Sport

Der Berner Simon Moser (21) feiert das 3:3 gegen Zug.  Bild: KEYSTONE

Der SCB ist nach einem 60-Minuten-Drama Leader – und bleibt es bis im März

Der SC Bern steht nach dem 6:3 gegen ein starkes Zug an der Tabellenspitze und wird nun bis zum Schluss der Qualifikation dort bleiben. Die nächste Niederlage folgt wohl erst in Langnau.

01.10.17, 05:14 01.10.17, 16:38

Zug gegen Bern. Das Gipfeltreffen. Die intensiven Partien zwischen dem EV Zug und dem SC Bern gehören inzwischen zum Besten, was es im europäischen Klubhockey zu sehen gibt.

Die Zuger haben gegen den SCB im letzten Frühjahr den Playoff-Final in sechs Partien (2:4) verloren. Nun haben wir am Samstag dieses Finale sozusagen im Zeitraffer in einem Drama über 60 Minuten noch einmal erlebt.

Das Finale hatte Zug zum Auftakt mit zwei Niederlagen einen Schock beschert (0:5, 2:4). Der Sieg in Bern brachte die Hoffnung zurück (2:1 n.V) und der zweite Sieg löste Begeisterung aus (3:2 n.V). Aber dann entschied der SCB die Finalserie unerbittlich mit zwei klaren Siegen (6:1, 5:1).

Nach diesem Drehbuch ist auch die Partie am Samstag gelaufen. Der grosse SCB geht 2:0 in Führung. Mit einer gewaltigen Energie- und Willensleistung kehrt Zug zurück, entwickelt eine Dynamik und eine Wucht, die auf helvetischem Eis nur selten zu sehen sind und geht noch im ersten Drittel in Führung (3:2). Begeisterung in Zug. Die Arena bebt. Aber am Ende ist der SCB zu clever und zu ausgeglichen und gewinnt das Spiel auf unerbittliche Art und Weise 6:3.

Publikum gegen Schiedsrichter

Drei Szenen haben das leidenschaftliche Publikum gegen die Schiedsrichter aufgebracht:

Die Schiedsrichter hatten also etwas mit dem Ausgang des Spiels zu tun. Aber sie sind von aller Schuld an Zugs Niederlage freizusprechen. Ja, sie brachten eine dramatische, zeitweise intensive und schwierig zu leitenden Partie gut über die Runden. Entscheidend waren letztlich die gleichen drei Punkte, die auch im Finale ausschlaggebende Bedeutung hatten.

Finale reloaded

Auch so gesehen haben wir noch einmal das Finale erlebt.

«Zu viele Fehler»

Zugs Trainer Harold Kreis suchte keine Ausreden. «Wir hatten im zweiten Drittel genügend Chancen um die Partie zu entscheiden und leisteten uns im letzten Drittel zu viele Fehler.» Ihm gefiel die Reaktion der Mannschaft auf den 0:2-Rückstand. Und in der Tat gilt: Eine gewöhnliche Mannschaft fällt in dieser Situation auseinander. Eine grosse Mannschaft reagiert und wächst über sich hinaus. Zug hat eine grosse Mannschaft. Lino Martschini kam unabhängig von seinem Trainer zur gleichen Analyse. «Wir haben viel investiert und sind nach dem frühen Rückstand wieder ins Spiel zurückgekehrt. Aber wir haben uns zu viele Strafen und zu viele Fehler geleistet.»

Der SCB ist nur mit intensivem, mit Härte und Provokationen gespicktem «Energiehockey» zu besiegen. Keine Schweizer Mannschaft ist dazu in der Lage, solches Hockey drei Drittel lang durchzustehen. Der Meister verliert nur noch, wenn er nicht bei der Sache ist (wie beim 4:5 n.P gegen Lugano nach einem 4:1 im letzten Drittel) oder der Puck einfach den Weg des Gegners geht (wie beim 1:2 in Genf bei 47:20 Torschüssen).

