Sport

Gonzalo Higuain wechselte für 90 Millionen Euro von Napoli zu Juventus.  Bild: MAX ROSSI/REUTERS

30-Millionen-Transfers sind zur Normalität geworden – die wichtigsten Zahlen zum Wechsel-Wahnsinn

Das Transferfenster ist zu, die Millionen von einem Klub zum anderen Klub hin- und hergeschaufelt. Es sind so viele wie noch nie. Ein paar Zahlen und Grafiken, die das eindrücklich untermauern.

01.09.16, 14:05 03.09.16, 17:03
Janick Wetterwald
Janick Wetterwald

Der grosse Wechsel-Trubel ist seit Mitternacht vorbei. Die internationalen Transferfenster sind geschlossen und die Millionen geflossen. Es ist keine Überraschung mehr, dass dieser Sommer wieder neue Massstäbe im Transfer-Business gesetzt hat.

Nie wurde mehr für einen Spieler gezahlt als diesen Sommer für Paul Pogba. Doch auch für viele andere Fussballer wurde unglaublich tief in die Taschen gegriffen.

Wir vergleichen die Transfer-Zahlen seit 2010 miteinander und wollen damit diese rasante Entwicklung veranschaulichen.

Die Rekordtransfers

(Sommertransfers/Angaben in Euro) Quelle: transfermarkt.de

Ausgaben der Top-Ligen

Die zweite englische Liga, genannt Championship, wird ebenfalls aufgeführt. Sie soll zeigen, wie stark die Ausgaben der englischen Klubs in die Höhe schnellen. Zur Verdeutlichung gibt's hier noch die prozentuale Ausgabensteigerung zwischen 2010 und 2016.

Prozentuale Entwicklung von 2010 zu 2016

Ebenfalls vorne dabei ist die Bundesliga, allerdings auf einem ganz anderen Preisniveau. Im Jahr 2010 wurden in der höchsten deutschen Liga 161 Millionen für Spieler ausgegeben, in der Premier League waren es zu diesem Zeitpunkt schon 436 Millionen.

Höhere Ablösesummen

Vor sechs Jahren wurde gerade mal für drei Spieler 30 Millionen oder mehr gezahlt. Dieser Wert hat sich in den folgenden Jahren in etwa immer schön verdoppelt und in diesem Transfersommer sind es bereits 27 Spieler, für die 30 Millionen oder mehr ausgegeben wurde. 

Wie lange wird das noch so weitergehen? Viele Experten sagen, es ist noch kein Ende in Sicht. Die nächsten Jahre werden es zeigen, zuerst ist jetzt aber wieder der Fussball im Fokus. Viel Spass!

Die 30 teuersten Transfers im Sommer 2016/17

Fussballtalente

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • Papa la Papp 02.09.2016 07:45
    Highlight Liebe Redaktion,
    die Zahlen im 2016 wären noch viel extremer gestiegen, da Real und Atletico im 2016 keine Transfers tätigen dürfen. Das sollte erwähnt werden.
    Zudem per Ende 16 öffnet sich doch wieder ein Fenster. Wurde dies in den Vorjahresvergleiche berücksichtigt?
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    • Janick Wetterwald 02.09.2016 09:13
      Highlight Der Punkt mit Athletico und Real stimmt, muss aber nicht unbedingt erwähnt werden. Bezüglich Transferfenster im Winter: Wir haben jeweils nur die Zahlen der Sommertransfers verglichen (ist auch so erwähnt unter der ersten Grafik).
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    • Papa la Papp 02.09.2016 13:33
      Highlight Tja, zwei der drei grössten Klubs von Spanien dürfen beim Pokern nicht mitmachen und das ist in Deiner "Statistik" keine Erwähnung wert?
      Das muss man nicht verstehen, stimmt's :-)
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  • Rockola 01.09.2016 17:19
    Highlight Ich habe vor einigen Jahren den Telclub Aboniert mit dem Sportpacket Fussball jetzt allerdings habe ich es gekündigt den ich schaue mir kein Fussball mehr an ich bin nicht bereit diesen Wahnsinn zu unterstützen .
    Diese Bubis verdienen Millionen und benehmen sich wie wenn sie von einem anderen Stern kommen.
    Kontackt zu den Fans nein lieber Briliianten im Ohr und Kopfhörer drüber so ist es und das brauche ich nicht mehr.
    Ist ja nicht nur im Fussball so .
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    • Singam 01.09.2016 18:07
      Highlight Was erwartest du, dass diese Spieler sich zu dir auf die Couch setzen, wenn sie gesperrt oder verletzt sind, und das Spiel mit dir anschauen?

