Sport

Jürgen Klopp muss sich von Spieler-Berater Mino Raiola etwas anhören. Bild: Lee Smith/REUTERS

«Er war ein Stück Sch...» – Balotelli-Berater Raiola beleidigt Liverpool-Trainer Jürgen Klopp

Mario Balotelli hat den FC Liverpool in Richtung Nizza verlassen. Jetzt teilt sein Berater Mino Raiola in Richtung Jürgen Klopp aus: Der Trainer des Premier-League-Klubs sei «ein Stück Sch...». 

03.09.16, 17:26 03.09.16, 18:15

Ein Artikel von

Üble Worte von Mino Raiola: Der Berater von Mario Balotelli hat Jürgen Klopp massiv beleidigt: «Zu sagen, dass er sich nicht korrekt verhalten hat, ist eine Untertreibung. Er war ein Stück Sch....», so zitiert die italienische Zeitung «Gazzetta dello Sport» Raiola.

Mario Balotelli und Mino Raiola im Jahr 2013. Bild: Getty Images Europe

Klopp hatte Balotelli in der vergangenen Saison beim FC Liverpool trainiert, ihm jedoch frühzeitig mitgeteilt, dass er ohne ihn plane. Der Angreifer war daraufhin zu OGC Nizza gewechselt. «Ich beurteile ihn nicht als Trainer, auch wenn er meiner Meinung nach kein guter Coach ist, aber ich glaube, er hat nicht verstanden, dass wir über einen Menschen sprechen», sagte Raiola weiter.

Balotelli ist fein raus

Balotelli hingegen habe entgegen seinem Image, ein Risiko zu sein, alles richtig gemacht: «Mario hat sich vorbildlich verhalten, er hat sich nie beschwert, wenn er alleine trainieren musste», sagte Raiola.

Balotelli spielt jetzt für Nizza unter Trainer Lucien Favre. twitter

Laut dem Berater haben auch die Verantwortlichen der Reds mittlerweile zugegeben, dass Klopp sich nicht korrekt verhalten habe. Weder die Kluboffiziellen noch Klopp haben sich bislang zu den Vorwürfen geäussert.

Über 40 Millionen in einem Sommer 

Mino Raiola ist DER Spielerberater des Sommers. Mit den Transfers von seinen Klienten Paul Pogba, Henrich Mchitarjan und Zlatan Ibrahimovic sahnte Raiola über 40 Millionen Euro ab. In dieser Summe sind die Beteiligungen an den Gehältern der Superstars noch nicht mit eingerechnet. 

Hier geht's zu den Spielern, die von Mino Raiola betreut werden.

(jwe/aev/dpa)

Da sind sicher einige Klienten von Raiola zu finden: Die besten 50 Spieler in FIFA 2017