Aber diese Mannschaft ist so gut ausbalanciert, so ausgeglichen besetzt, so gut organisiert und so tempo- und rumpelfest, dass alles andere als ein Durchmarsch zum Qualifikationssieg eine Sensation wäre – wenn Leonardo Genoni gesund bleibt. Mit ihm hat der SCB, wenn es wirklich darauf ankommt, den besseren Torhüter. Wie am Samstag in Zug.

Die nächste Niederlage gibt’s wahrscheinlich erst am 14. Oktober in Langnau. Weil der Meister, dann bis zur Arroganz selbstsicher, die nach wie vor letztplatzierten «Chäsigen» unterschätzen wird. Aber mehr als ein leichtes, kaum wahrnehmbares, kurzes Rütteln auf der Fahrt zum Qualifikationssieg sind solche Niederlagen nicht.

Unvergessene Eishockey-Geschichten

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

02.05.2000: In St. Petersburg schreibt ein SMS Hockeygeschichte

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
41Alle Kommentare anzeigen
41
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • egemek 01.10.2017 17:51
    Highlight Als Zuger muss ich sagen, dass dieser Bericht leider viel zu viel Wahrheit beinhaltet... 😕😉

    Aber immerhin gibt es gute Unterhaltung auf dem Eis.

    Was mich aber am meisten nervt sind die sehr vielen EVZ-Sympathisanten hier drin, die gefühlt leider wirklich nach jeder Niederlage dem Schiri die Schuld geben. Klar waren einige Entscheidungen fragwürdig, das ist aber Teil des Sports und gleicht sich über eine Saison aus. Fehlentscheide zu Gunsten des eigenen Teams werden meistens kaum wahr genommen...

    Ohne Schiris keinen Sport!
    110 6 Melden
    • COLD AS ICE 02.10.2017 10:29
      Highlight da muss ich dir wiedersprechen. es sind immer die gleichen teams die von den schiris bevorzugt werden. der scb, der zsc und der hcd werden stets bevorteilt.
      12 31 Melden
    • Tavares 02.10.2017 11:08
      Highlight Frag mal die Fans diser Clubs (SCB; ZSC; HCD). Die werden genau das Gegenteil sagen.
      Ist halt sehr subjektiv, welcher Verein bevorzugt wird. Liegt auch an der Sache, weil es eben Situationen gibt, die man unterschiedlich auslegen kann. Wird es auch immer geben, selbst mit Video-Schiris und einem allfälligen "War-Room".

      Und Entscheide gegen das eigene Team bleiben immer länger haften. Am Freitag war es vermutlich auch kein Abseits bei Ebbett, trotzdem wurde das Tor aberkannt. That's Life.
      9 3 Melden
    • egemek 02.10.2017 11:12
      Highlight Meinst du nicht, dass das daran liegt, dass diese Spiele meinstens intensiver sind als z.B. gegen Kloten und Ambri und daher mehr Pfeffer drin ist und es häufiger zu diskussionswürdigen Entscheiden kommt?

