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Das letzte Spiel der Dorfmannschaften? Ambris Lhotak und Bastl kämpfen mit Langnaus Gerber um die Scheibe.  Bild: KEYSTONE

Ein vergessenes historisches Ereignis und das Undenkbare denken: Ambri kann absteigen

Beinahe unbemerkt vom grossen Publikum zieht im Windschatten der Playoffs ein veritables Drama herauf. Haben wir in der NLA bereits das letzte Spiel der Geschichte zwischen zwei Dorfmannschaften gesehen?

18.03.17, 11:03 18.03.17, 13:38

SCL Tigers gegen den HC Ambri-Piotta. Am letzten Donnerstag sind diese beiden Dorfmannschaften zum letzten Mal in dieser Saison gegeneinander angetreten. Vielleicht war es auf diesem Niveau sogar das letzte Mal in der Geschichte. Ein vergessenes historisches Ereignis: Ambri steckt in Abstiegsgefahr.

Im Dorf wird Eishockey nur noch in Langnau und in Ambri auf höchster nationaler Ebene gespielt. In zwei der wirtschaftlich schwächsten Regionen der Schweiz. Das obere Emmental gilt als Leventina der Deutschschweiz. In Zürich sind die Löhne um 30 Prozent höher. Und doch haben sich diese zwei Dorfclubs in der obersten Liga gehalten. Weil sie ein Stück Kultur geworden sind. In Langnau noch stärker als in Ambri.

Ambri gewinnt am Donnerstagabend gegen die SCL Tigers in der Verlängerung. Bild: PPR

Die SCL Tigers sind längst definitiv gerettet und Ambri muss in die Playouts. Es geht für beide Teams um rein gar nichts mehr. Es ist einfach ein Spiel. Und trotzdem sind 5'489 (!) Menschen herbeigeeilt. In Kloten, im grössten Ballungsraum der Schweiz, kommen bei gleicher Ausgangslage tausend weniger.

Eishockey unabhängig vom Erfolg als kulturelles Ereignis inszenieren – niemand in Europa macht das so gut wie Langnau. Deshalb ist es gelungen, für 30 Millionen den Hockey-Tempel rundum zu erneuern. 15 Millionen sind mit einer stimmbürgerlichen Zustimmung von über 70 Prozent der dörflichen Steuerkasse entnommen worden. 15 Millionen hat Präsident Peter Jakob beigesteuert. Nun können sich die Emmentaler im Profihockey behaupten wie das Gallische Dorf von Asterix im römischen Reich. Sie werden diese Saison zum vierten Mal hintereinander schwarze Zahlen schreiben. Wirtschaftlich ist nur noch der SCB erfolgreicher.

Auch der Mythos Ambri lebt. Aber immer mehr entrückt dieser Mythos der unerbittlichen Realität. Der Stadionneubau ist nach wie vor nicht über das Planungsstadium hinausgekommen. 15 Millionen aus den leventinischen Steuerkassen? 15 Millionen aus der Privatschatulle von Präsident Filippo Lombardi? Undenkbar.

Aber ohne neues Stadion verliert Ambri nach und nach die wirtschaftliche Grundlage und eine Wiederkehr wie in Langnau wäre nach einer Relegation nicht mehr möglich. Wie lange können und wollen ein paar Männer mit abgeschlossener Vermögensbildung Jahr für Jahr siebenstellige Summen spenden?

Die «Pista la Valascia»: Gegen Lugano erstrahlt das 1959 erbaute Stadion in vollem Glanz. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Am nächsten Dienstag beginnen für Ambri die Playouts gegen Gottéron. Im Falle einer Niederlage folgt die Liga-Qualifikation gegen Langenthal oder die Lakers. Langenthal hat mit Jeff Campbell seinen besten Einzelspieler verloren. Wenn Ambri gegen die Lakers um den letzten NLA-Platz spielen muss, dann drohen Abstieg, Untergang und ein Weiterleben nur noch in den Geschichtsbüchern.

