Sport

Der HC Sierre duellierte sich 1987 mit Ambri-Piotta. Bild: KEYSTONE

Sierre und Servette sind sich einig – gibt die Liga den Segen zum Aufstieg in die NLB?

Ein historisches Ereignis im welschen Hockey: Sierre hat sich mit Servette überraschend auf eine Zusammenarbeit geeinigt und will als Farmteam der Genfer nächste Saison in die NLB. Nun spielt die Liga eine Schlüsselrolle.

16.06.17, 07:41 17.06.17, 12:59

Gestern hat Sierres Präsident Alain Bonnet gemäss verlässlichen Informationen aus Liga-Kreisen den «Letter of Intent» über die Zusammenarbeit mit Servette unterschrieben. Ein überraschendes hockeyhistorisches Ereignis. Die erste interkantonale und interkonfessionelle Zusammenarbeit auf diesem Niveau in der Geschichte des welschen Hockeys, die 1908 begonnen hat. Kenner hatten eine solche Zusammenarbeit wegen der grossen kulturellen Unterschiede zwischen dem ländlich-alpinen Sierre und dem urbanen Genf nicht für möglich gehalten.

Das Dokument («Letter of Intent») wird heute in Genf bei Chris McSorley eintreffen. Eine entsprechende Medienmitteilung kann am Freitagnachmittag oder am Samstag erwartet werden.

Chris McSorley hat als Vermittler Wunder vollbracht. Bild: KEYSTONE

Stark vereinfacht gesagt: Der «Letter of Intent» ist die Verpflichtung zum späteren Abschluss eines Hauptvertrages. Diese Form wird in diesem Falle gewählt, weil es eilt und die Parteien noch Zeit brauchen, später alle Details zu regeln.

Liga spielt zentrale Rolle

Das Vorhaben: Sierre soll in der NLB nächste Saison das bankrotte Martigny ersetzen. Der aktuelle Erstligist wird das Farmteam von Servette. Das erste Farmteam der Westschweiz, die dringend auf diesem Niveau eine Verbreiterung der Basis braucht. Bisher gibt es erst in der Deutschschweiz (GCK Lions, Zug Academy) und im Tessin (Ticino Rockets) reine Farmteams. Angedacht ist eine sportliche Beteiligung von Gottéron und Lausanne.

Freundlich sind sie ja in Sierre. bild: hcsierre.ch

Alles klar? Nicht ganz. Nun spielt die Liga eine zentrale Rolle. Sie entsendet heute Freitag Liga-Direktor Denis Vaucher zum Lokaltermin nach Sierre. Der Fürsprecher aus Bern wird dort, wenn alles planmässig läuft, kurz vor 14.30 Uhr eintreffen. Zur Inspektion des Stadions und zu Gesprächen mit den Verantwortlichen. Seine Einschätzung der Lage wird im ganzen Prozedere «matchentscheidend» sein.

Sierre ist «Hockeytown»

Formell muss Sierre nämlich als Farmteam am nächsten Dienstag bei der Liga-Versammlung in Konolfingen in die NLB aufgenommen werden. Gelingt das?

Die praktische Umsetzung wäre kein Problem. Obwohl bis zum Saisonstart im September nur noch etwas mehr als zwei Monate Vorbereitungszeit bleibt, wird es Chris McSorley gelingen, eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenzustellen.

Sierre ist «Hockeytown». Ein Schnitt von 1500 bis 2000 Fans pro Spiel ist möglich, die Finanzierung eines Budgets von 1,5 bis zwei Millionen Franken mit Hilfe von Servette machbar.

Umfrage

Soll Sierre den HC Red Ice in der NLB beerben?

  • Abstimmen

2,089 Votes zu: Soll Sierre den HC Red Ice in der NLB beerben?

  • 67%Ja, das ist eine gute Idee.
  • 26%Nein, es braucht kein weiteres Farmteam.
  • 7%Ich will nur das Resultat sehen.

Aber es geht um Hockey-Politik. Und um dicke Walliser Schädel. Martigny ist zwar in erster Instanz in den Konkurs geschickt worden und hat nach den Buchstaben der Hockeygesetze die Lizenz und damit die Zugehörigkeit zur NLB verloren. Die Verantwortlichen können jedoch die nächsthöhere Instanz anrufen (Rekurs). Der Fall wird in diesem Falle juristisch bis zur Liga-Versammlung am nächsten Dienstag nicht abgeschlossen sein.

Ist die Liga mutig genug?

