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Nati-Coach Glen Hanlon steht in Prag noch eine Menge Arbeit bevor. Bild: KEYSTONE

Die WM in Prag lässt sich mit der Fussball-Pleite gegen Luxemburg vergleichen – aber Glen Hanlon ist nicht Ottmar Hitzfeld

Die Schweiz wird ins Viertelfinale einziehen. Wer denn sonst? Nach dem 3:1 gegen Frankreich könnte die Auftakt-Blamage so in die Geschichte eingehen wie 2008 das 1:2 der Fussball-Nationalmannschaft gegen Luxemburg.

04.05.15, 10:12 04.05.15, 11:26

Wir erinnern uns: Am 10. September 2008 verliert die Schweiz in der WM- Qualifikation gegen die Fussball-Zwerge aus Luxemburg mit 1:2. Eine der grössten Pleiten unserer Sportgeschichte. «Schlechter als grauenhaft», titelt eine Zeitung. Doch am Ende spielt die Schmach vom Letzigrund gar keine Rolle mehr. Denn Luxemburg ist kein Kandidat für die WM und das Resultat hat nur statistischen Wert. Was zählt, sind die Spiele gegen die wahren WM-Qualifikationskandidaten in dieser Gruppe: Griechenland, Lettland, Israel und Moldawien. Die Schweiz gewinnt das nächste Spiel gegen Lettland 2:1 und qualifiziert sich am Ende direkt für die WM 2010 in Südafrika.

Bittere Erinnerung: Alex Frei und Hakan Yakin nach der 1:2-Pleite gegen Luxemburg. Bild: KEYSTONE

Nach dem 3:1 gegen Frankreich ist die Schweiz bei der Eishockey-WM hier in Prag ebenso wieder auf Viertelfinalkurs. Die Penalty-Pleite gegen Österreich, vergleichbar mit dem 1:2 gegen Luxemburg, hat bereits nur noch statistischen Wert. Denn die Österreicher haben mit der Viertelfinalqualifikation ebenso wenig zu tun wie die Luxemburger damals mit der WM. Vieles deutet jetzt darauf hin, dass auch diese Schmach gegen Österreich bald nur noch als Kuriosum in unsere Hockeygeschichte eingeht. Prag 2015 wie Luxemburg 2008.

Die Spieler haben die Dinge in Prag vorerst wieder geordnet. Alles was gegen Frankreich zählt, ist der Sieg. Deshalb erübrigt es sich, die bescheidene Leistung zu kommentieren. So treffend die Schlagzeile «Ungenügende Sieger» auch sein mag – wer siegt, hat immer recht.

Gegen Frankreich kann die Hockey-Nati an der WM in Prag erstmals jubeln. Bild: freshfocus

Etwas Selbstvertrauen und ein bisschen Arroganz

Wir sind vorerst froh, wenn wir ein schwaches Frankreich besiegen und nicht mehr um den Klassenerhalt bangen müssen. Spätestens als gleich drei Franzosen in der Kabine verschwanden, war der Ofen aus und das offensive Feuer erloschen. Stephane da Costa wurde verletzt. Sacha Treille musste für ein Foul gegen Timo Helbling, das keines war, in die Kabine und Antoine Roussel, der einzige NHL-Spieler im Team, regte sich so über die schwachen Schiedsrichter auf, dass auch er für den Rest des Spiels ausgeschlossen wurde.

Die Schweiz steht bereits auf Platz vier, dem letzten Viertelfinalrang – und dort sollten wir eigentlich bleiben. Österreich wird uns nicht mehr einholen. Frankreich auch nicht. Die Deutschen? Wenn wir gegen eine der schwächsten deutschen Nationalmannschaften aller Zeiten am Dienstag (16.15 Uhr, live SF2) verlieren, dann ist das so peinlich wie die Niederlage gegen Österreich. Bleibt noch Lettland. Noch punktelos. Auch mit einer der biedersten WM-Auswahlen der letzten Jahre. Also können wir mit etwas Selbstvertrauen und ein bisschen Arroganz sagen: Die Schweiz wird als viertes Team neben Kanada, Schweden und Tschechien ins Viertelfinale einziehen.

Hanlon ist nicht «Gottmar»

Es gibt allerdings eine Differenz zu Luxemburg 2009. Damals stand mit Ottmar Hitzfeld einer der besten Trainer der Welt an der Seitenlinie. Der garantierte alleine mit seiner Präsenz sozusagen die Wende zum Guten und war wichtiger als jeder einzelne Spieler. Eigentlich war allen klar: Mit Ottmar (den der Boulevard später in «Gottmar» umbenannte) konnte einfach nichts schief gehen. Es kam keinem Chronisten in den Sinn, den Trainer für diese Blamage verantwortlich zu machen. Das wäre «Gotteslästerung» gewesen. Kritisiert wurden die Spieler. Das Kerzenlicht von Ottmar Hitzfelds Charisma flackerte nicht einmal im heftigen Wind der Kritik.