Aber kehren wir zum womöglich historischen letzten Spiel zweier Dorfmannschaften vom letzten Donnerstag zurück. Ambris Sympathiebonus ist enorm. Niemand empfindet ob Ambris Not Schadenfreude. Niemand schmäht Ambri. Der Gästesektor ist nur spärlich besetzt. Das verlorene Häufchen, es mögen 50 oder 60 Hockeyseelen sein, erinnert an versprengte, traurige Zugvögel, die im Herbst den Abflug nach Süden verpasst haben. Ambri siegt in der Verlängerung 4:3. Die letzten Mohikaner in Blau und Weiss intonieren, wie es der Brauch ist, ihre wunderbare Siegeshymne «La Montanara». Der Gesang vermag sich gegen den Geräuschpegel im Hockeytempel nicht durchzusetzen. Da wird einem das Herz schwer.

Ein paar Zaungästen ist bewusst, dass es das letzte Spiel zwischen zwei Dorfclubs sein könnte. Ein Mitarbeiter des staatstragenden Fernsehens filmt die Einlaufzeremonie mit dem Smartphone und sagt: «Wer weiss, vielleicht ist es ja tatsächlich das letzte Mal. Ich kann dann sagen und beweisen: ich war da. Und vielleicht hören wir zum letzten Mal, wie «Chrige» die Namen der Ambri-Spieler ausspricht.» «Chrige» ist Christine Nyfeler, seit 36 Jahren Stadionsprecherin. Sie hat längst Kultstatus.

Nun erwachen die Sprüchemacher und ziehen den TV-Mann auf. Vielleicht werde er ja dereinst in eine TV-Kultursendung eingeladen, um dem staunenden TV-Publikum von seinen Erlebnissen zu erzählen. Um zu bezeugen, dass es in Ambri tatsächlich einen Hockeyclub gegeben hat. Um als Zeitzeuge davon zu erzählen, wie einst Marco Polo über seine sagenhaften Reisen nach China.

Der nachdenkliche Blick von Headcoach Gordie Dwye. Liegt die Zukunft von Ambri in der NLB? Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Nie mehr Langnau gegen Ambri in der NLA? Das kann, will, mag sich eigentlich niemand vorstellen. Und doch kommt eine seltsame, zwischendurch fast feierliche Stimmung auf. Nirgendwo wissen die Menschen besser als im Emmental, wie schnell und wie tief Hockeyhelden stürzen können. Langnau musste zweimal gar in die 1. Liga absteigen und der letzte Abstieg aus der NLA im Frühjahr 2013, besiegelt am gleichen Tag, an dem der SCB Meister wurde, ist noch allen in frischer Erinnerung.

Nach der Partie ist es in den Katakomben vor Ambris Kabinentüre beinahe still. Kein Gedränge. Keiner der bekannten Polemiker aus dem Tessin hat die Mannschaft auf der langen Reise ennet den Gotthard begleitet. Ein ausführliches Interview macht nur der freundliche Chronist der «Gazetta Dell’ Ambri». Sozusagen der Herold der letzten Aufrechten. Der HC Lugano mit seinem ruhmreichen Viertelfinal-Feldzug gegen die ZSC Lions beansprucht alle mediale Aufmerksamkeit.

Ist Ambri wirklich abstiegsgefährdet? Solche bedeutungslosen Spiele sagen nichts mehr aus über die Krisenfestigkeit eines Teams. Die Frage geht stellvertretend an Michael Ngoy, Ambris Verteidiger, der im letzten Sommer ausgerechnet von Gottéron gekommen ist. Er kennt also den Playout-Gegner und ist deshalb optimistisch. «Bei Gottéron gibt es nur himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt.» Wenn es gelinge, dass erste Spiel in Fribourg zu gewinnen, dann werde Gottéron wie ein Kartenhaus zusammenstürzen. Aber es kann eben auch sein, dass Gottéron dieses erste Spiel gewinnen wird.

Was, wenn Ambri in dieser entscheidenden Phase das Glück verlässt? Die alten Emmentaler sagen: Wenn dir das Unglück im Nacken sitzt, beisst dich der Hund auch hoch oben auf dem Bockwägeli.

