet.
      65 4 Melden
  • Dschungelpartei 28.03.2017 10:47
    Highlight Das einzige Problem im jetzigen Modus ist meiner Meinung nach die langweilige Platzierungsrunde, was mit der Wiedereinführung des Playout-Halbfinals behoben werden kann.
    Das Niveau ist sehr ansprechend, die Zuschauerzahlen stimmen, junge Spieler werden gefördert und jede Saison überrascht mit unvorhersehbaren Resultaten. Notabene alles Punkte, die in der Super League nicht, oder nur sehr bedingt, erfüllt werden.
    25 3 Melden
    • exeswiss 28.03.2017 16:23
      Highlight das problem ist du kannst nicht von einer mannschaft verlangen, die bis häufig 1 runde vor schluss um die playoffs gekämpft hat, gegen ein team zu spielen, das sich häufig seit dezember auf die playouts vorbereiten kann. auch wenn das team das um die playoffs gekämpft hat normalerweise spielerisch besser sein sollte, ist es mental total unvorbereitet auf die neue situation. dies zu verarbeiten geht nicht von einem tag auf den anderen.
      2 0 Melden
    • Dschungelpartei 29.03.2017 12:58
      Highlight Dann wäre eine ersatzlose Streichung der Platzierungsrunde wohl die beste Lösung.
      0 0 Melden
  • Luca Russo 28.03.2017 10:44
    Highlight Meiner Meinung nach sollte vorallem zuerst mal die Playouts wieder wie vor ein paar Jahren gestaltet werden.
    Da hatt jeweils 9. gegen 12. und 10. gegen 11. eine best of 7 Serie gespielt.
    Oder alle Teams starten mit dem aktuellen System bei 0 Punkten.
    Denn so wie es jetzt ist, können der 9. Und 10. Kaum absteigen.
    26 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.03.2017 11:17
      Highlight Da stimme ich dirvoll und ganz zu!

      Aber auch der Aufstieg sollte einfacher sein, dann wäre auch ein Abstieg nicht mehr so eine grosse Tragödie.
      26 0 Melden
    • Tom B. 28.03.2017 11:26
      Highlight ...nur wenn diese sich während der Saison genügend Punkte erspielt hatten!!
      4 1 Melden
    • c_meier 28.03.2017 16:11
      Highlight Problem ist nur dass Platz 9 bis Ende Quali Vollgas gibt während das Team auf Platz 12 wohl seit Anfang Februar Kräfte sparen kann und dann im Playout Vollgas geben kann... Gabs ja auch schon, darum das heutige Modell mit Saisonende fürdie Plätze 9 & 10
      6 1 Melden
    • exeswiss 28.03.2017 16:25
      Highlight sorry aber wenn die teams auf platz 11 und 12 über 10 punkte rückstand haben, seh ich nicht ein warum es auf 0 punkte zurückgesetzt werden sollte. irgend einen vorteil soll man ja haben, wenn man sich nicht seit dezember auf die playouts vorbereiten kann....
      11 1 Melden
    • DinoW 28.03.2017 18:15
      Highlight War es nicht mal so, dass die Platzierungsrunde mit halbierten Punkten gespielt wird? Das könnte helfen...
      3 1 Melden
  • Moudi 28.03.2017 10:41
    Highlight Wie VOR dem Status Quo..
    Soll heissen Play-Out Modus best of 7 (9-12)
    Das gibt richtig Spannung! wenn auch der 9 absteigen könnte! das waren immer sehr sehr spannende Spiele wenns ums überleben geht und nicht um einen Schirm-Ständer!
    Ja und das Sage ich als Biel Fan.. und schneide mich so ins eigene Fleisch? Ja Super Spannend.. also Herzstillstandspannung!
    22 4 Melden
  • bullygoal45 28.03.2017 10:40
    Highlight Ich finde die 10er Liga super. Selbstverstäntlich gehört unser Rappi vorest in die unteren 10 Teams. So kann jedes Team im Hinterkopf den Aufstieg haben.

