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Wer nur die B-Elf gegen die Bayern aufs Feld schickt, soll bestraft werden. 
Bild: Bongarts

Bundesligisten, die gegen die Bayern nicht an den Sieg glauben, sollen bestraft werden

Gegen Bayern haben wir eh keine Chance, da schonen wir lieber unsere Top-Spieler: Diese Art der Mannschaftsaufstellung will DFL-Boss Seifert nicht mehr hinnehmen – und droht mit Konsequenzen.

30.07.16, 16:18 31.07.16, 17:24

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Es gibt keine aussichtslosen Auswärtsspiele: Wer künftig nicht mit seiner stärksten Mannschaft beim deutschen Meister Bayern München antritt, soll bestraft werden. Das ist die Idee von Christian Seifert, dem Geschäftsführer der Deutschen Fussball Liga (DFL).

In einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung» hat der 47-Jährige eine entsprechende Diskussion angeregt. «Ich würde mich sehr stark dafür einsetzen, dass es Konsequenzen hat, wenn so etwas noch einmal passiert», sagte Seifert: «Das zerstört definitiv die Glaubwürdigkeit des Sports.»

DFL-Boss will nicht, dass Fans betrogen werden.
Bild: EPA/DPA

Was man konkret dagegen tun könne, liess Seifert offen. Auch zur Frage der Definition – welche Spieler sind top und müssen spielen? – äusserte er sich nicht.

In der vergangenen Saison sollen sich mehrere Spieler vom SV Darmstadt bewusst vor dem Auswärtsspiel in München eine Sperre eingehandelt haben, um diese beim Tabellenführer absitzen zu können. Auch Bremens Zlatko Junuzovic und Clemens Fritz hatten sich absichtlich eine Sperre abgeholt.

Der offensichtliche Hintergedanke: Gegen Bayern hat man ohnehin keine Chance, also geht man am besten gar nicht erst auf den Platz und schont die eigenen Kräfte.

Stein des Anstosses: Darmstadts Spieler holten in der Rückrunde vor dem Duell gegen die Bayern ihre Gelbsperren ab, da sie gegen direkte Konkurrenten spielen wollten.
Bild: Bongarts

Betrug am Fan

Zur Frage, welche Konsequenzen es geben könnte, sagte Seifert, es sei noch zu früh, darüber zu spekulieren. «Ich gehe einfach davon aus, dass das nicht mehr passiert. Das haben wir den Klubs auch gesagt», erklärte er. Die Medien sollten Aktionen wie absichtlich herbeigeführte Gelbe Karten nicht als «augenzwinkernde Bauernschläue» werten.

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Seifert ärgerte sich auch über das unterwürfige Verhalten der Vereine. Er sagte, in der vergangenen Zeit hätten «einige Verantwortliche den Eindruck erweckt: Wir müssen gar nicht mehr nach München fahren».

Seifert sprach in diesem Zusammenhang auch von «Betrug am Fan». Die Bundesliga müsse aber immer glaubwürdig sein. Dies sei man auch den Medienunternehmen schuldig, die für die Fernsehübertragungsrechte von der Saison 2017/2018 bis zur Spielzeit 2020/2021 mehr als 4.5 Milliarden Euro zahlen würden. Anfang Juni hatte der DFL-Chef den höchstdotierten Fernsehvertrag der Liga-Geschichte ausgehandelt. (fox/jan/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Awesome-O 03.08.2016 12:56
    Highlight Mainz hat ja in der Rückrunde gezeigt dass es geht =)
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  • Erbinho 30.07.2016 20:41
    Highlight Dann bin ich dafür, dass zu viele Querpässe pro Spiel ebenfalls bestraft werden...
    5 0 Melden
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  • VileCoyote 30.07.2016 19:59
    Highlight 😂 selten so lustige Meldungen gelesen
    3 0 Melden
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  • umkala 30.07.2016 19:37
    Highlight Zum Glück Gladbach-Fan, wir gewinnen eh gegen die Bayern.
    13 2 Melden
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  • Bluetooth 30.07.2016 18:41
    Highlight Das ist einfach ein weiterer Armutszeugnis der Bundesliga.
    Aber eben Spannung und Wunder kann man nicht einfach Drohungen aufzwingen. Eine gleichmässigere Verteilung dagegen würde eher helfen.
    4 2 Melden
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  • riqqo 30.07.2016 17:08
    Highlight sollen doch basel und bayern 40 spiele gegeneinander, in einer anderen liga spielen. der sieger kriegt dann den fcb-pokal. dann wären alle zufrieden 😅
    17 5 Melden
    • Amboss 30.07.2016 19:52
      Highlight Hehe, wie im DDR-Eishockey, wo die Meisterschaft aus Staat zwanzig Spielen Dynamo Berlin gegen Dynamo Weisswasser bestand....:)
      2 0 Melden
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  • Hasjisjn 30.07.2016 16:45
    Highlight Die können schonen wen sie wollen, auch das gehört zu einer Saison. Der dfl sollte lieber das Geld besser verteilen.
    28 3 Melden
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  • Eljham 30.07.2016 16:36
    Highlight Und umgekehrt die Bayern, die gegen gewisse Teams nur die B-Mannschaft aufs Spiel schicken? Gäbe es da auch ne Strafe?
    38 3 Melden
    • asdf asdf 30.07.2016 21:10
      Highlight Auf Bundesliganiveau hat Bayern gar keine B Elf
      6 0 Melden
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