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Das einst so stolze Inter Mailand ist in der Europa League vorzeitig ausgeschieden. Bild: ABIR SULTAN/EPA/KEYSTONE

Peinlich, peinlicher, Inter – warum es trotz chinesischem Geldregen nicht aufwärts geht

In der Liga nur Mittelmass, in der Europa League blamabel in der Gruppenphase ausgeschieden – das einst so stolze Inter Mailand liegt am Boden. Die Probleme sind hausgemacht. Zu viele Entscheidungsträger verderben den Brei.

Publiziert: 25.11.16, 16:15 Aktualisiert: 25.11.16, 16:33

Was ist nur aus dem Grande Inter passiert? 2010 standen die «Nerazzurri» an der Spitze Europas. Sie gewannen unter José Mourinho das «Triple»: Champions League, Cup und Meisterschaft. Es war der fünfte «Scudetto» in Folge. Doch seither ging es nur noch bergab: Jahrelange Misswirtschaft, fragwürdige Kaderplanung und ständige Trainerwechsel – neun seit dem Champions-League-Titel – haben den Verein sportlich wie finanziell ruiniert.

Und ein Ende scheint nicht in Sicht. Der neuste Negativ-Höhepunkt: Das vorzeitige Aus in der Europa League, bereits am vorletzten Spieltag, mit einem 2:3 gegen den israelischen Meister Hapoel Be'er Scheva, trotz 2:0-Führung. Dabei waren die Gegner von bescheidenem Format: Sparta Prag, Southampton und eben Be'er Scheva – nicht die grössten Namen im europäischen Fussball.

Arbeitsverweigerung der Viererkette! Das Last-Minute-Gegentor gegen Be'er Sheva. Video: streamable

Die Tabelle der Gruppe K

Vor dem letzten Spieltag bild: screenshot srf

Dabei hatten die Inter-Fans vor der Saison endlich Hoffnung, dass es nach teils blamablen Jahren wieder aufwärts gehen könnte. Im Juni 2016 kaufte der chinesische Haushaltsgeräthersteller Suning den italienischen Traditionsverein – mit dem Versprechen, Inter wieder zu alter Grösse zurückzuführen.

Suning ist Inters neuer Geldgeber

Und tatsächlich: 153 Millionen machte Suning-Boss Zhang Jindong im Sommer für neue Spieler locker, mit dem portugiesischen 40-Millionen-Europameister Joao Mario als designierten Königstransfer. Ausserdem wurden der italienische Nationalspieler Antonio Candreva und die brasilianische Nachwuchshoffnung Gabriel Barbosa verpflichtet. Die Erwartungen waren riesig.

Keine einheitliche Strategie

Doch schon bald tauchten wieder dunkle Wolken am ohnehin schon schwarz-blauen Inter-Himmel auf. Nach wochenlangem Hin und Her trennten sich Inter und Trainer Roberto Mancini kurz vor Saisonstart. Der Meistermacher aus Premier League (Manchester City) und Serie A (Inter) war den neuen Besitzern aber zu einflussreich bei strategischen Entscheiden.

Mancini schmiss noch vor dem Saisonstart den Bettel hin. Bild: ALESSANDRO GAROFALO/REUTERS

Unter dem Indonesier Erick Thohir durfte Mancini in der englischen Manager-Rolle sämtliche Transfers im Alleingang tätigen. Jingdong hatte aber eine andere Idee: Der iranisch-englische Geschäftsmann Kia Joorabchian, der sich einst mit dem Doppeltransfer von Carlos Tevez und Javier Mascherano zu West Ham einen Namen machte, flüsterte ihm ins Ohr, man solle doch auf junge Spieler mit Entwicklungspotenzial setzen und diese dann teuer verkaufen. Mancini hätte gerne ein paar Routinier wie beispielsweise seinen ManCity-Spielmacher Yaya Touré verpflichtet.

Die Suche nach dem Nachfolger widerspiegelt gut, was bei Inter derzeit falsch läuft. Die Chinesen pochten auf einen grossen internationalen Namen wie Laurent Blanc, Ex-Patron Massimo Moratti wollte den Brasilianer Leonardo zurückholen, der Favorit von Präsident Thohir war der Holländer Frank de Boer, der schliesslich das Rennen machte.

