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WM-Qualifikation

B: Schweiz – Färöer 2:0 (1:0)

B: Ungarn – Andorra 4:0 (2:0)

B: Portugal – Lettland 3:1 (1:0)

A: Luxemburg – Holland 1:3 (1:1)

A: Bulgarien – Weissrussland 1:0 (1:0)

H: Zypern – Gibraltar 3:1 (1:0)

H: Belgien – Estland 8:1 (3:1)

H: Griechenland – Bosnien-Herz. 1:1 (0:1)

Stephan Lichtsteiner war für die Entscheidung besorgt. Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

«4 Spiele, 4 Siege – es geht mir bestens»: Petkovic und Nati mit Sieg und Rekord ins 2017

Überragend war es nicht, aber gereicht hat es locker: Die Schweiz besiegt die Färöer-Inseln in Luzern mit 2:0 und behält ihre weisse Weste in der WM-Qualifikation. Nie zuvor holte die Nati vier Siege zum Auftakt in eine WM-Quali.

Publiziert: 13.11.16, 22:40 Aktualisiert: 14.11.16, 06:48

>>> Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen!

«Vier Spiele, zwölf Punkte – ich fühle mich bestens. Wir haben den Sieg heute verdient. Wir hätten am Anfang schon ein bis zwei Tore mehr schiessen können. Aber am Ende ist das Resultat mehr als nur verdient.» Vladimir Petkovic war die Erleichterung nach der Partie anzusehen. Man hätte nicht erwarten können, dass die Nati so in die WM-Kampagne startet.

Petkovic will aber auch nicht abheben: «In vier Monaten fangen wir wieder von Null an, der Enthusiasmus muss dann neu entfacht werden.»

Wie wir uns grad fühlen.

Glücklich war natürlich auch Torschütze Eren Derdiyok, der eher überraschend in der Startelf stand: «Der erste Treffer wirkte erlösend. Ich konnte das Vertrauen zurückzahlen, das mit der Trainer geschenkt hat. Dass Haris Seferovic und ich uns beim Treffer umarmt haben, ist ein Zeichen dafür, dass der Zusammenhalt im Team sehr gross ist.»

Offensiv nicht ganz überzeugend

Die Schweiz gewann auch den fünften Vergleich mit dem Aussenseiter aus dem Nordatlantik, aber sie tat sich teilweise schwerer als bei früheren Begegnungen. Die Insulaner fanden offensiv zwar nur vereinzelt statt, aber in der Defensive sind sie an guten Tagen inzwischen widerstandsfähiger als andere Vertreter der Zwergen-Fraktion.

Debüt von Edimilson Fernandes

Edimilson Fernandes kam erstmals zu einen Einsatz in der A-Nati. Damit ist der Cousin von Gelson Fernandes definitiv für die Schweiz und nicht für Portugal spielberechtigt: «Ich spürte schon ein wenig Druck, das erste Mal für die Schweiz in einem wichtigen Spiel zu spielen. Ich wurde aber von den Mitspielern und allen sehr gut in die Mannschaft integriert. Vor dem Match war es in der ganzen Woche sehr gut für mich.»

Vorzuwerfen ist Granit Xhaka und Co. ausser des an sich (zu) knappen Resultats nicht allzu viel. Sie beherrschten den Gegner im Prinzip ohne die geringsten Schwierigkeiten, erfüllten aber in der Offensive die hohen Ansprüche nur partiell. Zu oft fehlte die Präzision, in gewissen Szenen auch die Raffinesse. Ohne die beiden verletzten Spektakelmacher Xherdan Shaqiri und Breel Embolo, das war zu befürchten, hielt sich der Einfallsreichtum in Grenzen.