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Brikne, 20.7.2017
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  • Saasi 04.09.2016 16:33
    Highlight Sorry dieser Schnösel mit seinem dümmsten Fussballer seit Menschengedenken soll doch sein Maul halten. Würde sich Balo auf dem Platz wie jeder andere verhalten und seine Leistungen dafür um so besser wären, hätte er keine Probleme einen guten Verein zu finden, oder dass sie sich um ihn reissen. Aber der ist, so bald er auf den Platz kommt, nicht ganz dicht im Kopf, dass ist das Problem von Balo, leider die Wahrheit, auch wenn es einige nicht so sehen können, ist so!
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  • Charlie7 04.09.2016 01:51
    Highlight Ernsthaft. Ausgerechnet dieser Mineola macht einen auf Moralapostel?
    Lachhaft.
    Die argumente mögen in einem anderen Zusammenhang sinn ergeben, aber diese worte aus seinem mund sind einfach nur kitschig.
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  • Darkside 03.09.2016 23:45
    Highlight Balotelli wird masslos überschätzt. Was hat der Selbstdarsteller ausser seinem Tor gegen die Deutschen denn schon gross geleistet? Eine klassische überbezahlte Diva.
    14 6 Melden
    • themachine 04.09.2016 04:51
      Highlight Auch noch das andere Tor gegen Deutschland geschossen.
      10 0 Melden
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  • de_spy 03.09.2016 23:17
    Highlight Ach Raiola...
    Jemanden als Stück Sch... bezeichnen, aber dann auf das "Menschliche" pochen.
    Und noch so ein Satz: "Ich beurteile ihn nicht als Trainer, auch wenn er meiner Meinung nach kein guter Coach ist..." 😒
    Zudem wird es wohl auch Gründe haben, Warum SuperMario keinen Marktwert mehr hatte.
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  • Bluetooth 03.09.2016 18:29
    Highlight Unrecht hat er nicht. Balotelli ist seit längerem keine Skandaludel mehr. So wie er in Liverpool von Anfang an behandelt wurde ist lächerlich. Ohne wirklichen Grund ausser wohl die fehlende Sympathie des Coaches wurde er degradiert.
    Klopp verwandelt sich leider immer mehr in einer dieser machtbessene Diva-Trainer à la Guardiola oder Mourihno, die subjektiv nach Laune und Lust, einfach Spieler verbannen.
    26 69 Melden
    • CASSIO 03.09.2016 19:08
      Highlight Spieler müssen in der Regel in ein System passen. Balotelli hat trotz seiner Talente in aller Regel Probleme damit, sich diesen Regeln zu fügen und wünscht sich eine Rolle, wie sie Messi bei Barça innehat.
      54 8 Melden
    • Elnino87 03.09.2016 19:33
      Highlight Völlig richtig gehandelt von Klopp. Für seine Art Fussball spielen zu lassen ist der Mario einfach nicht der richtige. Ob er sich neben dem Platz gebessert hat mit seinem Verhalten oder nicht. Klopp hat Mario bei seiner Ankunft ehrlich und direkt gesagt das er nicht mit ihm plant. Mario hatte genügend Zeit sich nach einem neuen Verein umzuschauen.
      Halt nicht das intelligenteste sich in der Saisonvorbereitung in Italien rauchend beim rumhängen ablichten zu lassen, während dem bei jedem Verein trainiert wird.
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    • FrancoL 03.09.2016 19:33
      Highlight Cassio liegt richtig, Ballotelli ist ein Super Talent aber kaum in ein Mannschaftsgefüge zu setzen. Das heisst nicht dass Klopp sich richtig verhalten hat, aber Raiola der Pizzabäcker sollte zuerst in sich gehen und prüfen wieso er überhaupt Balo nach Liverpool verfrachtet hat! Ich habe mich schon damals gefragt was Balo in England suchen will, denn wenn ein Spieler nicht nach England passt dann ist es Balo, aber da wird wohl Raiola die fette Gage geleitet haben und nun spricht er plötzlich vom Menschen Balotelli, mehr als scheinheilig.
      Man kann Raiola nicht ernst nehmen.
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    • Hoppla! 03.09.2016 20:00
      Highlight FrancoL, ich stimme dir bei vielem zu. Aber wieso Mario nicht nach England passen sollte weiss ich nicht. Bei City hatte er einige gute Ansätze, die auf Grund der Skandale aber vergessen gingen.
      14 0 Melden
    • Bluetooth 03.09.2016 20:26
      Highlight "Klopp hat Balotelli bei seiner Ankunft gesagt, dass er nicht mit ihm plane." Genau diese Diva-Trainer Einstellung meine ich!! Von Anfang ein Spieler abschreiben und keine Chance geben, nur weil er ins geplante System nicht passt. Was soll das? Wo bleibt die Flexibilität, die einen Trainer ausmacht? Ist ja nicht so, dass Balotelli alt, taktisch unflexibel und nicht lernfähig wäre. Ist auch nicht so, als sei Klopps System besonders erfolgreich. Im Gegenteil! Gerade das Problem beim verletzungsanfälligen Liverpool lag oft vorne. Trotzdem liess man Balotelli oder Benteke auf der Bank hocken.