Frank De Boer musste nach 84 Tagen schon wieder gehen. Bild: EPA/ANSA

Nach dem Motto «Zu viele Köche verderben den Brei» lief es auch bei den Transfers ab. Man holte innerhalb von kurzer Zeit Spieler wie Xherdan Shaqiri, Lukas Podolski, Davide Santon, Stevan Jovetic oder João Mario – Hauptsache bekannt und teuer, könnte man fast meinen. Passend zur fehlenden Strategie wurden Shaqiri und Podolski nach einem halben Jahr bereits wieder verkauft.

Doch unter De Boer wurde es nicht besser. Er liess die wild zusammengewürfelte Inter-Truppe im «Oranje-4-3-3» auflaufen. Ein Fehler: Nach nur 84 Tagen und einer Siegquote von unter 50 Prozent wurde der 46-Jährige Anfang November bereits wieder entlassen. Dass das Management dem Coach nicht den Rücken stärkte, sondern ihn als Sündenbock entliess, traf selbst bei den hartgesottenen Inter-Tifosi auf Unverständnis.

Zanetti als grosser Hoffnungsträger

Nun darf sich der Italiener Stefano Pioli versuchen, der zuletzt bei Lazio gute Arbeit verrichtete. Auch er ist aber wohl nur ein Trainer auf Zeit. Denn in Mailand weiss man längst, wer Inter wieder an die nationale und internationale Spitze führen soll: Diego Simeone. Der heutige Trainer von Atlético Madrid wurde mit den «Nerazzurri» 2000 Meister und hat noch immer eine enge Verbindung zum Verein. Kein Wunder: Kumpel Javier Zanetti ist bei Inter eine Legende und mittlerweile zum Vizepräsidenten aufgestiegen. 

Javier Zanetti beendete 2014 seine Karriere, wird in Mailand aber weiterhin auf Händen getragen. Bild: ALESSANDRO GAROFALO/REUTERS

Simeone, der seinen Vertrag bei Atlético Madrid im September um zwei Jahre auf 2018 verkürzt hat (!), macht keinen Hehl daraus, dass er ein Angebot nicht ablehnen würde. 

«In Zukunft würde ich gerne der Trainer Inter Mailands werden, es gibt keinen Grund dies zu verheimlichen.»

Diego Simeone

Dass Zanettis Einfluss trotz der undurchsichtigen Führungsstrukturen bereits viel Gewicht hat, zeigte sich bei der Pioli-Verpflichtung. Die Chinesen wollten mit Guus Hiddink wieder eine internationale Grösse verpflichten, während Joorabchian Ex-Villarreal-Trainer Marcelino installieren wollte. Doch Zanetti setzte sich durch und hat nun einen Masterplan für sein Inter. Wenn alle – Juning-Boss Jingdong, Präsident Thorir, Einflüsterer Joorabchian und Ex-Patron Moratti – auf ihn hören, könnte es gut kommen. Könnte ...

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27 Kommentare anzeigen
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  • Principe 25.11.2016 20:05
    Highlight Der mit "Grande Inter" war wirklich gut:-)
    4 14 Melden
    • caccma 25.11.2016 22:41
      Highlight Wieso principe wenn du doch ganz klar kein inter fan bist?
      2 1 Melden
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  • Luca Brasi 25.11.2016 17:43
    Highlight Tja, und der Stadtrivale Milan wird von Haixia Capital finanziert, ebenfalls Chinesen. Milan scheint seine Baisse überwunden zu haben. Mal schauen, ob Inter auch wieder besseren Zeiten entgegen geht. Aber eben, zu viele Köche verderben den Brei.

