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Nationalcoach Vladimir Petkovic: Den Sieg und den Ball vor Augen. Bild: KEYSTONE

Schweiz – Weissrussland: Rekord vor Augen, die Färöer im Hinterkopf

31.05.17, 20:30 01.06.17, 07:18

Die Schweizer Nationalmannschaft kann am Donnerstag in Neuenburg (20.45 Uhr) im Testspiel gegen Weissrussland einen Rekord aufstellen. Sechs Siege in Folge sind der SFV-Auswahl noch nie gelungen.

Goalie Gregor Kobel, die Verteidiger Florent Hadergjonaj und Ulisses Garcia, Coach Petkovic, die Mittelfeldspieler Djibril Sow und Anto Grgic. Bild: KEYSTONE

Das Stade de la Maladière in Neuenburg ist keine gewohnte Bühne für die Schweizer Nationalmannschaft. Erst zum fünften Mal bestreitet sie hier ein Länderspiel. Letztmals war sie hier im Frühjahr 1991 zu Gast. Doch die Stadt am Neuenburgersee könnte am Donnerstag zum Schauplatz eines Rekords werden; noch nie hat die Schweiz in ihrer 112-jährigen Länderspielgeschichte sechs Partien in Folge gewonnen. Mit dem 1:0 in Genf vor knapp zehn Wochen gegen Lettland hatte sie die Rekordserie aus den Anfängen der Sechzigerjahren egalisiert.

Schweizer Zukunftshoffnung: Florent Hadergjonaj. Bild: KEYSTONE

Für Nationalcoach Vladimir Petkovic geht es im Test gegen Weissrussland aber weniger um einen statistischen Eintrag in die Geschichtsbücher als vielmehr um die Annäherung an das WM-Qualifikationsspiel eine Woche später auf den Färöern. «Wir wollen gewinnen, um mit einem positiven Gefühl ins nächste Pflichtspiel zu steigen.» Dabei dürfte allerdings der eine oder andere, der gegen die Färöer am 9. Juni eine Führungsrolle einnehmen wird, höchstens zu einem Teileinsatz kommen.

«Junge mit viel Potenzial»

Petkovic hat für die Trainingswoche vor dem Spiel gegen die Weissrussen mit Gregor Kobel, Florent Hadergjonaj, Ulisses Garcia, Anto Grgic und Djibril Sow fünf Spieler aus der U21-Auswahl aufgeboten.

Johan Djourou, François Moubandje und Ulisses Garcia bei der Ankunft in Neuchâtel am 30. Mai. Bild: EPA/KEYSTONE

Die möglichen Aufstellungen

Schweiz - Weissrussland

Maladière, Neuenburg. - Donnerstag, 20.45 Uhr. - SR Prihoda (CZE).Schweiz: Bürki (Borussia Dortmund); Hadergjonaj (Ingolstadt), Elvedi (Borussia Mönchengladbach), Djourou (Hamburger SV), Moubandje (Toulouse); Gelson Fernandes (Rennes), Freuler (Atalanta Bergamo); Shaqiri (Stoke City), Edimilson Fernandes (West Ham United), Mehmedi (Bayer Leverkusen); Seferovic (Eintracht Frankfurt). Weissrussland: Tschernik (Nancy/FRA); Satschywka (Dinamo Minsk), Mazwejtschik (Schachtar Soligorsk), Siwakow (Orenburg/RUS), Filipenko (Maccabi Tel Aviv), Pawlowez (Torpedo Schodsina); Sawizki (Neman Grodno), Dragun (Orenburg/RUS), Bykow (Dinamo Minsk), Balanowitsch (Perm/RUS); Skawisch (Torpedo Schodsina). Bemerkungen: Schweiz ohne Hitz (verletzt), Embolo (rekonvaleszent), Schär (nicht im Aufgebot/gegen Färöer gesperrt), Rodriguez, Drmic (beide verletzt), Lichtsteiner, Dzemaili, Lang und Steffen (alle noch beim Klub). (sda)

«Es sind Junge mit viel Potenzial, die jetzt einmal Luft in der Nationalmannschaft schnuppern sollen.» Er habe eine Liste mit etwa 50 Spielern, denn er müsse auch auf die dritte Reihe schauen, so Petkovic. Der Nationalcoach hat offensichtlich das grosse Bild im Kopf. «Es geht auch um die Vorbereitung der Zeit nach der WM 2018

«Es sind Junge mit viel Potenzial, die jetzt einmal Luft in der Nationalmannschaft schnuppern sollen.»

Vladimir Petkovic

Neben dem möglichen Rekord und der Sichtung von personellen Alternativen aus der zweiten und dritten Reihe geht es gegen Weissrussland auch um die Angewöhnung an den Kunstrasen. Dieser ist auf den Färöern wegen des Regens und der tiefen Temperaturen zwar etwas schneller als in Neuenburg, aber ein Testlauf für die Schweizer aus den europäischen Top-Ligen, in denen nach wie vor kaum auf Kunstrasen gespielt wird, tut trotzdem Not.

«Die Bewegungen auf dem Kunstrasen sind anders, auch etwas gefährlicher», meinte Stürmer Admir Mehmedi.

Weissrussland ohne WM-Chance

Weissrussland, die Nummer 78 im FIFA-Ranking, reiste mit einer neu formierten Mannschaft in die Schweiz. Sieben der 20 aufgebotenen Spieler haben noch kein Länderspiel absolviert. Nur sechs Akteure haben die Erfahrung von zehn oder mehr internationalen Einsätzen. In der WM-Qualifikation ist der Zug für die Weissrussen trotz dem erstaunlichen 0:0 zum Auftakt gegen den EM-Zweiten Frankreich bereits abgefahren. Nur zwei Punkte haben die Osteuropäer in fünf Spielen geholt.

Der neue Trainer Igor Kriuschenko, der seit März im Amt ist, hat die Aufgabe, das Team in den nächsten zwei bis drei Jahren so weit zu bringen, dass es wenigstens bis in die Schlussphase einer Qualifikation hinein um eine Turnier-Teilnahme spielen kann. (sda)

Die Nati rückt zur Vorbereitung in Neuenburg ein

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  • Pumpido 31.05.2017 23:34
    Highlight Djourou, Seferovic.
    Ohne Worte...
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    • Raembe 01.06.2017 09:29
      Highlight Djourou hat sich in der Nati als relativ sicherer Wert bewiesen.

      Severovic schafft gut Räume für seine Mitspieler.
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  • Gasosio 31.05.2017 20:49
    Highlight Petkovic ist wahrscheinlich das beste was der Schweizer Nati passieren konnte. Endlich mal ein Trainer der den Jungen vertraut um im richtigen Moment eine schlagkräftige Truppe zu haben. Zum Glück ist die Kritik an ihm nach der EM quasi ausnahmslos verschwunden.
    57 3 Melden
    • giandalf the grey 31.05.2017 22:42
      Highlight Jaaa aber ich verstehe immer noch nicht wieso er dauernd auf Seferovic setzt, statt auf Derdiyok oder meinetwegen irgendjemand neuen.
      13 7 Melden
    • Ravelle 31.05.2017 23:00
      Highlight Hätte Schneuwly letzte Saison gerne in der Nati gesehen, ansonsten macht er echt nen guten Job.
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    • Raembe 01.06.2017 09:27
      Highlight Dimitri Oberlin
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