Sport

Der drohende Abstieg ist abgewendet, doch wo führt Ambris Weg jetzt hin? Bild: KEYSTONE

Ambri und das Ende aller Ausreden

Ambri bleibt uns erhalten. Den Hockey-Göttern sei Dank. Nun wird sich zeigen, ob Filippo Lombardi ein grosser Präsident ist. Oder bloss ein Polit-Clown, der sich in den Sport verirrt hat.

16.04.17, 13:44 16.04.17, 14:16

Erleben wir nicht gerade wunderbare Hockey-Tage? Ein gänzlich neutraler Beobachter, jemand, der nicht um die politischen und sonstigen Befindlichkeiten weiss – sagen wir einmal ein Abgesandter eines kanadischen Hockey-Magazins – würde sogar von einem perfekten Meisterschafts-Finale sprechen.

Die Saison 2016/17 endet akkurat so, wie es immer sein sollte: Das richtige, das wahre Hockey wird unter uns Deutschschweizern zelebriert. In modernen, von den urbanen Zentren aus leicht mit der Benzinkutsche oder der Eisenbahn erreichbaren Stadien.

Ein Beispiel für das moderne Stadion: Die Berner PostFinance-Arena – gestern Bühne des 6:1-Schaulaufens gegen Zug. Bild: KEYSTONE

Die Welschen und die Tessiner liefern die Folklore dazu. Den Blumenschmuck fürs Bauernhaus. Mit rechtzeitigem, frühen Ausscheiden in den Viertelfinals und ein bisschen Dramatik in den Playouts und in der Liga-Qualifikation. Damit das staatstragende Fernsehen auch in der Westschweiz und im Tessin noch ein paar spannende Spiele live übertragen kann. Niemand möchte über die Osterfeiertage zu einem Finalspiel über den Gotthard reisen.

Ambri hatte viel Glück. Zum dritten Mal während der Amtszeit von Präsident Filippo Lombardi (seit 2009 im Amt) hat Ambri in der Ligaqualifikation den Klassenerhalt von Gegnern geschenkt bekommen, die tief im Herzen gar nicht aufsteigen wollten. Zweimal von Langenthal (2012, 2017) und einmal von Visp (2011).

Am Ende jubelt Ambri doch noch: Die Tessiner setzen sich in der Ligaqualifikation gegen Langenthal 4:0 durch. Bild: KEYSTONE

Der SC Langenthal hat soeben eine «Jahrhundert-Chance» auf die erstmalige Promotion in die höchste Liga vergeben. Es hätte bereits genügt, rechtzeitig einen Ersatzausländer zu verpflichten. Auch mit nur einem ausländischen Stürmer vermochten die Langenthaler Ambri zu fordern. Mit zwei hätten sie triumphiert.

So viel Glück wie 2017 wird Ambri in der Liga-Qualifikation nicht noch ein viertes Mal haben. Was, wenn der Klassenerhalt einmal gegen einen echten, zum Aufstieg entschlossenen Gegner verteidigt werden muss? Gegen Olten oder die Lakers?

Hätten die Lakers das NLB-Finale gegen Langenthal doch noch gewonnen, dann hätten sie Ambri um den Liga-Erhalt gebracht. Wenn Ambri so weitermacht wie bisher und wenn die Lakers beharrlich an ihrem Neuaufbau arbeiten, dann wird Ambri den Lakers in den nächsten drei Jahren in der Liga-Qualifikation vor die Füsse fallen wie eine reife Frucht.

Enttäuschte Lakers nach dem Ausscheiden gegen Langenthal: Klappt es nächste Saison mit dem Aufstieg? Bild: KEYSTONE

Der Klassenerhalt beschert Ambris Präsident Filippo Lombardi das Ende aller Ausreden. Der Liga-Erhalt ist gesichert. Es wird sich nun zeigen, ob seinen grossen, pathetischen Worten endlich auch einmal Taten folgen.