    PS: Der Suning-Boss heisst Mister Zhang. Jindong ist sein Vorname. Schreiben Sie doch nicht die Fehler von Wikipedia ab, Herr Reich. ;)
    6 3 Melden
    • elmono 25.11.2016 23:49
      Highlight Milans Baisse ist meiner Meinung nach noch lange nicht überwunden. Der Glücksgriff hiess Montella. Wenn jetzt Berlusca noch das Closing mit den Chinesen am 13.12.2016 versaut, ja dann gute Nacht.
      3 0 Melden
    • Luca Brasi 26.11.2016 09:04
      Highlight Darum schreibe ich ja "scheint". Aber rein sportlich war wohl die Nomination Montellas wirklich ein Glücksgriff. Plötzlich spielt man vorne wieder mit. Wie nachhaltig das Ganze ist, steht natürlich auf einem anderen Stern, sowohl bei Milan als auch bei Inter. Da gehe ich mit Ihnen völlig einig. ;)
      1 0 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 11:01
      Highlight Spielt Milan wirklich vorne mit? Ich denke dies ist für dieses Jahr ein Trugschluss, weil die Serie A durchmischt wird und Clubs nach hinten gereicht werden die dann am Schluss wieder an "richtigen" Ort landen. Hab Emir die Hälfte von Milan-Inter angetan und habe da nun wirklich von beiden, aber vor allem von Milan wenig gesehen. Einige Niederlagen sind dann so eklatant gewesen dass man sich fragen muss wie kommt Milan dort auf 2.
      Es ist eben der Fehler in Italien die Rangliste hat mehr als nur einen übergeordneten Stellenwert, man ist schon halb Meister wenn man vor den Stadtrivalen ist ;-)
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  • N. Y. P. 25.11.2016 17:35
    Highlight Herr Zhang Jindong, nicht verzagen. Das kommt schon gut. Jetzt nehmen Sie halt nächstes Jahr 200 Millionen aus Ihrer Schatulle, dann wird das schon. Sie schaffen das.
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  • Sanchez 25.11.2016 17:19
    Highlight Die Trottel haben mich gestern auch noch eine Stange Geld gekostet beim Toto..
    33 5 Melden
    • AJACIED 25.11.2016 23:14
      Highlight Mann wettet auch nicht um gottes Willen auf Inter 🙈🙈😂😂.
      Seit Jahren kein sicherer(Tipp)wert!
      2 0 Melden
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  • FrancoL 25.11.2016 17:15
    Highlight Eine Artikel der nur die halbe Wahrheit aufzeigt, eine halbe Wahrheit die leider seit Jahren kursiert, die der falschen Planung, der falschen Einkäufe, der vielen Trainer. Das ist alles ganz richtig, aber was Inter fehlt ist ein HERZ für die Mannschaft aber vor allen für den GANZEN Verein!
    Es fehlt an einer schillernden Figur die motiviert, ordnet und wieder Lebensfreude bringt.
    Das heutige Kader müsste in Italien für Platz 2 oder 3 genügen und die EL-Gruppenspiele sollte auch kein Problem darstellen, aber die Mannschaft hat kein Herz, keine Seele und es gilt dieses Herz wieder zu finden.
    38 1 Melden
    • elmono 25.11.2016 18:24
      Highlight Der Fisch stinkt am Kopf. Ohne Präsidenten, welcher nahe an der Mannschaft und dem Management ist - kein Erfolg & Identität. Ausilio schmeisst mit Kohle um sich, gleichzeitig spielen ehemalige Interjunioren gross auf (Benassi, Duncan). Die Transfers machen keinen Sinn (Santon, Eder, Melo, Biabiany). Falls den Chinesen ihre fehlerhafte Investition bewusst wird und der Geldfluss versiegt = erstmals Serie B. Karma regelt.
      1 8 Melden
    • FrancoL 25.11.2016 21:20
      Highlight Ich glaube nicht dass das Geld hier eine Rolle spielt, wie richtig erwähnt hat man gute junge Spieler, die man hätte einbauen können aber sicherlich nicht mit Mancini und mit Mou eben auch nicht. Wenn der Geldhahn zugedreht wird könnte man sich eines Bessern belehren und einen Neuanfang wagen, doch das ist in Italien nur schwer möglich, der Durchschnitts-Tifoso hat keine Zeit zum warten, zuviel hängt er an seiner Mannschaft zu gross ist die Schmach wenn er am Montag an der Bar wieder als Verlierer einen ausgeben muss. In Italien regiert der Tifoso, das kann ein rechter Nachteil sein.
