Sport

Die Schweden verfügen über eine starke Mannschaft, sind aber trotzdem schlagbar. Bild: SASCHA STEINBACH/EPA/KEYSTONE

Chancenlos gegen Schweden? Nein. Ein bisschen Hoffnung aus Geschichte und Statistik

Revanchieren sich die Schweizer im Viertelfinale gegen Schweden für die WM 1951 in Paris? Rein rechnerisch stehen die Chancen recht gut.

17.05.17, 14:19 17.05.17, 14:44

Ausgerechnet Schweden! Oder zum Glück Schweden? Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, die Chancen fürs Viertelfinale abzuwägen.

Zuerst die pessimistische Betrachtungsweise. Wir haben bis heute gegen Schweden noch nie ein «Alles-oder-Nichts-Spiel» gewonnen. Ja, die Schweden sind so arrogant, dass sie 2006 beim Olympischen Turnier unter Nationaltrainer Bengt-Ake Gustafsson das letzte Gruppenspiel gegen die Slowakei absichtlich verloren (0:3) um im Viertelfinale gegen die Schweiz spielen zu können.

Bent-Ake Gustafsson wurde von den Hockeygöttern bestraft. Bild: KEYSTONE

Olten als Strafe der Hockeygötter

Dass die Schweizer in den Gruppenspielen 2:0 gegen Kanada, den Olympiasieger von 2002 und 3:2 gegen Weltmeister Tschechien gewonnen hatten, beeindruckte die Schweden nicht im geringsten. Sie gewannen das Viertelfinale problemlos 6:2, wurden Olympiasieger und ein paar Wochen später auch Weltmeister.

Die bisherigen Viertelfinals an Titelturnieren

Seit der Einführung der Formel mit Viertelfinals haben die Schweizer bis heute erst zwei Viertelfinals gewonnen: 1992 in Prag gegen Deutschland (4. Schlussrang) und 2013 in Stockholm gegen Tschechien (2. Schlussrang). 1998 kamen wir nicht über den Viertelfinal ins Halbfinale – vorübergehend gab es einen Modus, bei dem in Gruppenspielen direkt der Halbfinal erreicht wurde. 

2015: USA 1:3
2013: Tschechien 2:1
2010: Deutschland 0:1, Olympische Spiele: USA 0:2
2008: Russland 0:62007 Kanada 1:5
2006: Olympische Spiele: Schweden 2:5
2005: Schweden 1:2
2004: Slowakei 1:3
2003: Slowakei 1:3
2000: Kanada 3:5
1992: Deutschland 3:1

Die Hockeygötter haben Bengt-Ake Gustafsson allerdings für diese absichtliche Niederlage bestraft: Er muss heute bei Olten in der NLB an der Bande stehen. Dabei ist er der einzige Nationaltrainer der Geschichte, der im gleichen Jahr bei zwei verschiedenen Turnieren sowohl Olympiasieger als auch Weltmeister geworden ist.

Aber wir sind vom Thema abgekommen. Die Schweizer waren im WM-Halbfinale von 1992 (1:4) gegen den späteren Weltmeister Schweden ebenso chancenlos wie im Doppel-WM-Halbfinale von 1998 (1:4 und 2:7) und zuletzt im WM-Finale von 2013 (1:5).

Gross, schwer und viele NHL-Spieler

Erst einmal waren wir ganz nahe dran: 2005 verloren wir nach einer 1:0-Führung nur 1:2. Torhüter Martin Gerber hatte eine der besten Partien seines Lebens gespielt. Kein Wunder sagt Damien Brunner auf die Frage, welchen der drei möglichen Viertelfinalgegner (Russland, USA, Schweden) er ausgewählt hätte: «Wahrscheinlich die Amerikaner.»

Bittere Niederlage gegen Schweden: der WM-Final von 2013. Video: YouTube/Russian Hockey Videos

Die Schweden sind im Durchschnitt vier Zentimeter grösser und fünf Kilo schwerer, sie haben das beste Box-Play dieser WM (Schweiz 6.) und so viele NHL-Spieler im WM-Team (19) wie noch nie – einer der drei, die nicht in der NHL unter Vertrag stehen, ist Zugs Carl Klingberg.