Unter seiner Führung ist Ambris sportliche Substanz seit 2009 nach und nach auf gutes NLB-Niveau erodiert. Und immer noch lagern die Pläne für das neue Stadion, inzwischen fertig ausgearbeitet, in den Schubladen. In den letzten Monaten konnte Filippo Lombardi darauf verweisen, dass es nicht möglich sei, diese Pläne zu verwirklichen, bis der Liga-Erhalt gesichert ist. Nun hat Ambri seinen Platz in der NLA. Es gibt keine Ausreden mehr.

Als Politiker – er sitzt für die CVP und den Kanton Tessin im Ständerat – genügen markige Worte ohne Taten für eine bäumige Karriere. Im Sport reichen grosse Worte nicht weit. Im Sport sind die Leistungen jedes Jahr messbar.

Filippo Lombardi im Ständerat. Bild: KEYSTONE

In Langnau, im oberen Emmental, in der Leventina der Deutschschweiz, hat ein SP-Politiker zusammen mit Klubpräsident Peter Jakob unter ähnlich schwierigen Bedingungen wie in Ambri dafür gesorgt, dass 30 Millionen in die Rundumerneuerung des Hockey-Tempels zusammengekommen sind. Die Namen von Bernhard Antener und Peter Jakob stehen bereits in goldenen Lettern in dem Geschichtsbüchern Langnaus, der SCL Tigers und unseres Hockeys.

Nun geht es für Filippo Lombardi um den Platz in der Geschichte. Er hat die Chance, als Erbauer des neuen Hockey-Tempels, als Retter Ambris, ja, als Schöpfer eines neuen Ambri in die Geschichte einzugehen. Er kann vollbringen, was Bernhard Antener und Peter Jakob geglückt ist. Er hat es noch einfacher: er ist Politiker und Klubpräsident in Personalunion. Mit einem lokalen, kantonalen, nationalen und internationalen Netzwerk.

So soll die neue Arena dereinst aussehen.

Gelingt ihm der Bau des neuen Stadions, dann wird man ihm ein Denkmal vor dem neuen Hockey-Palast errichten. Sozusagen als Hockey-Antwort auf das Suwarow-Denkmal auf der anderen Seite des Gotthards. Versagt er, dann wird das Urteil der Geschichte ungnädig sein. Die Hockeyhistoriker werden ihn als Populisten, als Polit-Clown einstufen, der sich ins Hockey verirrt hat.

Filippo Lombardi hat auch die Führung der Sportabteilung in den letzten Jahren arg vernachlässigt. Die Verantwortung kann er nicht auf die Sportchefs abschieben. Ob Captain Paolo Duca neuer Sportchef wird oder nicht, ist unerheblich.

Entscheidend ist, dass der Präsident endlich eine Leistungskultur durchsetzt, die dem Hockey des 21. Jahrhunderts entspricht. Dass auch in Ambri ein echtes Sommertraining eingeführt wird. Dass Schluss ist mit überbezahlten, bei der Konkurrenz ausrangierten Spielern. Dass endlich wieder eine klare Hierarchie bei den Salären aufgebaut wird. Dass die Besten und nicht die Cleversten und die Schlauen die besten Verträge erhalten. Dass das Scouting verbessert wird. Dass die Philosophie eines Ausbildungsclubs mit jungen, entwicklungsfähigen Spielern umgesetzt wird. Dass Trainer engagiert werden, die es verstehen, junge Spieler zu fordern und zu fördern.

Gelingt Headcoach Gordie Dwyer die Kehrtwende? Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Es ist schon oft gesagt worden und es soll noch einmal gesagt sein: Wenn sich Ambri nicht in der NLA halten kann, wenn es nicht gelingt, den Ligaerhalt gegen das beste NLB-Team zu verteidigen, dann liegt es nicht am Wandel der Zeiten, an der Deutschschweizer Mafia, an der Lage im Hochtal der Leventina, am Geldmangel, am fehlenden Glück.

Ambri ist Kult im besten Wortsinne. Mit Anhängern im ganzen Land. Mit einem himmelhohen Sympathiewert. Ambri ist eine der wertvollsten, edelsten Marken des helvetischen Mannschaftsportes.

Ob Ambri oben bleibt oder nicht, hängt davon ab, ob dieses traditionsreiche, faszinierende Hockey-Unternehmen von einem fähigen Präsidenten geführt wird.