Das ist juristisch brisant. Hat die Liga den Mut, Martigny die Lizenz auch dann zu entziehen und aus der NLB auszuschliessen, wenn das Konkursverfahren wegen eines hängigen Rekurses noch nicht abgeschlossen ist? Fehlt dieser Mut, dann kann Martigny die Aufnahme von Sierre in die NLB blockieren. Die «Gefahr» ist erheblich, dass Martigny einen Aufschub erreicht, aber am Ende während der bereits laufenden Meisterschaft doch dem Konkurs anheimfällt.

Die zentrale Frage ist daher: Beisst der Papiertiger «Lizenzverfahren», der so viel Geld frisst, endlich einmal in einem konkreten Fall? Er sollte. Er müsste eigentlich. Denn Martigny hat, bei Lichte besehen, eigentlich keine sportlichen und vor allem keine wirtschaftlichen Perspektiven in der NLB. Die Infrastruktur ist ungenügend (Stadion) und es gibt keine tragfähige wirtschaftliche Basis. Ein wirtschaftliches Überleben des siebenstellig überschuldeten Klubs ist nur durch permanente betriebsfremde Zuschüsse möglich. Martigny ist und bleibt im Grunde ein Sanierungsfall.

Willi Vögtlin hat noch nicht mit der Arbeit des NLB-Spielplans begonnen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Offen ist nach wie vor, ob es Servettes Manager Chris McSorley im Falle eines Falles am nächsten Dienstag bei der Liga-Zusammenkunft gelingt, von den Nationalliga-Klubs die politische Zustimmung (die erforderliche Mehrheit) zu bekommen.

So oder so verlangt Spielplan-General Willi Vögtlin bis am Dienstag Klarheit. Damit er endlich weiss, ob er einen Spielplan für eine NLB mit elf oder zwölf Teams erstellen muss. Er hat wegen dieser Ungewissheit mit seiner Arbeit noch nicht begonnen.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • caschthi 16.06.2017 21:29
    Highlight Sinnvoll fände ich sowas wenn es eine Ausstiegsklausel des Vetrags gibt sollte ein Aufstieg in die NLA gelingen. Dann gibt es zwar ein trubel mit Spielern aber hey, so könnte man ein Sierre aufrecht erhalten.
    5 1 Melden
  • Andifoll 16.06.2017 20:50
    Highlight Schade das einige schlechtere NL A Clubs den besseren B Clubs , die keinen schlechten Jop machen den Rücken stärken. Es müsste endlich mal ein fähiger Mann in den Verband der was zu sagen hat. Krueger , auch wen er nicht mein Freund ist wäre Goldig im Verband.
    4 3 Melden
  • Scb barner 16.06.2017 11:33
    Highlight Am liebsten Gck,Academy,Rockets mit Chur,Sierre,Basel oder Arosa austauschen
    33 10 Melden
    • Paia87 16.06.2017 12:43
      Highlight Herisau dürfte man auch noch nehmen! ;)
      15 7 Melden
    • supi 21.06.2017 16:28
      Highlight Und Bern .. Ins B .. Dann hätten sie endlich die Chance sportlich aufzusteigen .. und ihr Aufstieg am grünen Tisch wäre vom Tisch .. Hopp Sierre
      2 1 Melden
  • raphi2 16.06.2017 11:27
    Highlight man ersetzt Martigny durch Ambri und der Absatz hat eine ganz andere Wucht...