Die Grosschance in der 26. Minute von Dzemaili, Schär und Djourou. Video: streamable

Angesichts der deutlichen Faktenlage – über 25 Abschlussversuche und 10:4 Cornerbälle – benötigten die Favoriten einen überaus langen Anlauf für die Bereinigung der letzten Unebenheiten. Erst nach dem Kopfballtreffer von Captain Stephan Lichtsteiner in der 83. war der vierte Erfolg in Serie und die Egalisierung einer 45-jährigen Startrekordmarke endgültig in Stein gemeisselt.

Derdiyoks kursweisende Aktion

Eren Derdiyok und das Nationalteam, in den letzten Jahren eine zumindest nicht unkomplizierte Verbindung. Immer wieder hatte der einst als Nachfolger von Topskorer Alex Frei eingeplante Stürmer Chancen verlangt und erhalten, eher selten unterlegte er seine Ambitionen in wichtigen Momenten aber eher selten mit entsprechenden Eindrücken.

Das 1:0 durch Eren Derdiyok in der 27. Minute. Video: streamable

Am 4. Spieltag der WM-Qualifikation spielte Nationalcoach Petkovic dem momentan besten Galatasaray-Torschützen den Ball abermals zu – und der 28-Jährige liess sich den Steilpass nicht entgehen. Anstelle des in Frankfurt derzeit weitgehend überzähligen Angreifers Haris Seferovic, im Nationalteam normalerweise gesetzt, gehörte Derdiyok erstmals seit exakt zwölf Monaten wieder zur Startformation und markierte das kursweisende 1:0 (27.).

Eines der wenigen Highlights in der zweiten Halbzeit: Mehmedis Volley über das Gehäuse (65.). Video: streamable

Nach einer ersten Justierungsphase, die ein paar Minuten länger als erwartet gedauert hatte, setzten die Schweizer zur Umklammerung an. Bei jeder Tempoverschärfung lösten sie in der Zone der Nordländer ein mittleres Durcheinander aus. Die unübersichtlichen Szenen vor Keeper Gunnar Nielsen häuften sich.

Das 2:0 durch Stephan Lichtsteiner. Video: streamable

Und als die Schweizer vermehrt mit präzisen Flanken operierten, verloren die zwar robusten, aber nicht allzu stilsicheren Gäste rasch einmal die Übersicht. Innert Sekunden prallte der Ball zweimal von der Latte zurück, ehe der Glücksbonus aufgebraucht war.

Rekord von 1972 eingestellt

Für die Schweiz endete in Luzern ein Länderspieljahr plangemäss – mit viel Applaus und einem weiteren Schritt in Richtung WM-Endrunde 2018. Innerhalb von acht guten Monaten haben sich die Zweifel nahezu in Luft aufgelöst. Die Dissonanzen des vergangenen Frühlings sind verschwunden, die Ambiance ist nicht mehr zu vergleichen mit jener bizarren Momentaufnahme nach dem trostlosen 0:2 im drittletzten EM-Test gegen Bosnien-Herzegowina.

Der Pfostenschuss von Admir Mehmedi. Video: streamable

Der Schulterschluss mit dem Publikum geht einher mit der erstklassigen Positionierung im internationalen Business. Dank dem besten Qualifikations-Start seit 1972 gehören die Schweizer im europäischen Kontext derzeit zu einem erlesenen Kreis – weit über 90 Prozent der 54 Ausscheidungsteilnehmer haben in der aktuellen Kampagne bereits Punkte eingebüsst.

Die Noten der Schweizer Nati gegen Färöer

Portugal bleibt der Schweiz auf den Fersen

Portugal hat die Schweiz in der WM-Qualifikation nicht davonziehen lassen. Knapp drei Stunden nach dem 2:0 der Schweizer gegen Färöer zogen die Portugiesen mit einem 4:1 daheim gegen Lettland nach.

Ronaldo verschiesst den Elfmeter. Video: streamable

Doppeltorschütze Cristiano Ronaldo erzielte das 1:0 nach 28 Minuten mit einem Foulpenalty. FCZ-Goalie Andris Vanins entschärfte kurz danach einen Schuss Ronaldos mit einer glänzenden Parade und verhinderte das sicher scheinende 0:2.