    Was ich nach 2 Saisons NLB sagen kann. Sie geht bachab, wird langweilig und unattraltiv 😐😒
    30 3 Melden
  • Zuerchersc1930 28.03.2017 10:38
    Highlight NLA Playoffs wie bisher

    Playouts altes system 9:12 und 10:11 dann PlayOut Final.

    Verlierer Final steigt direkt ab, gewinner Final geht in die ligaquali gegen den VIzemeister NLB
    23 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.03.2017 10:38
    Highlight Mein Vorschlag:

    1. Die Liga-Quali abschaffen.

    2. NLB Meister steigt direkt auf (Ausnahme: Wirtschaftlichkeit erlaubt es nicht)

    3. NLA Playout Verlierer steigt direkt ab (Ausnahme: Kann, wenn es kein Aufsteiger gibt, Antrag auf Ligaerhalt stellen)

    4. Rest so beibehalten wie es ist.
    17 4 Melden
  • Boston5 28.03.2017 10:35
    Highlight Kann es sein das der Bericht etliche Fehler hat???

    " Die besten acht Teams der jeweiligen Division erreichen die Playoffs. Dort trifft das beste Team der Division Ost im Viertelfinale auf das schlechteste Team der Division West und umgekehrt."

    Wären dann wohl Achtelfinals...

    "Die beiden Finalisten der NLB-Playoffs steigen direkt auf."

    Nicht CdF sonder eher Rappi wäre das oder??



    3 0 Melden
    • Adrian Buergler 28.03.2017 11:10
      Highlight @Boston5: Du hast natürlich recht. Ich habe beim direkten Auf- und Abstieg einen Überlegungsfehler gemacht. Jetzt sollte es stimmen.
      7 1 Melden
  • Slotter 28.03.2017 10:23
    Highlight Mit dem neuen Geldverteilungsschlüssel erhält jeder NLA-Klub über eine Mio mehr als jedes NLB-Team. Zusammen mit der TV-Abdeckung und den damit generierten Sponsoreneinnahmen wird in Zukunft jedes Duell des NLA-Letzten gegen den NLB-Meister zur Farce verkommen. Zu ungleich werden die Spiesse sein. Wenn die Liga wirklich Wert auf Entwicklung legt, ist ein direkten Auf-Absteiger ohne Ligaqualifikation sogar zwingend. Sonst wird die NLB verkümmern und darunter leidet auch die NLA. Im Ausland wird es gezeigt (Schweden) wies gehen könnte. Andere Sportarten wie Fussball/Handball etc. ebenso.
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  • dechrigi 28.03.2017 10:11
    Highlight Meine Idee wäre es:
    NLA Quali und Playoff wie gehabt.
    Playout:
    Platz 9+10 haben Ferien
    11+12 spielen in einer best of 7 Serie um die Ligaquali


    Der verlierer Steigt direkt ab und der NLB Meister steigt direkt auf.
    Der Sieger geht in die Ligaqualie gegen den zweiten der NLB.


    So wird die NLB attraktiver, ein Wiederaufstieg nicht unnmöglich.
    Dazu gibt es noch eine stetige Anpassung der Ligen welche attraktiver und besser werden.
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    • Martinov 28.03.2017 10:34
      Highlight und was machst den wenn z.B. der Verlierer des NLB Finals Ajoie heisst und keine Ambitionen hat in die NLA aufzusteigen? Welcher der beiden NLB-Halbfinalisten bekommt dann der Platz um für den Aufstieg zuspielen, oder gar niemand?
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    • dechrigi 28.03.2017 11:12
      Highlight Durch das, dass die Liga attraktiver wird, denke ich finden sich auch mehr Sponsoren. Denn plötzlich hat man eine plausible Chance bei den grossen mit zu spielen.