Ambri absteigen? Wir müssen das Undenkbare denken.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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47
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  • Leuenberger 19.03.2017 13:34
    Highlight Dass das obere Emmental als Leventina der Deutschschweiz gelten soll, wusste ich bisher noch nicht. KZ scheint aktuell solche Vergleicht zu mögen. Ich als (neuerdings) deutschschweizer Leventiner hoffe, dass der HC Ambri-Piotta nicht zum EHC Arosa der italienischsprachigen Schweiz wird.
    20 0 Melden
  • senfmayo 18.03.2017 19:54
    Highlight Warum genau ist langnau ein dorfclub, langenthal und davos aber nicht?
    20 4 Melden
    • Eingestein 19.03.2017 11:11
      Highlight Hallo senfmayo, soviel ich weiss hat eine Gemeinde ab 10000 Einwohner ein Stadtrecht.
      8 1 Melden
    • senfmayo 19.03.2017 16:55
      Highlight Heisst das, dass in langnau auch kein dorfhockey mehr möglich ist, sobald diese grenze überschritten wird?
      10 0 Melden
  • Turist 18.03.2017 18:43
    Highlight Wenn man bei der Lizenzvergabe bei Ambri nicht immer wieder ein Auge zugedrückt hätte, wäre der Club schon längst aus der NLA verschwunden.

    Leider misst der Verband nicht bei jedem Club mit der gleichen Elle. Das sollte sich mal ändern. Es sollte für alle die selben Kriterien gelten und wers nicht erfüllen kann, kriegt keine Lizenz.

    So gesehen wäre ein Abstieg nicht unverdient. Ich hoffe es gibt dieses Jahr einen Aufsteiger, egal welchen. Denn nächstes wird der Aufstieg ja no schwieriger gemacht mit drei Ausländern. So hätte sich der Absteiger wenigstens ein Eigentor geschossen.
    38 12 Melden
  • Tikkanen 18.03.2017 17:39
    Highlight ...interessanter Artikel, Chlöisu👍🏻Richtig Wohltuend nach dem ganzen Gschtürm um die abloosenden Schachgrännis aus Hipsterville😳Jetzt aber solltest du deinen Fokus wieder auf die monumentale Titelverteidigung der Berner Hockeymaschine legen, denn schliesslich bleiben nur noch 8 bis🐻🏆😎
    19 72 Melden
  • Tomsen2 18.03.2017 16:38
    Highlight Mit Ambris Abstieg könnte ich gut leben, jedoch nicht mit einem Aufstieg Rappis. Diesen langweiligen Club braucht es in der NLA nun wirklich nicht.
    36 75 Melden
    • Turist 18.03.2017 18:16
      Highlight Ich könnte auch mit Rappis Aufstieg leben. Da hat sich einiges verändert seit dem Abstieg. Würde denen eine zweite Chance geben.
      Schliesslich gehts um Sport. Wers schafft, darfs sich im A probieren.

      Zudem war der alte SCRJ vor dem lächerlichen Lakers-Erxperiment nicht unsympathisch.

      Aber evtl bist du noch ein bisschen jung und kennst Rappi erst seit den Eisblauzeiten.

      Du wirst sehen, auch du könntest damit leben wie alle anderen auch.

