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Wimbledon-Trainer Neal Ardley (links) ist mit seinem Team im Hoch. Bild: Adam Holt/REUTERS

14 Jahre nach der Gründung liegt der AFC Wimbledon erstmals vor den MK Dons

Vor 14 Jahren wurde aus dem FC Wimbledon der Klub Milton Keynes Dons. Fans des FC gründeten danach den AFC Wimbledon und fingen ganz unten an. Sechs Aufstiege später steht der AFC nun zum ersten Mal vor dem verhassten Rivalen.

11.10.16, 16:59

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Der englische Fussballklub AFC Wimbledon steht erstmals in seiner Geschichte vor Milton Keynes Dons. Für den Verein aus der League One ist das ein besonderer Erfolg, der «Guardian» spricht sogar von einem «historischen Meilenstein».

Der Klub wurde erst vor 14 Jahren von Fans des FC Wimbledon gegründet. Aus diesem Klub wurde 2002 Milton Keynes Dons, nachdem die Vereinsspitze einen Umzug in das etwa 100 Kilometer entfernte Milton Keynes beschloss.

Eine kurze Geschichte vom Aufstieg des AFC Wimbledon in den letzten Jahren. Video: YouTube/KICK

Der neu gegründete AFC musste zunächst in der regionalen Liga Combined Counties League einen Neubeginn starten. Das gelang dann mit grossem Erfolg: Es folgten sechs Aufstiege. Erst im vergangenen Mai sicherte sich der Klub über die Playoffs den Sprung in die League One, der dritthöchsten englischen Spielklasse.

Vom Fussballplatz auf die Kinoleinwand?

Dort ist der AFC nach zwölf Spieltagen Tabellenzehnter – und steht damit erstmals vor seinem Rivalen MK Dons. Durch einen 3:1-Erfolg in Oxford und einer gleichzeitigen Niederlage von Milton Keynes (0:1 gegen Port Vale) überholte der Klub den Konkurrenten in der Tabelle.

Die Highlights vom 3:1-Sieg in Oxford. Video: YouTube/AFC Wimbledon TV

Ein Punkt, der die Welt bedeutet: Wimbledon liegt vor den MK Dons.

In der englischen Presse wird dieser Erfolg gefeiert. «Sie sind jetzt besser als Milton Keynes Dons» schreibt «Foxsports». Auf den Verein aufmerksam geworden sind sogar schon Filmstudios. Zuletzt kündigte der Filmproduzent und langjährige Fan des Klubs John Green die Verfilmung der Vereinsgeschichte an. (jan)

«We drink Campari, we drink Ferrari». Nicht ganz jugendfreier Fansong der «Wombles». Video: @AwayDayBible

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Catloveeer, 19.12.2016
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  • Tom Garret 11.10.2016 19:19
    Highlight Bei Austria Salzburg sah es lange ähnlich gut aus, doch leider gehts seit etwas mehr als einem Jahr wieder Berg ab...
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  • Hayek1902 11.10.2016 17:54
    Highlight Das waren doch die mit dem Monsterstürmer, oder? Der ist aber nicht mehr dabei.
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Oh José Mourinho, bitte bleib für immer so, wie du bist!

Man kann bezüglich der Person von José Mourinho gespaltener Meinung sein. Ich bin es nicht. Aus dem einfachen Grund, dass der Mann dem Fussball mit seinem Charakter sehr viel Kontur verleiht. Er täte auch den CL-Halbfinals gut. 

Heute ist wieder Champions League. Die ganz Grossen Europas sind unter sich. Aber einer fehlt. Schon die ganze Saison über: José Mourinho. Er würde der Königsklasse zusätzlichen Glanz verleihen. Ich hoffe sehr, dass er in der nächsten Saison wieder dabei ist.

Ja, José Mourinho ist arrogant. Sehr arrogant sogar. Und er macht überhaupt keinen Hehl daraus.

Das hört sich nicht sonderlich sympathisch oder gar lobenswert an. Doch im Gegensatz zu vielen anderen ist José Mourinho charmant arrogant und …

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