Ottmar Hitzfeld nervt sich 2008 über die Niederlage gegen Luxemburg, aber lässt sich den Wind nicht aus den Segeln nehmen. Bild: KEYSTONE

Nationaltrainer Glen Hanlon gilt hier in Prag hingegen nicht als einer der besten Trainer der Welt. Seine Präsenz garantiert die Viertelfinals nicht. Die Chronisten haben ihn nach der Niederlage gegen die Hockey-Stehgeiger von der Donau ordentlich kritisiert. Bei Glen Hanlon ist somit eher ein bösartiges Wortspiel wie «Glon» Hanlon zu befürchten. Oder einfacher gesagt: Hier in Prag sind die Spieler gefordert. Jeder Einzelne scheint wichtiger als der Trainer.

Auch ein wenig selber gecoacht

Es passt ins Bild, dass Roman Josi, der alles überragende Einzelspieler, gegen Frankeich die Rolle des Leitwolfes übernommen hat. Er assistierte zum 1:0 und erzielte das 2:1. Mit 25:50 Minuten arbeitete er auch am längsten, sogar noch länger als Mark Streit (20:16 Minuten). Als Verteidiger ist Roman Josi unser wirkungsvollster Offensivspieler. Die Behauptung, die Mannschaft habe sich gegen Frankreich ein wenig auch selber gecoacht, wäre bösartig und gegenüber Glen Hanlon unfair und respektlos. Aber sie käme der Wahrheit recht nahe.

Roman Josi ist die überragende Figur im Schweizer WM-Aufgebot. Bild: DAVID W CERNY/REUTERS

Wir sind übrigens besser gestartet als bei der Silber-WM 2013. Wir sind nämlich in zwei Spielen noch nie in Rückstand geraten. Die Niederlage gegen Österreich folgte ja erst im Penaltyschiessen. 2013 gerieten wir hingegen nach dem Startsieg gegen Schweden (3:2) schon in der zweiten Partie gegen Kanada vorübergehend im Schlussdrittel während 5:39 Minuten mit 1:2 in Rückstand. Damals waren wir in der Lage, gegen Kanada nach einem 1:2 noch 3:2 zu gewinnen. Hier in Prag hätten wir wahrscheinlich ein 1:2 gegen Frankreich nicht mehr aufgeholt. 2015 ist nicht 2013.

Der zweitbeste Feldspieler neben Roman Josi war übrigens Timo Helbling. Der einzige wahre «Krieger» in dieser Mannschaft. Er hat gegen Frankreich auf der Torlinie das 0:1 und einen möglichen Untergang verhindert. Seine letzte WM hatte der Haudegen 2010 bestritten. Für die Nomination von Timo Helbling ist Glen Hanlon kritisiert worden. Nun hat er Recht behalten. Steckt in unserem ach so uncharismatischen Hockey-Nationaltrainer vielleicht doch ein kleines bisschen Ottmar Hitzfeld?