    Die zentrale Frage ist daher: Beisst der Papiertiger «Lizenzverfahren», der so viel Geld frisst, endlich einmal in einem konkreten Fall? Er sollte. Er müsste eigentlich. Denn Ambri hat, bei Lichte besehen, eigentlich keine sportlichen und vor allem keine wirtschaftlichen Perspektiven in der NLA. Die Infrastruktur ist ungenügend (Stadion) und es gibt keine tragfähige wirtschaftliche Basis. Ein wirtschaftliches Überleben des siebenstellig überschuldeten Klubs.....
    30 7 Melden
    • Paia87 16.06.2017 12:42
      Highlight Ich habe mir genau das gleiche gedacht! Aber mit den NLB Teams kann mans ja machen... Der Papiertiger hätte übrigens auch damals bei den Flyers zubeissen müssen, oder wieviele Fristverlängerungen bekamen die schon wieder.
      Gleichzeitig hat dieser gelobte Papiertiger bei den Huttwil Falcons Schonungslos zugebissen, obwohl alle Auflagen erfüllt wurden, einfach einen (!!) mikrigen Tag zu spät.
      Ich verstehe den Verband, die Liga je länger es geht nicht mehr.
      26 3 Melden
    • play off 16.06.2017 12:56
      Highlight Da hast du vollkommen Recht. Nur drücken die Verantwortlichen bei Ambri immer beide Augen zu. Vielleicht sponsert die Leventina ja ein paar Verbandsfunktionäre, anders ist diese Blindheit dieser Leute kaum zu erklären. Bin ja schon gespannt, auf die Ausreden, wenn in einem Jahr die neue Halle nicht steht.
      22 5 Melden
  • samy4me 16.06.2017 10:08
    Highlight Was soll man da noch sagen... Seit ich denken kann schaue ich die Spiele in der NLB, als Olten noch keine 1000 Zuschauer in der Hütte hatte, Chur sich noch durch die Stadien boxte, der SCL regional nur schlagzeilen machte, weil wieder mal ein Spieler im Ausgang komplett über die Stränge schlug, als Sierre noch die lebendigste Fanszene hatte und als es noch keine Farmteams und Lakers, Lions und so weiter gab... Das Niveau war bescheiden, die Leidenschaft aber umso grösser. Ich würde viel dafür geben wieder in diesen Zeiten zu leben, einfach traurig was man diesen kleineren Hockeyorten antut.
    50 5 Melden
    • Hochen 16.06.2017 11:19
      Highlight Hey Samy vielleicht weisst du noch wer ich bin? Wen nicht hab Langenthal mal als nicht Hockey Verrückt betitelt! Du mich nachher als unwissend über die NLB! Wollte.nur klarstellen das das da eher als Spitze ( wen auch schlechte das muss ich heute eingestehen) eines Olten Fans war! Sorry

      Zu deinem Kommentar absolut 100% deiner Meinung und schön war die Zeit!