Der 1000er-Klub des Schweizer Eishockeys

Unvergessene Eishockey-Geschichten

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

02.05.2000: In St. Petersburg schreibt ein SMS Hockeygeschichte

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
Beste News App der Schweiz. News und Unterhaltung auf Konfrontationskurs.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
36 Kommentare anzeigen
36
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Fan 19.04.2017 12:49
    Highlight Als Ergänzung noch der Inhalt des Schriftzugs der Ambrì Fans. Sinngemäss lautet dieser:
    Und nun... Faule Äpfel und Faulpelze: Verpisst Euch!
    (Ed ora... Mele marce e lazzaroni. Fuori dai coglioni).
    Gioventù biancoblu
    2 1 Melden
    600
  • Eingestein 17.04.2017 19:03
    Highlight Das Ganze hier ist zum lachen. Ligaerhalt gegen Mannschaften die gar nicht aufsteigen wollen. Zu Minderst noch nicht!
    So. Wir sind immer Vorn und wenn Wir Hinten sind, ja ganz einfach. Dann ist Hinten Vorn. penggggg
    3 14 Melden
    600
  • andre63 17.04.2017 11:20
    Highlight langenthal hat ein eindückliches statement gegen den direkten auf- abstieg abgegeben.....
    16 4 Melden
    • Bacchus75 18.04.2017 12:18
      Highlight Bei einem direkten Auf-Abstieg wird mittelfristig der Unterschied zwischen den Ligen automatisch kleiner. Da ist es durchaus attraktiver mit einem NLB-Spitzenclub aufzusteigen als bei einem NLA-Team im hinteren Drittel zu spielen.
      4 4 Melden
    600
  • manolo 17.04.2017 06:49
    Highlight klausi der Wahrsager!?
    10 4 Melden
    600
  • Lumina 16.04.2017 19:31
    Highlight Meiner Meinung nach, sollten nicht-aufstiegswillige Klubs, von vornherein für die Ligaqualifikation gesperrt werden.

    Den einfach 2 bis maximal 3x etwas auf dem Eis "Umegümele", nur um mal kurz das Klubkässeli aufzubessern, ist einfach Fan-Verarschung pur!
    61 17 Melden
    • alessawardo 16.04.2017 20:35
      Highlight Und teilweise auch Ursache für fast-Herzkrisen, die im Nachhinein als unbegründet erschienen. Also. Nicht unbedingt Unbegründet. Aber momentan.
      12 2 Melden
    600
  • Peeta 16.04.2017 17:39
    Highlight Weiss jemand, was auf dem Plakat geschrieben steht, das die Fans auf dem Bild hochhalten?
    Das war letzten Donnerstag nach geschaffter Liga-Quali. Doch Captain Duca hat den Fans signalisiert, sie sollen das Plakat runternehmen. Er war not amused....
    16 3 Melden
    • Earl J. Hickey 16.04.2017 19:10
      Highlight Stand in der Stehkurve hinten dran, doch konnte es leider auch nicht herausfinden.
      4 12 Melden
    • DingoAteMyBaby 16.04.2017 20:30
      Highlight "Und nun Faule Äpfel und Nichtstuer raus aus den ..."
      20 0 Melden
    • Max Dick 16.04.2017 20:45
      Highlight Und jetzt, Faule Äpfel und faules Pack, raus mit den Eiern (sinnlich: klemmt euch in den Arsch)
      28 3 Melden
    600
  • mad_aleister 16.04.2017 16:59
    Highlight Ich stimme Zaugg in vielen Punkten nicht zu.
    Dennoch ist wieder einmal ein Artikel der besseren Sorte. Viel Zynismus. Gefällt.
    26 6 Melden
    600
  • play off 16.04.2017 16:50
    Highlight http://www.evz.ch/fans/forum/beitraege//ambri_schon_wieder_auf_betteltour/

    Es hat euch mittlerweile die ganze Liga die Schnauze voll!!!!