      Geniessen wir die heisse Schlussphase der Saison. Wir werden ja sehen wie es rauskommt...
      67 6 Melden
    • Steven86 18.03.2017 19:10
      Highlight und was sollte bei uns langweilig sein? Viele vergessen wohl das Eishockey ein Sport ist, die guten dind oben die schlechten unten.
      20 7 Melden
  • hockey_guru 18.03.2017 16:37
    Highlight Klaus mach nicht so eine RIESEN-Story, nur um die tigers nicht vergessen zu machen... da schreibst du ein bericht über ambri's abstiegsgefahr, und 90% deines artikels geht es um dorfklub hirachie... jetzt auf BERNDEUTSCH:
    "Hör ume ees uf mit dim chääs, es isch ume gnue glaueret worde"
    Schreib über die PLAY-OFFS!!!
    23 43 Melden
  • lululove 18.03.2017 16:30
    Highlight Keine schadenfreude oder ähnliches klaus? Du solltest doch deine kommentarfreunde von watson kennen. Die sind oft darauf aus, anderes schlecht zu machen...
    Aber zurii wird gegen gotteron hexen wie nie zuvor.
    Ich hoffe ambri packts! Ich würde das gotthard derby soo vermissen! Kein stadion bietet mehr hockeyatmosphäre 😍
    31 17 Melden
    • Eingestein 18.03.2017 18:06
      Highlight Jollareiti.... es gibt ja ein neues Stadion oder?
      6 3 Melden
    • Eingestein 18.03.2017 18:11
      Highlight Ja ja mega geil, ich habe schon nasse schuhe gehabt vom Miststock.
      6 5 Melden
    • Scb barner 18.03.2017 18:18
      Highlight Gotthard "derby"
      11 3 Melden
  • schoelli 18.03.2017 15:36
    Highlight Katastrophales "Stadion". Tiere werden besser behandelt als die Gästefans. Spiessrutenlaufen nach einem Spiel zwischen "Stadion" und Car-Parkplatz (die Security und Polizei hat NICHTS im Griff!!!), alle Jahre wieder ein finanzielles Harakiri (noch schlimmer: Die Liga schaut jeweils tatenlos zu und vergibt immer eine Lizenz ohne irgendwelche Auflagen!), gefühlte 10 Jahre Play-Outs usw. Was bitte soll daran noch Kult sein? Nein, ich werde dieses Ambri aus dem Schatten-Depro-Loch in der Leventina nie und nimmer vermissen!!!
    88 71 Melden
    • andre63 18.03.2017 16:12
      Highlight +10000
      22 9 Melden
    • lululove 18.03.2017 16:21
      Highlight Gehts dir schon ein bitzli besser?
      16 15 Melden
    • urano 18.03.2017 16:39
      Highlight Eishockey ist immernoch ein Wintersport. Vielleicht solltest Du die Spiele im Teleclub verfolgen. Kannst Dir ja einen feudalen Gästesektor einrichten. Aber, das ist halt mit den Sofa-Sportlern aus den grossen Agglo's so....keine Ahnung von gar nichts !
      29 34 Melden
    • BoomBap 18.03.2017 17:54
      Highlight Waaas? I zwar schon ca. 8 Jahre her, aber ich war ein paar mal an den Tessiner Derbys in der Valascia. Das war da 10mal geiler als Zuhause in der Resega. Nur der Weg bis man ein Bier hatte war ziemlich umständlich. Und Spiessrutenlauf? Ausser einer Schneeballschlacht zwischen den Bianco Blu und den Bianco Neri ist da nichts eskaliert. Nur das Auto auf dem Flugplatz unter einem halben Meter Neuschnee zu finden war mühsam.
      25 11 Melden
    • Jaing 20.03.2017 07:59
      Highlight @boombap Die Zeiten haben sich bei Ambri geändert.
      3 1 Melden
  • Turist 18.03.2017 15:33
    Highlight Bei einem Abstieg von Ambri wird man sehen wie viel der Nostalgiequatsch wert ist.
    Wenn der Verein wirklich sooooo vielen Leuten und dem Tessin am Herzen liegt, wird er auch den Gang in die NLB überleben. Denn dann sollten genügend Sponsoren gefunden werden um Ambri neu aufzubauen.
    Im anderen Fall wärs halt doch nur ein Verein wie jeder andere, ohne den es aber genau gleich weitergehen wird.

    So gesehen wär ein Abstieg Ambris spannend.

    Glaube aber nicht an einen Abstieg. Und wenns doch passiert, ist es verdient, nur mit Kult und Nostalgie hat man halt keinen Platz in der NLA verdient.

