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Der Blick auf Zug mit der Arena des EVZ in der Bildmitte. Bild: KEYSTONE

Alles SCB, oder was? Nein! Zug wird dank Patrick Fischer ein neues Hockey-Machtzentrum

Die WM in Paris hat unabhängig vom Ausgang des Viertelfinals gegen Schweden heute Abend nachhaltige Auswirkungen auf die Schweizer Eishockey-Landkarte.

18.05.17, 11:56 18.05.17, 13:04

Verträge sind nur Buchstaben auf einem Stück Papier. Sie werden nach Belieben vor der Zeit aufgelöst und gebrochen. Und doch spielen sie gerade rund um das Schweizer Nationalteam eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Eine Revolution anzetteln ist eine Sache. Nachhaltige Veränderungen herbeizuführen eine andere. Ralph Kruegers «defensive Revolution» ab 1998 führte nur zu einer höheren Wertschätzung der Nationalmannschaft, zu einer neuen Ära, zu Kontinuität, weil sein Vertrag im Sommer 2000 vorzeitig um sage und schreibe fünf (!) Jahre bis 2006 verlängert wurde. Krueger nutzte die Euphorie nach dem «Wunder von St.Petersburg» (3:2-Sieg gegen Russland), um seine Position zu festigen. Und der Deutsch-Kanadier war damals 41 Jahre alt – genau gleich alt wie jetzt Patrick Fischer. Krueger hatte einen Traum: eine Medaille. Für seinen Nachfolger Sean Simpson wurde dieser Traum 2013 Wirklichkeit.

Lange Vertragsdauer machte Krueger «unentlassbar»

Verbandspräsident Werner Kohler wurde damals wegen dieses «Rentenvertrages» heftig kritisiert. Aber ohne diesen langfristigen Vertrag wäre Ralph Krueger bereits nach der WM 2002 gefeuert worden, ja, er hätte wahrscheinlich nicht einmal das Skandal-Olympiaturnier von Salt Lake City (mit der vorzeitigen Heimreise von Reto von Arx und Marcel Jenni) im Amt überstanden.

Erst die Vertragsdauer machte ihn «unentlassbar» und ermöglichte es ihm, seine Mission zu einem guten Ende zu bringen. «Eine Entlassung aus diesem Vertrag konnten wir uns finanziell einfach nicht leisten», erinnert sich Kohler. Krueger brachte seine Mission zu einem guten Ende und blieb bis zum Olympischen Turnier von 2010. Ohne diesen Fünfjahresvertrag von 2000 hätte es vielleicht auch die Silber-WM 2013 nicht gegeben.

Krueger gratuliert beim 2:0-Triumph über Kanada an den Olympischen Spielen 2006 dem Doppeltorschützen Paul Di Pietro. Bild: KEYSTONE

Patrick Fischers Vertrag läuft bis und mit der WM 2018. Auch er hat eine Revolution angezettelt, auch er hat eine WM, die nach einer Niederlage gegen Frankreich zu scheitern drohte – wie 2000 in St.Petersburg – auf wundersame Weise in einen Erfolg verwandelt.

Simpson fehlte Charisma

Noch steht diese «offensive Revolution» auf dünnem Eis. Ein Rückschlag beim olympischen Turnier oder bei der nächsten WM kann bei der Ausgeglichenheit des Teilnehmerfeldes nicht ausgeschlossen werden. Aber nur wenn sich Patrick Fischer langfristig durchsetzt, hat 2017 in Paris eine neue Ära begonnen, bekommt die Nationalmannschaft endlich wieder die Bedeutung, die ihr gebührt und kann sein Traum – ein WM-Titel – Wirklichkeit werden.

Die Schweizer Nationaltrainer seit 1997

Ralph Krueger: Ab Herbst 1997 bis Olympia 2010. Nach Olympia 2010 stieg er freiwillig aus dem Vertrag aus. Heute Präsident von Southampton (Fussball, Premier League).

Sean Simpson: Ab WM 2010 bis WM 2014. Danach Vertrag mit Jaroslawl (KHL). Heute Trainer in Mannheim (DEL).

Glen Hanlon: Ab Herbst 2014. Vorzeitige Vertragsauflösung nach nur einer WM (2015) im Herbst 2015. Heute Manager des Juniorenteams Vancouver Giants (WHL).

Patrick Fischer: Seit Herbst 2015.