Aber es gibt auch eine optimistische Sicht der Dinge. Patrick Fischer sagt: «Eigentlich müssten uns die Schweden liegen». Vor einem Jahr verlor er bei seiner ersten WM als Nationaltrainer im zweitletzten Gruppenspiel gegen die Schweden erst nach Penaltys (2:3). Mit der Bezeichnung «eigentlich» weist er vor allem auf die defensiven Qualitäten des Viertelfinalgegners hin. Und im Tor steht mit Henrik Lundqvist (NY Rangers) einer der besten Goalies der Welt. Aber das Powerplay der Schweden (10. der WM) war bisher ähnlich durchschnittlich wie das der Schweizer (11.) und die Mannschaft ist jung. Das Durchschnittsalter (27) ist gleich wie bei den Schweizern.

Topskorer William Nylander (Mitte) und Torhüter Lundqvist: Schwedische Top-Spieler an der WM. Bild: AP/dpa

Hoffnung aus der Geschichte

Ein bisschen Hoffnung gibt es auch aus der Geschichte. Ganz chancenlos waren wir in der Vergangenheit gegen die Schweden nicht – aber es waren halt nicht «Alles-oder-Nichts-Spiele». Hier ein paar Beispiele:

Aber da waren die Schweden noch nicht die Hockey-Weltmacht von heute.

Kam nicht gut an: 2013 kramten die Schweden kurz vor Schluss ihre goldenen Weltmeister-Helme hervor. Video: streamable

Und in bedeutungslosen Gruppenpartien besiegten wir 1993 in München Titelverteidiger Schweden 6:4 und stiegen am Ende ab. 2008 gelang uns in Quebec City in einem Gruppenspiel ein 4:2-Sieg.

Es gibt zudem einen ganz simplen rechnerischen Grund zur Hoffnung. Je länger eine Serie dauert, desto wahrscheinlicher wird schon rein statistisch das Ende – und da die Schweden in «Alles-oder-Nichts-Partien» gegen uns noch gar nie verloren haben, ist dieses Ende nahe. Unsere Chancen sind also zumindest rein rechnerisch recht gut.

Offene Rechnung in Paris

Und schliesslich und endlich haben wir in Paris mit Schweden noch eine Rechnung offen. Bei der letzten WM in Paris im Jahre 1951 verpassten wir den EM-Titel nach einem 3:3 in der Direktbegegnung gegen Schweden nur wegen der minimal schlechteren Tordifferenz (28:12 gegen 33:14) und mussten hinter Kanada und Schweden mit Bronze vorliebnehmen.

Umfrage

Was erreicht die Schweiz an dieser WM noch?

  • Abstimmen

2,539 Votes zu: Was erreicht die Schweiz an dieser WM noch?

  • 29%Im Viertelfinale gegen Schweden ist Schluss.
  • 38%Das Halbfinale liegt drin.
  • 9%Es reicht sogar fürs Finale.
  • 18%Wir werden Weltmeister!!
  • 6%Ich will nur das Resultat sehen.

Die Schweizer sind gegen die Schweden so oder so Aussenseiter. Ein Sieg ist wahrlich kein «Muss». Getreu einem frivolen Motto aus dem Pariser Nachtleben: «Nichts müssen, aber alles dürfen».

Das letzte Wort überlassen wir Nationaltrainer Patrick Fischer aus der offiziellen Medienkonferenz nach dem Triumph gegen Tschechien. An die internationale Medienschar gerichtet sagte er: «Wir wussten immer, dass wir gut sind. Aber ihr habt wohl nicht an uns geglaubt.»

Die besten Bilder der Eishockey-WM 2017

Unvergessene Eishockey-Geschichten

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

02.05.2000: In St. Petersburg schreibt ein SMS Hockeygeschichte

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
Ein guter Mix von News und Unterhaltung, sowie der Mut zur kritischen Analyse.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
21 Kommentare anzeigen
21
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • -woe- 17.05.2017 20:49
    Highlight Mir sind in der Eishockey-Neuzeit nur gerade 2 Siege gegen Gegner der Big-6 bekannt, als es wirklich um etwas ging. 2013 gegen Tschechien und die USA. (Bedingt auch noch der Sieg 1998 gegen Russland.) Alle anderen Siege gegen grosse Gegner waren in der Gruppenphase. Ich bin deshalb pessimistisch.