      Und wenn dies nicht geschieht steigt niemand auf ganz einfach
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    • DinoW 28.03.2017 18:16
      Highlight Martinov: Niemand. Gab es ja auch letzte Saison mit Ajoie.
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  • Gelöschter Benutzer 28.03.2017 10:09
    Highlight ich denke die geschlossene liga könnte auf lange sicht die gesamte liga weiter bringen.
    Nur währe ich dafür das die playoff immer noch mit dem viertelfinale beginnt (ohne achtelfinale) und die liga nur mit 16 teams gespielt wird auch sollte der wirtschaftliche aufstieg aus der super regio league oder der franchise wechsel (also das klubs ihren standort wechseln) möglich sein.

    aber sonst bin ich eigentlichmit dem jetzigen system ganz zufrieden. es ist nicht perfekt aber ganz ok
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    • dechrigi 28.03.2017 10:20
      Highlight Warum sollte ein Franchise wechsel möglich sein.
      Wir sind nicht in Amerika wo man Klubs nimmt und wo anders hinsetzt und keinet sagt was.
      Die Klubs sind in Ihren Städten verwurzelt, da hängt viel mehr dran als finanzielle Ziele.
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    • Amboss 28.03.2017 10:40
      Highlight Nee, geschlossene Liga funktioniert in Amerika, aber nicht bei uns. Und mit 16 Teams schon gar nicht.
      Denn so gibt es ca. ab Anfang November etwa 5,6 Teams bei denen eine Playoff-Quali unrealistisch wird. Und für die geht dann um rein gar nichts mehr.
      Und wenn es um sportlich nichts mehr geht kommen die Zuschauer nicht mehr. Im Gegensatz zu den USA, wo man einfach ans Spiel geht, weil es ein Event ist.

      Zudem: Geht es um nix mehr beginnt der Ausverkauf des Teams während der laufenden Saison, was ziemlich doof ist. Siehe Zagreb. Oder der letztjährige Berner Meistergoalie ist auch so einer.
      22 0 Melden
  • XAALLAAX 28.03.2017 10:06
    Highlight Bin ganz zufrieden mit dem Status quo. Zu den Negativpunkten dessen:

    1. Der Vergleich der Ausgeglichenheit der NLB mit NLA zeigt, dass der Abstand 1. - 12. im B 72, im A 61 Punkte betrug. Im B hatte der 9. 11 Punkte Rückstand aufs Playoff, im A waren es 8 Punkte. Speziell abgefallen sind Farmteams nicht.

    2. Platzierungsrunde muss nicht spannend sein, für Spannung haben wir Playoffs. Die Teams sind meist auch so im Elend, dass kein Vorsprung als sicher empfunden wird.

    3. Meiner Meinung nach hat ein Spieler ohne Ansporn nichts in einem Farmteam verloren.

    Dafür negativ: Zuschauerz. Farmteams.
    7 11 Melden
    • samy4me 28.03.2017 11:00
      Highlight Schau Dir die Tabelle noch einmal an, das erste Farmteam, Zug, hatte schon 15 Punkte Rückstand auf die Playoffs. Biasca 17 und GCK 19. Da Thurgau auch nicht wirklich zu den ambitionierten Topteams gehört, lassen wir die mal weg: Die Academy hat auf das 7. platzierte Visp (dass eine schreckliche Saison zeigte) bereits 26 Punkte rückstand, auf Rang 6 sind es schon 44. Das würde ich sehr wohl als abfallen bezeichnen....
      25 1 Melden
    • XAALLAAX 28.03.2017 11:29
      Highlight OK, bin allerdings trotzdem der Meinung, dass alle Teams konkurrenzfähig waren.
      Auch in der NLA gibt es mal 12:0, 9:0, 8:1-Spiele wenn an einem Abend mal fast alles passt.

      Den Rückstand von 18 Punkten des 7. auf den 6. ist auch krass und trotzdem spricht man nicht von abfallen. Und ist ja so zustandegekommen obwohl Ajoie schlecht gestartet ist.
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  • Tubel500 28.03.2017 10:05
    Highlight Persönlich finde ich eine geschlossene Liga die mit Abstand beste Lösung, weil so "ewige" Stärkeverteilungen aufgebrochen werden. Salary Cap und Draft-System führen in der NHL (und ähnlichen Ligen) über die Jahre gesehen zu einer Ausgeglichenheit, die es sonst kaum gibt im Sport.