Die Silber-WM von 2013 hatte praktisch keine verbandspolitischen Auswirkungen gehabt. Dem grantigen «Schmirgelpapier-Kommunikator» Sean Simpson fehlte das Charisma, um diesen Erfolg zum Wohle der Nationalmannschaft zu nützen. Verbands-General Florian Kohler musste noch kürzlich einräumen: «Der Verband ist das Dienstleistungszentrum der Klubs.» Der Nationalmannschaft blieb auch nach Stockholm 2013 nur der Platz am Katzentisch.

Silberschmied Simpson bei der Rückkehr von der WM 2013. Bild: KEYSTONE

Das ändert sich nun. Mit dem Zuger Patrick Fischer hat der Verband erstmals seit Ralph Krueger wieder einen charismatischen «Posterboy», der es versteht, die Nationalmannschaft zu verkaufen. Wünsche von Sean Simpson und seinem Nachfolger Glen Hanlon zu ignorieren, war für die Klubs einfach.

Bei Patrick Fischer wird es schwieriger sein. Sein Rückhalt in der Hockey-Öffentlichkeit ist unabhängig vom Ausgang des heutigen Viertelfinals gegen Schweden gross. Auch so bewährte Hockey-Machiavellisten wie Zürichs Peter Zahner und Berns Marc Lüthi werden die Interessen des Nationaltrainers nicht mehr einfach übergehen können wie bisher.

Ein 5-Jahres-Vertrag für Fischer?

Und so entsteht ein neues politisches Hockey-Machtzentrum in Zug. Zumal auch das lokale Hockey-Unternehmen EV Zug mit seiner Ausbildungs-Akademie alle Voraussetzungen hat, die Titanen aus Zürich, Bern und Davos erfolgreich herauszufordern und langfristig sportlich und wirtschaftlich eine Spitzenposition im nationalen Hockey zu behaupten.

Eigentlich müsste Verbands-General Kohler, um seinen Nationaltrainer und damit dessen «offensive Revolution» und die Nationalmannschaft nachhaltig zu stärken, den Vertrag vorzeitig um fünf (!) Jahre bis 2023 verlängern – so wie es im Sommer 2000 mit Ralph Krueger gehandhabt wurde.

Florian Kohler hatte den Mut, den in Lugano gescheiterten Klubtrainer Patrick Fischer zum nationalen Trainer zu machen und auf die Philosophie «Swissness» zu setzen. Aber nun mag der kluge Nonkonformist, der auch im Bereich der TV-Vermarktung eine neue Ära eröffnet hat (neu etwas mehr als 30 Millionen TV-Gelder pro Jahr) nicht auch noch eine revolutionäre Vertragsverlängerung. Er sagt: «Wir stehen nicht unter Druck und wir wollen nichts überstürzen. Der Vertrag mit Patrick Fischer läuft bis Ende der nächsten Saison. Wir werden voraussichtlich zwischen den Olympischen Spielen und der WM 2018 entsprechende Gespräche führen.»

Was hat Kohler mit Fischer im Sinn? Bild: PPR

Aber Erinnerungen an die legendäre Vertragsverlängerung von Ralph Krueger im Jahr 2000 sind Erinnerungen an die Zukunft. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

Fischer beherrscht das Pokerspiel

Der Zuger Daniel Giger ist der vielleicht cleverste Kulissenschieber unseres Hockeys. Er ist Patrick Fischers Berater und Kumpel. Die beiden stürmten einst in Zug zeitweise in der gleichen Linie. Müsste er nicht alles daransetzen, die Euphorie von Paris für eine vorzeitige Vertragsverlängerung zu nutzen? Giger sagt: «Wir sind nicht im Stress.» Und fügt, in Erinnerung an Kruegers Situation nach der WM 2000, an: «St.Petersburg wäre doch auch was für Patrick Fischer …»

Also doch: Das grosse Pokerspiel hat begonnen. Dass Patrick Fischer in der KHL bei St.Petersburg ein Thema werden könnte, dort, wo er kurzzeitig auch als Spieler war, ist mehr als nur ein billiger Bluff im grossen Pokerspiel. Auch wenn Daniel Giger beteuert: «Nein, ich pokere überhaupt nicht.» Recht hat er. Die richtigen Worte sind «klug verhandeln.» Nicht «pokern.» Und ganz nebenbei: Patrick Fischer ist ein exzellenter Pokerspieler und hat sich schon bei Profiturnieren bestens bewährt.