    Der Pessimist kann nur positiv überrascht werden, während der Optimist nur enttäuscht werden kann...
    11 11 Melden
    600
  • labraduddel 17.05.2017 20:08
    Highlight Genoni wird sein bestes spiel zeigen müssen steht doch der king auf der anderen seite, wahrlich ein genuss wenn man 2 so gute goalies gegeneinander spielen sieht.. meiner meinung hätte es genoni mit seiner beharrlichkeit und psychischen stärke auch in der nhl weit gebracht auch wenn ein paar zentimeter an körpergrösse fehlen..möge der bessere gewinnen
    14 3 Melden
    600
  • Tomsen2 17.05.2017 17:27
    Highlight Wie jetzt? Keine Anekdote zu Napoleon?
    29 4 Melden
    • pTroll 17.05.2017 18:23
      Highlight ...oder Gotthelf...
      22 2 Melden
    600
  • Ohniznachtisbett 17.05.2017 16:48
    Highlight Was der Eismeister während dieser ganzen WM schreibt, ist zwar einigermassen amüsant. Es ist aber nicht zum glauben: Erst ist Fischer ein Plauderi, der die völlig falschen Spieler etwas Chneblä lässt. Ungenügend für int. Niveau. Ungenügend war Chläusis Reportagen. Was in dieser Mannschaft steckt hat man schon im Slowenien-Spiel gesehen, man sah es gegen FR und dann auch gegen CA un CZ. Fischer hat eine Truppe mit einem attraktiven und trotzdem erfolgreichen Spielkonzept. Verlieren wir gegen Schweden wärs schade, verstecken müssen wir uns aber überhaupt nicht. Chömed Buebe, packed die Schwede.
    47 8 Melden
    600
  • Der müde Joe 17.05.2017 15:35
    Highlight Der Druck liegt ganz klar bei Schweden. Unsere Eisgenossen können befreit aufspielen und wenn alles passt, werden die "drei Kronen" morgen die Heimreise in Angriff nehmen.🛫🇸🇪 Hopp Schwiiz! Ihr habt bewiesen, dass alles möglich ist!!!🇨🇭💪🏼
    68 2 Melden
    600
  • DerTaran 17.05.2017 15:29
    Highlight «Je länger eine Serie dauert, desto wahrscheinlicher wird schon rein statistisch das Ende»

    Nein! Die Wahrscheinlichkeit ist bei jedem Spiel immer wieder gleich gross.
    95 17 Melden
    • one0one 17.05.2017 17:19
      Highlight Wahrscheinlichkeit kennt keine Vergangenheit... Aber das kann man wiederholen so oft man will... Besonders beliebt machst du dich damit im Casino am Roulette Tisch wenn zum elften mal schwarz kommt und du dies demjenigen sagst der gerade einen 1000er auf rot gesetzt hat :D

      Go Boys!
      22 2 Melden
    • PHM 17.05.2017 18:15
      Highlight Hauptsache 11 blitzeln DerTaran weil er eine Tatsache ausgesprochen hat.

      Vor einer Serie von 20 Spielen ist es (natürlich bei einigermassen vorhandener Ausgeglichenheit) recht unwahrscheinlich, dass Team X oder Team Y 20 Mal gewinnt.

      Sind aber 19 spiele durch, die halt unerwarteterweise bereits 19 Mal von Team X gewonnen wurden, hat das keinen Einfluss auf Spiel 20. Teams X und Y haben immer noch dieselben Chancen wie bei den vorherigen Spielen.

      (Psychologische Faktoren einer solchen Serie natürlich nicht eingerechnet.)

      P.S. Wo ist eigentlich mein Kommentar gestern gelandet Herr Zaugg?
      15 9 Melden
    600
  • Sloping 17.05.2017 15:03
    Highlight Das ist nominell einer der besten WM Mannschaften Schwedens aller Zeiten. Nicht vergleichbar mit der letztjährigen. In einer Playoff Serie wären wir wohl chancenlos. Aber in einem KO Spiel ist, wenn Genoni auf den Kopf steht, Eigenfehler vor allem in der eigenen Zone und Strafen minimiert werden, sowie die aufgrund ihrer hochkarätigen Defense wohl wenigen glasklaren Torchancen resolut genutzt werden, eine Überraschung möglich.
    97 1 Melden
    600
  • Bruno Wüthrich 17.05.2017 14:58
    Highlight Wer Kanada und Tschechien schlägt, kann auch Schweden schlagen. Unsere Nati ist jedeoch nicht Favorit, und ein Sieg darf deshalb nicht voraus gesetzt werden. Aber er wäre auch keine Reisensensation.

    Ich traute Coach Patrick Fischer vor dieser WM nicht viel zu und sah mich nach den Spielen gegen Slowenien und Frankreich bestätigt. Doch ich scheine mich gewaltig geirrt zu haben. Ein Irrtum, der mich freut.

