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Breel Embolo rückt mit viel Selbstvertrauen nach Feusisberg ein. Bild: EPA/DPA

Embolo und Co. traben heute in Feusisberg an – so steht es um die Form der Nati-Stars

Beim Formcheck des Nationalteams reicht die Palette von «himmelhoch jauchzend» bis zu «Tode betrübt». Was können wir beim bevorstehenden Nationalmannschafts-Zusammenzug erwarten? Wer fehlt in Feusisberg und wer füllt die Lücken?

03.10.16, 11:05 03.10.16, 12:59

m. Brütsch, s. Wendel / Nordwestschweiz

Heute Mittag rücken die Schweizer Nationalspieler in Feusisberg ein, um sich auf die WM-Ausscheidungsspiele am Freitag in Ungarn und am Montag in Andorra vorzubereiten. Nach dem gelungenen Auftakt gegen Europameister Portugal fehlen in Budapest der gesperrte Granit Xhaka sowie der verletzte Johan Djourou. Dafür steht Xherdan Shaqiri wieder zur Verfügung.

Shaqiri in Spiellaune: Sein Tunnel gegen Smalling vom Sonntag. Video: streamable

Wer ersetzt Djourou? Nationalcoach Vladimir Petkovic stehen Timm Klose und Nico Elvedi zur Verfügung, auch Michael Lang könnte Innenverteidiger spielen. Vielleicht denkt Petkovic aber auch an einen «Kaltstart» von Léo Lacroix, der sich bei Saint-Etienne einen Stammplatz erobert hat und gestern nachnominiert wurde.

Wer ersetzt Xhaka? Nachdem Petkovic auf ein Aufgebot für Gökhan Inler verzichtet hat, könnte Blerim Dzemaili eine Position nach hinten rücken und auf seiner Position Platz für Shaqiri machen. Auch Fabian Frei ist eine Option.

Der aktuelle Formstand der Schweizer Nati-Stars:

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  • Mia_san_mia 03.10.2016 13:53
    Highlight Embolo wäre besser bei Schalke geblieben und hätte ein bisschen trainiert, das würde dem besser tun. In der Nati bringt er eh noch nichts und man wird dann auch nicht von dem kindischen Embolo-Lied genervt 😄
    1 4 Melden
  • Mafi 03.10.2016 12:16
    Highlight Sinnvoll für die Zukunft wäre wohl elvedi, aber auch Lacroix ist eine super Alternative. Fände beide spannend!
    7 0 Melden

14 Torschützen vs. 15 Ronaldo-Tore – die Kaderbreite als Vorteil für die Schweiz?

Die Schweiz hat beim 5:2 gegen Ungarn bewiesen, dass sie ein breites Kader hat. Drei der fünf Tore erzielten die Ergänzungsspieler Fabian Frei und Steven Zuber. In der WM-Qualifikation haben damit schon 14 Schweizer getroffen. Bei Portugal dagegen hängt viel (zu viel?) von Cristiano Ronaldo ab.

Die beste Qualifikations-Periode der 122-jährigen SFV-Geschichte ist (noch) nicht gut genug. Die maximale Punktzahl nach neun Spieltagen genügt nicht zur direkten WM-Teilnahme, der prickelnde, nervenaufreibende Finish in Lissabon vom kommenden Dienstag bleibt der Auswahl von Petkovic nicht erspart.

«Wir nehmen es, wie es kommt», lässt sich Petkovic deswegen nicht aus seiner stoischen Ruhe bringen. Die Machtdemonstration im fünften makellosen Heimspiel der Kampagne liess beim Schweizer …

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