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User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
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  • Max Pauer 18.05.2017 19:52
    Highlight Wichtig ist nur, dass der Vertrag mit dem Eismeister frühzeitig langfristig von watson verlängert wird. Das Klausi-Bullshitbingo würde mir so fehlen. Chronistenpflicht, ihr Lottergoalies der Gotthelfschen Bandengeneräle!
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  • Tikkanen 18.05.2017 13:29
    Highlight ...ach Chlöisu, schon fast anrüchig deine Anbiederung an den Plapperi Fischi und seine gestopften Country Club Gschpänli💰vom EV Weltkonzern🙃🤢Hoffentlich erlöst dich der Verband bald vom unfairen Bann und du kehrst zu alter Stärke zurück und verbleibst nicht in der dir unwürdigen Pose des Fischi-Hofnarren🤡🙊Item, freue mich sehr auf das heutige Duell meiner Goalie Ikonen, The King🗽vs. den glorreichen Meistergoalie Genoni🤗Der Spielausgang scheint mir relativ offen, aufgrund der Special Teams vermute ich aber Vorteile bei den🇸🇪Daher gilt ein kräftiges, Glück auf⚒🇨🇭,putzet sä wäg🍻😎
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    • Der müde Joe 18.05.2017 15:30
      Highlight Ich weiss jetzt nicht ob ich das blitzen oder herzen soll.🤔🙄 darum lieber Tikkanen lass ich es jetzt einfach bleiben. Und das fällt mir verdammt schwer bei dir nicht den ⚡️ zu drücken!😉 hopp Schwiiz🇨🇭🍻
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    • Bruno Wüthrich 18.05.2017 16:51
      Highlight Unser Eismeister frisst derzeit tatsächlich extrem viel Kreide. Hoffentlich verdierbt er sich dabei nicht den Magen.

      Allerdings wollen wir nicht unterschlagen, dass sich unsere Nati im Verlauf des Turniers gesteigert hat und sich deswegen ein Meinungswandel sehr wohl begründen lässt.

      Dass es deswegen nötig ist, gleich eine markante Vertragsverlängerung zu supporten (die ja mit einer saftigen Lohnerhöhung einher ginge), stelle ich in Abrede.

      Bisher haben wir zwei WMs unter Coach Fischer. Eine ungenügende und eine gute. Eine dritte sowie Olympia müssen entscheiden, wohin der Zug fährt.
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    • Tikkanen 18.05.2017 18:01
      Highlight ...hoppla Brünu, deine Kommentare strotzen deräwäg vor nüchterner Korrektheit dass mir dein alter Ego SCL Bruno schon schier besser gefiel😳Mir scheint, als ob auch reichlich Kreide gefressen hast...😂
      Zurück zum Thema, deine Aussagen betreffend Vertragsverlängerung und des unerwarteten Supports seitens Chlöisu passt haargenau. Da scheint mir je lengers, je meh öpis falschzulaufen im🇨🇭Hockey😡Werden bereits kritische Stimmen vom Verband Gaydoulisiert🤔💰??Wird Chlöisu offiziell abserviert? Fragen über Fragen🤔
      PS: Wie viele Tiger sind an der WM ufem Bitz?😂

      Item, Hopp🇨🇭🍻😎
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    • Bruno Wüthrich 18.05.2017 19:44
      Highlight Das waren noch Zeiten. Ich war der Aufreger der Hockey-Pinboards. Der SCB, Davos, Rappi und Ambri waren damals meine "Opfer". Das hat Spass gemacht!

      Lustig z.B. 2004! Mehr als ein halbes Jahr ritt ich auf dem HC Davos herum, warf ihm Lügen, Intrigen, falsches Spiel (Lohnkürzungen, Guggisberg, Schuldzuweisungen an Bachmann) vor. Bis sich schliesslich heraus stellte, dass ich in JEDEM einzelnen Punkt recht hatte. "Herausgefunden" hat dies dann ein gewisser Klaus Zaugg vom Blick.

      Inzwischen bin ich älter, zahmer, lieb und milde geworden. Wie man sieht, kann ich kein Wässerchen mehr trüben.
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  • Bruno Wüthrich 18.05.2017 13:19
    Highlight Wird bei den Analysen berücksichtigt, dass unsere Nati zu Beginn dieser WM die richtigen Gegner hatte? Die Schweiz wurde durch ihr Programm mE ziemlich begünstigt. Wie sich die Schweizer an dieser WM behauptet hätten, hätten die ersten drei Gegner Kanada, Tschechien und Finnland (und nicht Slowenien, Norwegen und Frankreich) geheissen, wissen wir nicht mit Sicherheit. Gut möglich, dass dies keine Rolle gespielt hätte. Gut möglich aber auch, dass es ganz anders heraus gekommen wäre.