    Ist aber chancenlos, da z.B. die Lions mit ihrem extrem gut aufgebauten Nachwuchssystem ihren Vorteil verlieren (und wir alle wissen, wie viel Einfluss sie haben).
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    • sevenmills 28.03.2017 10:26
      Highlight Nimm dir mal einen Globus und dann vergleichst du mal die Grösse der Schweiz und Nordamerikas. Dann kannst du auch noch mal googlen, wie viele lizenzierte Eishockeyspieler es in Nordamerika und der Schweiz gibt. Dann vergleiche nochmal die NLA mit der NHL.

      Die ganzen NHL-Dinge sind in der Schweiz völlig unrealistisch. Ausserdem funktioniert der Schweizer Sport nicht so. Die Schweizer Sportradition bestand seit jeher aus Klassenkampf, Dorf gegen Stadt, von der Hölle in den Himmel und zurück (oder nicht), Berg gegen Tal, David gegen Goliath. Die geschlossene Liga wird hier nicht funktionieren.
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    • MARC AUREL 28.03.2017 11:08
      Highlight Sorry aber wieso sollten Klubs wie Bern ihr hart verdientes Geld durch ein Salary Cap einschränken lassen? NUR WEGEN DIE KLEINEN KLUBS? Innovation bringt die Klubs weiter. Es braucht auch im Geld verdienen ein Leistungsprinzip. Nur weil gewisse Klubs nicht mit Geld umgehen können brauchen wir kein Salary Cap. Es gibt Gründe wieso gewisse Klubs vorne mitmischen und andere nicht...
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    • Tom B. 28.03.2017 11:29
      Highlight Salary cap u.a. NHL-Errungenschaften lassen sich mit unserem Recht gar nicht vereinbaren. Forget it!!
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    • Tubel500 28.03.2017 11:45
      Highlight @sevenmills: Die Grösse ist irrelevant, das hat damit nichts zu tun. Beim Rest gebe ich dir Recht, diese Tradition macht einen grossen Teil aus. Mein Argument beruht nur auf der grösseren Ausgeglichenheit, die entstehen würde. Entweder man gewichtet das eine höher, oder eben das Andere.

      @MARC AUREL: Leistungsprinzip ist das Eine, aber dass Bern andere wirtschaftliche Voraussetzungen hat als z.B. Ambri, was Einzugsgebiet etc. angeht, kannst du nicht leugnen. Bern macht also nicht einfach nur alles besser, es liegt auch besser.

      @Tom B: Das kommt dann noch dazu, ja.
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    • DinoW 28.03.2017 18:20
      Highlight Wie wäre es mit einem Salary Cap ohne Draft? Das würde den Clubs den grössten Anreiz geben, Junge auszubilden, denn man könnte diese behalten (kein Draft) und es kommt ziemlich sicher günstiger bezüglich des Caps, als einen Star/Ausländer zu holen. Gleichzeitig ist es nicht mehr so einfach für ZSC/SCB/Lugano, den kleinen die Stars (z. B. Pestoni) wegzukaufen.
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  • sevenmills 28.03.2017 09:55
    Highlight Die geschlossene Liga wäre der Super-Gau fürs Schweizer Eishockey. Finnland und Deutschland haben den gleichen Fehler gemacht.
    Mit 20 Teams wird das Niveau stark verwässert, bei 16 Playoff-Teilnehmern nimmt die Anzahl an unbedeutenden Quali-Spielen extrem zu, mit fehlendem Auf/Abstieg geht ein grosses Stück Sportsgeist verloren.
    Es könnte auch viel einfacher gehen: NLA/NLB/Super 1. Liga mit je 10 Mannschaften, der Meister jeder Liga steigt jeweils auf, der Letzte ab. Gute Durchlässigkeit, Niveau steigt in allen Ligen massiv, Farmteams haben eine angemessene gute Liga mit der Super 1. Liga.
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    • Amboss 28.03.2017 10:33
      Highlight Richtig: Geschlossene Liga passt zur amerikanischen Kultur, wo Sport viel mehr ein Event und funktioniert da auch. In Europa aber nicht.