    80 11 Melden
  • RoJo 18.03.2017 15:18
    Highlight Muss noch etwas anderes los werden! Hoffe du liest das, Chlöisu, und verfassest gleich einen Bericht: Hat es jetzt dem Furrer Phippu total in den Weizen geschneit mit seinem Facebook Beitrag?! Was glaubt er, wer er ist?! Das bezüglich den Schiris geht nun gar nicht!! Hallo?! 8 Augen?! Fehler passieren! Überall! Wie war das damals bei ihm an der WM?! Da haben geschätzte 10000 Augen entsetzt zugeschaut als er dem Gerber Tinu vom eigenen Bully-Kreis einen "Schläpper" in die eigenen Maschen haute!!!! Zuerst überlegen und dann äussern.....
    21 47 Melden
    • Tomsen2 18.03.2017 16:35
      Highlight Zusammenhang wie Vorhang, der Post von Furrer und sein Eigengoal vor ca. 10 Jahren. Selten so einen Quatsch gelesen wie das gerade von dir.
      38 5 Melden
    • RoJo 18.03.2017 21:37
      Highlight Tomsen2. Dann erläutere ich dir den Zusammenhang sehr gerne! JEDER Mensch begeht Fehler! Ob Schiri, Spieler oder sonst irgendwer! Es ist immer einfach auf den Schiri zu zeigen ( nach der 225. Zeitlupe!! Denkst du wirklich, sie wären dann nicht auch schlauer!? Reagiere oder entscheide du oder Herr Furrer einmal innerhalb Sekunden.... Ihr solltet beide Schiris werden.... Zum Vergleich, welchen DU als Quatsch bezeichnest! Furrer hat sich damals auch zum Depp gemacht und JEDER im Stadion hätte es besser gemacht!(Ironie off, gell)
      9 5 Melden
  • Harald Juhnke 18.03.2017 15:13
    Highlight Auch wenn Ambri gegen Langenthal oder Rappi spielen muss, sie werden mit 4:1 durch sein!!
    Forza Ambri!!!
    40 53 Melden
    • Freiburg90 18.03.2017 18:37
      Highlight Da bin ich deiner Meinung . Egal ob Gotteron oder Ambri . Ich glaube ganz einfach dass die Mannschaften der NLA diese Saison zu stark sind .
      14 16 Melden
    • Steven86 18.03.2017 19:24
      Highlight Unterschätze die NLB nicht, auch die können gut Hockey spielen.
      28 8 Melden
  • Bacchus75 18.03.2017 14:58
    Highlight Echte Dorfclubs gibt es im Spitzensport nicht mehr. Weder Ambri, noch Langnau sind Dorfklubs. Es sind KMU's mit mehr als 60 Mitarbeiter und zweistelligen Millionumsätzen. Klingt zwsr niedlich diese Dorfklubromantik hat aber nichts mit der Realität zu tun.
    82 16 Melden
  • Clark Kent 18.03.2017 14:19
    Highlight hört mal auf mit dem nostalgiequatsch. das ist schon seit jahrzehnten nicht mehr so. bei ambri sind genauso politik, wirtschaft und ausländische investoren involviert wie bei vielen anderen clubs auch. man will/müsste ebenso professionell arbeiten wie überall. nur schafft man das nicht. und versucht dann das mit nostalgiegeschwätz zu kompensieren.
    70 19 Melden
  • ch2mesro 18.03.2017 13:59
    Highlight hockey im tessin ohne ambri... unvorstellbar! #ufb
    50 46 Melden
  • Steven Shank 18.03.2017 13:22
    Highlight Auf der einen Seite wäre ich sehr betrübt, wenn es dieses Mal Ambri erwischen sollte! Die NLA ohne Ambri..da blutet das Hockey Herz!

    Auf der anderen, weitaus weniger romantischen Seite, soll der Schlechteste auch mal "bestraft" werden. Wir Langnauer stiegen zurecht ab! Rappi stieg zurecht ab! Wir Langnauer stiegen aber zurecht wieder auf! Rappi wird ev zurecht aufsteigen...gegen Ambri.
    Sollte Ambri wirklich absteigen, befürchte ich, dass sich der Club von diesem Hammerschlag nicht wieder erholen wird und in der Bedeutungslosigkeit der Amateur Ligen versinken wird.