      Sind allfällige Fehlentscheide wirklich so einseitig verteilt wie du schreibst? Ich denke es liegt an der höheren Intensität der Spiele, der dadurch höheren Spannung und geladenen Stimmung, welche die Wahrnehmung verfälscht. Denn wie gesagt: Fehlentscheide zu Gunsten von Zug blendet man meistens gekonnt aus...
      8 1 Melden
  • Eingestein 01.10.2017 14:52
    Highlight Bravo Chlöisu eine sehr gute Analyse zum Spiel. Auch aus Zuger-Sicht. Das 3:4 hätten die Schieris nicht geben sollen, den Morant wurde unfair angegangen. Aber auch die Schieris machen Fehler. Die Fehler verteilen sich auf alle Mannschaften. Es war ein Superspiel mit einem glücklichen SCB gratuliere!
    64 15 Melden
  • lucky_sim 01.10.2017 14:23
    Highlight Die Torhüter machen den Unterschied. Wenn Stephan einen schlechten Tag hat, dann verliert der EVZ mit grosser Wahrscheinlichkeit. Wenn aber Genoni nicht den besten Tag einfängt, so spielt er im Vergleich mit den anderen Goalies der Liga immer noch gut und der SCB hat immer noch gute Möglichkeiten, um zu gewinnen. Das Tor zum 3:5 war ein typischer „Stephan“. Solche bekommt nur er und Conz.
    43 17 Melden
  • goldmandli 01.10.2017 12:24
    Highlight Bin nicht ganz mit Zaugg einverstanden. Bern hat imo nur Dank des Powerplays gewonnen. Ob diese gerechtfertigt waren oder nicht, wurde bereits zur genüge diskutiert. Bei 5vs5 war es sehr ausgeglichen, eher Vorteile Zug. Ein lockerer Durchmarsch zum Qualisieg wirds wohl nicht.
    51 26 Melden
  • Danyboy 01.10.2017 12:08
    Highlight Aus der Feder des Berners Zaugg sind die Analysen der 3 entscheidenden Szenen faktisch ein Eingeständnis😋
    Szene 1: Nur weil Arcobello in der NHL spielte, heisst das nicht, dass er sich nicht falsch an der Bande verhalten kann. Apropos NHL: dort gäbe das maximal 2 Minuten. Ansonsten sollte der open ice hit eines Berners gleich bestraft werden.
    Szene 2: „Ein harter Entscheid“, „den Torhüter schützen“. Der Entscheid war gelinde gesagt ein absoluter Witz und das implizierst du ja auch provokativ, Klaus!😉
    Szene 3: Da „hätte“ nicht nur ein Foul gepfiffen werden können, sondern müssen.
    60 69 Melden
  • Lance 01.10.2017 12:02
    Highlight Na ja, der SCB ist im Moment definitiv das Mass aller Dinge. Ob es einem gefällt oder nicht. So wie sie bisher unterwegs sind, traue ich ihnen das Triple zu.
    Das es gegen den dezimierten Aussenseiter HCD resultatmässig nur knapp reichte, hat mich erstaunt. Aber das ist egal. Am Ende zählen die Siege. In der Quali, wie in den PO. Von wegen Strafen. Das gleicht sich in der Regel in einer Saison aus.
    47 12 Melden
    • fWüthrich 02.10.2017 09:47
      Highlight Allerdings, es zählen schlussendlich nur die Punkte, doch von denen hat " der dezimierte Aussenseiter HCD" auch schon einige auf dem Konto. Nämlich nur 3 weniger als der achso gute (noch) Meister SCB...
      7 5 Melden
  • Hallo22 01.10.2017 11:06
    Highlight So jetzt wo die Emotionen abgekühlt sind, muss ich sagen mein EVZ hat verdient verloren. Ja der Schiri hat Fehler gemacht, Zug hätte jedoch genügend Chancen gehabt das Spiel für sich zu entscheiden. Wie heisst es so schön :"Wär sie nicht macht der kriegt sie!" Freue mich schon auf den nächsten Match gegen Bern. Denn ich finde Chloisi hat recht, EVZ VS SCB ist im moment etwas vom besten was das Eishockey ausserhalb von der NHL zu bieten hat.
    94 5 Melden
    • COLD AS ICE 02.10.2017 11:22
      Highlight was bist du denn für ein fan.....verdient verloren??!!? du bist wohl eher ein scb fan.
      5 18 Melden
  • Ordo Malleus 01.10.2017 10:31
    Highlight Wenn Bern so weiter spielt, wird es für die anderen Mannschaften in der Tat sehr schwierig, den SCB-Meisterexpress zu stoppen.
    43 22 Melden
  • Eteokles81 01.10.2017 09:43
    Highlight "..oder der Puck einfach den Weg des Gegners geht.."
    Wow, ich wusste gar nicht, dass der Puck einen eigenen Willen hat ;)

