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Ronaldinho (r.) beim Jonglieren mit Francesco Totti (l.) und Diego Maradona. Bild: EPA/ANSA

Gibt Ronaldinho sein Comeback für Chapecoense? Weitere Legenden könnten folgen

Publiziert: 02.12.16, 11:39

Das Mitgefühl mit dem gescholtenen Fussballklub Chapecoense in der Sportwelt ist riesig. Nun aber deutet sich an, dass mehrere prominente Altstars mehr als nur kondolieren wollen – sie möchten dem Verein aktiv helfen, auf dem Feld.

Chapecoense trauert um die Verstorbenen.   Bild: RICARDO MORAES/REUTERS

Allen voran heisst es von Ronaldinho, er gebe sein Comeback im Dress des Vereins, der am Dienstag wegen eines Flugzeugabsturzes 19 seiner Spieler verloren hat. Der 36-jährige Brasilianer ist seit mehr als einem Jahr vereinslos, hat aber unter anderem beim Futsal gezeigt, dass er nichts von seiner unglaublichen Technik eingebüsst hat.

Bis jetzt bestätigt ist allerdings von offizieller Seite noch nichts. Vielmehr wird Ronaldinho auf allen sozialen Kanälen mit dem Hashtag #ronaldinhoachape («Ronaldinho zu Chape») zugeballert. Als einziger geäussert hat sich sein Agent und Bruder Roberto Assis, der sagt: «Wenn es eine Anfrage gibt, können wir reden. Ich kann einzig sagen, dass wir hier sind und dass wir helfen wollen.»

bild: instagram

Auch Argentiniens zurückgetretenem Spielmacher Juan Roman Riquelme und dem Brasilianer Zé Roberto wird nachgesagt, dass sie sich Chapecoense anschliessen würden. Und das möglicherweise für mehrere Jahre und ohne Bezahlung.

Tweets wie dieser machen massenhaft die Runde.

Wenn das alles tatsächlich stimmt: Es wäre eine schöne und kraftvolle Geste. Ob allerdings schon für das abschliessende Meisterschaftsspiel gegen Atlético Mineiro am 11. Dezember, das Chapecoense trotz allem durchführen will, bleibt abzuwarten. (drd)

Flugzeug mit brasilianischem Erstliga-Team abgestürzt

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3 Kommentare anzeigen
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  • Alex Aber Andersch 02.12.2016 13:44
    Highlight So sehr ich Fussball mag, aber über die anderen Menschen wird fast nichts berichtet, als wären sie weniger wert...
    5 10 Melden
    • Pana 02.12.2016 15:08
      Highlight Ich musste zugegebenermassen auch erst nachschauen, weil dies so eher weniger kommuniziert wurde. Aber es waren wirklich nur Leute an Bord die mit dem Verein zu tun hatten (Spieler, Staff und Journalisten).
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  • BaDWolF 02.12.2016 12:00
    Highlight Warum "gescholten"? Das Wort ist da doch recht unpassend? Man schelte mich, wenn ich falsch liege...
    "Das Mitgefühl mit dem" gescholtenen" Fussballklub Chapecoense in der Sportwelt ist riesig."
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