Das 1:1 für Lettland Video: streamable

Nach einer Stunde hätte Ronaldo mit einem weiteren gerechtfertigten Penalty auf 2:0 erhöhen können. Aber er traf den linken Pfosten – genau wie beim 0:0 im Gruppenspiel der EM-Endrunde gegen Österreich. Als die Statistik 18:4 Torschüsse für Portugal anzeigte, glich Arturs Zjusins Mitte der zweiten Halbzeit aus dem Nichts, aber nach einem schönen Solo aus. Für die verdiente Korrektur zur neuerlichen Führung benötigte William Carvalho mit einem Kopfball keine drei Minuten. Den Sieg stellte Ronaldo nach 85 Minuten sicher. Das 2:1 und das 3:1 hatte Ricardo Quaresma vorbereitet, ehe Bruno Alves in der Nachspielzeit auf 4:1 erhöhte.

Das 2:1 für Portugal. Video: streamable

Ungarn siegen ohne viel Mühe

Ungarn entledigte sich in der Schweizer WM-Qualifikationsgruppe der Aufgabe im Heimspiel gegen Andorra relativ souverän. Etwas über eine halbe Stunde lang wehrten sich die Halbprofis mit Erfolg gegen den Rückstand, aber zuletzt hiess es 4:0.

Im Vergleich zur Startformation bei der 2:3-Heimniederlage gegen die Schweiz nahm Ungarns deutscher Nationalcoach Bernd Storck drei Änderungen vor. Die Formation war diesmal erwartungsgemäss offensiver ausgerichtet, mit Freiheiten für die offensiv wirkungsvollen Aussenverteidiger Barnabas Bese und Mihaly Korhut wie auch für die Aussenläufer Adam Gyurcso und Balazs Dzsudzsak.

Das 1:0 für Ungarn durch Zoltan Gera. Video: streamable

Mit dem 1:0 des Mittelfeldspielers Zoltan Gera nach 34 Minuten war der Match gemäss den Statistiken schon entschieden. Bei ihrem einzigen Punktgewinn in allen 47 Auswärtsspielen einer Qualifikation – es war ein 0:0 in Mazedonien vor der WM 2006 – schossen die Andorraner kein Tor. Als Verteidiger Adam Lang, Söldner in Dijon, kurz vor der Pause nachdoppelte, verflogen alle Zweifel am Ausgang des Spiels.

Niederlande verhindert Schmach in Luxemburg

Mit einem 3:1 in Luxemburg wahrt die Niederlande in der WM-Qualifikation ihre Chancen in der Gruppe A. Zu überzeugen weiss die Elftal nicht, zwischenzeitlich droht gegen die Luxemburger eine Schmach.

Das Foul und der Penalty von Luxemburg zum 1:1. Video: streamable

Der in der Halbzeit für den enttäuschenden Weslej Sneijder eingewechselte Memphis Depay erstickte im Stade Josy Barthel von Luxemburg mit seinem Kopfballtreffer zum 2:1 nach einer Stunde die aufkeimende Hoffnung der Luxemburger auf eine Sensation. In der 84. Minute versenkte Depay zudem einen Freistoss zur endgültigen Entscheidung.