    Keine Frage dass Bern sehr stark ist, aber mit einer solchen Aussage wird das Gegnerteam schlechter gemacht als es ist.
    16 44 Melden
  • MARC AUREL 01.10.2017 08:26
    Highlight Treffend analysiert von Herr Zaugg! Klar zu viele Strafen kassiert und die nötige cleverness hat gefehlt um ein mental starkes Bern zu besiegen. Das gejammere von viele Zuger Fans wegen die Schiedsrichter ist nicht angemessen. Dann hätte wäre....
    108 123 Melden
    • Larionov 03.10.2017 22:04
      Highlight Egal welche mannschaft gegen bern spielt, alle spielen in unterzahl!
      2 3 Melden
  • Tikkanen 01.10.2017 08:20
    Highlight ...sehr guter Bericht, Chlöisu👍🏻Ein Artikel über die Hockeymaschine Bern war nach der Vielzahl Beiträgen über die Soap Storys in Hipsterville nötig, dachte schon du hättest eine Überdosis Astrid Lindgren verwütscht😂Item, gestern manifestierte sich die gewaltige Übermacht des SCB eindrücklich😳Die Hockeymaschine läuft rund, ist sowohl Tempo- als auch Rumpelfest und wird locker zum🏆🏆🏆durchmarschieren. Ein paar Ausrutscherli verlidets, die Meisterfeier findet wie gewohnt in Bern statt😎Ja, der SCB gemahnt immer mehr an die Sbornaja der 80er und ist in einer PO Serie unbesiegbar🐻😂🍻
    101 221 Melden
    • Avalanche89 01.10.2017 12:57
      Highlight Ganz unrecht wirst du mit deinem Beitrag nicht haben. Ich fürchte auch dass der SCB relativ locker den dritten Titel en suite einfährt.
      31 23 Melden
    • suxelisxn 01.10.2017 14:22
      Highlight Nichts gegen den SCB. Aber die Sbornaja der 80er war die Vollendung dieses Sports. Kein Spieler von Heute hätte die physische und spielerische Qualität um in dieser Mannschaft auch nur im Ttaining mitzuhalten.
      57 21 Melden
    • Eingestein 01.10.2017 15:02
      Highlight Lieber See-Räuber Ich glaube wir geben dem SCB gleich die nächste Woche den Pokal und hören auf Hockey zu spielen. Das währe geil für dich und sämtlichen Sponsoren der Liga.
      31 16 Melden
    • fWüthrich 02.10.2017 10:39
      Highlight Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben...
      4 3 Melden
  • Lümmel 01.10.2017 08:16
    Highlight Der letzte Abschnitt klingt nach Tikkannen.
    Hoffen wir fürs Schweizer Eishockey dass Bern nicht schon wieder Meister wird. Das würde nämlich, etwas überspitzt gesagt, bedeuten dass die NLA langsam aufs gleiche langweilige Niveau sinkt wie die Super League.
    109 57 Melden
  • sven_meye 01.10.2017 08:02
    Highlight Ach Zaugg, sei doch ehrlich zu dir selbst. "Beim 3:4 wäre ein Strafe vertretbar gewesen". Wenn du sonst schon mit Regeln um dich schmeisst, dann doch bittte auch hier. Wir wissen beide, dass es eine Regel gibt, die es verbietet, den nicht puckführenden Spieler zu checken ;)
    142 36 Melden
    • hockeyaner 01.10.2017 09:22
      Highlight Check wahr es keiner ....eher eine Behinderung durch den Zuger...also das Regelwerk legest Du auch immer so aus dass es Dir passt! Das ist kein Globibuch wo Du alles selber ausmahlen kannst wie es Dir gefällt!🙈
      36 45 Melden
    • Bobo B. 01.10.2017 10:14
      Highlight Da hast du natürlich recht. Wenn kein Tor gefallen wäre, hätte Morant auf die Strafbank gehört. Quizfrage: Wer schneidet wem den Weg ab?
      28 15 Melden
    • Apfel Birne 01.10.2017 14:01
      Highlight Wenn du genau hinschauen würdest, würdest du sehen, dass Arcobello Morant überhaupt nicht gesehen
      25 13 Melden
    • sven_meye 01.10.2017 15:18
      Highlight @BoBo Wtf? Für was bitte? 😂 Dafür, dass Arcobello ihn von hinten über den Haufen fährt. Schauen Sie sich die Situation an und dann dürfen Sie wieder mitreden. Morant fährt rückwärts mit Blick Richtung Puck ums Tor. Arcobello ebenfalls mit Blick Richtung Puck fährt ihn über den Haufen. Aber ja, Arcobello hat ihn nicht gesehen 😂 Genau, dann wärs aber Zeit für ne Brille. Vielleicht leihen Sie ihm Ihre SCB-Brille ;)
      15 28 Melden
    • sven_meye 01.10.2017 15:20
      Highlight So hier für die Blinden nochmal:



