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Patrick Fischer steht nach nur zwei Siegen in zehn Spielen in der Kritik. Bild: KEYSTONE

Angezählter Nati-Coach: «Sie setzen die Anti-Fischer-Brille auf»

Der Deutschland-Cup ging in die Hosen. Nati-Coach Patrick Fischer über Erkenntnisse aus Niederlagen, Spielsysteme und die Autorität des Coaches.

Publiziert: 10.11.16, 14:29 Aktualisiert: 10.11.16, 14:44

Drei Spiele, drei Niederlagen – welche Lehren ziehen Sie aus dem Deutschland-Cup?
Patrick Fischer: Resultatmässig war das Turnier katastrophal. Aber für die weitere Entwicklung wertvoll.

Wie können drei Niederlagen wertvoll für die Entwicklung sein?
Ich lernte schon als Spieler mehr aus Niederlagen als aus einer Partie, in der ich drei Tore erzielte. Wir müssen aber beispielsweise das Powerplay verbessern und defensive Stellungsfehler abstellen.

Das mag richtig sein. Aber wir haben bereits bei der WM in Moskau Niederlagen nach dem gleichen Muster erlebt wie jetzt beim Deutschland-Cup.
Weil die Probleme immer noch die gleichen sind. Wir haben nach wie vor zu wenig Spieler, die sich auf internationalem Niveau mit dem Puck vor dem Tor und in den Ecken durchsetzen können.

Sie können als Nationaltrainer diese fehlenden technischen Qualitäten nicht korrigieren. Sie sind nicht Ausbildner wie ein Klubtrainer. Sie sind ein reiner Resultatcoach. Wäre es nicht besser, das Spiel ohne Scheibe zu verbessern?
Sie setzen die Anti-Fischer-Brille auf und wollen damit sagen, dass wir kein oder ein nicht funktionierendes System haben?

Ja, genau.
Die Basis ist immer das Spiel ohne Scheibe. Also die Defensive. Das ist bei jedem Coach so. Auch bei mir. So gesehen gibt es keinen Unterschied zwischen dem System, das beispielsweise Heinz Ehlers spielen lässt.

Aber warum funktioniert ein System bei Ehlers und bei Ihnen nicht?
Wer sagt, dass es nicht funktioniert?

Die Resultattafel: Drei Niederlagen.
Welche Statistik schaut ein Coach nach einem Spiel an?

Die Schweizer Spieler wissen es auch ohne Blick auf den Totomat: Sie haben soeben gegen Deutschland verloren. Bild: KEYSTONE

Er muss keine Statistik anschauen. Er sieht die Wahrheit oben auf der Resultattafel.
Falsch. Der Journalist sieht das vielleicht so. Aber als Coach schaue ich nach jedem Spiel, ob meine Mannschaft mehr Chancen hatte als der Gegner. Wir hatten beim Deutschland-Cup gegen Kanada klar weniger Torchancen, in den beiden anderen Spielen erspielten wir uns deutlich mehr. Unsere Schwächen im Abschluss und im Powerplay an diesem Turnier waren ausschlaggebend. Wer war im Spiel gegen Deutschland die bessere, spielbestimmende Mannschaft?

Deutschland.
Das sieht aber selbst Deutschlands Nationaltrainer Marco Sturm anders. Wir hatten ein klares Chancenplus. Die Deutschen waren nur effizienter.

Aber der Zweck dieses Spiels ist nicht, eine höhere Anzahl Chancen herauszuspielen. Es geht nur darum, das Spiel zu gewinnen. Deutschland hat 3:2 gewonnen. Wer gewinnt, ist immer besser.
So sieht es der Journalist. Aber wir haben beim Deutschland-Cup nicht nur in diesem Spiel offensiv vieles richtig gemacht. Die Deutschen wie die Slowaken waren abschlussstärker. Hier müssen wir uns stark steigern.

Das mag aus der Sicht des Coaches so sein. Ohne auf die Details einzugehen, was gut und was nicht gut war – am Ende des Tages bleibt das Resultat, das ja selbst Sie als «katastrophal» bezeichnen. Wenn ein System mit Ehlers funktioniert und bei Ihnen nicht, dann stellt sich die Frage nach dem Coach.
Wenn Sie sagen, wir hätten nicht das richtige defensive System oder unser System funktioniere nicht, nur weil ein junger Verteidiger an der blauen Linie die Scheibe verliert, dann kann ich Ihnen nicht widersprechen. Aber ein junger Spieler muss die Möglichkeit bekommen, auf internationalem Niveau Erfahrungen zu sammeln, um sich weiterentwickeln zu können. Dabei passieren vermeidbare Fehler. Diese gehören halt auch zum Hockey. Die Nordamerikaner sagen aus gutem Grund: ‹Hockey is a game of errors.›