Hockey-Chef wird nicht TV-General

Verbandsdirektor Florian Kohler (40) bewirbt sich nicht um die Nachfolge von TV-Sportchef Urs Leutert. Das Gerücht wollte einfach nicht verstummen: Eishockey-Verbandsdirektor (CEO) Florian Kohler, besser bekannt als Gatte von TV- Sportikone Steffi Buchli, soll neuer TV- Sportchef und damit Nachfolger von Urs Leutert (geht in Pension) werden. Nun bestätigt Florian Kohler, dass er nicht TV-General werden will. «Ich habe mich nicht um die Nachfolge von Urs Leutert beworben und ich werde mich auch nicht bewerben. Ich bleibe beim Eishockey», sagt der Grossbub von SCB-Ehrenpräsident Werner Kohler gegenüber watson.ch. So viel er wisse, arbeiten bis auf eine einzige Ausnahme alle Bewerber bereits beim Fernsehen.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • goldmandli 04.05.2015 22:26
    Highlight Korrektur: Helbling hat das Tor nicht verhindert, er hätte fast ein eigentor daraus gemacht. puck ging an den pfosten und schliderte vomtor weg, helblings fuss hat den puck zurück richtung tor getragen, glücklicher Weise am Tor vorbei. Ob der Puck nach vorne einem franzosen an die schaufel geschliddert wäre, weiss man nicht, aber Helbling in irgend einer Art zu loben fürs gestrige Spiel ist falsch. man kann ihm höchstens zu gute halten, dass er seine nase zur richtigen Zeit am richtigen Ort hatte.
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  • subreena 04.05.2015 14:12
    Highlight Ab dem nächsten Spiel muss Tristan Scherwey auf dem Eis stehen. Der bringt neben Roman Josi Energie ins Spiel und stellt sich ganz in den Dienst der Mannschaft. Für ihn ist es nicht einfach nur ein Turnier, für ihn ist es eine Ehre für die Schweiz zu spielen.
    Mit seinem Einsatz kann er den Rest hoffentlich mitreissen, so dass der Schlendrian nicht mehr so Einzug hält wie gegen die Ösis und die Franzosen.
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  • Brian 04.05.2015 13:49
    Highlight Über die Leistungen unserer Nati sind die Kommentare absolut verständlich. KZ einmal mehr provozieren und man spürt sofort, dass er unseren Nati-Trainer nicht liebt. Und hier kritisiert er sogar die Schiedsrichter was er in der CH-Meisterschaft nie und nimmer machen würde, sind ja seine Freunde. Und wieso kommt von KZ kein Kommentar über die dürftigen Leistungen von seinem so hochgelobten Weltklasse-Spieler Brunner? Auch gebe ich einem Kommentatoren hier absolut recht, dass man ein Urteil über den Trainer erst nach der WM machen sollte. Offensichtlich hat Hanlon schon realsiert was KZ ist.
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    • Nummelin 04.05.2015 14:41
      Highlight Mit dem ewigen Brunner-Bashing könnt ihr mal langsam aufhören. Nur weil ihr Brunner nicht mögt - was ich noch verstehen kann - müsst Ihr nicht ständig seine Leistung ungerechtfertigt schlecht reden. Er war gestern einer der wenigen, wie bspw. auch Ambühl, Josi, Holenstein, welcher bis zu letzt gearbeitet hat und sich extrem Mannschaftsdienlich verhalten hat. Kritisiert besser mal die Leistung von Almond oder Romy (ständig unnötige Scheibenverluste). Brunner kann wenigstens einen Pass annehmen. Und dass keiner auf die Rebounds von Brunners Abschlüssen geht, ist sicher auch nicht seine Schuld.
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    • Adrian Bürgler 04.05.2015 15:04
      Highlight Dürftige Leistung? Gestern hat Brunner immerhin zwei Assists gegeben. Klar kann auch von ihm noch mehr kommen. Aber da steht er nicht anders da, als der Rest der Mannschaft.
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  • Lemmyking 04.05.2015 13:18
    Highlight Folgendes fällt mir nach 2 Spielen auf:
    1. Es fehlt der letzte Biss, die absolute Überzeugung. Sieht man auch in einigen Abschlüssen (ich denke da vor allem an Suri)
    2. Die Nati wirkte in der Favoritenrolle sehr nervös. Bin gespannt auf die Auftritte gegen die Grossen,wenn sie befreiter aufspielen können.
    3. Es ist augenscheinlich,dass sich dieses Team nicht nur spielerisch zuerst noch finden muss. Die Hierarchie ist noch nicht klar. Wie es bei Nationalmannschaften so ist, sind viele Spieler bei Ihren Klubs Leader und müssen ihre Rollen noch finden. Einige tun sich damit schwer mit ihren Egos
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  • urano 04.05.2015 13:04
    Highlight schwache mannschaft - kein teamspirit - schwacher trainer - keine taktik - einzelne spieler werden zu stark gefodert, andere hocken rum...die eisgenossen werden bald nach hause reisen
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  • jSG 04.05.2015 12:52
    Highlight Wenn man die letzten sechs Artikel von Klaus Zaugg liest, sieht man das diese immer extrem kritisch gegen Glen Hanlon sind und das nach 2 WM Spielen mit immerhin 4 (glücklichen) Punkten. Ich frage mich ob da nicht eine Persönliche Abneigung besteht. Gebt ihm die Chance, abgerechnet wird nach der WM.
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    • Lemmyking 04.05.2015 14:19