    Auch ich traue Patrick Fischer inzwischen deutlich mehr zu als vor dieser WM. Trotzdem bleibe ich vorsichtig!
    20 37 Melden
    • Steven86 18.05.2017 15:09
      Highlight So ein Quatsch. Die Punkte die man gegen die "kleinen" verloren haben, haben wir gegen die grossen" geholt. Ansonsten währe das umgekehrt gewesen. Ich sehe da kein Vorteil der Schweiz.
      12 6 Melden
    • Bruno Wüthrich 18.05.2017 16:21
      Highlight Ach so! Sie sind also der Ansicht, es spiele keine Rolle, dass die Schweiz zuerst gegen die eher schwächeren Gegner antreten konnte, und erst danach, - nachdem sie sich gesteigert haben, - gegen die Starken spielten.

      Sie finden also, dass die Schweiz auch dann gegen Kanada, Finnland und Tschechien gesamthaft sechs Punkte geholt hätte, wenn sie gleich zu Beginn des Turniers gegen dies Gegner hätte antreten müssen.

      Es ist Ihr gutes Recht, dies als absolut sicher anzunehmen. Ganz von der Hand weisen kann man dies nicht. Aber ich stelle dies zumindest in Frage.

      Was also ist daran Quatsch?
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    • Der müde Joe 18.05.2017 16:46
      Highlight Spielt das denn jetzt eine Rolle? Hinterher kann man sich immer fragen "was wäre wenn?" und kann die frage doch nicht beantworten.
      8 1 Melden
    • Tommyboy Jones 18.05.2017 17:51
      Highlight Ou Bruno...schauen sie sich doch bitte mal den Spielplan von 2013 an! Spielt sowas von keine Rolle
      2 2 Melden
    • Bruno Wüthrich 18.05.2017 19:21
      Highlight @ Der müde Joe

      Wenn man den Artikel liest (und mein Kommentar bezieht sich auf den), dann spielt dies eine Rolle. Wenn es allerdings darum geht, das Turnier zu bewerten, kann man geteilter Meinung sein. Ich will nicht den Erfolg der Schweiz klein reden, aber darauf eingehen, ob Coach Fischer jetzt eine mehrjährige Vertragsverlängerung angeboten werden soll.

