Sport

Diskussionen im Schweizer Naticamp. watson.ch

So twittern unsere Natistars – Klose macht's top, Bürki und Zuffi eher flop

Ein Fussballprofi spielt heute nicht nur noch Fussball. Er lässt auch seine vielen Fans an seinem Leben teilhaben. Der eine etwas mehr und ausgefallener, der andere etwas weniger und zurückhaltender – wir haben uns mal auf einigen Twitter-Accounts der Natispieler umgesehen.  

09.10.16, 14:32
Janick Wetterwald
Janick Wetterwald

Der Professionelle

Torhüter Yann Sommer hat den Vorzeige-Account. Da mal ein Selfie, dort mal ein Sonnenuntergang. Viele Fotos vom Training und rund um den Fussball, aber immer wieder ein privater Schnappschuss eingestreut. Dauerbrenner sind die Hashtags #fohlen und #ys1. Da muss er aufpassen, dass er es nicht übertreibt, denn zuviel # nervt. Neben all der Professionalität kommt auch der Humor nicht zu kurz. 

Der Dortmund-Fan 

Ach, Roman Bürki, wir sind ja echt stolz, mit dir einen so guten Torhüter in der Nati zu haben. Auf Twitter aber nervt der omnipräsente #blackandyellow. Es dreht sich dann auch alles um den BVB und Bürki kommt fast ein wenig wie der grösste Fan statt der Stammtorhüter rüber. Dazu kommen diese Instagram-Links, die auf Twitter zu einer langweiligen Buchstabenlawine führen. 

Der Lustige

Es geht auch ganz anders. Timm Klose bespielt seinen Twitter-Account mit dem nötigen Humor, ohne es dabei zu übertreiben. Zudem hat er einen eigenen Hashtag für sich erfunden: #instakräss. Krass nicht? ;) Wir zeigen dir eine kleine Auswahl der erfrischenden Klose-Tweets:

Heisser Einblick in die Kabine

Was soll der Kopfhörer im Mund?!? :)

Zur Abwechslung ein Golf-Video

Der Retweeter

François Moubandje hält nicht viel davon, selbst unzählige Tweets zu verfassen. Sein letzter eigener Eintrag stammt vom 23. September. 

Das ist noch gar nicht so lange her und seitdem blieb der Verteidiger des FC Toulouse auch nicht inaktiv. Er gehört auf Twitter zu einem regelmässigen Retweeter. Bis heute hat er das 31 Mal getan. Mit dabei ist auch das Kabinenbild der Nati nach dem Sieg gegen Ungarn. 

Das Topmodel

Fabian Schär, der sichere Wert in der Schweizer Innenverteidigung, trumpft auf Twitter vor allem mit schön inszenierten Selbstporträts auf. Hier eine kleine Auswahl: 

Der Instagrämler

Wie bereits bei Roman Bürki erwähnt, sehen diese Links zu den Instagram-Bildern auf Twitter einfach nicht schön aus und mit Bestimmtheit hat nicht jeder Twitter-User auch Instagram. Luca Zuffi ist das egal – sein Account verkommt so zu einem einzigen Buchstabensalat. Kleiner Tipp: Einfach ab und zu Bild separat noch auf Twitter hochladen – das geht ganz einfach und man kann sogar noch andere Accounts darauf markieren. 

Die Luca-Zuffi-Instagram-Lawine auf Twitter ...

... und hier ihre Fortsetzung.

Der Follower-König

Na klar, das ist unser Xherdan «Zauberwürfel» Shaqiri. Der Superstar hat 612'000 Follower. Dabei hält sich «XS» vornehm zurück mit zwitschern. Im Schnitt meldet er sich so jeden dritten Tag mal auf Twitter zu Wort.

Der Account von Xherdan Shaqiri

Twitter: @xs_11official

Nicht auf Twitter zu finden sind vom aktuellen Aufgebot die Verteidiger Nico Elvedi, Michael Lang und Ricardo Rodriguez. Ebenfalls nicht am «Zwitschern» sind Fabian Frei, Blerim Dzemaili, Admir Mehmedi, Renato Steffen und Granit Xhaka. Der momentane Schweizer Sturm mit Breel Embolo, Eren Derdiyok und Haris Seferovic verzichtet ebenfalls auf Twitter. 

Übersicht aller Twitter-Accounts der aktuellen Natispieler
(Stand: 5. Okt. 2016)

Das ist der moderne Fussball

Der Moment, in dem ich den allerletzten Glauben an den ehrlichen Fussball verlor

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Jetzt also auch in der Primera Division: Sevilla spielt als erstes spanisches Team ohne Spanier

Wer noch immer nicht recht wusste, was Büne mit «Pussy-Fussball» meinte: Genau DAS hier

Dann macht doch eure Supermegagiga-Liga! Wie meine Liebe zur Champions League erlosch

Scheichs, Tormusik oder Wappenküsser – 16 Dinge, die schleunigst wieder aus dem Fussball verschwinden sollten

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

Da schmerzt das Herz, es ist schon wieder Nati-Pause! Erlöst uns endlich von diesem Müll – in vier Stunden habe ich eine bessere Lösung entwickelt

Nach Robben auch noch diese erbärmliche Junioren-Schwalbe – es geht bachab mit dem Fussball 

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Embolo ist zurück – das Nati-Aufgebot für die Spiele gegen Ungarn und Portugal ist da

Nati-Trainer Vladimir Petkovic verzichtet beim Aufgebot für die verbleibenden zwei WM-Qualifikationsspiele gegen Ungarn und Portugal auf Überraschungen. Breel Embolo könnte zu seinem Comeback im Nati-Dress kommen.

Im 23-Mann-Kader von Vladimir Petkovic für die WM-Qualifikationsspiele des Schweizer A-Nationalteams gegen Ungarn (7. Oktober 2017, 20.45 Uhr, Basel) und Portugal (10. Oktober 2017, 20.45 Uhr MEZ, Lissabon) gibt es im Vergleich zu den letzten Partien nur zwei Wechsel: Edimilson und Gelson Fernandes fehlen wegen Verletzungen, Breel Embolo und Fabian Frei sind wieder dabei. 

Bemerkenswert ist vor allem die Selektion von Breel Embolo. Der 20-jährige Offensivspieler des FC Schalke 04 kehrt nach …

Artikel lesen