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    • Bluetooth 03.09.2016 20:47
      Highlight Mein Punkt ist: Ein Trainer ist wie ein Koch, der aus den vorhandenen Zutaten (= verfügbare Spieler) ein gutes Gericht vorbereiten soll. Wenn die Aufgabe lautet, bereite eine Rahmsauce vor ohne die Zutat Rahm. Dann improvisiert ein guter Koch einen Rahmsauce mit z.B. Milch als Ersatzzutat, die etwa gleich gut schmeckt. Die Kochdiva dagegen weigert sich was vorzubereiten, ehe jemand Rahm liefert, selbst wenn es eine Saison dauert.
      Klopp war mal ersteres, heute zeigt er sich eher als unflexible Diva, die sich nicht traut. Bin jedenfalls gespannt was Faivre aus Balotelli herausholen kann.
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    • Switch_On 03.09.2016 21:11
      Highlight Er hat, wenn er mal die Chance bekam, auch die Leistung nicht gebracht.
      Es kann halt bei allem Talent auch mal sein, dass man nicht zusammen passt.....
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    • Elnino87 03.09.2016 23:16
      Highlight Wen ich ein Laufintensives pressing spielen will, brauche ich Spieler die rennen und das tut Mario nicht, hat er noch nie getan. Also warum soll man es dann versuchen? Lieber von Anfang an ehrlich sein. Wen es mit Benteke nicht funktioniert, dann mit Bestimmtheit auch nicht mit Mario.
      Jeder gute Trainer handelt so. Pep mit Hart, Mou mit Schweini sind ja genau die gleichen Situationen.
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    • Peter von der Flue 04.09.2016 00:41
      Highlight Warum wollte Milan ihn dann nicht behalten? Der Typ Fußballer ist nicht gefragt derzeit. Gut in Sion hätte es wohl gereicht.
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    • FrancoL 04.09.2016 01:20
      Highlight @Hoppla; Einige gute Ansätze? Das hat Balo immer und damit täuscht er auch über die weiten Strecken wo er überhaupt keinen Einsatz zeigt und taktisch nicht aufstellbar ist. Die verschiedensten Trainer haben versucht ihn in eine Mannschaft einzubauen und keim ist es wirklich gelungen. Er ist ähnlich nur physisch viel stärker als Cassano, einen der begnadetsten Spieler die leider auf der Strecke blieben. Vielleicht gelingt es Balo im Alter ähnlich zu Cassano noch etwas für eine Mannschaft zu leisten, das würde mich freuen.
      3 0 Melden
    • Bluetooth 04.09.2016 06:01
      Highlight Diese "gute Trainer" sind genau die "Diva-Trainer" von denen ich spreche. Anstatt einen Spieler auf dem gewünschten Spielertyp umzucoachen, versucht man es erst gar nicht, sondern kauft sich lieber neuen, Geld ist ja genug vorhanden. Balo ist im Gegensatz zu einem Schweini z.B. noch jung, lernfähig und zeigt sich vor allem in letzter Zeit reif und motiviert seine Karriere um jeden Preis neuzustarten (lukrative Angebote aus China gab es ja). Ihn taktisch umzuformen ist kein Ding der Unmöglichkeit. Dass genau ein Taktiker wie Faivre sich dieser Herausforderung annimmt, ist fast schon symbolisch.
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    • FrancoL 04.09.2016 09:28
      Highlight @Aeron; Wenn Du ein Diva-Trainer-Bashing machen willst dann solltest Du als Begründung einen anderen Spieler auslesen, denn Balo eignet sich nun mal wirklich nicht. Er hatte ja auch nicht nur Diva-Trainer. Ein Spieler der derart hohe Gehälter bezieht, muss nun mal mehr leisten, Trainer hin oder her!
      Balo wäre auch nur im äussersten Notfall nach China gegangen, denn sein zweites Problem ist seine Verwurzelung in Italien und man könnte ihn auch einen Kicker mit Heimweh bezeichnen.
      Nizza kann ein Neustart sein, die mahnenden Worte von Favre waren aber wohl auch als Warnung an Balo gedacht.
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    • Bluetooth 04.09.2016 12:25
      Highlight "Mehr leisten"? Hast du ihn etwa trainieren sehen? "Fleissig, seriös und ohne Beschwerden trainierte er mit Liverpools 2. Mannschaft", so heisst es. Wohl mit der Hoffnung eine Chance zu bekommen.
      Seit seine Karriere trotz guten Leistungen allein wegen seinen Eskapaden ins Stocken geriet, hat er sich charakterlich extrem verbessert. Eine undisziplinierte Skandalnudel ist er schon lange nicht mehr. Problem sind viel mehr die neue Trainer (Klopp, Conte, und einer dieser zig Milan-Trainer), die geblendet von seinem schlechten Ruf aus der Vergangenheit ihm gar nicht diese Chance geben wollen.
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