      So gut dein Vorschlag auf den ersten Blick tönt, er funktioniert nicht. Und zwar wegen der Super 1.Liga. So eine Liga funktioniert nicht. Viel höhere Kosten, aber null Mehrwert für die Amateurteams: Weite Reisen und langweilige Gegner (Farmteams).
      Zudem: Kein einziger Zuschauer intressiert sich zusätzlich für diese Liga. Die obersten beiden Ligen hat man im Blickfeld, die Dritte nicht mehr.
      Wie bei der Promotion League im Fussball.
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    • sevenmills 28.03.2017 11:06
      Highlight Jo, muss nicht die Super 1. Liga sein, einfach die jeweils dritthöchste. Was meiner Meinung nach einfach das Wichtigste ist: Durchlässigkeit zwischen allen Ligen von ganz oben bis ganz unten.
      Ich finde die Farmteams ja auch unpassend fürs Schweizer Eishockey. Aber wenn man denn schon mit ihnen leben muss, dann passen sie eben besser in die erste Liga, sei es von den Zuschauerzahlen oder vom Niveau her. Von mir aus dürften sie dann gerne auch aufsteigen, wenn sie es sportlich schaffen.
      Bei durchlässigem Modus würden die Farmteams mittelfristig ganz automatisch ihren Platz finden.
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    • Amboss 28.03.2017 11:23
      Highlight Ist wirklich so. Diese Farmteams passen irgendwie einfach nicht ins System:

      Als es nur GCK war, wars irgendwie kein Problem, die haben halt auch noch mitgespielt.
      Jetzt aber sind sie zu einem echten Problem für die NLB geworden..

      Optimal wäre natürlich eine Farmteam-Liga.
      Wieso eigentlich nicht eine Farmteam-Liga, zusammen mit österreichischen und deutschen Teams?`
      Ein bisschen ausländische Luft wäre nicht das schlechteste für die jungen Spieler.

      RedBull Salzburg hat ja sogar mal in der russischen Juniorenliga gespielt

      Könnte echt

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  • MARC AUREL 28.03.2017 09:53
    Highlight Wer für eine geschlossene Liga abstimmt zerstört die Leistungskultur ganz klar! Der 12te sollte direkt absteigen wie der Sieger im NLB- Final direkt aufsteigen und der 11te Playouts gegen der Vize- Meister im NLB! Somit kann man auch schnell wieder aufsteigen sollte man viel pech haben. Dazu gibt es spannende Spiele bis zum Schluss was auch das Niveau der Spiele erhöht!
    61 7 Melden
  • N. Y. P. 28.03.2017 09:51
    Highlight Die Vorteile des Status Quo sind von @Adrian Bürgler perfekt auf den Punkt gebracht.
    Playoffs und Playouts sind immer hochspannend. Hohe Leistungsdichte. Viele Derbys und Klassiker. Einzig in der Qualifikation sehe ich ein wenig Schwächen am Modus.
    Vielleicht am Punktesystem was ändern?
    Zu dem bewährten Punktesystem könnte man zum Bsp. 2 Punkte zusätzlich verteilen bei einem Sieg mit mindestens +5Toren.
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  • Max Dick 28.03.2017 09:45
    Highlight Das Problem beim ganzen liegt darin, dass die NLA Stadionvorschriften hat, welche die meisten NLB Teams - und auch Ambri - nicht erfüllen. Also erhöht ein durchläufigerer Modus die Spannung gar nicht gross, wenn dann eh nur vereinzelte Teams aufsteigen könnten.
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«Eishockey aktuell» – SRF lanciert neues Eishockeymagazin

Das Schweizer Fernsehen SRF erweitert die Eishockey-Berichterstattung um eine neue Sendung. Ab der neuen Saison berichtet das Magazin «Eishockey aktuell» über alle Spiele und alle Tore einer Runde.

Die Sendung wird während der Qualifikation an Werktagen mit vier oder mehr National-League-Spielen ausgestrahlt. Die Sendedauer soll jeweils 30 bis 40 Minuten betragen. Bei Wochenendrunden berichten «Sportaktuell» und «Sportpanorama» wie gewohnt über die Spiele im Schweizer Eishockey.

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