Das 2:1 für Holland durch Depay. Video: streamable

Die Telegramme

Gruppe B

Schweiz - Färöer 2:0 (1:0)
Swissporarena, Luzern. - 14'800 Zuschauer (ausverkauft).
Tore: 27. Derdiyok (Behrami) 1:0. 83. Lichtsteiner (Rodriguez) 2:0.
Schweiz: Sommer; Lichtsteiner, Schär, Djourou, Rodriguez; Behrami, Xhaka; Stocker (69. Edimilson Fernandes), Dzemaili (80. Steffen), Mehmedi; Derdiyok (87. Seferovic).
Färöer: Nielsen; Naes, Gregersen, Nattestad, Hansen; Vatnhamar (81. Andreas Olsen), Benjaminsen (89. Faerö), Hallur Hanson, Sörensen (79. Joensen); Hendriksson; Edmundsson.
Bemerkungen: Schweiz ohne Shaqiri, Embolo und Bürki (alle verletzt) sowie Tarashaj (krank). 25. Kopfball von Dzemaili streift die Latte. 80. Pfostenschuss von Mehmedi. Verwarnungen: 14. Hendriksson (Foul). 60. Naes (Foul). 74. Rodriguez (Foul). 85. Benjaminsen (Foul).

Portugal - Lettland 4:1 (1:0)
Faro/Loulé.
Tore: 28. Ronaldo (Foulpenalty) 1:0. 67. Zjuzins 1:1. 70. William Carvalho 2:1. 85. Ronaldo 3:1. 92. Alves 4:1.
Portugal: Rui Patricio; João Cancelo, Fonte, Alves, Guerreiro; João Mario (71. Gelson), William Carvalho, Gomes (87. Renato Sanches); Nani (65. Quaresma), André Silva, Ronaldo.
Lettland: Vanins; Freimanis, Jagodinskis, Gorkss, Maksimenko; Gabovs, Tarasovs, Laizans, Kluskins (79. Visnakovs); Rudnevs (87. Gutkovskis), Ikaunieks, (59. Zjuzins).
Bemerkungen: 59. Ronaldo schiesst Penalty an die Torumrandung. Verwarnungen: 14. Kluskins. 16. Gomes. 26. Maksimenko. 53. Gorkss. 76. Gabovs (alle Foul).

Ungarn - Andorra 4:0 (2:0)
Budapest.
Tore: 34. Gera 1:0. 43. Lang 2.0. 73. Gyurcso 3:0. 88. Szalai 4:0.
Ungarn: Gulacsi; Bese, Lang, Guzmics, Korhut; Nagy, Gera (84. Bode); Gyurcso (81. Nemeth), Kleinheisler (74. Stieber), Dzsudzsak; Szalai.
Andorra: Gomes; Jesus Rubio, Emili Garcia, Vales, Llovera, San Nicolas; Victor Rodriguez (83. Moreira), Vieira, Cristian Martinez (67. Alex Martinez); Pujol (87. Julia Sanchez), Alaez.
Bemerkungen: Verwarnungen: 15. Kleinheisler. 35. Korhut (beide Foul).

Gruppe A

Bulgarien - Weissrussland 1:0 (1:0)
Sofia. - 2000 Zuschauer.
Tor: 10. Popov 1:0.
Bemerkungen: 91. Gelb-Rote Karte gegen Hleb (Weissrussland).

Luxemburg - Niederlande 1:3 (1:1)
Luxemburg. - 8000 Zuschauer.
Tore: 36. Robben 0:1. 44. Chanot (Foulpenalty) 1:1. 58. Depay 1:2. 84. Depay 1:3.
Niederlande: Stekelenburg; Brenet, Bruma, Van Dijk, Blind; Klaassen, Wijnaldum, Ramselaar (88. De Roon); Robben (46. Berghuis), Dost, Sneijder (46. Depay).
Bemerkungen: Luxemburg mit Mutsch (St. Gallen).

Gruppe H

Belgien - Estland 8:1 (3:1)
Brüssel.
Tore: 8. Meunier 1:0. 16. Mertens 2:0. 25. Eden Hazard 3:0. 30. Anier 3:1. 62. Carrasco 4:1. 64. Mertens 5:1. 68. Mertens 6:1. 83. Lukaku 7:1. 88. Lukaku 8:1.
Belgien: Courtois; Dendoncker, Ciman, Vertonghen; Meunier, De Bruyne, Witsel, Carrasco; Mertens (79. Tielemans), Lukaku, Eden Hazard (73. Mirallas).