Darum geht es ja: Das Team macht zu viele Fehler. Ein System mag funktionieren. Aber wenn einer an der blauen Linie die Scheibe verliert und das Team ein Tor kassiert, dann habe ich als neutraler Beobachter den Eindruck, dass ein System eben nicht funktioniert.
Es ist ganz klar, dass wir diese individuellen Fehler abstellen müssen. Ja, da waren Disziplinlosigkeiten und ja, es stimmt, es hat unnötige Stockfouls gegeben, die sich die Spieler in der Liga leisten können, weil sie bei uns zu wenig gepfiffen werden. Dies hat aber wenig mit dem Teamsystem zu tun. Dies sind einzeltaktische Fehler.

Wie stellen Sie diese Fehler ab?
Wir zeigen den Fehler auf dem Video auf, wir reden mit den Spielern.

Hören Ihnen die Spieler zu?
Ja. Man kann uns kritisieren, wie man will – aber Fakt ist, dass wir bei der WM und auch jetzt beim Deutschland-Cup als verschworene Einheit aufgetreten sind und dass ich keinem meiner Spieler ungenügenden Einsatz vorwerfen kann. Das bedeutet auch, dass meine Spieler zuhören. In einer leidenschaftlichen aufopferungsvollen Mannschaft stimmt die Chemie.

Trainer Fischer (rechts) und seinem neuen Assistenten Albelin geht die Arbeit nicht aus. Bild: KEYSTONE

Ich stelle diese Frage, weil Sie einen Assistenten haben, der ein paar Nummern grösser ist als Sie. Schmälert seine Präsenz Ihre Autorität?
Nein, diesen Eindruck habe ich nicht. Ich spüre den Respekt der Spieler und jeder hört zu, wenn ich etwas sage. Tommy Albelin ist eine grosse Bereicherung für unser Coaching-Team. Wenn Sie darauf anspielen, dass er meine Autorität untergraben könnte, kann ich Sie beruhigen: Er entschied sich, mir zu assistieren, weil er an uns als Team glaubt, wie ich auch. Und nebenbei: Ich habe kein Problem mit starken Persönlichkeiten.

Ist die Rollenverteilung ähnlich wie damals in Lugano, als der Schwede Peter Andersson Ihr Assistent war?
Ja, ähnlich.

Dort hat das Experiment auf dem letzten Platz geendet …
… und doch war in Lugano nicht alles so schlecht, wie Sie es sehen. Auch die Defensive, die Sie kritisieren, hat funktioniert. Wir haben über meine gesamte Zeit als Trainer am drittwenigsten Tore in der ganzen Liga zugelassen. Aber ich habe leider zweimal in den Playoffs gegen Chris McSorley verloren. Am Schluss scheiterten Peter und ich an anderen Gründen als am System.

Womit wir wieder beim Kern der ganzen Sache sind. Sie können noch so viele positive Aspekte sehen – am Ende des Tages müssen Sie die Spiele gewinnen. Eine Niederlage in Biel beim Heimturnier im Dezember gegen Frankreich können Sie sich nicht mehr leisten.
Ja natürlich will ich dieses Spiel gewinnen. Diese Erfahrung in Deutschland wird uns auch dabei helfen, die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Sie müssen dieses Spiel gewinnen. Wenn die Schweiz auch noch gegen Frankreich verliert, ist sie wieder auf dem Niveau der 1960er-Jahre.
Auch die Franzosen haben in den letzten 50 Jahren Fortschritte gemacht und haben eine konkurrenzfähige Mannschaft. Der Abstand zwischen den sogenannten kleinen und grossen Hockeynationen ist massiv kleiner geworden.

Aber wenn wir die Bedeutung des Hockeys bei uns und in Frankreich vergleichen, die Mittel, die ins Hockey investiert werden, dann ist eine Niederlage nicht akzeptabel.
Ich war als Spieler noch dabei, als wir unter Ralph Krueger gegen Frankreich verloren haben, und wenn ich mich richtig erinnere, hat die Schweiz auch bei der WM 2012 und vor der WM 2015 gegen Frankreich verloren. Wir fallen bei einer Niederlage also nicht gleich in die 1960er-Jahre zurück.

Ich bleibe dabei: Eine Niederlage im Dezember in Biel ist inakzeptabel.
Wir werden gegen die Franzosen bereit sein.