      6 1 Melden
    • elmono 26.11.2016 00:18
      Highlight Kann ich grösstenteils unterschreiben. Aber siehe Juve Management. So kommuniziert man. So führt man einen Club. Siehe Del Piero Abgang und man Vergleiche das mit jährlich wiederholenden Tottigehabe bei der Roma. Man schaut sich Inter an mit der ganzen Icardi-Problematik über die Passage in der Biografie bezüglich dem Sassuolo-Vorfall mit der Curva. Zanetti so, De Boer so, der Chinese so. Keine einheitliche Linie. Ob in Neapel, Mailand oder Rom. Überall Hauptdarsteller im Management. Und ohne Top Management (Präsi, Sportchef etc.) kein Erfolg. Juve wird die nächsten 5 Jahren die Liga gewinnen.
      2 0 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 10:46
      Highlight @elmono; Na ja der Präsident von JUVE taugt denn nun nicht sehr viel, das Management ist sehr gut und straff geführt eben professionell das muss man loben auch als nicht JUVE Fan.
      1 1 Melden
    • elmono 26.11.2016 12:22
      Highlight @FrancoL Wieso sollte Andrea Agnelli nix taugen? Er hat Marotta und Paratici geholt. Hat Nedved als Vizepräsident ernannt. Mit Vater Umberto ist er als Juve Tifoso geboren. Er verkörpert die Besitzerfamilie perfekt. Gibt dem Klub eine Identität. Ich finde Andrea Agnelli einen ausgezeichneten Präsidenten.
      2 0 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 13:05
      Highlight @elmono; Mir ist die Familie Agnelli nicht besonders sympathisch, die Geschichte hinter dieser Familie ist für mich unabhängig vom Sport ein Gräuel, ein Teil des Niedergangs der italienischen Kultur ein sich bedienen am Italienischen Staat.
      Ich würde Berlusconi auch als guten Präsidenten betrachten können wenn er denn für mich eine integrere Person wäre.
      So sehe ich es auch bei den Agnellis. Vielleicht sehe ich es ein wenig zu politisch, aber ich kann auch Andrea nicht als den guten Präsidenten ansehen, auch wenn ich zB als nicht Juve-Fan einen Marotta durchaus zu schätzen weiss.
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  • elmono 25.11.2016 17:07
    Highlight Folza Inda. Kein Projekt. Keine Vision. Nur ein (erfolgloses) asiatisches Marketinginstrument. Eine Chinesengruppe und ein Indonesier leiten den Verein wie ein Legospielzeug. Inter hatte Erfolg dank Calcopoli und nur aufgrund des Calcopoli. Der Verein ist am Boden. Mancini hat das erkannt und hat das sinkende Schiff verlassen. Ps. Mancini ist ebenfalls nur Mittelmass. Wieso sollte ein Simeone auch Inter trainieren? Von einem CL-Anwärter zum Anführer einer Truppe, welche einen Captain hat, der mit 23 Jahren bereits eine Biografie veröffentlichte? *Kopfschüttelnl* Folza Inda!
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    • FrancoL 25.11.2016 20:33
      Highlight Fazit: von Calcopoli nicht viel verstanden.
      Inter war schon gross weit vor Calciopoli und man kann in Italien nicht alles an der Calciopoli-Geschichte aufhängen. In Italien gibt es über die letzten 30 Jahre 3 Clubs die alternierend die Serie A bestimmt haben: Milan, Juventus und Inter, mit etwas Abstand Rom und Napoli.
      Ausser Juve dass mit einem sehr guten Management seit Jahren die Spitze ziert und dies wohl auch noch 2-3 Jahre tun wird, sind die anderen immer am "strampeln" und verlieren viele gute Spieler entweder an Juve oder ins Ausland.
      Problem? Die Clubführungen fast alle eine Misere!
      7 1 Melden
    • Principe 25.11.2016 21:57
      Highlight @FrancoL: Wann genau, in den vergangenen 30 Jahren (mit Ausnahme der Post-Calciopoli Jahre), hat Inter die Serie A dominiert? Wenn du sagst das Inter schon weit vor Calciopoli gross war, gehst du aber ziemlich weit zurück in den Geschichtsbüchern...... bezweifle das Du von Calciopoli viel verstanden hast!