Griechenland - Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)
Piräus.
Tore: 32. Karnezis (Eigentor) 0:1. 95. Tzavellas 1:1.
Bemerkungen: 55. Pfostenschuss von Fortounis (Griechenland). 80. Rote Karte gegen Papadopoulos (Griechenland). 80. Gelb-Rote Karte gegen Dzeko (Bosnien).

Zypern - Gibraltar 3:1 (1:0)
Nikosia. - 4000 Zuschauer.
Tore: 29. Laifis 1:0. 51. Casciaro 1:1. 66. Sotiriou 2:1. 87. Sielis 3:1.
Bemerkungen: 80. Gelb-Rote Karte gegen Olivero (Gibraltar).

(fox/sda)

Blick ins Archiv: So sah der Schweizer Fussball früher aus

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User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
15 Kommentare anzeigen
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  • Jimmy :D 13.11.2016 21:33
    Highlight könntet ihr bitte nicht über jedes Video Werbung legen.
    es ist sehr mühsam, wenn man jedes mal in den Appstore kommt bevor man das Video anschauen kann
    40 3 Melden
    • Money Matter 13.11.2016 22:15
      Highlight Liegt wahrscheinlich an streamable.. was sonst ja ein ganz toller player ist.
      6 2 Melden
    • Reto Fehr 13.11.2016 23:07
      Highlight Ja, das liegt leider an Streamable. Das Video wird dort abgespielt und wir können die Werbung nicht beeinflussen.
      11 3 Melden
    600
  • Tschaesu 13.11.2016 20:19
    Highlight Weiss jetzt nicht, wie man das im TV so gesehen hat aber der Schiri stand oft sooo schlecht.
    14 3 Melden
    600
  • AJACIED 13.11.2016 20:16
    Highlight Versteht mich nicht falsch.
    1. Sieg ist das wichtigste
    2. klar haben wir "dominiert"
    Aber das rumgegurke vor dem Tor, abundzu kein System und Plan ersichtlich Mann Mann. Mehr Überzeugung kollegen. Wieso ich das sage ist ich möchte später(nächste WM) nicht sehen das es wieder"Pech" gewesen sein sollte. Denn Glück kann Mann auch erzwingen.
    Aber easy Punkte sind da Mund abwischen weiter geht's.
    Trotzdem ich bin seit Jahren mit dem System nicht einverstanden Sieg hin oder her.
    11 44 Melden
    • Amboss 13.11.2016 21:09
      Highlight Was wäre denn dein System?

      Ich bin da anderer Meinung. Ich glaube, im Nati-Fussball kann man kaum ein "System" verlangen.
      Wichtig ist der Teamleader.

      Das System "Hitzfeld/Inler" funktionierte, war aber unansehnlich.
      Xhaka ist jetzt zum Leader gereift und ich finde, er macht das gut. Schnell, präzis, offensiv
      Und neben dem Leader kommt es doch darauf an, wie die anderen Spieler im Strumpf sind.
      Und da muss man halt schon realistisch sein und sagen, dass es (zu) vielen Spielern im Club nicht so läuft rsp sie international nur durchschnitt sind.

      Insofern ist die aktuelle Ausbeute super.
      34 3 Melden
    • Jol Bear 13.11.2016 21:45
      Highlight Unter Petkovic wird aktiver nach vorne gespielt als früher. Da man nun gegen sog. kleine Teams die Spiele klarer dominiert, scheint das erfolgreich umgesetzt zu sein. Die Nati scheint unterdessen auch ein ansprechendes Minimalniveau, dass stets abgerufen wird, erreicht zu haben. Ich glaube, dass in Ernstkämpfen unterdessen auch richtig gute Teams gegen die Schweiz sich anstrengen müssen. Tun sie das nicht, gehts nach hinten los, siehe Sieg über Portugal.
      25 2 Melden
    • AJACIED 13.11.2016 21:58
      Highlight Es geht mir mehr um schlampige Nati Spieler also die einten zumindest. Irgendwan sind alle zu alt und man fragt sich wieso haben sie nix erreicht. 1/8 Finale wow!!
      5 40 Melden
    • Amboss 13.11.2016 23:04
      Highlight @aja: Wen meinst du mit "schlampig"?