    Es gib Regeln und zwar auch für Ambri!
    21 60 Melden
    • Harald Juhnke 16.04.2017 18:05
      Highlight Die letzte Betteltour im Jahr 2012! Und ja wir Fans zahlen gerne, wenn es um unseren Club geht. Das kann euch ja eigentlich egal sein...
      60 17 Melden
    • play off 17.04.2017 04:06
      Highlight Es geht nicht um die Betteltour, sondern um eure Scheune!!! Habt ihr das kappiert? Steht euer Verein eigentlich unter Denkmalschutz oder was?
      20 25 Melden
    • Max Dick 17.04.2017 07:34
      Highlight Zuerst postest du einen uralten link wegen der sammelaktion, anschliessend erklärst du, dass es gar nicht darum geht. Dich soll mal einer verstehen.
      31 3 Melden
    • play off 17.04.2017 11:27
      Highlight Es geht unter anderem um eure Scheune die bis jetzt noch kein Fundament hat, und darum euch die Lizenz entzogen gehört!
      10 24 Melden
    • play off 17.04.2017 11:53
      Highlight Harald Juhnke...die letzte Betteltour war nicht im 2012, das solltest du doch wissen. Oder weisst du nicht mehr, wann du das letzte mal gezahlt hast?
      7 14 Melden
    • Harald Juhnke 17.04.2017 12:45
      Highlight Ich bezahle jedes Jahr... für mein Herzclub und den Junioren kommt es auch zu gute! Aber wie gesagt: kann Dir ja egal sein...
      14 4 Melden
    600
  • play off 16.04.2017 16:24
    Highlight Wenn der Verband nicht wieder beide Augen zudrückt, ist spätestens in einem Jahr Schluss. Denn bis dann müsste die Halle stehen, wird sie aber nicht. Aber ich bin mir sicher, dass der Verband die gefühlte hundertste Sonderlizenz Ambri geben wird. Aber vielleicht müssen sie in der Ligaquali mal gegen einen Gegner ran, der auch aufsteigen will. Ambri hat im A mit ihrer Bruchbude die noch in der Lawinenzone steht nichts zu suchen!
    47 52 Melden
    • Lumina 16.04.2017 19:41
      Highlight Langenthal's Bruchbude, (obwohl nicht in einer Lawinenzone stehend) mit absolut lachhaften 4500 Plätzchen, ist auch keinen Deut besser.

      Deiner Logik zufolge, hätte also Langenthal im A, genau so wenig zu suchen.
      49 10 Melden
    • Saasi 16.04.2017 21:16
      Highlight Wenn aber Ambri wie immer wie vom UNESCO Welt Kurltur Erbe geschützt wird, warum hat dann Ajoie wegen der Halle (es wird eine neue halle in Pruntrut gebaut) nicht an der LQ spielen dürfen? Es ist doch eine Farce. Entweder alle mit gleichen rechten oder man hört gleich auf.
      29 13 Melden
    • sidthekid 16.04.2017 22:43
      Highlight @ Saasi, ganz einfach, Ajoie wollte nicht und hat sich im Vorfeld der Saison nicht für die Ligaquali angemeldet.
      27 5 Melden
    • play off 17.04.2017 04:07
      Highlight Ajoie bekam vom Verband kein grünes Licht!
      16 7 Melden
    • sidthekid 17.04.2017 08:34
      Highlight Stimmt einfach nicht. Da sie sich nicht um den Aufstieg beworben haben und somit kein Dossier eingereicht haben, wurde gar verbandsseitig gar nichts geprüft. Sie haben selbst entschieden es nicht zu versuchen. Ob sie grünes Licht erhalten hätten, weiss man nicht. In der Tendenz aber wohl eher nicht, das stimmt.
      15 3 Melden
    • play off 17.04.2017 12:47
      Highlight Lumina...hab ich nie behauptet. Wobei ich denke, dass Langenthal vor Ambri eine neue oder renovierte Halle haben wird. Aber bei Ambri drückt man schon seit Jahren beide Augen zu bei der Lizenzvergabe und das kann es nicht sein. Regeln gelten im Normalfall für alle, ausser man ist der HCAB!
      5 11 Melden
    • Turist 17.04.2017 13:02
      Highlight @sidthekid
      Ajoie hat sich sehr wohl beworben letzten Herbst. Geh doch nochmals nachlesen, bevor du solche Sachen behauptest. Der Verband gab ihnen dann kein grünes Licht, obwohl eine neue Halle kommen wird. Deshalb ist es ja ein Witz, das Ambri immer wieder die Lizenz bekommt.