      @ Tommyboy Johnes

      Wir haben jetzt 2017! Jedes Turnier ist anders. Egal, wie weit es die Schweiz in diesem Jahr noch bringt: wir werden nie erfahren, ob das aktuelle Team 2013 die Medaille gewonnen hätte.
      3 0 Melden
    • Tommyboy Jones 18.05.2017 20:09
      Highlight Das sehe ich anders. Die Ausgangslage ist jedes Jahr dieselbe. Man sollte die "Kleinen" schlagen und mindestens einen Grossen um in die 1/4Finals zu kommen. Vielleicht hätten wir ja sogar den Gruppensieg geholt wenn wir gegen die grossen Brocken gestartet wären. Es ist also müssig von Begünstigung zu sprechen.
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  • länzu 18.05.2017 13:05
    Highlight Jetzt nicht wieder gleich übertreiben. Ein Fazit kann man nach der WM ziehen. Bis jetzt wurde einzig und allein das Viertelfinale erreicht. Das war in der Vergangenheit meistens bedeutend mit der Endstation. Und wenn ich mir die Schweden so anschaue, fällt es mir schwer daran zu glauben, dass die sich von den Schweizer schlagen lassen. Und dann sind wir wieder keinen Schritt weiter als früher, wenn wir mal davon ausgehen, dass bei dieser Konkurrenz der 8. Platz ein Minimalziel ist.
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  • c_meier 18.05.2017 13:05
    Highlight Hauptsache irgendwo ist noch der SCB oder M. Lüthi im Titel...
    Gotthelf habe ich schon länger nicht mehr gehört, kommt das im nächsten Artikel ("Freuden und leiden des Natitrainers"?)
    52 6 Melden
    • Hempoli 18.05.2017 15:01
      Highlight Hauptsache man meckert jedesmal sobald der SCB mal erwähnt wird.
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  • Der müde Joe 18.05.2017 12:56
    Highlight Unglaublich wie der Klaus hier am schmeicheln ist. Seit Fischer den "Eisplauderi" ignoriert wird hier geschleimt, dass schon fast akute Rutschgefahr herrscht!😂
    114 1 Melden
    • andre63 18.05.2017 14:03
      Highlight hoffe, fischer bleibt standhaft!
      21 2 Melden
    • mukeleven 18.05.2017 14:38
      Highlight die windfahne ist an peinlichkeit nicht mehr zu überbieten.
      zaugg ist ein miserabler pokerspieler - er ging 'all in' hat alles verloren aber sitzt nach wie vor am spieltisch - einfach mitspieler hat er keine mehr.
      31 5 Melden
    600
  • Christof1978 18.05.2017 12:48
    Highlight klaus zaugg oder: das fähnchen im wind. besser nichts mehr schreiben und zu seiner meinung stehen als innert ein paar tagen seine meinung um 180 grad drehen...
    104 5 Melden
    • goldmandli 18.05.2017 13:46
      Highlight Das lese ich zurzeit öfters, aber verstehe es nicht. Wieso muss Zaugg stur zu seiner Meinung stehen? Zu Beginn des Turniers hatte ich Fischer auch abgeschrieben, aber er hat mich vom gegenteil überzeugt. Ich denke so geht es vielen hockeyfans in der Schweiz. Finde seine 180° Drehung legitim und vertretbar.
      18 6 Melden
    • Christof1978 18.05.2017 15:10
      Highlight Wetten, wenn heute schitter gespielt wird, vergisst er dies wieder?
      6 1 Melden
    • mukeleven 18.05.2017 17:09
      Highlight @goldmandli: absolut richtig - es geht bei kz um die art und weise wie man das tut. und er hat es wirklich grottenschlecht und weit unter der gürtellinie gemacht, so dass ich nun fuer fischis reaktion das volle verständnis habe, das er nicht mehr mit zaugg spricht.
      4 0 Melden
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  • Beri_sha_24a 18.05.2017 12:45
    Highlight Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie Erfolg nationalisiert wird. Als wären wir selber am Erfolg beteiligt. Wenn es dann zu Misserfolgen kommt, sind wir die ersten die mit dem Finger auf die "Schuldigen" zeigen. So wird aus diesem "Rückhalt in der Bevölkerung" schnell mal ein "Unmut" in der Bevölkerung. Hopp Schwiz, egal wie das Resultat heute sein wird.
    35 2 Melden
    • zwan33 18.05.2017 13:02
      Highlight Natürlich sind wir am Erfolg beteiligt. Die Eintrittsgelder der Zuschauer geht in die Kasse der Klubs geht in die Kasse des Verbands. Beide Kassen ermöglichen die Förderung der Junioren und den Kauf besserer Spieler, was wiederum zu mehr Erfolg führt... Dann will man als Investor (äh Zuschauer) auch, dass sein Geld gut eingesetzt wird.
      20 5 Melden
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  • DäPublizischt 18.05.2017 12:33
    Highlight Vom taktikfreien, erfolglosen Cheerleader zu Ralph Krueger 2.0 innert 5 Spielen. So etwas kann ja nur aus der Feder des berühmt-berüchtigten Chronisten KZ stammen.
    127 2 Melden
    • länzu 18.05.2017 13:18
      Highlight Was interessiert ihn sein Geschwätz von gestern?
      13 1 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 18.05.2017 17:37
      Highlight @DäPublizischt: Lernfähigkeit vielleicht ? Ehrlichkeit vielleicht ? Fischers (und der Mannschaft ihre) Leistungen vielleicht ?

      @länzu: Wieviel Kredit hat Du Fischer vor 5 Spielen gegeben? Ich habe auch meine Meinung gändert.

      @Beide: Warum lest Ihr Zaugg ?
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  • Pit Muffler 18.05.2017 12:23
    Highlight Fischer mit Krüger zu vergleichen ist wie wie die Rapperswil mit dem SCB zu vergleichen lachhaft um nicht zu sagen eine Frechheit
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    • Hockrates 18.05.2017 13:27
      Highlight Genau, Rappi hat diesen Vergleich nicht verdient.
      49 10 Melden
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Nach der Attacke auf Rüfenacht – kommt es im Spielerhotel noch zu einer Schlägerei?

Die wohl irrsinnigste Attacke der WM-Geschichte könnte noch ein Nachspiel haben. SCB-Stürmer Thomas Rüfenacht hat erst hinterher gemerkt, dass er hätte sterben können.

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Da tritt von der Seite Ziga Jeglic mit dem scharf wie ein Messer geschliffenen Schlittschuh nach dem Hals des Schweizers. Es …

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