Sport

Die ganz Grossen stehen für den frischgebackenen Lord Spalier. Achtung, Fake! bild: twitter/@skabrow

Wird auch Zeit! «Lord Bendtner», die Fussball-Skandalnudel, ist jetzt hochoffiziell ein Lord

16.03.15, 14:51 16.03.15, 17:59
Tobias Wüst
Tobias Wüst

Nicklas Bendtner hat bei Grossklubs wie Arsenal und Juventus gespielt und steht derzeit bei Wolfsburg unter Vertrag. Doch eigentlich interessiert das niemanden. Es sind ganz andere Dinge, mit denen der Mittelstürmer für Aufregung sorgt:

Tatsächlich hat die Facebook-Page «Lord Bendtner» mehr als doppelt so viele Likes wie seine eigentliche Seite, derweil ein Twitter-Account sein Image als kleiner Bruder von Chuck Norris zelebriert.

Und jetzt hat die schottische Website Highland Titles noch einen draufgelegt und den Dänen offiziell zum Lord gemacht. Mit einem Geschenk in Form eines kleines Stück Landes (30 x 30 cm) haben die Schotten Bendtner in den Adelstand gehoben.

Ein gewohntes Bild: Lord Bendtner auf der Ersatzbank. Bild: EPA/DPA

Im verträumten Glencoe Wood in Keil Hill bei der Gemeinde Lismore gehört dem Lord nun ein Flecken Erde. Die folgende Urkunde, in Umlauf gebracht von der dänischen Zeitung Seogher, bestätigt Bendtners neuen Titel:

bild: twitter/@fourfourtweet

«Ist es lustig? Werde ich damit veralbert?»

Über seine PR-Agentin lässt Bendtner verlauten: «Wir haben es gesehen und Nicklas findet es eine lustige, gelungene Sache.» Doch eigentlich ist der Lord seinem Spitznamen gar nicht unbedingt wohlgesonnen.

In einem Interview mit der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung gab Bendtner kürzlich sein Bedenken gegenüber dem ungewöhnlichen Spitznamen kund: «Das Problem an der Sache ist: Ich weiss nicht, woher es kommt und wie ich es verstehen soll. Ist es lustig? Werde ich damit veralbert? Ist es ernst gemeint? Ich glaube, es ist ein Phänomen der Jugend. Die denken, das klingt gut.»

Wird Lord Bendtner verehrt oder veralbert? Wahrscheinlich etwas von beidem. So wird dem Stürmer nachgesagt: «Einmal hat Lord Bendtner einen Lügendetektor-Test absolviert. Die Maschine hat alles gestanden.» Und gleichzeitig: «Einmal hat Lord Bendtner einen Stein auf den Boden geworfen und diesen verfehlt.»

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Nach Attacke auf Rolf Fringer – Christian Constantin 14 Monate gesperrt

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) hat Sion-Präsident Christian Constantin nach der Attacke auf den Teleclub-Experten Rolf Fringer mit 100'000 Franken Busse und einer Platzsperre von 14 Monaten belegt. Dem Walliser ist ab sofort der Zutritt zu den Stadien, zum Spielfeld, zur technischen Zone, zur Mannschaftskabine sowie zur Mixed-Zone verwehrt.

Die Platzsperre gilt ab sofort und beinhaltet Spiele der Super League, Challenge League, des Schweizer Cups, und Spiele der …

Artikel lesen