      http://mobile.hockeyfans.ch/#/news/41010
      6 6 Melden
    • sidthekid 17.04.2017 14:46
      Highlight Ja! Aber Ajoie wurde ein Jahr vorher Meister, nicht dieses Jahr. Dieses Jahr war der Aufstieg ja sowieso schon sportlich kein Thema.
      10 1 Melden
    • sidthekid 17.04.2017 14:52
      Highlight Ist es möglich, dass wir aneinander vorbei und nicht vom selben Jahr sprechen? 😉😄
      10 0 Melden
    • Turist 17.04.2017 15:58
      Highlight Im letzten Jahr hast du vollkommen recht. Da wollten sie nicht und haben sich auch nicht beworben.
      9 0 Melden
    600
  • Jaing 16.04.2017 15:58
    Highlight "Auch mit nur einem ausländischen Stürmer vermochten die Langenthaler Ambri zu fordern. Mit zwei hätten sie triumphiert." Wenn ich diesen Blödsinn lese freue ich mich auf die Sommerpause, wenn sich der Klaus dem Töffs widmet.
    51 41 Melden
    • Saasi 16.04.2017 21:19
      Highlight Kann nur von einem Ambri Fan kommen, der froh ist, nicht abgestiegen zu sein. Schon komisch das Ambri immer gegen "nicht auf aufstiegswillige Teams" trifft und wie vor Fünf Jahren Campbell wie damals verletzt ist. Ein Schelm der böses denkt!!
      16 34 Melden
    • Max Dick 17.04.2017 07:35
      Highlight Jaaaa böööse Verschwörung die Ambri oben behält hihihi.
      22 2 Melden
    • Lumina 17.04.2017 17:24
      Highlight Der Campbell war dieses Jahr aber schon vor dem Finale gegen Rapperswil verletzt.

      Wie also bitteschön, willst du Ambri jetzt noch in diese "Verschwörung" miteinbinden?
      11 1 Melden
    600
  • späckundbohne 16.04.2017 15:46
    Highlight Ach Kläusli...🙄
    27 31 Melden
    600
  • Sloping 16.04.2017 14:03
    Highlight Ambri bietet sich durch die zahlreichen auslaufenden Verträge eine grosse Chance wie Phönix aus der Asche aufzusteigen. Dafür bedarf es aber Kompetenz und richtige Entscheidungen in der sportlichen Führung: Ein fähiger Sportchef der vier überdurchschnittliche Ausländer engagiert und ein Trainer, der die Talente der Rockets integriert. Für die zweite Position gäbe es aus meiner Sicht keinen geeigneteren als Luca Cereda. Die Derbys sind stimungsmässig vom Feinsten, was Europas Hockey zu bieten hat. Sie sollten nicht im sportlichen Niemandsland stattfinden.
    83 5 Melden
    600

Ambri – wie ein traditionsreiches Hockey-Unternehmen ruiniert wird

Noch bleibt uns viel Zeit, um vom Ruhm der Meisterlichen und dem ehrenvollen besiegten Tapferen zu künden. Aber die Zeit läuft bald ab, um vom wahren Drama unseres Hockeys zu berichten. Vom Untergang Ambris.

Es ist vollbracht: Nach dem 1:6 auf eigenem Eis gegen Fribourg-Gottéron wird Ambri der Liga-Qualifikation nicht mehr entrinnen. Dort warten wohl die SCRJ Lakers. Ein alter Angstgegner. Ambri steht mit einem Bein in der NLB. Wie konnte es nur soweit kommen?

Gerne reden sich die Verantwortlichen mit den Veränderungen der Zeit aus der Verantwortung. Und sehen sich als Opfer von Entwicklungen, die sie nicht zu beeinflussen vermochten. So wird es auch Ambris Präsident Filippo Lombardi tun. …

Artikel lesen