    Meinungen, Ansichten und Urteile darf man ändern. Klaus Zaugg hat seine Meinung ebenfalls geändert. Es blieb ihm letztendlich nichts anderes übrig. Ergo frisst er jetzt ein wenig Kreide.
    104 5 Melden
    600
  • Pana 17.05.2017 14:51
    Highlight "Die Hockeygötter haben Bengt-Ake Gustafsson allerdings für diese absichtliche Niederlage bestraft: er muss heute bei Olten in der NLB an der Bande stehen."

    Eine wahre Eismeister-Perle! Herrlich :D
    111 3 Melden
    • Sloping 17.05.2017 15:06
      Highlight Die Hockeygötter haben auch Klaus Zaugg bestraft: Für seine anfänglich zwar berechtigte aber niveaulose Kritik an Patrick Fischer erhält er keine Interviews mehr ;-)
      101 4 Melden
    • Hochen 17.05.2017 15:15
      Highlight Na ja wer keine Ahnung von Hockey hat!
      20 4 Melden
    • sidthekid 17.05.2017 16:21
      Highlight @ sloping, hast du denn inzwischen Quellen? Nimmt mich drum wunder, will mich jedoch nicht auf Mutmassungen verlassen 😊
      11 4 Melden
    • Sloping 17.05.2017 18:49
      Highlight @sidthekid: Beweise oder Quellen habe ich nicht, es ist aber rein rational und logisch betrachtet kaum anders möglich. Warum? Die NZZ bezeichnet den Chronisten, der keine Interviews mehr kriegt als "den vielleicht missbilligendsten Schreiberling in der Gilde der Schweizer Journalisten". Der Blick um Dino, 20 Minuten um Samu und eben der Eismeister haben Fischer stark kritisiert. Aber keine der drei war mit dem Cheerleader Bericht so diffamierend wie der Eismeister. Zudem erscheinen hier alte Interviews und Zitate aus der Medienpressekonferenz in KZ Berichten. Wäre etwas sehr zufällig.
      9 2 Melden
    • sidthekid 17.05.2017 19:01
      Highlight Da hast du vollkommen recht und ich widerspreche dir in dieser Hinsicht auch nicht.
      Du schreibst es aber so, als wäre es eine fixe Tatsache. Genau das ist es aber nicht, denn es ist "nur" eine, wenn auch naheliegende, Interpretation.
      Eine amüsante Geschichte ist aber allemal. Staune sowieso manchmal wie offen teils Personen im Hockey mit Klaus, auch über Internas, sprechen. Jeder weiss doch, dass der Mann auf der Suche nach Polemik ist. Ist ja nicht so dass ich es nicht gerne lese, aber verwunderlich ist es schon etwas. Von daher wäre es nicht erstaunlich, wenns dem Fischer den Deckel lupft😄
      10 2 Melden
    600
  • Tikkanen 17.05.2017 14:29
    Highlight ...Klingberg😳🤔Ja, wahrhaft hochkarätig besetzt die Schweden😂Bin gespannt ob dann der "Kreider für ganz arme" Klingberg-Volldepp🤢 auch im QF versucht den grandiosen Meistergoalie Genoni zu plagen😩Jänu, schlagbar sind die Volvo's einäwäg, Hopp 🇨🇭🍻😎
    43 65 Melden
    • ch2mesro 17.05.2017 16:08
      Highlight naaaa tikkanen! ohne; noch 3 bis 🥇wird das nichts für 🇨🇭✊🏻
      19 2 Melden
    • Spi 17.05.2017 16:32
      Highlight Volvo ist chinesisch 😉
      9 12 Melden
    • Hallo22 17.05.2017 17:25
      Highlight Carl Klingberg ist ein Superspieler. Sowohl in Zug als auch in der schwedischen Nationalmannschaft...
      15 8 Melden
    600

«Es ist ein geiles Gefühl» – die Schweiz schlägt Kanada sensationell nach Verlängerung

Das Schweizer Nationalteam sorgt an der WM in Paris für eine Sensation. Es bezwingt den zuvor verlustpunktlosen Titelverteidiger Kanada nach 0:2-Rückstand mit 3:2 nach Verlängerung.

» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen

Die Schweizer schafften zum ersten Mal seit dem Wiederaufstieg 1998 das Kunststück, an einer WM einen «Grossen» nach einem Zweitore-Rückstand zu bezwingen. Es war der vierte Sieg gegen die Kanadier an einem grossen Turnier nach den Erfolgen an den Olympischen Spielen 2006 (2:0) sowie an den Weltmeisterschaften 2010 (4:1) und 2013 (3:2 n.P.).

Matchwinner der Schweizer war Fabrice Herzog. Der Stürmer der ZSC Lions schoss in der 64. Minute auf …

Artikel lesen