      Oder +1
      16 2 Melden
  • goldmandli 16.06.2017 10:03
    Highlight So langsam aber sicher stellt sich die Frage ob eine eigene Farmteamliga nicht mehr Sinn machen würde. So wie es jetzt der Fall ist wird die NLB je länger je uninteressanter. Auch vermarktungstechnisch wäre es eventuell sinnvoller. Es wäre auf jeden fall schade, wenn die Nati B zu einer Farmteamliga würde.
    26 12 Melden
    • sevenmills 16.06.2017 10:17
      Highlight Was für einen Sinn macht denn eine Farmteamliga? Wenn die Liga nur noch aus Farmteams bestehen haben wir einfach die NLB durch die Elite A ersetzt. Die Schweiz hat doch kein Juniorenpotenzial für 12 Farmteams! Das ist Grössenwahn!
      Das ist es ja: Das Farmteamkonzept der Lions-Organisation war ja gerade so erfolgreich weil die NLB eine starke Profiliga ist. Sie profitieren vom Eishockey auf Profiniveau. Je mehr Farmteams in diese Liga kommen, desto weniger Sinn machen die Farmteams.
      Das ist der grösste Widerspruch bei der ganzen Geschichte.
      41 1 Melden
  • faustus 16.06.2017 09:59
    Highlight Gute Lösung!
    Siders hat auch als Farmteam Zuschauerpotential, die NLB hat wieder Sollbestand und die Fronten im Wallis werden endlich klar abgesteckt. Nur noch Visp, mit neuer Eishalle, wird als Walliser Aufstiegsaspirant in die NLA in Frage kommen.
    Auch eine Fusion zwischen Sitten und Siders wäre wohl vom Tisch; eine enge Zusammenarbeit zwischen Sitten und Visp die logische Folge.
    McSorley wie das tapfere Schneiderlein!
    13 20 Melden
    • Scb barner 16.06.2017 11:27
      Highlight mteam zuschauerpotential?Wenn Servette Spieler braucht wird das Team ausgeschlachtet bis zum geht nicht mehr,Sierre kann als Farmteam NICHT aufsteigen und bleibt somit in der NLB gefangen.Macht das noch Spass?
      16 2 Melden
  • Coach Cpt. Blaze 16.06.2017 09:25
    Highlight Ein (weiterer) schwarzer Tag für die NLB...
    37 13 Melden
    • sevenmills 16.06.2017 09:32
      Highlight Ich frage mich, wie lange die echten NLB-Clubs das noch so hinnehmen wollen.
      31 7 Melden
    • supremewash 16.06.2017 11:59
      Highlight @sevenmills Was bleibt ihnen denn anderes übrig? An der Ligaversammlung werden sie wohl überstimmt. Ein freiwilliger Rückzug kommt ja auch nicht in Frage- genauso wenig wie ein Aufstieg (für die meisten).
      8 3 Melden
    • sevenmills 16.06.2017 12:32
      Highlight Bisher hat man ja oft mit der Anrufung der Weko gedroht, aber durchgezogen hat man es nie.. vielleicht sollte man das mal wirklich machen. Dann kämen noch viele andere Dinge unter die Lupe..
      Ein, zugegebenermassen unwahrscheinlicher, aber mal überlegenswerter Gedanke: Seit einer Saison gibt es ennet der Grenze die Alps Hockey League... Aber tja, das wird wohl auch keiner riskieren.
      8 2 Melden
    • Pana 16.06.2017 17:19
      Highlight Die selbstständigen NLB Teams sollten einen Anschluss an die Alps Hockey League prüfen lassen. Eine Schweizer Division, weiterhin mit Derbies, und einigen Spielen im Ausland. Ich sage nicht, dass dies eine bessere Lösung sein muss. Aber prüfen muss man es. Auch als Zeichen Richtung NLA Vereine.
      7 2 Melden
    • supremewash 16.06.2017 17:44
      Highlight Das kann ja nicht euer Ernst sein! Sich über das schwindende Niveau der NLB beschweren und dann eine Teilname bei der AHL vorschlagen. Habt ihr mal das Teilnehmerfeld studiert? Vereine aus Slovenien und Italien, ergänzt durch zweitklassige Ösi-Teams. Farmteams von RBS inklusive!!! Soviel zu eurem Traditionsbewusstsein...
      4 0 Melden
    • caschthi 16.06.2017 21:27
      Highlight Eher die Farmteams sollten in die Alpenliga, dann sind die Weg aus der NLB und nicht mehr unser Problem
      5 1 Melden
  • Steven86 16.06.2017 09:25
    Highlight Möchte Sierre wirklich eine Trostlose Mannschaft werden, ohne Ambitionen und nur da ist das ein paar Spieler von Servette ein bisschen Eiszeit bekommen? Schade um so ein Verein.
    28 12 Melden
  • shoerli 16.06.2017 09:10
    Highlight Sierre ja, Farmteam nein.
    49 6 Melden
  • Score 16.06.2017 08:56
    Highlight Ich finde es einfach eine Schande das man die, an und für sich, attraktive NLB mit Farmteams zukleistert! Das ist Mittel bis Langfristig Kontraproduktiv. Wie soll denn die Zukunft von Rappi, Olten usw aussehen wenn sie nur gegen Farmteams anderer NLA Vereine spielen? Wirklich schade, gerade die NLB im Hockey hätte was besseres verdient...
    40 9 Melden
    • sevenmills 16.06.2017 09:28
      Highlight Wie ich gestern schon geschrieben habe: Sind die ganzen B-Traditionsvereine mal von der Landkarte verschwunden, dann ist das definitiv. Die starke Schweizer Hockeytradition einfach mal so geopfert für ein völlig ungetestetes und unsicheres Konzept. Das erst noch, das darf man nicht vergessen, völlig überflüssig wird ohne eigenständige NLB-Vereine. Resultat: Eine neue Elite A Liga und ändern tut sich gar nichts. Ausser dass man ganze treue Eishockeyregionen, die gute Nachwuchsarbeit leisten, verliert (Nico Hischier ohne Visp?). Ich finde, die Top-B-Clubs sollten sich nach Alternativen umsehen.
      26 5 Melden
  • sevenmills 16.06.2017 08:18
    Highlight Was soll man dazu noch sagen... Ich hätte nie gedacht, dass Siders seinen Stolz und Tradition verkauft und sich prostituieren lässt. Aber so kann man sich täuschen.
    57 17 Melden

«Eishockey aktuell» – SRF lanciert neues Eishockeymagazin

Das Schweizer Fernsehen SRF erweitert die Eishockey-Berichterstattung um eine neue Sendung. Ab der neuen Saison berichtet das Magazin «Eishockey aktuell» über alle Spiele und alle Tore einer Runde.

Die Sendung wird während der Qualifikation an Werktagen mit vier oder mehr National-League-Spielen ausgestrahlt. Die Sendedauer soll jeweils 30 bis 40 Minuten betragen. Bei Wochenendrunden berichten «Sportaktuell» und «Sportpanorama» wie gewohnt über die Spiele im Schweizer Eishockey.

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