Sport

Da lacht der Granit (u.2.v.r.) vor Freude: Rachel Rinast sang an der Award-Verteilung den Song des Frauen-Nationalteams. Bild: KEYSTONE

Xhaka ist Fussballer des Jahres – Dickenmann räumt bei den Frauen ab

In Rapperswil-Jona wurden bei den Swiss Football Awards 2017 die besten Protagonisten in zehn Kategorien ausgezeichnet. Die besonders prestigeträchtigen Titel «Credit Suisse Players of the Year» gingen an Lara Dickenmann und Granit Xhaka.

28.08.17, 20:54 29.08.17, 06:30

Mittelfeldspieler Xhaka, der vor einem Jahr von der Bundesliga in die Premier League wechselte, hat bei Arsenal bereits eine zentrale Rolle eingenommen. Im Mai gewann Xhaka mit den «Gunners» den FA Cup und im August den englischen Supercup. Für seine Leistungen wurde der Schweizer von der englischen Presse mit Lob überhäuft. Auch in der Nationalmannschaft war Xhaka eine zentrale Figur und erzielte zuletzt im Juni im Spiel gegen die Färöer Inseln das wichtige 1:0 für die Schweiz.

Die Gewinner der Swiss Football Awards 2017

Bei den Frauen setzte sich wie im Vorjahr Lara Dickenmann durch. Die 31-Jährige wurde bereits zum 7. Mal zur Schweizer Fussballerin des Jahres gewählt. Sie war in der Qualifikation sowie an der Euro unbestrittene Leistungsträgerin im Frauen-Nationalteam, für das sie mittlerweile 122 Spiele bestritten hat. Zudem holte sich die Krienserin mit Wolfsburg in diesem Jahr das Double: Sie gewann die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal.

Petkovic für Sieges-Serie ausgezeichnet

In der Kategorie «Trainer of the Year» wurde Nationalcoach Vladimir Petkovic wie im letzten Jahr zum Sieger gewählt. Seine Bilanz mit dem Schweizer Nationalteam ist beeindruckend: sechs Siege in den bisherigen sechs Qualifikationsspielen zur Fussball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Die Serie der Schweizer Ungeschlagenheit dauert schon länger als ein Jahr, in der aktuellen FIFA-Weltrangliste ist die Schweiz auf Platz 4 klassiert.

Diese Trophäe erhielten die Gewinner. Weibliche Pokals (Pokalinnen?) gibt's leider noch nicht: 

In der Kategorie «Helvetia Schweizer Cup Team of the Year» siegte der FC Basel. Nach zuletzt drei verlorenen Finals in Folge (2013-2015) gewannen die Basler den Cup-Final gegen Sion mit 3:0. Das letzte Tor zum 3:0 von Michael Lang wurde zudem zum «Helvetia Schweizer Cup Tor de Suisse» gekürt.

Das 3:0 von Michael Lang trägt ab jetzt den schönen Titel «Helvetia Schweizer Cup Tor de Suisse». Video: streamable

Für Unterhaltung an der Award-Show sorgte ebenfalls eine Schweizer Fussballerin: Rachel Rinast sang den Song des Frauen-Nationalteams, welcher die Spielerinnen vor der Euro 2017 aufgenommen haben und sorgte dafür, dass im Stadion Grünfeld bei der von TV-Star Paddy Kälin moderierten Show Publikum und Award-Gewinner «united in red» waren.

Das «coolste Tor» der Saison erzielte Xherdan Shaqiri am 1. Juni 2017 gegen Weissrussland. Video: streamable

Die Nati besammelte sich heute übrigens in Feusisberg. So sah das aus:

Vier der Awards waren öffentliche Wahlen gewesen, in fünf Kategorien («Credit Suisse Rookie of the Year», «Trainer of the Year», «Helvetia Schweizer Cup Team of the Year», «Referee of the Year» und «Credit Suisse Cup Team of the Year») hatte eine Fachjury die Siegerinnen und Sieger bestimmt. Das «Fair Play Team of the Year» wurde anhand von festgelegten Kriterien der Suva Fairplay Trophy ermittelt.

Livebilder von der After-Show-Party:

3m 35s

world of watson_partytypen

Video: watson

Das waren die Preisträger 2015. Ewig her.

Das könnte dich auch interessieren:

Kein Schamgefühl – dieses Trump-Getue von CC macht alles nur noch schlimmer

Jajaja jetzt wird wieder Dani Huber gequizzt

Extrem hässliche Menschen erzählen uns, wie es ist, extrem hässlich zu sein

Frauke Petry zum Rücktritt aufgefordert ++ Merkel übernimmt Verantwortung

Die Reformgegner werden ihren «Sieg» noch bereuen: Es droht die totale Blockade

Ständemehr als Stolperstein: Bei der AHV-Reform wird um jeden Swing State gekämpft

«Sieg Heul!» – die heftigsten Reaktionen zu den Bundestagswahlen

Cassis muss in der Europapolitik liefern – und den Beschuss von rechts aushalten

Aufstand der «Hurensöhne» – jetzt gehen sie gegen Trump auf die Knie

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1Kommentar anzeigen
1
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Lümmel 28.08.2017 21:38
    Highlight Tschuuu! Tschuuu! Der Wayne-Train kommt...
    7 1 Melden
    600

Darum spielt der FC Basel eben immer auch für den Rest der Schweiz

Es gibt viele Fussballfans in der Schweiz, die bei europäischen Auftritten des FCB auf eine Klatsche des Serienmeisters hoffen. Das ist ihr gutes Recht. Doch je schlechter Basel und Co. europäisch abschneiden, umso schwieriger wird der Weg in den Europacup für alle Schweizer Klubs.

Am Ende der letzten Saison nahm die Schweiz in der für die Verteilung der Champions-League- und Europa-League-Startplätze massgeblichen Fünfjahreswertung der UEFA den 12. Rang ein. Damit muss der kommende Schweizer Meister auf dem Weg in die Champions League 2018/19 bloss die Playoffs bestreiten.

Zudem kann sich der Zweite der laufenden Super-League-Saison über die Qualifikation die Teilnahme an der Königsklasse ebenfalls sichern und ist der Cupsieger 2018 direkt für die Gruppenphase der …

Artikel lesen