      Jetzt schauen Sie sich die Lauf- & Blickrichtung von Morant und Arcobello an. Arcobello hat Morant zu 100% gesehen, Morant Arcobello zu 100% nicht. Arcobello hätte die Kollision auf jeden Fall verhindern können, er kollidiert absichtlich. Morant mit Zug vors Tor hätte auf jeden Fall Einfluss nehmen können.
      23 22 Melden
    • MARC AUREL 01.10.2017 17:20
      Highlight Dann solltest du eine Brille kaufen sven meye oder sieht du nur was du sehen willst? Klar Schulter zu Schulter seitlich.. schau dir Morant mal genau an...
      18 14 Melden
    • Bobo B. 01.10.2017 17:31
      Highlight Nochmals: Morant bewegt sich in die Laufbahn von Arcobello. Ob er das mit dem Rücken, dem Arsch oder auf dem Kopf macht, ist absolut egal. Das hat nichts mit Fanbrille oder Voreingenommenheit zu tun, sondern ist genau das, was man im Video sieht. Du kannst gerne andere Rückschlüsse aus dieser Szene ziehen. Wieso genau sollte sich Arcobello, falls er ihn tatsächlich gesehen hat, seinen Laufweg ändern, wenn sich Morant so dämlich verhält?
      22 12 Melden
    • Apfel Birne 01.10.2017 21:45
      Highlight Was kann Arcobello dafür wenn der Morant rückwärts vors Tor fährt und voll in den Laufweg von ihm fährt?
      6 3 Melden
    • sven_meye 01.10.2017 22:37
      Highlight Wie gesagt, ich unterstelle ihm Absicht, dann wäre es 100% eine Strafe. Jeder 4. Ligaspieler kann diese Laufbahn berechnen, er geht absichtlich für den Check/Behinderung. Laufbahnen interessieren da niemandem. Wer wem reinfährt kann man auch diskutieren.
      3 9 Melden
    • COLD AS ICE 02.10.2017 11:30
      Highlight @sven, scheinbar gibt es hier zu viele berner fans die nicht begreifen wollen wie es effektiv ist. ich gebe die hoffnung aber nicht auf. die berner brauchen ja bekanntlich für alles ein wenig länger. vermutlich werden sie ende saison die fehlentscheide auch einsehen. ;-)
      7 6 Melden
  • Goon 01.10.2017 05:32
    Highlight Also los, schenkt den Bernern doch gleich den Cup-, CHL-, und den Meisterpokal.