      Und 1/8 Finale ist nicht "nix erreicht"...
      Im Gegenteil: Wir müssen zufrieden sein, wenn wir eine Endrunde erreichen.
      Eine Menge Länder hat eine Nati aus Spielern ähnlicher Qualität wie wir. Das muss man einfach realistisch sehen.
      15 4 Melden
    • Fumo 14.11.2016 08:54
      Highlight "Eine Menge Länder hat eine Nati aus Spielern ähnlicher Qualität wie wir."

      Eine Menge ja, aber es sind eben die Wenigen die einen oder mehreren Sterne auf den Trikot haben ;)
      Richtig wäre also: "Eine Menge Länder hat eine Nati mit Spielern ähnlich schlechter Qualität."
      Wenn schon realistisch, dann richtig ;).
      0 1 Melden
    • Amboss 14.11.2016 10:05
      Highlight @Fumo:
      Hallooo? Unseren Nati-Spielern "schlechte Qualität" vorwerfen? Geht gar nicht.

      Es gibt nicht nur schwarz/weiss, gut/schlecht.
      Sondern auch noch "ordentlich".

      Klar, die Topnationen haben ein Kader, die Leistungsträger in Topclubs sind.

      Wir nicht. Die meisten Spieler unserer Nati spielen in Mittelfeld-Clubs der Top-Ligen, oder auch in Topclubs, aber dort nicht regelmässig.

      Viele Nationen, haben ein Kader von ähnlicher Qualität.
      Deshalb: Toll und keine Selbstverständlichkeit, qualifiziert sich unsere Nati regelmässig für Endrunden.

      Aber auch kein Grund, unsere Nati niederzumachen.
      2 1 Melden
    • Fumo 14.11.2016 10:21
      Highlight Nur weil man sich da gleich angegriffen fühlt ist es kein niedermachen. Fakt ist die Schweizer Nati hatte international nie einen Erfolg. Natürlich nagt dass am Ego der Fans, ändert aber nichts daran dass die Erfolge bei null liegen. So viel Objektivität darf man wohl noch erwarten, wenn man schon das Wort "realistisch" benutzt, oder nicht?
      1 1 Melden
    • Amboss 14.11.2016 10:51
      Highlight Ab wann wäre es denn für dich ein Erfolg?

      Wie gesagt, es kommt darauf an, was man unter Erfolg versteht. Ist Achtelsfinal kein Erfolg?
      Für dich offenbar nicht, für mich schon.
      0 2 Melden
    • Fumo 14.11.2016 11:38
      Highlight Wenn du meine Kommentare verstehen würdest wäre dir schon bewusst was ein Erfolg ist.
      Natürlich kann man das Achtelfinale auch als Erfolg sehen wenn man will und nicht mehr erwartet, dann gibt man aber auch zu dass man nicht viel erwarten darf ;).
      0 0 Melden
    • Amboss 14.11.2016 11:56
      Highlight Nein, ganz ehrlich ich verstehe deine Kommentare nicht :)

      Eben. Was ist für dich ein "Erfolg"?

      Zur Erinnerung: Es gab auch schon Phasen, wo die Schweiz 20 Jahre oder länger nicht an Endrunden teilnahm.
      Deshalb: Ein Erfolg sind für mich die regelmässigen endrunden-Teilnahmen und Achtelfinal-Qualis. Das uns das gelingt, ist ein echter Erfolg und keine Selbstverständlichkeit.
      Aber für dich offenbar schon.

      Und ab dann muss einfach alles zusammenpassen. Sie WM-Silber im Hockey. 20 Anläufe oder so, einmal hat alles gepasst.
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