      Highlight Ich denke, dass Zaugg es weniger auf Hanlon abgesehen hat. Wenn man jeweils durch die Zeilen hindurch liest, ist seine eigentliche Abneigung viel eher gegen jene die diesen Trainer eingestellt haben und in seinen Augen "Sesselfurzer" beim Verband sind. Da fordert er doch schon lange dynamischere Leute wie z.b. Raffainer nun.
      Wer letztendlich was taugt und ob unsere Nati das Potential in den letzten Jahren abgerufen hat und wie die Entwicklung verlaufen ist, kann ich nicht beurteilen. Aber ein wenig behäbig nehme ich das ganze schon auch wahr.
      HOPP SCHWIIZ!
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  • f303 04.05.2015 11:29
    Highlight Ich finde es ausgesprochen fraglich, dass Hanlon gewisse Spieler so stark forciert (Josi nach ⅔ schon 28 Minuten) und andere komplett hocken lässt. Das Schweizer Team ist auf 4 Reihen stark genug. Das war auch eine der grossen Stärken des Silber-Teams unter Simpson. So wie jetzt kann doch kein Teamspirit aufkommen und zur WM Halbzeit sind Josi & Co. kaputt. Ausserdem wechselt er mir persönlich die Reihenaufstellungen zu schnell und zu sehr durch. Das 1:2 wäre wohl nicht passiert, hätte jeder die Zuordnung in seiner gewohnten Position gehabt. Ein unnötig konfuser Moment. just my two cents
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    • Ehringer 04.05.2015 11:53
      Highlight 25:50 ist für Josi nichts Neues. In der NHL hat er einen Time on Ice Durchschnitt von 31:36min und ist somit der Spieler, welcher in der ganzen NHL deutlich am längsten auf dem Eis stand. Der Spielrhythmus an einer WM ist auch nur geringfügig höher als in der NHL, von dem her sollte er das rein körperlich schon packen. Ob es bezüglich Team-play Sinn macht ist eine andere Frage. Der Match gegen Frankreich zeigt aber, dass wir einen Roman Josi bitter nötig haben.
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    • Ehringer 04.05.2015 11:57
      Highlight Nachtrag: Josi wurde von Nashville im Schnitt fast 40 mal pro Spiel aufs Eis geschickt. Auch das ist Spitzenwert in der NHL.
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    • Nummelin 04.05.2015 14:46
      Highlight Herr Ehringer; es geht auch nicht darum, dass Josi das nicht wegstecken kann. Wir wissen, dass er das packt (hat er in NA genug bewiesen). Es geht aber darum, dass Hanlon auch der dritten und vorallem auch der vierten Linie mehr Eiszeit gibt. Walker brachte meiner Meinung nach eine Top-Leistung (vorallem auch defensiv). Warum nicht auch mal diese Linie etwas forcieren, könnte dem Spiel nur gut tun.
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    • Ehringer 04.05.2015 15:59
      Highlight Naja, f303 hat geschrieben, Josi sei in der Hälfte der WM kaputt, also geht es nach ihm sehr wohl auch darum, dass Josi das nicht schaffe. Bezüglich der 3ten und 4ten Linie stimme ich zu, habe ich oben ("Ob es bezüglich Team-play Sinn macht ist eine andere Frage.") aber auch angetönt.
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    • f303 04.05.2015 18:03
      Highlight @Ehringer: Ich schrieb Josi & Co. ... Josi mag das wegstecken (auch wenn für Ihn die Saison bereits sehr lang war), bei "& Co." bin ich mir da weniger sicher. Ausserdem hatte Josi gestern die 28 Minuten bereits nach 2 Dritteln. Aber ich bleibe dabei: Hanlon ist aus meiner Sicht ein klarer Rückschritt im Coaching. Simpson wusste besser alle einzubinden und zu entwickeln. Besonders die 4. Reihe hat doch immer wieder für positive Überraschungen im Silberjahr gesorgt.
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    • Ehringer 04.05.2015 18:12
      Highlight @f303: von wo hast du die 28 Minuten Einsatz? Laut Artikel hat er gesamthaft 25:50min gespielt. Auf der offiziellen Website finde ich auch die Angabe 25:50. 28min nach zwei Dritteln wäre klar zuviel, aber ganz offensichtlich stimmt diese Angabe ja nicht. Und ich bin halt einfach der Meinung abgerechnet wird nach der WM. Hanlon hatte noch kaum Spiele, wenig Zeit sich einzuleben und wir kennen ihn hier praktisch überhaupt nicht. Wir werden sehen was er taugt, für eine Beurteilung ist es einfach zu früh.
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    • f303 05.05.2015 09:01
      Highlight @Ehringer: SRF Kommentar J. Billeter zum Ende des 2. Drittels.
      Habe es allerdings nicht nachgeprüft. Gegen 25 Min. am Ende gäbe es gar nichts zu sagen. Erst recht nicht bei einem Josi. Sicher ist es für eine Beurteilung zu früh, aber gewisse Tendenzen zeichnen sich ja bereits klar ab. Ausserdem hat Hanlon schon als Belarus Trainer seine paar NHLer zu extrem forciert und es nie geschafft, trotz Heim-WM einen Teamspirit zu generieren. Nun, wir werden es sehen. Jetzt heisst es erst einmal die Deutschen zu schlagen. Muss kein Stängeli sein, aber vielleicht mal ein solides Ergebnis.
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  • Ozy 04.05.2015 10:39
    Highlight Man muss (leider) zugeben, das Frankreich seit einigen Jahren dem Niveau der Schweiz immer näher kommt. Daher war der Sieg sehr wichtig, egal wie. Aber wie die Schweizer teilweise sehr schwach die Zweikämpfe führten (auch gegen Österreich), lässt mir etwas die Knie weich werden, wenn ich da an Kanada und Schweden denke.
    Noch ist alles möglich: Nach beiden Seiten.
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