    Warm? Der Zaugg hats gesagt.....
    93 61 Melden
    • MARC AUREL 01.10.2017 09:24
      Highlight Schenken muss man Bern nichts Goon. Sie holen sich selber alle Titel...😉😅
      35 40 Melden
    • Danyboy 01.10.2017 12:13
      Highlight Also rein inhaltlich zu den Stärkenverhältnissen hat er schon recht. Bern hat die ausgeglichenste Mannschaft, und der einzige Klub der finanziell und spielerisch mithalten kann, zerfleischt sich selbst (ZSC). Seit letztem Jahr hat der EVZ deutliche Fortschritte gemacht und Ansprüche angedeutet. Die stehen aber noch auf wackligen Beinen und können bezüglich eines Titels nur erfüllt werden, wenn alles stimmt und die beiden Grossen etwas schwächeln.
      35 4 Melden
    • Tomsen2 01.10.2017 15:20
      Highlight Zug kann finanziell nicht mithalten? Ich kann den Schwachsinn nicht mehr hören.
      16 21 Melden
    • Danyboy 01.10.2017 17:14
      Highlight Tomsen:
      Es ist egal ob du ihn hören kannst oder nicht, er ist Fakt! Der EVZ kann finanziell mit Bern, Lugano und Zürich nicht mithalten, ist aber wesentlich zahlungskräftiger als Kloten, Langnau, Biel oder Genf.
      Der Unterschied zu Bern und Co ist aber etwas geringer geworden, und wenn alles gut läuft kann man auch mal solche Teams in den PO ausschalten und einen Titel gewinnen bei 30 Millionen Umsatz. Aber das wird seltener bleiben als bei den grossen 3. Warum ignorierst du diese Fakten??? Natürlich macht das eine Unterschied... Es sagt ja niemand dass Zug arm ist.
      24 7 Melden
    • mablu 02.10.2017 01:14
      Highlight Ach so Danyboy Zürich und Lugano können finanziell mit Bern mithalten? Ich hatte aber irgendwo gelesen, dass nur Langnau und Bern letzte Saison schwarze Zahlen geschrieben haben! Ja klar, mithalten heißt sich von einem Mäzen Geld in den A...llerwertesten stossen zulassen! Das braucht man zum Glück in Bern nicht, da sind genug schlaue und nicht nur "studierte" Leute am Werk.
      4 5 Melden
    • Danyboy 02.10.2017 12:03
      Highlight Mablu:
      Erstens hat auch Zug schwarze Zahlen geschrieben.
      Und zweitens gehört genau das zum Berner Gejammer: Es haben gefälligst alle vor Bern den Bückling zu machen, weil die ach so gut sind und ach so viel Geld umsetzen...
      Ich finde es zwar persönlich auch besser, wie Zug und Bern mehrheitlich unabhängig von einem Mäzen zu sein.
      Es ist aber NICHT verboten, einen zu haben wie Lugano und ZSC. Du darfst gerne darüber jammern, es ist dennoch erlaubt und es gibt NIX daran auszusetzen...
      6 2 Melden
    • Danyboy 02.10.2017 12:15
      Highlight mablu: Zu deiner Empfehlung lies doch mal die letzten Geschäftsjahresberichte vom EVZ und schau mal wie der EVZ haushaltet. Statt einfach mal was zu behaupten.
      Liebe Berner, nicht falsch verstehen, ich habe vor eurer Leistung genau so Respekt wie vor der finanziellen von Langnau oder Zug. Aber eure Arroganz geht mittlerweile so ziemlich vielen auf die Nerven. Wenn Bern jammert = berechtigt (siehe Mark Aurel). Wenn andere sich mal beschweren = Losermentalität.
      Seid doch einfach stolz auf das Erreichte und erzählt zb nicht den Schmarrn dass der EVZ auf einer Stufe mit dem SCB steht etc.
      5 1 Melden

Eine der grössten Hockey-Karrieren ist zu Ende: Martin Gerber hört auf

Stell dir vor, einer der grössten Schweizer Spieler aller Zeiten beendet seine Karriere und niemand merkt es. Genau das ist passiert. Martin Gerber verlässt Kloten definitiv und beendet seine Karriere.

Er quält sich gerade durch einen Verkehrsstau in der Stadt Zürich und sagt, er rufe zurück, wenn er da endlich rausgekommen sei. Eine Momentaufnahme mit Symbolcharakter. Martin Gerber verlässt Kloten, verlässt den Grossraum Zürich. Der Hockey-Weltreisende hat genug vom Verkehrsdichte-Stress.

Er gibt auch seinen Zweitwohnsitz in Zug auf zieht sich in seine Heimat Langnau zurück. Dort hat er an bester Lage beim idyllischen «Äntelipark» (Park der Enten) im Dorf längst ein wunderbares altes …

Artikel lesen