Sport

Juan Otero wurde von seinem Gegner mit Nadelstichen eingedeckt. Bild: EPA/EFE

Der Preis für den dümmsten Fussballer der Saison geht nach Argentinien 🙈

Nachdem sein Team eine Cup-Sensation geschafft hat, prahlt Federico Allende in einem Radiointerview damit, seinen Gegenspieler während des Spiels mit einer Nadel gestochen zu haben. Nun muss der Verteidiger mit den Konsequenzen leben.

15.06.17, 08:08 15.06.17, 08:59
Adrian Bürgler
Adrian Bürgler

Federico Allende ist Verteidiger beim unterklassigen argentinischen Fussballklub Sport Pacifico. Besser gesagt: Das war er. Mittlerweile hat der Verein seinen Verteidiger rausgeworfen. Trotz oder gerade wegen des Erfolgs im argentinischen Cup über den Erstligisten Estudiantes.

Dieses Spiel gewann der Sechstligist (!) sensationell mit 3:2. Allende war einer der Helden des Spiels, schliesslich gelang es ihm, den Stürmer Juan Otero über weite Strecken zu neutralisieren. Als der Verteidiger später in einem Radiointerview voller Stolz erzählte, wie der das geschafft hat, konnte das wohl nicht nur der Moderator kaum glauben.

Der Täter beim Kopfball.

«Manchmal muss man einfach dreckig spielen.»

Federico Allende

Allende hatte seinen Gegenspieler nämlich während des Spiels mit einer Nadel gestochen – mehrmals! «Der arme Typ hat mich vermutlich gehasst. Aber manchmal muss man einfach dreckig spielen», erzählte der Argentinier freimütig im Radio. Die Spieler aus der argentinischen Primera Divison würden Körperkontakt hassen, deshalb habe er sich etwas überlegen müssen, sagte Allende weiter. «Fussball gehört nun mal den Cleveren.»

Fussball kurios: In Brasilien werden Spieler während des Spiels festegnommen

Clever war aber weder die Aktion, noch das Interview. Allende muss nun die Konsequenzen tragen. Hector Moncada, Präsident von Sport Pacifico, erklärte, dass der Täter per sofort aus dem Verein ausgeschlossen sei. «Wir sind schockiert. Diese Aktion stellt die grosse Errungenschaft unserer Mannschaft in ein schlechtes Licht», gab Moncada zu Protokoll. Allendes Opfer, Juan Otero, fand, der Verteidiger sei «eine scheussliche Person».

Carlos Bilardo musste sich den Nadelvorwurf auch schon gefallen lassen. Bild: JOSE COELHO/EPA/KEYSTONE

Federico Allende ist derweil nicht der erste Argentinier, der sich den Gebrauch einer Nadel vorwerfen lassen muss. Carlos Bilardo, der als Trainer 1986 mit Argentinien die Weltmeisterschaft gewann, wurde auch schon vorgeworfen, dass er als Spieler seine Gegner wortwörtlich mit Nadelstichen gestört hätte. Anders als Federico Allende hat Bilardo dies aber nie öffentlich zugegeben. 

Das sind die wertvollsten Fussballer der Welt

Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen – diese 10 Fussballer haben heimliche Doppelgänger

Wer spielt denn da im Achtelfinal gegen wen? Die Champions League in Emojis dargestellt

Vom parkenden Bus bis zum selbstlosen Stürmer: 7 Gründe, weshalb wir den FC Chelsea alle lieben. Nicht!

Das sind die Top 25 der schrägsten Fussballer-Songs aller Zeiten

Grösser! Besser! Mehr! Mehr! Mehr! Der Transfer-Gerüchte-Generator ist jetzt noch sexyer!

Breel Embolo ist mit seiner gewagten Frisur nicht alleine – das sind die 40 schrägsten Fussballer-Fritten

Diese 11 Amateur-Fussballer triffst du in JEDEM Trainingslager

Von «New Arrogance» bis «Yugo Boss» – diese Fussballer-Parfüms sollten dringend auf den Markt

Wie die lustig-frisierten Fellaini-Brüder beinahe die taktischen Pläne von Chelsea-Coach José Mourinho ruiniert hätten

So sehen Lichtsteiner, Behrami, Neymar und Co. das Fussballfeld wirklich

Ihr glaubt nicht, was Messi, Shaqiri, Ibrahimovic und Co. für Apps auf ihren Smartphones haben

Dumm und Dümmer lachen sich kaputt: Diese 7 Platzverweise sind noch dämlicher als Fàbregas' Aussetzer

Marco Streller hat's per WhatsApp eingefädelt – Cristiano Ronaldo wechselt zum FC Basel! 

Was fragst du den Autoverkäufer, wenn du keinen VW mehr willst? Diese Fussballer-Namen geben dir Antworten auf Fragen, die du gar nicht gestellt hast

FIFA 16 ist draussen und wir haben uns so richtig ausgetobt: «CC» wechselt sich selbst ein, Granit Xhaka ballert auf seinen Coach

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Wie sahen die denn aus? Die ersten Websites unserer Fussball- und Eishockeyklubs

Als das Internet Ende der 90er-Jahre langsam aber sicher die Welt erobert, sind dort auch Schweizer Sportklubs früh vertreten. Ein nostalgischer Blick zurück, wie das damals aussah und was angeboten wurde.

1996 waren die Zürcher schon im Internet vertreten. So sah das damals aus:

1997 war der FCB noch nicht der Serienmeister von heute und Pyro war nicht verpönt. So sah die Einstiegsseite aus:

FCB-Präsident René C. Jäggi erkannte die Wichtigkeit des Internets und der Kommunikation mit den Fans schon früh:

Der FCZ ist im Dezember 1996 im Hoch: Er hat sich für die Finalrunde qualifiziert. Wir feiern mit den Zürchern und rufen ebenfalls «Hura!»

1996 werben unter anderem die Swissair und Radio Z auf der …

Artikel lesen