Trainer kommen, Trainer gehen: Die Liebe zum Spiel währt ewig

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User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
27 Kommentare anzeigen
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  • Sportsmen 10.11.2016 21:44
    Highlight Der Patrick Fischer war in seiner Spielerkarriere ein Lausbub und hatte allen möglichen Unsinn gemacht!! Jetzt bringt er diesen Schwefelgeruch nicht mehr aus seinen Kleidern und wird von den Spielern nicht erst genommen! Dann muss man halt nach der WM2017 sagen das Experiment ist missglückt! Eins muss ich aber sagen! Fischi war sein ganzes Leben ein Hans im Glück und wird es immer bleiben! Auch menschlich ist er ein wunderbarer Typ! Da könnte sein Lugano Nachfolger Doug Shedden noch viel von Ihm lernen!
    8 0 Melden
    • Kritiker_2 10.11.2016 22:21
      Highlight Hoi Sportsmen
      ja das stimmt alles was Du schreibst, kann ich aus meiner Sicht nur bestätigen. Hat Fischi nicht unter Shedden noch gespielt?
      Gruss
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  • Kritiker_2 10.11.2016 18:38
    Highlight Hoi Yotanke, hoi Schreiberling
    Eine Chance mehr, da sind wir in einem Jahr gleichweit.
    Hört bitte auf mit Kevin Schläpfer, und auch der Arno aus den Bündner Bergen wäre da fehl am Platz. Ein Wechsel muss her. Der Trainer für uns ist im Osten oder in Übersee zu finden, 50 und mehr Jahre auf dem Buckel haben, daher Erfahrung und einen Leistungs-Ausweis haben.
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  • leu84 10.11.2016 18:01
    Highlight Es gibt zwei Sachen. Fischer fehlt die Erfahrung als Cheftrainer. Ein junger Trainer tut gut daran, bei einem Erfahrenen Trainer zu lernen.

    Punkt zwei. Der Schweiz fehlen gute Leaderfiguren in der NLA wie Seger oder Plüss. Die aktuellen Leaderfiguren spielen in der NHL. Auf die darf man anfang Saison nicht für die WM einplanen.
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  • Redly 10.11.2016 18:01
    Highlight Aus Niederlagen mehr lernen, als aus Siegen?
    Gute Leader wissen, dass Stärken für Erfolge wichtiger sind, als Schwächen.
    Also kann man aus Siegen mehr lernen!
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    • Brummbaer76 11.11.2016 05:54
      Highlight Auf Stärken baut man auf, aus Fehler lernt man.
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  • Yotanke 10.11.2016 17:43
    Highlight Eine zweite Chance mit dem Heimturnier hat Fischer noch verdient. Entweder wird es besser oder er muss definitiv weg. Dann gibt es keine Ausreden mehr. Ich wage mal einen Blick in meine Kristallkugel: Nachdem die Nati auch im Heimturnier mit miserabler Leistung aufgewartet hat, ist Fischer nicht mehr Nationaltrainer. Eine Lösung wurde schnell gefunden. Da der EHC Biel immer mehr in den Niederungen der Tabelle versunken ist, kam es zu einem spektakulären Trainertausch zwischen Biel und der Nati. Es flossen die Glückstränen hüben wie drüben wie ein Chronist zu berichten wusste. :-)
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  • Beobachter 10.11.2016 17:17
    Highlight Ein "bissiges" Interview von KZ. Er hat sich nicht mit den üblichen Standard-Phrasen abspeisen lassen. Die Nati hinterlässt seit Fischer's Amtsantritt einen äusserst zwiespältigen Eindruck. Ob er es will oder nicht, aber dafür trägt Fischer letztlich als Chef die Verantwortung. Als Person mag ich ihn sehr. Trotzdem muss ich sagen: Objektiv gesehen ist er derzeit bereits näher an einem Kommentatoren Job beim Teleclub als an einem Erfolg als Nati Trainer.... Man wird sehen.
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  • Schreiberling 10.11.2016 17:15
    Highlight Glaubt ihr wirklich, dass es besser wird, wenn man nun schon wieder den Trainer wechselt? Klar sind die Leistungen nicht so gut wie unter Krüger. Der hatte ja auch mehrere Jahre Zeit um sein System zu perfektionieren.
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  • fan-crack2 10.11.2016 17:06
    Highlight Ich denke, dass die Nati schnell einen neuen Trainer braucht, denn die drei Von Arx, Hollenstein und Fischer, passen garnicht zur Nati
    3 36 Melden
    • Schreiberling 10.11.2016 17:13
      Highlight Hollenstein und Von Arx sind nicht mehr bei de Nati.
      32 1 Melden
    • Tikkanen 10.11.2016 17:27
      Highlight ...ach Beat, du weisst doch, überlegen vor dem Schreiben😂😂
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    • fan-crack2 10.11.2016 20:10
      Highlight Darum sage ich es ja, auch ohne die verliert die Nati, es hat sich nichts verändert!
      Warum bin ich Beat?
      3 2 Melden
    • fan-crack2 10.11.2016 20:12
      Highlight oder dass es alle, auch Schreiberling verstehen, alle drei sind nicht gut für die Nati
      2 2 Melden
    • Schreiberling 10.11.2016 21:17
      Highlight @fan-crack: wenn du erst mal vom Schreibniveau eines Erstklässlers wegkommst, versteht man dich auch besser.
      9 4 Melden
    • Alpendruide 10.11.2016 23:26
      Highlight Warum immer so arrogant schreiberling? chills mal
      3 3 Melden
    • fan-crack2 11.11.2016 19:11
      Highlight bam daniel, dass war mal eine richtig harte Aussage!
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  • 8004 Zürich 10.11.2016 15:53
    Highlight Jaja bliblablu... ALLES ist anders, als es scheint. In Lugano hat eigentlich Spitzenleistungen abgeliefert und auch jetzt mit der CH-Nati läuft es bis auf die Resultate, die Standards und die individuellen Fehler alles suuu-huuper!! Könnt Ihr das etwa nicht erkennen?