      Im Fussball haben solche Spitzenmannschaften schon längst ihre treuen Fans verloren. Weil sich alles nur noch um Vermarktung dreht, strömen nur noch Touristen in die Stadien - siehe z.B. England.

      Lieber zerreisst sich ein Spieler auf dem Feld für die Mannschaft, den Club, für die Fans, anstatt irgendwelche "Kafikränzli" mit irgendwelchen Fans zu halten.
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    • Bluetooth 02.09.2016 01:40
      Highlight Mit deiner Begründung könnte man gleich die ganze Welt boykotitieren.
      "Zahle keine Steuer mehr, der Staat kriegt schon genug."
      "Zahle den Preis für dieses Produkt nicht, der Chef dieser Firma kommt mir undankbar und arrogant rüber."
      Keine Ahnung was lächerlicher ist, die Tatsache, dass du dein Fussball-Boykott versuchst moralisch zu erklären, obwohl du diesen "Wahsinn" tagtäglich akzeptierst oder die Tatsache, dass du jeden Fussballer als arrogante, verwöhnte "Bubis" verallgemeinerst.
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  • Toerpe Zwerg 01.09.2016 15:27
    Highlight Ronaldo & Messi würden für 200Mio plus gehen ...
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  • Hayek1902 01.09.2016 15:23
    Highlight Ist die selbe Ursache wie Inflation auf Staatenebene, einfach jetzt auf den Mikrokosmos Fussball (bzw. Premier League): Es steht viel mehr Geld zur Verfügung, der Markt bietet aber gleich viel oder nur leicht mehr Fussballtalent an wie vor 6 Jahren. Dementsprechend steigen die Ablösesummen und Löhne massiv an, zuerst bei den absoluten Topspielern, dann auch beim erweiterten Starkreis und den Ergänzungsspielern. Da sich dadurch das PL Geld auch auf die anderen Top- und Nachwuchsligen verteilt, erhöhen sich deren Transferausgaben ebenfalls. Mich würde noch die Netto-Summe interessieren.
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    • Toerpe Zwerg 01.09.2016 16:23
      Highlight Interessanter wäre es sowieso, die Spielersaläre zu vergleichen .,..
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    • Papa la Papp 01.09.2016 17:36
      Highlight Absolut richtig: Inflation der Wahnsinnigen und Überheblichen.
      Ich sage voraus, dass Fussball in den nächsten Jahren massiv an Bedeutung verlieren wird. Das Produkt Fussball hat den Zenith längst überschritten und wird sich in der Folge auf die Abwärtsspirale begeben.
      Könnte ne harte Landung geben ;-)
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    • smoenybfan 01.09.2016 23:34
      Highlight Fussball und an Bedeutung verlieren? Die Wette nehme ich gern an. Bis wann und wieviel Gascho? 😏😉
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    • Hayek1902 02.09.2016 00:38
      Highlight Glaube ich auch nicht, Fussball ist gerade in der reichen USA stark am wachsen und in China das gleiche unter staatlicher Führung.
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Wer noch immer nicht recht wusste, was Büne mit «Pussy-Fussball» meinte: Genau DAS hier

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