    88 8 Melden
  • Max Dick 18.03.2017 13:20
    Highlight Ein kleines Grüppchen Ambrifans als letzte Moikaner? Ach bitte, das war ein bedeutungsloses Testspiel, bevor es ernst gilt. Wieviele Moikaner noch da sind, wird dann der NLB Sieger merken, wenn dessen Heimspiele plötzlich zu Auswärtsspielen werden.
    49 24 Melden
    • Luca Regnipuzz 18.03.2017 16:43
      Highlight Ich dachte wir wären Zapatisten, Apachen und marxistische Revolutionäre ;-)
      11 10 Melden
  • RoJo 18.03.2017 13:19
    Highlight NLA ohne Ambri?! Nicht denkbar! Ambri per sempre! Forza Ragazzi!
    63 53 Melden
    • Bacchus75 18.03.2017 13:54
      Highlight Die Liga hat den Abstieg von Davos überstanden. Auch der Serienmeister aus La Chaux de Fonds ist schon lange kein NLA-Verein mehr. Kein Verein in der Schwriz ist wichtiger als der Sport. Daher, NLA ohne Ambri würde ohne Probleme funktionieren.
      73 18 Melden
    • MARC AUREL 18.03.2017 14:04
      Highlight Man gewöhnt sich schnell mal oder hat jemand Langnull vermisst als sie im NLB waren? The show must go on!
      50 63 Melden
    • Turist 18.03.2017 14:09
      Highlight Doch, absolut denkbar.
      41 13 Melden
    • Laridah 18.03.2017 16:15
      Highlight Ach Marc Aurell oder Aunull ;-)
      Du hast recht, man vergisst schnell. Deshalb vergessen wir deine Kommentare auch immer schnell. Danke das du bei jedem Artikel uns daran erinnerst wie sehr du Langnau bewunderst mit deinen ach so Originellen Langnull.
      37 13 Melden
    • stubi 18.03.2017 20:09
      Highlight Marc Aurel du musst die Tigers besonders mögen.
      Oder ist es Neid, weil die Tigers gegen den SCB meistens gewinnen.
      3 4 Melden
  • Yotanke 18.03.2017 12:01
    Highlight Kloten ist auch ein Dorfclub. Nächste Saison akut gefährdet. Kein richtiger Mäzen mehr. Kostendruck wird dazu führen, dass kein kompetitives Team mehr existiert. Zuschauerzahl beschränkt. Stadt Kloten hat ca. jährliche Fluktuation von 30Prozent. Viele zieht es nur wegen der Arbeit nach Kloten. Im Durchschnitt aber nur 3 Jahre. So kann keine Identität mit der Stadt oder dem Club aufgebaut werden. Mit Ausnahme von Langnau wird es wohl bald keine Mannschaften aus Orten geben, die weniger als 20'000 Einwohner zählen.
    63 22 Melden
    • saugoof 18.03.2017 14:34
      Highlight Davos hat "nur" um die 12'000 Einwohner, aber stimmt schon, Davos ist auch mit wenigen Einwohnern kein eigentliches Dorf.

      Ich warte schon seit Jahren das Ajoie wieder mal in die NLA aufsteigt. Für mich sind die das ultimative Dorfteam. Aber ich würde Ambri in der NLA doch auch sehr vermissen.
      26 15 Melden
    • mukeleven 18.03.2017 15:11
      Highlight davos!
      6 22 Melden
    • Yotanke 18.03.2017 22:51
      Highlight davos dürfte in wintersaison sicher gegen 20tsd einwohner haben? aber davos ist ein sonderfall. sie hängen am Tropf des Spengler cup. ohne diesen würde es niemals spitzeneishockey in davos geben.
      13 1 Melden
  • Mooogadelic 18.03.2017 11:46
    Highlight ...himmelhoch jauchend oder zu Tode betrübt...

    Hihi
    42 2 Melden
  • Eingestein 18.03.2017 11:43
    Highlight Grüezi Chläisu
    Der Abstieg von Ambri ist absolut denkbar. Vielleicht sogar das vernünftigste im Moment. In dem Verein sollte vieles neu aufgebaut werden, dazu braucht es nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Ein Neustart von bis zu 7-10 Jahre wäre realistisch. Mit einer B Mannschaft wären vielleicht viele glücklicher. In dem Sinne alles gute.
    48 18 Melden
    • Ketchum 18.03.2017 13:29
      Highlight Wenn Ambri aus der NLA fällt, geht's wohl schnell runter ins Amateurhockey.
      51 6 Melden
  • Patrick59 18.03.2017 11:32
    Highlight Ich weiss das Ambri eigentlich schon lange ins B gehört, dass alles nur Nostalgie und Geschichte ist..dass der Spielbetrieb nie richtig gesichert ist usw usw. Als alter (auch den Jahre nach) SCB Anhänger erinnere ich mich, wie ich am Dienstagabend im Radio auf die Zwischenresultate nach den Nachrichten warten musste oder 100 Mal die 164 gewählt habe. Und so oft hat Ambri im Tessin gewonnen. Aber ich werde ihnen die Daumen drücken.. sie gehören dazu! Andere Teams würden einfach vergessen werden. FORZA AMBRI !!
    67 26 Melden

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