    Im Ernst.. Fischer galt ja als guter Kommunikator. Warum nur?! Davon ist hier nichts zu sehen. Die ganze Zeit Gegenfragen stellen, ewigs die Journalistenkeule ("nur ihr seht das so") und mimimi-Getue von wegen Anti-Fischer-Brille. Und immer "ja, aber", "ja, aber" und "der Sturm hat aber gesagt"..

    Die Rhetorik eines Verlierers.
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  • fan-crack2 10.11.2016 15:37
    Highlight Also bei der Nati ist ja gerade nicht viel los! :(
    Die Nati braucht mal einen richtigen trainer, wie Arno del Curto, doch er wird sicher absagen, wie immer.
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    • riqqo 10.11.2016 17:07
      Highlight vermutlich, weil ein doppelmandat für den verband nicht in ordnung wäre oder weil arno einfach in davos noch nicht «fertig» ist.

      alles was wir brauchen, ist ein trainer, der mit herz und blut die nati fit macht. ich verstehe nicht, wieso wir man di linien nicht wenn möglich nach club gliedert. lieber holt fischer sich die besten vier linien der liga und baut auf diesen auf, ohne ihr system gross zu verändern. wer zig spiele mitenander spielt und etliche stunden im training zusammen ist, kennt sich. wir brauchen eine perfekte team-chemie um erfolgreich zu sein. alles andere ist ein krampf.
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    • fan-crack2 10.11.2016 20:09
      Highlight ja, so würde ich es auch fromulieren
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  • Staal 10.11.2016 15:35
    Highlight Ich schage vor, wir schicken künftig den in der Vergangenheit international so erfolgreichen SCB., in diesem Jahr ist zusammengewürfelte Berner Truppe sogar im CHL Viertelfinale. Dann liegt auch ein Sieg gegen die Frösche im Bereich des möglichen
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  • Schreiberling 10.11.2016 15:01
    Highlight http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/58225a90ab5c37350d000001

    Als Gegenpol: die wunderbare Kolumne von Mathias Seger über die Nati und deren Probleme.
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    • weepee 10.11.2016 17:17
      Highlight Endlich mal ein brauchbarer Input!
      Ganz allgemein, ich bin weder pro noch kontra Fischer, aber mal ehrlich, die hiesige "Fan-Szene" der Schweizer Nationalmannschaft war noch bei jedem Trainer - ja sogar zu Krügers Zeiten (welche heute als so erfolgreich eingestuft werden) - unzufrieden.
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  • Tikkanen 10.11.2016 14:34
    Highlight ...Schönrederei pur. Nid nahlah Chlöisu, weg mit dem unsäglichen Plauderi Fischi😡 Mit dem Knaller werden wir an der nächsten WM an welcher Joslä und Nino nicht teilnehmen in dramatische Abstiegsstrudel geraten😤
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    • foresthill 10.11.2016 15:48
      Highlight absolut einverstanden, spätestens nach einer versauten WM im nächsten Mai (hoffentlich ohne Abstieg) ist der Herr Fischer fällig, und den Herrn Raffeiner und den Herrn Kohler kann er gleich mitnehmen, alles Pfeiffen (ich weiss, ich wiederhole mich ;-))
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    • länzu 11.11.2016 04:52
      Highlight Das kann man nicht genug wiederholen. Der Kohler generiert zwar Kohle, trifft aber sehr komische Personalentscheide. Dass eine Witzfigur Raffainer diesen Chefjob kriegt ist ja grausam. Und einen grösseren Schaumschläger, Faktenbieger und Schönfärber als Fischer habe ich selten erkebt. Soll er doch ein Team in Liechtenstein übernehmen und dort aus Niederkagen lernen. Muss ja nicht hleich die Schweizer Nati sein.
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