Sport

Basler Jubel gegen Chelsea: Der Schweizer Meister schlug die Engländer in der letzten Champions-League-Saison sowohl zuhause wie auch auswärts. Bild: KEYSTONE

Prämien der UEFA

Der FC Basel kassierte in der letzten Champions-League-Saison 18,5 Millionen Franken – 24 Klubs erhielten noch mehr Geld

Die UEFA verteilt Prämien in der Höhe von 1,1 Milliarden Franken an die Teilnehmer der letztjährigen Champions League. Sieger Real Madrid erhält mit 69,3 Millionen Franken am meisten Geld – der FC Basel kommt auf einen Viertel dieser Summe.

26.08.14, 13:07 26.08.14, 16:14

Die Gesamtprämie für einen Klub, welche die UEFA nach ersten Angaben im Juni noch etwas nach oben korrigiert hat, setzt sich zusammen aus den Prämien für die sportliche Leistung und einer Ausschüttung aus dem Marktpool. Dass dieser aufgrund des Wertes des nationalen TV-Marktes berechnet wird, ist das Pech des Serienmeisters FC Basel.

Weil die Schweiz bezüglich TV-Markt eine vernachlässigbare Grösse ist, erhält der FC Basel aus diesem Pool bloss 1,9 Millionen Franken. Tiefer bewertet wurde nur der TV-Markt von Tschechien.

Die Zahlen aus dem Marktpool variieren enorm. So bekommt Paris St-Germain allein aus dem Marktpool 41 Mio. Franken. Juventus Turin ist im Prämien-Ranking mit 52,1 Mio. Franken die Nummer 7, obwohl der italienische Meister schon in der Gruppenphase gescheitert ist.

Die 7 Top-Verdiener und der FC Basel

Angaben in Mio. Fr.

Sehr willkommene Millionen auch für FCSG und Thun

Der FC Basel kommt so mit Einnahmen in der Höhe von 18,5 Mio. Franken auf Rang 25 der Geldrangliste. Hinzu kommen 1,5 Mio. Franken aus der Europa League, wo der FCB in den Viertelfinals ausschied.

Der FC St.Gallen und der FC Thun, für die das Abenteuer Europa nach den Gruppenspielen beendet war, dürfen sich über 2,35 bzw. 2,1 Mio. Franken von der UEFA freuen. Der Europa-League-Sieger FC Sevilla kassierte 17,6 Mio. Franken. (ram/si)

Die Spieler des FC St.Gallen feiern beim 2:0-Heimsieg gegen Kuban Krasnodar aus Russland. Bild: KEYSTONE

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Wieso Arsenal die Welt nicht mehr versteht, wenn Fans statt Kunden kommen

Das Europa-League-Spiel zwischen Arsenal und Köln wird mit einer Stunde Verspätung angepfiffen. Vor der Partie kommt es zu chaotischen Zuständen, weil deutsche Fans sich Tickets für Plätze besorgt hatten, an denen sie nicht hätten sein dürfen.

Der Kölner an sich ist als Frohnatur verschrien. Und wenn der «Effzeh» nach 25 Jahren endlich wieder einmal im Europacup spielen darf, dann wird das zünftig gefeiert. Ein Video, das mehrere Tausend Kölner Fans vor dem Auswärtsspiel bei Arsenal in den Gassen Londons zeigt, ging vor dem Anpfiff um die Welt:

Alles sah nach einem friedlichen Fussballfest aus. Bis es vor dem Emirates Stadium zu unschönen Szenen kam. Denn der 1. FC Köln hatte nur ein Kontingent von etwa 3000 Tickets erhalten, die im …

Artikel lesen