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    • FrancoL 25.11.2016 22:35
      Highlight Als sie zB unter Trap mit 20 Punkten Vorsprung den scudetto holten!
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    • Raban T. Jolibois 25.11.2016 22:50
      Highlight Aber die Zeiten von Grande Inter liegen weiter zurück...
      In den letzten 30 Jahren war der ungeliebte Stadtpartner DEUTLICH erfolgreicher...
      4 0 Melden
    • FrancoL 25.11.2016 22:50
      Highlight Oh ja Principe; Ich verstehe nichts von Calciopoli, klar weil Du es ja verstehst, dann kannst Du mir auch darlegen wieso Du so viel davon verstehst. Ich kenne Calciopoli nicht als Tifoso oder Antitifoso ich kenne es aus der Geschäftswelt in Tessin und im Welschland (zB Lausanne) und klar von einer anderen Seite als Du vermutlich und ich wage zu behaupten dass das was ich da mitbekommen habe an Transaktionen durchaus dem Lesen der Gazetta dello Sport ebenbürtig ist und eine gute Sicht auf die Machenschaften zu lässt.
      Aber wenn Du da mehr mitbekommen hast dann ist das ja gut für Dich.
      3 2 Melden
    • Principe 25.11.2016 23:05
      Highlight 1 Meistertitel WOW beindruckend - krass diese Dominanz! Aber gut sie haben ja auch noch über Jahre hinweg die Trofeo Moretti dominiert, nicht wahr?
      3 0 Melden
    • Principe 26.11.2016 01:03
      Highlight mein lieber FrancoL: Alleine die Tatsache, das du das rosa Sportblatt in diesem Kontext erwähnst zeigt, das du wenig bis nichts verstanden hast. Aber ich finde es schön, das du dich im Bereich deiner Möglichkeiten, an der Diskussion um Calciopoli beteiligst!
      2 0 Melden
    • FrancoL 26.11.2016 10:54
      Highlight @Principe; Es hat niemand von Dominanz gesprochen sondern dass Inter bei den Top Clubs (3 an der Zahl) dabei ist inkl. Rangordnung die ich gepostet habe. Lesen sollte nicht Glückssache sein. Ihr Post zeigt zudem wieso es in Italien mit dem Fussball bergab geht, diese "tifoseria accanita" ist der Ruin der Serie A+B. Da lässt sich nur schwer etwas aufbauen weil der Fussball in Italien einen zu hohen Stellenwert erreicht hat und den Clubs zu viel Druck macht.
      Principe, das Blatt ist mal eines den Rest wo Du Deine eloquenten Deutungen Dir postest ist wohl auch zu hinterfragen, sehe ich ja nicht.
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    • Principe 27.11.2016 07:29
      Highlight @FrancoL: Was hat mein Post mit "tifoseria accanita" zu tun? Vielleicht kannst du mir das erklären und mir die Zeile meines Post nennen, welcher du damit in Verbindung bringst. Meine eloquenten Deutungen....?Es sind keine Deutungen es sind Fakten: 1. Das grande Inter liegt 40-50 Jahre zurück also seeehr weit vor Calciopoli. 2. In Italien kann man nicht alles an der Calciopoli Geschichte aufhängen: stimmt! Aber die jüngere Geschichte von Inter bestimmt (sonst gibt es ja nix). Du ziehst ein Fazit bzgl. dem Kommentar von elmono und stellst Mutmassungen, über meine Informationsquellen an....
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    • Principe 27.11.2016 07:32
      Highlight Du erzählst von Transaktionen, bringst die GdS ins Spiel und siehst die Familie Agnelli aus einem politischischen Winkel? Hättest du von Calciopoli auch nur etwas verstanden, solltest du wissen das dies ein rein politisches Thema ist und solltest auch die Rolle des rosa Sportblatt und der TIM kennen. Deine Meinung über die Agnelli Familie und über den jetzigen Präsidenten teile ich keinesfalls, aber das sind Meinungen welche es zu respektieren gilt. Calciopoli ist ne andere Geschichte. Das geht es um Fakten oder besser um Verleumdungen welche sich nie erwiesen haben!
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